Mittwoch, April 1, 2026

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Der Dorfladen in Weddel überzeugt seit über 6 Jahren mit Qualität aus der Region

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Mitten im Ortskern von Weddel befindet sich der kleine Tante Emma Laden

Weddel im Oktober 2025

Der Inhaber Olli Schindler und sein Team haben sich weit über Weddel hinaus einen guten Namen gemacht. Mit Frische „direkt von Erzeuger“ bietet der kleine Markt ein breites Sortiment.

Jetzt aktuell im Angebot:

– Lagerkartoffeln in der Sorte Linda oder Belana eingetroffen z.B. im 10 kg Netz oder in 2,5 kg und weiteren Einheiten abgepackt.

– Neue Apfelernte ist eingetroffen: Elster, Pinova Topaz..

Geflügelhof

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Geflügeltag am Donnerstag, den 30.10.2025 -> Bestellen Sie bis zum 21.10.2025 ihr gewünschtes Geflügel wie z.B. Hähnchenschnitzel, Suppenhühner, Hähnchen und vieles mehr.

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Zahl der Unternehmenspleiten steigt weiter deutlich

Pressemeldung

Holger Bormann: „Hier bricht Wertschöpfung weg – die Landesregierung darf nicht länger zusehen!“

Hannover, 13. Oktober 2025 – Die aktuellen Zahlen der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen sind ein Alarmsignal erster Güte. Der Mittelstand in Niedersachsen steckt in einer massiven Krise – und die Landesregierung schaut zu. Der Konjunkturindex fällt, Aufträge brechen weg, Investitionen werden gestoppt. „Hier bricht gerade Wertschöpfung weg, die unser Land dringend braucht, erklärt Holger Bormann, Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) in Niedersachsen.

Bormann weiter: „Wir brauchen endlich Taten statt Ankündigungen. Immer nur zu sagen: ‚Wir warten mal, was der Bund macht‘, reicht nicht. Niedersachsen braucht eigene Initiativen – und zwar sofort. Wir brauchen eine spürbare Entlastung der Betriebe bei Steuern, Abgaben und Energiekosten. Wir brauchen Investitionen in Infrastruktur, digitale Verwaltung und in schnellere Genehmigungsverfahren. Und wir brauchen eine klare Standortstrategie, die den Mittelstand stärkt, anstatt ihn mit Unsicherheit und Bürokratie zu lähmen.“

Besonders deutlich wird Bormann beim Thema Finanzen: „Der Mittelstand war immer das Rückgrat unserer Wirtschaft – er hat Arbeitsplätze geschaffen, Innovationen vorangetrieben und die kommunalen Haushalte über die Gewerbesteuer getragen. Doch jetzt ist der Mittelstand selbst in einer Krise. Wenn wir weiter zusehen, wie Betriebe aufgeben oder ihre Produktion ins Ausland verlagern, dann fehlen uns nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch die Einnahmen, die unsere Städte und Gemeinden dringend brauchen. Wertschöpfung ist keine Selbstverständlichkeit – sie muss politisch gewollt und wirtschaftlich möglich gemacht werden.“

Die MIT in Niedersachsen fordert von der Landesregierung ein sofortiges Mittelstandspaket:

  • Bürokratieabbau mit klaren Fristen,
  • ein niedersächsisches Investitionsprogramm für Energie- und Standortkosten,
  • eine Taskforce Wirtschaft, die innerhalb von 100 Tagen konkrete Vorschläge zur Stärkung des Mittelstands vorlegt.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion in Niedersachsen (MIT) vertritt über 4.600 Mitglieder und ist in
47 Kreisverbänden vor Ort organisiert. Sie steht für die Soziale Marktwirtschaft ein und wirbt für die Interessen der Leistungsträgerinnen und Leistungsträger in der mittelständischen Wirtschaft.

