Freitag, April 3, 2026

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Berufsvielfalt zum Anfassen: HBS öffnet Türen zu Bildung, Praxis und Zukunft

Ein Tag voller (technischer) Entdeckungen
Die Heinrich-Büssing-Schule (HBS) hat am Tag der offenen Tür am 11.02.2026 eindrucksvoll gezeigt, wie ein umfassendes Bildungsangebot praxisnah erlebt wird. Die Besucherinnen und Besucher tauchten in ein vielfältiges Lernumfeld ein und erhielten Einblicke in eine zukunftsorientierte Bildung, die Theorie und Praxis eng miteinander verbindet. Über 40 Betriebe präsentierten interessante Ausbildungsberufe, wodurch Schulabgänger vor Ort Informationen erhielten und Kontakte knüpfen konnten.
Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte und interessierte Betriebe haben die Gelegenheit genutzt, sich über die vielfältigen Ausbildungs-, Studien- und Bildungsgänge sowie Abschlüsse vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur zu informieren.
Besonders begeistert zeigten sich die Gäste von den Mitmachangeboten wie Experimenten zum Anfassen und Mitmach-Aktionen wie 3D-Druck, Lasercutter, Gestaltung von Schlüsselanhängern oder Kerzenständern. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich so unmittelbar von der Qualität der Lehre überzeugen, die auf eine praxisnahe Vermittlung und individuelle Förderung setzt.
Auch Vollzeitschulformen, von der Berufseinstiegsschule bis zum Beruflichen Gymnasium Technik, wurden vorgestellt. Die Sportfachgruppe ermöglichte Einblicke in einen modernen Sportunterricht: Die Besucher konnten Jonglieren oder ihre Geschicklichkeit mit Kleingeräten beweisen. Auch für das leibliche Wohl wurde mit Hotdogs, Crêpes, gebackenem Camembert und weiteren Leckereien gesorgt.
Darüber hinaus bot der Tag der offenen Tür reichlich Gelegenheit zum Austausch mit Lehrkräften, aktuellen Schülerinnen und Schülern sowie Absolventinnen und Absolventen. Die Gespräche machten deutlich, wie intensiv die Schule Wert auf eine persönliche Begleitung legt – von der ersten Orientierung bis hin zur Unterstützung bei der späteren Berufswahl.
Die Organisation des Tages war reibungslos und herzlich: Übersichten zu Studien- und Bildungswegen, Informationsstände zu Ausbildungs- und Praktikumsangeboten sowie individuelle Beratungen standen bereit. Dank eines breiten Spektrums an Mitmachangeboten konnten junge Besucherinnen und Besucher die HBS als lebendigen Lernort erleben – jenseits der klassischen Unterrichtsstunden.
Der Tag der offenen Tür bestätigte erneut: Die Heinrich-Büssing-Schule bietet mehr als nur Unterricht. Sie eröffnet Perspektiven, ermöglicht praktische Erfahrungen und unterstützt Lernende dabei, mutig die nächsten Schritte in Richtung Ausbildung, Studium oder Berufsweg zu gehen. Ein gelungener Tag, der Motivation weckte und das Vertrauen in eine hochwertige, zukunftsfähige Bildung stärkte.
Bildunterschriften Fotos (HBS, Kathrin Bialas):

Fastnacht in Abbenrode geht bei jedem Wetter

Abbenrode 7. + 8. Feb. 2026

Wenn die Narren rufen kommen alle gerne, ob es regnet oder schneit

Es war wie geplant ein super Wochenende. Bereits zum Umzug am Samstag 11:11 Uhr kamen auch wieder Vereine aus anderen Ortschaften und zogen durch das kleine orf am Elm. Jede Menge Zaungäste rundeten das Narrenspektakel ab und hielten bei eisigem Wetter aus.

Der Kinderkarneval wurde wieder von unserem Kinderprinzenpaar sowie unserer kleinen und mittleren Garde eröffnet und war auch wieder super besucht.

