Mittwoch, Juni 10, 2026

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Weddel: H.-J. Kassel 85 Jahre

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Anlässlich des 85. Geburtstags unseres Ehrenvorsitzenden H.-J. Kassel besuchte ihn eine Delegation des Schützenvereins Weddel, um ihm im Namen aller Mitglieder herzlich zu gratulieren.

Bei einem gemeinsamen Anstoßen mit Getränken, die er bereitstellte, wurde in geselliger Runde über viele gemeinsame Erlebnisse und vergangene Zeiten gesprochen. Der Vorsitzende René Langenkämper sowie Vorstandsmitglied Peter Rabe überbrachten die Glückwünsche persönlich. Wir danken Hansi für seine langjährige und engagierte Tätigkeit als Vorsitzender, in der er den Verein maßgeblich geprägt und geführt hat.

René Langenkämper

SmartSun Cup 2026

Am Sonntag, den 22.03.2026, veranstaltete der Jahrgang 2017 der JSG Cremlingen/Destedt zum zweiten Mal ein Hallenturnier in Cremlingen.

Neben zwei Mannschaften der gastgebenden JSG komplettierten der 1. JFV Braunschweig, die JSG West-Elm, der TSV Üfingen sowie SV Viktoria Woltwiesche das Teilnehmerfeld. Am Ende setzte sich die Mannschaft aus Woltwiesche hauchdünn vor dem 1. JFV Braunschweig durch. Lediglich ein Tor Unterschied trennte beide Kontrahenten. Auf Platz 3 und 4 folgten die beiden Mannschaften der JSG Cremlingen/Destedt. Platz 5 ging nach Üfingen und die JSG West-Elm belegte den 6. Rang.

Dank der großzügigen Unterstützung der SmartSun GmbH erhielt jedes Kind eine Medaille. Für Platz 1 bis 3 gab es obendrauf noch einen Pokal. Zusätzlich zu den Mannschaftspreisen wurden abschließend zwei Individualauszeichnungen vergeben. Die Trophäe für den besten Spieler des Turniers ging ebenfalls an einen Spieler des Turniersiegers. Den goldenen Handschuh für den besten Torhüter erhielt der Schlussmann der JSG West-Elm.
Am Ende des Tages gab es viele zufriedene und strahlende Gesichter, sodass das Turnier erneut ein großer Erfolg war!

Vielen Dank nochmal an Bernd Lippelt von der SmartSun GmbH, alle Eltern und Helfer der JSG sowie alle Gäste, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Wahlamt sucht Unterstützung

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Wahlhilfe gesucht

Wahlamt sucht Unterstützung

Das Wahlamt der Gemeinde Lehre sucht ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Kommunalwahlen am 13. September 2026 sowie für eine mögliche Stichwahl am 27. September 2026.

Am Wahltag beginnt der Einsatz um 7:30 Uhr und endet nach der Auszählung mit anschließender Fertigung der Wahlniederschrift. Die Wahlhelfenden sind in zwei Schichten eingeteilt und bei der Auszählung ab 18 Uhr muss der Wahlvorstand vollständig anwesend sein.

Sie können sich bereits jetzt bei der Gemeinde Lehre als Wahlhelfer oder Wahlhelferin vormerken lassen. Dafür muss man wahlberechtigt sein. Das heißt, die Wahlhelfenden müssen mindestens 16 Jahre alt sein, die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union besitzen, zum jeweiligen Wahltag seit mindestens drei Monaten in der Gemeinde Lehre wohnen und dürfen nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sein. Alle Wahlhelfenden erhalten für ihren Einsatz eine Aufwandsentschädigung.

Wenn Sie die Gemeinde als Wahlhelferin oder Wahlhelfer unterstützen möchten, melden Sie sich gerne telefonisch unter der 05308 699-108 oder per E-Mail an wahlamt@gemeinde-lehre.de.

Foto(Gemeinde Lehre): Für die Durchführung der Kommunalwahlen 2026 sucht das Wahlamt der Gemeinde Lehre ehrenamtliche Unterstützung.

Rehkitzrettung Lehre sucht wieder Helfer!

