Samstag, April 4, 2026

Start Blog Seite 11

Obsthof Molks macht wieder Hoffest im April

Zeit für Sommerreifen: Für viele Autofahrer steht der Wechsel an

Der ACV erklärt, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist und worauf beim Reifenwechsel zu achten ist

Mit den ersten milderen Tagen rückt für viele Autofahrer wieder die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für Sommerreifen in den Fokus. Denn nicht ein festes Datum entscheidet darüber, wann Winterreifen abmontiert werden sollten, sondern vor allem die tatsächliche Witterung und der Zustand der Reifen. Der ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, worauf beim Reifenwechsel geachtet werden sollte.

Wann der richtige Zeitpunkt für Sommerreifen ist

Viele Autofahrer orientieren sich beim Reifenwechsel an der Faustregel „von O bis O“, also von Ostern bis Oktober. Diese Regel dient jedoch lediglich als grobe Orientierung und ist keine gesetzliche Vorgabe.

Entscheidend ist vielmehr die tatsächliche Witterung. Sommerreifen entfalten ihre optimalen Eigenschaften erst, wenn die Temperaturen dauerhaft über etwa sieben Grad liegen. Sinkt das Thermometer regelmäßig darunter oder treten noch Nachtfröste auf, sollten Winter- oder geeignete Ganzjahresreifen weiterhin montiert bleiben. Da das Wetter regional unterschiedlich sein kann, lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Entwicklung der Temperaturen. Während in höher gelegenen Regionen auch im Frühjahr noch winterliche Bedingungen auftreten können, ist der Wechsel in milderen Lagen oft früher möglich.

Nach dem Reifenwechsel sollte außerdem der Reifendruck überprüft werden. Die empfohlenen Werte finden sich meist in der Tankklappe, im Türrahmen oder im Fahrzeughandbuch. Ein falscher Reifendruck kann den Bremsweg verlängern und den Reifenverschleiß erhöhen. Je nach Fahrzeug kann es außerdem erforderlich sein, das Reifendruckkontrollsystem nach dem Wechsel neu zu initialisieren.

Warum Sommerreifen im Sommer sicherer sind

Sommerreifen unterscheiden sich in Profil und Gummimischung deutlich von Winterreifen. Ihre härtere Gummimischung ist für höhere Temperaturen ausgelegt und sorgt für stabilen Grip auf warmem Asphalt. Winterreifen würden bei Hitze schneller verschleißen und bieten weniger präzises Fahrverhalten.

Zusätzlich verfügen Sommerreifen über spezielle Profilrillen, durch die Regenwasser effektiv zur Seite und nach hinten abgeleitet wird. Das verringert das Risiko von Aquaplaning. Gleichzeitig profitieren Autofahrer von einem direkteren Lenkgefühl und einem insgesamt stabileren Fahrverhalten.

Sommerreifen im Winter nicht geeignet

Sommerreifen sind für winterliche Straßenverhältnisse nicht ausgelegt. In Deutschland gilt zudem eine situative Winterreifenpflicht. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch oder Reifglätte dürfen nur geeignete Reifen verwendet werden.

Wer in Regionen lebt, in denen Schnee und Eis nur selten auftreten, etwa in Städten oder im Flachland, kann alternativ auf Ganzjahresreifen mit Alpine-Symbol, also der Schneeflocke im Bergpiktogramm, setzen und sich damit den saisonalen Reifenwechsel sparen.

Wann neue Sommerreifen nötig sind

Vor dem Aufziehen der Sommerreifen sollte deren Zustand überprüft werden. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter Profiltiefe. Für ausreichend Sicherheit bei Nässe empfiehlt der ACV jedoch mindestens drei Millimeter. Wird die gesetzliche Mindestprofiltiefe unterschritten, droht zudem ein Bußgeld.

Auch das Alter der Reifen spielt eine Rolle. Zwar gibt es keine gesetzliche Altersgrenze, doch Gummimischungen verlieren mit der Zeit an Elastizität. Der ACV empfiehlt, Sommerreifen nach spätestens sechs Jahren sorgfältig prüfen zu lassen und sie in der Regel nicht länger als sechs bis acht Jahre zu nutzen. Spätestens nach zehn Jahren sollten Reifen unabhängig vom Restprofil ersetzt werden.

