Samstag, April 4, 2026

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Neuer Erweiterungsbau der Grundschule Dettum

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Medieninformation

Neuer Erweiterungsbau der Grundschule Dettum – Ein Meilenstein für nachhaltiges Lernen

Dettum. „Das alles sind wir! Das ist unsere Grundschule Dettum,“ sangen die 186 Schülerinnen und Schüler freudestrahlend bei der bunten Einweihungsfeier ihres neuen Schulgebäudes.

Die Grundschule Dettum freut sich über die Fertigstellung ihres neuen Erweiterungsbaus, vor allem die Klassen 2a und b sowie 4a und b, die nach den Osterferien ihre neuen Klassenräume bezogen haben. Das Projekt wurde von den erfahrenen Planern und Holzbauexperten Herrn Dipl.-Ing. Arne Rosenhagen realisiert, der gemeinsam mit seiner Frau der Architektin Frau Jessica Rosenhagen den Entwurf erarbeitete. Dieses Konzept wurde im Jahr 2020 einstimmig von Rat der Samtgemeinde abgezeichnet und der Bau in Auftrag gegeben. Auch aus pädagogischer Sicht punktet der Entwurf: Er setzt auf eine offene Lernlandschaft, die individuelle und gemeinschaftliche Lernzonen optimal miteinander verbindet. Zwischen den vier Klassenräumen wurden zwei Differenzierungsräume integriert, die den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten für differenziertes Lernen bieten. Die angrenzenden Flurlernbereiche schaffen zusätzliche Raum für kreative Entfaltung und fördern die Selbstständigkeit der Kinder. Bereits jetzt nutzen die Schülerinnen und Schüler diese Bereiche sehr gerne.

Besonderer Wert wurde auf Energieeffizienz, niedrige Betriebskosten und Nachhaltigkeit gelegt. Die Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, die Außenjalousien (Raffstore) zur Verschattung sowie der Anschluss an das bestehende Heizsystem sorgen für einen umweltfreundlichen Betrieb. Auch in den Klassenräumen wurde auf tageslichtgesteuerte Beleuchtung und Präsenzmelder geachtet, um ein angenehmes Raumklima und eine optimale Lernatmosphäre zu gewährleisten. Akustik und Raumklima tragen dazu bei, dass sich die Kinder wohlfühlen und konzentriert lernen können.

Die Gesamtinvestition für den Erweiterungsbau beläuft sich auf 3,3 Millionen Euro. Dank Förderungen durch die KfW in Höhe von rund 296.000 Euro sowie durch die Kreisschulbaukasse mit mindestens 333.000 Euro, ergänzt durch ein zinsloses Darlehen von mindestens 500.000 Euro, konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden.

Samtgemeindebürgermeister Kelb betont: „In einer bemerkenswerten Teamleistung ist es uns gelungen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die noch besseres Lernen und noch besseres Lehren ermöglichen.“ Er fügte hinzu, dass der Erweiterungsbau nicht die letzte große Baumaßnahme auf dem Schulgelände ist. Mit Blick auf die Einführung der offenen Ganztagsschule werden weitere Räumlichkeiten, inklusive einer Mensa, geschaffen. Für den Bau wurde ein Architektenwettbewerb durchgeführt, der die Weichen für zukünftige Entwicklungen stellt.

Mit diesem neuen Gebäude setzt die Grundschule Dettum einen wichtigen Meilenstein in ihrer Entwicklung und schafft eine moderne Lernumgebung, die den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrpersonals gerecht wird.

