Sonntag, Mai 24, 2026

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Rotary zeichnet soziales Engagement an der Ostfalia aus

Pressemitteilung

Wolfenbüttel – Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung am Campus Wolfenbüttel der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften hat der Rotary Club SalzgitterWolfenbüttel den Förderpreis für besonderes soziales Engagement verliehen. Ausgezeichnet wurde die Studentin Lisa Steffens, die sich neben ihrem Studium der Sozialen Arbeit ehrenamtlich in der Jugendhilfe im Strafverfahren engagiert.

Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wurde von RotaryPräsident Dr. Thomas Böckmann überreicht. Als Serviceclub engagiert sich Rotary lokal und weltweit für soziale Projekte. Deshalb ist es uns ein Anliegen, Persönlichkeiten zu würdigen, die neben Studium oder Beruf Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen, sagte Böckmann bei der Preisverleihung.

Lisa Steffens führt unter anderem Verkehrssicherheitsseminare für Jugendliche und junge Erwachsene durch, die wegen Verkehrsdelikten verurteilt wurden. In diesen Seminaren geht es darum, das eigene Verhalten zu reflektieren, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Die Studentin studiert seit 2024 Soziale Arbeit an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel. Zuvor absolvierte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau und arbeitete mehrere Jahre in diesem Beruf. Ein freiwilliger Einsatz in einem sozialen Projekt in Kenia bestärkte sie schließlich darin, einen neuen Weg einzuschlagen und sich beruflich im sozialen Bereich zu engagieren.

Mit dem Förderpreis würdigt der Rotary Club SalzgitterWolfenbüttel jährlich herausragendes soziales Engagement und setzt damit ein Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung und bürgerschaftliches Engagement in der Region.

Bildunterschrift: RotaryPräsident Dr. Thomas Böckmann überreicht den Förderpreis für besonderes soziales Engagement an die OstfaliaStudentin Lisa Steffens.

Kommen jetzt die Windräder auch in die Gemeinde Cremlingen? -aktuell-

Cremlingen im September 2025

Ein Thema, das die Menschen in der Gemeine bewegt und spaltet.

Am 23.09.2025 wird im Cremlinger Gemeinderat über einen Antrag abgestimmt (Drucksache XI/376) „Windkraft in der Gemeinde Cremlingen – Grundsatzbeschluss“.

In der Sitzung des Umweltausschusses der Gemeinde am 28.08.2025 kamen bereits viele Gäste und wollten vom Verwaltungschef Detlef Kaatz Infos. Bürgermeister Kaatz wiederholte mehrfach: „Die Verwaltung spricht mit keinem Interessenten über die Möglichkeit, Windräder aufzustellen“.

Uwe Lagoski (Ratsherr CDU) warnte in der Ausschusssitzung, dem Antrag nicht statt zu geben, um die „Büchse der Pandora nicht zu öffnen“ und ärgerte sich außerdem über die kurze Beratungszeit bis zur Ratssitzung am 23.09.25.

Übrigens gab es gestern eine interessante Reportage über die Entsorgung von Windrädern im ZDF, sehr empfehlenswert:

https://www.zdf.de/play/magazine/frontal-das-magazin-100/frontal-vom-2-september-2025-100?q=frontal

Kommen Windräder in der Gemeinde Cremlingen – Thema in der Ratssitzung 16.12.25

 

Gut besuchte Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative „Transparenz für Schandelah“

CDU Cremlingen im Gespräch mit Initiative gegen Windkraftanlagen in der Gemeinde

Windräder in der Gemeinde Cremlingen?

Bürgeriniative reklamiert Protokoll der Gemeinde Cremlingen

Hier weitere Berichte zu diesem Thema:

Windpark Schandelah: Bürgerinitiative fordert Information vor Entscheidung

CDU Cremlingen: Lebensqualität statt Windkraft-Experimenten

Windpark in Cremlingen?

Beitrag des TFS zum Windpark in Cremlingen

Die Haie – Partei mit Biss (HAIE) zum Thema Windräder in Cremlingen

Übergabe der Petition an den Gemeinderat Cremlingen

Windkraft – die Diskussionen in der Gemeinde gehen weiter

SPD: Keine Vorrangflächen für Windkraft in Cremlingen

Windräder in der Gemeinde Cremlingen?

