Mittwoch, April 1, 2026

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Feuerwehr Evessen ehrt Ortsbrandmeister Karsten Wolff

30 Jahre im Dienst der Gemeinschaft – Feuerwehr Evessen ehrt Ortsbrandmeister Karsten Wolff


Evessen.
Mit einer feierlichen Veranstaltung im Feuerwehrhaus der Feuerwehr Evessen wurde Ortsbrandmeister Karsten Wolff für sein außergewöhnliches Engagement und seine 30-jährige Amtszeit geehrt. Zahlreiche Gäste, Wegbegleiter und Ehrenträger versammelten sich, um dem 59-jährigen Feuerwehrmann für sein jahrzehntelanges Wirken an der Spitze der Ortsfeuerwehr zu danken.
Unter den Gästen befanden sich der Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb, der Ehrenkreisbrandmeister Karl-Heinrich Schwieger, Gemeindebrandmeister Detlef Hoyer, stellvertretender Gemeindebrandmeister Jürgen Ebers, mehrere Ehrenmitglieder der Feuerwehr Evessen, sowie die Kindertagesstättenleiterin und Kooperationspartnerin Claudia Simon und die Einsatzabteilung der Feuerwehr Evessen.

Ein halbes Leben im Zeichen der Feuerwehr

Karsten Wolff, trat am 1. April 1983 in die Feuerwehr Evessen ein. Schon früh zeigte sich sein Engagement: 1991 übernahm er das Amt des Gruppenführers, ehe er am 1. Oktober 1995 zum Ortsbrandmeister bestellt wurde – eine Position, die er nun seit 30 Jahren mit Herz, Verstand und unermüdlichem Einsatz ausübt.
Während dieser Zeit hat Wolff die Feuerwehr Evessen entscheidend geprägt und modernisiert. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche Projekte umgesetzt, darunter die Beschaffung wichtiger Einsatzfahrzeuge – des Einsatzleitwagens im Jahr 2003, des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs im Jahr 2009 und zuletzt die Planung für das Tanklöschfahrzeug, das 2026 in Dienst gestellt werden soll.

Doch nicht nur die technische Weiterentwicklung lag ihm am Herzen. Mit der Übernahme der Jugendfeuerwehr Gilzum und der Gründung der Kinderfeuerwehr Gemeinde Evessen im Jahr 2018 stellte Wolff frühzeitig die Weichen für eine starke Nachwuchsarbeit. Außerdem gründete er zusammen mit dem damaligen Jugendfeuerwehrwart Jörg Meyer und der Kindertagesstättenleiterin Claudia Simon eine einmalige Kooperation aus Feuerwehr und Kindertagesstätte, welche bis heute besteht und seit zwei Jahrzehnten „Früchte trägt“. Damit schuf er die Grundlage für den Fortbestand und die Zukunft der Feuerwehr Evessen – ein Punkt, der in allen Ansprachen des Abends besondere Erwähnung fand.

Früher haben wir noch im Kombi gelöscht“ – Humor trifft Herzblut

In seiner Festrede würdigte der stellvertretende Ortsbrandmeister Marcel Hertel die Leistungen des Jubilars mit einer Mischung aus Humor und aufrichtigem Dank. Mit zahlreichen Anekdoten und persönlichen Worten zeichnete er den Weg von Karsten Wolff nach, der seit drei Jahrzehnten als verlässliche Konstante in der Feuerwehr gilt.

Dank und Wertschätzung von Wegbegleitern

Auch Kooperationspartnerin Claudia Simon nutzte den feierlichen Anlass, um sich persönlich bei Karsten Wolff für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu bedanken. In ihrer Rede hob sie die besondere Bedeutung der Kooperation zwischen Feuerwehr und Kindertagesstätte hervor, die durch Wolffs Einsatz und Offenheit überhaupt erst möglich geworden sei. Als Zeichen ihrer Wertschätzung überreichte sie ihm ein Geschenk und betonte, dass die gemeinsame Arbeit nicht nur die Kinder, sondern auch das Dorfleben nachhaltig geprägt habe.

