Freitag, April 3, 2026

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Padel-Event feiert erfolgreiche Premiere

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Lucklum. Die Tennisabteilung des SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode e.V. hat die Winterpause genutzt, um über den Tennissport hinaus neue Bewegungsangebote zu erkunden. Im Dezember 2024 veranstaltete der Verein sein erstes Padel-Event in der „Hall of Padel“ in Braunschweig.

Trendsport zum Ausprobieren

In entspannter Atmosphäre hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die dem Tennis verwandte Sportart kennenzulernen und ihr Können in spannenden Matches unter Beweis zu stellen. Die Veranstaltung stieß auf große Begeisterung, wie Abteilungsleiter Marcus Tendler bestätigt: „Wir als Abteilung sind stets auf der Suche nach neuen Sportangeboten, die unser klassisches Tennisprogramm ergänzen. Das erste Padel-Event war ein voller Erfolg, und wir möchten dieses Format im kommenden Winter erneut anbieten.“

Fortsetzung für 2025 fest eingeplant

Der Verein bedankt sich bei allen Teilnehmenden und lädt sowohl erfahrene Spielerinnen und Spieler als auch Neulinge ein, im nächsten Winter die Faszination des Padel-Sports für sich zu entdecken.

 

Bildunterschrift:

Gruppenfotos der Teilnehmer beim Padel-Event

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Ca 1924 Elektro Müllwagen – Elektroschlepper Hansa-Lloyd Type D.L.5

Ca 1924 Elektro Müllwagen in der Wortmannstr. Diese Bild ist aus dem Band „Deutschlands Städtebau – Elberfeld“ von 1925 mit folgender Info:
„Früher wurde der Müll mit Pferdekraft eingesammelt, seit 1923 mit Elektroschleppern, aber mit den alten Pferdewagen (Anhängern). Der Fuhrpark besitzt 11 Elektroschlepper Hansa-Lloyd Type D.L.5 mit 14 bis 28 PS Motorleistung. Eine Batterieladung reicht für 35 km mit 4 Anhängern.“

Den nötigen Strom für diesen Elektro-LKW lieferten auswechselbare, eine Tonne schwere Batteriepacks mit bis zu 40 Bleiakku-Sätzen, die in einer zentralen Ladestation geladen wurden. Einige weitere technische Einzelheiten dieses Pioniers für Elektro-LKW:

Hersteller – Hansa-Lloyd Werke A.G.
Gewicht des Fahrgestells mit Batterie – 3.250 kg
Kettenantrieb – Vollgummi-Bereifung mit 97 cm Raddurchmesser
14 PS-Gleichstrom-Elektromotor auf einer Vorlegewelle vor der Hinterachse
Höchstgeschwindigkeit 12 bis 16 kmh
Aktionsradius – 40 km in der Ebene

Die Batteriepacks waren in Holzkisten untergebracht, die zum Laden einfach ausgetauscht wurden.

Quelle: Ringo Horn FB

Ehrungen für 50- und 60-jährige Mitgliedschaften – Feuerwehr Sickte zog Jahresbilanz

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Am 01. März hatte Ortsbrandmeister Andreas Bode alle Mitglieder der Ortsfeuerwehr Sickte zur jährlichen Jahreshauptversammlung in das Feuerwehrhaus nach Sickte eingeladen. Als Gäste konnte er den Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb, Bürgermeister Ingo Geisler, Christian Dejl als Mitglied des Feuer– und Katastrophenschutzausschusses und aktives Mitglied der Feuerwehr, den Brandabschnittsleiter Ost Markus Rischbieter, den Ehrengemeindebrandmeister Dieter Heine sowie den Gemeindebrandmeister Detlef Hoyer begrüßen. Des Weiteren begrüßte Bode sechs Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr, die schon einmal bei der Jahreshauptversammlung dabei sein durften. Insgesamt sieben Jugendliche werden im Laufe des Jahres noch die Einsatzabteilung verstärken.

