Donnerstag, April 2, 2026

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Gastronomie unter Druck

Studie der Uni Osnabrück: Mehrfache Krisen stellen Betriebe vor große Herausforderung

Eine Studie am Institut für Geographie der Universität Osnabrück zeigt, dass viele Gastronomiebetriebe sich an Krisen anpassen können. Die Überlagerung verschiedener Krisen (Coronapandemie, Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine, Inflation) gefährdet aber häufig die Existenz der Betriebe. Ein Forschungsteam des Instituts der Geographie der Universität Osnabrück hat dies in einem dreijährigen Forschungsprojekts über die Gastronomie in niedersächsischen Städten festgestellt.

Viele Gastronomiebetriebe haben durch Maßnahmen wie Kostenreduktion und -effizienz, beispielsweise durch Personal- oder Angebotseinsparungen, Personalbindung, Preiserhöhungen sowie der Umstellung oder Diversifizierung von Angeboten oder des gesamten Betriebskonzepts auf die Krisen reagiert. „Vor allem während der COVID-19-Pandemie stellten Netzwerke unter Gastronominnen und Gastronomen eine wichtige Basis dar, um gegenseitig Unterstützung zu erhalten und dienten dem Wissens- und Informationsaustausch“, erläutert dazu Dr. Philip Verfürth vom Institut für Geographie. Staatliche Unterstützungsprogramme, Kurzarbeit und der Rückgriff auf eigene Rücklagen trugen für zahlreiche Betriebe wesentlich zum (Über-)Leben in der COVID-19-Krise bei. Der größte Teil der befragten Gastronomiebetreibenden sieht sich mit 44,7 Prozent als geschwächt aus ihrer bisher größten Betriebskrise hervorgehen. „Gleichzeitig sind aber auch 35,7 Prozent der Befragten der Meinung, dass ihre Betriebe gestärkt aus den Krisen hervorgegangen sind. Nur knapp 20 Prozent der Betriebe haben gar keine Veränderungen durch die Krisen wahrgenommen“, erklärt dazu Dr. Thomas Neise vom Institut für Geographie.

Während die Gastronomie sich an einzelne Krisen, wie der COVID-19-Pandemie, anpassen kann, erschwert die gleichzeitige Überlagerung mehrerer Krisen es ihnen, effektive Maßnahmen zu ergreifen. Dazu Dr. Philip Verfürth: „Pandemie, Personalmangel, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, Energiekrise und Inflation – es hat sich eine Polykrise entwickelt, also eine Situation, in der sich verschiedene Krisen gegenseitig verstärken. Die bringt viele Gastronomiebetriebe an ihre Belastungsgrenzen, denn was gegen die eine Krise hilft, kann in Bezug auf die andere Krise schaden“. Laut Studie sehen sich fast 40 Prozent der Gastronomiebetriebe in Niedersachsen aufgrund der Krisen in ihrer Existenz bedroht.

Neben den genannten Krisen sehen sich die Betriebe vor allem mit behördlichen Auflagen, hohen Betriebskosten sowie einem stagnierenden Umsatz bzw. geringen Margen konfrontiert – auch ausgelöst durch das abnehmende Konsum- und Ausgehverhalten der Menschen. Weitere Herausforderungen stellen die Qualität und Arbeitsbereitschaft der Mitarbeitenden, der steigende Mindestlohn sowie die Beendigung der herabgesetzten Mehrwertsteuer auf Speisen dar. Diese fortlaufenden Krisen und Herausforderungen lassen dauerhafte und nachhaltige strategische Anpassungen oftmals nicht zu. „Die Polykrisensituation führt in der Branche deshalb zu dem Gefühl, dass die Krisen noch nicht vorbei sind und auch nicht aufhören. Dies führt zu hoher Unsicherheit und Unvorhersehbarkeit bezüglich der Zukunft. Wir rechnen deshalb damit, dass weitere Betriebe schließen,“ so Isabelle Dachs.