Auch der Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb ergriff das Wort. In seiner Ansprache würdigte er das herausragende Engagement von Karsten Wolff, das weit über die Grenzen Evessens hinaus Anerkennung finde. Gemeinsam mit Gemeindebrandmeister Detlef Hoyer und dem stellvertretenden Gemeindebrandmeister Jürgen Ebers überreichte er dem Jubilar eine einmalige Urkunde als Dank und Anerkennung für seine 30-jährige Tätigkeit als Ortsbrandmeister – eine Auszeichnung, die die besondere Bedeutung seines jahrzehntelangen Wirkens für die Gemeinschaft unterstreicht.

Familie als Rückhalt und Teil des Feuerwehrlebens

Besondere Worte fand der stellvertretende Ortsbrandmeister auch für Susanne Wolff, die Ehefrau des Jubilars. „Hinter jedem starken Ortsbrandmeister steht eine ebenso starke Frau“, betonte er. Susanne Wolff sei seit vielen Jahren die wichtigste Stütze ihres Mannes – als Beraterin, Ruhepol und treue Begleiterin. Darüber hinaus engagiert sie sich selbst seit 2018 als Betreuerin in der Kinderfeuerwehr der Gemeinde Evessen. Auch die drei Kinder der Familie Wolff sind in der Feuerwehr aktiv, was den familiären Zusammenhalt und das gemeinsame Engagement unterstreicht.

Ehrungen und Auszeichnungen

Für seine langjährigen Verdienste wurde Karsten Wolff bereits mehrfach ausgezeichnet. Er erhielt unter anderem das Niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen am Bande sowie das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze und Silber.

Mit einem Glas und einem festlichen Essen auf den Jubilar endete die Veranstaltung in kameradschaftlicher Atmosphäre. In geselliger Runde blickten die Mitglieder der Feuerwehr Evessen gemeinsam auf drei Jahrzehnte Feuerwehrgeschichte zurück – auf unzählige Einsätze, Erlebnisse und auf einen Ortsbrandmeister, der die Feuerwehr nicht nur geleitet, sondern gelebt hat.

Eine Spende fürs Teambuilding

Braunschweigische Landessparkasse und dm – drogeriemärkte engagieren sich für die Lavie-Hauswirtschaft.

Königslutter. Eine verlässliche Partnerschaft trägt erneut Früchte. Die Lavie Reha gGmbH und der dm – drogerie markt machen mal wieder gemeinsame Sache. Diesmal ist sogar noch ein dritter Partner im Boot: Sven Gewiese von der Braunschweigischen Landessparkasse (Helmstedt) unterstützt das Duo bei seiner jüngsten Idee. Es geht um eine Teambuilding-Maßnahme der Abteilung Hauswirtschaft.

Mehr als 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind bei Lavie in Königslutter in den verschiedenen Bereichen tätig. Es handelt sich um psychisch belastete Menschen, die sich zum Beispiel in der Tischlerei, der Metallwerkstatt und der Mediengestaltung ausprobieren. Oder eben in der Hauswirtschaft, wo es Einsatzstellen in der Küche sowie als Gastro-Fachkraft gibt.

„Wir wollen der Gruppe, die aus 16 Personen besteht, gerne einen schönen Tag verschaffen, der trotzdem neuen Lernstoff vermittelt“, sagt Tanja Stansch, die Hauswirtschaftsleiterin. Erst gehe es ins Café C’est Lavie an der alten Stadtmauer (Westernstraße 28a), das ebenfalls von der Reha-Einrichtung betrieben wird. „Dort wird es ein gemeinsames Frühstück geben, das wir aber mit einem Knigge-Kursus anreichern.“ Wie deckt man einen festlichen Tisch ein – und wie nutzt der Gast dann auch die verschiedenen Möglichkeiten an Besteck und Geschirr? Solche Aktionen blieben im Tagesgeschäft oft auf der Strecke, erklärte die Leiterin. „Denn in der Gastro muss man ja meistens arbeiten, wenn die anderen feiern.“

