Freitag, April 3, 2026

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Erneut gab es eine wichtige VW-Belegschaftsspende für den Verein Axon und die Lavie Reha in Königslutter.

Pressemeldung

Eine belastbare Kooperation

Erneut gab es eine wichtige VW-Belegschaftsspende für den Verein Axon und die Lavie Reha in Königslutter.

Königslutter. Die Spenden der VW-Belegschaft haben sich zu einem ganz wichtigen Faktor in der Vereinsarbeit von Axon (e.V. zur Förderung seelischer Gesundheit) sowie bei Lavie Reha entwickelt. Nicht nur, dass diese Zuwendungen auch mal Anschaffungen ermöglichen, die in dieser Größenordnung sonst gar nicht zu stemmen wären. Vielmehr stellen sie auch ein Zeichen der Wertschätzung dar, das im Tagesgeschäft nicht zu unterschätzen ist.

Auf diesen Aspekt wiesen jetzt Susanne Preuk und Corinna Wollenhaupt bei Lavie Reha in Königslutter hin. Während Erstere als Betriebsratsmitglied und Vorsitzende des Sozial-Ausschusses einen Scheck über 17.000 Euro dabei hatte, erschien Corinna Wollenhaupt in Doppelfunktion: Sie ist Stellvertretende Vorsitzende des Vereins Axon, außerdem Geschäftsführerin von Lavie Reha.

Die beiden kennen sich mittlerweile gut. „Wir bekommen ja regelmäßig Anträge und stehen ihnen stets wohlwollend gegenüber“, betonte Susanne Preuk. Vor allem der Einsatz für junge benachteiligte Menschen beeindrucke und überzeuge ihr Gremium immer wieder. „Sie leisten hier tolle Arbeit, die wir gern unterstützen.“

Mit der Finanzspritze gelang es dem Verein sowie der gemeinützigen GmbH, eine hydraulische Abkantbank anzuschaffen. „Es handelt sich um eine Schwenkbiegemaschine mit sehr ordentlichen Dimensionen“, erzählte Stefan Keck. Er leitet die Metallwerkstatt bei Lavie und ist mit dem neuen Gerät einen großen Schritt weitergekommen auf dem Weg, seinen jungen Menschen eine adäquate Rehabilitation und Vorbereitung auf eine Ausbildung zu ermöglichen. „Es gehört zu unserem Schulungsauftrag, die Anleitung auf dem aktuellen Stand der Technik durchzuführen – das war mit dem Vorgängermodell längst nicht mehr machbar.“

Zur VW-Delegation gehörten neben Susanne Preuk noch Sebastian Hierse (Spenden-Orgaisation im Betriebsrat) sowie Robert Renno, Geschäftsführer des Betriebsrats in Wolfsburg. Sie ließen sich von Corinna Wollenhaupt durch die verschiedenen Werkstätten führen. „Unsere Rehabilitanden sind zwischen 16 und 59 Jahre alt“, erzählte sie dabei. Diese Menschen leiden durchweg unter psychischen Belastungen. „Wir versuchen, sie behutsam wieder an Arbeit heranzuführen – manche sogar erstmals in ihrem Leben.“

Es gehe um Lernen und Erproben eigener Möglichkeiten und Fähigkeiten. „Der Wert der praktischen Erprobung und Ausbildung kann in diesem Zusammenhang gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, unterstrich Corinna Wollenhaupt. Und sie freute sich sehr über die Aufwertung ihrer Metallwerkstatt: „Wir sind den VW-Beschäftigten ausgesprochen dankbar für diese Spende und die verlässliche Partnerschaft, die wir jetzt schon seit so vielen Jahren pflegen.“

Stefan Keck (links) als Leiter der Lavie-Metallwerkstatt erläuterte, was die neue Maschine alles kann. Aufmerksame Zuhörer waren (von rechts) Corinna Wollenhaupt, Sebastian Hierse, Susanne Preuk und Robert Renno. Foto: Regio-Press

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Die Bio-Bäckerei in Evessen läuft unter neuer Leitung weiter

Wirtschaftsförderung half bei der Übergabe

Die Bio-Bäckerei in Evessen läuft unter neuer Leitung weiter. Ausstrahlung bis weit über den Landkreis hinaus.