„In der COVID-19-Krise haben Lokalpolitik und Kommunalverwaltungen häufig zum ersten Mal gemerkt, welche Bedeutung die Gastronomie für das soziale und wirtschaftliche Leben der Städte hat. Wir würden uns wünschen, dass die Branche gezielter gefördert und nachhaltige Unterstützungsstrukturen aufgebaut werden“, appelliert Dr. Thomas Neise. Handlungsempfehlungen aus dem Projekt adressieren den weiteren Ausbau von Beratungs- und Förderangeboten, die Digitalisierung in den Betriebsabläufen sowie die Stärkung der Vernetzung innerhalb der Branche und externen Akteurinnen und Akteuren, wie Stadtverwaltung, Politik und Wirtschaftsförderung.

Die Datengrundlage des Projektes „Organisationale Resilienz in der COVID-19-Pandemie: Krisenbewältigung und strategische Anpassung von Gastronomiebetrieben in niedersächsischen Städten‟ besteht aus zwei quantitativen Online-Befragungen (deutschlandweit 2020, 623 befragte Gastronominnen und Gastronomen und niedersachsenweit 2023, 679 befragte Gastronominnen und Gastronomen) sowie 83 qualitative Interviews mit Gastronominnen, Gastronomen und Vertreterinnen und Vertreter von Brauereien, Getränkegroßhandel, DEHOGA und Industrie- und Handelskammern (2018–2025).

Jugendfeuerwehr-Anhänger erstrahlt in neuem Glanz:

Jugendfeuerwehr-Anhänger erstrahlt in neuem Glanz: Spenden ermöglichen Folierung für mehr Sichtbarkeit

Der PKW-Anhänger der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Sickte erhielt eine hochwertige Folierung, vollständig finanziert durch Spenden. Regionale Unternehmen wie der Obsthof Belkius GbR (Erkerode), VDP Ahrens (Veltheim/Ohe), EDEKA Kamp (Sickte) sowie die Fleischerei Schwieger (BS-Südstadt) unterstützten die Maßnahme mit großzügigen Spenden.

Ziel der Aktion ist, die Außenwirkung der Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie der Freiwilligen Feuerwehren insgesamt zu steigern und die Sichtbarkeit des Anhängers bei Ausbildungs- und Einsatzübungen sowie bei öffentlichen Veranstaltungen zu erhöhen. Zudem soll Transparenz bei der Mittelverwendung sichtbar gemacht und die Wertschätzung der Unterstützerinnen und Unterstützer verdeutlicht werden. Durch das neue Logo wird zudem die Wiedererkennung der Kinder- und Jugendfeuerwehren in der Samtgemeinde Sickte gestärkt.

Die Spendenaktion zeigt, wie gemeinschaftliches Engagement konkrete Verbesserungen für Jugendarbeit und Außendarstellung ermöglichen kann. Die Initiatoren sehen darin einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsgewinnung und zur Stärkung des Vereinslebens in der Region.

Die Kinder- und Jugendfeuerwehren bedanken sich bei allen Sponsoren, die die neue Folierung des Anhängers ermöglicht haben. KHE

Gemeinsam Stark – Fachzug 5 übt Waldbrandeinsatz

Ein gemeinsamer Übungsdienst des 5. Fachzuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost „Wassertransport“, bestehend aus den Freiwilligen Feuerwehren Erkerode/Lucklum, Evessen, Wittmar, Cremlingen und Schulenrode, hat am vergangenen Wochenende rund um das Thema Wald- und Vegetationsbrände stattgefunden. Die Übung fand im Waldstück „Dettumer Grund“ statt und wurde vom Rittergut Lucklum als Bereitsteller unterstützt.

In zwei Übungslagen standen praxisnahe Themen im Mittelpunkt:

Zuerst wurde sich mit dem Anlegen eines Wundstreifens befasst. Diese einfache Methode befreit Vegetationsflächen von leicht entzündlichem Material, um die Ausbreitung eines Waldbrandes zu verlangsamen oder sogar zu stoppen. Hierbei wird dem Feuer der Brennstoff entzogen. Der Wundstreifen wird mit Handwerkzeugen, wie einem Gorgui angelegt. Ein Gorgui ist ein spezielles Handwerkzeug für die Waldbrandbekämpfung. Ziel des Übungsdienstes war es, den Teilnehmenden schnelle, sichere und praktikable Vorgehensweisen für den Einsatz unter realistischen Bedingungen zu vermitteln. Vor allem sollte gezeigt werden, was sich mit einfachen Mitteln, direkt von den Fahrzeugen aus erreichen lässt. 

