Donnerstag, April 2, 2026

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Fünf Jahre gemeinsamer Einsatz für mehr Biodiversität im Ackerbau

Pressemitteilung 19.11.2025

FINKA zieht Bilanz: Fünf Jahre gemeinsamer Einsatz für mehr

Biodiversität im Ackerbau

Braunschweig, 19. November 2025

Im Projekt FINKA (Förderung von Insekten im Ackerbau) erprobten mit finanzieller Förderung über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt 30 konventionell wirtschaftende Betriebe in einem Tandem mit 30 Ökobetrieben den Verzicht auf Herbizide und Insektizide. Über fünf Jahre entwickelten landwirtschaftliche Praxis, Wissenschaft und ackerbauliche Beratung gemeinsam praxistaugliche Lösungsansätze zur Reduktion von chemischen Pflanzenschutzmitteln. Die Maßnahmen auf den Projektflächen wurden ökologisch und ökonomisch evaluiert. Das Vorhaben wurde gemeinsam vom Netzwerk Ackerbau Niedersachsen (NAN) e.V., der Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH (KÖN) und dem Landvolk Niedersachsen e.V. sowie Partnern aus der Wissenschaft umgesetzt.

Am vergangenen Montag trafen sich Landwirte und Fachleute der Region Braunschweig auf Burg Warberg im Landkreis Helmstedt, um die Ergebnisse des Projekts nach fünf Jahren Projektarbeit zu diskutieren. Volker Meier, Geschäftsführer des Niedersächsischen Landvolks Braunschweiger Land e.V., begrüßte die Teilnehmenden und hob die erfolgreiche Zusammenarbeit im niedersachsenweiten Verbundprojekt hervor.

Jana Tempel vom Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V. (NAN) gab einen Überblick über die Projektergebnisse: Insekten und Ackerbegleitpflanzen profitieren von der Bewirtschaftungsänderung. So ist im herbizidfreien Winterweizen das Blühangebot siebenmal höher als auf konventionellen Flächen. Auch die Vielfalt der Ackerbegleitarten nimmt zu. Dabei muss jedoch zwischen tolerierbaren Arten wie Ehrenpreis oder Acker-Vergissmeinnicht und problematischen Arten wie Ackerfuchsschwanz oder Windhalm differenziert werden. Ökonomisch fällt die Bilanz differenziert aus: Im Getreide ist mit rund 10 % Ertragsverlust zu rechnen, gleichzeitig sind die Kosten für mechanische Beikrautregulierung geringer als in der Herbizidstrategie. Wintergetreide gilt daher als geeignete Einstiegskultur. In Hackkulturen wie Mais sind im Mittel 8 % Ertragsverluste zu verzeichnen und die mechanische Regulierung ist kostenintensiver, da in der Regel mehrmaliges Striegeln und Hacken notwendig ist.

Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer des NAN, moderierte die anschließende Gesprächsrunde, in der FINKA-Betriebe der Region von ihren standortspezifischen Erfahrungen berichteten. Dabei wurde deutlich, dass neben der Integration mechanischer Geräte gerade die vorbeugenden Maßnahmen, wie eine ausgewogene Fruchtfolge, die Sortenwahl, eine sorgfältige Saatbettbereitung sowie ein angepasster Aussaatzeitpunkt von hoher Bedeutung für das Unkrautmanagement sind.

FINKA-Öko-Landwirt Carsten Behr betonte: „Ich baue grundsätzlich nur noch langstrohige Getreidesorten an, da diese ein besseres Beikrautunterdrückungsvermögen mitbringen.“

„In Zuckerrüben lohnt sich der Herbizidverzicht aufgrund der kostenintensiven Handhacke nicht. Da sind betriebswirtschaftliche große Verluste zu verzeichnen. Im Getreideanbau hingegen kann der Striegel eine sinnvolle Ergänzung darstellen – etwa zur Gräserregulierung“, ergänzte FINKA-Landwirt Ulrich Löhr.

