Donnerstag, April 2, 2026

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Bauhof der Gemeinde Cremlingen in Top-Zustand

Cremlingen, den 21.12.2025

Bauhof der Gemeinde Cremlingen in Top-Zustand

Cremlingen. Die Fraktion von Bündnis 90/Grüne besuchte jüngst den Bauhof der Gemeinde Cremlingen. Seit August 2024 befindet sich dieser in neuen Räumlichkeiten im Moorbusche. Der Leiter des Bauhofes, Philipp Stucki, führte die Grünen über das Gelände und zeigte mit Stolz die neuen Räumlichkeiten. „Ich bin froh, dass die Übergangslösung beendet ist und wir nun zukunftsfähig aufgestellt sind. Dieser Bauhof kann sich wirklich sehen lassen.“ Inzwischen sind kaum noch Fremdfirmen für die Gemeinde tätig, sondern der Bauhof übernimmt mit seinen 15 Beschäftigten die Arbeiten, u.a. auch in drei Dörfern den Winterdienst.

Beeindruckt waren die Grünen vom Maschinenpark und der Kreativität der Mitarbeiter. So werden zahlreiche Arbeiten in einer Tischler- bzw. Metallwerkstatt eigenständig erledigt.

Ein großes Aufgabenspektrum ist von den Mitarbeitern des Bauhofes zu erledigen. Zurzeit sind vier Trupps in den Ortschaften unterwegs, um das Laub zu beseitigen, zahlreiche Neu- und Ersatzpflanzungen von Büschen und Bäumen vorzunehmen. „Für die Grünpflege gab es in diesem Jahr viel Lob aus den Ortschaften“, berichtete Horst Gilarski aus Abbenrode.

Im gemeinsamen Gespräch war man sich einig, dass die Gemeinde Cremlingen mit diesem Bauhof einen wichtigen Schritt in die Zukunft gemacht hat.

Foto (Jan Friedrich): Die Fraktion von DIE GRÜNEN im Rat der Gemeinde Cremlingen lässt sich vom Bauhof-Leiter Philipp Stucki die aktuelle Geräteausstattung erläutern: v.l.: Philipp Stucki, Horst Gilarski, Ulrike Siemens, Tina Jäger, Bernhard Brockmann und Diethelm Krause-Hotopp.

Der „Weg des Gedenkens“: Eine gemeinschaftliche Erinnerung an alle früh verstorbenen Kinder

Pressemitteilung vom 19.12.2025

Auch wenn David nicht bei uns aufwachsen darf, gehört er immer zu uns“

Samstagnachmittag auf dem Hauptfriedhof an der Lindener Straße. Eine Gruppe von etwa 40 Menschen verlässt die Kapelle. Sie folgen den weichen dunklen Klängen eines Saxophons. Alle Altersgruppen sind vertreten: Kinder, junge Paare, Familien – auch ältere Menschen sind darunter. Viele tragen ein Licht in der Hand, einige eine weiße Rose. Das gemeinsame Ziel sind die Kindergräber und die Stele für die Kinder, die es mit weniger als 500 g nicht in diese Welt geschafft haben. Wie an jedem zweiten Samstag im Dezember haben Hospizverein, Krankenhausseelsorge und Klinikum zum „Weg des Gedenkens“ eingeladen. An jeder Station wird ein besinnlicher Text gelesen – haben die Familien Zeit zum Innehalten: sie legen Blumen ab, stellen ein Licht auf, nehmen einander in die Arme… Hier ist der Ort ihrer ganz persönlichen Trauer.