Den zweiten Teil des Tages verbringt die Gruppe aus Königslutter in Braunschweig. „Wir werden sie teilen, so dass dann zwei Teams bei einem Spiel gegeneinander antreten.“ Das solle die sozialen Kompetenzen stärken. Auch Tanja Stansch freut sich schon: „Wir werden die Teilnehmenden und die Teilnehmenden werden die Leitungen mal auf ganz andere Weise kennenlernen.“

Ermöglicht wird die schöne Maßnahme durch eine Spende über 500 Euro, die jetzt an Elisabeth Viedt von Lavie übergeben wurde. Absender sind der dm – drogerie markt, der der Landessparkasse eine Ecke auf seinem Kundenparkplatz zur Verfügung stellen. Dort kam ein Bank-Container hin. „Die Mieteinnahmen stellen wir gern für soziale Zwecke zur Verfügung“, sagte Yvonne Raetzel von dm. Lavie als Empfänger lag nahe, weil beide Seiten schon seit drei Jahren viel zusammen machen. „Wir profitieren von dem sozialen Engagement der Drogeriemärkte auch durch Einsatzstellen und Möglichkeiten für Praktika, auf die wir als Rehabilitationseinrichtung natürlich angewiesen sind“, erklärte Elisabeth Viedt.

Yvonne Raetzel lobte die Zusammenarbeit ebenfalls. „Wir haben ein tolles Miteinander, das von Zuverlässigkeit und großer Wertschätzung geprägt ist.“ In der Vergangenheit seien schon einmalige Ideen und Aktionen entstanden. „Beide Seiten sind stets für alles offen.“

Sven Gewiese war zum ersten Mal dabei, doch er teilte diese Meinung, zumal er sich schon beim Lavie-Hoffest einen guten Eindruck verschafft hatte. „Wir fördern gemeinnützige Projekte in unserem Geschäftsgebiet gern – besonders dann, wenn der soziale Nutzen so augenfällig ist.“ Der Banker arbeitet in einer Doppelfunktion: Bei der Landessparkasse leitet er den Bereich Firmenkunden Nord/Ost, gleichzeitig hat er Sitz und Stimme im Beirat der Sparkassen-Stiftung. Und gerade für die Stiftung warb er bei den Lavie-Mitarbeiterinnen für die Kontaktaufnahme: „Melden Sie sich, wenn Sie Hilfe brauchen.“

Foto: In der kürzlich sanierten Caféteria verpflegt Lavie täglich rund 120 Gäste, auch Externe sind gern gesehen. Neben den drei Azubis (hinten von links) Ian Knetsch, Nils Frühauf und Charlotte Watolla kamen zur Spendenübergabe (vorn von links) Sven Gewiese, Yvonne Raetzel, Tanja Stansch und Elisabeth Viedt.  Foto: Regio-Press

There is nothing to show here!
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Tipps für den Reifenwechsel und sicheres Fahren bei Eis und Schnee

Pressemeldung

Seit 2010 gilt in Deutschland eine situative Winterreifenpflicht. Das heißt: Bei Glatteis, Schnee oder Reifglätte dürfen nur geeignete Reifen verwendet werden. Doch welche Reifen gelten rechtlich als Winterreifen – und welche Strafen drohen bei Verstößen?

Zum Start der Reifenwechsel-Saison beantwortet der ACV Automobil-Club Verkehr sieben wichtige Fragen.

1. Was bedeutet Winterreifenpflicht?

Die Winterreifenpflicht sorgt oft für Verwirrung – geregelt ist sie in § 2 Abs. 3a StVO. Demnach dürfen Fahrzeuge bei Glatteis, Schneematsch oder Reifglätte nur mit geeigneter Bereifung unterwegs sein. Daher spricht man von einer situativen Pflicht: Es gibt keinen festen Zeitraum, in dem Winterreifen vorgeschrieben sind. Autofahrer müssen ihre Bereifung also immer dann anpassen, wenn die Straßenverhältnisse es erfordern.

Die bekannte „O-bis-O-Regel“ (Oktober bis Ostern) ist lediglich eine Faustregel. Sie ist nicht rechtsverbindlich, aber eine sinnvolle Orientierung, da in dieser Zeit mit winterlichen Bedingungen zu rechnen ist.