Und FINKA-Landwirt Henning Ehrlers fasste zusammen: „Am einfachsten ist Herbizidverzicht in spät gedrilltem Winterweizen umzusetzen. Bezüglich der Hackfrüchte sind Grenzen gesetzt – technisch gesehen ist das beherrschbar, aber das ist aufwändiger. Wir müssen dann deutlich öfter auf den Acker, denn wir haben in der Regel mehr Überfahrten. Wir müssen den Acker genauer im Blick behalten – für das richtige Timing der Maßnahme und zur Erfolgskontrolle.“

Die finalen Ergebnisse werden auf der FINKA-Abschlussveranstaltung am 3. Dezember 2025 in Hannover vorgestellt und diskutiert. Weitere Informationen: www.finka-projekt.de

Das Projekt FINKA wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz sowie dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. Das Projekt läuft bis Ende 2025.

Verbundpartner im Projekt sind die Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH, das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V., das Landvolk Niedersachsen e.V. sowie das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels und die Georg-August-Universität Göttingen.

Fotoquelle: S von Davier, NAN

 

Einladung zur Weihnachtsfeier der drei Bergdörfer

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Einladung zur Weihnachtsfeier der drei Bergdörfer,

Evessen, Gilzum und Hachum

Herzlich möchte ich die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Evessen zur Weihnachtsfeier in das DGH Evessen einladen.

Die Feier findet am Mittwoch, den 03.12.2025, um 15:00 Uhr auf dem Saal des DGH Evessen statt.

Neben dem geselligen Beisammensein wird die KiTa Evessen unter der Leitung von Claudia Simon, als auch Gäste den Nachmittag mit Darbietungen ausfüllen.

Ich bedanke mich hiermit schon mal bei den KiTa-Familien für das tolle Engagement.

Mit freundlichen Grüßen,

Bürgermeisterin Dunja Kreiser

 

Klönen mit den GRÜNEN kam gut an

Destedt. Jüngst hatten die GRÜNEN in Destedt zum Klönen ins Landgasthaus Krökel/jetzt XU eingeladen. In zwangloser Runde stand das Dorf- und Gemeindegeschehen im Mittelpunkt der Gespräche.

Wann kommt endlich Tempo 30 auf allen Straßen der Ortschaft? Bereits vor über einem Jahr hatte sich der Ortsrat einstimmig dafür ausgesprochen und den Beschluss an die Gemeinde weiter geleitet. Auch nach dem Baugebiet „Lehmkuhlenbreite“ wurde gefragt. Entgegen von Gerüchten ist die Verwaltung immer noch im Gespräch mit dem Grundbesitzer. Positiv wurde angemerkt, dass sich die Grünflächenpflege der Gemeinde deutlich verbessert habe. Auch das Meldoo-System der Gemeinde kam zur Sprache. Hier scheint es noch Handlungsbedarf zu geben.

Bundespolitisch wurde das bisherige Auftreten des Bundeskanzlers Merz scharf kritisiert. „Man merkt ihm an, dass er keine Regierungserfahrung hat und in seinem Job schwimmt“, erklärte eine Besucherin. Der Abend kam bei allen positiv an – demnächst ist ein Käsefondueabend geplant.

CDU Cremlingen nominiert Tobias Breske als Bürgermeisterkandidaten

Pressemeldung

Mitgliederversammlung mit einstimmigem Votum

Der CDU-Gemeindeverbandsvorstand hatte sich bereits im Vorfeld einstimmig für Tobias Breske als den Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Cremlingen ausgesprochen. Nun folgte auch die Mitgliederversammlung dieser Empfehlung und nominierte den 51-jährigen Verwaltungsleiter aus Hemkenrode offiziell für die Bürgermeisterwahl 2026.

In seiner Bewerbungsrede erinnerte Breske an den engagierten Wahlkampf 2021, bei dem er als Bürgermeisterkandidat 41 Prozent der Stimmen erzielen konnte – ein starkes Ergebnis unter den damaligen politischen Rahmenbedingungen. „Natürlich hat es damals nicht ganz gereicht, aber das Gefühl ist geblieben: Da ist noch etwas offen, da ist noch etwas, das ich bewegen will“, so Breske.

Der gebürtige Cremlinger lebt mit seiner Familie in Hemkenrode, engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich als Ortsbrandmeister der Feuerwehr und bringt beruflich mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Kommunalverwaltung mit: Derzeit leitet er als allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters die Verwaltung der Gemeinde Lehre mit rund 250 Beschäftigten.

Inhaltlich stellte Breske klar, wofür er steht: „Eine Verwaltung, die als Team funktioniert und gemeinsam gestaltet. Eine Politik, die nicht nur redet, sondern zuhört, entscheidet und umsetzt.“ Zu seinen Schwerpunkten zählen bezahlbarer Wohnraum in allen Ortschaften, eine bürgernahe und digital gut aufgestellte Verwaltung, solide Gemeindefinanzen sowie eine klare Wertschätzung des Ehrenamts.