Vorausgegangen ist ein feierliches Gedenken in der Martinskapelle. Hier stehen die verstorbenen Kinder ganz im Mittelpunkt – die kürzlich verstorben sind und auch die, an die erneut erinnert wird. Die Friedhofsverwaltung hat auf dem Boden eine Spirale aus grünen Zweigen und kleinen roten Leuchten gestaltet. Brigitte Kropf vom Klinikum legt weiße Rosen dazu. Am Eingang werden die Besucher freundlich begrüßt. Für ihr verstorbenes Kind bekommen sie – auf Wunsch – einen großen Papierstern. Wer mag, kann den Namen seines Kindes auf den Stern schreiben. Auch Kinder beteiligen sich, schreiben den Namen des verstorbenen Geschwisterchens auf. Einzeln oder zu zweit gehen die Menschen nach vorn, stecken „ihren Stern“ zu einer Leuchte und entzünden ein Licht für das Kind ihres Gedenkens. Ein schönes Ritual, von dem viele Gebrauch machen. Am Ende „erstrahlen“ 17 Namenssterne im Raum der Kapelle – immer wieder ziehen sie die Blicke auf sich.

Im Verlauf der Feier wird an jedes einzelne Kind erinnert: „Wir denken mit Liebe an…“ Zum Schluss zündet Pfarrer Lennart Kruse die große Kerze in der Mitte der Girlande an: „Wir denken mit Liebe an all unsere verstorbenen Kinder – auch an die, deren Namen heute ungenannt geblieben sind und die wir doch im Herzen mit uns tragen.“

Wie tief Eltern mit ihren verstorbenen Kindern verbunden sind, zeigen eindrucksvoll die Gedanken einer „Sternenkind-Mama“ – wie sie sich selbst bezeichnet – und die sie hier vorträgt. Vor fast genau drei Jahren hat sie Abschied von ihrem Sohn nehmen müssen. „David blieb nur für einen winzigen Moment bei uns. Dann reiste er weiter zu seinem Stern“, erzählt sie. Eindrucksvoll beschreibt sie die Ambivalenz der Gefühle: „Das Ereignis brachte unglaublich viel Leid und Traurigkeit in unser Leben. Und gleichzeitig durften wir ganz viel Glück und Hoffnung spüren. Doch vor allem die Liebe war es, die uns bis heute mit unserem Sohn verbindet. David gehört für immer zu unserer Familie. Auch wenn er nicht bei uns aufwachsen darf, ist er immer bei uns, in unseren Gedanken und unseren Herzen. Er ist auch immer sichtbar in unserem Zuhause, durch Erinnerungsstücke. Schon heute erzähle ich unserer Tochter Malou von ihrem Bruder.“

Wie kann man nach dem Verlust des eigenen Kindes weitermachen, ohne daran zu zerbrechen? Auch wenn sie ihr Baby in manchen Momenten so sehr vermisst, dass es sie „fast zerreißt“ – diese Mutter hat für sich einen Weg gefunden. Sie ist sicher: „Es gibt nicht den einen Weg, der für jede und jeden gilt. Ich wünsche allen, dass sie ihren ganz eigenen Weg durch die Trauer finden. Und dass sie auf ihrem Weg immer Menschen an ihrer Seite haben, die nicht bewerten und beurteilen, sondern begleiten und unterstützen.“

In diesen Worten finden sich anwesende verwaiste Eltern wieder und erleben sich gestärkt. Bei leisen Gitarrenklängen von Markus Galonska können sie dem Gehörten eine Weile nachspüren.

Wie schon seit Jahren wird die Feier musikalisch getragen durch einfühlsame Klänge der A-cappella-Gruppe um Axel Becker. Draußen führt Sebastian Scheil mit seinen sanften Saxophon-Klängen den Weg durch die beginnende Dämmerung an.

An der großen Statue des segnenden Christus findet das gemeinschaftliche Gedenken an die verstorbenen Kinder seinen Abschluss. Gemeinsam wird ein Lied gesungen und gebetet. Die einen gehen heim – zurück in den Alltag. Die anderen kehren zur Kapelle zurück. Bei heißen Getränken erzählen manche, tauschen sich aus. Leid und Schmerz der verwaisten Eltern sind nicht aus der Welt. Von diesem Nachmittag nehmen sie aber die Gewissheit mit, dass es auf ihrem Weg Beistand und Begleiter gibt.