Evessen. Bio-Bäckereien sind dünn gesät im Landkreis Wolfenbüttel. Umso größer war die Erleichterung in interessierten Kreisen, als jetzt das Signal aus Evessen kam: Der dortige Betrieb wird fortgeführt. Am Dienstag, 1. April, steht dem Team unter neuer Leitung ein wichtiger Tag bevor: Die Bio-Bäckerei setzt auf neue Brote.

Inzwischen steht Torsten Büttner am Ruder, der die Verantwortung am 1. Februar übernommen hat. Der 47-jährige Ilsenburger war zwischen Hannover und Berlin lange auf der Suche nach einer eigenen Bäckerei – mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung des Landkreises klappte es nun in der Traditionsbäckerei am Elmrand. „Ich habe Einrichtung und Betrieb gekauft, werde den Bio-Betrieb so fortführen – und auch die Mitarbeitenden werden übernommen.“

Dieser Hinweis ist wichtig, denn hinter der Backsteinfassade an der Dorfstraße 20 tut sich mehr, als man auf den ersten Blick vermuten sollte. „Ich habe fünf Angestellte, darunter zwei weitere Bäcker“, erzählt Torsten Büttner. Acht Minijob-Kräfte vervollständigen das Team. „Es braucht einiges Personal, um das Geschäft und unsere Marktstände am Laufen zu halten.“ Die Bio-Bäckerei steht samstags auf den Wochenmärkten in Braunschweig und Wolfenbüttel sowie am Donnerstag in Königslutter.

Auch sonst beeindruckt der kleine Laden mit großem Einzugsgebiet: „Kunden kommen aus Salzgitter und Braunschweig, aus dem Harz und teils sogar aus der Region Hannover“, sagt der Jungunternehmer und staunt selbst noch immer. „Die Bio-Bäckerei hat sich durch die Jahrzehnte einen ausgezeichneten Ruf erworben.“

Doch was genau macht den Unterschied zwischen den üblichen Bäckern und einem Bio-Betrieb? „Wir verwenden natürlich nur zertifizierte Rohstoffe nach dem Reinheitsgebot“, sagt der Chef und verweist zudem auf kurze Lieferwege: „Das Korn kaufen wir im Lindenhof/Eilum, künftig vielleicht auch bei Reinau in Lucklum.“ Das Mahlen zu Mehl geschehe bereits in Evessen.

Und dabei gebe es den nächsten Unterschied: „Maschinenverarbeitete Teiglinge dürfen 200 zugelassene Zusatzstoffe enthalten – so können die Maschinen den Teig besser händeln, und auch das Schockfrosten für den Transport geht leichter. Das ist bei Büttner alles nicht nötig, „wir verwenden keinerlei Zusatzstoffe“.

Zudem spiele dort hinein, was es seiner Meinung nach für ein „gutes Brot“ brauche: „Nach dem Mahlen wird bei uns alles in Handarbeit erledigt. Das ist ein Prozess, bei dem der Mensch seine Kunst in das Produkt einfließen lässt.“ Für den Kenner und auch für den Kunden ergebe sich daraus ein spürbarer Unterschied, der sich gleichwohl schlecht beschreiben lasse, sagt er: „Diesen Grad der Vollendung kann eine Maschine nicht erreichen.“

Es gibt noch weitere Facetten, die das Backwerk in Evessen künftig außergewöhnlich machen. „Zum Beispiel gönnen wir dem Teig vier Stunden Ruhezeit. So wird das Mehl aufgeschlossen, und das Brot wird bekömmlicher.“ Mittelfristig arbeiten seine Bäcker sogar mit vorgekeimtem Getreide: „Auf diese Weise packen wir den ganzen Rucksack an Nährstoffen aus, die sich im Keim befinden – ein uraltes Verfahren, das heute kaum noch praktiziert wird.“

Dass sich diese spannende Entwicklung im Landkreis Wolfenbüttel abspielt, hat ganz viel mit Thomas Löhr zu tun. Der Wirtschaftsförderer kannte den Bäcker aus seiner Zeit in Hannover, wo er einige dieser Betriebe betreute. „Die Wolfenbütteler Wirtschaftsförderung hat mir sehr geholfen, als es um den Businessplan ging und darum, mit den Banken eine Finanzierung auszuhandeln“, betont Torsten Büttner.  Generell sei es bei dem Schritt in die Selbständigkeit wichtig, einen Sparringspartner auf Augenhöhe zu haben: „Der kann einem dann ehrlich sagen, ob die Pläne für Außenstehende schlüssig sind.“