Besonders wichtig sei ihm eine neue politische Haltung: „Weg von: ‚Für jede Lösung gibt’s ein Problem‘ – hin zu: ‚Lasst es uns einfach machen – gemeinsam.‘ Wir brauchen Mut, Entscheidungen und neue Wege, auch wenn sie unbequem sind.“

Zum Abschluss richtete Breske einen klaren Appell an die Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer: „Ein Wahlkampf gewinnt sich nicht von selbst. Wir brauchen Menschen, die mitmachen – an der Haustür, am Infostand, im Netz oder im Gespräch mit den Nachbarn. Jede Stunde, jeder Beitrag, jedes Gespräch zählt. 2026 kann unser Jahr werden – packen wir es gemeinsam an!“

Mit der Nominierung startet die CDU Cremlingen geschlossen und motiviert in den bevorstehenden Wahlkampf. Tobias Breske wurde von den Mitgliedern einstimmig gewählt – ein klares Zeichen für das große Vertrauen in seine Kompetenz und langjährige Erfahrung in der kommunalen Verwaltung“, so der CDU-Gemeinde-verbandsvorsitzende Daniel Eimers. „Tobias Breske bringt genau das Profil mit, das unsere Gemeinde jetzt braucht: Fachliche Stärke, Bodenständigkeit und den unbedingten Willen, gemeinsam etwas zu bewegen.“

Foto: privat   Bildunterschrift: Einstimmig nominiert: Tobias Breske, der Kandidat für das Amt des Gemeindebürgermeisters, und die beiden Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Daniel Eimers (li.) und  Frank Denecke (re.)  

aLa-Angebot wird erweitert

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Lavie Reha verknüpft die Möglichkeiten verschiedener Bereiche. Info-Abend in der letzten November-Woche.

Königslutter. Das Angebot der Lavie Reha gGmbH richtet sich an Personen, die aus den unterschiedlichsten Gründen als nicht-erwerbsfähig gelten. Die gemeinnützige Gesellschaft bietet ihrer Klientel in Königslutter und Braunschweig eine persönliche Orientierung über die Tagesstruktur bis hin zu Teilzeitjobs. Dieses erfolgreiche Konzept der Rehabilitation, an dem aktuell 160 Menschen teilnehmen, wird nun noch einmal intensiviert – mit Bordmitteln sozusagen.

Flyer: C est_Lavie_Flyer

„Wir verknüpfen künftig unsere Angebote des Zuverdienstes und der aLa“, sagt Uwe Rump-Kahl. Der Diplom-Sozialarbeiter verantwortet den Bereich aLa („anderer Leistungsanbieter“). Ihm zur Seite steht Christina Goedeke, bei der die Fäden der Abteilung Zuverdienst zusammenlaufen. „Gemeinsam haben wir eine Kapazität von rund 40 Plätzen“, schildert sie. Im Zuverdienst sind aktuell 10 Teilnehmer jeweils zwischen 5 und 15 Wochenstunden in folgenden Einsatzstellen, das Sozialkaufhaus „ Magazin“,  die Lavie Fahrradwerkstatt, das Inklusionscafe „C‘est la vie“, die „Kreativwerkstatt“ bei Lavie, die Stadtbücherei Königslutter, das Stadtarchiv Königslutter, städtische Kitas und seit neuestem auch ein externer Landschafts-/Gartenbaubetrieb aus Königslutter.

ALa hat insgesamt 15 Menschen in Arbeitsbereich, im Berufsbildungsbereich und der unterstützten Beschäftigung. Darunter sind auch zwei Teilnehmer, die über das Budget für Arbeit sozialversicherungspflichtig in Königslutter beschäftigt sind sowie zwei Teilnehmer, die in eine Ausbildung vermittelt wurden, dabei einmal über das Budget für Ausbildung. Auch nach der Vermittlung werden die Teilnehmer weiter in geringerem Umfang über Lavie weiter betreut . Rump-Kahl ergänzt: „Wir sind sehr zufrieden in unseren Vermittlungen, hier sind wir voll im Zielfahrplan mit unseren Teilnehmern. In beiden Bereichen gibt es noch freie Plätze.“