Bei der zweiten Übung ging es um wassersparende Einsatzstrategien: Der Einsatz mittels

D-Schläuchen wurden geübt. Ebenfalls wie man diese unter Druck erweitert. Ziel war eine ressourcenschonende Planung und Nutzung des Wassers, ohne die Einsatzfähigkeit zu beeinträchtigen.

Besonderheiten der Veranstaltung waren der externe Beitrag von Luca Villa (@fire), der mit praxisnahen Beispielen unterstützte.

Die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz: Die Teilnehmenden konnten Kenntnisse in der schnellen und effizienten Wasserführung bei Wald- und Vegetationsbränden erweitern und wertvolle Erfahrungen im wassersparenden Einsatz sammeln. Das Gelernte soll künftig zu schnelleren Reaktionszeiten und verbessertem Ressourcenmanagement in Einsätzen beitragen.

Ein besonderer Dank geht an das Rittergut Lucklum, für die Bereitstellung der Übungsstelle und bei Luca Villa für die fachliche Begleitung. KHE

Fachzug der Feuerwehr LK Wolfenbüttel im Einsatz bei Wendessen

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Der Fachzug I&K – Landkreis Wolfenbüttel informiert:

Am Abend des 30.08.2025 wurde unsere Fachgruppe UAS Ost, bestehend aus der in der Samtgemeinde Sickte stationierten Drohne und der Drohnengruppe der TEL, mit dem Stichwort H 0 – Drohneneinsatz Personensuche in die Stadt Wolfenbüttel alarmiert.
Im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei sollten wir bei einer Personensuche unterstützen.
Schnell war klar, dass es ein längerer Einsatz mit vielen beteiligten Hilfsorganisationen werden würde und unsere Fachgruppen ELW 2, Krad und UAS gefordert werden. Galt es doch einen zehnjährigen autistischen Jungen zu finden.
Während unserer Einsatzzeit waren insgesamt elf Flächensuchhunde und Mantrailer, drei Drohnengruppen, zwei Kräder, ein Polizeihubschrauber, eine Fachgruppe Beschallung und unzählige Fußtrupps von DLRG, Feuerwehr, Polizei und Spontanhelfern an der Suche beteiligt.
In den frühen Morgenstunden rückten wir nach zehn Stunden Einsatz, leider ergebnislos, in unsere Standorte ein. Die Suche wurde natürlich mit frischen Einsatzkräften weitergeführt.
Glücklicherweise wurde der Junge in den folgenden Vormittagsstunden gefunden und konnte seiner Familie zugeführt werden. Somit war ein erneuter Einsatz für uns nicht erforderlich.
Wir bedanken uns für die professionelle Zusammenarbeit bei diesem für alle Beteiligten sehr emotionalen Einsatz!
Quelle: Fachzug I&K

Lucklumer Gespräche: Wie gelingen Begegnungsorte im ländlichen Raum?

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„Dorf.Raum.Kultur: Begegnungsorte in ländlichen Räumen gestalten“ – so lautete der Titel der mittlerweile 5. Lucklumer Gespräche, die am 25. August 2025 auf dem Rittergut Lucklum (SG Sickte) stattgefunden haben. Rund 70 Gäste aus Verwaltung, Kommunalpolitik, Kulturlandschaft, Heimatpflege und Wissenschaft nahmen teil. Die Lucklumer Gespräche sind ein mittlerweile etabliertes Format des Landkreises Wolfenbüttel, um gemeinsam mit den Aktiven vor Ort Themen des ländlichen Raums zu erforschen und entsprechende Impulse zu setzen. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Akademie Ländlicher Raum e. V. (ALR) statt.

Was Begegnungsorte im ländlichen Raum leisten können, zeigte sich auf dem Rittergut Lucklum: Bei schönem spätsommerlichen Wetter kamen die Gäste im Innenhof zu guten Gesprächen zusammen. Der Bücherbus mit Team war vor Ort und für die gelungene Musikunterhaltung sorgte das Straßenmusiker-Duo Crepes Sucette.