Windkraft in Cremlingen: Vorerst vom Tisch – Unsere Bürgerbeteiligung zeigt Wirkung

CDU Cremlingen: Pflicht vor Kür – Sicherheit und Infrastruktur müssen Vorrang haben

Pressemeldung

Mit dem aktuellen Beschluss zum neuen Feuerwehrhaus in Schandelah hat der Gemeinderat der Gemeinde Cremlingen ein wichtiges Signal für die Sicherheit vor Ort gesetzt. Für die CDU ist diese Entscheidung jedoch nur ein erster Schritt bei einem Thema, das die Gemeinde seit Jahren begleitet.

Bereits vor rund elf Jahren hatte die Feuerwehr-Unfallkasse in einem Gutachten festgestellt, dass in nahezu allen zehn Feuerwehrhäusern der Gemeinde erheblicher Handlungsbedarf besteht. Viele Gebäude entsprechen demnach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Platzbedarf und Arbeitsbedingungen. Teilweise seien umfangreiche Sanierungen nötig, in mehreren Fällen sogar komplette Neubauten.

Dieses Gutachten liegt seit mehr als einem Jahrzehnt auf dem Tisch“, sagt CDU- Bürgermeisterkandidat Tobias Breske. „Leider ist in dieser Zeit viel zu wenig passiert.“ Der aktuelle Beschluss zum Feuerwehrhaus in Schandelah sei deshalb zwar ein wichtiges Signal, könne aber nur der Anfang sein. „Unsere Feuerwehren leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Dienst für die Sicherheit der Menschen in unserer Gemeinde. Dafür müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen.“

Der aktuelle Beschluss des Gemeinderats gibt in Schandelah gleichwohl Anlass zu Freude und Hoffnung: „Auch wenn die Viktor-Malbecq-Straße noch nicht erschlossen ist, freuen wir uns, dass es einen Schritt weiter geht“, betont Frank Denecke, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Schandelah und ehemalige Ortsbrandmeister.

Ich bin sehr gespannt, ob ich als aktiver Kamerad den ersten Spatenstich noch erlebe.“

Gerade mit Blick auf die angespannte finanzielle Lage der Gemeinde sieht die CDU bezüglich der Pflichtaufgaben klare Prioritäten. Der Haushalt für das Jahr 2026 weist derzeit ein Defizit von rund 4,5 Millionen Euro aus. „Wenn die finanziellen Spielräume kleiner werden, braucht es eine klare Reihenfolge der Maßnahmen“, so Breske. „Für uns gilt seit Jahren der Grundsatz: Pflicht vor Kür.“

Damit seien vor allem die Kernaufgaben einer Kommune gemeint, zu denen sie gesetzlich verpflichtet ist. Neben der Gefahrenabwehr durch leistungsfähige Feuerwehren gehörten dazu auch eine funktionierende Infrastruktur sowie verlässliche Angebote für Familien.

Pflichtaufgaben einer Gemeinde sind nicht nur Feuerwehr und Straßen“, erklärt Breske, „sondern auch funktionierende Kindergärten und gut ausgestattete Grundschulen. Familien müssen sich darauf verlassen können, dass Betreuung und Bildung vor Ort funktionieren.“

Die CDU habe diesen Ansatz in den vergangenen Jahren immer wieder im Gemeinderat aktiv vertreten. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten müsse zuerst das gesichert werden, was für das Gemeinwesen unverzichtbar sei.

Pflicht vor Kür bedeutet nicht, dass man keine Ideen oder Entwicklungen zulässt“, sagt Breske. „Aber die Reihenfolge muss stimmen. Erst Sicherheit, Bildung und Infrastruktur. Danach kann man über weitere Projekte sprechen.“

Als Bürgermeister wolle er diese Prioritäten künftig klarer und konsequenter umsetzen. „Die Menschen haben ein Recht darauf, dass ihre Grundbedürfnisse ernst genommen werden“, so Breske. „Das ist der Kern kommunaler Verantwortung.“

Bildunterschrift: Vor den Toren des längst in die Jahre gekommemen Feuerwehrgerätehauses  in Schandelah:
CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske (links) und  Frank Denecke, CDU-Fraktionsvorsitzender
im Ortsrat Schandelah und ehemaliger Ortsbrandmeister  

Neue Leitung für das Nordzucker Werk Uelzen

Neuer Werkleiter für Uelzen: Julian Kulenkampff übernimmt die Leitung des Nordzucker-Werks in Uelzen. Er folgt auf Runi Egholm, der an den Standort Nykøbing in Dänemark wechselt.

