Freitag, April 3, 2026

Start Blog Seite 22

Heimatpflege bewahrt Geschichte und gestaltet Zukunft

0
CDU-Impulsveranstaltung
Wolfenbüttel / Groß Flöthe. Am Freitag, 27. Februar, hatte die CDU-Kreistagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Michael Wolff die Ehrenamtlichen für die Heimatpflege aus dem Landkreis zu einer Impulsveranstaltung nach Groß Flöthe in die Kutscherstuben eingeladen. In der sehr gut besuchten Veranstaltung verfolgten die Teilnehmenden, zu denen auch Landratskandidat Tobias Thurau gehörte, nach der offiziellen Begrüßung aufmerksam den Vortrag von Tobias Uhlig. Er verdeutlichte aus Sicht der archäologischen Denkmalpflege insbesondere anhand ausgewählter Beispiele eindrucksvoll, welche Möglichkeiten modernste Analysemethoden bieten und führte hierzu unter anderem die Erdwerke in Niedersickte auf. „Der Boden im Landkreis kann die gesamte Geschichte erhellen,“ so Uhlig.
Frank Oesterhelweg vom Förderverein Werla nahm die Zuhörer mit auf die Pfalz in das Harzvorland und in seinen Heimatort Werlaburgdorf. Die mehrere Tausend Jahre umfassende Geschichte der Pfalz bietet beeindruckende und fast unerschöpfliche Forschungsmöglichkeiten zur Geschichte. Dank der vorgetragenen Einbindung von Beteiligten aus allen gesellschaftlichen Bereichen, einschließlich der Beantragung von Fördermöglichkeiten, erhielten die Ehrenamtlichen wertvolle Hinweise für ihr ehrenamtliches Engagement. Die Dokumentation von Veränderungen und das Bewahren dörflicher Strukturen mit Hilfe der „Menschen vor Ort“ schilderte Frank Oesterhelweg mit dem historischen Spritzenhaus in Werlaburgdorf.
Der rege Austausch verdeutlichte, dass die Digitalisierung eine wichtige Unterstützung für den größeren Zugang zu Dokumenten biete, aber gleichzeitig nicht ein Ersatz für das Erleben von Nachlässen sein kann. Mit Blick auf die Heimatstuben wurde dargelegt, dass sie sich bestimmten Schwerpunkten widmen sollten und dabei eine angemessene Anzahl von Ausstellungsstücken berücksichtigen müssen. Auch die Weitergabe und Dokumentation von Wissen der ausscheidenden Ehrenamtlichen in der Heimatpflege war nach Auffassung der Teilnehmer ein wichtiger Aspekt.
CDU-Kreistagsabgeordneter Andreas Meißler dankte in seinem Schlusswort allen Beteiligten für die erfolgreiche Durchführung der Veranstaltung und kündigte zugleich eine Wiederholung dieses Formats an. Für die Politik heißt es nun, zukunftsfähige Lösungen zu finden, um Kultur, Landschaft, Brauchtum und Geschichte für nachfolgende Generationen zu bewahren.
Die CDU-Vertreter mit Landratskandidat Tobias Thurau (4.v. l.) bei der Impulsveranstaltung zur Heimatpflege. Foto: Andreas Glier.
CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Wolff begrüßt die Gäste aus dem Landkreis. Foto: Andreas Meißler
Titelfoto: Frank Oesterhelweg bei seinem Vortrag zur Kaiserpfalz Werla. Foto: Andreas Meißler

Austausch über Herausforderungen und Chancen am traditionsreichen Schulstandort

CDU-Delegation besucht Gymnasium im Schloss – Austausch über Herausforderungen und Chancen am traditionsreichen Schulstandort

Wolfenbüttel. Auf Einladung des Gymnasiums im Schloss informierte sich eine CDU-Delegation vor Ort über die aktuelle Situation und die Entwicklungsperspektiven des traditionsreichen Schulstandortes im Wolfenbütteler Schloss. Teilnehmer des Besuchs waren der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Christian Fühner, der CDU-Kreisvorsitzende Holger Bormann, die Schulausschussvorsitzende der Stadt Wolfenbüttel Birgit Oppermann sowie Bürgermeisterkandidatin Kerstin Glier.

Schulleiter Oliver Behn führte die Delegation durch das historische Gebäude und gewährte umfassende Einblicke in den Schulalltag.

