Donnerstag, April 2, 2026

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Donnerstag ist „Frischetag“ beim Dorfladen in Weddel

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Dienstags bestellen und Donnerstag kommt es frisch vom Erzeuger

Der Dorfladen in Weddel legt besonderen Wert auf regionale Produkte. Die Regale an einer Wand sind mit Produkten aus dem Umland gewidmet. Hier gibt es Wurst- und Fleischkonserven, Honig, Öle, gerösteten Kaffee, Marmeladen, Eingemachtes und Eingelegtes. Man findet aber auch Molkereiprodukte wie Käse und Joghurt, Eier und Kartoffeln kommen ebenfalls aus der Region. Frische Waren gibt es je nach Saison und einiges nur auf Vorbestellung wie zum Beispiel Weihnachtsgänse.
Zusätzlich gibt es noch Schreibwaren, ein Schul- und Bastelsortiment, Kinderbücher, Spiele und Wolle und Garne zu erwerben.

Der „moderne“ Tante Emma Laden in Weddel mit Schul- und Bürobedarf, Tiernahrung, Regionalen Lebensmitteln und vielen weiteren Produkten.

Sonntag, Montag und Feiertage geschlossen
Dienstag – Freitag 09:00–12:30, 14:30–18:00
Samstag 09:00–12:00

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Bauarbeiten an der Kaiserpfalz Werla: Parkplatz-Infrastruktur wird verbessert

Es tut sich was an der Kaiserpfalz Werla: Seit vergangener Woche finden im Bereich des Parkplatzes der Kaiserpfalz Werla Bauarbeiten statt. Ziel des Projektes ist eine qualitative Verbesserung der Ankunftssituation für Gäste der historischen Stätte sowie die Optimierung der Infrastruktur für Großveranstaltungen.

Neuer Behelfsparkplatz schafft Entlastung 

Aktuell wird östlich des bestehenden Parkplatzes an der Landesstraße eine Schotterrasenfläche als Behelfsparkplatz errichtet. Dieser soll künftig bei Großveranstaltungen als zusätzliche Parkfläche dienen. Bereits während der Umgestaltung des bestehenden Parkplatzes steht dieser als Ausweichparkplatz allen Besucherinnen und Besuchern vorrübergehend zur Verfügung.

Umfassende Neugestaltung bis Anfang September 

Bis Anfang September sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Im Herbst folgen dann noch Pflanzarbeiten und Begrünungsmaßnahmen, die später für Beschattung der Stellplätze und eine bessere Aufenthaltsqualität sorgen werden. Der neugestaltete Parkplatz wird unter anderem folgende Verbesserungen bieten:

  • besser strukturierte Pkw-Stellplätze mit Verschattung
  • zwei Wohnmobilstellplätze für Kurzaufenthalte mit Sitzgelegenheiten
  • ein separater Busstellplatz für Reisegruppen mit Empfangsfläche und Infotafel
  • mehrere Fahrradabstellplätze

Durch die Neugestaltung wird nicht nur die Funktionalität für individuelle Gäste und Gruppen verbessert, sondern auch ein nachhaltiger Beitrag zur Weiterentwicklung des Archäologie- und Landschaftsparks geleistet. Nach Abschluss der Bauarbeiten erwartet die Gäste der Kaiserpfalz Werla ein durchdachter, komfortabler und einladender Einstiegspunkt zu einem der spannendsten Kulturorte der Region.

Verantwortliche und Fördergeber 

Die Maßnahme wird vom Tiefbaubetrieb des Landkreises Wolfenbüttel umgesetzt. Das Projekt wird durch die LEADER-Region Nördliches Harzvorland sowie die Stiftung Zukunftsfonds Asse gefördert.

Hintergrund

Das Land Niedersachsen, der Landkreis Wolfenbüttel, die Gemeinde Schladen-Werla, der Geopark Trägerverein Braunschweiger Land – Ostfalen e. V. und der Förderverein Archäologischer Park Kaiserpfalz Werla e. V. haben einen Kooperationsvertrag geschlossen und engagieren sich gemeinsam hinsichtlich des Betriebs und der Weiterentwicklung des Archäologie- und Landschaftsparks auf dem Gelände der ehemaligen Pfalz Werla.

Die Steuerung und Koordination der laufenden Aufgaben für den Betrieb des Parks und dessen Weiterentwicklung erfolgt durch die sogenannte Lenkungsgruppe Werla.

