Mittwoch, April 1, 2026

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Sprachcafe Schöppenstedt besucht Museum „Zeitnabe“ in Dettum

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Neuankömmlinge aus der Ukraine und weitere Exkursionen des Sprachcafe in Schöppenstedt.

Im Sprachcafe gesellen sich zu den Ukrainern, die schon länger in Deutschland sind und inzwischen auch schon relativ gut Deutsch sprechen, Neuankömmlinge die sich in unterschiedlicher Richtung ganz neu orientieren müssen. Neben dem Erlernen der deutschen Sprache und das Kennenlernen des neuen Umfeldes, geht es darum, den Krieg in der Heimat wenigsten kurzeitig zu vergessen.

All dies deckt das Sprachcafe in Schöppenstedt ab. An erster Stelle steht natürlich das Erlernen oder Verbessern der deutschen Sprache. Hier stehen unter Leitung von Andreas Hoyer und Gottfried Schulz einige ehrenamtlich Helfer zur Verfügung, um in kleinen Gruppen oder auch in Einzelgesprächen, das vorhandene Sprach-Wissen zu vertiefen. Einer dieser Helfer ist Hartwig Thies aus Dettum, der nun am Samstag und am Montag je eine Gruppe von ca. 10 Ukrainer*innen in sein Museum „Zeitnabe“ eingeladen hat. Nach einer zweistündigen Führung durch die heimatliche Mineraliengeschichte über unterschiedliche Berufe (und deren Handwerkszeug), gab es am Ende noch bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit Fragen zum Gesehenen und Erlebten zu stellen. Die Fragen und Anmerkungen der ukrainischen Gäste waren voller Anerkennung und Dank an Hartwig Thies gerichtet, für seine enorme und erfolgreiche Sammelleidenschaft und seiner interessanten Führung mit allerlei Anekdoten.

Zum Foto: Hartwig Thies führte an 2 Tagen jeweils 10 ukrainsiche Flüchtlinge, die sich im Sprachcafe Schöppenstedt um die Intergration bemühen, durch sein weitläufiges Museum in Dettum. Hartwig Thies gehört auch zu den ehrenamtlichen Helfern im Sprachcafe.

Winterreifen im Ausland: Wo, wann und welche Regeln gelten

Mit dem Auto in den Winterurlaub – das ist für viele Deutsche selbstverständlich. Doch wer mit dem Pkw ins Ausland fährt, sollte sich vorab über die dort geltenden Winterreifenregelungen informieren. Denn die Vorschriften unterscheiden sich von Land zu Land zum Teil erheblich.

Saisonale Pflicht, situative Pflicht oder gar keine Pflicht

Manche Staaten setzen auf eine feste Winterreifenpflicht in bestimmten Monaten, etwa die baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen.

In anderen Ländern – wie Deutschland, Luxemburg oder seit 1. Juli 2025 auch Dänemark – gilt eine witterungsabhängige Pflicht, also bei Schnee, Eis, Matsch oder Reifglätte.

Österreich, Tschechien oder Schweden zum Beispiel kombinieren die Regelungen: Dort gilt die Pflicht in einem festgelegten Zeitraum, sofern es die Wetterbedingungen erfordern.

In Frankreich und Italien sind Winterreifen (oder Schneeketten an Bord) innerhalb eines bestimmten Zeitraums und bei entsprechender Beschilderung vorgeschrieben. Im italienischen Aostatal und auf der Brennerautobahn in Südtirol gilt abweichend davon eine saisonale Pflicht.

Und in einigen Ländern gibt es gar keine gesetzliche Pflicht, auch wenn Winter- oder Ganzjahresreifen in den Wintermonaten dringend empfohlen werden, zum Beispiel in Polen oder Belgien.

Alpine-Symbol ersetzt M+S-Kennzeichnung

Ein wichtiger Punkt ist die Kennzeichnung der Reifen. In Deutschland sind seit Oktober 2024 bei winterlichen Straßenverhältnissen Reifen mit dem Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) vorgeschrieben.

Dieses Symbol ist auf allen seit 2018 in der EU produzierten Winterreifen zu finden.

