Donnerstag, April 2, 2026

Start Blog Seite 60

GRÜNE beim TSV Destedt – Sportplatzsanierung ist überfällig

Pressemeldung 24.11.25

Destedt. Auf der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Gemeinschaftswesen (BSG) in der Gemeinde Cremlingen wird über zwei Anträge des TSV Destedt beraten. So muss aus Sicht des TSV der über 60 Jahre alte Ballfangzaun erneuert und der Sportplatz einer Generalsanierung unterzogen werden.

Um sich ein Bild vor Ort zu machen, trafen sich Mitglieder der grünen Ratsfraktion und der Destedter Ortsbürgermeister mit dem amtierenden Vorsitzenden Benjamin Wilhelms und dem ehemaligen Vorsitzenden Dieter Kalus.

Der TSV Destedt hat inzwischen 610 Mitglieder in verschiedenen Sparten, wobei mehr als 50% auf dem Sportplatz aktiv sind, u.a. zwölf Jugendmannschaften. Auch die Kinder der Grundschule Destedt nutzen den Platz intensiv.

Trotz Sanierungsmaßnahmen 2011 weist der Platz erhebliche Mängel auf, die laut einem Fachgutachten nur durch eine Generalsanierung behoben werden können. Dann könnte die im nächsten Jahr turnusgemäß anstehende Oberflächensanierung, die ca. 20.000 € kosten würde, auch entfallen. Mittlerweile haben sich zudem Änderungen bei der Bezuschussung von Sportplatzsanierungen ergeben: der Landessportbund (LSB) bezuschusst den Verein mit bis zu 40 % – 148.723 €. Aus diesem Grund hat sich der TSV Destedt entschlossen, beide Anträge zu stellen.“

„Unseren Anteil für die Sportplatzsanierung von ca. 12.000 € können wir nun stemmen“, so der Vorsitzende Benjamin Wilhelms. Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Bernhard Brockmann, war von der Unumgänglichkeit der beiden Anträgen überzeugt und empfahl, diese auch gemeinsam zu behandeln: „Die Ballfangzaunerneuerung sollte aus Sicherheitsgründen unbedingt durchgeführt werden!“

Horst Gilarski, Mitglied im BSG, meinte nach der Platzbesichtigung und den Erläuterungen: „Auch wenn jetzt Kosten von ca. 111.000 € (30%) auf die Gemeinde zukommen, sollte die Sanierung nicht wieder auf die lange Bank geschoben werden.“

Für Ortsbürgermeister Diethelm Krause-Hotopp (GRÜNE) leistet der TSV vorbildliche Arbeit, besonders im Jugendbereich. „Die 16 freiwilligen für Instandsetzung vom Dienstags-Einsatz-Kommando (DEK) haben die Anlage in einen top Zustand gebracht. Davon profitiert auch die Grundschule.“

Aus Sicht der Grünen sollten die Anträge auf den Weg gebracht werden, damit 2026 die Umsetzung erfolgen kann.

Foto (Dieter Kalus): Die GRÜNEN informierten sich beim TSV Destedt über die Sportplatzsituation: v.l. TSV Vorsitzender Benjamin Wilhelms, Horst Gilarski, Fraktionsvorsitzender Bernhard Brockmann, von den Destedter GRÜNEN Christian Rothe-Auschra und Ortsbürgermeister Diethelm Krause-Hotopp.

Besuch in Auschwitz

Ein Beitrag von Dr. Diethelm Krause-Hotopp:

Am 20. November 1945 begann in Nürnberg der erste von dreizehn  Nürnberger Prozessen gegen die Hauptkriegsverbrecher des Nazi-Staates. Er wurde gegen 24 Angeklagte geführt und endete am 01. Oktober 1946 mit zwölf Todesurteilen, sieben Freiheitsstrafen und drei Freisprüchen – zwei Angeklagte (u.a. Hermann Göring) hatten Suizid begangen.

Ein zentraler Anklagepunkt lautete: Verbrechen gegen die Menschlichkeit – darunter fiel die Ermordung, Ausrottung, Versklavung und Deportation u.a.  gegen Andersdenkende, jüdische Mitmenschen und die Zivilbevölkerung.

Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz wurde weltweit zum Symbol des nationalsozialistischen Völkermords. Im Folgenden ein Bericht über den Besuch in Auschwitz von Karin Hotopp und Diethelm Krause-Hotopp

„Dem Vergessen begegnen“

Das Vernichtungslager Auschwitz / Birkenau

Jüngst führte die christlich-jüdische Gesellschaft in Braunschweig eine Fahrt nach Auschwitz durch. Zwischenaufenthalte gab es in Wroclaw, das vielen noch als Breslau bekannt ist, Krakòw (Krakau) und auf der Rückfahrt in Bautzen. Hier wurden jeweils interessante Stadtführungen durchgeführt. Krakau (ca. 800 000 Einwohner) präsentierte sich mit seinen über 100.000 Studierenden als eine sehr junge und lebendige Stadt.

Unsere Fahrt ging auch durch das ehemalige Krakauer Ghetto (1941-1943) mit Stopp am „Denkmal der leeren Stühle“ – sehr eindrucksvoll. Sie erinnern an die verschleppten und ermordeten jüdischen Bewohner Krakaus. Zu Krakau gehört auch die Geschichte von Oskar Schindler, der ca. 1.200 jüdische ZwangsarbeiterInnen vor der Ermordung rettete.

Seit 1978 steht Krakau auf der Liste des UNESCO-Welterbes und seit 2013 ist es UNESCO-Literaturstadt – ein Besuch ist sehr zu empfehlen.

Am dritten Tag unserer Fahrt fuhren wir dann nach Oswiecim/Auschwitz. Was wird uns erwarten? Je näher wir dem Ort kamen, desto ruhiger wurde es im Bus. Unsere Führung begann im Stammlager Auschwitz I (Mai 1940-Januar 1945). Hier war das Verwaltungszentrum des gesamten Komplexes (Auschwitz II=Birkenau, Auschwitz III=IG-Farben/Buna-Werke) – außerdem gab es noch 47 Nebenlager. Die verkehrstechnisch günstige Lage sowie die Nähe zu Sand- und Kiesgruben gaben den Ausschlag für diesen Standort. Wir betraten das Lager durch das Tor mit der zynischen Überschrift „Arbeit macht frei“. Die gut erhaltenen Gebäude waren ursprünglich Kasernen der polnischen Armee. Heute befinden sich in einigen Gebäuden akribisch sortierte Besitztümer ermordeter Menschen: u.a. Brillen, Schuhe, Haare, Koffer, Kinderwagen.

Im Kellergeschoss des Todesblocks (Block 11) sind verschiedene Zellen zu sehen, in denen Menschen zu Strafmaßnahmen eingesperrt und gefoltert wurden. Im Stehbunker, kaum ein Quadratmeter groß, mussten bis zu vier Gefangene bis zu sieben Tage stehen. In diesem Gebäude befand sich auch der Hungerbunker, in dem Pater Kolbe für einen anderen Gefangenen die Strafe von 14 Tagen auf sich nahm, diese Tage überlebte und anschließend trotzdem getötet wurde.

Wir sahen auch die „Schwarze Wand“, zwischen den Blöcken 11 und 10, vor der tausende von unschuldigen Menschen per Genickschuss ermordet wurden.

Am Rand des Lagers kamen wir an einem Gerüst/Galgen vorbei, an dem der Lagerleiter Rudolf Höß am 16. April 1947, vor seiner ehemaligen Residenz mit Blick auf das Lager, nach einem Prozess vor einem polnischen Gericht verurteilt und gehängt wurde.

Zum Abschluss im Stammlager I wurde uns die noch erhaltene erste Gaskammer mit Verbrennungsanlage gezeigt. Dort durchzugehen war für alle nicht ganz einfach, jeder hing seinen Gedanken nach. Die Öfen lieferte übrigens die Firma „Topf und Söhne“ aus Erfurt (https://www.topfundsoehne.de/ts/de/index.html) – dort gibt es auch eine Ausstellung zur Geschichte der Firma.

Mit dem Bus fuhren wir dann zum Lager Auschwitz II = Birkenau, ca. 3 km entfernt. Hier setzten wir unsere Führung über das riesige Gelände fort – es beträgt 171 ha und hatte insgesamt ca. 300 Lagerbaracken. Im Oktober 1941 begann der Bau des Lagers. Ursprünglich als Kriegsgefangenenlager geplant, wurde es zum größten Vernichtungslager, in dem ca. 1,1-1,3 Mio. Menschen, überwiegend Juden, ermordet wurden.