Als geeignet gelten nur Fahrzeuge, bei denen alle vier Räder mit Winter- oder Ganzjahresreifen mit Alpine-Symbol ausgestattet sind. Ausnahmen bestehen lediglich für bestimmte Sonderfahrzeuge (z. B. Einsatzfahrzeuge), nicht für den normalen Pkw-Verkehr.

Die Regelung gilt zudem für alle Fahrzeuge, die in Deutschland unterwegs sind – auch für solche mit ausländischer Zulassung. Wer etwa mit Sommerreifen aus dem Ausland in Deutschland fährt und bei winterlichen Straßenverhältnissen kontrolliert wird, muss ebenfalls mit einem Bußgeld rechnen.

In schneereichen Regionen oder bei Bergfahrten können Schneeketten vorgeschrieben sein. Der ACV empfiehlt, die Ketten passend zur Reifengröße auszuwählen und das Anlegen vorab zu üben – so gelingt die Montage im Ernstfall schnell und sicher.

2. Welche Reifen gelten rechtlich als Winterreifen?

Seit dem 1. Oktober 2024 dürfen nur noch Reifen mit Alpine-Symbol (3PMSF) als Winterreifen verwendet werden. Für M+S-Reifen, die vor dem 1. Januar 2018 produziert wurden, endete zu diesem Zeitpunkt die Übergangsfrist.

Auch Ganzjahresreifen sind erlaubt, sofern sie das Alpine-Symbol tragen. Sie ersparen den saisonalen Wechsel, bieten aber weniger Grip und längere Bremswege bei Schnee und Eis. In milden Regionen sind sie eine praktische Lösung, in schneereichen Gebieten bleiben klassische Winterreifen die sicherere Wahl.

3. Wie viel Profil müssen Winterreifen haben?

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Unterschreiten Reifen diesen Wert, drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg – und ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko.

Der ACV empfiehlt, bereits ab 4 Millimetern neue Winterreifen aufzuziehen. Denn die Profiltiefe beeinflusst die Bremsleistung erheblich:

Bei 50 km/h verlängert sich der Bremsweg auf Schnee mit 1,6 Millimetern Profil auf rund 38 Meter, während neue Reifen mit 8 Millimetern Profil nur etwa 26 Meter benötigen.

4. Wie bleiben Winterreifen sicher und leistungsfähig?

Neben Profil und Alter beeinflussen weitere Faktoren die Sicherheit von Winterreifen. Ein entscheidender Punkt ist der Luftdruck, der sich bei Kälte automatisch verringert. Zu niedriger Druck mindert die Haftung, verlängert den Bremsweg und erhöht den Kraftstoffverbrauch – daher sollte er regelmäßig überprüft werden. Die Herstellerangaben finden sich im Tankdeckel, in der Bedienungsanleitung oder auf einem Aufkleber im Türrahmen.

Um gleichmäßigen Verschleiß zu fördern, empfiehlt der ACV, die Reifen etwa alle 10.000 Kilometer zwischen Vorder- und Hinterachse zu tauschen. So bleibt die volle Leistungsfähigkeit länger erhalten.

E-Autos stellen durch ihr höheres Gewicht besondere Anforderungen. Zwar sind keine speziellen Winterreifen vorgeschrieben, der ACV rät aber zu Reifen mit höherem Tragfähigkeitsindex. Modelle mit niedrigem Rollwiderstand können zudem die Reichweite verbessern.

5. Wann müssen Winterreifen ersetzt werden?

Auch das Alter spielt eine Rolle: Nach spätestens sechs bis acht Jahren sollten Winterreifen ausgetauscht werden, da die Gummimischung aushärtet und ihre Elastizität verliert – selbst bei ausreichendem Profil. Orientierung bietet die DOT-Nummer an der Reifenflanke: Die letzten vier Ziffern zeigen Produktionswoche und Jahr, etwa „2218“ für die 22. Woche 2018.