Ältere Reifen, die nur eine M+S-Kennzeichnung haben, gelten in Deutschland nicht mehr als taugliche Winterreifen. In anderen Ländern dürfen sie teils noch verwendet werden.

Auch Schweden, Lettland, Frankreich und Dänemark haben – wie Deutschland – das Alpine-Symbol vorgeschrieben.

Praktische Tipps für Reisende

  • Vor der Abreise informieren: Prüfen Sie rechtzeitig, welche Vorschriften im Reiseland gelten – auch in den Transitländern.
  • Achten Sie auf das Alpine-Symbol: Dieses ist in Deutschland vorgeschrieben und gilt europaweit als sicherer Standard.
  • Mindestprofiltiefe beachten: In Deutschland liegt sie bei 1,6 mm. Strenger sind z. B. Estland, Litauen, Schweden oder Finnland (3 mm) sowie Tschechien und Lettland (4 mm). In Österreich gelten 4 mm für Radial- und 5 mm für Diagonalreifen.
  • Schneeketten bereithalten: In Wintersportregionen, etwa in Österreich oder der Schweiz, kann bei schneebedeckten Straßen eine Schneekettenpflicht angeordnet werden.
  • Versicherungsprobleme vermeiden: Kommt es bei winterlichen Straßenverhältnissen zu einem Unfall und sind keine geeigneten Reifen montiert, kann die Versicherung die Schadensregulierung verweigern oder reduzieren.
  • Mietwagen prüfen: Vermieter sind verpflichtet, ein verkehrssicheres Fahrzeug bereitzustellen. Wenn Sie in Bergregionen oder Skigebiete reisen möchten und es – wie z. B. in Frankreich – keine generelle Winterreifenpflicht gibt, sollten Sie vorab klären, ob der Mietwagen mit der notwendigen Winterausrüstung ausgestattet ist und ob dafür Zusatzkosten anfallen, etwa wenn das Fahrzeug in Marseille angemietet wird.

Mehr Informationen zu den Winterreifen-Regelungen in den einzelnen Ländern finden Sie auf unserer aktualisierten Internetseite: Winterreifenpflicht in Deutschland und Europa

Neues Kleinlöschfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Apelnstedt offiziell übergeben

Apelnstedt. Nach über 30 Jahren treuem Dienst wurde das in die Jahre gekommene Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) der Ortsfeuerwehr Apelnstedt durch ein modernes Kleinlöschfahrzeug (KLF) ersetzt. Am 26.September 2025 wurde das neue Einsatzfahrzeug im Rahmen einer offiziellen Feierstunde am Feuerwehrgerätehaus Apelnstedt feierlich eingeweiht.

Der Ratsbeschluss zur Anschaffung eines neuen Fahrzeugs wurde bereits am 29. März 2022 gefasst. Im Mai desselben Jahres wurde die Ausschreibung veröffentlicht, und am 25. Juli 2022 konnte der Auftrag vergeben werden. Ursprünglich war eine Lieferzeit von neun Monaten vorgesehen – letztlich dauerte es jedoch 34 Monate bis das Fahrzeug übergeben werden konnte.

Mit einem Gesamtpreis von 127.514,25 Euro stellt die Investition eine bedeutende Maßnahme zur Stärkung des Brandschutzes in der Samtgemeinde dar.“ freut sich Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb über das neue Fahrzeug und übergibt dieses an Ortsbrandmeister Hendrik Laabs. Unterstützt wurde die Anschaffung unter anderem durch eine Spende der Öffentlichen Versicherung Braunschweig in Höhe von 1.760 Euro, die beiden neuen KLFs in Hötzum und Apelnstedt zugutekam. Zudem spendete Herr Reinhard Hecker eine hochwertige Kettensäge, die künftig im Einsatzfall wertvolle Dienste leisten wird.

Das neue Fahrzeug, aufgebaut auf einem Iveco Daily mit 175 PS, markiert im Vergleich zum bisherigen TSF eine neue Dimension in technischer Ausstattung, Sicherheit und Komfort. Es verfügt unter anderem über einen 1000-Liter-Wassertank, einen ausfahrbaren Lichtmast und bietet insgesamt deutlich bessere Lagermöglichkeiten für die Ausrüstung – ein Großteil dieser konnte aus dem Bestand übernommen werden.