Zum 1. März 2026 startete im Nordzucker-Werk Uelzen Julian Kulenkampff als Werkleiter. Runi Egholm, der das Werk in den vergangenen drei Jahren geführt hat, übernimmt die Werkleitung der Zuckerfabrik Nykøbing in Dänemark. Julian Kulenkampff war zuletzt als Head of Production Excellence in der Unternehmenszentrale im Brauschweig tätig und hatte seit November 2025 den Standort Nykøbing als Operational Manager unterstützt.

Julian Kulenkampff startete 2010 im Werk Nordstemmen als Betriebsingenieur. Nach Stationen in verschiedenen technischen und strategischen Funktionen übernahm er 2023 die konzernweite Verantwortung für Production Excellence. Nach seinem kurzfristigen Einsatz in Nykøbing ab November 2025 folgt er nun in Uelzen auf Runi Egholm. „Die enge Zusammenarbeit mit Julian Kulenkampff in den letzten Monaten, aber auch seine Flexibilität, das Werk im dänischen Nykøbing als Operational Manager spontan und mitten in der Kampagne zu unterstützen, haben gezeigt mit welchem Engagement und Begeisterung er an neue Aufgaben herangeht. Ich danke ihm für seinen bisherigen Einsatz im Nordzucker Konzern und wünsche ihm einen erfolgreichen Start im Werk Uelzen“, erklärt Rudolf Bakker, Head of Operations der Nordzucker AG.

Torsten Bigalke, Managing Director Germany, ergänzt: „Sowohl Runi Egholm als auch Julian Kulenkampff haben in den vergangenen Jahren außergewöhnliches Commitment und viel Enthusiasmus in Ihren Verantwortungsbereichen gezeigt. Ich danke Runi Egholm herzlich für seine wertvollen Beiträge in Uelzen und freue mich sehr, dass wir mit Julian Kulenkampff einen erfahrenen und hochqualifizierten Nachfolger gewinnen konnten, der das Werk Uelzen weiter erfolgreich in die Zukunft führen wird.“

SSV Weddel: Braunkohlwanderung 2026

Am Sonntag, den 1. März 2026, lud der SSV Weddel seine Mitglieder sowie zahlreiche Gäste zur traditionellen Braunkohlwanderung ein. Bei strahlendem Sonnenschein führte die Strecke durch die Feldmark in Richtung Hordorf, bevor es zurück zum Dorfgemeinschaftshaus Weddel ging. Für eine kleine Stärkung zwischendurch sorgte ein Verpflegungswagen am Wegesrand, der von den Wanderern dankbar angenommen wurde. Im Rahmen der Wanderung wurden auch die neuen Würdenträger gekürt. Iris Tofahrn übernimmt in diesem Jahr die Regentschaft als Braunkohlkönigin, während Joris Nock als bislang jüngster Braunkohlkönig in die Vereinsgeschichte eingeht.

Im Dorfgemeinschaftshaus Weddel kamen anschließend sowohl die Wanderer als auch die Nichtwanderer zusammen, um das traditionelle Braunkohlessen zu genießen, das vom Team des DGH vorbereitet worden war. Mehr als 40 Teilnehmer ließen sich das Essen schmecken. Im Anschluss hatte der Vorsitzende René Langenkämper eine Tombola organisiert. Der gesamte Erlös in Höhe von 100 Euro kommt der Jugendkasse zugute.

René Langenkämper

DER SCHMIDT GRUPPE feiert 70-jähriges Jubiläum – exklusive Jubiläumsangebote am 09. und 10. März

Wolfenbüttel, 04. März 2026

Die DER SCHMIDT GRUPPE feiert am 07. März 2026 ihr 70-jähriges Bestehen. Gegründet wurde das Unternehmen am 07. März 1956 von Josef Schmidt und entwickelte sich über sieben Jahrzehnte zu einem der bedeutendsten touristischen Anbieter in Norddeutschland. Heute wird das Unternehmen von Georg Wilhelm Schmidt und Philipp Cantauw geführt.

70 Jahre DER SCHMIDT GRUPPE – wir danken unseren Kundinnen und Kunden für ihr Vertrauen und freuen uns auf die Zukunft.“, sagt Geschäftsführer Philipp Cantauw.

