Feuerwehr Goslar informiert:
Waldbrand am Steinberg unter Kontrolle – Nachlöscharbeiten dauern an
Sommer, Sand und beste Stimmung: 4. Bormann Beachparty begeistert mit Musik, Cocktails und guter Laune
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Wolfenbüttel, 23. Juni 2025 – Die 4. Bormann Beachparty war ein voller Erfolg. Am vergangenen Samstag verwandelte sich das Gelände des Autohauses Gebrüder Bormann erneut in eine sommerliche Strandlandschaft mit feinstem Sand, Liegestühlen, Cocktails und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Hunderte Besucherinnen und Besucher feierten bei strahlendem Sonnenschein und ausgelassener Atmosphäre bis in die Abendstunden.
Ein Höhepunkt des Tages war der beliebte Sandburgen-Contest, bei dem kreative und witzige Sandfiguren entstanden. Für musikalische Unterhaltung sorgte DJ Lutz Biethan, der mit seinen Sounds die Tanzfläche zum Beben brachte. Kulinarisch wurden die Gäste mit leckeren Burgern und erfrischenden Cocktails verwöhnt.
Die Veranstaltung wurde durch die Unterstützung zahlreicher Partner ermöglicht, darunter:
- Big Durst – Getränke Bosse
- Hofbrauhaus Wolters
- Die Johanniter
- Bowling Base Wolfenbüttel
- Der Schmidt
- Bötel – Mascheroder Sand & Kies
- Bastis Sommerfeld
- Thein GmbH – Umgeben von Qualität
- DLRG Ortsverband Wolfenbüttel
- Minicar 44444
- KS Autoglas
- Back2Smoke
„Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern, Partnern, Künstlerinnen und Künstlern sowie den vielen gut gelaunten Gästen, die diesen Tag zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben“, so Holger Bormann, Geschäftsführer des Autohauses und Veranstalter der Beach Party. „Wir freuen uns schon jetzt auf die fünfte Auflage im nächsten Jahr.“
Die Bormann Beachparty hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Sommer-Highlight in der Region entwickelt – ein Treffpunkt für Jung und Alt, für Kundinnen, Kunden, Freundinnen und Freunde des Hauses.
Alltagsbegleitung bei ElmSozial – Unterstützung im Alltag
Ab sofort bietet ElmSozial Leistungen der Alltagsbegleitung an. Das bedeutet: Wir stehen Ihnen zur Seite, um Ihren Alltag leichter und angenehmer zu gestalten. Unsere Unterstützung umfasst unter anderem folgende Bereiche
- Begleitung zum Arzt oder anderen Terminen
- Einkäufe und Einlösen von Rezepten etc.
- Hauswirtschafter:in oder Haushaltshilfe für Senior:innen (z.B. Essen kochen, sauber machen)
- Unterstützung im Kontakt mit Behörden
- Freizeitgestaltung und vertrauensvolle Gespräche
- Beratung bei allen anfallenden Problemen des Alltags
- Organisation Ihres Homeoffice und Ihrer Termine
- Eigenverantwortliche Abrechnung mit den Pflegekassen
ElmSozial ist für Menschen da, die sich mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alltag wünschen. Unsere Alltagsbegleitung ist ein freundliches, unterstützendes Angebot, das den Tag angenehmer und leichter macht. Dabei stehen Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse stets im Mittelpunkt. Ziel ist es, dass die Menschen sich wohlfühlen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Die Begleiter:innen von ElmSozial sind einfühlsam, hilfsbereit und stets zur Stelle, wenn Unterstützung gebraucht wird – damit Ihr Alltag einfacher und lebenswerter wird. Möchten Sie mehr erfahren? Dann rufen Sie uns gerne an unter 01575 369943 oder besuchen Sie uns in der Sprechstunde immer Montags von 10:00 bis 12:00 Uhr im Büro des Bürgermeisters, Bahnhofstraße 21, in Sickte.
Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Hordorf
Am 19.06.2025 wurde unser langjähriger Ortsbrandmeister Horst Kirsch auf eigenen Wunsch von Bürgermeister Detlef Kaatz aus dem Ehrenbeamtenverhältnis entlassen. Die Übergabe der Urkunden erfolgte im Feuerwehrgerätehaus Hordorf im Beisein von Burkhard Wittberg als Vorsitzenden des Ausschusses für Feuerschutz und Gefahrenabwehr des Gemeinderats Cremlingen, der Einsatzabteilung, sowie der Alters- und Ehrenabteilung.