Entlang der Bahngleise gingen wir durch das Tor zur „Rampe“. Dort fand die Selektion statt: für einen Teil der Gefangenen ging es gleich in die Gaskammer, die anderen mussten bis zur Erschöpfung/Tod arbeiten. Verschiedene Stationen besichtigten wir auf unserem Rundgang durch das Lager: Endladerampe mit Waggon, zwei von den Nazis kurz vor der Befreiung gesprengte Gaskammern/Krematorien, Mahnmal für die Ermordeten, den Tümpel, in dem die Asche der Ermordeten gestreut wurde und eine erhaltene Frauenbaracke.

Der Besuch des Vernichtungslagers Auschwitz wird uns alle gedanklich noch weiterhin beschäftigen. Die fabrikmäßige Vernichtung von Menschen stellt einen bisher einmaligen Vorgang in der Geschichte dar, die – es ist kaum zu glauben – in der Gegenwart von rechtsradikalen Menschen verharmlost oder sogar geleugnet wird. So schön Bautzen auch war, beim Durchgehen mussten wir daran denken, dass bei der Bundestagswahl 2025 hier 43% die in Sachsen als vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD gewählt hatten. Lasst uns alle wachsam sein und unsere Demokratie verteidigen. Rechtsradikale Kräfte dürfen bei uns niemals mehr Macht erhalten.

Destedter Akkordeon-Jugendorchester: seit 50 Jahren für den Ort engagiert

Pressemeldung

Destedt: Mit mehreren sehr gut besuchten Veranstaltungen feierte das Destedter Akkordeon-Jugendorchester (AJO) seinen 50. Geburtstag. Seit über 30 Jahren hat es seinen Probenraum im Keller der Grundschule Destedt. Diese steht aufgrund momentan zunehmender Schülerzahlen vor Raumproblemen. Im Rahmen von Ausschuss- und Ratssitzungen werden diese Probleme in Einwohnerinnenfragestunden immer wieder angesprochen.

Um sich die Situation vor Ort anzusehen, folgten Mitglieder der Gemeinderatsfraktion der GRÜNEN mit Ortsbürgermeister Diethelm Krause-Hotopp einer Einladung des Vorsitzenden Jens Voges. Die Besucher konnten sich davon überzeugen, dass dieser Raum – wie die Gemeindeverwaltung auf Anfragen auch geantwortet hatte – als Klassenraum völlig ungeeignet ist. „Um der Schule zu helfen, haben wir schon unserer kleinen Übungsraum an die Schule abgegeben“, so der Vorsitzende. „Dies war früher unser Jugendraum der Ortschaft“, ergänzte der Ortsbürgermeister. Der Vorsitzende des AJO betonte, dass allen bekannt sei, dass sie nur Gastrecht haben. Es sei ihnen aber wichtig, eine gesicherte Zusage für die weitere Nutzung zu bekommen.

„Es wird Zeit, dass sich alle Beteiligten mal zusammensetzen, um das Thema vom Tisch zu bringen“, meinte Fraktionsvorsitzender Bernhard Brockmann.

Foto (Julius Ullmann): GRÜNE informierten sich beim Akkordeon-Jugendorchester über die Raumsituation; hinten: Ortsbürgermeister Diethelm Krause-Hotopp, Vorsitzender des AJO Jens Voges, Fraktionsvorsitzender Bernhard Brockmann, vorn: Ratsmitglied Horst Gilarski und von den Destedter GRÜNEN Sabine Auschra.

Landschaftspflegeverband Wolfenbüttel e. V. stellt seine neuen Geräte vor.

Bildunterschrift für das andere Foto: v. l. Marco Kelb, SG BGM von Sickte, Anja Hantelmann, Gastgeberin, Dunja Kreiser, MdB, Volker Meier, Geschäftsführer LPV WF, Johannes Feigel, Vorsitzender LPV WF, Michael Hantelmann Gastgeber, Martina Diehl, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Sven Volkers, Vorstand Landschaftspflegeverband WF und Dezernent Landkreis Wolfenbüttel

Pressemitteilung

Im Landschaftspflegeverband Wolfenbüttel e.V. arbeiten das Landvolk Braunschweiger Land e.V., Umweltverbände und der Landkreis Wolfenbüttel seit 28 Jahren erfolgreich zusammen. In dieser Zeit wurden viele gemeinsame Projekte realisiert. Zu den Aufgaben gehören beispielsweise die Pflege von Streuobstwiesen und Magerrasen, Gehölzpflanzungen, Teichentschlammungen und Biotoppflegemaßnahmen.