Beim Neukauf lohnt sich ein Blick in aktuelle Winterreifentests. Sie helfen, sichere und preislich attraktive Modelle zu finden.

6. Welche Strafen drohen bei einem Verstoß?

Wer bei winterlichen Bedingungen mit Sommerreifen fährt, muss mit Bußgeldern und einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen. Dank der Kennzeichnung lassen sich Allwetter- und Winterreifen leicht überprüfen.

Wichtig zu wissen: Allein die Montage der Winterreifen nützt nicht allzu viel, wenn die gesetzliche Mindestprofiltiefe nicht eingehalten wird. Auch diese wird von der Polizei kontrolliert.

Bei falscher Bereifung im Winter drohen Bußgelder zwischen 60 und 120 Euro sowie jeweils ein Punkt in Flensburg, abhängig von der Schwere des Verstoßes:

  • 60 EUR für das Fahren mit Sommerreifen,
  • 80 EUR bei Behinderung,
  • 100 EUR bei Gefährdung und
  • 120 EUR bei Unfallfolge.

Bei zu geringer Profiltiefe werden 75 EUR und ein Punkt fällig. Ein Fahrverbot ist in keinem Fall vorgesehen.

7. Wie wirkt sich ein Verstoß auf den Versicherungsschutz aus?

Ein Verstoß gegen die Winterreifenpflicht kann nicht nur Geldbußen, sondern auch Konsequenzen für den Versicherungsschutz nach sich ziehen:

  • Kaskoversicherung: Leistungen können gekürzt oder verweigert werden, wenn ein Unfall mit Sommerreifen verursacht wurde.
  • Haftpflichtversicherung: Selbst ohne eigenes Verschulden droht eine Mithaftung, da Sommerreifen eine erhöhte Betriebsgefahr darstellen. In der Praxis liegt diese oft bei etwa 20 Prozent.
  • Verschuldensvermutung: Wer im Winter mit Sommerreifen fährt, gilt grundsätzlich als mitschuldig. Nur wenn der Unfall auch mit Winterreifen unvermeidbar gewesen wäre, entfällt diese Annahme.

Versicherungen prüfen in solchen Fällen häufig auch auf grobe Fahrlässigkeit. Wird diese angenommen, kann der Leistungsumfang deutlich gekürzt oder komplett gestrichen werden.

Amphibien wanderten auch in diesem Jahr schon im Februar

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Veltheim/Ohe. Zu einer Besprechung trafen sich die Mitglieder der Veltheimer Amphibienschutzgruppe. In diesem Jahr feierten die Amphibienschützer ihren 40. Geburtstag, zu dem auch Niedersachsens Umweltminister Meyer (GRÜNE) nach Veltheim kam.

Seit 1985 wird notiert, wann die Amphibien mit ihrer Wanderung beginnen, wann die Wanderung endet, welche und wie viele Tiere gesichtet werden. Auf diese Weise lassen sich für den Bereich der Ohe zwischen Klein-Veltheim und Schulenrode Aussagen machen. In den Anfangsjahren begann die Wanderung meist erst Mitte März. In diesem Jahr wanderten die ersten Tiere schon am 24. Februar, da die Bodentemperatur bei 9°C lag – ab 5°C und möglichst Regen fühlen sich Amphibien am wohlsten. „Durch den Klimawandel werden die Winter immer milder und die Amphibien beginnen ihre Wanderung im Durchschnitt 14 Tage früher“, so Heinz Künne. Wenn dann eine Kälteperiode eintritt, graben sich die Tiere wieder in die Erde, verlieren dadurch Energie und können es so durchaus nicht bis zum Laichgewässer schaffen und sterben.

Die Amphibienschützer mussten in diesem Jahr bis zum 04. April die Straße kontrollieren und nach Tieren Ausschau halten. Insgesamt wurde die Straße für den Verkehr an 17 Abenden von 18.30 – 5.00 Uhr gesperrt, damit keine Tiere überfahren werden. „Wir lassen die Straße nur sperren, wenn auch Tiere wandern, kontrollieren aber an allen Tagen die Wanderung“, machte Bettina Pohl deutlich.