Bildunterschrift: Von rechts: Frank Oesterhelweg (Vorsitzender des Fördervereins und Geschäftsführer der Lenkungsgruppe des Archäologie- und Landschaftsparks Pfalz Werla) und Sven Volkers (Bau- und Umweltdezernent des Landkreises Wolfenbüttel und Lenkungsgruppenmitglied) bei der Besichtigung der Parkplatz-Baustelle an der Kaiserpfalz Werla. Foto: Landkreis Wolfenbüttel

Auch die Wohnstätte Cremlingen der Lebenshilfe Braunschweig zählt zu den Gewinnern

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Dreimal 1.000 Euro für den guten Zweck

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig hat drei Spenden für die Region verlost – auch die Wohnstätte Cremlingen der Lebenshilfe Braunschweig zählt zu den Gewinnern

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig hat unter dem Motto „Gemeinsam für einen guten Zweck“ erneut dreimal 1.000 Euro als Spende verlost – für eine gemeinnützige Einrichtung oder einen Verein nach Wahl der Gewinnerin beziehungsweise des Gewinners. Diesmal fiel das Los auf folgende von den Teilnehmenden ausgewählte Projekte beziehungsweise Institutionen: die Kinder-Leichtathletik-Abteilung des MTV Wolfenbüttel, die Wohnstätte Cremlingen der Lebenshilfe Braunschweig sowie die DLRG Ortsgruppe in Salzgitter-Gebhardshagen.

Auch Ilse-Marie Michel hat am Gewinnspiel der Öffentlichen teilgenommen und wurde gezogen. Ihr Wunsch war es, dass mit der Spende von 1.000 Euro ein Ausflug für die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätte Cremlingen der Lebenshilfe Braunschweig ermöglicht werden kann.

In der Wohnstätte Cremlingen leben derzeit 35 Menschen mit Beeinträchtigung mit unterschiedlichen Hilfebedarfen. Einige der Bewohnenden leben schon seit 1996 dort, seit der Eröffnung der Wohnstätte. Sie bietet Platz für insgesamt 43 Bewohnende, die aktuell zwischen 46 und 87 Jahre alt sind. Die Wohnstätte Cremlingen wird spätestens am 31. Dezember 2026 den Betrieb einstellen. Ziel ist es, dass alle Bewohnenden bis zum Sommer 2026 ein neues Zuhause gefunden haben, das zu ihren Wünschen und Bedürfnissen passt.

Ilse-Marie Michel hat neun Jahre in der Wohnstätte Cremlingen gearbeitet. Seit April 2022 ist sie nun als Ehrenamtliche dort tätig. Besonders am Herzen liegen ihr die Bewohnenden aus Haus D. Den Ausflug wird sie unterstützend mitplanen, organisieren und begleiten. Mit dabei sein wird die neue ambulante Gruppe aus Wenden und die restlichen Bewohnenden aus Haus D. „Das genaue Ziel steht noch nicht fest: Zoo, Zirkus – vielleicht werden es auch zwei Ausflüge“, freut sich Ilse-Marie Michel. „Die Bewohnerinnern und Bewohner freuen sich bereits sehr auf die gemeinsame Zeit an einem besonderen Ort. Vielen Dank an die Öffentliche für diese tolle Gelegenheit.“

Als mittelständisches Unternehmen mit über 700 Mitarbeitenden ist die Lebenshilfe Braunschweig zum größten Anbieter von Dienstleistungen für Menschen mit Beeinträchtigung in Braunschweig geworden. Für mehr als 1.500 Menschen werden Dienstleistungen an über 30 Standorten in und um Braunschweig angeboten.

Über 800 Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten in den Werkstätten für behinderte Menschen. In den Wohnstätten und -gruppen sowie in der ambulanten Betreuung werden 700 Menschen mit Beeinträchtigung betreut. Der Bereich „Kinder und Familie“ bietet eine Frühförderung, zwei Kindergärten, eine Autismus-Ambulanz, Schulbegleitung, einen familienunterstützenden Dienst sowie eine Praxis für Physio- und Ergotherapie und Logopädie an. Insgesamt werden hier 750 Kinder und Jugendliche gefördert.

Die Lebenshilfe Braunschweig ist für diese Arbeit weiterhin auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen dazu gibt es unter: www.lebenshilfe-braunschweig.de.

