Mittwoch, April 1, 2026

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Saisonstart im Archäologie- und Landschaftspark Kaiserpfalz Werla

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Einweihung der neuen Tore, zwei Führungen und Bewirtung

Werlaburgdorf. Am Sonntag, dem 4. Mai 2025 findet auf der Kaiserpfalz Werla die jährliche Saisoneröffnung mit Führungen durch den Archäologie- und Landschaftspark statt. Veranstalter ist der Förderverein Archäologischer Park Kaiserpfalz Werla e.V.

Beginn ist um 10.00 Uhr mit der gemeinsamen Führung „ARCHÄOLOGIE/GESCHICHTE und NATUR“ durch Henning Meyer. Treffpunkt für alle Interessierten ist an der Schutzhütte am Nordrand des Geländes. Die Kaiserpfalz Werla ist über die Landstraße zwischen Werlaburgdorf und Schladen zu erreichen. Ein Parkplatz steht dort kostenlos zur Verfügung. Über den sogenannten „Zeitpfad“ geht es von dort zu Fuß bis zur Schutzhütte. Die Teilnahme an der Saisoneröffnung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine weitere Führung, die Kräuterwanderung mit Ute Kabbe, findet von 11 bis 14 Uhr statt, Start ist am Parkplatz an der L 615. Hierzu ist eine Anmeldung per Mail an Ute Kabbe unbedingt erforderlich: ute.kabbe@t-online.de.

In der Mittagszeit werden vom Förderverein an der Schutzhütte Speisen und Getränke angeboten.

Um 12 Uhr findet nach Mitteilung des Fördervereinsvorsitzenden Frank Oesterhelweg ebenfalls an der Schutzhütte die offizielle Einweihung der beiden Tor-Nachbildungen statt, die zur Zeit der Pfalz die Äußere mit der Inneren Vorburg verbunden haben. Die Beteiligten werden ihren Gästen dabei historische Hintergründe, technische Details zum Bau und Informationen zu weiteren Bauvorhaben mitteilen.

Photo (Frank Oesterhelweg): Eines der beiden Tore, die am 4. Mai offiziell eingeweiht werden sollen.

Destedt, das Frühblüherdorf!

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Wer jetzt durch Destedt fährt, kommt garantiert an einer der Frühblüher-Inseln vorbei. In den letzten Jahren wurden insgesamt über 9.000 Frühblüher gesteckt: Blausterne, Tulpen, Narzissen, Osterglocken, Hyazinthen und Krokusse künden nun den Frühling an. Viele große und kleine Hände haben dabei geholfen, die Ortschaft zu verschönern. Auch im Herbst gibt es wieder die Möglichkeit für den Grünstreifen vor seinem Grundstück Zwiebeln beim Bürgermeister zu bestellen.

Fotos (Diethelm Krause-Hotopp): In Destedt ist der Frühling sichtbar

Frischer Wind in der DRK-Kleiderkammer

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Rotkreuzler steckten Geld und Zeit in die Einrichtung. Große Autos weckten Misstrauen. Neue Regeln.

Wolfenbüttel. Wenn nach den Osterferien die Wolfenbütteler Kleiderkammer Am Exer 15 wieder öffnet, dann hat sich dort einiges verändert. Einerseits wechselte die Leitung der Einrichtung: „Heike Hann hat die Nachfolge von Joachim Korsch angetreten“, berichten Kevin Barbe und Mattis Gruß vom DRK-Ortsverein Wolfenbüttel. Das Rote Kreuz betreibt die Kleiderkammer schon seit vielen Jahrzehnten, früher in der Krummen Straße.

„Wir wollen dieses Angebot unbedingt am Laufen halten“, sagt Kevin Barbe, der Vorsitzende des Ortsvereins. Zwar seien solche Einrichtungen naturgemäß defizitär, heute aber leider unabdingbar. „Es gibt einfach sehr viele Bedürftige, die auf unsere Kleiderkammer angewiesen sind“, ergänzt Mattis Gruß, im Vorstand der Stellvertreter von Barbe. Und so investierte das DRK rund 2500 Euro in Sanierung und Neustrukturierung.