Auch abends sind wir wieder aus allen Nähten geplatzt und hatten einen tollen Maskenball, dicht gefolgt vom Frühstück bis 17 Uhr. Es ist schon bezeichnend, dass die Fastnachtsgesellschaft Abbenrode mehr Mitglieder hat, als der Ort Abbenrode Einwohner.

Ein guter Gastgeber ist eine sichere Bank für eine erfolgreiche Veranstaltung.

Gartenarbeit im Winter: Warum Sie im Februar die letzte Chance für einen Heckenschnitt nutzen sollten

Hecken sind weit mehr als grüne Grundstücksgrenzen. Sie sind ganzjährige Lebensadern für die Natur – besonders auch im Winter. Ein fachgerechter Heckenschnitt schützt Tiere, stärkt Pflanzen und sorgt dafür, dass Hecken auch in Zukunft ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können. Wer jetzt im Februar noch umsichtig handelt, unterstützt die Natur direkt vor der eigenen Haustür.

„Hecken gehören zu den artenreichsten Strukturen in unseren heimischen Gärten und Landschaften“, sagt Dr. Heiko Schumacher, Leiter des Geschäftsbereichs Biodiversität der Heinz Sielmann Stiftung: „Sie verbinden als sogenannte Trittsteinbiotope Wald und Offenland und bieten zahlreichen Tierarten ganzjährig Nahrung, Schutz und Rückzugsräume.“ Auch im Winter sind Hecken ein wichtiger Lebensraum: Ihr Geäst schafft ein milderes Mikroklima und schützt vor Wind und Fressfeinden. Vögel finden hier Schlafplätze, Kleinsäuger sichere Winterquartiere. Zudem liefern viele heimische Sträucher mit ihren Beeren bis weit in die kalten Monate hinein eine wichtige Nahrungsquelle, wenn anderes Futter knapp ist.

Letzte Gelegenheit: Heckenschnitt noch im Februar

„Aus biologischer Sicht ist ein Heckenschnitt in der Regel im Herbst sinnvoll, da viele Gehölze ihr Wachstum abgeschlossen haben und in die Winterruhe übergehen“, erklärt Schumacher. Dann verkraften die Pflanzen den Beschnitt meist besser. Gleichzeitig wird der Natur- und Vogelschutz berücksichtigt, weil die Hauptbrutzeit vorbei ist.

Wer das Zeitfenster im Spätherbst verpasst hat, sollte jetzt an frostfreien Tagen im Februar noch tätig werden, bevor ab dem 1. März die Brut- und Setzzeit beginnt. Viele Vögel und andere Tiere fangen ab März an, ihre Nester zu bauen und Nachwuchs zu produzieren. Dabei sollten sie nicht gestört werden. Umfassende Rückschnitte sind deshalb vom 1. März bis zum 30. September gesetzlich verboten. Schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben zwar erlaubt, sollten aber möglichst vermieden werden. Schumacher empfiehlt: „Wer Vögeln und anderen Wildtieren etwas Gutes tun möchte, sollte zwischen März und September vollständig auf Heckenschnitte verzichten.“

Pflege, die der Natur hilft

Ein regelmäßiger, maßvoller Schnitt erhält die Vitalität von Hecken. Er verhindert, dass Sträucher von innen verkahlen, fördert einen dichteren Wuchs und verlängert ihre Lebensdauer. Wichtig ist dabei, nicht radikal „auf Stock“ zu setzen, sondern angepasst vorzugehen und die natürliche Struktur zu erhalten. „Wer das Schnittgut teilweise als lockeren Reisig- oder Totholzhaufen im Garten belässt, schafft zusätzlich wertvolle Lebensräume für Insekten, Igel und andere Tiere“, lautet ein Tipp von Schumacher. So wird aus der Gartenpflege ein aktiver Beitrag zum Naturschutz.

Checkliste: Hecke noch im Februar richtig schneiden

Vor dem Schnitt genau hinschauen
Auch im Winter können Tiere in Hecken Unterschlupf finden. Vor dem Schneiden prüfen, ob sich Nester oder Schlafplätze im Gehölz befinden.