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KITZE VOR DEM MÄHTOD BEWAHREN

Rehkitzrettung Lehre sucht wieder Helfer!

Wie in jedem Jahr steht von Mai bis Juli die Wiesenmahd bevor. Die Rehkitzrettung Lehre steht in den Startlöchern, um die Mahd mit der Rehkitzrettung zu begleiten. Im letzten Jahr wurden von engagierten Helferinnen und Helfern 60 Kitze und 3 Junghasen vor dem Mähtod gerettet. Rehkitze sind während ihrer ersten Lebenswochen besonders schutzbedürftig. Sie haben keinen natürlichen Fluchtinstinkt, sondern drücken sich in der Regel fest auf den Boden, wenn sie Gefahr wittern. Ein Mähwerk stellt daher eine große Bedrohung für sie dar. Darum ist es wichtig, die Kitze vorher zu finden und zu sichern. Nach der Mahd werden Sie wieder freigelassen und kehren unbeschadet zur Ricke zurück.

Zum Einsatz kommen moderne Wärmebilddrohnen, mit denen die Flächen systematisch überflogen werden. Zusätzlich unterstützen Helfer am Boden, um gefundene Kitze umsichtig zu sichern und nach Abschluss der Mäharbeiten wieder freizulassen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Neue Teammitglieder werden herzlich empfangen und umfassend eingewiesen.

Da in mehreren Drohnenteams gestartet wird, zählt jede helfende Hand. Wer Natur- und Tierschutz aktiv unterstützen möchte und frühes Aufstehen nicht scheut, ist herzlich willkommen. Bei Interesse bitte melden unter Telefon: 0171 2245676 oder per E-Mail: kontakt@rehkitz-lehre.de

Bundesweiter Protesttag der Apotheken am 23. März

Pressemeldung

Bundesweiter Protesttag der Apotheken am 23. März: Tobias Breske besucht Apotheke in Cremlingen

Am 23. März findet bundesweit ein Protesttag der Apotheken statt. Mit dieser Aktion machen Apothekerinnen und Apotheker auf ihre wirtschaftlich schwierige Situation aufmerksam. Auch in der Gemeinde Cremlingen ist das Thema aktuell: Tobias Breske, Bürgermeisterkandidat der CDU, besucht an diesem Tag die Moorbusch-Apotheke in Cremlingen, eine Apotheke vor Ort, um sich über die Lage zu informieren und Solidarität mit dem Team zu zeigen.

Die Apotheken vor Ort sind ein unverzichtbarer Teil unserer Grundversorgung“, sagt Breske. „Gerade im ländlichen Raum sind sie für viele Menschen die erste Anlaufstelle in Gesundheitsfragen. Das gilt besonders für ältere Bürgerinnen und Bürger, die kurze Wege brauchen und sich auf persönliche Beratung verlassen.“

Viele Apotheken sehen sich seit Jahren steigenden Kosten gegenüber. Personalkosten, Ausgaben für Energie und der bürokratische Aufwand haben deutlich zugenommen, während die gesetzlich festgelegte Vergütung für verschreibungspflichtige Medikamente lange kaum angepasst wurde. Zudem stellt das Angebot der Online-Apotheken eine deutliche Konkurrenz dar. Bundesweit ist die Zahl der Apotheken deshalb deutlich zurückgegangen.

Breske warnt vor den Folgen für kleinere Gemeinden: „Wenn Apotheken schließen, trifft das den ländlichen Raum besonders hart. Es geht nicht nur um Medikamente. Es geht um Beratung, um Vertrauen und auch um erreichbare Notdienste. Eine wohnortnahe Apotheke ist ein Stück Sicherheit im Alltag, nicht nur für jungen Familien und ältere Bürgerinnen und Bürger.“

Apothekerin Anja Schmidt, Inhaberin der Cremlinger Moorbusch-Apotheke, beschreibt die Situation aus unternehmerischer Sicht. „Viele Menschen sehen nur den Verkaufstresen. Dahinter steckt ein großer organisatorischer und wirtschaftlicher Aufwand“, sagt Schmidt. „Die Kosten steigen seit Jahren, gleichzeitig bleibt die Vergütung weitgehend gleich. Für viele Apotheken wird es dadurch immer schwieriger, wirtschaftlich zu arbeiten und gleichzeitig die hohe Versorgungsqualität zu halten.“