Auch Löhr selbst ist sehr zufrieden: „Wir hatten drei Finanzierungszusagen von Banken – offenbar war unser Businessplan nicht allzu schlecht“, sagt er schmunzelnd. Für künftige Investitionen (im Raum stehen rund 100.000 Euro für Modernisierungen und einen weiteren Verkaufswagen) wolle er dem Bio-Bäcker bei den Anträgen für Fördermittel helfen. Der Zeitpunkt der Übernahme geht ebenfalls auf den Wirtschaftsförderer zurück: „Auf diese Weise konnte er den Gründungszuschuss mitnehmen. Im Übrigen ist das Frühjahr perfekt für diesen Schritt.“

Gutes Timing ist etwas, das sich auch Torsten Büttner vorgenommen hat: „Am Dienstag starten wir mit einem neuen Dinkelbrot in den Verkauf. Danach wollen wir im zwei-Wochen-Rhythmus neue Brote präsentieren.“ Es soll Testballons und Verkostungen geben. „Und ich werde auf Rückmeldungen aus der Kundschaft hören.“ Immerhin hat er sich fest vorgenommen, sein Einzugsgebiet Richtung Wolfsburg und den Harz auszudehnen. Viel frischer Wind also in der Traditionsbäckerei am Elm.

Die „Bio-Bäckerei am Elm“ findet sich in Evessen an der Dorfstraße 20.  Foto: Regio-Press

Titelfoto:  Sie zogen beide an einem Strang: Thomas Löhr (links) von der Wirtschaftsförderung des Landkreises sowie Torsten Büttner, der neue Bio-Bäcker in Evessen.  Foto: Regio-Press

Alles Bio: Brot und Wein und das gesamte Naturkost-Sortiment gehen in Evessen über den Ladentisch von Andrea Brandt, die auch immer Lust auf einen kurzen Schnack hat.  Foto: Regio-Press

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Mietwagen im Ausland: Vorsicht vor diesen Tricks!

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Pressemeldung

Wer im Urlaub einen Mietwagen bucht, sollte besonders wachsam sein. Trotz behördlicher Maßnahmen und verhängter Bußgelder reißen die Beschwerden über fragwürdige Geschäftspraktiken vieler Autovermieter nicht ab. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland warnt vor gängigen, aber zweifelhaften Praktiken und gibt Tipps, wie sich Reisende schützen können.

 

Foto: © Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V.

Problematische Anbieter und zunehmende Beschwerden
Autovermieter wie Goldcar, Firefly, Centauro in Spanien, Europcar UK und viele andere stehen regelmäßig in der Kritik, auf Bewertungsportalen ebenso wie beim EVZ. Im Jahr 2024 verzeichnete das EVZ Deutschland fast doppelt so viele Mietwagenbeschwerden wie noch im Vorjahr.

Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich vor der Buchung auf unabhängigen Bewertungsportalen genau informieren, ob es bereits Beschwerden über einen bestimmten Autovermieter, an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Urlaubsregion gibt. Denn wer erst einmal bezahlt hat, bekommt sein Geld meist nur schwer zurück.

Häufige Tricks der Autovermieter:

  • Aufgedrängte Zusatzversicherungen: Trotz bereits abgeschlossener Vollkaskoversicherung (meist beim Mietwagenvermittler) wird Mietern vor Ort suggeriert, sie benötigen eine Zusatzversicherung, um das Fahrzeug zu erhalten.
  • Kreditkarten-Probleme: Kreditkarten zur Hinterlegung der Kaution werden am Schalter angeblich wegen technischer Probleme oder mangelnder Deckung abgelehnt. Alternativ wird eine kostenpflichtige Zusatzversicherung angeboten. Debitkarten werden oft grundlos verweigert.
  • Versteckte Kosten und fragwürdige Verträge: Zusatzversicherungen werden unbemerkt hinzugefügt, und Verträge sind oft nur in Fremdsprachen verfügbar.
  • Tankgebühren und nachträgliche Schäden: Hohe Tank-Kautionen werden verspätet oder gar nicht erstattet; angebliche Kratzer oder Dellen werden nachträglich in Rechnung gestellt.
  • Kostenpflichtige Upgrades: Das gebuchte Fahrzeug sei angeblich nicht verfügbar – stattdessen wird ein teureres Modell angeboten.