Bildunterschrift (Foto: Simone Hobrecht-Kettner):
Marcel Hanschke aus der Geschäftsstelle der Öffentlichen in Cremlingen übergibt die Spende an Sabine Eggeling, stellvertretende Leiterin der Wohnstätte Cremlingen der Lebenshilfe Braunschweig (links). Ilse-Marie Michel (Mitte) hat bei einem Gewinnspiel der Öffentlichen teilgenommen und sich eine Spende für Ausflüge der Wohngruppe D in Cremlingen gewünscht

Gemeinsames Projekt reduziert Mikroplastik in Gewässern

Gerstern im ZDF vorgestellt!!


Presseinformation

Cremlingen 26.02.2025

WWL und Audi Stiftung für Umwelt schließen Kooperationsvertrag

Gemeinsames Projekt reduziert Mikroplastik in Gewässern

Der Wasserverband Weddel-Lehre (WWL) und die Audi Stiftung für Umwelt testen aktu-
elle Forschungsergebnisse zum Thema Mikroplastik. Der Eintrag von Mikroplastik und
Reifenabrieb in Gewässer soll verhindert werden. Hierzu haben die Partner im Februar
einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Das Projekt mit dem Titel „URBANFILTER
SUSTAINABILITY HUB“ zielt darauf ab, den Abrieb u.a. von Autoreifen im Straßenab-
laufwasser zurückzuhalten. Zum Einsatz kommen von der TU Berlin erfolgreich getes-
tete Filtermodule, die auch besonders feine Partikel aufnehmen können, ohne den Ab-
fluss des Regenwassers zu beeinträchtigen.
Urban Filter

Als ersten wichtigen Schritt hat Projektleiter Daniel Venghaus gemeinsam mit einem
Experten-Team des WWL einen Testfilter nahe Braunschweig zum Einsatz gebracht. An
einer viel befahrenen Straße innerhalb der Ortschaft Klein Schöppenstedt wird derzeit
getestet, welche Mikro-Schadstoffe und Schadstoffmengen der neu entwickelte Filter
zurückhalten kann. Neben der Rückhalteleistung steht die Wartungsfreundlichkeit und
Handhabbarkeit im Vordergrund. Der stark frequentierte Testabschnitt ermöglicht so-
wohl Langzeituntersuchungen als auch Stichproben zu jeder Jahreszeit.


Die Auswertung der Ergebnisse und der Austausch von Forschungsergebnissen sowie Erfah-
rungen aus der Praxis sollen dazu beitragen, den Mikroplastikeintrag in die Umwelt deutlich
zu verringern. „Unsere Teststrecke dient uns als „Reallabor“, das nun auch von Wissenschaftlern und Experten aus den Kommunen und Hochschulen für Probenahmen genutzt werden kann“, erklärt Projektleiter Daniel Venghaus.

Für die Wasserwirtschaft stellt das Projekt ein beispielhaftes Modell für den Gewässerschutz
dar. WWL-Geschäftsführer Ralf Johannes betont: „Als Wasserversorger steht Gewässer-
schutz für uns ganz klar an oberster Stelle der Agenda. Wir wissen, dass man Grundwasserschutz nur durch die Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse und durch zukunftsorientierte Kooperationen erreicht.“

Das URBANFILTER Projekt und der SUSTAINABILITY HUB werden von der Audi Stiftung für
Umwelt seit Anbeginn gefördert. Erklärtes Ziel ist es, die negativen Umweltauswirkungen von
Mikroplastik in Gewässern zu reduzieren. Wichtige Forschungsergebnisse, z. B. der TU Berlin, sollen mit der Etablierung des Hubs überprüft und neue Erkenntnisse zur Stärkung des Umweltschutzes gewonnen werden. Die Kooperation lädt ausdrücklich weitere Partner aus Forschung, Industrie, Wasserwirtschaft und Öffentlichkeit zur Mitwirkung ein. „Besonders stolz sind wir auf den Open-Source-Ansatz in diesem Projekt, die mit dem SUSTAINABILITY HUB jetzt eine neue Heimat bekommt. Damit können wir die internationale Datenbasis und das Netzwerk umfassend erweitern“, erklärt Dr. Rüdiger Recknagel von der Audi Umweltstiftung.
Dr. Rüdiger Recknagel
Chief Environmental Officer Audi Group
Managing Director Audi Environmental Foundation