Bürgermeister Kaatz kandidiert nicht erneut, SPD und Grüne wollen starke Nachfolge finden

23.09.2025

Cremlingen. Nach der Ankündigung von Detlef Kaatz, 2026 nicht erneut für das Amt des Gemeindebürgermeisters zu kandidieren, haben SPD und Grüne in Cremlingen ihre Zusammenarbeit positiv bewertet. Die beiden Parteien wollen nun eine geeignete Nachfolgerin oder einen Nachfolger finden, der die Gemeinde in den kommenden Jahren führen soll.

„Wir sind zuversichtlich, eine Persönlichkeit zu gewinnen, die den vielfältigen Anforderungen in Cremlingen gerecht wird“, erklärt Julia Perkowski, Vorsitzende der SPD. Für sie sei es entscheidend, dass Themen wie Familie, Umwelt, Klimaschutz, die Arbeit der Vereine sowie die Belange der Feuerwehr gleichermaßen Beachtung finden.

Auch Ulrike Siemens, Sprecherin der Grünen, betont die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort. „Wir möchten eine Kandidatin oder einen Kandidaten unterstützen, die oder der diese zentralen Themen glaubwürdig und engagiert vertritt und die Gemeinde nachhaltig weiterentwickelt.“

Beide Parteien unterstreichen, dass der Prozess sorgfältig gestaltet werde. Ziel sei es, in den kommenden Wochen eine Persönlichkeit finden, die sowohl inhaltlich als auch menschlich zu Cremlingen passt.

Zum Schluss danken SPD und Grüne Detlef Kaatz ausdrücklich für seine Arbeit. Er habe die Gemeinde über zwei Amtsperioden hinweg mit großem Engagement geführt und wichtige Impulse gesetzt.
Am Abend des 23. September hatte Kaatz in der Ratssitzung offiziell mitgeteilt, dass er nach Ende dieser Wahlperiode in den Ruhestand gehen wird.

Gemeinsamer Einsatz für die Klimalandschaft Wolfenbüttel

Vertreter des Landschaftspflegeverbands Wolfenbüttel e. V., des Niedersächsischen Landvolks Braunschweiger Land e. V. und des Naturparks Elm-Lappwald haben gemeinsam die Ausstellung „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ im Rahmen des Tages der Land- und Forstwirtschaft in Lucklum besucht. Mit ihrem Besuch unterstreichen die Organisationen ihre Unterstützung für die Ziele des Projekts und setzen ein Zeichen für eine enge Zusammenarbeit zwischen Klimaschutz, Landwirtschaft, Naturschutz und Regionalentwicklung.

Die Vertreter der beteiligten Organisationen betonten, dass Klimaschutz, nachhaltige Landnutzung und regionale Wertschöpfung im Rahmen der der Klimalandschaft Wolfenbüttel praxisnah Hand in Hand gehen können. Mit dem Projekt wird deutlich gemacht, wie Agroforstsysteme in der Praxis umgesetzt werden und welche Chancen sich für Klima, Artenvielfalt und landwirtschaftliche Betriebe ergeben können. „Nur wenn wir gemeinsam handeln, können wir Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Landnutzung erfolgreich miteinander verbinden“, erklärte Sven Volkers, Geschäftsführer des Naturpark Elm-Lappwalds.

Das Projekt „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ widmet sich der Frage, wie Landschaften im Landkreis Wolfenbüttel so gestaltet und genutzt werden können, dass sie den Herausforderungen des Klimawandels standhalten. Mit dem Projekt sollen Maßnahmen entwickelt und erprobt werden, um Agroforstsysteme als innovativen Baustein einer nachhaltigen Landnutzung in der Region Wolfenbüttel zu etablieren. Dadurch sollen Klimaresilienz gesteigert, Böden geschützt, Biodiversität gefördert und gleichzeitig die wirtschaftliche Basis und Resilienz landwirtschaftlicher Betriebe gestärkt werden. Gerade im ländlichen Raum entstehen so Chancen, die Landwirtschaft zukunftsfähig aufzustellen.

Gefördert wird das Projekt vom Bund im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz.