Vor seiner Entlassung gab Horst Kirsch einen persönlichen Rückblick auf seine 13-jährige Tätigkeit als Ortsbrandmeister und neunjährige Tätigkeit als stellvertretender Ortsbrandmeister. In diese Zeit fielen viele Ereignisse in der Feuerwehr, so ein neues Löschfahrzeug, zwei Mannschaftstransportfahrzeuge und ein Anhänger für die Jugendfeuerwehr angeschafft , sowie der Schlauchturm saniert, das Gerätehaus an- und umgebaut, sowie der Schulungsraum renoviert. Er dankte allen Wegfährten für die Unterstützung in dieser langen Zeit.
Bürgermeister Detlef Kaatz wies in seiner Laudatio darauf hin, dass Horst Kirsch während seiner Tätigkeit als stellvertretender Ortsbrandmeister auch noch die Position des Jugendwartes übernommen habe. Er dankte ihm für seine langjährige, verantwortungsbewusste und erfolgreiche Tätigkeit. Anschließend ernannte er Carsten Schwuchow zum neuen Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hordorf und Björn Krok zu dessen Stellvertreter. Er dankte ihnen für ihre Bereitschaft diese Ämter zu übernehmen und wünschte ihnen viel Glück und eine enge kameradschaftliche Zusammenarbeit. Der Abend klang mit einem Imbiss und kühlen Getränken aus.
Text & Fotos: Ina Krok (Schrift- und Pressewartin FF Hordorf)
Frühkartoffeln im Weddeler Dorfladen
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Frühkartoffeln frisch vom Feld!
Ab 05.06.2025 im Dorfladen Weddel erhältlich!
Genießen Sie den Geschmack des Sommers – regional, frisch und lecker!
Foto: Pixabav
Donnerstag ist „Frischetag“ beim Dorfladen in Weddel
Kulturelle Jugendarbeit in der Gemeinde Cremlingen stärken
DIE GRÜNEN / Pressemitteilung für Cremlingen online:
Autor: Bernd Stolte
Kulturelle Jugendarbeit in der Gemeinde Cremlingen stärken
Wie können Jugendliche in der Gemeinde Cremlingen stärker eingebunden und besser unterstützt werden? Und welche Rolle spielt dabei kulturelle Bildung – etwa durch Musik?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer offenen Diskussionsveranstaltung in Destedt, zu der Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen eingeladen waren. Ziel war es, ins Gespräch zu kommen: über Perspektiven, Mitgestaltungsmöglichkeiten – und darüber, was Jugendliche wirklich brauchen, um sich angenommen, sicher und selbstwirksam zu fühlen.
Den Impuls für den Abend gab Johannes Höing, Dirigent und Musikpädagoge, der unter anderem den Chor der Technischen Universität Braunschweig leitet. In seinem Vortrag stellte er eindrucksvoll dar, welchen Einfluss Musik auf die persönliche Entwicklung von jungen Menschen haben kann. Studien zeigen: Wer gemeinsam musiziert, lernt nicht nur schneller, sondern wird auch sozial stärker. Teamfähigkeit, Empathie, Selbstbewusstsein – all das wird im Chor oder in der Band gefördert. „Es ist unmöglich zu singen und gleichzeitig Angst zu haben“, betonte Höing. Besonders bemerkenswert: Gerade sozial benachteiligte Jugendliche profitieren laut Forschungsergebnissen besonders stark von diesen positiven Effekten.
In der anschließenden offenen Diskussion wurde deutlich: Kulturarbeit darf nicht als „Zusatz“ gedacht werden, sondern ist ein wichtiger Baustein für Prävention und Persönlichkeitsentwicklung. Zwar lag der Schwerpunkt des Abends auf Musik, doch wurde schnell klar: Auch andere kulturelle Ausdrucksformen – von Theater über kreative Schreibwerkstätten bis hin zu offenen Treffpunkten – brauchen mehr Raum, um Jugendlichen Möglichkeiten zur Entfaltung zu geben.
Insbesondere in den Dörfern der Gemeinde fehlt es häufig schlicht an „unbegleiteten“, aber sicheren Orten, an denen junge Menschen sich treffen, ausprobieren und selbst gestalten können.
Die Veranstaltung war nur ein Auftakt – und soll keine Einbahnstraße bleiben.