Text und Bilder: Viola Parpart

Titelfoto: Dr. Manfred Bormann (Vorsitz Schulausschuss), Conrad Gramatte ( Mitglied SG-Rat), Jutta Hornig ( Kita Leitung Dettum) Franziska Brunn ( Mitglied Schulvorstand), Willi Dietzsch (Mitglied Schulausschuss), Katja Kögel (komm. Schulleitung), Karsten Ansorge (Mitglied SG-Rat), Christiane Wagner-Judith (stellv. Vorsitz Schullausschuss), Christian Sell ( Mitglied Schulausschluss), Ingo Geisler (Mitglied SG Rat) Uwe Schäfer (Mitglied SG-Rat) Marco Kelb (Samtgemeindebürgermeister), Timo Löffler (Samtgemeindemitarbeiter und Projektleiter), Michael Waßmann (Fachbereichsleiter Bauamt) sowie Schülerinnen und Schüler der GS Dettum, die in dem Neubau unterrichtet werden.

Herrn Dipl.-Ing. Arne Rosenhagen auf dem Flur des Erweiterungsgebäude, das Farbkonzept von außen wird im Gebäudeinnern fortgesetzt.

Die Außenansicht des Erweiterungsbaus

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Unsere Schule ist bunt – Grundschulkinder wählen ihre Lieblingsbilder

Malwettbewerb an der Erich-Kästner-Grundschule in Weddel

Bunt, kreativ und demokratisch ging es vor den Osterferien an der Erich-Kästner-Grundschule in Weddel zu. Unter dem Motto „Unsere Schule ist bunt – alle sind willkommen“ gestalteten die Kinder in der Schule drei Wochen lang kreative und farbenfrohe Bilder, bei denen es um Vielfalt, Gemeinschaft und ein respektvolles Miteinander in ihrer Schule ging.

Initiiert wurde der Malwettbewerb von der Schulsozialarbeit, die mit diesem Projekt ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für gelebte Demokratie im Schulalltag setzen wollte.

Die Idee dahinter: Kindern schon früh die Bedeutung von Teilhabe, Gleichberechtigung und Vielfalt zu vermitteln – Werte, die in unserer heutigen Gesellschaft besonders wichtig sind. Gerade in Zeiten, in denen politische und gesellschaftliche Spannungen zunehmen, ist es entscheidend, dass Schulen Räume schaffen, in denen Toleranz und Offenheit nicht nur gelehrt, sondern auch erlebt werden.

Bei diesem Malwettbewerb hatten ausschließlich die Kinder das Entscheidungsrecht:

Zuerst wählten sie innerhalb ihrer Klassen ihre jeweiligen Lieblingsbilder aus. Anschließend stimmten sie klassenübergreifend ab – jeweils ein Siegerbild wurde für die Klassen 1 und 2 sowie für die Klassen 3 und 4 gewählt.

Wie bei einer echten Wahl gab es Wahlzettel, Wahlkabinen und sogar eine originale Wahlurne – ein Erlebnis, das den Kindern nicht nur Spaß machte, sondern ihnen auch demokratische Prozesse ganz praktisch näher brachte.

Die Siegerbilder stammen von Malte aus der zweiten Klasse und Leni aus der vierten Klasse. Sie wurden im Rahmen einer feierlichen Schulveranstaltung in der Aula bekannt gegeben und mit großem Applaus gefeiert. Die beiden Kunstwerke werden nun im Schulgebäude ausgestellt und erinnern alle täglich daran, wie wichtig Offenheit, Vielfalt und Zusammenhalt sind.

Mit dieser Aktion wurde nicht nur die Kreativität der Kinder gefördert, sondern auch ein wertvoller Beitrag zur politischen Bildung geleistet – ganz im Sinne des Mottos: Alle sind willkommen!

Foto: GS Weddel

Sickte: Verwaltung geschlossen

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Die Verwaltung der Samtgemeinde Sickte bleibt am Freitag, dem 30. Mai 2025 aus innenorganisatorischen Gründen geschlossen und ist telefonisch nicht erreichbar. Es finden an diesem Tag keine Sprechstunden statt. Es wird um Kenntnisnahme und Verständnis gebeten. vp

SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode e.V. lädt zur JHV 2025

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Einladung zur Jahreshauptversammlung 2025

Lucklum. Am Donnerstag, den 12.06.2025 ist es wieder soweit: der Vorstand des SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode e.V. lädt alle Mitglieder zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung des Sportvereins ein. Beginn der Versammlung ist um 18:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) am Sportplatz in Lucklum.