Was tun bei Problemen mit dem Mietwagen?

Wer Probleme mit seinem Mietwagenanbieter hat, sollte eine Bewertung auf Portalen wie Google oder Trustpilot hinterlassen, um andere Verbraucher zu warnen. Wurden unrechtmäßige Beträge abgebucht, hilft oft eine Chargeback-Anfrage bei der Bank. Wurde das Fahrzeug verweigert, sollte die Anzahlung vom Vermittler zurückgefordert werden (sofern das Fahrzeug über einen Vermittler reserviert wurde, z. B. Auto Europe, Rentalcars, CarTrawler oder DoyouSpain).

Das EVZ Deutschland kann in vielen Fällen außergerichtlich helfen und leitet Beschwerden an Aufsichtsbehörden weiter. In einigen Fällen kann auch ein vereinfachtes, grenzüberschreitendes Gerichtsverfahren sinnvoll sein.

Tipps zur Vermeidung von Mietwagen-Ärger:

  • Bewertungen auf unabhängigen Portalen lesen.
  • Preisvergleichsportale möglichst meiden und lieber direkt bei Autovermietern vor Ort ohne Vorauszahlung reservieren.
  • Keine unverständlichen Verträge unterschreiben.
  • Sich vor Ort nicht zu überstürzten Entscheidungen drängen lassen.
  • Fahrzeugübernahme und -rückgabe mit Fotos oder Videos dokumentieren, um sich gegen unberechtigte Schadensforderungen abzusichern.

Vollsperrung der Kreisstraße „Hinter der Bahn“ in Schandelah

Pressemeldung Landkreis WF

Ab Montag, dem 24. März 2025, wird die Kreisstraße 147 „Hinter der Bahn“ in Schandelah (Einheitsgemeinde Cremlingen) aufgrund von Bauarbeiten voll gesperrt.

Die Umleitung wird im Ort über die Sandbachstraße (K 631) und die Gardessener Straße (K 637) ausgeschildert. Der Friedhof und die Schrebergärten werden dann nur noch von der östlichen Kreuzung mit der Gardessener Straße aus erreichbar sein. Die Sperrung wird voraussichtlich sechs Monate andauern. Etwa ab Mitte Mai wird eine dreiwöchige Gleissperrung erforderlich. Die Deutsche Bahn wird dann einen Schienenersatzverkehr einrichten.

Bei den Bauarbeiten handelt es sich um eine Maßnahme der Deutschen Bahn zusammen mit dem Landkreis Wolfenbüttel. Die Brücke aus dem Baujahr 1871, die die Bahntrasse und die Kreisstraße gemeinsam über den Sandbach führt, muss erneuert werden. In diesem Zuge wird auch die Straße auf der gesamten Länge neu asphaltiert.

Die Deutsche Bahn und der Landkreis Wolfenbüttel bedanken sich bei allen betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis und ihre Geduld für die erforderlichen Bauarbeiten.

Bushaltestelle Burschenhof wird barrierefrei

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Die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist erfreut darüber, dass ihr Antrag auf einen barrierefreien Neubau der Bushaltestelle Sickte-Burschenhof (westliche Straßenseite) im Sickter Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde. Im Haushaltsplan der Gemeinde Sickte werden im Jahr 2025 Mittel für die Planung und im Haushaltsjahr 2026 Mittel für die Umsetzung eingestellt.

„Mit dem Beschluss wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Umsetzung der Barrierefreiheit in Sickte erzielt“, erklärte die Fraktionsvorsitzende Maren Battenberg. „Gerade bei der Bushaltestelle Burschenhof ist Barrierefreiheit besonders wichtig. Sie wird von mobilitätseingeschränkten Menschen genutzt, die die Samtgemeindeverwaltung aufsuchen wollen. Auch für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, die in den dezentralen Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Neuerkerode, im Seniorenpflegeheim oder in eigenen Wohnungen in Niedersickte wohnen, ist die barrierefreie Bushaltestelle notwendig. Bestehende bauliche Barrieren im Alltag müssen nach und nach beseitigt werden, um eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten.“

Holger Barkhau

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Wer kann zu den Tafeln kommen?