In ihren Grußworten bedankten sich die Gäste bei den Mitgliedern für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Markus Rischbieter berichtete zudem über Neuerungen in der Kreisfeuerwehr. Gemeindebrandmeister Hoyer fasste zusammen, dass die Feuerwehren in der Samtgemeinde Sickte im Jahr 2024 auf ca. 86.000 Stunden kommen. Die Summe kommt unter anderem auch durch die vielen 150-jährigen Bestehen zusammen, wofür viel Zeit mit der Planung und Organisation verbracht wurde.


Im weiteren Verlauf der Versammlung konnten auch neue Mitglieder begrüßt werden. Zu Beginn des aktuellen Jahres wurden Jan Ehrhoff, Mads Bode sowie Collin Busch neu aufgenommen. Ebenso konnten einige neue fördernde Mitglieder gewonnen werden.

Andreas Bode verlas seinen Jahresbericht


Die Feuerwehr Sickte hatte zum 31. Dezember 2024 344 Mitglieder. Davon 56 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 14 in der Kinderfeuerwehr, 23 in der Jugendfeuerwehr, inklusive 3 Volzumer Kinder und 237 fördernde Mitglieder. 17 Mitglieder sind in der Altersabteilung. Der Altersdurchschnitt der „Aktiven“ Kameradinnen und Kameraden liegt bei 39,96 Jahren. Allerdings erwähnt Bode an dieser Stelle, dass er auf die Übertritte aus der Jugendfeuerwehr hofft, die den Durchschnitt wieder etwas sinken lassen.

Im Berichtsjahr sind die Einsatzzahlen im Vergleich zum Jahr 2023 etwas rückläufig. 2023 führte das Weihnachtshochwasser zu deutlich mehr Einsätzen. Im Jahr 2024 wurde die Feuerwehr Sickte zu 82 Einsätzen alarmiert. Diese setzen sich aus Brand- und Hilfeleistungseinsätzen, einer Amtshilfe und immer weiter zunehmenden First Responder-Einsätzen zusammen. Gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr aus Evessen arbeitete man im Juni einen schweren Verkehrsunfall ab, wobei die Zusammenarbeit hervorragend funktionierte. Außerdem kamen noch vier Brandsicherheitswachen dazu. Aber auch zu 14 Fehlalarmen wurde die Feuerwehr Sickte alarmiert. Davon lösten 11x Brandmeldeanlagen aus, 2x waren böswillige Alarme und 1x blinder Alarm dabei.

Bode erinnerte an den Einsatz im vergangenen November, wo eine Brandmeldeanlage schlimmeres verhinderte. Im Julius-Kühn-Institut kam es in einer Wohnung zu einer Verrauchung.

Bode sprach aber auch zwei Probleme an und richtete seine Worte an die Gemeinde bzw. die Samtgemeinde. Bezahlbarer Wohnraum und Arbeitsplätze im Ort sind in Sickte leider Mangelware. Umso wichtiger ist es den Blick im kommenden Jahr weiter auf die Mitgliedergewinnung zu legen.

Im Jahr 2024 gab es für die Ortsfeuerwehr aber auch Veränderungen. Die Struktur der Führung der Ortsfeuerwehr wurde verändert. Zusätzlich wurde die Position eines Zugführers eingeführt, welche Tobias Mühlenkamp seit dem letzten Sommer bekleidet. Damit wurden die Aufgaben von Ortsbrandmeister und Stellvertreter etwas mehr verteilt und der Zugführer ist hauptsächlich für die Ausbildung verantwortlich.

Eine weitere Änderung im vergangenen Jahr ist auch die Grundlegende Änderung in der Ausbildung durch die Einführung von drei Qualifikationsstufen. Hier gab es einen kurzen Einblick, was sich dadurch in der Ausbildung verändert hat.

Für die drei Gruppen der Einsatzabteilung berichtete erstmal der Zugführer über die einzelnen Dienste und Aktivitäten im vergangenen Jahr. Einen Überblick über die geleistete Jugendarbeit gaben die Jugendfeuerwehrwartin Kristina Heine und Sandra Buchheister für die Kinderfeuerwehr. Dieter Heine berichtete über Aktivitäten der Altersabteilung.

15.433 Stunden wurden im Jahr 2024 insgesamt geleistet. Darunter fallen die Ausbildungsdienste, Einsätze, Versammlungen, Veranstaltungen, Jubiläen anderer Wehren & Co.