Investitionen in die Zukunft

In den vergangenen Jahren wurden am Standort erhebliche Investitionen in Millionenhöhe getätigt. Neben dem sogenannten „Spiegelschloss“ konnten sich die Besucher auch ein Bild vom bestehenden Entlastungsbau sowie vom neuen Entlastungsbau machen.

Schulleiter Oliver Behn zeigte sich dankbar für die Unterstützung: „Wir sind sehr froh über die Investitionen der letzten Jahre. Sie stärken unseren Standort nachhaltig. Gerade in einem denkmalgeschützten Gebäude sind bauliche Veränderungen anspruchsvoll – die Räumlichkeiten sind, wie sie sind. Umso wichtiger ist eine verlässliche Zusammenarbeit mit der Stadt.“

Der Austausch mit der Stadt Wolfenbüttel sei konstruktiv und lösungsorientiert. Gleichzeitig machte Behn deutlich, dass die Herausforderungen – insbesondere im Bereich der Lehrkräfteversorgung – weiterhin groß seien.

Umgang mit Smartphones im Schulalltag

Ein weiteres Thema war der Umgang mit Smartphones im Unterricht. Die Delegation besichtigte sogenannte „Handy-Parkhäuser“ – Taschen an der Wand, in denen Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts ihre Mobiltelefone verstauen. Ein praktisches Beispiel für eine klare und zugleich pragmatische Regelung im Schulalltag.

Christian Fühner betonte: „Schule muss ein geschützter Lernraum sein. Klare Regeln beim Thema Handy sind notwendig. Andere Bundesländer wie Schleswig-Holstein gehen hier bereits voran. Diese Diskussion sollten wir auch in Niedersachsen sachlich und mit Augenmaß führen.“

Holger Bormann ergänzte: „Das Gymnasium im Schloss zeigt, wie Tradition und Moderne Unterrichtsgestaltung zusammenpassen können. Die Investitionen der vergangenen Jahre – auch getragen durch die Mehrheiten der CDU-Stadtratsfraktion – waren richtig und wichtig für den Bildungsstandort Wolfenbüttel.“

Birgit Oppermann hob die kommunale Verantwortung hervor: „Bildung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Der enge Dialog zwischen Schule und Stadt ist entscheidend, um praktikable Lösungen zu finden – sei es bei Baumaßnahmen oder bei organisatorischen Fragen.“

Kerstin Glier unterstrich die Bedeutung klarer Leitlinien: „Gerade beim Thema Digitalisierung brauchen wir klare Regeln, die den Unterricht unterstützen und nicht stören. Die Handy-Parkhäuser sind ein gutes Beispiel dafür, wie man mit einfachen Mitteln Struktur schafft.“

Dialog fortsetzen – Herausforderungen gemeinsam angehen

Einigkeit bestand darin, den engen Austausch fortzuführen. Der Schulstandort Wolfenbüttel sei auf einem guten Weg, stehe jedoch – wie viele Schulen – vor großen Herausforderungen, insbesondere bei der Lehrkräftegewinnung und -bindung.

Abschließend erklärte Oliver Behn: „Wir profitieren vom offenen Dialog mit Politik und Verwaltung. Nur gemeinsam können wir die Rahmenbedingungen weiter verbessern.“ Die CDU-Delegation bekräftigte, auch künftig im Gespräch zu bleiben und sich für starke Bildungsangebote in Wolfenbüttel einzusetzen.

Bildunterschrift von links: Henning Plumeyer, Holger Bormann, Kerstin Glier, Christian Fühner, Oliver Behn, Birgit Oppermann, Emil Elberg und Phil Casper. Bilder: CDU Wolfenbüttel/Philipp Ziebart

Team der Proktologie des Klinikums neu aufgestellt

Wolfenbüttel. Seit wenigen Monaten ist Dr. Magda Herrmann als Oberärztin in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-Invasive Chirurgie des Städtischen Klinikums tätig. Ihr Kerngebiet ist die Koloproktologie, also die Behandlung von Erkrankungen des Darmes. Es ist nicht Dr. Herrmanns erster Einsatz im Wolfenbütteler Krankenhaus. Was ihre Rückkehr für die Proktologie und die Patienten in der Region bedeutet, berichtet das Klinikum in einer Pressemitteilung.