Für die weiteren Fragen bietet Lavie nun einen Info-Abend, bei dem man sich über alle Möglichkeiten bei Lavie erkundigen kann. Der Abend richtet sich an Betroffene und Angehörige, aber auch an Einrichtungen der Eingliederungshilfe, wie Tagesstätte und Tagesklinik oder die Abgangsklassen der Förderschulen. „Wir haben ein Anschlussangebot entwickelt, das es so bisher noch nicht gab.“ So beinhalte der erste Schritt die Prüfung, in wieweit die Menschen Lust und Fähigkeit haben für eine wie auch immer geartete Tätigkeit. „Die berufliche Teilhabe bei aLa und Zuverdienst  bedeutet, dass man erstmal da ist und überhaupt etwas macht“, erklärt Uwe Rump-Kahl.

Wofür auch immer sich die Menschen entscheiden: „Was alles bei Lavie möglich ist, darüber informieren wir am Mittwoch, den 26. November, in unserer Cafeteria, Fallersleber Straße 12, von 17.30 bis ca. 19 Uhr.“

Foto: Uwe Rump-Kahl und Mitarbeiterin Christina Goedeke freuen sich auf den Infoabend bei Lavie, bei dem es um den „anderen Leistungsanbieter“ (aLa) geht. Foto: Regio-Press

Akkordeon-Jugendorchester Destedt e.V. bangt um seinen Probenraum

Destedt. Auf Einladung des Vorsitzenden Jens Voges besuchte CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske kürzlich den Übungsabend des Akkordeon-Jugendorchesters Destedt e.V. (AJO), denn die Musikerinnen und Musiker sind verunsichert: Der vom Orchester genutzte Probenraum im Souterrain der Destedter Grundschule wird derzeit immer wieder ins Gespräch gebracht, um die beengte Raumsituation der Schule zu entschärfen.

Ich habe mir persönlich ein Bild von den Räumlichkeiten gemacht“, berichtet Breske. „Aufgrund seiner geringen Raumhöhe und Größe und der fehlenden Fenster ist der Raum für schulische Zwecke aus meiner Sicht absolut ungeeignet. Zudem würde man einem in der Ortschaft verwurzelten Verein, der eine vorbildliche Jugendarbeit leistet, die Bedingungen unnötig erschweren.“

Das Akkordeon-Jugendorchester e.V. Destedt wurde 1975 gegründet und zählt rund 25 aktive Musikerinnen und Musiker. Unter der musikalischen Leitung von Ilka Siemsen und Alena Gieseke reicht das Repertoire von traditionellen Stücken bis hin zu moderner Pop- und Filmmusik. Das Orchester ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Dorflebens und feierte in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumskonzert in der Epiphanias-Kirche Destedt.

Ich habe großen Respekt vor der Arbeit, die hier geleistet wird“, betont Breske. „Vereine wie dieser tragen maßgeblich zu einem lebendigen Dorfleben bei, fördern Gemeinschaft und bieten jungen Menschen eine sinnvolle Möglichkeit der Freizeitgestaltung.“

Breske, der selbst seit einigen Jahren förderndes Mitglied des Orchesters ist, kündigte an, das Thema in den entsprechenden Gremien aufzugreifen: „Mir ist wichtig, dass wir eine Lösung finden, die sowohl den Raumbedarf der Schule als auch die berechtigten Interessen des Orchesters berücksichtigt. Eine gute Zusammenarbeit kann hier nur im Dialog gelingen.“

Einladung von Cantamus zum Projektchor von Januar bis März 2026

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Pressemitteilung

Alle zwei Jahre lädt Cantamus – Gemischter Chor der Christuskirche Weddel zu einem Projektchor am Anfang des Jahres ein. 2026 ist es wieder soweit.

Da Weddel im nächsten Jahr sein 800jähriges Jubiläum feiert, steht auch der Projektchor unter diesem Thema. Die Musik hat in diesen 800 Jahren eine große Entwicklung gemacht. Dieser wollen wir mit Beispielen ein wenig nachspüren. Wie klang z.B. die Sehnsucht nach Frieden vor 800 Jahren und wie klingt sie heute? Dabei steht uns auch Eva-Maria Karras zur Seite, die auf mittelalterlichen Gesang spezialisiert ist. Sie wird mit uns an einem Probentag mittelalterliche Gesänge einstudieren, die auf Schenkenliedern fußen und auf dem Jakobs-Pilgerweg gesungen wurden.