Maßvoll schneiden statt radikal kürzen
Hecken nicht „auf Stock setzen“. Ein schonender Rückschnitt erhält die natürliche Form und fördert dichten, gesunden Neuaustrieb.

Struktur erhalten
Nicht alles glatt und gleichmäßig schneiden. Unterschiedliche Höhen und Tiefen bieten mehr Lebensraum für Tiere.

Schnittwerkzeug sauber und scharf halten
Scharfe Werkzeuge sorgen für glatte Schnittflächen und reduzieren Stress und Krankheitsrisiken für die Pflanzen.

Schnittgut sinnvoll nutzen
Reisig- oder Totholzhaufen im Garten anlegen – sie dienen als Winterquartier für Insekten, Amphibien, Reptilien oder auch kleine Säugetiere wie Igel.

Ab März auf Heckenschnitte verzichten
Vom 1. März bis 30. September sind starke Rückschnitte nach § 39 Bundesnaturschutzgesetz verboten. Erlaubt sind in dieser Zeit nur schonende Form- und Pflegeschnitte – und nur dann, wenn keine Tiere beeinträchtigt werden. Die Heinz Sielmann Stiftung empfiehlt: In dieser Zeit möglichst vollständig auf Heckenschnitte verzichten.

Hier finden Sie mehr zum Thema „Hecke als Lebensraum“ sowie nützliche Tipps für das naturnahe Gärtnern.

Zwischen Menschen vermitteln und Lösungen entwickeln

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Schiedspersonen stellen sich vor

Judy Rebel und Thomas Eisenhuth sind die neuen ehrenamtlichen Schiedspersonen in der Gemeinde Lehre. Bei unterschiedlichen Zivilstreitigkeiten sind sie neutral Vermittelnde: Schiedspersonen holen die Streitparteien wieder zusammen an einen Tisch und moderieren das gemeinsame Gespräch. Im Schiedsverfahren wird miteinander eine für alle Beteiligten tragbare und rechtskräftige Lösung entwickelt.

Die neuen Schiedsleute stellen sich vor: Judy Rebel wohnt gemeinsam mit ihrer Familie in Groß Brunsrode und ist bei einem regionalen Autohersteller als Führungskraft im Changemanagement tätig. „Mein beruflicher Fokus lag schon immer auf der Begleitung von Menschen, ob in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung oder mit Blick auf ihre Zusammenarbeit in Teams“, erklärt sie. Ihre Studiums- und Weiterbildungsschwerpunkte sind Personalmanagement, Organisations- und Personalentwicklung, Coaching und Kommunikation. Momentan absolviert sie eine Ausbildung zur zertifizierten Mediatorin und hat auch die Grundlagenseminare für das Schiedsamt besucht.

„Dieses Ehrenamt bietet mir die Möglichkeit, meine berufliche Expertise und meine persönliche Haltung sinnstiftend einzusetzen und zu einem respektvollen Miteinander beizutragen“, erläutert Judy Rebel die Motivation für ihre Arbeit als Schiedsfrau der Gemeinde.

Ihrer Ansicht nach können „durch Mediation Konflikte oft außergerichtlich gelöst werden – das spart nicht nur Zeit und Ressourcen, sondern trägt auch dazu bei, Beziehungen zu erhalten und langfristige Belastungen, zum Beispiel zwischen Nachbarn oder Familienmitgliedern, zu vermeiden – das finde ich gesellschaftlich sehr wertvoll und dazu leiste ich sehr gerne meinen Beitrag.“

Thomas Eisenhuth lebt seit 2006 mit seiner Familie in Lehre und ist seit 20 Jahren als Lehrer an einem Wolfsburger Gymnasium tätig. Er engagiert sich als Gewerkschaftsvertreter im Land Niedersachsen und ist Kreisvorsitzender der „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“ in Wolfsburg.