Das Reifenalter lässt sich über die sogenannte DOT-Nummer auf der Reifenflanke ablesen. Die vierstellige Zahl am Ende gibt Produktionswoche und Produktionsjahr an. Steht dort beispielsweise „3524“, wurde der Reifen in der 35. Kalenderwoche des Jahres 2024 hergestellt. Vor dem Montieren sollten Reifen zudem auf sichtbare Schäden wie Risse, Beulen, Schnitte oder ungleichmäßigen Verschleiß kontrolliert werden. Ältere oder sichtbar beschädigte Reifen sollten im Zweifel in einer Fachwerkstatt überprüft werden.

Reifenwechsel selbst durchführen oder Werkstatt nutzen

Mit geeignetem Werkzeug kann der Reifenwechsel auch selbst durchgeführt werden. Wichtig sind ein stabiler Wagenheber und ein Drehmomentschlüssel, damit die Radschrauben mit der vom Hersteller vorgeschriebenen Kraft angezogen werden.

Die Reifen sollten immer achsweise gewechselt werden, damit Brems- und Lenkverhalten gleichmäßig bleiben. Unterscheiden sich die Profiltiefen, sollten die Reifen mit dem besseren Profil aus Sicherheitsgründen an der Hinterachse montiert werden. Nach etwa 50 Kilometern empfiehlt sich eine Kontrolle der Radschrauben.

Alternativ kann eine Werkstatt den Reifenwechsel übernehmen. Neben der fachgerechten Montage bieten viele Betriebe auch die Einlagerung der Winterreifen an. Die Kosten liegen je nach Region meist zwischen 30 und 80 Euro pro Saison.

Alarmierungen zu zwei Personensuchen am Samstag

Malteser Hilfsdienst Braunschweig informiert:

Gleich zweimal wurden die Einsatzkräfte der Arbeitsgemeinschaft Rettungshunde Braunschweig zu Personensuchen am Samstag alarmiert.
Am Vormittag wurden die Kräfte um 10:22 Uhr zu einer Personensuche in den Landkreis Celle alarmiert. Vor Ort wurde eine junge Frau seit Freitag vermisst. Da von einer hilflosen Lage auszugehen war, wurden die Suchmaßnahmen am Samstag ausgeweitet.
Neben zwei Rettungshunden der Malteser, wurden sieben weitere Rettungshunde von DRK Peine, Johanniter Braunschweig und BRH Hannover zur Suche in einem Waldstück eingesetzt. Parallel suchten die Drohnen von Maltesern und der Feuerwehr Hohne Freiflächen ab und die Gelände-KTWs von Maltesern aus Braunschweig sowie Celle umliegende Feld- und Waldwege.
Da es bis in den Abend keine Hinweise zum Verbleib der jungen Frau gab, wurde die Suche eingestellt und der Einsatz um 20 Uhr in der Unterkunft beendet.
Nur wenige Stunden später, um 23:22 Uhr, erfolgte die Alarmierung zu einer weiteren Personensuche in Watenbüttel, Braunschweig. Vermisst wurde eine 91-Jährige Dame aus einer betreuten Pflegeeinrichtung.
Neben Rettungshunden von DRK Peine und Johanniter Braunschweig, kamen auch die Drohne der Malteser und des DRK Peine zum Einsatz. Zusätzlich unterstützte der Personalreserve Zug Ost der freiwilligen Feuerwehr die Suchmaßnahmen in den bewohnten Gebieten.
Im Verlauf der Suche erfolgte die erlösende Meldung, dass die Vermisste auf einer Terrasse sitzend angetroffen werden konnte durch die Feuerwehr. Direkt wurden Gelände-KTW und der SEG-RTW der Malteser zum Fundort entsandt. Nach einer ersten Untersuchung wurde lediglich eine leichte Unterkühlung bei der sonst unversehrten Dame festgestellt.
Zur weiteren Abklärung und Aufwärmen wurde die Dame durch den SEG-RTW in ein Braunschweiger Krankenhaus transportiert.
Wir freuen uns über den glücklichen Ausgang der Suche, die wir somit gegen 04:20 Uhr in der Unterkunft abschließen konnten.
Unser Dank gilt allen eingesetzten Kräften beider Einsatzstellen des Tages für die gute Zusammenarbeit!
[Fotos: MHD BS]