Die Proben finden immer dienstags im Paul-Gerhardt-Haus, Kirchstr. 16 von 19.45 Uhr bis 21.15 Uhr statt. Sie beginnen am Dienstag, den 6. Januar. Das Konzert findet im Rahmen der Weddeler Abendmusik am Sonntag, 15. März um 18 Uhr in der Christuskirche statt. Der Probentag ist bislang am Samstag, 7. Februar geplant.

Die Teilnahme ist für jeden und jede offen. Wir würden uns aber wegen einer besseren Planung über eine Voranmeldung freuen, am liebsten per Mail an musik@christuskirche-weddel.de, aber auch über jedes bekannte Chormitglied oder über das Pfarramt, Telefon 05306–4157.

Zukunftspreis Wolfenbüttel: Nachhaltige Projekte gesucht

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Der Zukunftspreis Wolfenbüttel soll in 2026 Projekte auszeichnen, die Nachhaltigkeit im Landkreis Wolfenbüttel sichtbar machen – zum Beispiel in den Bereichen Umwelt, Bildung, Zusammenhalt, Ressourcenschonung oder Energie. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird an ein einziges Projekt vergeben. Mitmachen können alle aus dem Landkreis – ob allein, im Team, als Verein, Schule, Initiative oder Unternehmen. Fünf Partner – Kommunen, Stiftungen und Hochschule – loben den Preis aus. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2026. Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb gibt es unter: www.lkwf.de/zukunftspreis

„Dass der Zukunftspreis Wolfenbüttel erstmals gemeinsam von fünf Partnern aus dem Landkreis vergeben wird, steht für den kooperativen Ansatz, den wir hier im Landkreis verfolgen.  Auf diese Weise bündeln wir Ideen und Ressourcen. Die eingereichten kreativen und engagierten Projekte sollen beispielhaft zeigen, wie wir Nachhaltigkeit hier vor Ort leben und gestalten können“, so Landrätin Christiana Steinbrügge.

Orientierung an nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen

Grundlage für den Wettbewerb sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Diese Ziele beschreiben, wie wir unsere Welt gerechter, gesünder und zukunftsfähig machen können – durch Klimaschutz, gute Bildung, Chancengleichheit, sauberes Wasser, faire Arbeit und vieles mehr.

Das eingereichte Projekt sollte sich an mindestens einem dieser Ziele orientieren und einen konkreten Beitrag dazu leisten – hier bei uns im Landkreis Wolfenbüttel: Ob Skizze, Video, Konzeptpapier oder etwas ganz Anderes: Das eingereichte Projekt soll verdeutlichen, wie es wirkt und warum es nachhaltig ist. Auch kleine Initiativen können Großes bewirken. Weitere Informationen zu den 17 Zielen finden sich unter: www.17ziele.de

Fünf Partner loben Zukunftspreis aus

Der Preis wird getragen von fünf Partnern: der Curt Mast Jägermeister Stiftung, dem Landkreis Wolfenbüttel, der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, der Stadt Wolfenbüttel und der Stiftung Zukunftsfonds Asse.

Für Rückfragen und weitere Informationen: Sebastian Barnstorf (Referat für Nachhaltigkeit & Klimaschutz, LK Wolfenbüttel) unter: klimaschutz@lk-wf.de oder 05331 84 7821.

Bildunterschrift: Fünf Partner loben den Zukunftspreis Wolfenbüttel 2026 aus. Bild: Landkreis Wolfenbüttel

Ein LaWiesel mit Herz und Haltung

Nicht stromlinienförmig, aber liebenswert: Das neue Lavie-Maskottchen entfaltet Wirkung nach Innen und Außen.

Königslutter. Kleines Tier, große Wirkung. Was sich derzeit rund um das jüngste Teammitglied der Lavie-Reha abspielt, darf man getrost als Hype bezeichnen. Dabei lautete der Auftrag an die Medien-Gruppe der Einrichtung in Königslutter eigentlich nur, mal ein sympathisches Maskottchen zu entwerfen. Das gelang furios. Nur mit dem sympathisch ist das so eine Sache.