Mit „DenkDeinDorf…und darüber hinaus!“ lokale Gemeinschaften stärken

Im Rittersaal begrüßten Landrätin Christiana Steinbrügge sowie Dr. Sylvia Herrmann von der ALR die Gäste. Johanna von Anshelm, Leiterin der Abteilung Kultur und Medien am Bildungszentrum Landkreis Wolfenbüttel, moderierte gekonnt durch den Abend.

„Wer Demokratie stärken will, muss Räume schaffen, in denen Menschen zusammenkommen können, um so soziale Beziehungen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Und genau daran arbeiten wir hier im Landkreis Wolfenbüttel“, so die Landrätin. Sie verwies dabei auf das Projekt „DenkDeinDorf… und darüber hinaus!“, das ins Leben gerufen wurde, um lokale Gemeinschaften zu stärken. Gefördert wird das Vorhaben über das Bundesförderprogramm Aller.Land, die Förderzusage erfolgte im Juni. „Und damit komme ich zu dem Punkt, der mir noch wichtig ist: Das sind eben diese „interessierten Menschen“, also diejenigen, die sich für die Gemeinschaft vor Ort engagieren, die über Kultur, Sport, Feuerwehr oder andere Initiativen Begegnung und Verbindung schaffen und damit das Vertrauen stärken, das wir alle brauchen, um gut miteinander leben zu können“, so Steinbrügge.

Dr. Sylvia Herrmann stellte den Gästen die Akademie Ländlicher Raum vor. Ziel sei es, die Lebensgrundlagen im ländlichen Raum zu verbessern und Strategien für die zukünftige Entwicklung auszuarbeiten. Wichtig dafür sei der Austausch und Wissenstransfer, wie er auch bei den Lucklumer Gesprächen stattfindet.

Impulsvorträge: Wie gelingen Begegnungsorte? Was sind Voraussetzungen?

Wie Begegnungsorte gelingen können, zeigten zwei Impulsvorträge. Professor Dr. Berthold Vogel vom Soziologischen Forschungsinstitut der Universität Göttingen betonte die zentrale Bedeutung der kommunalen Ebene für viele Gegenwartsfragen wie etwa Energiewende, Bildung, Mobilität und den demografischen Wandel. Bürgerinnen und Bürgern beurteilten den allgemeinen Zustand des Landes, so Prof. Vogel, anhand ihrer Erfahrungen in ihrem direkten Umfeld. Daher komme der Kommunalpolitik und öffentlichen Verwaltung eine Schlüsselrolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu.

Zusammenhalt, so Vogel, wachse dort, wo Vertrauen durch persönliche Begegnungen entsteht, wo Menschen vor Ort mitgestalten können und Entwicklungschancen gesehen werden. Fehlen diese, gehe auch Hoffnung verloren. Zudem bestehe die Wahrnehmung, dass die Themen der ländlichen Räume wenig Beachtung finden. Das fördere ein Gefühl des „Abgehängt-Seins“. Daraus ergibt sich der Gestaltungsauftrag für gleichwertige Lebensverhältnisse zu sorgen.

Vogel stellte das in seiner Forschungsarbeit entwickelte Konzept der „Sozialen Orte” vor: Orte, an denen Zusammenarbeit gelingt, Konflikte verhandelt werden und neue Formen des Miteinanders entstehen. Beispiele sind: Bibliotheken und Mehrgenerationenhäuser, aber auch innovative Formate wie Dorfmoderationen und neue Formen kommunaler Zusammenarbeit.

Soziale Orte gelingen laut Vogel, wenn Verwaltungen risikofreudig agieren, engagierte Akteure als „Virtuosinnen und Virtuosen des Wandels“ wirken und diese Orte als dauerhafte Prozesse gedacht werden.

Erfolgsfaktoren für Begegnungsorte im ländlichen Raum

„Wie gelingen Begegnungsorte in ländlichen Räumen?“ – so lautete der Impulsvortrag von Dr. Ina Rateniek von pro loco, einem Büro für Kultur- und Stadtberatung im nordrheinwestfälischen Schwerte. Sie konnte aus vielen konkreten Projekten berichten.