Streuobstwiesen prägen und beleben das Landschaftsbild unserer Kulturlandschaft und zählen mit ihrem Baumbestand und ihrem Grünland zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas. Im Landkreis Wolfenbüttel gibt es noch über 100 Streuobstwiesen.

Solche wertvollen Lebensräume sind durch eine Bewirtschaftung in Form von Beweidung oder Mahd entstanden. Wenn die Pflege vernachlässigt wird, schwindet die Artenvielfalt.

Ein neues Projekt zur Verbesserung der Pflege und Entwicklung von einigen dieser Streuobstwiesen und artenreichen Mähwiesen wird nun umgesetzt. Zu den Projektflächen gehört beispielsweise die Streuobstwiese nahe der Assewirtschaft bei Wittmar.

Eine fachgerechte Pflege setzt den Einsatz der entsprechenden Technik voraus. Bislang wurden die Projektflächen gemulcht und das Schnittgut ist auf den Flächen liegengeblieben. Eine dicke Mulchschicht und der dadurch verursachte Nährstoffeintrag führen zu artenarmen Grünlandbeständen aus überwiegend Gräsern. Außerdem haben Mulchgeräte durch die rotierenden Messer und die Sogwirkung eine schädigende Wirkung vor allem auf Insekten und Amphibien. Eine schonendere Mahd und Abfuhr des Schnittgutes waren aufgrund der fehlenden technischen Ausstattung bisher nicht umsetzbar.

Durch eine bewilligte Zuwendung aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ konnte der Landschaftspflegeverband Wolfenbüttel e.V. nun ein insektenschonendes Messerbalkenmähwerk, einen Schwader und einen Wender sowie eine Rundballenpresse zur Bergung des Schnittgutes anschaffen.

Die Antragstellung wurde durch die Biotop- und Artenschutzberaterin, Martina Diehl, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen begleitet. Diese Beratung, die in neun Beratungsregionen Niedersachsen eingerichtet wurde, ist ein Baustein der Vereinbarungen des Niedersächsischen Weges.

Der Einkauf der Maschinen erfolgte bei regionalen Landmaschinenhändlern.

Zur feierlichen Einweihung und Vorführung der Maschinen lud der Landschaftspflegeverband nach Hemkenrode auf dem Hof der Familie Hantelmann Vertreter aus Politik, Naturschutz- und Landwirtschaftsverbänden sowie aus der Verwaltung ein.

Der Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Volker Meier stellt bei seiner Eröffnungsrede die gemeinsame Zielsetzung mit den Grundstückseigentümern, Flächenbewirtschaftern, Umweltverbänden und der Kreisverwaltung in den Vordergrund.

Die ökologische und ökonomische Aufwertung der über 100 Streuobstwiesen im Landkreis ist ein Bestreben, das es gilt, zu bewältigen.

Durch den Einsatz der angeschafften Maschinen ist dieses Unterfangen in der Zukunft jedoch sicherlich erreichbar.“ so Meier.

Zudem bedankte er sich beim Landkreis Wolfenbüttel für die langjährige finanzielle Unterstützung der Arbeit des Landschaftspflegeverbandes aber auch für die Bereitstellung von Personal und Geräte durch den Tiefbaubetrieb.

Nach der Vorstellung der Maschinen klang die Veranstaltung mit vielen guten Gesprächen bei einem Imbiss aus.

Dieses Projekt dient nicht nur dem Schutz von Pflanzen und Tieren. Die Zusammenarbeit mit Landwirten, Weidetierhaltern und Imkern stärkt den ländlichen Raum. Die Bevölkerung wird durch Informationen, Streuobsttage und Obstsammelaktionen mit eingebunden

Neue Kursreihe ab Januar 2026: Yoga in Lucklum

0

Lucklum. Der SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode freut sich, das Sportangebot seines Yoga-Kurses für Erwachsene mit einer weiteren Terminreihe fortsetzen zu können – mit Beginn des neuen Jahres dann unter neuer Übungsleitung. Für den ab Januar stattfindenden Kurs sind freie Plätze verfügbar, auf die ab sofort Anmeldungen möglich sind.

Mit Martina Weber übernimmt eine für diesen Sport ebenso leidenschaftlich lebende Person das Geschehen. Sie praktiziert „Hatha Yoga“ und hat hierfür eine 4-jährige Ausbildung beim BDYoga (Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland) absolviert.