Daher der Appell an alle Interessierten – besonders an Eltern von Jugendlichen:
Bringt eure Teenager am 29. Juni zur nächsten Veranstaltung mit! ORT: Haus der Vereine in Destedt!
Denn wer über Jugendliche spricht, sollte sie nicht nur mitdenken, sondern mitreden lassen.
Gemeinsam lässt sich gestalten, was junge Menschen heute und morgen stärkt – kreativ, offen und auf Augenhöhe.
Bei Rückfragen: Bernd Stolte, Tel 0178 3338162
Workshop bringt Fachleute an den gemeinsamen Tisch
Klimalandschaft Wolfenbüttel im Aufbruch – Workshop bringt Fachleute an den gemeinsamen Tisch
Am 3.Juni 2025 fand der erste Expertenworkshop des Projektes „Klimalandschaft Wolfenbüttel – Resiliente Landschaft mit Agroforst“ im Landkreis Wolfenbüttel statt. Eingeladen hatten das Projektkonsortium um ProjectTogether, der DeFAF e.V., der Aufbauende Landwirtschaft e.V. sowie der Landkreis Wolfenbüttel mit dem Dezernat für Bauen und Umwelt.
Eingeladen waren Personen aus zentralen Organisationen des Landkreises, welche in ihrer täglichen Arbeit Berührungspunkte mit Aspekten einer Klimalandschaft haben, darunter Personen aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung, der Landwirtschaftskammer, Bauernverbände, Jagd- und Forstgesellschaften, Wasserbehörden, Umweltorganisationen und Weitere.
Zum Hintergrund: Im Zuge des Klimawandels gilt es, das Anpassungspotential auf Landschaftsebene zu adressieren (der sogenannten „Klimalandschaft“). Hier erfordert es eine Zusammenarbeit über die einzelnen Ressorts hinweg, um Maßnahmen zur Klimaanpassung in der Landnutzung umzusetzen. Der Landkreis Wolfenbüttel möchte hier Modell- und Vorreiterregion werden. Erste Schritte wurden zum Beispiel mit der Förderrichtlinie Agroforst von der Zukunftsstiftung Asse und dem Projekt der Blauen Wabe bereits getan. An diese Vorarbeiten knüpft das Projekt an.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Sven Volkers, Dezernatsleiter für Bauen und Umwelt die Teilnehmenden und stellte die kollegiale und proaktive Zusammenarbeit im Landkreis als gutes Fundament heraus. Danach berichtete Stefan Schwarzer vom Verein Aufbauende Landwirtschaft e.V. vom Potential der Klimakühlung durch angepasste Landnutzungsmaßnahmen. Sein Vortrag ist auch online abrufbar. Im Anschluss stellte Dr. Sassa Franke von der Klimapraxis UG positive Beispiele erster Klimalandschaftsregionen in Deutschland vor und hob hervor, wie wichtig eine stabile, dauerhaft verankerte Umsetzung vor Ort sei. Weiterhin stellte Isabelle Frenzel vom DeFAF e.V. Agroforst als einen wichtigen Baustein einer Klimalandschaft vor und Janos Wack von Triebwerk UG zeigte den bisherigen Planungsstand der Analyse des Landkreises nach Gefahrenbereichen (sog. Hot-Spots der Klimaanpassung). Hier zeigte sich ganz konkret, die Betroffenheit einzelner Landschaftsbereiche durch Wassererosion und Oberflächenerwärmung.
In anschließenden Workshops fand ein produktiver Austausch unter den Teilnehmenden zum eigenen Wirkungsfeld und zu möglichen Anpassungsmaßnahmen statt. Daran wird das Projekt in einer Folgeveranstaltung im September anknüpfen, um ganz konkret in die Umsetzung von Maßnahmen im Landkreis Wolfenbüttel zu kommen.
Quelle: Presseinformation Klimalandschaft Wolfenbüttel Kontakt: Manuel Nagel (Aufbauende Landwirtschaft e.V.) und Isabelle Frenzel (DeFAF e.V.)