Bildunterschrift:Besuchten die Ausstellung „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ (v.l.): Ulrike Oemisch (Projektleiterin „Klimalandschaft Wolfenbüttel“), Volker Meier (Geschäftsführer Landschaftspflegeverband Wolfenbüttel), Sven Volkers (Geschäftsführer Naturpark Elm-Lappwald), Steffen Bartels (Hauptgeschäftsführer Landvolk Braunschweiger Land).

Foto: Naturpark Elm-Lappwald

Seniorenkreis Sickte schauten sich den Film über den Bau der Kapelle an der Braunschweiger Hütte an

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Sickte. Am 1. Oktober 2025 trafen sich 30 Senioreninnen und Senioren zum monatlichen Treffen im Burschenhof Sickte. Joachim Rust, Leiter des Seniorenkreises begrüßte die Anwesenden mit einem Herbstgedicht von Theodor Storm. Ebenfalls begrüßte er ganz herzlich Norbert Decker, den ehemaligen Hüttenwart der Braunschweiger Hütte im Pitztal. Dieser brachte einen spannenden und lehrreichen Film über den Bau der dortigen Marienkapelle mit, an deren Entstehung er maßgeblich beteiligt war. Zur Geschichte: Die Braunschweiger Hütte wurde 1892 erbaut und ist eine Schutzhütte, die am Ende des Pitztals in 2.759 m Höhe liegt. Die Hütte gehört dem Deutschen Alpenverein und ist nur zu Fuß über Gletscherwege zu erreichen. In der schneefreien Zeit von 2019 – 2021 wurde, nach einem Spendenaufruf, die kleine hölzerne Kapelle mit viel Mühe auf den steinigen Felsen neben der Braunschweiger Hütte erbaut. Die Bau-Materialien und die vorgefertigten Holzbauteile u.a. eine historische Glocke von 1892 wurden mit Hubschraubern auf den Berg geflogen. Bei einem Ökumenischen Gottesdienst am 26. Juni 2021 wurde die Kapelle feierlich eingeweiht. Der Name „Marienkapelle“ ist dabei dem Marienaltar im Braunschweiger Dom entliehen.

Den Geburtstagskindern des letzten Monats wurde wie immer auch gratuliert und Joachim Rust informierte über die kommenden Veranstaltungen: Am 05.11. kommt Gudrun Peters wieder vorbei, und unterhält mit ihren vielen Instrumenten und Geschichten. Die diesjährige Weihnachtsfeier findet am Mittwoch, dem 3. Dezember statt. Mit einem gemeinsamen Händereichen ging der spannende und unterhaltsame Nachmittag zu Ende. Joachim Rust

Bild : Joachim Rust bedankt sich bei Norbert Decker für den spannenden Vortrag.

Prof. Reza Asghari und CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske besuchen Neubau der Kleintierpraxis in Cremlingen

Pressemeldung

Lob für Innovationskraft – Kritik an Bürokratie

Bundestagsabgeordneter Prof. Reza Asghari und CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske besuchen Neubau der Kleintierpraxis in Cremlingen

Cremlingen. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Prof.  Reza Asghari besuchte Tobias Breske, CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat und Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Cremlingen, die Baustelle der neuen Kleintierpraxis „Im Moorbusche“ in Cremlingen.

Für die Inhaber Dr. Katja und Christian Häusler ist der Neubau weit mehr als ein neues Projekt – es ist die Verwirklichung einer Vision. Auf rund 440 Quadratmetern entsteht eine hochmoderne Tierarztpraxis, die perspektivisch 30 Fachkräften, darunter allein zehn Tierärzten, einen Arbeitsplatz bietet und die tierärztliche Versorgung für die gesamte Region Braunschweig – Wolfenbüttel – Wolfsburg – Königslutter spürbar stärken wird.