Für Breske steht fest, dass die Bedeutung der Apotheken stärker in den Fokus rücken muss. „Wir brauchen starke Apotheken vor Ort. Gerade in Gemeinden wie Cremlingen sind sie ein wichtiger Teil der medizinischen Infrastruktur“, betont er. „Ich werde das Thema deshalb auch in die Landes- und Bundesebene der CDU tragen. Die Situation der Apotheken muss dort noch deutlicher gesehen werden.“

Der bundesweite Protesttag soll auf die brisante Lage der Apotheken hinweisen und deutlich machen, wie wichtig eine stabile und verlässliche Apothekenversorgung für die Bevölkerung ist. Besonders im ländlichen Raum gehe es dabei um mehr als Wirtschaftlichkeit, so Breske: „Es geht um Versorgungssicherheit für die Menschen vor Ort.“

 

Zeit für Sommerreifen: Für viele Autofahrer steht der Wechsel an

Der ACV erklärt, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist und worauf beim Reifenwechsel zu achten ist

Mit den ersten milderen Tagen rückt für viele Autofahrer wieder die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für Sommerreifen in den Fokus. Denn nicht ein festes Datum entscheidet darüber, wann Winterreifen abmontiert werden sollten, sondern vor allem die tatsächliche Witterung und der Zustand der Reifen. Der ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, worauf beim Reifenwechsel geachtet werden sollte.

Wann der richtige Zeitpunkt für Sommerreifen ist

Viele Autofahrer orientieren sich beim Reifenwechsel an der Faustregel „von O bis O“, also von Ostern bis Oktober. Diese Regel dient jedoch lediglich als grobe Orientierung und ist keine gesetzliche Vorgabe.

Entscheidend ist vielmehr die tatsächliche Witterung. Sommerreifen entfalten ihre optimalen Eigenschaften erst, wenn die Temperaturen dauerhaft über etwa sieben Grad liegen. Sinkt das Thermometer regelmäßig darunter oder treten noch Nachtfröste auf, sollten Winter- oder geeignete Ganzjahresreifen weiterhin montiert bleiben. Da das Wetter regional unterschiedlich sein kann, lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Entwicklung der Temperaturen. Während in höher gelegenen Regionen auch im Frühjahr noch winterliche Bedingungen auftreten können, ist der Wechsel in milderen Lagen oft früher möglich.

Nach dem Reifenwechsel sollte außerdem der Reifendruck überprüft werden. Die empfohlenen Werte finden sich meist in der Tankklappe, im Türrahmen oder im Fahrzeughandbuch. Ein falscher Reifendruck kann den Bremsweg verlängern und den Reifenverschleiß erhöhen. Je nach Fahrzeug kann es außerdem erforderlich sein, das Reifendruckkontrollsystem nach dem Wechsel neu zu initialisieren.

Warum Sommerreifen im Sommer sicherer sind

Sommerreifen unterscheiden sich in Profil und Gummimischung deutlich von Winterreifen. Ihre härtere Gummimischung ist für höhere Temperaturen ausgelegt und sorgt für stabilen Grip auf warmem Asphalt. Winterreifen würden bei Hitze schneller verschleißen und bieten weniger präzises Fahrverhalten.

Zusätzlich verfügen Sommerreifen über spezielle Profilrillen, durch die Regenwasser effektiv zur Seite und nach hinten abgeleitet wird. Das verringert das Risiko von Aquaplaning. Gleichzeitig profitieren Autofahrer von einem direkteren Lenkgefühl und einem insgesamt stabileren Fahrverhalten.

Sommerreifen im Winter nicht geeignet

Sommerreifen sind für winterliche Straßenverhältnisse nicht ausgelegt. In Deutschland gilt zudem eine situative Winterreifenpflicht. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch oder Reifglätte dürfen nur geeignete Reifen verwendet werden.

Wer in Regionen lebt, in denen Schnee und Eis nur selten auftreten, etwa in Städten oder im Flachland, kann alternativ auf Ganzjahresreifen mit Alpine-Symbol, also der Schneeflocke im Bergpiktogramm, setzen und sich damit den saisonalen Reifenwechsel sparen.