„In diesem Jahr haben wir uns besonders über AutofahrerInnen gefreut, die langsam und rücksichtsvoll gefahren sind, sogar anhielten, um sich informieren zu lassen“, konnte Diethelm Krause-Hotopp berichten. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann gern Kontakt aufnehmen unter 05305-2802 oder 05306-3693.

Foto (privat): Mitglieder der Veltheimer Amphibienschutzgruppe trafen sich im Lindenhof in Veltheim zur Besprechung.

Sickte: Windpark und Bürgerbeteiligung

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PRESSEMITTEILUNG

Informationsveranstaltung der Sickter GRÜNEN

Windpark und Bürgerbeteiligung

Zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum geplanten neuen Windpark zwischen Sickte, Hötzum, Mascherode und Salzdahlum lädt der Ortsverband Samtgemeinde Sickte von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein.

Als Referenten konnten Dirk Staats, Geschäftsführer des Projektierers, der Firma SAB WindTeam GmbH, sowie Jan-Hendrik Piel, einer der Geschäftsführer der Firma Nefino, deren Expertise in Flächenanalyse, Projektplanung und Standortbewertungen liegt, gewonnen werden.

Auf der Veranstaltung werden die Planungen für den zukünftigen Windpark vorgestellt und erläutert. Außerdem werden Möglichkeiten erörtert, ob und in welcher Form Einwohnerinnen und Einwohner oder die anliegenden Gemeinden an Windanlagen beteiligt werden könnten und welche Ausgleichs- bzw. Akzeptanzahlungen für die Kommunen zu erwarten sind.

Die öffentliche Veranstaltung findet am Dienstag, 28.10., ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Burschenhof in Sickte, Kantorweg 1, statt. Weitere Informationen bei Holger Barkhau, holger.barkhau@gruene-wf.de oder unter 0176 50128882.

Holger Barkhau

Fotos (privat): Transport eines Flügels einer Windkraftanlage am Ortseingang von Sickte, Windkraftanlage vor der Asse

Gemeinsam für Sickte

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Medieninformation

ElmSozial (AWO) und Miteinanderbunt e.V. haben den Wettbewerb „Gute Nachbarschaft“ gewonnen. Ausgelobt wurde der Preis vom niedersächsische Wirtschafts- und Bauministerium, in Zusammenarbeit mit der nBANK und Landesarbeitsgemeinschaft „Soziale Brennpunkte“.
Unter dem Namen: “ miteinanderBUNT und ElmSozial – gemeinsam für Sickte“ können mit diesem Kooperationsprojekt in den nächsten 3 Jahren Begegnung, Teilhabe und Integration in der Region gestärkt werden.
Am Mittwoch, den 8.10.2025 wurde der Projektstart im BUNTEN Laden in Sickte gefeiert und die beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen, Kerstin Berg (ElmSozial) und Tamara Zenn (miteinanderBUNT) vorgestellt.
Claudia Heyden-Rynsch, Vorsitzende des Vereins miteinanderBUNT, begrüßte Christiane Wagner Judith – stellvertretende Landrätin, Bernd Retzki – Sozialdezernent Landkreis Wolfenbüttel, Marco Kelb – Samtgemeindebürgermeister, Ingo Geisler – Bürgermeister der Gemeinde Sickte sowie Katja Pötzsch-Martin und Dr. Jürgen Grötzschel, als Vertreterinnen und Vertreter des Kirchenvorstands der Gemeinde St. Petri.
Heyden-Rynsch wies darauf hin, dass viele Menschen aus den Zielgruppen von MiteinanderBUNT und ElmSozial eine Gemeinsamkeit hätten, nämlich Einsamkeit. Würde man geflüchtete Menschen, die eine Arbeit und Integrationsmöglichkeiten suchen und  ältere Menschen, die Anschluss und Hilfe im Alltag benötigen, zusammenbringen, wäre das ein Gewinn für beide Gruppen.
Nicola Pöckler, ehem. Geschäftsführerin des AWO Kreisverbandes SZ/WF, ergänzte: „In einem Quartier von der Größe einer Samtgemeinde Sickte sollte man sich nicht auf eine Zielgruppe beschränken, sondern möglichst alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ansprechen. Sicher haben miteinanderBUNT und ElmSozial Schwerpunkte, aber eine unserer ersten Aufgaben wird auf jeden Fall sein, herauszufinden, was die Menschen brauchen und wollen und wie wir sie unterstützen können. Dabei geht es nicht um „Wünsche dir was“, sondern darum, Menschen zu aktivieren, damit sie sich füreinander engagieren!“
Wer Interesse an der Mitarbeit an diesem zukunftsorientierten Projekt hat kann sich an diese Kontakte wenden:  Kerstin Berg (ElmSozial), Tel: 0176735 720 59, elmsozial@awo-sz-wf.de und Tamara Zenn (miteinanderBUNT), Tel: 0177646746744, kontakt@miteinanderBUNT.de