Ebenfalls wurden wieder zahlreiche Lehrgänge wie die Qualitätsstufe 1 & 2, Sprechfunker, Absturzsicherung, Atemschutzgeräteträger, Technische Hilfeleistung, Zugführer über den Landkreis Wolfenbüttel, Leiter einer Feuerwehr sowie eine Schulung Vollzugbeamter besucht. Des Weiteren konnte ein weiterer Kamerad einen LKW-Führerschein machen.


In diesem Jahr standen zudem auch wieder Neuwahlen auf der Tagesordnung.

Torsten Hartmann und Mark Klages wurden als Gerätewarte und Petra Ehrhoff als Schriftwartin wiedergewählt. Auf Vorschlag der Jugendfeuerwehr wurden Kristina Heine (Jugendfeuerwehrwartin) und ihre beiden Stellvertreter Katharina Schulze und Luca Villa von der Versammlung bestätigt.

Ehrungen und Beförderungen


Andreas Bode und Paul Gburek konnten auch in diesem Jahr wieder Beförderungen durchführen. So wurden Christian Rusack, Christian Grentrup und Vincent Peyerl zu Feuerwehrmännern befördert. Zur Hauptfeuerwehrfrau wurde Kim Schlimmermann befördert. Mark Klages, Torsten Hartmann und Dieter Heine erhielten ein Geschenk als Dank für Ihre geleistete Arbeit im und ums Feuerwehrhaus. Lars Kemus, Jannes Richter und Luca Villa erhielten noch Danksagungen für die beste Dienstbeteiligung für 2024.

Mark Klages wurde vom Gemeindebrandmeister Detlef Hoyer zum Oberlöschmeister und

Paul Gburek zum Hauptlöschmeister befördert.

Des Weiteren konnte Detlef Hoyer dem Kameraden Jan Brandes das Niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft verleihen. Eine besondere Ehrung erhielten Michael Heine für 50-jährige sowie Dieter Lorenz für 60-jährige Mitgliedschaft.

Im Anschluss an die Versammlung wurde noch ein kleiner Imbiss gereicht. khe

Bildunterschrift von links:
Marco Kelb, Tobias Mühlenkamp, Ingo Geisler, Kristina Heine,Luca Villa, Torsten Hartmann, Kim Schlimmermann, Jan Brandes, Michael Heine, Petra Ehrhoff, Christian Rusack, Christian Grentrup, Vincent Peyerl, Mark Klages, Paul Gburek, Dieter Lorenz, Markus Rischbieter, Andreas Bode.

Vorsicht – auch Betrüger geben Zeitungsanzeigen auf oder werben mit Flyern

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Dubiose Aufrufe um Pelzmäntel und Goldankauf

11.03.2025

Mit großen Anzeigen über Pelz- und Goldankauf in der Tageszeitung werden bundesweit immer wieder vornehmlich ältere Menschen angelockt und tappen dabei häufig in eine Falle. Seniorinnen und Senioren fühlen sich von derartigen Angeboten angesprochen, da oft jahrelang nicht getragene Pelzmäntel oder Wertgegenstände in den Schränken liegen. Da kommen Zeitungsanzeigen mit dem Versprechen hoher Preise für gebrauchte Pelze gerade recht.

Ist es erst einmal zum persönlichen Kontakt mit den dubiosen Geschäftemachern gekommen, werden die Kunden nicht selten darauf hingewiesen, dass ein Ankauf nur dann zustande kommt, wenn sich gleichzeitig auf den Verkauf von Gold einlassen wird.

Das Edelmetall wird schließlich weit unter Wert angekauft, gleichzeitig platzt der vorgegaukelte Kauf des Pelzmantels.

Hinter einer solchen Annonce verbergen sich auch Betrüger, die beim Kontakt mit Interessenten versuchen, an deren Namen und Adressen zu gelangen. So können sie deren Wohnungen aufsuchen, um an weitere Schmuck- und Wertgegenstände zu gelangen. Teilweise werden bereits in diesen nebulösen Anzeigen auch Hausbesuche angeboten.