Tafeln unterstützen Menschen, die wenig Geld haben, mit Lebensmitteln. Das können beispielsweise Menschen sein, die…

–   in Altersarmut leben


  wegen Krankheit, Sorgearbeit o.Ä. nicht oder nur in Teilzeit arbeiten

–   Arbeit suchen


–   geflüchtet sind


als Familie nicht genug Geld haben uvm.

Die jeweilige Tafel prüft die Bedürftigkeit, damit sie ihre Waren möglichst gerecht verteilen kann. Dazu bringen Interessierte zu den Öffnungszeiten Unterlagen mit wie den Rentenbescheid oder den Bescheid vom Jobcenter.

Die Kriterien für neue Kund:innen legt jede Tafel individuell fest, denn sie organisiert sich selbstständig. Zur Orientierung empfehlen wir als Dachverband die Armutsgefährdungsschwelle. Wer weniger Geld im Monat zur Verfügung hat, lebt in relativer Armut.

Aktuell liegt die Armutsgefährdungsschwelle bei:
1.378 Euro / Monat für einen Single-Haushalt
2.893 Euro netto / Monat für einen Haushalt mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern unter 14 Jahren

Leider haben momentan 30 % der Tafeln einen Aufnahmestopp oder führen eine Warteliste. Sie haben nicht genug Lebensmittel oder Ehrenamtliche, um mehr Menschen zu unterstützen. Tafel-Aktive helfen aber immer, so viel und so gut sie können!

Quelle:  Tavel Deutschland e.V.

Mit unserem neuen Tafel-Einmaleins möchten wir einen ersten Einblick geben und Interessierten grundlegende Fragen beantworten, die uns Menschen immer wieder stellen.

Hier findet ihr einen ersten Einblick. Informiert euch genauer bei der Tafel in eurer Nähe. Das Team erklärt euch dort, wie bei ihnen alles abläuft.

Fotos: Reiner Pfisterer

Förderverein für den Kindergarten Schandelah gegründet

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Mit großer Freude und Engagement wurde am 07.11.2024 der Förderverein Kita Weltentdecker Schandelah e. V. ins Leben gerufen.

Ziel des Vereins ist es, die pädagogische Arbeit und die Ausstattung des Kindergartens nachhaltig zu unterstützen.
Die Gründung des Fördervereins wurde von einer Gruppe engagierter Eltern initiiert, die den Wunsch teilen, den Kindergartenalltag der Kinder noch abwechslungsreicher und förderlicher zu gestalten. „Wir möchten unseren Kindern die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre Entwicklung bieten“, erklärt Marcel Boukura, der zum ersten Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde.

Der Förderverein plant, durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und verschiedene Veranstaltungen finanzielle Mittel zu sammeln. Diese sollen in Projekte fließen, die den Kindern direkt zugutekommen, wie zum Beispiel neue Spielgeräte, Bildungsprojekte oder Ausflüge. „Jeder Beitrag, sei er noch so klein, hilft uns, unsere Ziele zu erreichen“, betont Marcel Boukura.
Der Förderverein freut sich über jedes neue Mitglied und jede Unterstützung aus der
Gemeinschaft. Interessierte können sich direkt im Kindergarten oder über die E-Mail-Adresse fv.kita.weltentdecker@gmx.de melden.

Mit der Gründung des Fördervereins wird ein wichtiger Schritt zur Förderung der frühkindlichen Bildung im Kindergarten getan. „Gemeinsam können wir viel bewegen“, so Franziska Zagon , 2. Vorsitzende abschließend.
Der Kindergarten plant aktuell ein Familienfest, welches im Mai stattfinden soll. Ein besonderer Höhepunkt wird die Aufführung eines Figurentheaters sein, das die Kinder in eine zauberhafte Welt voller Fantasie und Abenteuer entführen soll.
Um dieses kulturelle Erlebnis zu realisieren, ruft der Förderverein zu Spenden auf. Die
gesammelten Gelder werden vollständig in die Finanzierung des Figurentheaters fließen. „Wir möchten den Kindern die Möglichkeit geben, in die Welt des Theaters einzutauchen und ihre Kreativität zu fördern“, erklärt der 1. Vorsitzende des Fördervereins. „Jede Spende, ob groß oder klein, trägt dazu bei, dieses Ziel zu erreichen.“
Interessierte Eltern, Geschwister und Großeltern sind herzlich eingeladen, das Maifest zu
besuchen