Der Kurs findet immer Dienstags von 18:00-19:15 Uhr an folgenden, neun fest vereinbarten Terminen im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) Lucklum am Sportplatz statt:

  • Januar 2026: 13.01. / 20.01. / 27.01.
  • Februar 2026: 03.02. / 10.02. / 17.02. / 24.02.
  • März 2026: 03.03. / 10.03.

Als Kursgebühr fallen 72,00 EUR pro Person an.

Die Kurs-Teilnehmeranzahl ist begrenzt – es greift das „1st come, 1st serve“ Prinzip. Für die Anmeldung und Teilnahme am Kurs ist es zwingende Voraussetzung, im Sportverein Mitglied zu sein.

Interessierte Personen, die bislang noch kein Vereinsmitglied sind, können direkt und selbstständig online über www.rot-weiss-lucklum.de/verein/mitgliedsantrag beitreten. Die aus der dann eingehenden Vereinsmitgliedschaft resultierenden Gebühren fallen zusätzlich zur Kursgebühr an.

Anmeldungen und Info-Anfragen nimmt Martina Weber unter 0152 – 559 273 92 gerne entgegen.

AED-Schulung bei der Destedter Feuerwehr

0

In der vergangenen Woche wurde das AED-Team der Feuerwehr aus Destedt erneut geschult.

Das Team, das seit über 10 Jahren mit dem sogenannten „Laiendefibrillator“ im Einsatz ist und dank Handy-Alarmierung innerhalb kürzester Zeit beim Patienten sein kann, übte hierbei unter Anleitung von Notarzt Klaus Niebuhr an zwei Tagen die Herz-Lungen-Wiederbelebung und den richtigen Einsatz des Defibrillators. So kann auch weiterhin die mobile Hilfe in Destedt funktionieren, die durch ihren schnellen Einsatz Menschen mit Kammerflimmern das Leben retten kann. Die Gruppe freut sich in diesem Jahr mit Ahron aus der 1. Gruppe wieder über ein neues Mitglied.

Gut besuchte Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative „Transparenz für Schandelah“

