Mittwoch, April 1, 2026

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Erfolgsprojekt der Feuerwehr Hemkenrode geht weiter

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MitmachTag begeistert Kinder und Kameraden – Erfolgsprojekt der Feuerwehr Hemkenrode geht weiter

Seit Beginn dieses Jahres findet bei der Feuerwehr Hemkenrode monatlich der MitmachTag statt – ein Angebot, das sich schnell zu einem echten Erfolgsprojekt entwickelt hat. Kinder im Alter zwischen vier und zehn Jahren können dabei spielerisch erleben, was es heißt, Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann zu sein. Ob beim Löschen, Erkunden der Fahrzeuge oder kleinen Einsatzübungen: Hier steht das Ausprobieren im Mittelpunkt – verbunden mit jeder Menge Spaß und spannenden Einblicken in die Welt der Feuerwehr.

In der vergangenen Versammlung der Einsatzabteilung wurde die bisherige Reihe der MitmachTage noch einmal gemeinsam Revue passiert. Alle waren sich einig, dass dieses Erfolgsmodell auch im kommenden Jahr ein fester Bestandteil des Feuerwehrkalenders bleiben muss.

Mein Dank gilt allen, die im laufenden Jahr die MitmachTage unterstützt und mitgestaltet haben“, so Ortsbrandmeister Tobias Breske. „Nur durch das Engagement vieler Kameradinnen und Kameraden konnte sich daraus eine so tolle Veranstaltungsreihe entwickeln. Besonders freue ich mich über die Initiative von Dennis Dröge, der die Idee zu den MitmachTagen hatte und damit etwas wirklich Nachhaltiges ins Rollen gebracht hat.

Als Anerkennung erhielt Dröge aus den Händen des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Jan Sprenger eine eigens angefertigte Flagge, die künftig an den MitmachTagen am Feuerwehrgerätehaus gehisst werden soll.

Um das Gemeinschaftsgefühl der teilnehmenden Kinder weiter zu stärken, wird es künftig auch Warnwesten geben, die sie während der Veranstaltungen tragen. Sowohl die Flagge als auch die Westen tragen das eigens für die MitmachTage entworfene Kinderlogo der Feuerwehr Hemkenrode und wurden beide vom stellvertretenden Ortsbrandmeister Jan Sprenger als Spende zur Verfügung gestellt.

Der nächste MitmachTag findet am 09. November 2025 in der Zeit von 10 bis 13 Uhr statt. Gemeinsam mit den Kindern werden dabei Feuerwehr-Laternen gebastelt, die dann beim Lampionumzug in Hemkenrode am 15. November 2025 zum Einsatz kommen sollen.

Foto: Über die neun Flagge für die MItmachTage freut sich Dennis Dröge (Bildmitte), der Ideengeber für die Veranstaltungsreihe

Nachhaltig Wohnen auf dem Rittergut Lucklum

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Wohnen inmitten von Natur und altehrwürdigen Mauern – in modern ausgestatteten, individuellen und frisch sanierten Wohnungen? Diese Chance gibt es jetzt auf dem Rittergut Lucklum. Dort entstehen über 30 neue Wohnungen – eingebettet in eine einmalige Kulisse, umgeben von Wald und Wiesen.

Perfekt für alle, die Wert auf Nachhaltigkeit und Lebensqualität legen. So wird beim Rittergut mit einer modernen Holzhackschnitzelanlage geheizt, Toiletten und Gartenbewässerung nutzen Regenwasser. Und für Neubau und Sanierung kommen naturnahe Baustoffe wie Holz und Naturdämmstoffe zum Einsatz. Türen, Fenster, Dielenböden und andere Elemente aus alter Substanz wurden aufwendig restauriert, um Ressourcen zu schonen und den Charme zu erhalten. Zudem stehen zum Teil direkt am Stellplatz, auf jeden Fall aber auf dem Naturparkplatz E-Ladesäulen zur Verfügung.