Das medizinische Angebot reicht von Ultraschall-Diagnostik und digitalem Röntgen über chirurgische Eingriffe bis zu Zahnmedizin, Kardiologie, Dermatologie und Gynäkologie. Ergänzt wird das Spektrum durch eine konsequent digitale Ausrichtung: Online-Terminbuchung, moderne Kommunikationswege und KI-gestützte Prozesse sorgen für Transparenz und kurze Wege. „Viele Tierhalterinnen und Tierhalter sagen uns, wie erleichtert sie sind, dass alles einfach und verlässlich funktioniert. Das motiviert uns und das gesamte Team sehr“, erklärte Christian Häusler.

Besonders beeindruckt zeigten sich Tobias Breske und Reza Asghari vom Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Diagnostik, die den Tierärzten präzisere Entscheidungen ermöglicht und den Praxisalltag effizienter gestaltet.

Auf der anderen Seite bindet zunehmende Bürokratie auch in der Tiermedizin durch eine Vielzahl von Dokumentationspflichten und Auflagen, die mit der eigentlichen Praxisarbeit wenig zu tun haben, wertvolle Arbeitsstunden. „Zeit, die wir eigentlich den Tieren und ihren Haltern widmen wollen, geht in Aktenordnern verloren“, betonte Christian Häusler. Hier bestehe dringender Handlungsbedarf, um die Praxen zu entlasten und die Tiermedizin wieder stärker auf das Wesentliche auszurichten.

Beim Rundgang über die Baustelle Im Moorbusche 100 gab es einen regen Austausch über Unternehmertum, regionale Entwicklung und die Bedeutung moderner Infrastruktur. Tobias Breske betonte: „Die Familie Häusler zeigt eindrucksvoll, was mit Mut, Ausdauer und Gemeinschaftssinn entstehen kann. Solche Projekte sind ein Gewinn für die ganze Gemeinde.“

Auch Bundestagsabgeordneter Prof. Reza Asghari zeigte sich beeindruckt: „Die neue Kleintierpraxis ist ein Beispiel dafür, wie Mittelstand, Innovation und Standorttreue zusammenwirken. Das stärkt nicht nur die tiermedizinische Versorgung, sondern auch die lokale Wirtschaft. Mit ihrer Strahlkraft wirkt die Praxis weit über Cremlingen hinaus – sie ist ein Gewinn für die Gemeinde, den Landkreis Wolfenbüttel und die gesamte Region.“

Mit dem neuen Standort wächst nicht nur die Kleintierpraxis, sondern es wächst auch das Gefühl, dass in Cremlingen etwas entsteht, das von der ganzen Gemeinde getragen wird – ein Projekt von Cremlingern für Cremlinger, das in die gesamte Region ausstrahlt.

Stefan Fenner neuer Gruppen- und CDU-Fraktionsvorsitzender

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CDU/FDP-Gruppe im Sickter Gemeinderat

Stefan Fenner neuer Gruppen- und CDU-Fraktionsvorsitzender

Die Mitglieder von CDU und FDP im Sickter Gemeinderat sowie der parteizunabhängige Ratsherr Ernie Grieshaber haben nach der jüngsten Gemeinderatssitzung Stefan Fenner zum neuen Sprecher der Gruppe einstimmig gewählt. Fenner löst damit Kai Jacobs ab, der aus persönlichen Gründen seine Mitgliedschaft im Gemeinderat zum 30. 9. 2025 beendet hat.

Fenner bedankte sich nach der Wahl für die Leistungen seines Vorgängers sowie für das große Vertrauensvotum und versprach, die Anliegen der Gruppe deutlich und vertrauensvoll zu vertreten. „Ich bin jedoch auch zu vernünftigen Kompromissen bereit. Dies gilt auch für die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat“, betonte Fenner. Er hoffe, dass somit die Arbeit in den Ratsgremien bis zur nächsten Wahl zum Wohle Gemeinde gelingen werde.