Ihre Erkenntnis: Es gibt sieben Erfolgsfaktoren, die Begegnungsorte entstehen und gelingen lassen. Es braucht, erstens, einen gesicherten Zugriff auf ein Gebäude, durch Kauf, Miete oder in Absprache mit der Kommune. Zweitens ist die Umnutzung bestehender Gebäude, etwa einer früheren Kneipe oder einem leerstehenden Ladenlokal, möglich. Drittens ist der Nutzungsmix entscheidend. Ein neues Angebot sollte bestehende Angebote ergänzen, aber nicht in Konkurrenz dazu treten. Viertens: Es braucht Menschen, die motiviert und engagiert sind und andere begeistern. Eine frühe Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner, nach dem Motto „Ein Ort für Eure Ideen“ ist der fünfte Erfolgsfaktor. Ein Netzwerk auf Grundlage öffentlicher Strukturen ist, sechstens, ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor. Dabei kommt der lokalen Wirtschaft eine wichtige Rolle als Förderer und Sponsor zu. Siebtens sind es Wirkung und Mehrwert, die einen Begegnungsort gelingen lassen: Ein solcher Ort erzeugt Aufbruchsstimmung und neues Engagement, ermöglicht mehr soziale und kulturelle Teilhabe und stärkt damit die Demokratie.

Praxisbeispiel: Ein Dorfladen und Dorfcafé

Ein Beispiel aus der Praxis gaben Dorfladenmitgründer Axel Unger und Bernd Caspar aus den Orten Hevensen und Wolbrechtshausen. Die Einführung dazu gab Sebastian Tränker von der Niedersächsischen Landgesellschaft mbH (NLG), die den Dorfentwicklungsprozess begleitet und unterstützt hatte.

Die beiden bestätigten, was Vogel und Rateniek zuvor als Erfolgsfaktoren benannt hatten, etwa die Möglichkeit der Umnutzung einer alten Schule, das gute Zusammenspiel von Bürgerinnen und mit Verwaltung und Lokalpolitik, sowie das bürgerschaftliche Engagement, das Vertrauen und Zuversicht verbreitet. Die große Begeisterung war den Mitgründen des Dorfladens „LadenTreff“ deutlich anzumerken.

Foto: © BIZ/Johannes Giering

Jetzt frisch im Dorfladen: Apfel- und Zwiebelernte

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Frisch eingetroffen – unsere neue Zwiebelernte! Regional, aromatisch und ab sofort bei uns erhältlich von Armbrecht aus Leiferde !

Die neue Apfelernte ist da! Frisch, knackig & regional von Halbhuber aus Evessen

Donnerstag ist „frische Tag“

Dienstags bestellen und Donnerstag kommt es frisch vom Erzeuger

Der Dorfladen in Weddel legt besonderen Wert auf regionale Produkte. Die Regale an einer Wand sind mit Produkten aus dem Umland gewidmet. Hier gibt es Wurst- und Fleischkonserven, Honig, Öle, gerösteten Kaffee, Marmeladen, Eingemachtes und Eingelegtes. Man findet aber auch Molkereiprodukte wie Käse und Joghurt, Eier und Kartoffeln kommen ebenfalls aus der Region. Frische Waren gibt es je nach Saison und einiges nur auf Vorbestellung wie zum Beispiel Weihnachtsgänse.
Zusätzlich gibt es noch Schreibwaren, ein Schul- und Bastelsortiment, Kinderbücher, Spiele und Wolle und Garne zu erwerben.

Der „moderne“ Tante Emma Laden in Weddel mit Schul- und Bürobedarf, Tiernahrung, Regionalen Lebensmitteln und vielen weiteren Produkten.

Sonntag, Montag und Feiertage geschlossen
Dienstag – Freitag 09:00–12:30, 14:30–18:00
Samstag 09:00–12:00

SPD Weddel gratuliert zum Jubiläum der KiTa Arche Noah

Pressemeldung der SPD

Seit einigen Jahrzehnten ist die Kindertagesstätte Arche Noah in Weddel ein zentraler Ort frühkindlicher Bildung, Begegnung und Betreuung. Anlässlich des jüngsten 50-jährigen Jubiläum gratulierte der SPD-Ortsverein Weddel herzlich und beteiligte sich zugleich mit einer Spende am Kauf eines neuen Bollerwagens für die Einrichtung. „Die Arche Noah ist für viele Familien ein fester Bestandteil des Alltags. Es war uns ein besonderes Anliegen, das Jubiläum nicht nur mit Glückwünschen, sondern auch mit einem praktischen Beitrag zu begleiten“, betont Christoph Ehlers.