Auf der Tagesordnung stehen neben den üblichen Berichten aus den Abteilungen auch Neuwahlen des gesamten Vorstands sowie der Kassenprüferinnen, als auch die Mitteilung aktueller Informationen aus dem Ausschuss zur Tennisplatz-Sanierung.

Anträge können bis zum 02.06.2025 schriftlich unter info@rw-lucklum.de oder per Brief an Grasgarten 18, 38173 Evessen gestellt und eingereicht werden.

Der Vorstand bittet um rege Teilnahme und Anwesenheit.

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MitmachTage der Feuerwehr Hemkenrode feiern gelungenen Auftakt

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Mit einem vollen Feuerwehrhaus und vielen begeisterten Kindern startete die neue Mitmach-Aktion der Feuerwehr Hemkenrode. Rund 25 Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren nutzten am vergangenen Sonntag die erste Gelegenheit, spielerisch die Welt der Feuerwehr zu entdecken.

Neugierig erkundeten die kleinen Besucher das Löschfahrzeug, probierten Schläuche aus und schlüpften sogar in die Einsatzkleidung. Mit leuchtenden Augen und großem Interesse tauchten sie in das spannende Ehrenamt ein – ganz wie die Großen.

Ein rundum gelungener Auftakt“, freut sich Ortsbrandmeister Tobias Breske und das ganze Betreuerteam. „Mit so viel positiver Resonanz hatten wir nicht gerechnet. Viele Kinder haben sich direkt für den nächsten Termin angemeldet – und zwei wollen sich sogar die Jugendfeuerwehr einmal näher anschauen.“

Der nächste MitmachTag findet am 15. Juni 2025 im Feuerwehrhaus Hemkenrode statt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Wer Lust auf einen spannenden NAchmittag rund um die Feuerwehr hat, kann ab 16–18 Uhr vorbeischauen – mitmachen, entdecken und jede Menge Spaß haben!

Text: Tobias Breske
FOTO: Feuerwehr Hemkenrode

JF Gemeindewettkämpfe Cremlingen 2025

Cremlingen. Zum diesjährigen Wettkampf der Jugendfeuerwehren trafen sich auf
dem Sportplatz in Cremlingen acht hochmotivierte Gruppen. Alle hatten sich in den
vergangenen Wochen intensiv auf die Löschübung und den Staffellauf vorbereitet.
Durch die Feuerwehr Cremlingen wurde die Wettkampfbahn vorbereitet und trotz
einiger Wolken spielte auch das Wetter mit. Somit konnte pünktlich um 10 Uhr
Abbenrode als erste Gruppe den Löschangriff absolvieren. Die Wertungsrichter
sahen eine sehr gute Leistung, die später mit dem zweiten Platz belohnt werden
sollte.
An fünfter Stelle startete Schandelah in die Löschübung und machte die erneuten
Titelambitionen klar: Nur 6 Sekunden zeigte die Stoppuhr, als bereits alle Knoten am
Gestell baumelten.

Durch den reibungslosen Ablauf konnte zügig auch mit dem sogenannten B-Teil,
dem Staffellauf mit Feuerwehr-Stationen, begonnen werden. Auch hier zeigte sich
auf der Stoppuhr bei allen acht Gruppen: Die Vorbereitung hat sich gelohnt!
Und so waren auch bei der Siegerehrung Gemeindejugendwart Jens Hauffe,
Gemeindebürgermeister Kaatz und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Lars
Haverlah äußerst zufrieden. Als Anerkennung gab es noch auf Kosten der
Gemeindewehrführung für jeden eine Kugel Eis.