Aus diesem Anlass bedankt sich das Unternehmen mit attraktiven Jubiläumsaktionen, die am 09. März 2026 ab 09:00 Uhr starten und bis zum 10. März 2026 gültig sind – solange der Vorrat reicht.

Jubiläumshighlights

  • Fliegen ab Braunschweig bereits ab 499 €

  • Exklusive Busreise-Angebote

  • 5 % Jubiläumsrabatt auf Busreisen während des Aktionszeitraums (gültig am 09.03. und 10.03.2026, nur solange verfügbar)

Jubiläumsbus „Josef“ – eine Hommage an den Firmengründer

Zum Jubiläum präsentiert das Unternehmen neben den Reiseangeboten ein weiteres besonderes Highlight – der eigens gestaltete Jubiläumsbus, der den Namen „Josef“ trägt, ist eine würdige Hommage an Firmengründer Josef Schmidt. Der sogenannte Retroliner steht symbolisch für die Verbindung von Tradition und Zukunft, die das Unternehmen seit siebzig prägt.

Unternehmenshistorie & Entwicklung

Die Reisebüro Schmidt GmbH hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1956 von einem regionalen Familienbetrieb zu einem modernen, breit aufgestellten Mobilitäts- und Touristikunternehmen entwickelt. Aus einem einzigen Fahrzeug entstand im Laufe der Jahrzehnte eine heutige Flotte von rund 100 Fahrzeugen – vom Kleinbus über Linienbusse bis hin zu hochwertigen Fernreisebussen.

Neben den klassischen Bus- und Flussreisen bietet das Unternehmen auch Flugreisen an und zählt damit zu den vielseitigsten touristischen Anbietern im Braunschweiger Land. Unter dem Dach der DER SCHMIDT GRUPPE werden die touristischen Bus- und Schiffsreiseaktivitäten unter der Marke „DER SCHMIDT – Urlaub mit Herz!“ gebündelt. Zusätzlich umfasst die Gruppe mit „momento – Reisen für mich“. Flugreisen von 8 Flughäfen zu 19 europäischen Destinationen.

Unser Jubiläum ist ein starkes Zeichen für Beständigkeit, Qualität und die Leidenschaft fürs Reisen“, erklärt Geschäftsführer Georg Wilhelm Schmidt.

Mit über 250 Mitarbeitenden gehört das Unternehmen zu den wichtigen Arbeitgebern der Region. Zentraler Standort ist das Schmidt Terminal in Wolfenbüttel, das als Dreh- und Angelpunkt für Busreisen, Serviceleistungen und Gästeempfang dient. Ergänzt wird das Angebot der Unternehmensgruppe durch mehrere Reisebüros im TUI‑Franchise, die den Vertrieb weiter stärken.

Boßelkugeln begrüßen den sonnigen Märzanfang

Pressemeldung

CDU-Ortsverband Cremlingen ließ mit seinen Gästen die Kugeln rollen 

Auch in diesem Jahr folgte wieder eine fröhlich gestimmte Gruppe der Einladung des CDU-Ortsverbandes Cremlingen zum Boßeln und Braunkohlessen. Bei sonnigem Wetter trafen sich die Teilnehmer am Sonntag, 1. März morgens auf dem Hof Weber zu dieser langjährigen Traditionsveranstaltung, der B&B-Tour. Der CDU Ortsverbandsvorsitzende Volker Brandt freute sich mit seinen Vorstandsmitgliedern besonders über die erneute Teilnahme von Elke und Frank Oesterhelweg, von Tobias Breske, dem CDU-Kandidaten für das Amt des Gemeindebürgermeisters, von Daniel Eimers, dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden und von Hans Gerkens, dem CDU-Spitzenkandidat für den Cremlinger Ortsrat.

Der Handwagen für den späteren „Boxenstopp“ stand gut bestückt bereit. Die Spielleiter Christoph Brandes und sein engagierter Sohn Konstantin teilten die zwei Mannschaften ein, die rote mit der roten Kugel und die blaue mit der blauen Kugel. Konstantin übernahm dann auf der Strecke die wichtige Dokumentation der Mannschaftspunkte.

Nach Begrüßung und Spieleinführung ging es los in Richtung Herzogsberge. Der Osterfeuerplatz war wieder der Startplatz der Boßelstrecke. Entlang der markierten Wege versuchte jede Mannschaft, ihre Kugel so weit wie möglich an der anderen vorbeirollen zu lassen, um mit möglichst wenigen und somit weiten Kugel-Rollwürfen die Boßelstrecke zurückzulegen. Zum nächsten Wurf kam immer die Mannschaft, deren Kugel hinter der der anderen zurücklag.