Denn auch von den Abläufen her musste sich einiges ändern, berichtet Heike Hann. „Unser Sortiertisch stand mitten im Raum – also zwischen Kleiderständern und Regalen, wo sich die Kunden tummeln.“ Das werde künftig getrennt, um das Ganze zu entzerren. „Immerhin besuchen uns pro Woche rund 50 Erwachsene, und viele Kinder kommen noch dazu.“

Allerdings ist vorstellbar, dass sich diese Zahl bald etwas reduziert, denn eine weitere Änderung betrifft die Besucherinnen und Besucher am Exer: „Bisher durfte jeder kommen und sich Kleidung aussuchen“, sagt Kevin Barbe. Das habe aber bei den Verantwortlichen zunehmend zu Zweifeln geführt: „Da kam mancher im protzigen Wagen vorgefahren – das sah alles nicht wirklich nach Bedürftigkeit aus.“ Zudem machten den Vorstand die Kennzeichen an diesen Autos stutzig: „Die kamen aus Celle, Magdeburg, sogar aus Hessen. Aber das ist definitiv nicht unsere Zielgruppe.“

Künftig dürfen nur noch Bewohner des Landkreises Wolfenbüttel kommen, außerdem müssen sie ihre Bedürftigkeit nachweisen. Dabei ist das DRK allerdings großzügig: „Wir akzeptieren Bescheide vom Sozialamt, vom Rentenamt und für das Bürgergeld – aber auch BAföG-Bescheide“, macht Mattis Gruß klar, dass selbst Studierende als Abholer in Frage kommen. „Wir vertrauen dabei auf das Fingerspitzengefühl unserer Ehrenamtlichen. Teilweise liegt das sicher im Ermessensspielraum.“

Der Ortsverein setzt darauf, dass sich die neue Regelung schnell herumspricht. „Unsere 15 Ehrenamtliche hier am Exer werden informieren, und auch die Gruppe der Bedürftigen ist teils gut vernetzt.“ Wichtig war dem DRK: „Die Kleiderkammer bleibt kostenlos.“ Im Gegensatz zur Tafel, wo die Abholer einen eher symbolischen Euro pro Tüte bezahlen.

Die letzte Änderung betrifft den Sammel-Container vor der Tür. „Wir haben ihn jetzt vorübergehend geschlossen“, erklärt Heike Hann. Es war sehr arbeitsintensiv, ihn ständig leeren zu müssen. „Viele Leute legten ihre Spenden auch einfach daneben. Das sah nicht gut aus, und die Sachen verdreckten.“ Nun werden Spender gebeten, zu den Öffnungszeiten vorbeizuschauen. So komme die Ware direkt in den Kreislauf der Sortierung und Wiederverwertung.

Außerdem werden auf diese Weise überflüssige Spenden aussortiert. „Eigentlich brauchen wir nur Kleidung, gut erhalten“, betont die neue Leiterin. Besteck, Teppiche, Kinderbetten und sogar Prothesen und Sperrmüll ließen hingegen den Verdacht aufkommen, der Exer werde als Entsorgungseinrichtung missbraucht. Die Krönung: Töpfe mit Essensresten. „Das geht so nicht.“ Arrangiert hat sich die Kleiderkammer hingegen mit gespendeten Rollatoren und Kinderwagen: „Die sind schnell vergriffen.“

Was gespendet werden darf, kann gerne telefonisch angefragt werden. Die Kleiderkammer ist zu den Öffnungszeiten erreichbar unter 0157/54 30 44 96.

Die neuen Öffnungszeiten sind montags von 15 bis 18 Uhr sowie mittwochs von 9 bis 12 Uhr. Erstmals geöffnet nach dem Umbau hat die Kleiderkammer am Montag, 28. April.