„Unser Flavi ist frech, schelmisch und ein bisschen chaotisch – aber immer liebenswert“, sagen Lennart Pfeifer, Emely Zoll und Christin Wiedmann. Die drei sind im ersten Lehrjahr und lassen sich gerade zu Mediengestaltern ausbilden. Gemeinsam mit Teamleiterin Sidonie von Schilling haben sie sich um das Projekt ,Maskottchen‘ gekümmert. Herausgekommen ist ein Kuscheltier der Gattung LaWiesel. Flavi hat ein aufgewecktes Gesicht und trägt seine Haare in Lavie-typischem Blau. „Wir haben sind schon 80 Stück verkauft“, freut sich die Gruppe über den Erfolg ihrer Kreation.

Mittlerweile steht die rund 20 Zentimeter lange Figur, deren Haare in Königslutter per Hand angenäht werden, nicht mehr allein da. Vielmehr entwickelt sich Schritt für Schritt ein eigenes Universum: Buttons kennzeichnen ihre Träger als Freunde des ,Teams Flavi‘. Postkarten zeigen das LaWiesel (Motto: Lieber witzig verwuselt als langweilig perfekt!) in den unterschiedlichsten Posen. Ein Lesezeichen in Kuscheltier-Optik wurde entworfen, ebenso eine Trinkflasche. Bei der Weihnachtsfeier ist eine Talentshow geplant, bei der es einen Flavi-Pokal zu gewinnen gibt. Und selbstverständlich gibt es auch schon eine Instagram-Seite (flavi_lavie), auf der man mit dem Vierbeiner chatten kann. „Jede Anfrage wird beantwortet“, versichert Emely Zoll, „wenn auch in Flavis ganz eigener Sprache.“

Wer den Erfolg von Flavi verstehen will, der muss sich ein wenig reindenken in die Arbeit der Lavie Reha, einer gemeinnützigen GmbH. Dort kümmert man sich um rund 160 Teilnehmende, die unter seelischen Problemen leiden. Rehabilitation und Ausbildung sind die Kernanliegen des Teams um Geschäftsführerin Corinna Wollenhaupt. Ein gut gewähltes Maskottchen kann das Wir-Gefühl stärken und Herzen erobern.

Genau das schaffte das LaWiesel – auch auf ungewöhnlichen Wegen. „Flavi hat einen guten, aber auch schelmischen Geist, der immer dann auftaucht, wenn etwas schief läuft“, erklärt Sidonie von Schilling. Ob Stifte weg sind oder der Drucker streikt: „Da steckt sicher Flavi dahinter.“ Auf diese Weise werde nicht nur die Schuldfrage auf humorvolle Art gelöst. „Wir bringen die Teilnehmenden auch dazu, sich nicht so schnell zu ärgern.“ Ganz nebenbei stärke das Tierchen dadurch auch den inneren Zusammenhalt der Truppe.

Dass ein Maskottchen zudem eine Außenwirkung entfaltet, liegt auf der Hand. Flavi habe aber nicht nur ein freundliches Gesicht, betont das Trio. „Er soll auch den Lavie-Geist nach außen tragen: Stets fleißig, überall und nirgendwo – Flavi ist ein Wiesel mit Herz und Haltung.“ Als Geburtsdatum ist übrigens das Jahr 1995 vermerkt, als auch die Reha-Einrichtung gegründet wurde.

Für Sidonie von Schilling ist der Erfolg ihrer Mediengruppe auch aus therapeutischer Sicht kaum überzubewerten. „Es ist so schön zu sehen, wie sie in dem Thema aufgehen.“ Für die Flavi-Erfinder gelte ebenso wie für die Fans, dass sie das Haus-Maskottchen überaus liebevoll behandeln. „Sie sind bei dem Thema mit Herz und Seele dabei und kommen spürbar aus sich heraus.“

Dazu passt, dass Ende 2024 ein erster Entwurf des LaWiesels durchgefallen war. „Die ersten Skizzen wirkten Comic-hafter, das gefiel nur wenigen.“ Denn das künftige Aushängeschild sollte nicht allzu süß sein. „Es soll so sein wie wir alle bei Lavie“, betont das Trio. Zwar liebenswert und frech, aber gerne individuell und etwas seriöser. „Wir wollen ja auch ernst genommen werden.“

Sie entwarfen Flavi und sein mittlerweile eigenes Universum bei der Lavie Reha in Königslutter (von links): Lennart Pfeiffer, Ausbilderin Sidonie von Schilling, Emely Zoll und Christin Wiedmann.  Foto: Regio-Press