Jede Berührung der beiden Kugeln führte umgehend zu einem Getränkestopp („Boxen-Stopp“). Da war für alle in dem Handwagen etwas dabei.

Kurz vor 13 Uhr trafen die Boßel-Sportler im Gasthaus bei Chris ein. Sie fanden liebevoll gedeckte runde Tische vor und weitere Gäste, die am Boßeln nicht teilnehmen konnten.

Vor dem Essen begrüßte Volker Brandt herzlich die Gäste aus „nah und fern“, dabei besonders noch einmal Elke und Frank Oesterhelweg, Tobias Breske und Daniel Eimers.

Er wies zuerst auf den 13. September hin, an dem zur Wahl der kommunalen Gremien aufgerufen wird, also den Ortsräten, dem Gemeinderat und dem Kreistag in Wolfenbüttel. Dieser Termin werfe schon seit einiger Zeit seine Schatten voraus. Brandt meinte, die CDU in der Gemeinde und im Ort mit ihrem vielfältigen Engagement brauche sich nicht zu verstecken.

Er sprach dann kurz zwei Themen an, die für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger in der letzten Zeit in Ort und Gemeinde Cremlingen Beachtung fanden. So wurde im Sommer letzten Jahres das Bildungs- und Begegnungszentrum Cremlingen, kurz BBZ, fertiggestellt. Mittlerweile werde es auch von verschiedenen Gruppen genutzt, wenn es auch noch mit verschiedenen sachlichen und organisatorischen Mängeln behaftet sei. Jetzt müsse man aber sehen, dass die Gemeinde das Beste daraus mache, so Brandt.

Er führte dann noch aus, dass in engem Kontakt zu der Bürgerinitiative „Transparenz für Schandelah“ die Einrichtung von Windparks auf Gemeindegebiet, hier besonders östlich von Schandelah, verhindert werden soll. Der Regionalverband Großraum Braunschweig habe für das Cremlinger Gemeindegebiet keine Windkrafträder vorgesehen, und dabei solle es auch bleiben. Unter Führung der CDU wurde ein diesbezüglicher interfraktioneller Ratsantrag formuliert. Dieser wurde auf der Gemeinderatssitzung am 3. März einstimmig angenommen.

Zum Schluss seiner Ausführungen sprach Brandt seinen besonderen Dank an das Cremlinger „CDU-Event-Team“ aus, das dieses Zusammensein wieder so gut vorbereitet hatte. Auch dankte er den Gastgebern bei Chris, die das duftende Braunkohl-Buffet aufgetischt hatten.

Volker Brandt übergab dann das Wort an den CDU-Bürgermeisterkandidaten Tobias Breske. Dieser freute sich, mit auf Boßel-Tour gewesen zu sein und an frischer Luft vor allem viele gute Gespräche geführt zu haben, persönlich, offen, ehrlich. Es ging ihm um Ideen für den Wahlkampf, um die Themen, die die Menschen bewegen, und auch um ganz konkrete Anregungen aus den Ortschaften. Als Bürgermeisterkandidat war es ihm wichtig zu sagen: Es geht nur gemeinsam. Wir wollen starke Ergebnisse in den Ortsräten erreichen und Verantwortung im Gemeinderat übernehmen. Dafür brauche es Teamgeist, klare Themen und Menschen, die anpacken. Er dankte dem gesamten Vorstand des CDU Ortsverbandes Cremlingen für die Einladung und die Organisation. So wachse Zusammenhalt. Und genau den brauche es jetzt.

Nach diesen sympathischen Worten von Tobias Breske gab es dann das gemeinsame leckere Braunkohleessen. Nach dem Essen nahm Konstantin Brandes die Siegerehrung des Boßel-Wettbewerbs vor. Knapp gewann die Mannschaft mit der blauen Kugel und durfte sich am Tresen aufstellen.

Es war genau der richtige Rahmen, um diesen geselligen Tag mit vielen Gesprächsrunden am Nachmittag entspannt ausklingen zu lassen.

 

Fotos von Bogusia Brandt und Jörg Weber

Windräder in der Gemeinde Cremlingen?

Dr. Diethelm Krause-Hotopp

– Pressesprecher –                                                  Cremlingen, den 03.03.2026

Windräder in der Gemeinde Cremlingen?