Manfred Bormann

Foto (privat): V. l..Melanie Klupp, Stefan Fenner, Ingo Geisler (alle CDU), Ernie Grieshaber (unabhängig), Max Weitemeier (FDP), Andreas Kleindienst (hintenstehend), Bodo Wutschel, Katja Bode, Dr. Manfred Bormann (alle CDU)

Landwirtschafts-Azubis treffen sich zum 2. BBQ im Hof

Am 29. September fand das zweite Azubi-Grillen des Niedersächsischen Landvolks Braunschweiger Land e.V. auf dem Hof von Johannes Schrader in Groß Flöthe statt. Zahlreiche Landwirtschafts-Azubis aus dem Braunschweiger Land folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre kennenzulernen.

Zum Auftakt stellte Johannes Schrader den Betrieb Agrar-Vorharz GbR vor und gab spannende Einblicke in die Arbeitsweise und Schwerpunkte des Unternehmens. Anschließend wurde der Grill angezündet – ganz im Sinne des Mottos „BBQ im Hof“. Bei leckeren Würstchen und einem Kennenlern-Bingo-Spiel kamen die Auszubildenden schnell ins Gespräch und konnten sich über ihre Erfahrungen in der Ausbildung und rund um die Landwirtschaft austauschen.

Neben dem Austausch untereinander stellten sich auch das Landvolk Braunschweiger Land, die Landjugend Nordharz, die Landjugend Königslutter-Nordelm sowie die Junglandwirte Braunschweiger Land vor. Sie berichteten über ihre Aktivitäten und luden die Azubis zu ihren kommenden Veranstaltungen ein. Das nächste Treffen der Junglandwirte findet am 11. November ab 17 Uhr statt. Alle Junglandwirte sind herzlich eingeladen, gemeinsam die „Grüne Berta“ in Achim zu besichtigen. Interessierte können sich in der Geschäftsstelle des Landvolks Braunschweiger Land melden unter 0531 28770-0.

Ein herzliches Dankeschön geht an Johannes Schrader für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, das Treffen auf seinem Hof durchzuführen!

Konrad Gramatte erhielt Bundesverdienstkreuz für langjähriges Ehrenamt

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Viele Jahrzehnte hat Konrad Gramatte die Lokalpolitik in Dettum sowie den Kreissportbund Wolfenbüttel geprägt. Für dieses ehrenamtliche Engagement erhielt er nun das Bundesverdienstkreuz. Die Aushändigung übernahm Landrätin Christiana Steinbrügge in der Landkreisverwaltung am Mittwoch, 8. Oktober 2025, stellvertretend für den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. In Begleitung von Familie und Freunden nahm Gramatte das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, so der offizielle Name der Auszeichnung, entgegen.

„Sie erhalten diese Auszeichnung für Ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Sport und in der Kommunalpolitik. Als Landrätin freue ich mich besonders über Verleihungen wie diese. Sie zeigen mir, dass viele Menschen im Landkreis Wolfenbüttel sich in unterschiedlichen Bereichen in hohem Maße verdient machen“, sagte Landrätin Steinbrügge während der Ordensübergabe.

Konrad Gramatte war langjähriges Ratsmitglied der Gemeinde Dettum (Samtgemeinde Sickte), stellvertretender Bürgermeister und in den Jahren 2016 bis 2021 Bürgermeister. Dort zeichnete er sich aus bei der Sanierung des Gemeindehaushalts und in der Ausweisung eines neuen Baugebietes, warb für Akzeptanz eines Windparks und stand gerade während der Coronapandemie-Zeit den Einwohnerinnen und Einwohnern mit Rat und Tat zur Seite. Durch seine umsichtige und sachgerechte Art und Weise sowie respektvolle Kommunikation stärkte er den Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft.