„Ich freue mich auf das Amt und auf den Kontakt mit den Bürgern der Gemeinde“, so Thomas Eisenhuth. Er hat Ausbildungen im Bereich Mediation absolviert und ist Mitglied des MobbingInterventionsTeams (MIT) an seiner Schule. „Ich bin sehr interessiert an Menschen und ihrem Verhalten in besonderen Situationen und für mich ist eine intakte Nachbarschaft besonders wichtig. Diese sollte geprägt sein von gegenseitiger Achtung, aber auch dem Interesse füreinander – für den Lebensweg, die Biographie sowie die Träume und Pläne des Gegenübers“, erklärt Thomas Eisenhuth.

Wie seine Kollegin Judy Rebel wird er die Schulungen für Schiedsamt besuchen und betont:

„Ich lege hier aber besonderen Wert auf Schulungen in der Nähe, um auch Kontakte zu den Schiedspersonen der umliegenden Kommunen zu knüpfen. Denn die zu lösenden Probleme von Bürgern unserer Gemeinde unterscheiden sich schon von denen aus der Großstadt.“

„Beim Antrittsgespräch in der Gemeinde Lehre wurde schnell deutlich, mit wieviel Motivation und Engagement Judy Rebel und Thomas Eisenhuth ihr neues Amt als Schiedsleute ausfüllen möchten. Beide bringen hervorragende Voraussetzungen für diese verantwortungsvolle Aufgabe mit. Die Arbeit der Schiedsleute ist für ein gutes Miteinander in unserer Gemeinde von großer Bedeutung. Umso schöner, dass sie von Menschen übernommen wird, die mit Überzeugung, Gewissenhaftigkeit und dem notwendigen Augenmaß handeln“, bekräftigt Sören Denecke, zuständiger Fachbereichsleiter.

So erreicht man die Schiedspersonen: Per E-Mail an judy.rebel@schiedsperson.de und an thomas.eisenhuth@schiedsmann.de. Telefonisch sind Thomas Eisenhuth unter 05308 699-188 und Judy Rebel unter 05308 699-189 von 16 bis 19 Uhr erreichbar. Weitere Informationen gibt es auf www.lehre.de/Leben-Familie/Schiedspersonen/.

Foto(Gemeinde Lehre): Bürgermeister Andreas Busch(rechts) und Fachbereichsleiter Sören Denecke(links) begrüßten die neuen Schiedspersonen Thomas Eisenhuth und Judy Rebel im Rathaus.

Digitale Treffen informieren über Sonderförderprogramm „Klasse Orte – Mehrwert durch Miteinander“

„Ein guter Ort ist mehr als ein Gebäude: Er verbindet Ideen, Menschen und Möglichkeiten.“, so Sven Volkers, Leiter der Stiftung Zukunftsfonds Asse. Die Stiftung Zukunftsfonds Asse informiert im Rahmen zweier digitaler Infotermine über ihr neues Sonderförderprogramm „Klasse Orte – Mehrwert durch Miteinander“. Das Programm eröffnet Initiativen, Vereinen und gemeinwohlorientierten Trägern im Landkreis Wolfenbüttel die Möglichkeit, niedrigschwellige, multifunktionale Begegnungsorte aufzubauen oder weiterzuentwickeln. Hervorgegangen ist das Projekt aus dem Bundesprogramm „Aller.Land“ mit dem Projekt „Denk Dein Dorf… und darüber hinaus!“.