Am Donnerstag, den 13.11.2025, fand im Vereinsheim Schandelah die Informationsveranstaltung „Windkrafträder vor unserer Tür? Was bedeutet das für unsere Dörfer, unsere Landschaft und unser Zuhause?“ der überparteilichen Bürgerinitiative Transparenz für Schandelah statt.
Der Abend war eine von Bürgerinnen und Bürgern initiierte Veranstaltung, um vor der anstehenden Grundsatzentscheidung der Gemeinde (TOP 9 der PUK-Sitzung vom 28.08.2025, VO XI/376) über den aktuellen Planungsstand und mögliche Auswirkungen zu informieren.
Zentrales Anliegen der Initiatoren war es, Transparenz herzustellen, damit den Bürgerinnen und Bürgern vor so einer politischen Entscheidung Informationen vorliegen und unterschiedliche Interessen fair und im Sinne des Gemeinwohls abgewogen werden können. Dieses Anliegen im Sinne der Transparenz und des gemeinschaftlichen Miteinanders wurde zur Einordnung der Veranstaltung mehrfach betont. Ebenso wie die Tatsache, dass die Bürgerinitiative Windkraft nicht grundsätzlich ablehnt, sondern dort unterstützt, wo sie sinnvoll und verträglich ist.
Über 130 Bürgerinnen und Bürger besuchten die Veranstaltung, darunter Vertreterinnen und Vertreter von SPD, CDU, DieBasis und den Grünen. Aufgrund des hohen Interesses musste auch der Außenbereich des Vereinsheims genutzt werden.
Einblick in das Gebiet des Kirschbergs
Zum Einstieg führte eine fotografische Erkundungstour in das Gebiet des Kirschbergs zwischen Schandelah und Schandelah-Wohld, welches für mögliche Windkraftanlagen im Gespräch ist. Dabei wurde die landschaftliche Qualität deutlich, die viele Menschen als Erholungs- und Rückzugsraum nutzen.
Besondere Beachtung fand der Geopunkt Jurameer, Teil des Geoparks Harz–Braunschweiger Land Ostfalen und betrieben in Kooperation zwischen der Dr.-Scheller-Stiftung und der Gemeinde Cremlingen. Der Bereich ist ein wichtiger Ort regionaler Umweltbildung und paläontologischer Forschung.
Vortrag von Karl-Friedrich Weber (ehem. Vorstandsmitglied BUND-Niedersachsen, Präsident Stiftung Naturlandschaft): Naturraum Wohld
Karl-Friedrich Weber stellte anhand zahlreicher Fotografien die Besonderheiten des Wohlds dar. Die Kombination aus Vegetation (u. a. Pfeifengraswiesen), Artenvielfalt (z. B. Wildkatze, Rotmilan) und historisch bedeutsamen Landschaftsstrukturen mache das Gebiet ökologisch wertvoll.
Er erinnerte daran, dass der Geopunkt Jurameer aufgrund außergewöhnlicher Funde international bekannt ist und Forschungsteams aus aller Welt anzieht. Auch bestehende Belastungen, z. B. durch die Autobahn, wurden eingeordnet.
Mit einem Einstein-Zitat („Wir können unsere Probleme nicht mit den gleichen Denkweisen lösen, die wir benutzt haben, um sie zu erschaffen“) regte Weber zu einem zukunftsweisenden, ganzheitlichen Umgang mit der Energiewende auf kommunaler Ebene an.
Vortrag von Thomas Lang (unabhängiger Experte für Energiepolitik): Technische und wirtschaftliche Einordnung von Windenergie
Thomas Lang, der sich überparteilich mit Fragen der Energienutzung befasst, erläuterte auf Grundlage öffentlich zugänglicher Daten die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Windenergie.
In der Region zwischen Ahlum, Apelnstedt und Dettum sind bereits 19 Windenergieanlagen in Betrieb, acht weitere befinden sich in Planung. Laut Marktstammdatenregister (BNetzA) sind im Landkreis Wolfenbüttel rund 361 MW Windleistung installiert, weitere 192 MW befinden sich im Genehmigungsverfahren.
Aus öffentlich verfügbaren Verbrauchsdaten lässt sich ein durchschnittlicher Strombedarf von rund 81 MWh pro Stunde (≈ 708 GWh/Jahr) für den Landkreis ableiten. Bereits heute wird regional mehr Strom erzeugt als verbraucht – ein Muster, das sich auch in den Kreisen Peine, Helmstedt und Gifhorn wiederfindet.
Lang erläuterte, dass fehlende Hoch- und Höchstspannungsleitungen zu wachsenden Netzengpässen führen. Deutschlandweit stehen lediglich rund 24 GWh Pumpspeicher und etwa 22 GWh Batteriespeicher zur Verfügung. Diese Kapazitäten reichen nicht aus, um größere Erzeugungsspitzen über längere Zeiträume aufzunehmen.
Auf Basis früher veröffentlichter Kostenentwicklungen wies Lang darauf hin, dass bei Fortschreibung dieser Trends für 2024/25 Gesamtkosten für Redispatch, Abregelungs- und Ausgleichsmaßnahmen – also Einspeisebegrenzungen bei Netzengpässen – sowie Zahlungen ans benachbarte Ausland von mehreren Mrd. € bereits angefallen sind. Er betonte ausdrücklich, dass es sich hierbei um eine Hochrechnung handelt und nicht um eine amtliche Statistik; für 2024 liegen bislang nur vorläufige Daten vor.
Zum rechtlichen Rahmen führte er aus:
Das WindBG/NWindG fordert 2 % Landesfläche für Windenergie bis 2032.
Das EEG sieht bis 2040 eine bundesweite Gesamtleistung von 160 GW Windenergie vor – etwa 23.000 Anlagen mit durchschnittlich rund 7 MW.
Lang vertrat die Einschätzung, dass Niedersachsen diese Ausbauziele bereits weitgehend erfüllt und ein zusätzlicher Zubau ohne parallelen Infrastrukturausbau vor allem zu vermehrten Netzeingriffen führen würde. Vorrangig sei deshalb die technische Weiterentwicklung bestehender Anlagen und Strukturen, insbesondere durch:
• Repowering älterer Anlagen,
• den bedarfsgerechten Ausbau der Stromnetze,
• moderne Speichertechnologien,
• sowie Forschung und Innovation.
Ohne diese Voraussetzungen würden zusätzliche Anlagen bestehende Engpässe weiter verstärken.
Auf Wunsch der Besucherinnen und Besucher ging Lang abschließend auf die Akzeptanzabgabe ein. Er erläuterte, dass diese zwar zusätzliche Einnahmen für die Gemeinden ermöglichen kann, die Finanzierung jedoch über Netzentgelte und Umlagen letztlich von allen Stromverbrauchern getragen wird.
In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass die tatsächliche kommunale Beteiligung im Planungsgebiet häufig deutlich geringer ausfällt als in Brancheninformationen dargestellt. Die oft genannten „bis zu 30.000 € pro Anlage und Jahr“ sind gesetzliche Höchstwerte, deren Erreichen vom tatsächlichen Ertrag abhängt und die zusätzlich zwischen allen Kommunen im 2.500-m-Radius aufgeteilt werden.
Diskussion und Rückmeldungen auch im Nachgang der Veranstaltung
Während der Präsentationen herrschte trotz vieler auch stehender Gäste eine konzentrierte und wertschätzende Atmosphäre. In der Pause und nach den Vorträgen wurde angeregt und sachlich diskutiert. Eine Bildpräsentation lokaler Tierarten (u. a. Rotmilan, Waldohreule, Kernbeißer, Rohrweihe) bot zusätzlichen Gesprächsstoff. Die zahlreichen Fragen während der Fragerunden zeigten den hohen Informationsbedarf der Bürgerinnen und Bürger.
Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Abends bewerteten die Veranstaltung positiv.
Die Rückmeldungen, Kommentare und der Austausch im DorfFunk sowie der Leserbrief auf der Plattform Niedersächsische LandNews (Niedersachsens Digitale Dörfer) zu dem Abend zeigen zum einen, wie wichtig eine Einbeziehung der Einwohnerinnen und Einwohner vor einer solchen Entscheidung ist, damit alle Stimmen gehört werden. Sie zeigen aber auch, wie schnell einzelne falsche Tatsachenbehauptungen die Stimmung in der Gemeinde beeinflussen können.
In mehreren Beiträgen wurden nachweislich unzutreffende Angaben über den Ablauf der Veranstaltung und über die Referenten wiedergegeben. Diese Unrichtigkeiten wurden dann von weiteren Diskutierenden aufgegriffen, teils emotional zugespitzt und in politische Zusammenhänge gestellt.
Solche Fehlinformationen können die öffentliche Debatte unnötig polarisieren – ein weiterer Hinweis darauf, wie wichtig frühzeitige, korrekte und transparente Information für die gesamte Gemeinde ist. Nur wenn alle Fakten offenliegen, können Gemeinwohlinteressen sachgerecht berücksichtigt und Partikularinteressen klar erkannt und eingeordnet werden. Ein offener Dialog ist daher Voraussetzung, um tragfähige Entscheidungen im Sinne aller Einwohnerinnen und Einwohner zu treffen.
Bürgerinitiative Transparenz für Schandelah