Verkehrsunfall mit verletzter Person auf L625
Freiwillige Feuerwehr Hötzum informiert:
19.06.2025 15:41 Uhr
Landkreis Wolfenbüttel startet mit dem Projekt „DenkDeinDorf… und darüber hinaus!“
Landkreis Wolfenbüttel startet mit dem Projekt „DenkDeinDorf… und darüber hinaus!“ in die Hauptphase des Bundesförderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“
Große Anerkennung für das Engagement im ländlichen Raum: Das Projekt „DenkDeinDorf… und darüber hinaus!“ wurde erfolgreich für das Bundesförderprogramm „Aller.Land – zusammen ge-stalten. Strukturen stärken“ ausgewählt. Damit zählt das Projekt zu einem von drei in Niedersachsen und bundesweit 30 ausgewählten Vorhaben. Für die Umsetzung stellt der Bund von 2025 bis 2030 insgesamt 45 Millionen Euro zur Verfügung, für jedes Vorhaben 1,5 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen, die LEADER-Regionen Elm-Schunter und Nördliches Harzvorland sowie die Stiftung Zukunftsfonds Asse beteiligen sich mit einer Kofinanzierung in der Höhe von insgesamt 10 Prozent.
Bei der Bekanntgabe der Projekte, die gefördert werden sollen, sagte Kulturstaatsminister Dr. Wolfram Weimer: „Entscheidend für unser kulturelles Leben in Deutschland ist ein vielfältiges Kulturangebot – nicht nur in größeren Städten, sondern auch jenseits der Metropolen. Mit dem Programm ‚Aller.Land‘ fördert der Bund die Entwicklung kultureller Vorhaben in ländlichen Regionen. Das ist eine wichtige Investition in unsere Kulturlandschaft insgesamt, aber auch in die Regionen selbst sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie.“
Was verbirgt sich hinter „DenkDeinDorf… und darüber hinaus!“?
„Denk Dein Dorf … und darüber hinaus!“ ist ein Dorfkultur- und Beteiligungsprojekt, dass die lokale Gemeinschaft stärkt. Es fördert das soziale und kulturelle Miteinander, weckt lokale Ressourcen und Kompetenzen und lädt die Bürgerinnen und Bürgern ein, ihre Dorfgemeinschaft aktiv mitzugestalten – und dies über die eigenen Dorfgrenzen hinweg.
Pro Jahr können sich fünf Dörfer im Landkreis (und darüber hinaus) auf eine besondere Tour begeben – den DorfParcours. Doch ihr Weg führt nicht über Höhenlinien und Wanderpfade, sondern direkt ins Herz der Dorfgemeinschaft. Das Projekt „Denk dein Dorf“ aktiviert lokale Ressourcen und Kompetenzen und ermutigt die Bürgerinnen und Bürger, ihr Zusammenleben aktiv zu gestalten.
Vom Warm-up bis zur Bergetappe folgt der Parcours einer klaren Route: erst Mitmachen, dann Weitermachen und schließlich Selbermachen. Auf dem Weg entstehen Pop-up-Cafés, künstlerische Aktionen und eine Kulturwerkstatt. Stück für Stück wachsen so Ideen und Verantwortung. Am Ende entsteht ein großes Fest. Und die Motivation, die nächste Tour anzugehen – mit neuem Wissen und frischem Elan.
Die mutigen Orte Dettum, Groß Elbe, Klein und Groß Dahlum, Schandelah, Remlingen sowie Lehre (Landkreis Helmstedt) haben sich bereits in der Entwicklungsphase des Förderprogramms auf den Weg gemacht und kulturelle Projekte zur Stärkung des sozialen Miteinanders, der demokratischen Teilhabe und der kulturellen Infrastruktur entwickelt. So haben sich die Bürgerinnen und Bürger aus Schandelah beispielsweise mit der Choreografin Gerda Brodmann-Raudonikis ein Dorfkulturfest mit einem Tanztheaterstück ausgedacht, bei dem alle Einwohnerinnen und Einwohner des Ortes zum Mitmachen eingeladen sind. In Groß Elbe entsteht in Zusammenarbeit mit der Fotokünstlerin Yvonne Salzmann ein Fotoprojekt: Unter dem Titel Groß Elber Bilder von Land und Leuten sollen die Menschen der Ortschaft fotografisch in Szene gesetzt werden.
Zur Koordination des Projektes wird in der Servicestelle Kultur im Bildungszentrum eine DorfKultur-Zentrale eingerichtet, die eine zentrale Netzwerkstelle für alle sein soll, die das Dorfleben aktiv mitgestalten wollen.