Geschäftsführer WWL Ralf Johannes
Das URBANFILTER Projekt auf den Seiten der Audi Stiftung für Umwelt:
https://www.audi-umweltstiftung.de/umweltstiftung/de/home-of-greenovation/greenovation-projects/urbanfilter.html
Das Projekt:
https://urbanfilter.org/
In der Sendereihe FRONTAL des ZDF wurde im Beitrag „Mikroplastik im Salat“ auf das innovative Umweltschutzprojekt hingewiesen. Link zum Filmbeitrag in der ZDF-Mediathek:
https://www.zdf.de/politik/frontal/doku-reifen-im-salat-abrieb-mikroplastik-100.html

IG BAU Braunschweig-Goslar: Bewerbung bis zum 1. September – 300 Euro pro Monat

Stipendium winkt: Fitte Azubis im Kreis Wolfenbüttel sollen ihren Hut in den Ring werfen

Top-Azubis haben die Chance auf ein dickeres Portemonnaie: Gute und engagierte Auszubildende im Landkreis Wolfenbüttel können sich jetzt für ein Stipendium bewerben. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung unterstützt mit dem Projekt „Talente in der Beruflichen Bildung“ (TiBB) junge Menschen, die in der Ausbildung hervorstechen. Ihnen winken mit dem Stipendium 300 Euro pro Monat – und das drei Jahre lang, so die IG BAU Braunschweig-Goslar. Wer sich bewerben wolle, müsse am Ende des ersten oder am Anfang des zweiten Ausbildungsjahres sein. Die Hans-Böckler-Stiftung nehme Bewerbungen noch bis zum 1. September entgegen. Mehr Infos unter: www.tibb-boeckler.de/index.htm

„Es geht um fitte Azubis: Um Jugendliche, die in der Ausbildung gut sind, die im Betrieb einiges bewegen und die sich auch im Alltag engagiert zeigen und Verantwortung übernehmen“, sagt Holger Henze von der IG BAU Braunschweig-Goslar. Wer im Kreis Wolfenbüttel so einen Azubi kenne, solle ihm einen Tipp auf das TiBB-Stipendium geben. „Es lohnt sich, jetzt den Hut in den Ring zu werfen. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Beruf der Azubi ansteuert: Ob als Maler oder Maurer, Floristin, Fliesenleger oder Forstwirt – ganz egal. Hauptsache, die Azubis sind motiviert und haben Lust, die Arbeitswelt von morgen mit guten Ideen voranzubringen“, so der Vorsitzende der IG BAU Braunschweig-Goslar, Holger Henze.

Neben dem monatlichen Stipendiengeld fördere TiBB die Azubis auch gezielt: „Es gibt ‚Extra-Portionen Bildung‘: Das Stipendium unterstützt die Jugendlichen darin, den späteren Beruf zu meistern. Es bietet Module zur Weiterbildung. Dabei geht es um berufsübergreifende Kompetenzen, um Demokratie- und Karriereförderung. Außerdem winken Sprachkurse und ein Auslandsaufenthalt“, so Holger Henze. Gefördert wird das Stipendium vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Landvolk Braunschweiger Land würdigt Gerhard Rott und begrüßt Felicitas Naundorf als neue Kreislandwirtin im Landkreis Helmstedt

Mit einem feierlichen Festakt auf Burg Warberg wurde am 14. Juli 2025 der langjährige Kreislandwirt des Landkreises Helmstedt, Gerhard Rott, nach 22 Jahren ehrenamtlichen Engagements verabschiedet. Zugleich wurde seine Nachfolgerin Felicitas Naundorf als erste Kreislandwirtin in der Geschichte der Landwirtschaftskammer Niedersachsen offiziell ins Amt eingeführt. Das Landvolk Braunschweiger Land e.V. – dessen Mitglieder sowohl Herr Rott als auch Frau Naundorf sind – war bei dieser besonderen Würdigung durch Geschäftsführung sowie Vorstandsmitgliedern vertreten und brachte seine Anerkennung für das außerordentliche Wirken beider Persönlichkeiten zum Ausdruck.