Auch mehrere Mandatsträger der SPD nahmen am Festakt teil. „Die KiTa ist ein Ort, der Kinder fördert, Familien stärkt und den sozialen Zusammenhalt in Weddel sichtbar macht. Mit dem neuen Bollerwagen wird das pädagogische Angebot für die Kinder noch ein Stück bereichert“, erklärt Dr. Peter Abramowski, der als Präsident der Landessynode in seiner Rede auch die Vermittlung christlicher Werte unterstrich.

„Gerade in der Gemeinde Cremlingen sehen wir, wie wichtig eine gute Ausstattung unserer Kindertagesstätten ist. Der Einsatz der Arche Noah mit ihren Mitarbeitenden und den vielen engagierten Eltern ist vorbildlich, und wir werden uns weiterhin in den kommunalen Gremien dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen stimmen“, ergänzte Malte Scheffler, der bis 2001 selber noch die KiTa Arche Noah besuchte. Den Gratulationen konnte sich Ortsbürgermeister Harald Koch nur anschließen. Er freue sich, dass die Einrichtung in direkter Nachbarschaft liege und er häufig KiTa-Gruppen bei ihren Ausflügen begegne – bald hoffentlich mit neuem Bollerwagen.

Der SPD-Ortsverein Weddel bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für das große Engagement rund um die Jubiläumsfeier und wünscht der KiTa Arche Noah weiterhin viel Erfolg bei ihrer wertvollen Arbeit mit den Kindern.

Fachbereichsleiter Reiner Liborius in den Ruhestand verabschiedet – Christian Malitzki tritt Nachfolge an

Medieninformation

Fachbereichsleiter Reiner Liborius in den Ruhestand verabschiedet – Christian Malitzki tritt Nachfolge an

Sickte. In seiner letzten Arbeitswoche wurde Reiner Liborius nach über 27 Jahren im Dienst der Samtgemeinde Sickte feierlich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb, Kolleginnen und Kollegen, die Fraktionsvorsitzenden sowie weitere Wegbegleiter würdigten ihn mit anerkennenden Worten und Abschiedsgeschenken.

Herr Liborius begann seinen Dienst am 1. August 1998 als Systembetreuer für die Informations- und Kommunikationstechnik. Nach verschiedenen Stationen innerhalb der Verwaltung übernahm er im Jahr 2017 die Leitung des Fachbereichs Zentrale Dienste.

Samtgemeindebürgermeister Kelb betonte: „Mit Herrn Liborius verabschieden wir einen kompetenten, jederzeit einsatzbereiten und verantwortungsvollen Mitarbeiter, der allseits geschätzt wurde.“ Die Nachfolge von Herrn Liborius hat zum 1. Juli 2025 Christian Malitzki angetreten.

Der 39jährige Malitzki bringt umfangreiche Verwaltungserfahrungen mit und hatte zuletzt die stellvertretende Leitung des Fachbereiches Zentrale Dienste inne.

Mit Christian Malitzki haben wir einen Nachfolger gefunden, der mit seinen fachlichen und persönlichen Kompetenzen den Fachbereich weiterentwickeln und erfolgreich führen wird.“, so Kelb. „Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit.“ Vp

Titelfoto : Der bisherige Fachbereichsleiter Zentrale Dienste der Samtgemeinde Sickte Reiner Liborius wurde in den Ruhestand verabschiedet.

Der neue Fachbereichsleiter Zentrale Dienste der Samtgemeinde Sickte Christian Malitzki freut sich auf die neue Herausforderung.