„Die Auswahl für die Hauptphase von Aller.Land zeigt eindrucksvoll das Engagement der Menschen vor Ort und ihre Bereitschaft, aktiv an der Gestaltung ihrer Dörfer mitzuwirken. Gemeinsam wollen wir diese Kraft nutzen, um nachhaltige und lebendige Gemeinschaften zu fördern“, so Landrätin Christiana Steinbrügge.
Das Bundesförderprogramm Aller.Land wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) sowie der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) getragen und durch das Programm „Kultur macht stark“ flankiert. Es richtet sich gezielt an ländliche Regionen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern.
Die Projektkoordination läuft aktuell über die Servicestelle Kultur im Bildungszentrum, die LEADER-Regionalmanagements und das Referat für Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Gruppenbild: Die Bundesjury des Aller.Land-Programms unter Leitung von Hortensia Völkers zu Gast in der Weinscheune in Schandelah. Die Jury machte sich einen Eindruck von dem Projekt im Austausch mit dem Teilnehmenden aus den Dörfern, dem begleitenden Steuerkreis und dem Organisationsteam.
CDU-Fraktion fordert Kurskorrektur
Pressemeldung
Zustimmung zum Nachtragshaushalt ist mit Angebot fraktionsübergreifender Gespräche zu möglichen Sparpotenzialen verbunden
Cremlingen – In der jüngsten Ratssitzung hat die Gruppe CDU/FDP/Haie dem Nachtragshaushalt 2025 zugestimmt – allerdings nicht ohne mahnende Worte und einen klaren Appell an alle Ratsmitglieder, gemeinsam Verantwortung für die finanziellen Spielräume künftiger Generationen zu übernehmen.
„Ein Nachtragshaushalt ist dann erforderlich, wenn sich wesentliche Veränderungen bei Einnahmen oder Ausgaben ergeben – und genau das ist in diesem Jahr der Fall“, erklärte Tobias Breske, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Gemeinderat. Die rückläufigen Schlüsselzuweisungen und sinkenden Einnahmen aus der Einkommensteuer aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtlage seien deutliche Alarmsignale. „Der Stellenabbau bei VW und seinen Zulieferern wirkt sich bereits spürbar auf unsere Einnahmeseite aus – und Besserung ist derzeit leider nicht in Sicht“, so Breske weiter.
Besondere Anerkennung sprach Breske der Verwaltung aus: „Ein herzlicher Dank geht an Herrn Mayer und das gesamte Team der Finanzabteilung für die offene und transparente Aufbereitung der Zahlen – insbesondere für die Bereitschaft, uns in unserer Gruppensitzung den Nachtragsentwurf ausführlich zu erläutern.“ Auch die Fachbereiche im Rathaus lobte er für ihre Bemühungen, rund 270.000 Euro an Einsparpotenzial zu identifizieren.
Trotz der Zustimmung zum Nachtrag betonte Breske, dass sich die CDU/FDP/Haie-Gruppe gegen einen weiteren Doppelhaushalt ausspricht: „Haushaltsplanung bedeutet immer, mit Unwägbarkeiten umzugehen – ein Doppelhaushalt bringt doppelte Unsicherheit. Vor allem in der aktuellen Phase vor den Kommunalwahlen halten wir diesen Weg für falsch.“ Stattdessen plädiert die Gruppe für eine jährliche, transparente und öffentliche Haushaltsberatung, in der alle Bürgerinnen und Bürger die Entscheidungen nachvollziehen können.
Die Herausforderungen für die Gemeindefinanzen sind vielfältig – von ausbleibenden Einnahmen aus geplanten Baugebieten bis hin zu Preissteigerungen bei laufenden Projekten wie dem Feuerwehrhaus mit Rettungswache in Cremlingen. Auch aus dem Landkreis zeichnet sich eine höhere Kreisumlage ab – ein weiterer Risikofaktor für die kommenden Jahre.
Breske machte deutlich, dass die CDU/FDP/Haie-Gruppe zur Zusammenarbeit bereit ist: „Wir erneuern unser Angebot, fraktionsübergreifend an einen Tisch zu kommen, um gemeinsam Sparpotenziale zu identifizieren. Erste Gespräche dazu gab es bereits – jetzt gilt es, konsequent weiterzumachen.“
Die Zustimmung der CDU-Fraktion zum Nachtragshaushalt 2025 ist daher mit der klaren Erwartung verbunden, jetzt gemeinsam die richtigen Weichen für eine nachhaltige Finanzpolitik zu stellen.