Mit beeindruckenden 1.413 Punkten verteidigte die Jugendfeuerwehr Schandelah
den 1. Platz. Der 2. Platz ging an Abbenrode, gefolgt von Hordorf, die nicht nur mit
dem 3. Platz geehrt wurden, sondern auch mit der jüngsten Gruppe angetreten waren.

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Platz 4 ging an Gardessen 2, der 5. an Klein Schöppenstedt sowie der 6. an Weddel.
Ausrichter Cremlingen erlangte einen respektablen 7. Platz, gefolgt von Gardessen 1
(8.).
Jens Hauffe war sich aber sicher: „Mit diesen Leistungen werden alle acht Gruppen
die Gemeinde wieder bestens bei den Kreiswettkämpfen am 15. Juni vertreten!“.

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Arian Lattenstein, Gemeindepressewart
Bilder: A. Lattenstein, S. Denecke, Fw. Abbenrode

CDU-Gemeinderatsfraktion besucht Mühlenensemble Abbenrode

Engagement und neue Pläne beeindrucken

Vor ihrer jüngsten Gruppensitzung besuchte die CDU-Gemeinderatsfraktion den „Verein zur Erhaltung des Mühlenensembles Abbenrode e.V.“. Seit vielen Jahren setzt sich der Verein mit seinen rund 70 Mitgliedern für den Erhalt der Bockwindmühle und des gesamten historischen Mühlengeländes ein.

Vor Ort gab der Vereinsvorsitzende Uwe Feder zusammen mit seiner zweiten Vorsitzenden Erika Schrader einen spannenden Einblick in die laufenden Projekte und zukünftigen Vorhaben des Vereins. 

Der Verein hat sich viel vorgenommen: In der kommenden Zeit sollen weitere Maßnahmen umgesetzt werden, um das Gelände noch attraktiver zu gestalten und als kulturellen Ort dauerhaft zu etablieren. Auch die Möglichkeiten, Grundschulklassen die Mühle und das Müllerhandwerk noch anschaulicher nahezubringen, sollen mit einigen baulichen Maßnahmen verbessert werden. Besonders beeindruckt zeigten sich die CDU-Mitglieder von der Leidenschaft, mit der sich die Ehrenamtlichen für den Erhalt und die Entwicklung des Ensembles einsetzen.

Die Mühle Abbenrode ist ein kultureller Schatz, der für unsere Gemeinde von großer Bedeutung ist. Es ist bewundernswert, mit welchem Engagement der Verein hier vorangeht“, betonte Tobias Breske, Vorsitzender der CDU-Gruppe. „Jetzt kommt es darauf an, dieses Ehrenamt weiter zu unterstützen – mit politischem Rückhalt und konkreter Hilfe.“

Die CDU-Fraktion sieht im Mühlenensemble nicht nur ein historisches Bauwerk, sondern einen lebendigen Ort der Begegnung und Identität, der auch eines der Alleinstellungsmerkmale der Gemeinde Cremlingen ist. Der Besuch war ein deutliches Zeichen der Wertschätzung – und zugleich ein Impuls, den Verein auf seinem Weg auch künftig aktiv zu begleiten.

„Herzsicherer“ Sportverein – die Gesundheit im Mittelpunkt

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Lucklum. Der Sportverein SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode setzt ein starkes Zeichen für die Gesundheit seiner Mitglieder und der ganzen Gemeinschaft: Im Rahmen des Projekts „Herzsicherer Verein“ wurde der Verein jetzt mit einer Life Bag und einem Life Pad ausgestattet. Damit ist der Verein ab sofort bestens vorbereitet, um im Notfall schnell und effektiv Hilfe leisten zu können.

Herzkrankheiten zählen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland, und jährlich sterben etwa 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Oft liegt das Problem darin, dass Betroffene nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen wird. Die Überlebenschance steigt enorm, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen wird – doch das wissen nicht alle. Bereits nach fünf Minuten ohne Reanimation sind irreparable Schäden wahrscheinlich.