Ein Zuhause, dass Tradition und Zukunft in einzigartiger Weise verbindet und durch nachhaltiges Bauen Ressourcen auch nachfolgende Generationen im Blick hat. Alle Infos zu den noch freien Wohnungen unter: www.rittergut-lucklum.de

Foto: Blühstreifen

Gemeinde Lehre dankt Ehrenamtlichen

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Engagierte Menschen beim vierten Ehrenamtstag geehrt

Beim vierten Ehrenamtstag standen kürzlich wieder Menschen im Mittelpunkt, die das Motto „Gemeinde Lehre – Gemeinsam besser“ durch ihr Engagement auf ganz besondere Weise mit Leben füllen. Diesmal war der Ehrenamtstag zu Gast in Flechtorf und im dortigen Dorfgemeinschaftshaus wurden Menschen und Gruppen geehrt, die sich für ihre Mitmenschen und die Gemeinschaft in den acht Ortschaften ehrenamtlich engagieren.

Unser Motto ‚Gemeinde Lehre – Gemeinsam besser‘ trifft den Kern dessen, was diese Veranstaltung, unsere Gemeinde und unsere lebens- und liebenswerten Dörfer ausmacht. Denn ohne das gemeinsame Engagement vieler wäre unsere Gemeinde nicht das, was sie ist: lebendig, solidarisch und menschlich“, bringt es Bürgermeister Andreas Busch gleich zu Beginn auf den Punkt.

Die Ehrungen der Ehrenamtlichen übernahmen die jeweiligen Ortsbürgermeister und Ortsbürgermeisterinnen sowie deren Vertretungen: Für ihren Einsatz geehrt wurden Friederike Troch(stellvertretend für die Junge Gesellschaft) aus Beienrode, Peter Ebel(ehemaliger Ortsbürgermeister) aus Klein Brunsrode, Ann-Kathrin Fischer(Kinderfeuerwehr Brunsrode) aus Groß Brunsrode, Eckhard Herrmann(Ehrenortsbrandmeister) aus Wendhausen, Carsten Brendes(Bürgerverein) aus Essenrode und Jochen Gottschlich(ehemaliger Ortsbürgermeister) aus Essehof. Aus Flechtorf wurden Simone Gomez und RoswithaFallahi(Kinderkrippenspiel) sowie Ralf Sprang(Freiwillige Feuerwehr)geehrt.

Aus der Ortschaft Lehre wurde das Team von GeniAl(Generation im Alter lebhaft) sowie Daniel Piehl, Wiebke Wulff-Heitmann und Marianne Eckhard(Team der Gemeindebücherei) ausgezeichnet. Für ihr ehrenamtliches Engagement in Lehre wurde zudem Günter Rischbieter(VfL Lehre) und Peter Szyperrek(Umweltschutz) sowie die Eheleute Renate und Gebhard Höfer(Ersatzgroßeltern) geehrt.

Für ihre Zivilcourage wurden Talea Wybrands und Matthias Thönebe von der Gemeinde Lehre geehrt. Sie retteten gemeinsam mehrere Pferde aus einem brennenden Stall.

Alle Ehrenamtlichen erhielten neben einer gerahmten Ehrenurkunde als Dankeschön ein mit Leckereien gefülltes Paket von Vin-Nett. Die geehrten Gruppen durften sich über Gutscheine für eine Gemeinschaftsaktivität freuen.

Durch die Veranstaltung führte Moderatorin Stefanie Brakel und das musikalische Rahmenprogramm bot Thomas Bode am E-Piano. Zu Beginn und als Ausklang spielte er bekannte Lieder und zauberhafte Melodien. In der Pause begeisterten Hanne und Karin Böhles mit Gesang und Gitarrenbegleitung die Gäste.

An Infoständen konnten sich die Gäste bei Mika Hofmann mit dem J-Team über die Jugendarbeit des TB Wendhausen informieren und Jugendpfleger Nico Braukhane gab Einblick in die Jugendarbeit.

Bürgermeister Andreas Busch dankte auch Anton Schulz, der für Licht und Ton sorgte sowie den Beschäftigten vom Bauhof und dem Rathausteam rund um Anna Hagencord und Jennifer Adel für die Organisation und Umsetzung des Ehrenamtstages.