Foto: Es tut sich einiges in der Kleiderkammer des DRK-Ortsvereins Wolfenbüttel. Darüber berichteten jetzt (von links) Mattis Gruß und Kevin Barbe vom Vorstand sowie die Ehrenamtlichen Cordula Rockmann, Gisela Peter und die neue Leiterin der Kleiderkammer, Heike Hann.  Foto: DRK

„Hallo Viet Nam“ eröffnet in Abbenrode

Das Vieatnamesische Restaurant eröffnet in Abbenrode

Abbenrode, 15.04.2025

Heute startet das „Hallo Viet Nam“ mit einer umpfangreichen Speisekarte für die Gäste.

Von Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 14:30  und  17:00 bis 21:30 ist die Küche täglich geöffnet.

Tel:05306 9281590

Hier Motive vom Restaurant & Biergarten:

Schwarze Fotografie

Schwarze Fotografie

Schwarze Fotografie

Schwarze Fotografie

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Veltheim

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Veltheim: Ein Abend voller Dank und Ehrungen

Veltheim – Es war ein Abend der Anerkennung, des Rückblicks und der Vorfreude: Am Samstag eröffnete Ortsbrandmeister Daniel Tautz pünktlich um 18:30 Uhr die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Veltheim und des dazugehörigen Fördervereins. Neben Berichten und Grußworten stand vor allem eines im Mittelpunkt – die Menschen, die sich tagtäglich für die Sicherheit der Gemeinde einsetzen.

Hochkarätige Gäste

Unter den Anwesenden fanden sich zahlreiche Ehrengäste, darunter Ehrenortsbrandmeister Gerd Helmsen, Bürgermeister Alexander von Veltheim sowie Vertreter aus Politik und Feuerwehrführung. 

Bevor es mit den Berichten weiterging, wurde der verstorbenen Kameraden gedacht – ein Moment der Stille und des Respekts.

Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr

Stellvertretender Bürgermeister Jürgen Warnecke lobte die Feuerwehr für ihren unermüdlichen Einsatz und zeigte sich besonders erfreut über die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Auch die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Wehr im vergangenen Jahr fanden erneut Anerkennung – nicht zuletzt dank der Gastfreundschaft der Familie Sell, auf deren Hof das Fest stattfinden konnte.

Ortsbrandmeister Daniel Tautz ließ das Jahr 2024 noch einmal Revue passieren: 7.705 geleistete Arbeitsstunden, unzählige Einsätze und als besonderes Highlight die Übergabe einer neuen Drohne. Zwölf Kameraden der Ortswehr sind bereits Teil der Drohneneinheit, viele von ihnen haben sogar den A2-Drohnenführerschein absolviert.

Ohne Moos nix los”, stellte Tautz mit einem Schmunzeln fest und bedankte sich bei allen Fördermitgliedern, Sponsoren und Spendern, die das Jubiläum und die allgemeine Arbeit der Wehr unterstützt haben.

Ehrungen und Verabschiedungen

Der Höhepunkt des Abends: die Ehrungen verdienter Mitglieder.

• Leonie Wirth wurde zur Feuerwehrfrau ernannt.

• Maja Bollnow, Nils Glanz und Patrick Schubert steigen zu Oberfeuerwehrfrau bzw. Oberfeuerwehrmännern auf.

• Susanne Schütze und Christian Wirth wurden für 25 Jahre Dienst geehrt.

• Jürgen Schott und Bernhard Brand erhielten eine Auszeichnung für beeindruckende 40 Jahre Dienstzeit.

Doch wo Neulinge in den aktiven Dienst rücken, müssen sich andere altersbedingt verabschieden. So wurden Alexander von Veltheim, Hans Jürgen Knosalla, Dieter Tautz, Werner Mittag und Frank Michael in die Altersabteilung versetzt – mit einem herzlichen Dank für ihr Engagement.