Die MeisterHunter Competition 2025 ist entschieden

London, 19. November 2025 – Im legendären Stereo Covent Garden in London überzeugte Anna Lakner aus Finnland mit einer außergewöhnlichen Cocktail-Kreation und sicherte sich den Titel Meister Hunter 2025 sowie ein Preisgeld von 3.000 £. Der zweite Platz ging an Jakub Baštinec aus Tschechien (1.000 £), den dritten Platz belegte Mateusz Szuchnik aus Polen (500 £). Insgesamt traten neun Finalisten aus acht Ländern gegeneinander an, die sich zuvor in nationalen Wettbewerben gegen 154 Mitbewerber durchgesetzt hatten.

„Die MeisterHunter Competition hat sich seit ihrer Premiere 2018 von einem kleinen lokalen Event zu einer internationalen Bühne für Bartender entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahr kamen 2025 drei neue Märkte hinzu, und mit fast 300 Bewerbungen wurde ein neuer Anmelderekord erreicht – ein klares Zeichen für die wachsende Bedeutung des Wettbewerbs“, erklärt Florian Beuren, Global Brand Ambassador von Jägermeister.

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht Jägermeister Manifest – der Super-Premium-Kräuterlikör, dessen komplexes Geschmacksprofil die perfekte Basis für außergewöhnliche Kreationen bietet. Ziel ist es, Bartender aus aller Welt zusammenzubringen, ihre Kreativität zu fördern und den Austausch innerhalb der Bar-Community zu stärken. Das Finale ist ein Live-Event, bei dem die Drinks vor einer hochkarätigen Jury – bestehend aus Simon Webster (Barlife UK), Elliot Ball (Murder Inc, Cocktail Training Co), Stu Bale (The Crucible), Niall Webster (Filmemacher) sowie Florian Beuren und Nina Eggeling (Jägermeister) – sowie einem Branchenpublikum präsentiert werden. Der Gewinner wird Teil des Hubertus Circle, dem globalen Bartender-Netzwerk von Jägermeister.