Bildunterschrift: Eine Spirale aus Tannengrün versteht sich als Symbol für den „Weg des Gedenkens“. Das Gemeinsame kommt darin zum Ausdruck und lässt gleichzeitig viel Raum für Persönliches. Den Familien gibt das gemeinschaftliche Gedenken an ihr Kind Kraft und Halt.  Foto: privat

 

ABRA-Scheibe – Jahresabschluss beim SSV Weddel

Am Dienstag, den 16. Dezember, feierte der Schützen-Sport-Verein Weddel seinen diesjährigen Jahresabschluss im Dorfgemeinschaftshaus.

Traditionell hatte jedes Mitglied die Chance, die begehrte ABRA-Autohausscheibe zu gewinnen. Sieger unter den 30 Teilnehmern in diesem Jahr war Günter Beckedorf. Mit seinen Treffern kam er der vom ABRA-Geschäftsführer Thomas Völzke geheim ausgewählten Zahl am nächsten und sicherte sich damit den Sieg.

Die schöne Scheibe wurde vom Sponsor des Abends persönlich überreicht. Ein herzlicher Dank gilt dem ABRA Autohaus Braunschweig für die großzügige, alljährliche Spende der Scheibe sowie für das reichhaltige Schlachtebuffet und alle Getränke, die diesen Abend wieder zu einem gelungenen Abschluss machten.

Der Schützen-Sport-Verein Weddel verabschiedet sich nun in die Winterpause und wünscht allen Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

René Langenkämper

Beistand zwischen Glühwein und Bratwurst

Pressemeldung

Seit 20 Jahren sichern die Malteser den Sanitätsdienst auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt

Braunschweig (mhd). Einer der „Stände“ auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt ist anders: Er versteckt sich, bietet keine Waren an und hat dennoch ein unschlagbares Angebot: die medizinische Erstversorgung im Notfall! Seit 20 Jahren stellen die Braunschweiger Malteser den Sanitätsdienst auf dem Weihnachtsmarkt rund um Dom und Rathaus und sind auch in diesem Jahr wieder dabei.

Im Jahre 2006 hat die Braunschweiger Stadtmarketing GmbH die Malteser erstmals mit dem Sanitätsdienst auf dem Weihnachtsmarkt beauftragt und schenkt dem katholisch geprägten Hilfsdienst seitdem ihr Vertrauen. In diesem Jahr vom 26. November bis zum 29. Dezember werktags von 17 bis 21 Uhr, am Wochenende bereits ab 14 Uhr. Ohne Corona wären die Malteser 2025 zum 20. Mal dabei. Zeit genug, jede Menge Erfahrung zu sammeln.

Um gleich mit einem Klischee aufzuräumen: Es sind nicht Alkoholleichen, die die Besatzung der „mobilen Sanitätsstation“ der Malteser vorrangig beschäftigen – oder höchstens indirekt. „Der warme Alkohol weitet die Gefäße und führt oft zu Kreislaufproblemen“, erklärt Frank Stautmeister, Stadtbeauftragter der Malteser in Braunschweig und selbst ein erfahrener Rettungssanitäter. Schwächeanfälle sind daher der häufigste Einsatzgrund der drei bis fünf Malteser, die an einem normalen Abend die mobile Sanitätsstation besetzen. Ansonsten haben Stautmeister und seine Helferinnen und Helfer in zwei Jahrzehnten schon fast alles erlebt. Und: Es sind nicht nur Besucherinnen und Besucher, die Erste Hilfe benötigen, sondern manchmal auch die Standbetreiber selbst.

Daher hat es seinen Sinn, dass an jedem Marktstand ein Handzettel mit der Telefonnummer der Malteser-Sanitätsstation hängt. So können die Betreiber im Notfall schnell Hilfe herbeiholen – egal ob sie vor oder hinter dem Tresen gebraucht wird. Im vergangenen Jahr haben die Malteser auf dem Weihnachtsmarkt 103-mal Erste Hilfe geleistet. 18-mal mussten Patienten ins Krankenhaus gebracht werden.