Blick nach vorn

Abschnittsleiter Markus Rischbieter, Gemeindebrandmeister Detlef Hoyer und Fachzugleiter Michael Pförtner betonten die wachsende Bedeutung der Drohnentechnik in der Feuerwehrarbeit und lobten die Veltheimer Wehr für ihre kontinuierliche Nachwuchsarbeit – ein wichtiger Punkt, da die Mitgliederzahlen vielerorts rückläufig sind.

Und auch für 2025 gibt es schon feste Termine im Kalender:

• 20. April: Osterfeuer

• 1. Mai: Kunsthandwerkermarkt

• 8. August: Skatenight

• 6. September: Oktoberfest

Nach diesem gelungenen Abend bleibt eines sicher: Die Feuerwehr Veltheim ist nicht nur bestens aufgestellt, sondern auch eine Gemeinschaft, die mit Herz und Engagement zusammenhält.

Baumaßnahme in der Ortsdurchfahrt Hachum ab dem 22. April

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Die Hachumer Straße (Kreisstraße 7) in der Ortsdurchfahrt Hachum wird in diesem Jahr saniert. Der Abwasserbeseitigungsbetrieb Sickte wird die Regenwasserkanalisation grundhaft erneuern. Der Landkreis Wolfenbüttel wird die Asphaltschichten der Kreisstraße anschließend wiederherstellen.

Die Bauarbeiten werden ab dem 22. April 2025 beginnen und bis Ende des Jahres andauern. Die Straße wird zunächst im westlichen Ortseingangsbereich, also von Volzum kommend, voll gesperrt. Hachum wird dann vorerst nur noch über Gilzum erreichbar sein. Der Durchgangsverkehr wird über Dettum umgeleitet. Eine entsprechende Umleitungsstrecke wird beschildert. Mit fortschreitender Fertigstellung des Regenwasserkanals wandert der gesperrte Bereich abschnittsweise weiter entlang der Hachumer Straße bis zum östlichen Ortsausgang.

Der Busverkehr wird während der Bauzeit aufrechterhalten. Es wird eine Ersatzhaltestelle im Einmündungsbereich der Ringstraße eingerichtet. Bitte beachten Sie hierzu die Aushänge und Informationen des Busbetriebs.

Der Abwasserbeseitigungsbetrieb Sickte und der Landkreis Wolfenbüttel bitten um Verständnis für die erforderlichen Bauarbeiten und danken allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Verkehrsteilnehmenden für ihre Geduld während der Bauzeit.

Bildunterschrift: Die Kreisstraße 7 mit Blick auf den westlichen Ortseingang von Hachum. Hinter dem Ortseingangsschild weist bereits ein Schild des Landkreises Anrainer und Verkehrsteilnehmende auf die kommende Baumaßnahme hin. Foto: Landkreis Wolfenbüttel

There is nothing to show here!
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Keine CDU-Pflanzenbörse, aber Herbstfest

Kürzlich traf sich der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Cremlingen, um seine weiteren Veranstaltungen für dieses Jahr zu besprechen. Leider muss in diesem Jahr die traditionelle Pflanzenbörse Ende April aus organisatorischen Gründen ausfallen.

Aber das ebenfalls traditionelle Herbstfest ist schon fest im Blickfeld. Es ist für Samstag, den 27. September geplant. Rechtzeitig vorher wird es wieder angekündigt werden. Aber schon jetzt gilt: „save the date“!

Der CDU-Ortsverbandsvorstand Cremlingen wünscht allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein gesegnetes Osterfest!

Eine ganze Reihe neuer Leute stieß zum Team

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DRK-Rettungsdienst stellt sich neu auf

Eine ganze Reihe neuer Leute stieß zum Team. Im Laufe des Jahres wird der Fuhrpark erneuert.

Wolfenbüttel. Mit neuer Führungsstruktur startet derzeit der DRK-Rettungsdienst im Landkreis Wolfenbüttel durch. Während Geschäftsführerin Aline Gauder schon länger an Bord ist und gleichzeitig in Personalunion als Vorständin im DRK-Kreisverband arbeitet, trat jetzt neues Duo seinen Dienst an: Peter Jörgensen ist zweiter Leiter des Rettungsdienstes an der Seite von Steffen Tegtmeier – dieser ist bereits seit 2021 in der Funktion und vertritt zudem die Geschäftsführerin. Ralf Antabi leitet die Aus- und Fortbildung im Rettungsdienst (RD) und verantwortet den Bereich Hygienemanagement.