Song für unser Weddel 800 Projekt

0
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Hannez (Hans-Martin) aus unserem schönen Stadtweg hat mit mir jetzt bereits den dritten Song für unser Weddel 800 Projekt aufgenommen!
Danke Hannez für dein Engagement!!!!!
Wie ich ist er als Vater in unserem ORT WEDDEL ganz besonders geerdet und auch dankbar – Kitas – Schule – Kirchen usw.
Weddel hier – der Ort singt u spricht zu uns…. es geht auch darum, wie es hier in den Anfangszeiten nach vorne ging … beispielsweise Wegzoll kassieren haha….! Aber dann geht es auch um Dankbarkeit: Feuerwehr – Sportverein – Kitas – Schule…. Deutsche Bahn… Maibaum (Heimatverein) uvm.
Bitte hört mal rein und macht vor allem LAUT!!!!!!!!
Ich konnte mich beim Mixen nicht entscheiden und habe die Gesänge bei Version 1 leiser u Version 3 lauter gemacht – 2 ist die Instrumental Version.

Herzliche Würdigung eines visionären Gründungsvorsitzenden

Pressemitteilung vom Pilgerverein Veltheim/Ohe e.V.

In der Mitgliederversammlung von März 2026 ist der Erste Vorsitzende Josef Pongratz nach 12 -jähriger engagierter Tätigkeit verabschiedet worden.

Für seine herausragenden Verdienste um den Pilgerverein Veltheim e.V. wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Als im Jahre 2014 die Kirche Heilig Kreuz mitsamt Grundstück durch das Bistum geplant war, zögerte Pongratz nicht lange und brachte die Idee zu einer Pilgerherberge auf dem Braunschweiger Jakobsweg ins Spiel. Mit viel Verhandlungsgeschick, Kontakten zu Förderern wie dem Zukunftsfonds Asse und zahlreichen kreativen Ideen gelang ihm der Coup:

Der Pilgerverein wurde mit vereinten Kräften am 24.07.14 gegründet. Architekt und Künstler Pongratz sorgte für den Umbau des Pfarrheims zu einer Herberge, die sich sehen lassen kann.

Seitdem haben ca. 3000 Pilgerinnen und Pilger die Herberge besucht und die Schönheit von Haus, Ort und Landschaft schätzen gelernt. Zusammen mit Uschi Ahlswede bereitet Pongratz als Hospitalero allen kleinen und großen Gästen immer wieder einen herzlich-gastfreundlichen Empfang.

In diesem Jahr ist für den 24.04. eine „Pilgertour für Veltheimer“ geplant. Im August wird die Herberge im NDR bei „Yared kommt rum“ zu sehen sein.

Im Hintergrund wird Pongratz weiterhin mit wachem und kritischen Geist aktiv sein, um den neuen Vorstand zu unterstützen.


(Text: Stefan Gernert, Erster Vorsitzender des Pilgervereins Veltheim e.V.)

Gelungenes musikalisches Experiment in Weddel

Pressebericht
Konzert „Verleih uns Frieden gnädiglich“ – Gesungene Sehnsucht

Gelungenes musikalisches Experiment in Weddel

Die Ortschaft Weddel begeht in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen den 800 Jahre alten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens. Den Aufschlag dieses bunten Reigens machte die Kirchengemeinde der Christuskirche Weddel mit ihrer Zweiten Weddeler Abendmusik. Und was lag näher – trotz der zeitlichen Ferne – sich musikalisch ans Mittelalter heran zu tasten – eine musikalische Herausforderung für den Chor Cantamus, der in einer Projektphase durch Gäste und Mitglieder des Jugendchores darin unterstützt wurde.