Erneute Kandidatur für das Amt des Gemeindebürgermeisters

Pressemeldung   Lehre, am 21. März 2025

Liebe Menschen in der Gemeinde Lehre,

die Jahre vergehen wie im Flug und schon in rund eineinhalb Jahren finden wieder Kommunalwahlen statt, auch das Amt des Bürgermeisters steht dann wieder zur Wahl. Ich habe mich dazu entschlossen, im September 2026 erneut für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren. Die vertrauensvolle Arbeit mit den Menschen, die in den acht Ortschaften leben, mit der Kommunalpolitik und den gemeindlichen Beschäftigten hat mir überwiegend und vor allem sehr viel Freude bereitet, ich „brenne“ noch immer fürdieses Amt.

Gemeinsam haben wir seit 2016 diese Gemeinde gut aufgestellt. Und doch stehen wir vor enormen Herausforderungen und das vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren. Dabei ist der Blick der Kommunalpolitik in der Gemeinde Lehre und natürlich auch mein Blick in die Zukunft gerichtet.

Ein Ausflug in die Vergangenheit sei mir aber gestattet, denn die Coronapandemie, der Ukrainekrieg mit den damit verbundenen Fluchtbewegungen, die Energiekrise und auch die Krise, in der sich unsere Demokratie befindet, all das hat unsere Gesellschaft massiv verändert. Und all das hat auch mich als Mensch verändert, der zum Ende der jetzigen Periode dann zehn Jahre in Verantwortung stand. Auch ich habe gehadert und habe gezweifelt. Ich habe gemerkt, wie sich unser aller Miteinander verändert hat, wie Hass und fürchterliche Parolen in diesem Land offenbar wieder salonfähig wurden, auch ich
erhalte mittlerweile sog. „Hassmails“.

Diese gesellschaftlichen Entwicklungen erleichtern es nicht, Hauptverwaltungsbeamter für 12.300 Men-schen zu sein, die in dieser Gemeinde leben. Und es macht es auch nicht leichter, Vorgesetzter von bald über 300 Beschäftigten zu sein. Aber es hat auch niemand behauptet, dass es einfach oder leicht ist. Diesen harten Gegenwind habe ich für mich genutzt als Motivation. Es treibt mich nämlich an, für die Menschen bereitzustehen, die Hass und Hetze nicht teilen. Für die Menschen, die mit uns und mir ins Gespräch gehen, die einfach nur verstehen wollen. Für die, die es zu schätzen wissen, dass jemand
für sie und diese Gemeinschaft da ist und dass wir für die Meinungsvielfalt und die Demokratie in unse-rer Gesellschaft eintreten. Und dafür, dass den Menschen transparent erklärt wird, was vor sich geht und dass man eben auch ein „Nein“ zumindest nachvollziehbar erklärt.

Nach reiflichen Überlegungen und vielen Gesprächen mit meiner Familie, mit Kolleginnen und Kollegen, mit Menschen aus Vereinen und Verbänden und in der Politik und nicht zuletzt mit Menschen aus un- serer Gemeinde bin ich zu dem Entschluss gekommen, weiter machen zu wollen. Ich möchte den Auf-trag erhalten, auch für die kommenden Jahre Verantwortung für unsere, für meine Gemeinde Lehre in diesen unruhigen Zeiten übernehmen zu dürfen. Die Ankündigung von aktuell fünf meiner neun Haupt-
verwaltungsbeamten im Landkreis Helmstedt hat mich darin noch bestärkt, weitermachen zu wollen.


Es ist aber ganz klar und für mich sehr wichtig, dass eine dritte Amtszeit nur dann gelingen kann, wenn alle daran mitwirken. Lassen Sie uns das Motto unserer Kommune leben: „Gemeinde Lehre – Gemeinsam besser“.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgermeister
Andreas Busch

Cremlingen kann mehr!