Johanna von Anshelm, Leiterin der Servicestelle Kultur im Landkreis Wolfenbüttel: „Es freut mich sehr, dass mit ‚KlasseOrte‘ ein weiteres starkes Förderprogramm im Landkreis Wolfenbüttel an des Start geht, dass auf Erkenntnissen aus der ersten Runde ‚DenkDeinDorf‘ aufbaut. Mit dem klaren Fokus auf Begegnungsorte und Treffpunkte, ergänzen sich die beiden Programme ideal und leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag für ein lebendiges Kulturleben in der Region.“

Im Zentrum der Förderung durch „Klasse Orte“ stehen Orte, an denen Menschen zusammenkommen, Verantwortung übernehmen und ihre Leben im Dorf aktiv mitgestalten. „Klasse Orte“ sollen das soziale Miteinander stärken, Einsamkeit entgegenwirken, gesellschaftliche Impulse setzen und identitätsstiftend für die lokalen Gemeinschaften wirken. Gefördert werden sowohl die Weiterentwicklung bestehender Treffpunkte – etwa Dorfgemeinschaftshäuser – als auch neue Konzepte in leerstehenden Gebäuden.

Struktur der Förderung

Das Programm umfasst zwei Phasen: die erste fördert über 15 Monate unter anderem den Netzwerkaufbau und Testbetrieb mit einer Summe von bis zu 40.000 Euro. Die zweite Phase dient zur Etablierung tragfähiger Verantwortungs- und Betriebsstrukturen mit Hilfe von bis zu 150.000 Euro. Der Fördersatz beträgt bis zu 90 Prozent, Eigenanteile können auch über bürgerschaftliches Engagement erbracht werden.

Ab sofort können sich interessierte Projekte für die erste Förderphase (Laufzeit 2026/2027) bewerben. Einsendeschluss ist der 20. April 2026.

 Digitale Informationsveranstaltungen

Um Interessierten einen Einblick in die Ziele, Inhalte und Rahmenbedingungen des Programms zu geben, lädt die Stiftung zu zwei digitalen Infoterminen ein:

  • Donnerstag, 26. Februar 2026, 18:00 Uhr
  • Donnerstag, 5. März 2026, 18:00 Uhr

Teilnehmende erhalten einen Überblick über Förderphasen, Anforderungen sowie Möglichkeiten zur Projekteinreichung. Zudem können Ideen und geplante Vorhaben vorgestellt und diskutiert werden. Die Veranstaltungen werden moderiert von der pro loco Projektberatung Gute Orte GmbH, die während der Ausschreibungsphase als fachliche Anlaufstelle fungiert.

 Anmeldung und Kontakt

Eine Anmeldung erfolgt per E-Mail an post@pro-loco.eu. Der ZOOM-Zugangslink wird vor dem jeweiligen Termin zugesendet.

Für Fragen vorab steht das Team von pro loco Projektberatung Gute Orte GmbH zur Verfügung: Dr. Ina Rateniek und Diana Westermann, Telefon: 02304 9118060.

Infotermine zum Projekt „Denk Dein Dorf“ finden statt am 18. Februar sowie am 04. März, jeweils um 17 Uhr. Bitte melden Sie sich per Email unter dorfkulturzentrale@lk-wf an.

Bildunterschrift: Zwei starke Förderprogramme im Landkreis Wolfenbüttel machen sich auf den Weg: Klasse Orte und Denk Dein Dorf. Vertreten durch Heide Gebhardt, Sven Volkers und Johanna von Anshelm

 

Der musische Abend an der Oberschule war wieder mal ein voller Erfolg

Pressemeldung

OBS Sickte live in concert!