„Dieser Wechsel geht einher mit einer Reihe von Änderungen im Führungskreis“, berichtet Aline Gauder von einigem Stühlerücken. So sei eine Umstrukturierung auf Leitungsebene erfolgt, die beiden Rettungsdienstleiter sind nun direkte Ansprechpersonen für die Rettungswachen in Heiningen, Schöppenstedt, Wolfenbüttel und Sickte. „Dadurch sollen die Mitarbeitenden enger an die RD-Leitung heranrücken und einen kürzeren Weg zur Zusammenarbeit haben.“

Zudem sei es dem DRK in den vergangenen Monaten gelungen, eine ganze Reihe neuer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anzuwerben. „Wir gelten in der Szene als Arbeitgeber im Rettungsdienst mit besonderen Vorteilen, was sicher auch mit unserem neuen Tarifvertrag zu tun hat.“ Das gute Verhältnis zum Klinikum (dort sind Rettungshubschrauber und NEF mit DRK-Kräften stationiert) sei ebenso ein Pluspunkt für das Wolfenbütteler Rote Kreuz wie die interessante Mischung der Einsätze in Stadt und Landkreis.

Zudem habe das DRK in einen zeitgemäßen Fuhrpark investiert, erklärt Peter Jörgensen. „In den vergangenen Monaten kamen schon einige neue Einsatzfahrzeuge, und im Laufe des Jahres wollen wir den Fuhrpark komplett auf Neu drehen.“ Darüber hinaus wolle er die Zufriedenheit der Belegschaft noch über ,soft skills‘ steigern. „Wir haben da einiges in petto.“ Der DRK-Rettungsdienst beschäftige knapp 180 Personen.

Dass in den vergangenen Wochen 16 neue Notfall-Sanitäter und -Sanitäterinnen nach Wolfenbüttel wechselten, hat offenbar auch mit Peter Jörgensen und Ralf Antabi zu tun. Im Rettungsdienst kenne man sich untereinander und durch persönliche Ansprache seien die positiven Entwicklungen entstanden. „Ich finde das Projekt Wolfenbüttel sehr reizvoll“, erklärt Antabi seinen Wechsel, der zuvor 40 Jahre in der Region Hannover tätig war. Er wolle seinen reichen Erfahrungsschatz gern weitergeben „und überhaupt nochmal was Neues anfangen im Leben“.

Mittlerweile hat er im Kreisverband einiges Veränderungspotenzial ausgemacht. „Die Ausbildung stand zuletzt zu wenig im Fokus.“ Er wolle nun den Sinn für Notwendigkeiten schärfen im Führungszirkel. „Zum Beispiel finde ich es wichtig, dass jeder Azubi enen persönlichen Ansprechpartner hat – und auf jede Frage zeitnah eine Antwort bekommt.“ Dem Nachwuchs müsse man Lösungen anbieten, wenn man ihn halten wolle. Die neue Struktur solle aber nicht nur nach innen greifen, sondern auch nach außen, wo Antabi die Zusammenarbeit mit der DRK-Landesschule intensivieren will.