Hilfe-Anrufe laufen am Rande des Weihnachtsmarktes in der mobilen Sanitätsstation der Malteser ein – einem doppelachsigen Anhänger von 6,30 Metern Länge und 2,50 Meter Breite, den sich die Malteser der Löwenstadt 2018 gegönnt haben. Dessen maßgeschneiderter Spezialaufbau bietet Platz für zwei Patienten, eine Rampe für Tragen und sogar einen Aufenthaltsraum für die Helfer. LED-Lampen und eine Klimaanlage sorgen für helles Licht und gute Luft zum Arbeiten. Gezogen werden kann der Anhänger von einem VW-Crafter.

Für dieses hochmoderne Gefährt setzten die Malteser damals erhebliche Eigenmittel ein – doch es hat sich gelohnt. „Die Versorgungsqualität für Patienten und die Aufenthaltsqualität für die Besatzung haben sich deutlich verbessert“, erklärt Stautmeister zufrieden: Zuvor fand die Erstversorgung der Patienten in einem umgebauten Wohnwagen statt, war eng und unbequem. Jetzt können die meist jungen Ehrenamtlichen sogar an einem Tisch Platz nehmen und auch in Ruhe essen.

An einem Montagabend im späten Advent versehen die erfahrenen Einsatzsanitäter Leon Krex (24) und Jannis Köhler (20) den abendlichen Dienst. Unterstützt werden sie von dem 17-jährigen Praktikanten Max Heidebroek sowie Ronja Bernhardt (20) und Greta Schrank (19). Die jungen Frauen absolvieren ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei den Maltesern und möchten Medizin studieren. Hier auf dem Weihnachtsmarkt könne man dafür „super Erfahrung sammeln“, erklärt Greta Schrank. „Uns wird nie langweilig“, ergänzt Kollegin Ronja Bernhardt und schon klopft es an der Tür: Eine ältere Dame ist gestolpert und benötigt Unterstützung. Nachdem er sie untersucht, Blutdruck, Puls und Sauerstoffsättigung gemessen und keine Verletzungen festgestellt hat, entlässt Leon Krex seine kurzzeitige Patientin wieder in den Abend. Ihren Besuch auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt wird diese Dame in guter Erinnerung behalten – auch dank der Malteser!

Stiftung Zukunftsfonds Asse beschließt umfangreiche strategische Weichenstellungen und fördert regionale Projekte mit einer halben Million Euro

Beschlossen wurde das „Sonderprogramm Mikroförderungen“, das bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt im Landkreis Wolfenbüttel stärken soll. Dieses Programm zielt darauf ab, kleine Beträge unkompliziert für gemeinwohlorientierte Projekte zur Verfügung zu stellen, die insbesondere eine Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern fördern.

Der Stiftungsrat beschloss ebenfalls die Einführung des Sonderprogramms „KLASSE Orte – Mehrwert durch Miteinander“ zur Entwicklung von multifunktionalen, gemeinwohlorientierten Begegnungsorten im Landkreis Wolfenbüttel. Diese Orte sollen den Austausch und die Kommunikation fördern und einen Gegenpol zum Trend zunehmender Individualisierung und Vereinsamung bilden, indem sie Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebote in einem anregenden und inspirierenden Umfeld bieten.

Zukünftig wird es zudem möglich sein, dass Projekte mehrfach und auch Einzelveranstaltungen durch den Assefonds gefördert werden können.

Zum Abschluss der Sitzung würdigte Landrätin Christiana Steinbrügge, Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, die Arbeit von Kirsten Steffen-Schreiber, die nach sechsjähriger Tätigkeit in der Stiftungsverwaltung in dem Ruhestand wechselt, und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.