Polizeiliche Ermittlungen aufgrund solch suspekter Angebote haben zudem ergeben, dass die Betreiber derartiger, nur sehr temporär eingerichteter Geschäfte, durchaus ihre Personalien verschleiern. Zudem waren die verwendeten Goldwaagen nicht geeicht.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, auf solche Angebote einzugehen und gibt folgende Tipps:

   - Seien Sie misstrauisch, wenn der Warenankauf stets nur für 
     wenige Tage angeboten wird.
   - Das angebliche Interesse an Pelzen ist meist nur ein Türöffner. 
     Denn da wo Pelze zu finden sind, wird auch Gold oder andere 
     Wertgegenstände vermutet.
   - Meistens finden sich in solchen Anzeigen oder Beilagen nur 
     Telefonnummern oder eine Adresse. Verifizierbare Kontaktdaten 
     sucht man vergeblich.
   - Wenden Sie sich für den Verkauf von Schmuck oder Pelzwaren immer
     an autorisierte Fachgeschäfte.
   - Handeln Sie niemals alleine, beteiligen Sie immer einen 
     Angehörigen oder eine Vertrauensperson an etwaigen Gesprächen.
   - Geben Sie niemals Auskünfte über Wertsachen oder Bargeld in 
     Ihrem Besitz.
   - Vermeiden Sie Verkaufsgespräche in ihrer Wohnung, lassen Sie 
     keine fremden Personen in ihre Wohnung.
   - Notieren Sie sich das Autokennzeichen des Käufers, wenn Sie bei 
     den Verkaufsverhandlungen ein ungutes Gefühl haben

Verkehrsunfall in Stöckheim

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Braunschweig, Hohes Feld

10.03.25, 17.15 Uhr

Mehrere Verletzte und erheblicher Sachschaden

Am gestrigen frühen Abend ist es in Stöckheim zu einem Verkehrsunfall gekommen, der mehrere Verletzte und erheblichen Sachschaden zur Folge hatte.

Aus bislang ungeklärter Ursache ist dabei ein 82-Jähriger Wolfenbütteler zunächst mit seinem Porsche in der Straße Hohes Feld rückwärtsfahrend gegen ein Hindernis gestoßen. Folglich setzte er seine Fahrt unter hoher Beschleunigung wieder geradeaus in Richtung Leipziger Straße fort und geriet in den Gegenverkehr, wobei sein Fahrzeug frontal mit einem entgegenkommenden Mazda zusammenstieß, welcher dadurch um 180 Grad herumgeschleudert wurde. Anschließend überfuhr der 82-Jährige unter weiterer Beschleunigung die Leipziger Straße, kollidierte in der weiterführenden Straße Hohes Feld mit drei linksseitig geparkten PKW, stieß dann frontal mit dem entgegenkommenden VW eines 17-Jährigen zusammen, bevor er nach weiteren Metern zum Stillstand kam. Der VW des 17-Jährigen wurden dabei ebenfalls herumgeschleudert und stieß dadurch gegen eine Hauswand.

Folgende Personen wurden durch den Unfall verletzt: Der 82-jährige Fahrer und die 85-jährige Beifahrerin des unfallverursachenden Porsche. Beide Insassen wurden einem Krankenhaus zugeführt. Der 17-jährige Fahrer des VW (begleitetes Fahren mit 17 J.) und seine 44-jährige Mutter (Begleiterin). Beide wurden einem Krankenhaus zugeführt. Vor Ort erschien noch der Vater und die Schwester des 17-Jährigen. Beide wurden durch Rettungskräfte betreut.

Entstandene Schäden:

An insgesamt sechs Fahrzeugen, die in Gänze nicht mehr fahrbereit waren, entstand größtenteils massiver Schaden. Zudem wurde ein Poller sowie eine Hauswand und ein zum Grundstück gehörender Metallzaun mit Schiebetor beschädigt.

Alle beschädigten Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Zwecks medizinischer Versorgung und Betreuung befanden sich mehrere Rettungswagen im Einsatz.

Zur Bergung einzelner Unfallbeteiligter befand sich die Feuerwehr vor Ort.