Aline Gauder ist sehr froh, neben Steffen Tegtmeier als langjährigem Rettungsdienstleiter nun zwei weitere erfahrene, neue Kollegen im Team zu haben. „Beide sind eine echte Bereicherung für unseren Rettungsdienst und eine super Ergänzung zum bestehenden Team.“ Ralf Antabi werde für eine praxisnahe Anleitung Sorge tragen, Peter Jörgensen habe große Erfahrung in Personal und Dienstplanung. „Menschlich passen beide ebenfalls prima bei uns rein. Ich habe ein gutes Gefühl, was die aktuellen Herausforderungen betrifft – zudem bekommen die Mitarbeitenden zwei starke Fürsprecher.“

Die Entwicklung sei aber noch nicht abgeschlossen. „Wir suchen immer neue hauptamtliche Kräfte, insbesondere Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter werden aktuell gebraucht.“ Gern sei auch ein stundenweiser Zuverdienst gesehen, so dass zum Beispiel Interessierte im Rettungsdienst in Wolfenbüttel im Nebenjob tätig sind.  „In jedem Fall wollen wir unser Stammpersonal ausbauen.“ Der Rettungsdienst sei auch auf der Suche nach bereits ausgebildeten Notfallsanitätern und Notfallsanitäterinnen. Interessierte können ihre Bewerbung senden an: Bewerbungen@drk-kv-wf.de

Foto: Neu im Leitungsteam des DRK-Rettungsdienstes Wolfenbüttel sind (von rechts) Peter Jörgensen und Ralf Antabi. Hier begrüßen sie Karsten Behrens, der ebenfalls neu zum Rettungsdienst in der Lessingstadt stieß.  Foto: Regio-Press

 

Vorlesewettbewerb an der Sandbachschule

In der vergangenen Woche fand der Vorlesewettbewerb 2025 für die 3. und 4. Klassen der Sandbachschule statt. Über 60 Kinder stellten sich der Herausforderung.

Die sehr gut vorbereiteten Vorträge machten in jeweils zwei Minuten neugierig auf ganz unterschiedliche Geschichten: Von spannenden Abenteuern und Kriminalfällen, von Fußballplätzen oder Pferdehöfen, von sprechenden Tieren und Büchern und noch vielem mehr war zu hören…

Eine Jury, bestehend aus Teilen der Eltern- und Großelternschaft, hatte es im Anschluss schwer, bestens präsentierte Beiträge zu bewerten. Doch schließlich konnte in jeder Klasse einen erster, zweiter und dritter Platz gekürt werden.

Dank der Unterstützung unseres Fördervereins konnten sich die drei klassenbesten Kinder über tolle Sachpreise freuen. Und für alle anderen Teilnehmenden gab es einen verdienten Trostpreis!

Neue Nestschaukel für die Sandbachschule

Mit Schwung und großer Freude benutzen die Kinder der Sandbachschule ihre funkelnagelneue Nestschaukel. Sie konnte jetzt eingeweiht werden.

Die alte Schaukel war baufällig geworden und musste abgebaut werden. Das betraf sowohl die in die Jahre gekommene Schaukel als auch das dazugehörende Gerüst. Der Bauhof der Gemeinde Cremlingen hatte die notwendigen Arbeiten übernommen, den Boden inklusive Fallschutz sowie das neue Gerüst errichtet und die neue Nestschaukel installiert.

„Ohne den Förderverein und ohne das Engagement der Eltern würden Dinge wie neue Spielgeräte auf dem Schulhof, Schulfest und anderes nicht gehen“, sinnierte Schulleiterin Annegret Otte bei der Übergabe der Schaukel. Der Förderverein hatte tief in sein „Sparschwein“ gegriffen und die neue Schaukel aus angesparten Mitteln angeschafft. Um die 5000 Euro waren dafür notwendig gewesen. Die Gemeinde Cremlingen hatte, so Otte, das Gerüst und den Boden darunter übernommen.

Ideen für neue Maßnahmen gibt es schon. „Die Kinder lieben die Kletterhütte“, so Otte. Sie steht in unmittelbarer Nähe zur Nestschaukel und der im vergangenen Jahr installierten neuen Reckstange. Auch sie ist in die Jahre gekommen. „Deshalb würden wir sie gerne als Nächstes erneuern“, schloss Otte.

Foto: Schulleiterin Annegret Otte (Mitte) mit Schülerinnen und Schülern sowie Mitgliedern des Fördervereins der Sandbachschule. Foto: Gemeinde Cremlingen / Frank Schildener