Online-Schulung für Equipment-Prämie

Um dem entgegenzuwirken, engagiert sich die Björn Steiger Stiftung seit über 50 Jahren für die Verbesserung der Notfallhilfe. Im Rahmen des Projekts „Herzsicherer Verein“ bietet die Stiftung einen kostenlosen Online-Kurs zur Herzdruckmassage an. Bei erfolgreichem Durchlauf und Abschluss von mindestens fünf Vereinsmitgliedern, wird die teilnehmende gemeinnützige Organisation – in diesem Fall der SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode e.V. – kostenlos mit einem Life Bag inklusive Life Pad ausgestattet.

Die Tasche enthält alles, was für eine sofortige Reanimation sowie Direktverarztung notwendig ist, während das Life Pad den Ersthelfer bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung unterstützt. Damit ist der SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode im Ernstfall „herzsicher“ – für die Sicherheit aller Mitglieder und Besucher.

Weil Gesundheit uns alle angeht

„Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für den plötzlichen Herztod zu schärfen und möglichst viele Menschen in die Lage zu versetzen, bei einem Herzstillstand schnell und richtig zu helfen“, erklärt der 1.Vorsitzende Nico Marten. „Mit der Ausstattung und den Schulungen wollen wir aktiv dazu beitragen, die Überlebenschancen bei Herznotfällen deutlich zu verbessern.“

Die Aktion zeigt, wie wichtig es ist, Gesundheit und Prävention in den Mittelpunkt zu stellen. Denn nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass im Notfall schnell und professionell geholfen wird.

Spatenstich für den Kreisverkehr „Im Moorbusche“ in Cremlingen

Cremlingen bekommt einen Kreisverkehr am westlichen Ortseingang an der Kreuzung der Kreisstraße 140 (früher B1) und der Straße „Im Moorbusche“. Der symbolische erste Spatenstich ist am Freitag, 9. Mai 2025, erfolgt. Vertreter von Einheitsgemeinde und Ort Cremlingen, dem Landkreis Wolfenbüttel sowie der ausführenden Baufirma und dem Planungsbüro begannen den Bau mit dem symbolischen Spatenstich. Bis Oktober des Jahres soll der neue Kreisverkehr fertiggestellt sein.

„Heute ist die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer die Gewinnerin. Die vielgenutzte abknickende Vorfahrt wird durch einen Kreisverkehr ersetzt, so dass alle Verkehrsströme konfliktfrei und fließend durch diesen Knoten geführt werden. Zudem werden die Rad- und Gehwegeführung in Richtung Einkaufszentrum optimiert und sicher über die Straße „Im Moorbusche“ geführt. Das Projekt ist letztlich auch ein weiterer Beweis der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem TLW und der Gemeinde Cremlingen“, sagte Torsten Ruhe, Leiter Tiefbaubetrieb des Landkreises Wolfenbüttel (TLW).

„Als Gemeinde sind wir froh, dass es jetzt losgeht. Der Kreisel war schon immer Wunsch der Gemeinde und der Ortschaft Cremlingen“, so Detlef Kaatz, Bürgermeister der Gemeinde Cremlingen.

Die Baukosten betragen circa 800.000 Euro und werden durch den Landkreis sowie die Einheitsgemeinde getragen. Die Baumaßnahme wird zudem durch das Land Niedersachsen mit GVFG-Fördermitteln (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) unterstützt.

Baumaßnahme teilweise unter Vollsperrung

Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Bauphasen. Seit dem 5. Mai 2025 erfolgen bereits Arbeiten südlich der Kreuzung. Der Geh- und Radweg wird in den nächsten Tagen über den nördlichen Bereich umgeleitet. Auswirkungen auf den Auto- und LKW-Verkehr gibt es in der ersten Bauphase nicht oder nur in einem geringen Umfang.