18.03.2025   PRESSEMITTEILUNG

Cremlingen kann mehr!

Gruppe SPD/GRÜNE debattiert künftige Entwicklung der Gemeinde Cremlingen

Königslutter. Zur jährlich stattfindenden Klausurtagung der Gruppe SPD/GRÜNE im Rat der Gemeinde Cremlingen fanden sich die Gruppenmitglieder jüngst im Avalon Parkhotel Königshof in Königslutter zusammen.

Wie schon in den Vorjahren war das Ziel, wichtige Weichenstellungen zu beraten, um die Gemeinde Cremlingen als lebenswerte Kommune für alle Generationen weiterentwickeln zu können.

So wurde zum Beispiel umfassend über das Themenfeld Bauen und Wohnen diskutiert. „Wir möchten bei großen Bauprojekten enger mit der Verwaltung zusammenarbeiten, da sie für die Gemeinde von herausragender Bedeutung sind. Daher werden wir ein Modell vorschlagen, welches für alle Seiten sehr transparent ist und es der Politik ermöglicht, noch frühzeitiger als heute auf die Projektplanung einzuwirken“, erklärt Dr. Peter Abramowski, Sprecher der Gruppe SPD/GRÜNE, das Anliegen der Gruppe. „Auch der Bürgerhaushalt wird weiterentwickelt. Die direkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist uns sehr wichtig!“

Das Themengebiet Klimaschutz und Energie wurde ebenfalls debattiert. „Hier haben wir uns durch eine fachkundige Referentin über die Aspekte der Windkraft informieren lassen. Zudem wurden uns seitens eines Verwaltungsmitarbeiters die Möglichkeiten einer zentralen Wärmeversorgung mit Bezug zur Gemeinde Cremlingen vorgestellt. Diesbezüglich werden wir in Kürze einen Antrag zur Beratung in die politischen Gremien einbringen, um Chancen für künftige Baugebiete auszuloten“, ergänzt Tina Jäger (GRÜNE) in ihrer Funktion als stellvertretende Gruppenvorsitzende.

Foto (privat): Mitglieder der Gruppe SPD / GRÜNE bei der Klausurtagung im Königshof in Königslutter.

ACV warnt vor steigender Wildwechsel-Gefahr zur Zeitumstellung Ende März

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Die meisten Wildunfälle passieren zwischen 6 und 8 Uhr morgens sowie zwischen 17 und 20 Uhr / Bildrechte: Marius Holler

Wildunfälle sind ein oft unterschätztes Risiko im Straßenverkehr. Jährlich ereignen sich in Deutschland mehr als 250.000 solcher Unfälle, oft mit erheblichen Schäden und Verletzungen. Besonders zum Frühjahr steigt das Risiko, da sich der Berufsverkehr mit der Hauptaktivzeit von Wildtieren – der Dämmerung – überschneidet. Der ACV Automobil-Club Verkehr informiert daher frühzeitig über entscheidende Fakten, die Autofahrerinnen und Autofahrer kennen sollten, um sich selbst und die Tiere zu schützen.

1. Der „Elefanten-Faktor“: Die Wucht eines Wildunfalls ist enorm

Der Aufprall eines Rothirsches bei 60 km/h hat die Wucht von fünf Tonnen – vergleichbar mit dem Gewicht eines ausgewachsenen Elefanten. Selbst ein Reh kann bei dieser Geschwindigkeit Schäden verursachen, die einem Frontalcrash mit einem Motorrad gleichen. Bereits ein Wildschwein kann durch seine kompakte Masse ein Fahrzeug ins Schleudern bringen. Dies verdeutlicht, welche Kräfte bei einem Wildunfall wirken und warum man gerade in der Wildwechsel-Hochsaison besonders wachsam fahren sollte.

2. Wildtiere überqueren Straßen auf festen Routen

Wildtiere bewegen sich instinktiv entlang vertrauter Pfade, selbst wenn diese durch Straßen unterbrochen werden. Besonders gefährdete Straßenabschnitte sind mit Wildwechsel-Warnschildern gekennzeichnet. Auch neu gebaute Straßen, die durch Wälder oder Felder führen, stellen ein Risiko dar, da die Tiere an ihren angestammten Wegen festhalten. Zusätzlich gilt: Rehe und Wildschweine sind selten allein unterwegs. Wer ein Tier in Straßennähe sieht, sollte stets mit weiteren rechnen.