Chorleiterin Petra Diepenthal-Fuder erwähnte zu Beginn des Konzertes das besondere Gefühl für die Musizierenden an einer Stelle zu stehen und zu singen, wo schon vor weit über 800 Jahren in einer Schutzkapelle Zisterziensermönche aus Riddagshausen gebetet und gesungen hatten. Mit Eva-Maria Karras hatte die Chorleiterin eine Spezialistin gefunden, die nicht nur als Solistin im Konzert fungierte, sondern den Chor auch in zwei Workshops auf das Konzert mit mittelalterlicher Musik sehr gut vorbereitet hatte.

Inhaltliches Thema des Abends war die gesungene Sehnsucht nach Frieden – beginnend beim gregorianischen Choral „Da pacem Domine“, der später von Martin Luther ins Deutsche übersetzt und auf einer bis heute bekannten Choralmelodie als „Verleih uns Frieden gnädiglich“ gesungen wird. Kompositionen mit diesem textlichen Inhalt bildeten den roten Faden des Konzertes vom Mittelalter über Renaissance (Joh. Hermann Schein), Barock (Joh. Seb. Bach), Romantik (Felix Mendelssohn-Bartholdy) hin zum modernen Kirchenlied (Matthias Nagel).

Die Besonderheit des Abends blieb aber der Anteil mittelalterlicher Musik, die Eva-Maria Karras auch in ihrer Moderation dem Publikum nahebrachte. Sie zeigte, wie farbig die einstimmigen Gesänge sein konnten, wenn sie entsprechend instrumental begleitet wurden. Ihr Vortrag wurde zu einem Gesamtkunstwerk mittelalterlicher Kunst, angefangen vom Gewand bis zum musikalischen Vortrag als solchem. Mit mehreren Saiteninstrumenten – große und romanische kleine Harfe, Monochord und dem Rebec, einem Vorläuferinstrument der heutigen Geigen -, Glocken, einer Shrutibox – eine Art Kleinakkordeon ohne Knöpfen und Tastatur aus dem indischen Raum – Trommeln und Schellenkranz bereitete Karras sich selber, aber auch im gemeinsamen Gesang mit dem Chor durch entsprechendes Anschlagen entweder rhythmische Impulse oder ein harmonisch-sphärisches Fundament aus Borduntönen, die ihre Wirkung als liegende Klangbänder entfalteten.

Teilweise bildeten auch Gruppen im Chor selbst solche Klänge zur Begleitung der gesungenen Texte aus. Rhythmisierte Refrains im Chor und freie, wie Improvisationen wirkende Sologesänge wechselten ab, es erklangen meditative, gesungene Gebete im Chor und solistisch – Klosteratmosphäre breitete sich aus. Kontrastierende Wirkung dazu dazu boten aus dem Weltlichen übertragene geistliche Volkslieder mit mitreißenden schnellen Tanzrhythmen, die die fröhliche Stimmung der Gläubigen selbst in einem Totentanz zum Ausdruck brachten. Und wenn Eva-Maria Karras die poetischen Texte der Hildegard von Bingen oder des Heiligen Franziskus mit ihrer glockenreinen Stimme darbot, meinte man zu spüren, wie die gesungenen Gebete in der Weddeler Kirche direkt zum Himmel aufstiegen.

Am Ende waren alle glücklich über ein gelungenes Experiment – Chor, Chorleiterin, Solistin und das Publikum tauschten dankbar und freudig ihre Begeisterung für die Intensität des verklungenen Ereignisses aus.

WOB: Auseinandersetzungen und tätliche Angriffe bei Bundesligaspiel

0

Drei Polizeibeamte und drei Ordner wurden leicht verletzt

Wolfsburg, Allerpark

21.03.2026

Am Samstagnachmittag kam es vor dem Bundesligaspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SV Werder Bremen zu Angriffen auf Ordner und tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte. 10 Anhänger von Werder Bremen wurden vorläufig festgenommen.