Die Sitzung fand in der neu sanierten Samsonschule statt und markierte zudem das zehnjährige Jubiläum der ersten Stiftungsratssitzung am 30.11.2015. Vorab führte Dr. Elke-Vera Kotowski, Chefkuratorin der Moses Mendelssohn Stiftung, die Stiftungsratsmitglieder durch die Ausstellung, die vom Assefonds gefördert wurde. Hier erhielten sie einen Eindruck von der wechselvollen Geschichte des Gebäudes. Die Samsonschule war einst eine jüdische Freischule und Keimzelle des Reformjudentums. In dem historischen Gebäude ist neben dem Umbau zu einem Wohnheim auch ein Ort des Lernens, Gedenkens und der Begegnung geschaffen worden, der historische Ereignisse in der Gegenwart erlebbar macht und einen innovativen Ansatz für die Erinnerungskultur der Zukunft schafft.

Bildunterschrift: Der Stiftungsrat des Assefonds tagte in der neu sanierten Samsonschule in Wolfenbüttel

BIOKOMPOST mbH verstärken Qualitätssicherung der Bioabfälle

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Wolfenbüttel, die KreisWirtschaftsBetriebe Goslar und die Gesellschaft für BIOKOMPOST mbH verstärken Qualitätssicherung der Bioabfälle

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Wolfenbüttel (ALW) und die KreisWirtschaftsBetriebe Goslar (KWB) informieren, dass sie gemeinsam mit der Gesellschaft für BIOKOMPOST mbH in Upen landkreisübergreifende Biotonnen-Kontrollen im Frühjahr planen. Ziel ist es, die Qualität der gesammelten Bioabfälle weiter zu verbessern und Verunreinigungen durch Fremdstoffe wie Plastik, Glas oder Metall zu reduzieren.

Die Qualität des Bioabfalls ist entscheidend für die Herstellung von hochwertigem Kompost in den Kompostwerken Upen und Bornum. Bereits wenige Fehlwürfe können den gesamten Verwertungsprozess beeinträchtigen und zu erheblichen Zusatzkosten führen. Mit den Kontrollen möchte der Landkreis das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für einen sauberen Bioabfall stärken.

„Nur aus sauber getrennten Bioabfällen kann ein wertvolles Kompostprodukt entstehen. Die Kontrollen helfen uns dabei, Fehlwürfe frühzeitig zu erkennen und gemeinsam gegenzusteuern“, sagt Frau Eva-Maria Pabsch, Geschäftsführerin Gesellschaft für BIOKOMPOST mbH.

So laufen die Kontrollen ab

  • Die Biotonnen werden an den regulären Abfuhrtagen stichprobenartig überprüft.
  • Tonnen mit deutlichen Fehlwürfen erhalten eine Markierung.
  • Stark verunreinigte Tonnen können ungeleert stehen bleiben

Warum sind die Kontrollen notwendig?

Fehlwürfe im Bioabfall haben in den letzten Jahren zugenommen. Besonders häufig finden sich:

  • Plastiktüten und kompostierbare Biokunststoffbeutel
  • Glasreste
  • Metall- und Verpackungsabfälle
  • Hygieneprodukte

Diese Stoffe müssen in den Kompostwerken aufwändig aussortiert werden und verschlechtern die Kompostqualität.

Gemeinsam für hochwertigen Kompost

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Wolfenbüttel, die KreisWirtschaftsbetriebe Goslar sowie die Gesellschaft für BIOKOMPOST mbH mit den Kompostwerken Upen und Bornum, appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, den Bioabfall sorgfältig zu trennen und ausschließlich kompostierbare Küchen- und Gartenabfälle in die Biotonne zu werfen. Nur so kann ein hochwertiger gütegesicherter Kompost hergestellt werden, der als organischer Dünger die Bodenqualität in der Region verbessert. Sauberer Bioabfall leistet einen direkten Beitrag zu nachhaltiger Abfallwirtschaft und Klimaschutz.