Ab dem 23. Juni 2025 erfolgt voraussichtlich die zweite Bauphase. Die Zufahrt von der Kreisstraße (früher B1) in „Im Moorbusche“ wird voll gesperrt. Eine Zufahrt zu den Einkaufsmöglichkeiten kann dann aus Richtung Autobahn über „Im Moorbusche“ erfolgen. Alle Grundstückszufahrten und Parkplätze bleiben zu jeder Zeit erreichbar, an den bestehenden Busverbindungen in Cremlingen ändert sich durch die Baustelle nichts. Umleitungen sind ausgeschildert.

Durchfahrt durch Cremlingen möglich

Der Verkehr in Ost-West-Richtung zum Cremlinger Ortskern soll während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten bleiben. Das wird während der Arbeiten im Kreuzungsbereich ab Juni aber zeitweise nur einspurig und mit einer Ampelregelung möglich sein.

Der Landkreis Wolfenbüttel und die Einheitsgemeinde Cremlingen bedanken sich bei allen Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit.

(PressemeldungLK Wolfenbüttel)

Feuerwehr Hemkenrode beim Atemschutznotfall-Wettbewerb in Hamburg erfolgreich

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Am 10. Mai 2025 hieß es früh aufstehen für drei Atemschutzgeräteträger und zwei Teambegleiter der Feuerwehr Hemkenrode: Um 6 Uhr morgens machten sie sich auf den Weg nach Hamburg, um am dortigen Atemschutznotfall-Wettbewerb teilzunehmen. Im Fokus der Veranstaltung stand ein besonders kritisches Szenario – der Notfall eines Feuerwehrkameraden unter Atemschutz. In solchen Momenten zählt jede Sekunde, und ein geübtes, koordiniertes Vorgehen kann über Leben und Tod entscheiden.

Die Teilnahme der Hemkenroder war dabei nicht nur sportlicher Ehrgeiz, sondern auch ein Zeichen gelebter Feuerwehrkameradschaft. Denn die Organisatoren des Wettbewerbs in der Hansestadt waren im Vorjahr selbst Teilnehmer des AGT-O Marsches in Hemkenrode – da war es Ehrensache, der Einladung nach Hamburg zu folgen.

Vor Ort warteten drei fordernde Übungsszenarien auf die Teilnehmer: Ein Einsatz in einer realitätsnah simulierten, stark vermüllten Wohnung, ein 45 Meter langer Tunnel voller Hindernisse und ein Treppenlauf über mehrere Stockwerke mit Schlauchpaket und weiterer Ausrüstung. Besonders bemerkenswert: Einer der Hemkenroder Kameraden bildete ein Team mit einem bis dato unbekannten Feuerwehrmann aus Schweden – die Zusammenarbeit funktionierte auf Anhieb reibungslos.

Am Ende konnten sich die beiden Hemkenroder Trupps mit den Platzierungen 11 und 13 von insgesamt 32 gestarteten Teams über ein starkes Ergebnis freuen – und über viele neue Kontakte innerhalb der Feuerwehrfamilie.

Durch unseren AGT-O Marsch, den wir nun im kommenden Jahr bereits zum fünften Mal auf die Beine stellen, ergeben sich immer mehr Feuerwehrfreundschaften, in ganz Deutschland die wir gern pflegen“, so der Stellvertretende Ortsbrandmeister von Hemkenrode Jan Sprenger, der gemeinsam mit dem Kameraden aus Schweden ebenfalls am Wettbewerb in Hamburg teilnahm. „Im nächsten Jahr am 16. Mai 2026 sind dann die Hamburger und viele weitere Teams wieder zu Gast in Hemkenrode. Die Planungen dafür laufen bereits im Hintergrund auf Hochtouren“.

Bilder: Mirzet Bukvic / Dennis Dröge
Text: Tobias Breske