Außerdem wurden Firmen für die Beseitigung von Unfallschäden sowie die Reinigung der Fahrbahn angefordert.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch den Verkehrsunfalldienst Braunschweig. Im Rahmen der einhergehenden Ermittlungen zur Unfallursache, ist auch eine Prüfung der Fahreignung des unfallverursachenden 82-Jährigen impliziert. Ebenso führt die Polizei Ermittlungen zum technischen Zustand des unfallverursachenden Fahrzeuges.

Geplanter P+R Parkplatz Weddel – eine unendliche Geschichte?

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Pressemitteilung der Grünen Cremlingen

Cremlingen, [05.03.2025] – Die täglichen Staumeldungen auf der A39 Richtung Wolfsburg sind für viele Pendler*innen ein bekanntes Ärgernis. Mit dem zweigleisigen Ausbau der Weddeler Schleife bietet der Bahnhof Weddel jedoch eine schnelle und klimafreundliche Alternative: In nur fünf Minuten nach Braunschweig, in 15 Minuten nach Wolfsburg – und das zwei Mal pro Stunde. Doch ein Problem bleibt: fehlende Parkplätze, die den Umstieg auf die Bahn erschweren.

„Ich wohne selbst in Weddel und sehe jeden Tag, dass die Parkplätze an Werktagen früh voll sind. Wer später kommt, muss sich mühsam einen Platz in den Wohngebieten suchen“, beschreibt Andreas Timmermann, Vorstandsmitglied der Grünen Cremlingen, die angespannte Situation.

Bereits 2021 hat der Gemeinderat beschlossen, zusätzliche P+R-Flächen am Bahnhof Weddel zu schaffen – eine kurzfristige Umsetzung ist jedoch nicht in Sicht. Eine Anfrage an die Verwaltung ergab, dass es derzeit keinen Zeitplan für die Umsetzung gibt und momentan die benötigten Flächen angekauft werden.

Wir als Cremlinger Grüne fordern die Verwaltung auf, den Ratsbeschluss möglichst zeitnah umzusetzen. Die Reduzierung des Pendlerverkehrs sollte doch im Interesse der ‚Klimagemeinde‘ Cremlingen liegen“, betont Bernd Stolte, Vorstandssprecher der Grünen.

Die Grünen Cremlingen fordern die Verwaltung auf, dieses wichtige Infrastrukturprojekt endlich voranzutreiben – für eine nachhaltige Mobilität und eine echte Entlastung der Pendler*innen.

Bernd Stolte, 09.03.2025

Mobilität in den Ortschaften muss weiter gefördert werden

Pressemeldung

Trotz seiner Nähe zu Braunschweig oder Wolfsburg ist die Gemeinde Cremlingen im klassischen Sinne dem ländlichen Raum zuzuordnen. Obwohl der ÖPNV vor Ort durchaus ein gutes Angebot bietet, soll nach Ansicht der Gruppe SPD/GRÜNE im Rat der Gemeinde Cremlingen, die Mobilität in den zehn Ortschaften im Gemeindegebiet weiter verbessert werden.

Deshalb stellten sie in der jüngsten Sitzung den Antrag, dass der Gemeinderat die Verwaltung beauftragen möge, unter anderem zu prüfen, wie die Ladeinfrastruktur in den zehn Ortschaften verbessert und unter welchen Voraussetzung ein E-Carsharing angeboten werden könnte. Die Förderung von E-Ladeinfrastruktur und Carsharing im ländlichen Raum ist essenziell, um nachhaltige Mobilität für alle zu ermöglichen. Neben der Verbesserung der individuellen Mobilität, sprechen die Umweltfreundlichkeit sowie die soziale Teilhabe für eine Weiterentwicklung in diesen beiden Feldern. Im Idealfall beschränkt sich der Aufwand für die Gemeinde auf die Bereitstellung von Parkflächen, wenn private Anbieter einbezogen werden. „Carsharing ermöglicht auch finanziell schwächeren

Haushalten oder älteren Menschen, mobil zu bleiben, ohne hohe Kosten für ein eigenes Fahrzeug tragen zu müssen“ erläutern Thomas Klusmann und Andreas Hettwer (SPD) die Initiative.