Weitere Highlights gibt es auf Instagram: instagram.com/meisterhunter

There is nothing to show here!
Slider with alias mensgala-11 not found.

SPD Cremlingen unterstützt Jens Drake als Bürgermeisterkandidaten

Presseinformation SPD Gemeindeverband Cremlingen

Der SPD-Gemeindeverband Cremlingen und die SPD Gemeinderatsfraktion unterstützen Jens Drake als Kandidaten für das Amt des Gemeindebürgermeisters. Das gibt der Gemeindeverbands-Vorstand nach intensiven Gesprächen und Beratungen bekannt.
„Jens Drake bringt Erfahrung, Haltung und das nötige Gespür für die Themen mit, die die Menschen in Cremlingen bewegen“, erklärt Julia Perkowski, Vorsitzende der SPD Cremlingen. Der Fraktionvorsitzende Dr. Peter Abramowski ergänzt: „Jens Drake steht für eine Politik, die zuhört, gestaltet und zusammenführt, das hat er als Ortsbürgermeister in Cremlingen mehrfach unter Beweis gestellt.“
Die SPD sieht Jens Drake als jemanden, der Bewährtes fortführen und gleichzeitig neue Impulse setzen kann – mit klarem Blick für Familien, Umwelt, Ehrenamt, Feuerwehr und gute Nachbarschaft.
Die Entscheidung folgt auf die Ankündigung von Detlef Kaatz, im Jahr 2026 nicht erneut zu kandidieren. Ihm dankt die SPD ausdrücklich für seine Arbeit in zwei Amtszeiten. „Detlef Kaatz hat die Gemeinde mit Sachverstand, Ruhe und Verlässlichkeit geprägt. Dafür sind wir sehr dankbar“, so Malte Scheffler, stellv. Gemeindeverbandsvorsitzender.
Mit Jens Drake möchte die SPD die erfolgreiche Entwicklung der Gemeinde fortsetzen und weiter sozial, ökologisch und zukunftsorientiert gestalten. Die offizielle Nominierung von Jens Drake soll Anfang 2026 erfolgen.
(Fotocaption: Dr. Peter Abramowski (links, Fraktionsvorsitzender) und Malte Scheffler (rechts, stellv. Gemeindeverbandsvorsitzender) mit Jens Drake, derzeit Ortsbürgermeister in Cremlingen. Foto:privat)

 

Buntes Programm beim Seniorenkreis Sickte

0

Sickte. Am 5. November 2025 trafen sich 34 Senioreninnen und Senioren zum monatlichen Treffen im Burschenhof Sickte. Marianne Hoppe begrüßte die Alleinunterhalterin Frau Gudrun Peter herzlich und diese kündigte ein buntes Programm aus Musik und Lesungen an. Ebenso wurden vier neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich im Seniorenkreis Sickte begrüßt.

Zwischen Musik mit der klangvollen großen Harfe, der Tenorflöte und der Gitarre, las Gudrun Peter spaßige Kurzgeschichten und Gedichte verschiedener Autoren vor, welche mit großem Beifall beklatscht wurden.

Bei Kaffee und Kuchen wurde an die Geburtstagskinder gedacht und ein Ständchen gebracht. Abschließend erinnerte Marianne Hoppe an die Einladung der Gemeinde Sickte zur gemeinsamen Adventsfeier am 3. Dezember um 14:30 Uhr im Burschenhof, sowie an das kommende Treffen des Seniorenkreis am 7. Januar 2026, diesmal ab 12:00 Uhr im Burschenhof mit einem gemeinsamen Braunkohlessen und einem Jahresrückblick 2025.

Mit dem gemeinsamen Händeanfassen und den besten Wünschen für die Gesundheit verabschiedete sich der Seniorenkreis bis zum Wiedersehen zur Adventsfeier der Gemeinde am 3. Dezember und dem nächsten Treffen am 7. Januar 2026 im Burschenhof. Joachim Rust

Bild privat

There is nothing to show here!
Slider with alias mensgala-11 not found.