Etwa eine dreiviertel Stunde vor dem Beginn des Spiels versuchte ein Gästefan nach der ersten Kontrolle im Zugangsbereich zum Gästeblock einen nicht zugelassenen Gegenstand in das Stadion zu bringen. Als er von Ordnern aufgehalten wurde, solidarisierten sich in dem Bereich befindliche Anhänger von Werder Bremen und griffen die Ordner massiv an. Dabei wurden drei Ordner verletzt. In der Folge wurden fünf Gästefans von den Ordnern festgehalten.

Einsatzkräfte der Polizei mussten zusätzlich in diesem Bereich einschreiten. Insgesamt kam es zu zehn vorläufigen Festnahmen durch Polizeibeamte. Die Beamten mussten mehrfach unmittelbaren Zwang anwenden.

Bei tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte wurden drei Beamte leicht verletzt, sie sind aber weiterhin dienstfähig.

Zu weiteren verletzten Personen ist derzeit nichts bekannt.

Die Bremer Fanszene entschloss sich, den Gästeblock zu verlassen und verharrten auf der Treppe im Bereich des Ausgangs. Es war ihnen zu jedem Zeitpunkt möglich, den Gästeblock zu betreten, das Spiel zu verfolgen und/oder sich zu versorgen.

Zur Verhinderung weiterer Auseinandersetzungen sicherten Einsatzkräfte zunächst den Bereich des Gästeausgangs. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurden die festgenommenen Personen entlassen.

Nachdem die Einsatzkräfte den Ausgangsbereich verlassen hatten, verblieb die Fanszene aus eigenem Entschluss auf der Treppe.

Beim Verlassen des Stadiongeländes wurde durch Einsatzkräfte auf dem Weg in Richtung Hauptbahnhof ein Tatverdächtiger zu einem tätlichen Angriff erkannt. Die Person wurde durch Einsatzkräfte in der Gruppe vorläufig festgenommen. Es kam zum Einsatz unmittelbaren Zwanges. Zudem wurde die Fanszene kurzfristig aufgehalten.

Nach der Personalienfeststellung wurde der Tatverdächtige entlassen und die Fanszene ging weiter in Richtung Hauptbahnhof.

Es wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung, Landfriedensbruch, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstand eingeleitet.

Verkehrsunfall aufgrund medizinischen Notfalles mit Versterben des Verkehrsteilnehmers

Wolfenbüttel, Halberstädter Straße

Verkehrsunfall aufgrund medizinischen Notfalles mit Versterben des Verkehrsteilnehmers

Samstag, 21.03.2026, gegen 15:51 Uhr

Am Samstag befuhr nachmittags ein 58-jähriger Fahrzeugführer eines Großradroller die Halberstädter Straße in Wolfenbüttel, als er plötzlich aufgrund eines medizinischen Notfalles die Kontrolle über seinen Roller verlor und stürzte. Unmittelbar eintreffende Rettungskräfte leisteten Erste-Hilfe und begannen mit der Reanimation des Verkehrsteilnehmers. Der Gestürzte wurde dem Klinikum Wolfenbüttel zugeführt, wo er trotz fortgesetzter Reanimationsmaßnahmen verstarb.

Sexualdelikt vor 30 Jahren – Öffentlichkeitsfahndung mit Phantomzeichnung

Wolfsburg, 20.03.2026

Wolfsburg, Wohltberg, Danziger Straße

27.08.1995, vormittags

Durch einen unbekannten Täter kam es Ende August 1995 auf einer Schultoilette im Stadtteil Wohltberg zu einem schweren sexuellen Missbrauch eines damals 8 Jahre alten Jungen. Die Tat wurde Ende vergangenen Jahres bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Bisherige Ermittlungen führten nicht zur Ermittlung des Täters. Nun erging ein richterlicher Beschluss für eine Öffentlichkeitsfahndung.

Der Täter soll zur Tatzeit etwa 35 bis 40 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß und leicht übergewichtig gewesen sein. Er hatte mittellange, blond-bräunliche Haare, einen Drei-Tage-Bart und ein ungepflegtes Erscheinungsbild. Er sprach akzentfreies hochdeutsch. Bekleidet war der Täter mit einem gemusterten Wollpullover mit rundem Ausschnitt, einer weiten Jeans und Slippern mit Schnürsenkeln.