Auch Gemeindebrandmeister Detlef Hoyer gratulierte der Ortswehr Apelnstedt zum neuen Fahrzeug und wünschte allzeit gute und sichere Fahrt. Möge es den Einsatzanforderungen stets gerecht werden und immer zuverlässig seinen Dienst tun.

Bildunterschrift: v.l. Reinhard Hecker (Spender der Kettensäge), Max Weitemeier (Fraktionsvorsitzender der FDP), Christian Dejl (stellv. Vorsitzender des Feuer- und Katastrophenschutzausschuss) Ortsbrandmeister Hendrik Laabs, Christiane Wagner-Judtih (Fraktionsvorsitzende Bündnis90/die Grünen), Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb, Uwe Schäfer (Fraktionsvorsitzender der CDU), Ingo Geisler (Bürgermeister der Gemeinde Sickte) sowie Gemeindebrandmeister Detlef Hoyer freuen sich über das neue Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Apelnstedt.

Baumaßnahme – Brücke Am Kamp in Dettum –

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Die Samtgemeinde Sickte informiert:

Baumaßnahme – Brücke Am Kamp in Dettum –

Dettum. Aufgrund von notwendigen Brückensanierungsarbeiten Am Kamp in Dettum kommt es ab dem 08.10.2025 bis voraussichtlich 31.12.2025 zu Einschränkungen. Durch die Baumaßnahmen kommt es zu einer halbseitigen Sperrung der Straße im Brückenbereich.

Bitte beachten Sie weitere kurzfristige Mitteilungen. vp

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Hilfeleistung nach Verkehrsunfall auf der L 295 bei Flechtorf

Die Stützpunktfeuerwehr Flechtorf informiert:

L 295. Hilfeleistung nach Verkehrsunfall
Am heutigen Mittwochmorgen kam es auf der L 295 (Flechtorf Richtung Lehre) gegen 08:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW.
Kurz vor der Ortschaft Lehre fuhr ein VW Golf auf einen VW Touran auf. Zwei Personen wurden hierbei leicht verletzt, von denen eine Person vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, streute eine kleine Menge ausgelaufene Betriebsmittel ab und klemmte die Batterie an einem der Fahrzeuge ab.
Neben der Feuerwehr Flechtorf, welche mit zwei Fahrzeugen im Einsatz war, waren noch ein Rettungswagen der Rettungswache Wendhausen, sowie zwei Streifenwagen der Polizei im Einsatz.
Während des Einsatzes musste die L 295 in Fahrtrichtung Lehre kurz vor der Ortschaft Lehre voll gesperrt werden.
Zu Beginn der Einsatzes hieß es zuerst, der Unfall habe sich auf der K 38 zwischen Flechtorf und Lehre ereignet, so dass das erste Fahrzeug der Flechtorfer Feuerwehr zuerst in diese Richtung fuhr. Das zweite Fahrzeug konnte noch rechtzeitig darüber informiert werden, dass sich der Einsatzort auf der L 295 befand. So entstand zum Glück keine zeitliche Verzögerung.
Quelle: Text & Fotos FFW Flechtorf

B 1: Radweginstandsetzung zwischen Sunstedt und Süpplingen

Einschränkungen ab Montag, 13. Oktober
Voraussichtlich ab Montag, 13. Oktober, startet die Radweginstandsetzung entlang der Bundesstraße 1 zwischen Sunstedt und Süpplingen (Landkreis Helmstedt). Anschließend wird das Bauwerk im Verlauf der Strecke instandgesetzt. Zu den Details wird gesondert informiert.

Der Radweg wird in der Zeit der Arbeiten abschnittsweise voll gesperrt. Die Radfahrer werden auf die Straße geleitet. Die B 1 wird in kürzeren Abschnitten halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Baustellenampel geregelt.

Die Radweginstandsetzung wird etwa einen Monat dauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind nicht auszuschließen.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 800.000 Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen im Verkehrsablauf.