„Gerhard Rott hat über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg mit klarem Kompass, großer fachlicher Kompetenz und tiefer Verwurzelung in der Region die Interessen der Landwirtinnen und Landwirte vertreten“, betonte unser Vorstandsvorsitzender Karl-Friedrich Wolff von der Sahl in seiner Rede. „Er hat nicht nur Brücken gebaut zwischen Betrieben, Verwaltung und Politik – sondern gezeigt, dass Veränderung und Beharrlichkeit keine Gegensätze sind.“

Gerhard Rott, selbst Betriebsleiter eines Ackerbaubetriebs in Königslutter, war über viele Jahre eine prägende Stimme für die Landwirtschaft im Kreis Helmstedt – sei es beim Thema Düngeauflagen, beim Herdenschutz oder im Versuchswesen. Besonders das Pflanzenbau-Versuchswesen und die Weiterentwicklung digitaler Ackerbaukonzepte waren ihm ein persönliches Anliegen. Sein Wirken bleibt eng verbunden mit dem PraxisLabor Digitaler Ackerbau in Schickelsheim und dem Ackerbauzentrum auf Burg Warberg.

Mit Felicitas Naundorf übernimmt eine hochqualifizierte, engagierte Landwirtin das Ehrenamt. Die Betriebsleiterin der Domäne Schickelsheim-Klostergut Hagenhof GbR bringt nicht nur tiefes praktisches Fachwissen aus der Landwirtschaft mit, sondern auch internationale Erfahrungen und Engagement im Bereich Bildung und Agrarhandel.

„Mit Felicitas Naundorf als Kreislandwirtin gewinnen wir eine Persönlichkeit, die offen kommuniziert, klar denkt und praxisnah handelt“, so von der Sahl. „Sie wird dieses Ehrenamt mit Überzeugung, Weitblick und neuen Impulsen ausfüllen.“

Als erste Frau in diesem Amt in Niedersachsen setzt Naundorf zugleich ein starkes Zeichen für die Sichtbarkeit von Frauen in der Landwirtschaft. „Frauen tragen seit jeher Verantwortung in landwirtschaftlichen Familienbetrieben – oft im Verborgenen“, erklärte sie in ihrer Antrittsrede. „Ich möchte dazu beitragen, dass wir einander besser verstehen, respektvoll im Dialog bleiben und gemeinsam die Landwirtschaft unserer Region zukunftsfähig gestalten.“

Das Landvolk Braunschweiger Land e.V. dankt Gerhard Rott herzlich für seinen jahrzehntelangen Einsatz und wünscht Felicitas Naundorf viel Erfolg, Freude und gutes Gelingen in ihrem neuen Amt.

Foto: Wolfgang Ehrecke, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, v.li. nach re.: Landrat Landkreis Helmstedt Gerhard Radeck, Bürgermeister Königslutter Alexander Hoppe, MdL Veronika Bode, Landvolk Vorstandsmitglied Mark Widdecke, Felicitas Naundorf, Landvolk Vorstandsvorsitzender Karl-Friedrich Wolff von der Sahl, Gerhard Rott, Landvolk Geschäftsführer Volker Meier, Landvolk Vorstandsmitglied Elisa Pape, Bürgermeister Helmstedt Wittig Schobert, Präsident der Landwirtschaftskammer Gerhard Schwetje

Neubau des Radwegs zwischen Cremlingen und Hordorf

L 635: Neubau des Radwegs zwischen Cremlingen und Hordorf und Instandsetzungsarbeiten an der DB-Brücke

Baustart des 2. Bauabschnitts
Voraussichtlich ab Montag, 4. August, beginnt an der L 635 zwischen Cremlingen und Hordorf (Landkreis Wolfenbüttel) der Neubau des Radwegs. Auf einer Strecke von insgesamt etwa 1,8 Kilometern entsteht der zweite Abschnitt des Radwegs, der den bereits bestehenden ersten Teilabschnitt an Hordorf anschließt.

Der erste Bauabschnitt wurde bereits im Jahr 2019 durch die Gemeinde Cremlingen finanziert und gebaut. Der jetzige Bauabschnitt wird durch den Landkreis Wolfenbüttel geplant und gebaut. Die Finanzierung erfolgt durch das Land Niedersachsen.

Durch den Bau des Radwegs kommt es nur zu geringfügigen Einschränkungen im Verkehrsablauf. Ausschließlich für die Arbeiten im Bereich des Ortseingangs Hordorf wird es zu einem späteren Zeitpunkt zu einer halbseitigen Sperrung mit Ampel kommen. Die Fertigstellung ist für Ende des Jahres vorgesehen. Witterungsbedingte Verzögerungen sind nicht auszuschließen.