Sehr intensiv hat die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN mit ihren Parteimitgliedern diese Frage erörtert und jetzt im Gemeinderat mit den anderen Fraktionen einen wegweisenden Beschluss dazu gefasst.

Hintergrund waren teils öffentlich gewordene Anfragen von Investoren an Eigentümer von Flächen in der Gemeinde Cremlingen. Daraufhin hatte die Gemeindeverwaltung die Grundsatzfrage an die Mitglieder des Gemeinderates gestellt, ob sie sich des Themas annehmen solle und ob ggf. Planungen für Windenergieanlagen einzuleiten seien.

„Bekanntermaßen sehen viele Gemeinden in der Nutzung der Windkraft große Chancen“, erläutert Diethelm Krause-Hotopp. „Denn diese unterstützt nicht nur die Energiewende, sondern kann bei klammen Kassen helfen, z.B. den Betrieb von Freibädern zu sichern.“

Da der für die Windplanung zuständige Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) außerhalb der Gemeinde ausreichend besser geeignete Flächen identifiziert hat, ist es derzeit für die Gemeinde nicht sinnvoll, Ressourcen für die Planung eigener Windkraftanlagen aufzuwenden. „Zumal wenn diese mit deutlichen Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden wären“, ergänzt Ratsfrau Ulrike Siemens, Vorsitzende des Planungs-, Umwelt- und Klimaausschusses, die als Bürgermitglied in der Mitgliederversammlung des Regionalverbandes dessen Windplanung mitverfolgen konnte.

Es wurde mit dem Beschluss auch festgelegt, dass der Fortschritt beim Ausbau der Windkraft in der Region seitens der Verwaltung beobachtet werden soll. Wenn sich abzeichnen sollte, dass die geforderten Flächenziele Ende 2027 und 2032 nicht erreicht werden, haben die Ratsgremien die Situation erneut zu bewerten.

„Dass wir uns mit den anderen Parteien jetzt auf diese faktenbasierte und nach vorne gerichtete Vorgehensweise verständigen konnten, ist ein lohnender Abschluss der intensiven Diskussion“, stellt Co-Fraktionsvorsitzende Tina Jäger fest.

Foto (privat): Die Ratsfraktion der GRÜNEN im Cremlinger Gemeinderat: v.l.: Horst Gilarski, Diethelm Krause-Hotopp, Ulrike Siemens, Tina Jäger und Bernhard Brockmann.

Auftakt zur Landratswahl im Landkreis Helmstedt: Landvolk Braunschweig hat Eingeladen

Querenhorst/Helmstedt. Mit einer lebhaften Podiumsdiskussion im Februar wurde der Auftakt des Wahlkampfes für die Landratskandidatur im Landkreis Helmstedt auf der regionalen Versammlung des Niedersächsischen Landvolk Braunschweiger Land e. V. eingeläutet. Das Landvolk hatte zur jährlichen agrarpolitischen Gemeindeverbandsversammlung in das Sport- und Kulturzentrum Querenhorst eingeladen. In einem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal nutzen die Mitglieder des Landvolkes BS die Gelegenheit, um mit den Kandidaten über die Zukunft des Landkreises ins Gespräch zu kommen.

Auf dem Podium stellten sich vor Torsten Wendt (CDU), Herr Schneider (SPD) sowie der parteilose Kandidat Martin Klein aus Mariental den Fragen der Anwesenden. Die Diskussionsrunde entwickelte sich von Beginn an dynamisch und praxisnah. Insbesondere Themen der regionalen Struktur-, Wirtschafts- und Landwirtschaftspolitik standen im Mittelpunkt. Es wurde sichtbar, dass die Kreispolitik ein wichtiger Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaftlichen Familienbetriebe ist.

Ein zentrales Anliegen der Teilnehmenden war die Digitalisierung der Verwaltung. Viele Mitglieder betonten, dass eine moderne, schlanke und gut erreichbare Kreisverwaltung ein entscheidender Standortfaktor sei – sowohl für landwirtschaftliche Betriebe als auch für Unternehmen. Schnellere Genehmigungsverfahren, digitale Antragsmöglichkeiten und ein insgesamt effizienterer Verwaltungsablauf wurden als wichtige Ziele benannt. Es kristallisierte sich heraus, dass hierbei noch viel Arbeit auf die Kandidaten wartet.