Zeugen, die Hinweis zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich beim 1. Fachkommissariat in Wolfsburg unter der Telefonnummer 05361/46460 zu melden.

CDU nominiert Marco Kelb einstimmig als Kandidaten für die Samtgemeindebürgermeisterwahl 2026

PRESSEMITTEILUNG

Der CDU-Samtgemeindeverband Sickte hat Marco Kelb einstimmig als Kandidaten für die Wahl des Samtgemeindebürgermeisters am 13. September 2026 nominiert. Die Entscheidung fiel im Rahmen einer Mitgliederversammlung. Bereits im November des vergangenen Jahres hatte der Vorstand Kelb für eine erneute Kandidatur vorgeschlagen.

Der 44-jährige Diplom-Verwaltungsbetriebswirt (FH) ist seit dem 29. März 2020 Samtgemeindebürgermeister und bewirbt sich nun um eine zweite Amtszeit. Der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbandes Sickte, Uwe Schäfer, würdigte Kelbs Arbeit: „Mit seiner fachlichen und sozialen Kompetenz führt er die Verwaltung erfolgreich und motiviert seine Mitarbeitenden. Er ist nah bei den Menschen und setzt sich mit großem Engagement für die Samtgemeinde ein.“

In seiner Vorstellung blickte Kelb auf die vergangenen Jahre zurück und verwies auf zentrale Entwicklungen in der Samtgemeinde. Dazu zählen unter anderem Investitionen in die Grundschulen, die Stärkung des Brandschutzes durch eine moderne Ausstattung der Feuerwehren, Fortschritte bei der Digitalisierung der Verwaltung sowie der Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit. Auch die Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen habe die Verwaltung vor besondere Herausforderungen gestellt.

Mit Blick auf eine mögliche zweite Amtszeit formulierte Kelb klare Schwerpunkte. Im Mittelpunkt stehen die Fortsetzung des Strukturprozesses „Zukunft der Samtgemeinde Sickte“, weitere Digitalisierung der Verwaltung, die Einführung des Ganztagsangebots an den Grundschulen ab dem Schuljahr 2027/2028, die Weiterentwicklung der KiTa-Bedarfsplanung sowie Maßnahmen zum Hochwasserschutz. Ein besonderes Augenmerk soll weiterhin auf leistungsfähigen und gut ausgestatteten Feuerwehren liegen, unter anderem durch die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans und
gezielte Investitionen. Auch der Glasfaserausbau und die Stärkung des Tourismus in der Samtgemeinde sollen vorangetrieben werden.

Zugleich machte Kelb deutlich, dass die angespannte Haushaltslage eine zentrale Herausforderung bleiben wird. Ziel sei es, durch wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere im Bereich erneuerbarer Energien und Gewerbeansiedlung, die Einnahmesituation der Samtgemeinde und ihrer Mitgliedsgemeinden nachhaltig zu verbessern. Parallel dazu sollen Verwaltungsprozesse weiter optimiert werden.

Kelb betonte: „Ich verspreche keine einfachen Lösungen. Aber ich stehe für Klarheit, Stärke und Verlässlichkeit – und für die Erfahrung, die es braucht, um unsere Samtgemeinde sicher in die Zukunft zu führen.“

Die Mitgliederversammlung bestätigte Kelb im Anschluss mit großem Applaus einstimmig als Kandidaten. Auch der CDU-Kreisvorsitzende Holger Bormann gratulierte und hob Kelbs bisherige Arbeit sowie seine klaren Zukunftsperspektiven hervor.

Foto: Marco Kelb (4. von rechts) wurde einstimmig zum CDU-Kandidaten für die am 13.09.2026 stattfindende Wahl des Samtgemeindebürgermeisters der Samtgemeinde Sickte nominiert. Ihm gratulierten (von links nach rechts) Karsten Ansorge (Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Erkerode), Holger Bormann (Vorsitzender des CDU Kreisverbandes Wolfenbüttel), Uwe Schäfer (Vorsitzender des CDU Samtgemeindeverbandes Sickte), Michaela Reuper (Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Sickte), Susanne Wolff (Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Evessen) und Dr. Albrecht Stalmann (Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Veltheim/Ohe