Weihnachtsgeschenk von Firma Seuber und Siegfried Schier

Adventsfeier der Gemeinde Sickte in Hötzum

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Hötzum. Am 16. Dezember 2025 verbrachten 34 Seniorinnen und Senioren einen gemütlichen Adventsnachmittag im Dorfgemeinschaftshaus in Hötzum.

Bürgermeister Ingo Geisler war sichtlich erfreut über die rege Teilnahme. Er begrüßte alle anwesenden Gäste und führte durch das bunte Programm.

Als erstes zeigten die Klavier- und Musikschülerinnen und Schüler von Frau Hoffmann ihr Können und spielten einen Mix aus verschiedensten Weihnachtsliedern. Bei Kaffee und Kuchen lauschten die Teilnehmer verschiedener Weihnachtsanekdoten, vorgetragen von Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb, Ratsmitglied Dr. Manfred Bormann sowie zwei Seniorinnen aus Hötzum. Die Gitarrengruppe Hötzum animierte mit ihrem Auftritt zum Mitsingen und zum Abschluss des vorweihnachtlichen Nachmittages hielt Pastorin Julia Jansen eine kleine Adventsansprache und spendete allen Gästen ihren Segen.

vp

Bild privat

Gemeinde wehrt sich gegen Wahlkampftheater der CDU

Pressemitteilung

Gegendarstellung zu CDU-Bericht vom 11.12.2025

„Als Bürgermeister habe ich Ziele der Gemeinde strategisch zu verfolgen und nicht aus dem Blick zu verlieren“, berichtet Bürgermeister Detlef Kaatz. „Das erfordert immer wieder einen langen Atem“, sagt er und fügt hinzu: „Ohne diesen langen Atem entwickeln wir die Gemeinde nicht“. Für das Baugebiet „Im Ackern“ hat die Gemeinde das strategische Ziel, einen Nachversorger zu etablieren und ein Feuerwehrhaus zu bauen.
„Die Behauptung der CDU, die Gemeinde betreibe im Gebiet „Im Ackern“ lediglich Symbolpolitik, weisen wir entschieden zurück. Diese Darstellung verkennt die tatsächlichen Hintergründe und die bereits erreichten Fortschritte“, sagt Schandelahs Ortsbürgermeister Daniel Bauschke zu den neuesten von Wahlkampf geprägten Anwürfen der CDU.
Die Verzögerungen im Projekt „Im Ackern“ sind nicht durch mangelndes Handeln der Gemeinde entstanden, sondern durch komplexe Grundstücksverhandlungen und einen Investor, der seine Verpflichtungen nicht weiterverfolgte. Diese Fakten sind bekannt und dokumentiert. „Es ist daher unredlich, der Gemeinde Untätigkeit oder „Symbolpolitik“ zu unterstellen“, so Bauschke. „Wir hatten zahlreiche Flächeneigentümer. Diese mussten gleichberechtigt behandelt werden“, ergänzt Kaatz. „Das ist der Gemeinde gelungen. Leider war der Investor nicht in der Lage, das Projekt umzusetzen“, so Kaatz weiter. Erst jetzt ist die Gemeinde Eigentümerin der benötigten Flächen geworden. Zudem gibt es bereits einen Bebauungsplan. „Wir sind jetzt erst in der Lage, eine ordentliche Erschließung anzugehen“, erklärt Kaatz weiter.
„Heute stehen wir mit mehreren Investoren im Gespräch über die Errichtung eines Nahversorgers. Die Gemeinde arbeitet intensiv und verantwortungsvoll daran, tragfähige Lösungen zu erreichen“, fährt Bauschke fort. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit heraus wird keine voreilige Zuversicht verbreitet. Erst wenn alle Vereinbarungen verbindlich sind, erfolgt eine offizielle Information. Darüber hinaus ist klar: Investoren und auch der spätere Betreiber werden nur nach einer positiven Wirtschaftlichkeitsprüfung in Schandelah einen Nahversorger errichten und betreiben. Sicher ist: Die eingangs genannten Hindernisse sind beseitigt. Voraussichtlich im kommenden Jahr wird die Straße „Im Ackern“ erschlossen. Die CDU-Kritik blendet die tatsächlichen Ursachen der Verzögerungen auf der geplanten Fläche aus und verkennt die Bedeutung der bereits erreichten Schritte, bekräftigt Bauschke.
Die Benennung der Victor-Malbecq-Straße war kein symbolischer Akt ohne Substanz, sondern ein bewusst gesetzter Meilenstein: Sie würdigt den belgischen Widerstandskämpfer und markiert zugleich den Meilenstein für die abschließende Planung zur Erschließung des Baugebiets. Die Feierlichkeit im Beisein einer belgischen Delegation und der Ehefrau von Victor Malbecq war ein historischer Moment für unsere Gemeinde und ein klares Zeichen, dass Erinnerungskultur und Zukunftsgestaltung Hand in Hand gehen. „Straßenbenennung, Glöckchenbaum und die Gedenkfeier sind auf die Zukunft ausgerichtete Maßnahmen“, so Kaatz, damit das Gedenken an die fürchterlichen Geschehnisse im KZ-Außenlager Schandelah-Wohld im Gedächtnis bleiben. „Wir empfinden das Verhalten der handelnden Personen gegenüber Lucette Malbecq-Cloizeau, der 97-jährigen Witwe von Victor Malbecq, als pietätlos“, so Kaatz.
Bildunterschrift: Ortsbürgermeister Daniel Bauschke (von links), Bürgermeister Detlef Kaatz und Fachbereichsleiter Thomas Schaaf am zukünftigen Baugebiet „Im Ackern“ in Schandelah. Hier werden Feuerwehrhaus, ein Nahversorger und ein Gewerbegebiet entstehen. Foto: Frank Schildener