Bildunterschrift : v.l.n.r.: Nicola Pöckler, Kerstin Berg, Claudia v.d.Heyden-Rynsch, Tamara Zenn

Übergabe der Petition an den Gemeinderat Cremlingen

Pressemeldung

Keine Windkraftanlagen zwischen Schandelah und Wohld

23.09.2025

Am Dienstag, den 23. September 2025, haben wir unsere Petition „Transparenz für Schandelah: Keine Windkraftanlagen zwischen Schandelah und Wohld“ offiziell an den Rat der Gemeinde Cremlingen übergeben.

Die Übergabe erfolgte im Rahmen der Gemeinderatssitzung. Da der Tagesordnungspunkt zum geplanten Grundsatzbeschluss über Windkraft verschoben wurde, konnten wir die Petition zunächst nur inhaltlich vorstellen und an die Ratsmitglieder übergeben.

Wir haben dabei die zentralen Punkte unserer Bürgereingabe hervorgehoben:
• Transparenz: Vor jeder Entscheidung muss eine umfassende Information der Bevölkerung erfolgen.
• Beteiligung: Betroffene Bürgerinnen und Bürger müssen frühzeitig in die Diskussion einbezogen werden.
• Klare Haltung: Viele Bürger:innen haben ihre Sorgen deutlich gemacht und wünschen, dass in der Gemeinde Cremlingen keine Windkraftanlagen errichtet werden.

Besonders haben wir uns für die Unterstützung durch die Oppositionsparteien bedankt, die unsere Forderung geteilt haben.

Bis heute haben 977 Menschen unsere Petition unterschrieben – 958 online und 19 schriftlich.
Ein deutliches Signal aus der Gemeinde und weit darüber hinaus: Viele Bürgerinnen und Bürger fordern Mitsprache und faire Abwägungen.

Wir werden die nächsten Schritte der Gemeinde genau verfolgen und hoffen dabei ausdrücklich auf die Unterstützung des Gemeinderats – damit die Sorgen der Bevölkerung ernst genommen werden und Cremlingen einen klaren Kurs einschlägt.

Vielen Dank für jede einzelne Unterschrift – und für die starke Unterstützung bei unserem Einsatz für Transparenz und Beteiligung!

Lebendig Wohnen auf dem Rittergut

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Idylle trifft Kultur: Wohnen auf dem Rittergut Lucklum

Ruhig wohnen und trotzdem mittendrin sein? Das geht auf dem Rittergut Lucklum. Dort entstehen derzeit 30 neue Wohnungen – frisch saniert mit hochwertiger und individueller Ausstattung.

Wald, Wiesen, Natur und ein historisches Denkmal – das ist die eine Seite des Rittergutes. Die andere: ein kultureller Treffpunkt, an dem Gemeinschaft und Begegnung großgeschrieben werden. Regelmäßig finden Veranstaltungen statt, die das Leben auf dem Land bereichern und miteinander verbinden. Dazu zählen Tauffeste, Gottesdienste, private Feiern, die gemütliche Adventskneipe, Konzerte in historischen Räumen, historische Führungen oder ein großes Hoffest zum Tag der Land- und Forstwirtschaft.