Der musische Abend an der Oberschule war wieder mal ein voller Erfolg

Am Donnerstag, den 05.02. öffnete die OBS Sickte traditionell ihre Türen für einen ihrer legendären musischen Abende! Eine überwältigend große Anzahl von Besuchern folgte der Einladung und war von dem Konzert begeistert: Die Jahrgänge 6 bis 10 hatten Hits wie „Hit The Road Jack“ (Ray Charles) und „Diamonds“ (Rhianna) aus den Charts im Musikunterricht eingeübt und trugen sie unter viel Beifall vor. Besonders beeindruckten die Schulbands der OBS Sickte. Hier werden talentierte Schülerinnen und Schüler intensiv gefördert und gefordert. Bereits die jüngeren Schüler:innen werden unter der Leitung von Mike Lethwohl an die Bandarbeit herangeführt, die dann in den höheren Jahrgängen in der Schulband unter der Leitung von Felix Warnke gipfelt. Die Schulband der OBS Sickte arbeitet sehr professionell und wurde noch im vergangenen Jahr für eine externe Veranstaltung angefragt. Wer sie am Donnerstag erlebt hat, weiß warum. Neben den Musikgruppen und Schulbands trat auch die Lehrerband der OBS Sickte auf: Hier spielen und singen eine Kollegin und Kollegen gemeinsam und begeistern ebenfalls mit ihren Stücken, u.a. „Let Me Entertain You“ (R. Williams). An solchen Abenden wird deutlich, mit wie viel persönlichem Einsatz und Gemeinschaftsgefühl an der OBS Sickte gearbeitet wird. Die Leistungen des ersten Halbjahres im musischen Bereich werden bei dieser Gelegenheit sehr eindrucksvoll vorgestellt, gewürdigt und gefeiert. Die musikalischen Darbietungen am musischen Abend werden durch stimmungsvolle Lichteffekte und die zeitgleich bildliche Präsentation der Originalkünstler auf einer großen Leinwand begleitet, sodass eine ganz besondere Atmosphäre entsteht. Eine ganze Reihe ehemaliger Schülerinnen und Schüler nutzen an diesen Abenden die Chance, ihre „alte“ Schule zu besuchen, die Darbietungen zu genießen und den Lehrkräften von ihrem weiteren beruflichen oder schulischen Werdegang zu berichten. Der persönliche Kontakt zu Schülern und Eltern ist dem Team der OBS besonders wichtig und reicht häufig über die Schulzeit hinaus. Abgerundet werden die Veranstaltungen stets durch den unermüdlichen Einsatz des Fördervereins FOBSi. Eltern, auch ehemaliger Schülerinnen und Schüler, unterstützen mit viel persönlichem Engagement, Liebe und Fürsorge die Arbeit sowie die Veranstaltungen der Oberschule Sickte. Die Oberschule Sickte freut sich schon heute auf ihre weiteren öffentlichen Veranstaltungen wie z.B. den Schnuppertag am 13.03.26, den feierlichen Abschlussball und das Sommerfest, das stets die Projektwoche sowie das Schuljahr abrundet. Auch hier werden die Auftritte der Minischulband und Schulband mit ihren Nachwuchskünstler:innen erwartet, die erfahrungsgemäß auch auf einer Bühne unter freiem Himmel bestens „performen“ werden.

[Dr. Katrin Manz]

Foto: Sängerinnen, Sänger und Musizierende der Klasse 6e präsentieren ihren Titel „Belong Together“ von Mark Ambor auf dem Musischen Abend der OBS Sickte; rechts im Bild begleitet der musikalische Leiter des Abends, Musiklehrer Felix Warnke    Fotos: OBS/privat