Windpark Schandelah: Bürgerinitiative fordert Information vor Entscheidung

Pressemeldung

Schandelah/Cremlingen – Acht Windkraftanlagen mit einer Höhe von bis zu 285 Metern, geplant in einem Abstand von teils unter 1000 Metern zur Wohnbebauung – das ist das Szenario, das viele Menschen in Schandelah und Umgebung aktuell beschäftigt. Die Fläche liegt zwischen Landschaftsschutzgebieten und in direkter Nähe zum Naherholungsgebiet „Kirschberg“.
Gegen die geplanten Maßnahmen regt sich zunehmend Widerstand. Die Bürgerinitiative Transparenz für Schandelah hat am Mittwoch, den 21. August, ihre offizielle Bürgereingabe an die Gemeinde Cremlingen übergeben. Einen Tag später wurde sie auch in der Sitzung des Ortsrates Schandelah zur Weiterleitung an den Gemeinderat überreicht. In der anschließenden Bürgerfragestunde äußerten zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner ihre Betroffenheit – sachlich, aber mit Nachdruck – und forderten mehr Transparenz. Die Petition zur Unterstützung der Eingabe wurde bereits von über 750 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet.
Ortsrat: Bürger sollen vor Entscheidung umfassend informiert werden

Bereits im Januar 2025 hatte der Ortsrat Schandelah einstimmig beschlossen:
„Der Ortsrat hat große Zweifel daran, dass es eine breite Befürwortung der Bevölkerung für einen Windpark in Schandelah gibt und bittet daher die Gemeinde Cremlingen, Bürgerinnen und Bürger noch vor Grundsatzbeschluss für Windkraft umfassend zu informieren.“Dieser Beschluss ist rechtlich nicht bindend, stellt jedoch ein klares politisches Signal dar. Bislang wurde jedoch keine öffentliche Einwohnerversammlung durchgeführt.
Naherholungsgebiet und Natur im Fokus

Die Bürgerinitiative betont, dass sie den Ausbau erneuerbarer Energien nicht grundsätzlich ablehnt – aber mit Rücksicht auf Natur, Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Orte.
Gerade der Bereich rund um den Kirschberg sei ein wertvolles Naherholungsgebiet, das von vielen Menschen aus Schandelah, dem Wohld und Umgebung regelmäßig genutzt wird – für Spaziergänge, Sport und als Rückzugsort in der Natur.
Zudem liege die Fläche zwischen Landschaftsschutzgebieten und beherberge geschützte Arten wie Rotmilane, Greifvögel und Fledermäuse. Auch das Mikroklima und der offene Landschaftscharakter würden durch die massiven Industrieanlagen unwiderruflich verändert.
Nächster Termin: Sitzung am 28.08. – jetzt in Cremlingen

Ursprünglich war die Beratung des Grundsatzbeschlusses für den Umweltausschuss in Weddel angekündigt – nun wurde der Ort kurzfristig verlegt:

Donnerstag, 28. August 2025, 18:30 Uhr
Gemeindeverwaltung Cremlingen – Außenstelle, Sitzungszimmer EG
Sickter Straße 8a, 38162 Cremlingen
(Eingang über die Seite – Richtung Rathaus)
Sitzungsstatus: „gemischt“ (öffentlicher & nichtöffentlicher Teil)
„Wir hoffen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger kommen – ruhig, sachlich, aber sichtbar. Denn wer betroffen ist, muss auch gehört werden.“

Weitere Informationen und Petition:

Neubau in Cremlingen Logistikzentrum Rohr- und Kanalbau des WWL

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Presseinformation, 19.08.2025

Logistikzentrum Rohr- und Kanalbau des WWL

Der Wasserverband Weddel-Lehre (WWL) errichtet aktuell an der Hauptstraße in Crem-
lingen sein neues Logistikzentrum. Das Logistikzentrum dient dem betriebseigenen
Rohr- und Kanalbau sowie den 40 Bereitschaftsdienst-Mitarbeitern des WWL. Die Inbe-
triebnahme wird voraussichtlich im Mai 2026 erfolgen. Bis Oktober 2025 soll der Rohbau
fertiggestellt sein, dann folgt der Innenausbau.

Neben Büroarbeitsplätzen und Materiallager-Flächen wird das neue Logistikzentrum 10
Mobilbagger, 4 Radlader und 5 LKW verschiedener Größen beherbergen.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,2 Mio. Euro

Text & Fotos: Sabine Walz