„Gemeindebürgermeister sind nah dran an den Menschen: Es gibt viele Veranstaltungen, Jubiläen, runde Geburtstage, Geburten und viele andere Anlässe, zu denen die Grüße der Gemeinde überbracht werden. Das bedeutet aber auch: Man ist eigentlich immer im Dienst. In der Feuerwehr, auf dem Sportplatz oder zu anderen Anlässen heißt es dann oft „Lieber Herr Gramatte, wo ich Sie gerade hier treffe…“. Kommunalpolitisches Engagement bedeutet oft auch: An Sitzungen und Ausschüssen teilnehmen, wenn andere ihre Freizeit genießen oder mit Familie und Freunden zusammen sind“, würdigte Steinbrügge den Einsatz Gramattes für das Gemeinwohl.

Neben der Kommunalpolitik engagierte sich Konrad Gramatte in den Jahren von 2006 bis 2022 als Vorsitzender des Kreissportbundes Wolfenbüttel. Besondere Verdienste erwarb er sich durch die Bildung einer Sportregion mit den Sportbünden aus dem Landkreis Goslar und der Stadt Braunschweig. Zudem schuf er verschiedene Ehrungsformate, etwa die Sportlerehrung im Landkreis Wolfenbüttel. In seinem Ehrenamt wirkte er auch sportpolitisch in den Gremien des Landessportbundes und im Ausschuss für Schule und Sport des Landkreises Wolfenbüttel mit.

2016 ehrte der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund Gramatte für 20 Jahre ehrenamtliche Arbeit im Dettumer Gemeinderat. 2024 erhielt er außerdem die Goldene Ehrennadel des Landessportbundes Niedersachsen. Nun wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Das Bundesverdienstkreuz am Bande ist die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland für besondere Leistungen im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, geistigen oder im ehrenamtlichen Bereich.

Bildunterschrift: Konrad Gramatte (M.) wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der Orden wurde durch Landrätin Christiana Steinbrügge (l.) überreicht. Seine Frau (r.) sowie Familie und Freunde und der Sickter Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb begleiteten Gramatte zum Festakt.  Foto: Landkreis Wolfenbüttel

Sprachcafe Schöppenstedt besucht Museum „Zeitnabe“ in Dettum

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Neuankömmlinge aus der Ukraine und weitere Exkursionen des Sprachcafe in Schöppenstedt.

Im Sprachcafe gesellen sich zu den Ukrainern, die schon länger in Deutschland sind und inzwischen auch schon relativ gut Deutsch sprechen, Neuankömmlinge die sich in unterschiedlicher Richtung ganz neu orientieren müssen. Neben dem Erlernen der deutschen Sprache und das Kennenlernen des neuen Umfeldes, geht es darum, den Krieg in der Heimat wenigsten kurzeitig zu vergessen.

All dies deckt das Sprachcafe in Schöppenstedt ab. An erster Stelle steht natürlich das Erlernen oder Verbessern der deutschen Sprache. Hier stehen unter Leitung von Andreas Hoyer und Gottfried Schulz einige ehrenamtlich Helfer zur Verfügung, um in kleinen Gruppen oder auch in Einzelgesprächen, das vorhandene Sprach-Wissen zu vertiefen. Einer dieser Helfer ist Hartwig Thies aus Dettum, der nun am Samstag und am Montag je eine Gruppe von ca. 10 Ukrainer*innen in sein Museum „Zeitnabe“ eingeladen hat. Nach einer zweistündigen Führung durch die heimatliche Mineraliengeschichte über unterschiedliche Berufe (und deren Handwerkszeug), gab es am Ende noch bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit Fragen zum Gesehenen und Erlebten zu stellen. Die Fragen und Anmerkungen der ukrainischen Gäste waren voller Anerkennung und Dank an Hartwig Thies gerichtet, für seine enorme und erfolgreiche Sammelleidenschaft und seiner interessanten Führung mit allerlei Anekdoten.

Zum Foto: Hartwig Thies führte an 2 Tagen jeweils 10 ukrainsiche Flüchtlinge, die sich im Sprachcafe Schöppenstedt um die Intergration bemühen, durch sein weitläufiges Museum in Dettum. Hartwig Thies gehört auch zu den ehrenamtlichen Helfern im Sprachcafe.