Der Seniorenkreis Sickte feierte Karneval mit anschließender Weinprobe

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Medieninformation

Sickte. Am 3. Februar 2026 trafen sich 31 Senioreninnen und Senioren zum monatlichen Treffen des Seniorenkreises Sickte im Burschenhof. Joachim Rust, Leiter des Seniorenkreises, begrüßte alle sehr herzlich und stellte die Gäste Uwe Schäfer (CDU) und Dr. Manfred Bormann (CDU), die einen Weinprobe vorbereitet hatten, vor. Herr Rust eröffnete den Nachmittag mit einem spaßigen Karnevalsgedicht. Danach eröffnete Dr. Bormann den Vortrag mit der Frage: „Wie viele Weinanbaugebiete es in Deutschland gibt?“ Die Antworten lagen zwischen 30 – 60, doch leider falsch. Mit den berühmten Weingebieten Rhein und Mosel gibt es 13 Anbaugebiete in Deutschland. Uwe Schäfer berichtete mit einer interessanten Fotoserie über die Geschichte der Bordeaux-Weinregion in Südfrankreich, welches mit über 3.000 Weingütern auf 25.000 Hektar das größte Anbaugebiet der Welt ist. Die ersten Weinstöcke wurden bereits 56 nach Christus von den Römern gepflanzt. Nach der Pflanzung dauert es ca. 5 Jahre bis zur ersten Weinernte wonach 70 – 80 Jahre lang Trauben geerntet werden können. Der Aufwand zur Gewinnung von Bordeaux-Weinen ist enorm und dauert durch mühsame Handarbeit, vom Beschneiden, Pflügen der Erde, Ausrichtung der Reben an Führungsdrähten zur Sonne, der Weinlese, dem Keltern, und Lagerung in alten Holzfässern mit Flaschenfüllung 3 Jahre von der Ernte bis zur Abfüllung. Durch die klimatischen Veränderungen, haben sich die Alkoholgrade sehr stark verändert, so dass sich der Alkoholgehalt aus1982 von ca. 12,5 % heute auf bis zu 16 % erhöht hat. Durch den hochwertigen Ausbau und die lange Lagerung in alten Eichenfässern werden die Bordeaux-Weine immer edler aber auch teurer. Etwas schmunzelnd ergänzend bemerkte der Bordeaux-Kenner Schäfer, dass auch im Braunschweiger Land Wein angebaut werde. So wurde in der Nähe von Wendessen schon im letzten Jahr ein Weinberg angelegt.

Abschließend zu dem informativen Vortrag schenkte Uwe Schäfer und Dr. Manfred Bormann den Gästen einen köstlich schmeckenden Bordeaux-Weißwein zum Probieren ein. Zum Ende hin informierte Marianne Hoppe über die geplante Halbtagsfahrt am 8. April nach Derenburg mit der Besichtigung der dortigen Glashütte und die am 5. August geplante Tagesfahrt in die Heide. Joachim Rust informierte abschließend noch über die kommenden Veranstaltungen: Am 4. März mit dem Polizeireferat „Kluger als Betrüger“ und am 6. Mai mit einem Vortrag vom Landkreis über anzuratende „Bevorratung in Krisenfall“ wie bei einem Stromausfall, oder bei Umweltkatastrophen.

Mit viel Applaus bedankten sich Seniorinnen und Senioren bei Uwe Schäfer und Dr. Manfred Bormann für den spaßigen Nachmittag und verabschiedeten sich mit einem gemeinsamen Händefassen bis zum Wiedersehen am 4. März.

Joachim Rust /  Bilder privat

Weinprobe mit Karnevalsstimmung: Joachim Rust (Mitte ) bedankte sich bei Uwe Schäfer(links, CDU) und Dr.Manfred Bormann (rechts,CDU) für die informative Weinprobe

Titelfoto: Uwe Schäfer(CDU) berichtet über die Weinregion Bordeaux in Frankreich.

Cremlingen: Grüne begrüßen Doppelhaushalt

Pressemeldung 12.02.2026

Der Entwurf des Doppelhaushalts der Gemeinde Cremlingen für 2026/2027 wird momentan in den Fachausschüssen beraten. In einem Doppelhaushalt werden die voraussichtlichen Erträge, Aufwendungen und Investitionen für zwei Jahre geplant. Die Vorteile eines Doppelhaushaltes gegenüber einem Haushalt für nur ein Jahr sind eine größere Planungssicherheit und eine Entlastung der Verwaltung. Das größte Plus ist jedoch die Vermeidung einer vorläufigen Haushaltsführung im zweiten Jahr, so dass z. B. Investitionen gleich ab Beginn des Jahres erfolgen können. Dies kommt besonders auch den Ortschaften zugute, die ihre Projekte ohne Unterbrechung umsetzen können.

Es ließ sich nicht vermeiden, dass der jetzige Haushaltsentwurf der Gemeinde Cremlingen ein Defizit von über vier Millionen Euro aufweist. Einsparpotentiale sind bereits vor der Aufstellung des Haushaltes berücksichtigt. Weitere Kürzungen würden zu Lasten der Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner gehen.