Gespräch mit Vertretern des Umweltminitriums beim Strahlenschutz-Stammtisch n Schöppenstedt

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Pressemitteilung:

„Radiologische Belastung bei der Rückholung von Atommüll aus der Asse“ war das Thema beim Treffen des „Strahlenschutz-Stammtisch Braunschweiger Land“ im Grill am Markt in Schöppenstedt.

Zu den geladenen Gästen zählten Vertreter des niedersächsischen Umweltministeriums (MU) sowie Fachleute und engagierte Bürger aus der Region.

Ebenfalls anwesend waren Vertreter des Betreibers BGE, sowie Vertreter der Bürgerinitiativen „aufpASSEn e.V.“ und der Wolfenbütteler Atom– und Kohle- Ausstiegsgruppe (WAAG).

Die Veranstaltung begann mit einer Einführung durch Paul Koch (Sozialdiakon i.R.) und Dr. Rainer Gellermann (Physiker und Strahlenschützer) die den Anwesenden einige Aspekte des Themas „Radiologische Belastung bei der Rückholung des Atommülls“ darstellten. Dr. Gellermann ging insbesondere auf die politischen Aussagen der Jahre 2012/2013 ein, als es um die Ausgestaltung der Lex Asse ging, und leitete daraus Fragen an das MU ab.

Im Anschluss daran präsentierte Oliver Pietsch (MU), als kommissarischer Leiter der Asse II Geschäftsstelle, die Sichtweise des MU auf das Thema. Hierbei stellte er insbesondere hervor, dass für eine Bewertung seitens des MU die Vorlage prüffähiger Unterlagen durch den Betreiber BGE notwendig ist und man vom Antrag auf Rückholung noch weit entfernt sei. Auch sei man im Umweltministerium mit dem momentanen Status und der Qualität der bisher eingereichten Unterlagen durch die BGE zu Antragskomplex I (Bau des Schachtes Asse 5) nicht übermäßig zufrieden, was sich letztlich auch auf die Bearbeitungszeiten des Antragskomplexes auswirken dürfte, zumal Transparenz und Sicherheit bei der Rückholung von zentraler Bedeutung seien.

Ein weiteres Thema an diesem Abend war ein Beitrag von Dr.-Ing. Peter Klamser, der erhebliche Gefahren durch die Freisetzung von radioaktiven Partikeln bei der Rückholung des Atommülls sah, und durch seine private Petition gegen die Rückholung von Atommüll eine rege Diskussion anstieß. Die Teilnehmer diskutierten ausführlich über das Für und Wider (bzw. eher das Wider und Wider) der Rückholung gegenüber einem möglichen vorzeitigen Verschluss der Lagerstätte, welcher laut Betreiber ja – je nach weiteren Entwicklungen im Berg – in Zukunft erforderlich werden könnte.

Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die komplexe und kontroverse Natur des Themas Atommüll-Rückholung und die Notwendigkeit einer offenen und faktenbasierten Debatte in der Öffentlichkeit.

Zum Foto: Starhlenschutz-Stammtisch im Grill am Markt zum Thema „Radiologische Belastung durch die Rückholung des Atommülls“.

An der Stirnseite des Tisches links sitzend: Paul Koch, Sozialdiakon i. R. (Mit-Organisator des Strahlenschutz-Stammtisch Barunschweiger Land). Rechts stehend: Oliver Pietsch (kommissarischer Leiter der Asse II Geschäftsstelle im niedersächsischen Umweltministerium) bei seinem Statement zur Radiologischen Belastung in der Asse.

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Schutz der Weidetierhalter muss Vorrang haben

Pressemeldung

CDU-Fraktion mahnt Handlungsbedarf beim Wolf an – Schutz der Weidetierhalter muss Vorrang haben

Bei einem Besuch des Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Reza Asghari in der Gemeinde Cremlingen hat die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Cremlingen die Gelegenheit genutzt, das Thema Wolf wieder auf die politische Agenda zu rufen und dessen Bedeutung für die Region zu unterstreichen. „Es war uns wichtig, das Problem auch auf Bundesebene erneut ins Gedächtnis zu rufen. Die Sorgen der Weidetierhalter müssen ernst genommen werden“, erklärte CDU-Fraktions-vorsitzender Tobias Breske.