Foto (© Gemeinde Lehre): Die geehrten Ehrenamtlichen gemeinsam mit Gemeindebürgermeister Andreas Busch

Bürgermeisterkandidat Jens Drake stellt sich den Fragen der GRÜNEN

Pressemitteilung   28.10.2025

Einmal im Jahr nehmen sich die GRÜNEN in der Gemeinde Cremlingen einen ganzen Tag Zeit, um über Wichtiges und Grundsätzliches zu reden, das häufig beim Tagesgeschäft untergeht oder nicht genug Raum bekommt. In diesem Jahr trafen sie sich im DGH in Hordorf, um bei Kaffee, leckerem Essen und in angenehmer Atmosphäre schon mal einen Blick auf die Kommunalwahl im September 2026 zu werfen.

Vormittags war Jens Drake zu Gast, derzeit Mitglied im Rat der Gemeinde Cremlingen und Ortsbürgermeister von Cremlingen, der als Kandidat für das Amt des Gemeindebürgermeisters von der SPD nominiert ist, da Bürgermeister Detlef Kaatz nicht wieder antreten wird.

Jens Drake stellte sich bei der Versammlung vor und erklärte seine persönlichen Schwerpunkte für die Gemeindepolitik und erzählte auch viel über seine Motivation. In einem sehr offenen und freundlichen Gespräch konnten viele Gemeinsamkeiten in Themen und Zielsetzungen ausgemacht werden. Für die GRÜNEN dankte Vorstandsmitglied Ulrike Siemens Jens Drake für sein Kommen und die Möglichkeit zum Austausch.

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Kommunalwahlprogramms. Neben vielen Punkten, in denen es aus Sicht der GRÜNEN gute Fortschritte in den letzten Jahren gab, bleiben natürlich auch viele Themen als Dauerthemen erhalten, die ständig weiterentwickelt werden müss

Exkursion zum Jurameer

Pressemitteilung – Cremlinger Grüne

Häufig verliert man die besonderen Dinge aus den Augen, einfach weil sie einem zu vertraut oder zu selbstverständlich sind. Das wollten die Cremlinger GRÜNEN vermeiden und trafen sich deshalb in Schandelah beim Geopunkt „Jurameer Schandelah“, um sich von Dr. Ralf Kosma vom Naturhistorischen Museum in Braunschweig die Besonderheiten dieses Ortes erläutern zu lassen.

Dr. Kosma führte die Gruppe in eine Zeit vor 180 Mio Jahren zurück, als die Gegend um Braunschweig von einem flachen Meer, dem Jurameer, bedeckt war. Zu dieser Zeit war es dort tropisch warm, im Meer gab es unter anderem Schmelzschuppenfische oder auch Fischsaurier. Über dem Meer kreisten Flugsaurier, da das Ufer nicht weit entfernt war. All dies konnte über Grabungen und Funde gesichert werden. Es gab in den letzten Jahren teilweise spektakuläre Funde von Sauriern, die aufgearbeitet und dann im Naturhistorischen Museum ausgestellt werden. Dr. Kosma wies darauf hin, dass allerdings ein viel kleineres Tier sehr viel wichtigere Aufschlüsse über die Fauna jener Zeit gegeben habe. Er erläuterte, dass in Schandelah der erste Schmetterling nachgewiesen werden konnte. Das macht Schandelah auch international zu einem ganz besonderen Ort.

Höhepunkt der Exkursion war für die Gruppe die Führung durch die Grabung, die sonst nicht zugänglich ist. In diesem Jahr konnte die Grabung an der bereits bestehenden Stelle wieder aufgenommen werden, die mehrere Jahre unter Wasser gestanden hatte, verantwortlich dafür war das trockene Frühjahr. Die Gruppe konnte dem Grabungsteam, das vor Ort war, über die Schulter schauen. Die aufkommenden Fragen wurden umfassend und natürlich sachkundig beantwortet. Abschließend konnten sich die Teilnehmer*innen noch in der Grabung umschauen und dabei wunderschöne Platten, die das Grabungsteam als Ausschuss aussortiert hatte, als Andenken mitnehmen.

Für die Cremlinger GRÜNEN dankte Ulrike Siemens Herrn Dr. Kosma für die eindrucksvolle Führung und die tiefen Einblicke in die Erdgeschichte. Schandelah erscheint dadurch nochmal in einem ganz anderen Licht.