Torsten Decker zum Ehrenbrandmeister ernannt

Klein Schöppenstedt/Hordorf.

Vergangenen Freitag wurde Torsten Decker im Rahmen der
Funktionsträgersitzung der Gemeindefeuerwehr Cremlingen zum
Ehrenbrandmeister der Gemeinde ernannt.

Dazu gratuliert die Feuerwehr Klein Schöppenstedt herzlichst!
Torsten war von 1992 bis 2000 stellvertretender Ortsbrandmeister und
von 2000 bis 2012 Ortsbrandmeister in Klein Schöppenstedt. Auch über
unsere Ortswehr hinaus hat er sich verdient gemacht, zum Beispiel im
Bereich der Kreisfeuerwehr Wolfenbüttel.

Vergangenes Jahr trat Torsten dann in die Alters- & Ehrenabteilung über.
Aber gerade durch seinen intensiven Einsatz im Bereich des Designs ist er
in unserer Wehr nach wie vor allgegenwärtig.

Lieber Torsten, du darfst dich nun mit Stolz Ehrenbrandmeister der
Gemeinde Cremlingen nennen, das hast du dir verdient!
Deine Feuerwehr Klein Schöppenstedt.

Text: Feuerwehr Klein Schöppenstedt
Bild: Marcus Kordilla
Zum Bild: Torsten Decker (Mitte) mit dem Vertreter des Bürgermeisters
Hermann Büsing (links) und Gemeindebrandmeister Marcus Peters (rechts)

Aktion sauberes Sickte am 22. März 2025

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Wie in den letzte Jahren auch veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Sickte, gemeinsam mit der Gemeinde Sickte, wieder die Aktion „Sauberes Sickte“.

Feuerwehr und Gemeinde würden sich freuen, wenn wieder zahlreiche Helfer dabei sein würden. Gern auch mit Kind und Kegel, Freunden, Verwandtschaft und allen, die was für Sickte tun möchten.

Anmeldung bitte mit Personenzahl per Mail an:

sauberes-sickte@feuerwehr-sickte.de

Treffpunkt ist am Samstag, 22.03.2025 – 09:00Uhr das Feuerwehrhaus in Sickte – An der Feuerwehr 1.

Vor Ort werden dann Gruppen gebildet und entsprechende Routen verteilt. Müllsäcke zum Einsammeln werden gestellt – bitte denken Sie an geeignete Handschuhe und wenn vorhanden auch gerne Müllgreifer/Abfallzangen.

Vereine sollen zentrale Unterstützung bekommen

Pressemeldung

Die Förderkulisse mit den vorliegenden Fördertöpfen und -möglichkeiten für Vereine, insbesondere für Sportvereine, wird stetig komplexer. Das ehrenamtliche Engagement steht damit vor der Herausforderung, einen Überblick über die potentiellen Förderer zu behalten, sich an strenge Fristen zu halten und Förderanträge korrekt zu stellen. „Es sollte in unserem Interesse sein, dass regionale genauso wie überregionale Fördermittel den Ortschaften im Gemeindegebiet zukommen – vor allem in der derzeitigen Haushaltslage“, erklärt Malte Scheffler (SPD) die aktuelle Situation.

Und Horst Gilarski (GRÜNE) fügt ergänzend hinzu: „Kompetente Beratung und Anleitung der Vereine bringt für die Entwicklung des Gemeinwesens in der Gemeinde Cremlingen einen wichtigen Anschub!“

Aus diesem Grund stellte die Gruppe SPD/Grüne im Gemeinderat den Antrag, in den örtlichen, ehrenamtlich geführten Vereinen den Unterstützungsbedarf bei der Akquise und Beantragung von Fördermitteln zu erfragen. Es sind dabei explizit nicht nur Sportvereine gemeint, auch wenn diese in der Regel besonders im Fokus stehen.

In den fachlichen Beratungen soll diskutiert werden, ob die Gemeindeverwaltung eine zentrale Stelle zur Beratung, einen regelmäßigen Newsletter mit Fördermöglichkeiten und wichtigen Fristen oder eine Kombination verschiedener Instrumente etabliert.