Wann neue Sommerreifen nötig sind

Vor dem Aufziehen der Sommerreifen sollte deren Zustand überprüft werden. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter Profiltiefe. Für ausreichend Sicherheit bei Nässe empfiehlt der ACV jedoch mindestens drei Millimeter. Wird die gesetzliche Mindestprofiltiefe unterschritten, droht zudem ein Bußgeld.

Auch das Alter der Reifen spielt eine Rolle. Zwar gibt es keine gesetzliche Altersgrenze, doch Gummimischungen verlieren mit der Zeit an Elastizität. Der ACV empfiehlt, Sommerreifen nach spätestens sechs Jahren sorgfältig prüfen zu lassen und sie in der Regel nicht länger als sechs bis acht Jahre zu nutzen. Spätestens nach zehn Jahren sollten Reifen unabhängig vom Restprofil ersetzt werden.

Das Reifenalter lässt sich über die sogenannte DOT-Nummer auf der Reifenflanke ablesen. Die vierstellige Zahl am Ende gibt Produktionswoche und Produktionsjahr an. Steht dort beispielsweise „3524“, wurde der Reifen in der 35. Kalenderwoche des Jahres 2024 hergestellt. Vor dem Montieren sollten Reifen zudem auf sichtbare Schäden wie Risse, Beulen, Schnitte oder ungleichmäßigen Verschleiß kontrolliert werden. Ältere oder sichtbar beschädigte Reifen sollten im Zweifel in einer Fachwerkstatt überprüft werden.

Reifenwechsel selbst durchführen oder Werkstatt nutzen

Mit geeignetem Werkzeug kann der Reifenwechsel auch selbst durchgeführt werden. Wichtig sind ein stabiler Wagenheber und ein Drehmomentschlüssel, damit die Radschrauben mit der vom Hersteller vorgeschriebenen Kraft angezogen werden.

Die Reifen sollten immer achsweise gewechselt werden, damit Brems- und Lenkverhalten gleichmäßig bleiben. Unterscheiden sich die Profiltiefen, sollten die Reifen mit dem besseren Profil aus Sicherheitsgründen an der Hinterachse montiert werden. Nach etwa 50 Kilometern empfiehlt sich eine Kontrolle der Radschrauben.

Alternativ kann eine Werkstatt den Reifenwechsel übernehmen. Neben der fachgerechten Montage bieten viele Betriebe auch die Einlagerung der Winterreifen an. Die Kosten liegen je nach Region meist zwischen 30 und 80 Euro pro Saison.

Alarmierungen zu zwei Personensuchen am Samstag

Malteser Hilfsdienst Braunschweig informiert:

Gleich zweimal wurden die Einsatzkräfte der Arbeitsgemeinschaft Rettungshunde Braunschweig zu Personensuchen am Samstag alarmiert.
Am Vormittag wurden die Kräfte um 10:22 Uhr zu einer Personensuche in den Landkreis Celle alarmiert. Vor Ort wurde eine junge Frau seit Freitag vermisst. Da von einer hilflosen Lage auszugehen war, wurden die Suchmaßnahmen am Samstag ausgeweitet.
Neben zwei Rettungshunden der Malteser, wurden sieben weitere Rettungshunde von DRK Peine, Johanniter Braunschweig und BRH Hannover zur Suche in einem Waldstück eingesetzt. Parallel suchten die Drohnen von Maltesern und der Feuerwehr Hohne Freiflächen ab und die Gelände-KTWs von Maltesern aus Braunschweig sowie Celle umliegende Feld- und Waldwege.
Da es bis in den Abend keine Hinweise zum Verbleib der jungen Frau gab, wurde die Suche eingestellt und der Einsatz um 20 Uhr in der Unterkunft beendet.
Nur wenige Stunden später, um 23:22 Uhr, erfolgte die Alarmierung zu einer weiteren Personensuche in Watenbüttel, Braunschweig. Vermisst wurde eine 91-Jährige Dame aus einer betreuten Pflegeeinrichtung.
Neben Rettungshunden von DRK Peine und Johanniter Braunschweig, kamen auch die Drohne der Malteser und des DRK Peine zum Einsatz. Zusätzlich unterstützte der Personalreserve Zug Ost der freiwilligen Feuerwehr die Suchmaßnahmen in den bewohnten Gebieten.
Im Verlauf der Suche erfolgte die erlösende Meldung, dass die Vermisste auf einer Terrasse sitzend angetroffen werden konnte durch die Feuerwehr. Direkt wurden Gelände-KTW und der SEG-RTW der Malteser zum Fundort entsandt. Nach einer ersten Untersuchung wurde lediglich eine leichte Unterkühlung bei der sonst unversehrten Dame festgestellt.
Zur weiteren Abklärung und Aufwärmen wurde die Dame durch den SEG-RTW in ein Braunschweiger Krankenhaus transportiert.
Wir freuen uns über den glücklichen Ausgang der Suche, die wir somit gegen 04:20 Uhr in der Unterkunft abschließen konnten.
Unser Dank gilt allen eingesetzten Kräften beider Einsatzstellen des Tages für die gute Zusammenarbeit!
[Fotos: MHD BS]