Die Kosten für den Radweg belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro und werden vom Land Niedersachsen getragen.

Im Zuge der Arbeiten finden auch Instandsetzungsarbeiten an der DB-Brücke zwischen Cremlingen und Hordorf statt. Verkehrsteilnehmer müssen sich im Bereich der Brücke auf Verkehrseinschränkungen durch eine halbseitige Sperrung mit Ampelschaltung einstellen. Die Fertigstellung der Brückenarbeiten ist für Ende September geplant. Witterungsbedingte Verzögerungen sind grundsätzlich möglich.

Die Kosten für die Instandsetzungsarbeiten an der Brücke belaufen sich auf etwa 200.000 Euro und werden vom Land Niedersachsen getragen.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und um besondere Aufmerksamkeit im Bereich der Arbeiten.

Stammgast auf der Werla

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Pressemitteilung

„Die Naturerlebnisse sind einzigartig“

Werlaburgdorf. Es muss schon wirklich ganz schlechtes Wetter sein, wenn er einen Tag mal nicht mit seiner Hündin Mila auf dem weitläufigen Gelände der Werla unterwegs ist: Alfred Link aus Salzgitter-Thiede kommt jeden Tag auf die Werla, um – wie er gegenüber Frank Oesterhelweg feststellt – „die Natur zu genießen, die sich jeden Tag anders präsentiert, aber immer wunderschön ist, auch im Winter“. Der achtundsiebzigjährige Link, der in Berlin bei der PTB als Wissenschaftler gearbeitet hat und seit 2021 in der Region zuhause ist, hat zahlreiche Ziele in der Umgebung erkundet, doch die Werla hat es ihm besonders angetan.

Henning Meyer und Frank Oesterhelweg treffen ihn häufiger dort, meistens ist auch Zeit für ein kurzes Gespräch.  Und die 11jährige Mila, seit einiger Zeit leider vollständig erblindet, ist auch schon recht vertraut. Die beiden ehrenamtlichen Werla-Mitarbeiter freuen sich über die Begeisterung, die zum Ausdruck kommt, wenn Alfred Link beispielsweise vom vielstimmigen Vogelgezwitscher im Frühling oder den Hasen schwärmt, die bis auf wenige Meter an ihn und seine Mila herankommen, wenn er sich auf seinem Rollator ausruht.

„Alfred Link erinnert uns so ein bisschen an den berühmten „Brocken-Benno“, wenngleich da noch einige Werla-Runden fehlen, um den Rekord des legendären Harzer Originals einzustellen“, so Meyer und Oesterhelweg augenzwinkernd.

Photo (Henning Meyer): Alfred Link ist fast täglich mit seiner Mila auf der Werla unterwegs.

Aprilwetter im Sommer – Bangen um Weizenernte

Ein Blick in die Wettervorhersage treibt uns Landwirten die Schweißperlen auf die Stirn. Mit jedem Regentag leiden unsere Weizenbestände.
Die meisten Weizenbestände sind ausgereift und fertig zur Ente. Leider macht uns das nasse Wetter einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der aktuellen Witterung befallen heimlich still und leise Schwärzepilze die Ähren. Diese Pilze vermehren sich geschwind auf Getreide, welches unter wechselnden feuchtwarmen Wetterbedingungen nicht geerntet werden kann.
Unter diesen Umständen verliert der Weizen zunehmend an Backqualität und wird im schlimmsten Fall nur noch Futterweizen. Dabei ist zu erwähnen, dass der Futterweizenpreis deutlich unter dem eh schon aktuell sehr niedrigen Brotweizenpreis liegt.
Wenn der Boden in der Erntezeit zu nass ist, hat die schwere Erntetechnik Probleme das Feld zu befahren. Es kann weder gedroschen werden, noch kann das Stroh für unsere Tiere eingefahren werden. Durch die Verzögerung gerät dann die ganze Planung ins Schwanken, denn die Fläche muss wieder für die nächste Frucht vorbereitet werden.
All diese unvorhergesehenen Wetterereignisse haben für uns Bauern massive finanzielle Folgen wie niedrigere Preise bei gleichzeitig höheren Trocknungskosten. Teilweise drohen auch Vertragstrafen bei Nichteinhaltung von Lieferverträgen mit dem Handel.
Quelle: Sachsen Bauern