Nur ca. vier Prozent der Aufwendungen der Gemeinde sind freiwillige Aufgaben, worunter u. a. der Unterhalt der Dorfgemeinschaftshäuser, Turnhallen und Sportplätze fallen. Der größte Teil der Aufwendungen sind Pflichtaufgaben der Gemeinde, wozu u. a. die Feuerwehren, Kitas und Schulen gehören.

Leider kommen der Bund und das Land Niedersachsen ihrer Verpflichtung immer weniger nach, den Kommunen ausreichend Finanzmittel für deren Beschlüsse zur Verfügung zu stellen.

Nach Ansicht der Grünen ist der Verwaltung trotz dieser widrigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein ausgewogener und zukunftsorientierter Haushaltsentwurf gelungen.

Den Vorwurf der CDU, der von der Verwaltung vorgelegte Doppelhaushalt sei undemokratisch, weisen die Grünen entschieden zurück. „Änderungen an der Planung können jederzeit in der laufenden Haushaltsperiode mit einer demokratischen Mehrheit erfolgen. Das sollte die CDU eigentlich wissen und auf Wahlkampfrhetorik verzichten“, so der Co-Fraktionsvorsitzende Bernhard Brockmann.

Und Fraktionsmitglied Horst Gilarski fügt kritisch an: „Gerade in den jetzigen bewegten politischen Zeiten und auch wenn jetzt der Wahlkampf schon zu beginnen scheint, sollten die demokratischen Parteien behutsam miteinander umgehen und die demokratische Grundeinstellung nicht in Abrede stellen.“

„Scheunenbrand in Weddel“ war der Alarm

Die Freiwillige Feuerwehr Klein Schöppenstedt informiert:

Mittwoch 11.02.2026, 02:27 Uhr

Weddel, Bauernstraße

Zu einem Scheunenbrand wurden wir in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch alarmiert. Bei Eintreffen war eine deutliche Rauchentwicklung zu erkennen. In der betroffenen Scheune brannten Holzreste.
Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Hauptbahnhof Braunschweig – Zwei mutige Reisende retten einem 22-Jährigen das Leben

Dramatische Szene sowie eine starke Zivilcourage gab es gestern Vormittag im Braunschweiger Hauptbahnhof. Ein 22-jähriger Mann sprang gestern, vermutlich in suizidaler Absicht, plötzlich in den Gleisbereich. Dort kam er ins Stolpern und stürzte. Dabei verfehlte er einen gerade einfahrenden Zug auf dem Nachbargleich nur knapp. Der Mann blieb leicht verletzt im Gleisbereich liegen.

Dies beobachteten eine Frau (26) und ein Mann (31) aus Salzgitter, die sich ebenfalls auf dem Bahnsteig befanden und zögerten keine Sekunde. Trotz des laufenden Bahnverkehrs im Hauptbahnhof, begaben sie sich geistesgegenwärtig und ohne zu zögern in den Gleisbereich und zogen den jungen Mann zurück auf den Bahnsteig. Ein zufällig auf dem Weg zum Dienst befindlicher Bundespolizist der Bundespolizeiinspektion Hannover unterstützte die beiden Retter bei der Betreuung des Mannes auf dem Bahnsteig. Alarmierte Rettungskräfte verbrachten den nur leicht verletzten Mann in ein Krankenhaus.

Nur dank der beherzten Zivilcourage der beiden Passanten konnte eine Tragödie im Hauptbahnhof Braunschweig verhindert werden. „Lob und Anerkennung für dieses mutige Einschreiten der beiden Retter, die durch ihr beherztes und couragiertes Handeln ein Menschenleben gerettet haben, obwohl dies für sie selbst Lebensgefahr bedeutete“, so der Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Hannover, Polizeidirektor Martin Kröger.

Auch wenn das beherzte Eingreifen das Leben des 22-Jährigen rettete, warnt die Bundespolizei davor sich selbst in Gefahr zu bringen, denn auf Bahnanlagen drohen viele Gefahren.