Song für unser Weddel 800 Projekt

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Mehr Informationen

Hannez (Hans-Martin) aus unserem schönen Stadtweg hat mit mir jetzt bereits den dritten Song für unser Weddel 800 Projekt aufgenommen!
Danke Hannez für dein Engagement!!!!!
Wie ich ist er als Vater in unserem ORT WEDDEL ganz besonders geerdet und auch dankbar – Kitas – Schule – Kirchen usw.
Weddel hier – der Ort singt u spricht zu uns…. es geht auch darum, wie es hier in den Anfangszeiten nach vorne ging … beispielsweise Wegzoll kassieren haha….! Aber dann geht es auch um Dankbarkeit: Feuerwehr – Sportverein – Kitas – Schule…. Deutsche Bahn… Maibaum (Heimatverein) uvm.
Bitte hört mal rein und macht vor allem LAUT!!!!!!!!
Ich konnte mich beim Mixen nicht entscheiden und habe die Gesänge bei Version 1 leiser u Version 3 lauter gemacht – 2 ist die Instrumental Version.

Herzliche Würdigung eines visionären Gründungsvorsitzenden

Pressemitteilung vom Pilgerverein Veltheim/Ohe e.V.

In der Mitgliederversammlung von März 2026 ist der Erste Vorsitzende Josef Pongratz nach 12 -jähriger engagierter Tätigkeit verabschiedet worden.

Für seine herausragenden Verdienste um den Pilgerverein Veltheim e.V. wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Als im Jahre 2014 die Kirche Heilig Kreuz mitsamt Grundstück durch das Bistum geplant war, zögerte Pongratz nicht lange und brachte die Idee zu einer Pilgerherberge auf dem Braunschweiger Jakobsweg ins Spiel. Mit viel Verhandlungsgeschick, Kontakten zu Förderern wie dem Zukunftsfonds Asse und zahlreichen kreativen Ideen gelang ihm der Coup:

Der Pilgerverein wurde mit vereinten Kräften am 24.07.14 gegründet. Architekt und Künstler Pongratz sorgte für den Umbau des Pfarrheims zu einer Herberge, die sich sehen lassen kann.

Seitdem haben ca. 3000 Pilgerinnen und Pilger die Herberge besucht und die Schönheit von Haus, Ort und Landschaft schätzen gelernt. Zusammen mit Uschi Ahlswede bereitet Pongratz als Hospitalero allen kleinen und großen Gästen immer wieder einen herzlich-gastfreundlichen Empfang.

In diesem Jahr ist für den 24.04. eine „Pilgertour für Veltheimer“ geplant. Im August wird die Herberge im NDR bei „Yared kommt rum“ zu sehen sein.

Im Hintergrund wird Pongratz weiterhin mit wachem und kritischen Geist aktiv sein, um den neuen Vorstand zu unterstützen.


(Text: Stefan Gernert, Erster Vorsitzender des Pilgervereins Veltheim e.V.)