Bürgeriniative reklamiert Protokoll der Gemeinde Cremlingen

Brief an den Rat der Gemeinde Cremlingen:

Hier die Reklamation:

Sehr geehrte Mitglieder des Ausschusses für Planung, Umwelt- und Klimaschutz,
sehr geehrte Frau Hühne, (der Öffentlichkeit zur Information anbei)
vielen Dank für die Veröffentlichung des Protokolls der Sitzung des Ausschusses für Planung, Umwelt- und Klimaschutz vom 28.08.2025, bei der ich selbst zugegen war (siehe auch: https://www.cremlingen.sitzung-online.de/public/wicket/resource/ org.apache.wicket.Application/doc1076086.pdf).
Bei dem Tagesordnungspunkt 9 „Windkraft in der Gemeinde Cremlingen – Grundsatzbeschluss XI/376” bildet das Protokoll die in der Sitzung unter den Ausschussmitgliedern erfolgte kontroverse Diskussion nicht ab. Damit sich nicht anwesende Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Cremlingen über den Tagesordnungspunkt und die unterschiedlichen Positionen informieren können, sollten die beiden zentralen Wortbeiträge von Herrn Uwe Lagosky und Herrn Dr. Wolfgang Fischer unbedingt Eingang in das Protokoll finden. Nur so wird die tatsächliche Schwerpunktsetzung innerhalb der Diskussion deutlich. Herr Lagosky von der CDU-Fraktion legte in der Sitzung dar, dass die CDU keine Flächen für Windkraftanlagen in der Gemeinde Cremlingen öfnen wolle, sondern die Planung des Regionalverbandes Großraum Braunschweig anerkenne. Das Regionale umordnungsprogramm sehe die Gemeinde Cremlingen nicht als Potentialfäche für Windkraftanlagen vor. Uwe Lagosky warnte sogar vor einer „Büchse der Pandora“, sollte die Gemeinde einen Sonderweg einschlagen, indem sie über die Gemeindeöfnungsklausel eigene Regelungen anstrebt. Diese Metapher sollte unbedingt in das Protokoll aufgenommen werden, da bereits zuvor bei der Einwohnerfragestunde Tagesordnungspunkt
5) eine besorgte Anwohnerin die für die Zukunft nicht absehbaren Auswirkungen eines Grundsatzbeschlusses thematisiert hatte.
Herr Dr. Fischer von der Basis brachte zahlreiche konkrete Sachargumente gegen Windkraft vor – u.a. Artenschutz, Erhalt des Landschaftsbildes, fehlende Wirtschaftlichkeit. Da Herr Dr. Fischer eine verschriftlichte Rede vorbereitet hatte, wäre es auch eine Möglichkeit, diese dem Protokoll als Anhang beizufügen.
Durch die entsprechenden Ergänzungen könnten die unterschiedlichen Perspektiven der anwesenden Ausschussmitglieder im Sinne einer transparenten kommunalen Arbeit abgebildet werden. So wird auch erst deutlich, warum Herr Lagosky folgerichtig zur kontroversen Diskussion innerhalb des Ausschusses selbst und als Reaktion auf den ersten Teil der Einwohnerfragestunde (Punkt 5) den Antrag auf weitere Beratung der Vorlage XI/376 in die Fraktionen gestellt hat und der Grundsatzbeschluss, der für diese Sitzung anvisiert wahr, vertagt werden musste.
Wie kontrovers das Thema in der Gemeinde diskutiert wird, zeigt auch die Petition „Transparenz für Schandelah: Keine Windkraftanlagen zwischen Schandelah und Wohld“, auf die Herr Stefan Waschk während des ersten Teils der Einwohnerfragestunde (Tagesordnungspunkt 5) aufmerksam gemacht hat, um die kritische Haltung und Sorge von Bürgerinnen und Bürgern zu verdeutlichen.
Auch einen Hinweis auf diese Petition vermisse ich unter Punkt 5 „Einwohnerfragestunde“, denn Herr Waschk führte aus, dass sich zum Zeitpunkt der Ausschusssitzung bereits über 900 Menschen an der Petition beteiligt hatten. Bei der offiziellen Übergabe an den Rat der Gemeinde Cremlingen am 23.09.2025 waren es 977 Unterschriften (958 online und 19 schriftlich) (siehe auch: https://www.change.org/p/keine-windkraftanlagen-zwischen-schandelah-und-wohld).