3. Dämmerung ist die gefährlichste Zeit

Die meisten Wildunfälle passieren zwischen 6 und 8 Uhr morgens sowie zwischen 17 und 20 Uhr. Besonders im Frühjahr und Herbst steigt das Risiko, da sich durch veränderte Lichtverhältnisse der Lebensrhythmus der Tiere verschiebt. Nach der Zeitumstellung am 30. März sind Autofahrerinnen und Autofahrer vermehrt in der Dämmerung unterwegs – genau dann, wenn Wildtiere besonders aktiv sind.

4. Die richtige Reaktion kann Leben retten

Wer ein Wildtier auf der Straße sieht, sollte besonnen handeln:

  • Fernlicht differenziert nutzen: In offenen und übersichtlichen Bereichen kann Fernlicht helfen, Wildtiere frühzeitig zu erkennen. In dicht bewaldeten Gebieten ist jedoch Abblendlicht sicherer, da blendendes Licht Tiere irritiert und sie dazu verleitet, auf der Straße stehen zu bleiben. Mitunter kann auch die Lichthupe helfen, Wildtiere zum Rückzug zu bewegen.
  • Unkontrollierte Ausweichmanöver vermeiden: Plötzliches Ausweichen kann schwerere Unfälle verursachen als der Aufprall selbst. Wer stark ausweicht, riskiert von der Straße abzukommen oder sogar eine Kollision mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Besser ist es, bei Wildtieren auf der Straße kontrolliert zu bremsen, die Spur zu halten und dann langsam vorbeizufahren.
  • Hupen kann helfen: Die Hupe kann Wildtiere verscheuchen, bevor sie auf die Straße laufen. Bei Tieren am Straßenrand kann die Hupe eine Kollision verhindern.

5. Das richtige Verhalten nach einem Wildunfall

Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Wildunfall, ist besonnenes Handeln gefragt. Nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch gesetzliche Vorgaben müssen beachtet werden:

  • Unfallstelle sichern: Warnblinker einschalten, Warnweste anlegen und das Warndreieck aufstellen, damit keine weiteren Fahrzeuge auffahren.
  • Hilfe leisten: Bei Personenschäden Erste Hilfe leisten und den Notruf 112 verständigen.
  • Polizei oder Jäger informieren: Wildunfälle sollten gemeldet werden – auch wenn das Tier flüchtet. Die Polizei oder der zuständige Jagdpächter stellt eine Wildunfallbescheinigung für die Versicherung aus.
  • Verletzte oder tote Tiere nicht berühren: Verletzte Wildtiere können in Panik unberechenbar reagieren, auch wenn sie zunächst regungslos am Boden liegen. Zudem können Wildtiere Krankheitserreger wie Tollwut oder Borreliose übertragen. Daher heißt es bei verletzten oder toten Tieren Abstand halten und auf Hilfe warten. Außerdem ist das Mitnehmen eines toten Wildtieres strafbar.

6. Wann zahlt die Versicherung?

Die Teilkaskoversicherung deckt in der Regel Schäden durch sogenanntes Haarwild (Rehe, Wildschweine, Hirsche) ab. Einige Policen beinhalten auch weitere Tiere wie Füchse, Marder oder Vögel – eine Prüfung der Versicherungsbedingungen lohnt sich.

Nach einem Zusammenstoß mit einem Tier sollte der Schaden dokumentiert und umgehend der Versicherung gemeldet werden. Fotos von der Unfallstelle und eventuelle Zeugen helfen bei der Schadensregulierung.

ACV Empfehlung: Vorsicht ist der beste Schutz

Um Wildunfälle zu vermeiden, rät der ACV: Geschwindigkeit in bekannten Wildwechselzonen reduzieren, Warnschilder ernst nehmen und gerade in der Dämmerung besonders vorsichtig sein.

Weitere Informationen rund um das richtige Verhalten bei Wildwechsel gibt es auf www.wildunfall-vermeiden.de. Die Kampagne entstand in Zusammenarbeit des ACV mit dem Deutschen Jagdverband und klärt über die Risiken und richtigen Verhaltensweisen bei Wildwechsel auf.