Die CDU-Fraktion verfolgt das Ziel, das Thema auf allen politischen Ebenen präsent zu halten und für die Herausforderungen zu sensibilisieren, mit denen Landwirte und andere Tierhalter in der Region konfrontiert sind. „Die Wolfsbestände wachsen seit Jahren unkontrolliert, während Tierhalter mit immer neuen Rissen und Verlusten kämpfen. Wenn wir unsere Kulturlandschaft und die Weidetierhaltung erhalten wollen, brauchen wir jetzt Lösungen – nicht irgendwann“, so Volker Brandt, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Cremlingen.

Brandt hatte das Thema bereits im vergangenen Jahr mit einer gut besuchten Informationsveranstaltung in Cremlingen aufgegriffen. Unter den Gästen waren zahlreiche Weidetierhalter, die ihre Ängste und Sorgen deutlich formulierten, sowie die Landtagsabgeordnete Veronika Bode und Prof. Dr. Asghari, damals noch CDU-Bundestagskandidat.

Die Zahlen sprechen für sich: Allein 2024 wurden in Niedersachsen 358 Nutztiere gerissen, davon wurden 262 Risse eindeutig dem Wolf zugeordnet. Besonders Schafhalter, aber zunehmend auch Rinderhalter sehen sich massiven Verlusten ausgesetzt. Zäune und andere Schutzmaßnahmen haben sich vielerorts als unzureichend erwiesen.

Die Rückkehr des Wolfs nach Deutschland ist ein Erfolg für den Artenschutz in Deutschland und zugleich eine Herausforderung, die wir gemeinsam meistern können,“ erklärte Reza Asghari bei seinem Besuch in den Herzogsbergen. „Mit praktikablen Lösungen für den Herdenschutz und klaren Regeln für den Umgang mit dem Wolf lässt sich ein verantwortungsvolles Miteinander von Naturschutz und Weidetierhaltung gestalten.“

Abschließend betonte Breske: „Es geht nicht darum, den Wolf komplett zurück-zudrängen. Es geht um ein Gleichgewicht, das Mensch, Tier und Natur gerecht wird. Der Schutz der Weidetierhalter muss dabei endlich Vorrang haben. Gerade in unserer Region besteht akuter Handlungsbedarf.“

Gleichstellungsteam neu besetzt

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Anna Hagencord übernimmt Stellvertretung

Seit Anfang September ist Anna Hagencord die neue ständige Vertretung der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Lehre. Gemeinsam mit der hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten Lisa-Marie Westphal

nimmt sie dabei verschiedene Aufgaben wahr: Dazu zählt die Begleitung von Personalauswahlverfahren, die Organisation von Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit, um Aufmerksamkeit für gleichstellungsrelevante Themen zu schaffen.

Ich freue mich auf die Aufgaben und Herausforderungen, die meine neue Stelle als stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte mit sich bringt und die Zusammenarbeit mit Lisa-Marie Westphal“, so Anna Hagencord, die seit Juli 2023 im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Gemeinde Lehre tätig ist. Auch Lisa-Marie Westphal freut sich auf die neue Konstellation: „Ich bin froh, mit Anna Hagencord eine so engagierte Unterstützung gewonnen zu haben. Im neuen Team können die Aufgaben nun wieder optimal verteilt werden und eine stetige Wahrung des Gleichstellungsauftrages gewährleistet werden“.

Denn das kommunale Gleichstellungsteam hat umfassende Aufgaben: So begleitet es beispielsweise die Prozesse der Personalauswahlverfahren inklusive der Vorstellungsgespräche und überwacht dabei die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. Zudem gehört die Teilnahme an Sitzung der politischen Gremien wie etwa dem Sozialausschuss oder dem Gemeinderat dazu. Die Gleichstellungsbeauftragte, sowie deren ständige Vertretung, haben dabei das Recht bei allen Sachverhalten ihre Einwände zu äußern, verfügen aber nicht über ein Vetorecht. Die Gleichstellungsbeauftragte ist in allen Belangen einer Kommune bereits beim Entscheidungsprozess zu beteiligen. Lediglich beim Einblick in Personalakten ist das Einverständnis der betroffenen Person einzuholen.