Aus dem Protokoll muss hervorgehen, dass es bei der Diskussion nicht nur um den Ort Schandelah und den Kirschberg geht, sondern es bereits weitere Anfragen von Investoren für Standorte in Destedt und Klein Schöppenstedt gibt. Diesen wesentlichen Aspekt ergänzte Herr Kaatz auf Nachfrage eines Bürgers im ersten Teil der Einwohnerfragestunde (Punkt 5). Es muss deutlich werden, dass der geplante Grundsatzbeschluss Auswirkungen auf die gesamte Gemeinde Cremlingen hat und nicht nur auf einen Ortsteil beschränkt bleibt.
Ebenso sollte der im Protokoll erfasste Satz „Ein Ausschussmitglied bezog sich auf die
Befragung, die 2012 für den Windpark Ahlum/Dettum durchgeführt wurde, mit dem Ergebnis, dass 70 % der Bürgerschaft ihre Zustimmung zum Windpark gegeben haben.“ (mit fett gesetzten eingefügten Veränderungen) unter dem Spiegelstrich 3 mit dem Verwaltungsbericht 2012 der Stadt Wolfenbüttel von Januar 2013 abgeglichen werden. Hier ist auf Seite 8 nachzulesen:
„Von den 40.931 Wahlberechtigten nahmen 6.753 Bürger Ihr Wahlrecht wahr. 4.685 stimmten mit JA, 2.033 mit NEIN. Von den 1.000 Wahlberechtigten in Ahlum beteiligten sich 327 Einwohner an der Bürgerbefragung, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 32,70 %. Von diesen 327 Wählern stimmten 89 für und 238 gegen die Errichtung des Windparks.“ (siehe auch: https://www.wolfenbuettel.de/PDF/ erwaltungsbericht_2012.PDF? ObjSvrID=2093&ObjID=1364&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1490862311)
Da Dettum nicht Teil der Stadt Wolfenbüttel ist, durften die Dettumer Bürger bei dieser Abstimmung der Stadt Wolfenbüttel nicht mit abstimmen. Ich bitte die oben zitierte Feststellung im Protokoll um eine Fußnote zur Richtigstellung des Sachverhaltes zu ergänzen, da ansonsten ein schiefes Bild entsteht.
Des Weiteren bitte ich um Ergänzung der kritischen Fragen, die im zweiten Teil der Einwohnerfragestunde unter Punkt 10 von vielen anwesenden Bürgerinnen und Bürgern gestellt wurden, um das Stimmungsbild und die Inhalte abzubilden. Die Fragen machen deutlich, dass z.B. Sorgen bezüglich der zukünftigen Attraktivität der Gemeinde bestehen, einem Werteverlust von Grundstücken oder einer weiteren Belastung von bereits durch die Autobahn belasteten Anwohnerinnen und Anwohnern besonders in Schandelah-Wohld. Auch wurde hinterfragt, wer am Ende tatsächlich von den Windkraftanlagen profitiert und ob dies im Verhältnis zu den erheblichen Gefahren und Nachteilen steht.
Das übergeordnete noch geltende Regionale Raumordnungsprogramm für den Großraum Braunschweig aus dem Jahr 2008 weist Ortsteile von Cremlingen bisher als Standort mit der besonderen Entwicklungsaufgabe Erholung aus (siehe auch S. 142: https://www.regionalverbandbraunschweig. de/fileadmin/user_upload/ Inhalte/50_Seiteninhalte/1_Region_Raum/RROP/RROP2008_Begruendung.pdf)
und sieht keine Windkraftanlagen in Cremlingen vor.
Wenn Teile des kommunalen Gremiums und der gewählten Vertreterinnen und Vertreter der
Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde nun durch einen Grundsatzbeschluss eigene Regelungen für den Ausbau von Windkraftanlagen innerhalb des Gemeindegebietes erreichen wollen, bitte ich eindringlich im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger um mehr Transparenz und folglich um Ergänzung und Korrektur des Protokolls vom 28.08.2025.
Nur so können sich alle Bürgerinnen und Bürger über die akute politische Diskussion mit Hilfe Ihres Protokolls informieren und ihren jeweiligen Standpunkt vertreten.
Die Ermöglichung von Windkraftanlagen in unserer Gemeinde, dem Ort an dem unsere Kinder aufwachsen, geht mit Auswirkungen auf unsere Wohn- und Lebensqualität einher, die nicht absehbar sind. Dieses Risiko sollte uns allen, insbesondere den von uns gewählten Vertreterinnen und Vertretern, bewusst sein, bevor ein Grundsatzbeschluss getroffen wird. Nur so können wir gemeinsam für unsere Gemeinde, unsere Kinder und die nachfolgenden Generationen gute zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Die Bürgerinitiative Transparenz für Schandelah