Diese Vielfalt schafft ein ganz besonderes Lebensgefühl, bei dem sich ländliche Idylle und kulturelles Leben auf besondere Weise ergänzen und bereichern. Alle Infos zu verfügbaren Wohnungen finden sich unter www.rittergut-lucklum.de

Foto: Tauffest

Tag der offenen Baustelle auf dem Rittergut Lucklum

Dank und Gemeinschaft beim Unterstützungsfrühstück der Feuerwehr Hemkenrode

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Hemkenrode – Die Freiwillige Feuerwehr Hemkenrode hat am vergangenen Sonntag zu ihrem traditionellen Unterstützungsfrühstück ins Feuerwehrhaus eingeladen. Mit diesem besonderen Frühstück bedankt sich die Wehr jedes Jahr bei ihren fördernden Mitgliedern für die treue Unterstützung und Verbundenheit.

In gemütlicher Atmosphäre kamen zahlreiche fördernde Mitglieder zusammen, um bei einem reichhaltigen Frühstück miteinander ins Gespräch zu kommen. Das gemeinsame Beisammensein bot Gelegenheit für Austausch und Rückblick auf das vergangene Jahr.

Ortsbrandmeister Tobias Breske nutzte die Veranstaltung, um in einer kurzen Ansprache über die Entwicklung der Feuerwehr Hemkenrode zu sprechen. Er hob die besondere Gemeinschaft von Jung und Alt hervor, die Kameradschaft untereinander und das starke Miteinander, das die Wehr prägt. Besonders stolz zeigte er sich über das neue Feuerwehrhaus, das sich Jahr für Jahr immer mehr zur Heimat der Feuerwehr entwickelt und zu einer festen Anlaufstelle für alle Mitglieder geworden ist. „Es ist einfach schön zu sehen, wie unser Feuerwehrhaus immer mehr zum Mittelpunkt wird – ein Ort, an dem man sich gerne trifft, miteinander redet und wo immer neue Ideen entstehen,“ so Breske.

Auch Ortsbürgermeisterin Anja Hantelmann richtete ein Grußwort an die Anwesenden. Sie übermittelte den Dank des Ortsrates für das große Engagement und die Bedeutung der Feuerwehr für die Dorfgemeinschaft. Zudem unterstützte der Ortsrat die Veranstaltung mit einer kleinen Spende als Zeichen der Wertschätzung.

Das Frühstück machte einmal mehr deutlich, wie eng die Feuerwehr Hemkenrode und ihre fördernden Mitglieder miteinander verbunden sind. Breske:
„Unsere fördernden Mitglieder gehören einfach dazu – sie sind ein wichtiger Teil unserer Feuerwehrfamilie. Dieses Frühstück ist unser Weg, einfach mal Danke zu sagen.“

Die Feuerwehr Hemkenrode bedankt sich herzlich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben – von der Vorbereitung bis zur Organisation im Hintergrund. Schon jetzt freut sich die Wehr auf das nächste Unterstützungsfrühstück im kommenden Jahr.

Der Dorfladen in Weddel überzeugt seit über 6 Jahren mit Qualität aus der Region

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Mitten im Ortskern von Weddel befindet sich der kleine Tante Emma Laden

Weddel im Oktober 2025

Der Inhaber Olli Schindler und sein Team haben sich weit über Weddel hinaus einen guten Namen gemacht. Mit Frische „direkt von Erzeuger“ bietet der kleine Markt ein breites Sortiment.

Jetzt aktuell im Angebot:

– Lagerkartoffeln in der Sorte Linda oder Belana eingetroffen z.B. im 10 kg Netz oder in 2,5 kg und weiteren Einheiten abgepackt.

– Neue Apfelernte ist eingetroffen: Elster, Pinova Topaz..

Geflügelhof

Geflügelhof

Geflügeltag am Donnerstag, den 30.10.2025 -> Bestellen Sie bis zum 21.10.2025 ihr gewünschtes Geflügel wie z.B. Hähnchenschnitzel, Suppenhühner, Hähnchen und vieles mehr.

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