Titelfoto: Gute Laune garantiert: Die Flavi-Erfinder (von links) Christin Wiedmann, Lennart Pfeiffer und Emely Zoll an ihrem Stand beim Lavie-Hoffest im Sommer.  Foto: privat

SPD nominiert Martin Albinus offiziell zum Landratskandidaten

Pressemitteilung  15.11.2025

Was für ein Tag für die SPD im Landkreis! Die Mitgliederversammlung des
SPD-Unterbezirks Wolfenbüttel wird allen Beteiligten als ein Fest der Demokratie und
des Zusammenhalts in Erinnerung bleiben. Im Mittelpunkt stand die Nominierung von
Martin Albinus als Landratskandidat für die Kommunalwahl 2026 – ein Moment, der
von Begeisterung und Aufbruchsstimmung getragen wurde. Albinus wurde mit 99 %
der Stimmen offiziell nominiert.
Rund 100 Anwesende haben sich im Ohrumer Dorfgemeinschaftshaus eingefunden,
um mit der Nominierung von Albinus den Startschuss für das Kommunalwahljahr 2026
zu geben. Seine offizielle Website wurde direkt nach seiner Wahl in Betrieb
genommen. Bürgerinnen und Bürger können nun unter www.martin-albinus.de alles
Wissenswerte über Albinus in Erfahrung bringen.


Herausragende Grußwortredner setzen emotionale Höhepunkte
Schon zu Beginn sorgten die prominenten Grußwortredner für Gänsehautmomente:
Der SPD-Landesvorsitzende und Ministerpräsident Olaf Lies begeisterte mit einer
leidenschaftlichen Rede, in der er die Bedeutung von Engagement und sozialer
Verantwortung hervorhob: “Das Herz der Demokratie liegt in der Kommunalpolitik”,
stellte Lies die Bedeutung der unzähligen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren,
dar. Seine Worte verliehen der Versammlung einen landesweiten Glanz und
motivierten die Anwesenden, gemeinsam für eine starke und gerechte Region
einzutreten.
Auch der Bezirksvorsitzende und Oberbürgermeister Braunschweigs, Dr. Thorsten
Kornblum setzte mit seinem Grußwort ein kraftvolles Zeichen für die Bedeutung
interkommunaler Zusammenarbeit. Mit viel Herzblut und Wertschätzung für die SPD
und den Kandidaten betonte er die Wichtigkeit von Mut, Innovationskraft und
Bürgernähe in der Kommunalpolitik. Dr. Thorsten Kornblum: “Martin Albinus ist
Verwaltungsprofi und bringt als Leiter einer großen Behörde das nötige Handwerk und
die Führungserfahrung mit, um der nächste Landrat von Wolfenbüttel zu werden. Als
engagierter Kommunal- und Sozialpolitiker weiß er zudem, wo die zukünftigen
politischen Herausforderungen liegen und kann mit seinem überregionalen Netzwerk die besten Lösungen für den Landkreis entwickeln und vor allem auch erfolgreich
umsetzen.“

Martin Albinus: Ein Kandidat mit Vision und Leidenschaft
Die Vorstellung von Martin Albinus als Landratskandidat wurde von den Mitgliedern mit
großem Applaus und sichtlicher Begeisterung aufgenommen. Albinus überzeugte mit
klaren Schwerpunkten:

● Demokratie stärken: Politik wieder nahbar machen, zuhören und gemeinsam
Lösungen schaffen – gegen Politikverdrossenheit und für eine offene
Gesellschaft.

● Medizinische Versorgung neu denken: Zukunftsfähige Konzepte für die
hausärztliche Versorgung und bessere Zusammenarbeit aller medizinischen
Akteure.

● Jugendbeteiligung fördern: Digitale Jugendforen und regelmäßige
Konferenzen, politische Bildung als Grundpfeiler für die nächste Generation.

● Lebendige Gemeinden gestalten: Investitionen in Dorfgemeinschaftshäuser,
innovative Nahversorgung und Treffpunkte für Jung und Alt.

Mit seiner langjährigen Erfahrung, seinem Teamgeist und seiner Innovationsfreude
steht Martin Albinus für eine bürgernahe und zukunftsorientierte Verwaltung. Die
Versammlung war sich einig: Mit ihm an der Spitze geht die SPD voller Energie und
Zuversicht in den Kommunalwahlkampf!