Gibt’s auch fröhliche Gesichter wenn der Blitzer kommt? Ein klares JA aus Hordorf!

Am Freitag den 17. Oktober war es endlich soweit und in Hordorf wurde „geblitzt“!
Dieser Blitzer wurde auf expliziten Wunsch unserer Hordorfer Kinder und durch Unterstützung des Hordorfer Ortsrates beim Landkreis angefragt! Die Kinder hatten den Ortsratsmitgliedern im Sommer erzählt, dass sie sich einen Blitzer wünschen, da sie die Autos im Ort als viel zu schnell empfinden und oft Angst haben, die Straßen zu überqueren…
Der Ortsrat hat sich danach unverzüglich mit dem Landkreis in Verbindung gesetzt, und das Treffen mit den Kindern und deren Wunsch nach einem Blitzer mit dem Landkreis besprochen. Auch die Mitarbeiter des Landkreises finden es großartig, dass Kinder und Jugendliche in Hordorf solch einen Wunsch äußern und auch eine Stimme bekommen.
Einfach ein schönes Beispiel für gelebte Demokratie in Hordorf und vielleicht eine Motivation für andere, sich ebenfalls einzubringen.
Manche Menschen fragen sich an der Stelle aber vielleicht, was sollen diese Blitzer denn überhaupt bewirken? Heute muss ich langsam fahren und mich an die 50 km/h halten und morgen kann ich wieder schnell fahren? Hier in Hordorf war es eine reine Präventivmaßnahme, um eine Sensibilisierung für die Geschwindigkeit zu erreichen…
Vielleicht nimmt sich ja auch der ein oder andere Leser bei der nächsten Ortsdurchfahrt diesen Wunsch der Kinder zu Herzen, dass die 50 km/h Innerorts ihren berechtigten Sinn haben und viele Verkehrsteilnehmende – ob jung oder alt – über ein angemessenes Tempo dankbar sind…
In diesem Sinne wünscht der Hordorfer Ortsrat allen Lesern schöne Herbsttage und allzeit gute Fahrt!

Landkreis pflegt Steinbruch in Erkerode

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Ein sonniges Plätzchen: In Erkerode am Elmwarteweg ist einer der zahlreichen Steinbrüche des Elms zu finden. Derzeit liegen die charakteristischen Kalksteinwände versteckt hinter hohen Bäumen. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Wolfenbüttel hat den Steinbruch erworben, um ihn für den Naturschutz aufzuwerten.

Dafür sollen in den nächsten Wochen auf dem Grundstück Gehölze entnommen werden, damit wieder mehr Licht und Sonne an die Felswände gelangen kann.  So entstehen vielfältigere Fels-Lebensräume von kühl-beschattet bis zu sonnig-exponiert für die hier typischen Pflanzen- und Tierarten. Die Arbeiten werden durch den Landkreis gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Wolfenbüttel e. V. durchgeführt.

Hinweise zu den Pflegemaßnahmen

Durch die starke Beschattung ist derzeit kaum eine typische Felsspaltenvegetation ausgeprägt. Diese soll durch die Freistellung gefördert werden.