Gemeinsame Adventsfeier des Seniorenkreises Sickte und der Gemeinde Sickte im Burschenhof in Sickte

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Sickte. Die Gemeinde Sickte hatte in Zusammenarbeit mit dem Seniorenkreis Sickte zur Adventsfeier am 3. Dezember 2025 in das DGH „Burschenhof“ eingeladen. Bürgermeister Ingo Geisler und Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb begrüßten die 46 Seniorinnen und Senioren und freuten sich über die rege Teilnahme und einen fröhlichen Adventsnachmittag bei Kaffee und Kuchen.

Zum Kaffeetrinken überraschten die Kinder der Hortgruppe „Wabepiraten“ die Gäste mit einem Potpourri von stimmungsvollen Weihnachtsliedern. Als Adventsüberraschung hatten die Kinder lustige Schneemänner im Hort aus Sperrholz gebastelt und bemalt, und als Weihnachtsgruß an die Senioreninnen und Senioren verschenkt. Die Jugendband der ev. Kirche unterhielt die Adventsfeier ebenfalls mit bekannten Weihnachtsliedern und es wurde gemeinsam das Weihnachtslied „O du fröhliche“ angestimmt.

Ratsmitglied Dr. Manfred Bormann las zum Abschluss einige Weihnachtsgeschichte vor.

Bürgermeister Ingo Geisler bedanke sich bei den Helferinnen und Helfern des Seniorenkreises für die Vorbereitungen und bei allen anwesenden Seniorinnen und Senioren mit kleinen Aufmerksamkeiten zum Advent.

Marianne Hoppe erinnerte an das nächste Treffen des Seniorenkreises am Mittwoch, dem 7.Januar 2026 um 12 Uhr im Burschenhof, wo es statt Kaffee und Kuchen ein Braunkohlessen geben wird und Joachim Rust einen Jahresrückblick von 2025 präsentieren wird.

Mit guten sowie gesunden Wünschen zur Advent- und zur Weihnachtszeit verabschiedete sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Adventsfeier bis zum nächsten Treffen am 7. Januar 2026.

Joachim Rust

Bild: privat