Gelungenes musikalisches Experiment in Weddel

Pressebericht
Konzert „Verleih uns Frieden gnädiglich“ – Gesungene Sehnsucht

Gelungenes musikalisches Experiment in Weddel

Die Ortschaft Weddel begeht in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen den 800 Jahre alten urkundlichen Nachweis ihres Bestehens. Den Aufschlag dieses bunten Reigens machte die Kirchengemeinde der Christuskirche Weddel mit ihrer Zweiten Weddeler Abendmusik. Und was lag näher – trotz der zeitlichen Ferne – sich musikalisch ans Mittelalter heran zu tasten – eine musikalische Herausforderung für den Chor Cantamus, der in einer Projektphase durch Gäste und Mitglieder des Jugendchores darin unterstützt wurde.

Chorleiterin Petra Diepenthal-Fuder erwähnte zu Beginn des Konzertes das besondere Gefühl für die Musizierenden an einer Stelle zu stehen und zu singen, wo schon vor weit über 800 Jahren in einer Schutzkapelle Zisterziensermönche aus Riddagshausen gebetet und gesungen hatten. Mit Eva-Maria Karras hatte die Chorleiterin eine Spezialistin gefunden, die nicht nur als Solistin im Konzert fungierte, sondern den Chor auch in zwei Workshops auf das Konzert mit mittelalterlicher Musik sehr gut vorbereitet hatte.

Inhaltliches Thema des Abends war die gesungene Sehnsucht nach Frieden – beginnend beim gregorianischen Choral „Da pacem Domine“, der später von Martin Luther ins Deutsche übersetzt und auf einer bis heute bekannten Choralmelodie als „Verleih uns Frieden gnädiglich“ gesungen wird. Kompositionen mit diesem textlichen Inhalt bildeten den roten Faden des Konzertes vom Mittelalter über Renaissance (Joh. Hermann Schein), Barock (Joh. Seb. Bach), Romantik (Felix Mendelssohn-Bartholdy) hin zum modernen Kirchenlied (Matthias Nagel).

Die Besonderheit des Abends blieb aber der Anteil mittelalterlicher Musik, die Eva-Maria Karras auch in ihrer Moderation dem Publikum nahebrachte. Sie zeigte, wie farbig die einstimmigen Gesänge sein konnten, wenn sie entsprechend instrumental begleitet wurden. Ihr Vortrag wurde zu einem Gesamtkunstwerk mittelalterlicher Kunst, angefangen vom Gewand bis zum musikalischen Vortrag als solchem. Mit mehreren Saiteninstrumenten – große und romanische kleine Harfe, Monochord und dem Rebec, einem Vorläuferinstrument der heutigen Geigen -, Glocken, einer Shrutibox – eine Art Kleinakkordeon ohne Knöpfen und Tastatur aus dem indischen Raum – Trommeln und Schellenkranz bereitete Karras sich selber, aber auch im gemeinsamen Gesang mit dem Chor durch entsprechendes Anschlagen entweder rhythmische Impulse oder ein harmonisch-sphärisches Fundament aus Borduntönen, die ihre Wirkung als liegende Klangbänder entfalteten.

Teilweise bildeten auch Gruppen im Chor selbst solche Klänge zur Begleitung der gesungenen Texte aus. Rhythmisierte Refrains im Chor und freie, wie Improvisationen wirkende Sologesänge wechselten ab, es erklangen meditative, gesungene Gebete im Chor und solistisch – Klosteratmosphäre breitete sich aus. Kontrastierende Wirkung dazu dazu boten aus dem Weltlichen übertragene geistliche Volkslieder mit mitreißenden schnellen Tanzrhythmen, die die fröhliche Stimmung der Gläubigen selbst in einem Totentanz zum Ausdruck brachten. Und wenn Eva-Maria Karras die poetischen Texte der Hildegard von Bingen oder des Heiligen Franziskus mit ihrer glockenreinen Stimme darbot, meinte man zu spüren, wie die gesungenen Gebete in der Weddeler Kirche direkt zum Himmel aufstiegen.

Am Ende waren alle glücklich über ein gelungenes Experiment – Chor, Chorleiterin, Solistin und das Publikum tauschten dankbar und freudig ihre Begeisterung für die Intensität des verklungenen Ereignisses aus.