Ebenso intensiv wurde über die wirtschaftliche Zukunft des Landkreises Helmstedt diskutiert. Dabei ging es insbesondere um die Wirtschaftskraft der Landwirtschaft im Landkreis. Gleichzeitig wurde der Wunsch geäußert, bestehende, ungenutzte Gewerbeflächen stärker zu reaktivieren, um Flächenverbrauch zu reduzieren und die regionale Wertschöpfung zu stärken.

In diesem Zusammenhang wurde auch der „Niedersächsische Weg“ thematisiert, der vorsieht, die tägliche Neuversiegelung von Flächen auf durchschnittlich drei Hektar zu begrenzen. Auch hier zeigte sich, dass die engen Fäden der Verwaltung hinderlich sind und die Landratskandidaten dieses Thema anpacken müssen.

Die Veranstaltung zeigte, wie groß das Interesse an einer zukunftsorientierten Kommunalpolitik im Landkreis Helmstedt ist. Für die Kandidaten um das Landratsamt bot die Versammlung eine wichtige Möglichkeit sich mit zu Anliegen der Landwirtschaft direkt in den politischen Dialog einzubringen und Ihre eigenen Ideen, aber auch Erwartungen, mit auf den Weg zu geben.

Wie eng die Entwicklung der Landwirtschaft mit den dringend notwendigen positiven Impulsen für den ländlichen Raum, und den damit auch den notwendigen politischen Entscheidungen auf Kreisebene, verknüpft ist wurde im Anschluss von dem Vorsitzenden des Landvolkes BS, Karl-Friedrich Wolff von der Sahl, in seiner Rede klar betont. Er machte in seiner Rede deutlich das viele wichtigen Themen der praktischen Landwirtschaft zu wenig Beachtung finden. Herr Wolff von der Sahl (1. Vorsitzinder) machte deutlich, was die Fehlentwicklungen in der Landes- und Kommunalpolitik Niedersachsens bei den Themen Wolf, Grundsteuer und Agrarstrukturgesetz für die heimische Landwirtschaft bedeuten. Wolff von der Sahl betonte auch, das die Kommunalpolitik sich mehr proaktiv gegen Politische Entscheidungen der höher angesiedelten Politikebenen engagieren muss. Ein Beispiel ist das Thema „EU-Natur-Wiederherstellungsverordnung“, welches bei den Landratskandidaten Beachtung finden muss.

Mit dem gelungenen Austausch wurde ein starkes Signal für den offenen Dialog zwischen Dialog zwischen Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft in der Region gesetzt.

Foto: von l. nach r. Elisa Pape, Mark Widdecke, Martin Klein, Karl-Friedrich Wolff von der Sahl, Torsten Wendt, Malte Schneider, Steffen Bartels, Volker Meier

Mitgliederversammlung des MTV Schandelah‑Gardessen

Die diesjährige Mitgliederversammlung des MTV Schandelah‑Gardessen fand am 27.02.2026 im Sportheim Schandelah statt.

Rückblick von Vorsitzendem Ingo Kuntze

Ingo Kuntze zog eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Der Verein konnte seine Mitgliederzahlen mit insgesamt 932 stabil halten. In den von den einzelnen Abteilungen gefertigten Berichten über die sportlichen Aktivitäten wurde

  • die starke Kinder- und Jugendarbeit, die weiterhin wächst
  • gut besuchte Angebote im Breitensport, darunter Turnen, Fitness und Tennis
  • über die engagierte Arbeit des Arbeitsteams bei der Anlagenpflege berichtet.

Kuntze betonte, dass der Verein trotz steigender Kosten finanziell solide aufgestellt sei. Der Kassenbericht bestätigte eine verantwortungsvolle Haushaltsführung.

Ehrungen für langjährige Treue

Für 25, 40 und 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden zahlreiche Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet. Für 20jährige Tätigkeit als Jugendfußballtrainer wurde Uwe Keddig sowie für 20jährige Tätigkeit als Basketballtrainer wurde Daniel Basse geehrt.

Kuntze betonte, dass der MTV Schandelah‑Gardessen nur durch das Zusammenspiel von Ehrenamt, Engagement und Gemeinschaft so erfolgreich sein könne. Abschließend bedankte er sich bei allen Ehrenamtlichen, Trainerinnen und Trainer sowie Unterstützerinnen und Unterstützer sowie Sponsoren des Vereins.