Das Gleichstellungsteam organisiert auch jährlich den Zukunftstag in der Gemeinde Lehre. Dabei gewähren Verwaltung und Feuerwehr, aber auch Kitas und Pflegeeinrichtungen Jugendlichen Einblicke in ihren Arbeitsalltag und fördern so eine klischeefreie Berufsorientierung von Jungen und Mädchen. Das Gleichstellungsteam organisiert noch verschiedenste Aktionen und Veranstaltungen wie etwa zum Weltfrauentag oder dem Equal Pay day, um auf gleichstellungsrelevante Themen aufmerksam zu machen und zu informieren.

Zudem betreiben sie auch Netzwerkarbeit und pflegen den Austausch mit anderen Gleichstellungsbeauftragten der Region. So findet in diesem Jahr auch bereits zum zweiten Mal eine Frauenfahrt in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragen der Stadt Helmstedt statt. Außerdem ist die kommunale Gleichstellung auch Anlaufstelle und Ansprechpartnerin für Frauen in jeglicher Notlage, die Hilfe suchen. Betroffene können jederzeit eine E-Mail an gleichstellung@gemeinde-lehre.de senden oder zu den Öffnungszeiten der Gemeinde Lehre persönlich vorbeischauen oder telefonisch Kontakt aufnehmen unter 05308 699-20.

Foto (© Gemeinde Lehre): Die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Lehre Lisa-Marie Westphal(rechts) begrüßte ihre neue Stellvertreterin Anna Hagencord gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Busch.

Jan Schröder lädt Schülerinnen und Schüler zur Hospitation in den Niedersächsischen Landtag ein

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Wolfenbüttel, 07. Oktober 2025

PRESSEMITTEILUNG

Jan Schröder lädt Schülerinnen und Schüler zur Hospitation in den Niedersächsischen Landtag ein

Hannover/Wolfenbüttel. Der SPD-Landtagsabgeordnete Jan Schröder bietet Schülerinnen und Schülern aus seinem Wahlkreis Wolfenbüttel, Cremlingen und Sickte die Möglichkeit, ihn im Rahmen des Hospitationsprogramms „Schülerinnen und Schüler begleiten Abgeordnete“ im Niedersächsischen Landtag zu begleiten. „Demokratie lebt vom Mitmachen. Ich möchte jungen Menschen aus unserem Landkreis die Gelegenheit geben, Politik hautnah zu erleben und die Arbeit im Landtag direkt kennenzulernen“, erklärt Jan Schröder. „Besonders wichtig ist mir, dass die Jugendlichen erfahren, wie vielfältig und verantwortungsvoll die Aufgaben einer Abgeordneten oder eines Abgeordneten sind.“ Das Hospitationsprogramm, das seit 1998 vom Niedersächsischen Landtag durchgeführt wird, richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe I. Während einer maximal einwöchigen Hospitation können die Jugendlichen den Abgeordneten in Hannover begleiten, an Sitzungen teilnehmen und Einblicke in politische Entscheidungsprozesse erhalten. Die Hospitation gilt als schulische Veranstaltung, sodass eine Befreiung vom Unterricht möglich ist und Unfallversicherungsschutz besteht. „Als Sozialdemokrat setze ich mich besonders dafür ein, junge Menschen für politische Beteiligung zu gewinnen. Nur wenn sie selbst erleben, wie Demokratie funktioniert, können sie später aktiv mitgestalten“, betont Schröder. Darüber hinaus bietet Schröder Schülerinnen und Schülern der allgemeinbildenden Schulen die Möglichkeit, ihr zwei- oder dreiwöchiges Pflichtpraktikum in seinem Wahlkreisbüro zu absolvieren. Interessierte Schülerinnen und Schüler aus Wolfenbüttel, Cremlingen und Sickte können sich direkt im Wahlkreisbüro von Jan Schröder telefonisch unter 05331-9061726 oder per E-Mail unter kontakt@janschroeder-spd.de melden.