Bei den Pflegearbeiten werden keine Wege gesperrt. Direkte Anlieger sind informiert, das Grundstück befindet sich in einer Sackgasse ohne Durchgangsverkehr. Die Arbeiten mit Maschinen finden ausschließlich auf dem Grundstück statt. Anfallendes Material wird abgefahren und teilweise vor Ort belassen, eine Zwischenlagerung findet nicht statt. Die Maßnahmenumsetzung ist Anfang November vorgesehen.

Felsen sind artenreiche Biotope

Natürliche Felsen gehören zu den nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützten Biotopen und dem Lebensraumtyp der Kalkspaltenvegetation an. Typische Farn- und Blütenpflanzen besiedeln diesen Lebensraum ebenso wie Moose und Flechten, Fledermäuse, Vögel und Schnecken.

Kalkfelsen werden von oft stark gefährdeten und sehr seltenen Pflanzenarten besiedelt. Sie sind lichtbedürftig, so dass beschattende Gehölze beseitigt werden müssen.

Für viele Fledermausarten sind Felsspalten von großer Bedeutung als wichtige Teillebensräume (Winterquartier, Wochenstube, Tagesschlafplatz).

Säugetiere nutzen die Spalten und kleinen Höhlen als Ruhe- und Aufzuchtort für die Jungenaufzucht.

Größere Felsen können bedeutsame Bruthabitate sein für Uhu oder Wanderfalken, sofern ein freier Anflug und Störungsarmut gegeben sind.

Bildunterschriften: Anfang November finden Gehölzarbeiten im Steinbruch am Elmwarteweg in Erkerode statt. Foto: Landkreis Wolfenbüttel

Team Weddel macht’s vor: Aus Alt wird Neu

Pressemeldung

Das Team Weddel mit Harald Waitschat, Ingo Lippel und Holger Kassel zeigt, wie Nachhaltigkeit praktisch aussehen kann. Mit viel Einsatz und handwerklichem Geschick haben sie verschlissenen und ausrangierten Teilen neuen Glanz verliehen.

Besonders einfallsreich: Betonteile aus Hordorf, die eigentlich entsorgt werden sollten, wurden kurzerhand wiederverwertet. Mit einer frischen Sitzfläche versehen, ist daraus nun eine voll funktionsfähige Sitzbank entstanden. Die Sitzprobe wurde selbstverständlich erfolgreich bestanden – stabil, bequem und bereit für den Einsatz.

Die neue Bank hat inzwischen ihren Platz auf dem Friedhof in Weddel gefunden und lädt dort zum Verweilen und Innehalten ein – ein gelungenes Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn.

Text: Malte Scheffler

Foto: privat

Notstromerzeuger als Hilfe zur Selbsthilfe

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung hat der DRK-Ortsverein Cremlingen einen Notstromerzeuger angeschafft, um eine Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen.

„Die Anschaffung eines Notstromaggregates für den DRK-Ortsverein Cremlingen soll die Möglichkeit schaffen, bei einem Stromausfall zu reagieren. Eine punktuelle Notfallhilfe wird damit möglich sein und wir können einen kleinen Beitrag im Krisenfall leisten.“, so Uwe Lagosky der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Cremlingen.

Die Herausgabe des Diesel–Notstromerzeugers, der über eine Dauerleistung von 4,5 KW (bei 400V) verfügt, erfolgt auf Nachfrage bei den Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Cremlingen. Wenn das Gerät benötigt wird, wenden Sie sich bitte telefonisch an Hilmar Mittendorf 0151 54674066 oder Uwe Lagosky 0160 90128251

Das Gerät kann nach Vorabsprache in Abbenrode abgeholt werden. Für das Transportmittel, den Hin- und Rücktransport und die Verladung sowie den ordnungsgemäßen Betrieb sind die Nutzer verantwortlich. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein Gewicht von 104 kg zu bewegen ist.

Das Foto zeigt von l.n.r. Nicole Ohse, Andreas Schäfer, Christiane Florek, Frederike Schwieger, Hilmar Mittendorf, Uwe Lagosky und Monika Bräuer am Rande der Mitgliederversammlung bei der Geräteübergabe.