„Es ist schön, dass mit Frau Dr. Herrmann nun eine langjährige Kollegin wieder Teil unseres Teams ist, mit der ich bereits viele Jahre, auch an anderen Kliniken, vertrauensvoll zusammengearbeitet habe“, freut sich Oberarzt Dr. Dirk Edelhäuser über die Unterstützung. So hatte Dr. Herrmann bereits einen Großteil ihrer chirurgischen Ausbildungszeit im Städtischen Klinikum absolviert, verließ das Wolfenbütteler Krankenhaus jedoch, um die Zusatzweiterbildung Proktologie zu erwerben und baute als Oberärztin federführend die Proktologie im Braunschweiger Marienstift mit auf.

Am Wolfenbütteler Klinikum haben die beiden Mediziner klare Ziele vor Augen: „Als Anlaufstelle für proktologische Erkrankungen behandeln wir Patienten, die häufig einem enormen Leidensdruck ausgesetzt sind, da es sich um ein schambehaftetes Thema handelt“, so die beiden Mediziner. Daher wolle man in Zukunft verstärkt Aufklärungsarbeit leisten.

Umfangreiches Spektrum an operativen Eingriffen

„Oftmals kostet es die Patienten bereits ein hohes Maß an Überwindung, eine Überweisung bei ihrem Hausarzt einzuholen“, berichtet Dr. Magda Herrmann. Häufig sind es zudem vor allem Frauen, die sich an die 48-jährige Oberärztin wenden. „Viele Frauen möchten bei Erkrankungen dieser Art lieber von einer Ärztin behandelt werden“, erklärt sie.

Auch im operativen Bereich habe sich in den vergangenen Jahren einiges geändert: „Operationen, die früher ausschließlich stationär durchgeführt wurden, sind heute ambulant möglich und können auch bei uns im Klinikum nachversorgt werden“, erörtert Dr. Edelhäuser. Dabei biete die proktologische Abteilung spezielle Untersuchungsverfahren und ein umfangreiches Spektrum an operativen Eingriffen der Darm-, Enddarm- und Beckenbodenchirurgie an. Zu den besonderen Eingriffen zählt neben der Proktoskopie und Rektoskopie sowie der Endosonographie die Sakrale-Nerven-Modulation, in der ein sogenannter „Darmschrittmacher“ bei Stuhlinkontinenz zum Einsatz kommt.

Mehr Kapazitäten, kürzere Wartezeiten

„Mit dem Start von Dr. Herrmann konnten wir auch die Behandlungskapazitäten entsprechend erhöhen“, erklärt Dr. Dirk Edelhäuser. Gleichzeitig bedeute dies kürzere Wartezeiten für die Patienten und auch die ambulante Sprechstunde könne nun an zwei, statt einem Tag angeboten werden.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Klinikums unter www.klinikum-wolfenbuettel.de zu finden.

Bildunterschrift: Dr. Dirk Edelhäuser und Dr. Magda Herrmann sind als Oberärzte in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-Invasive Chirurgie des Städtischen Klinikums tätig. Foto: Städtisches Klinikum Wolfenbüttel

Kreiskönigsfest (Schützenverein Weddel)

Am Samstag, den 14. März, fand das Kreiskönigsfest des Kreisverbandes Braunschweig statt. Zahlreiche Schützinnen und Schützen aus den angeschlossenen Vereinen kamen zusammen, um ihre Majestäten zu ehren und einen festlichen Abend miteinander zu verbringen.

Zu Beginn des Abends wurden die Vereinskönige der einzelnen Vereine aufgerufen und für ihre errungene Königswürde geehrt. Auch unser Königshaus wurde ausgezeichnet und erhielt eine Erinnerungsnadel. Im weiteren Verlauf des Abends wurde es besonders spannend, denn die Proklamation der neuen Kreismajestät stand bevor.

Kreiskönigin oder Kreiskönig zu werden bedeutet in diesem Wettkampf, den besten Teiler im gesamten Braunschweiger Land zu erzielen. Das ist eine besondere Auszeichnung für die treffsicherste Schützin oder den treffsichersten Schützen des Jahres. Zunächst übergab Timur Lodyga aus Weddel als amtierender Kreiskönig seine Königskette. Anschließend folgte die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der neuen Kreismajestäten.

Die Freude war groß, als verkündet wurde, dass die Kette erneut an den Weddeler Schützenverein geht. Unsere Königin Lena Wesche errang mit dem besten Teiler die Würde der neuen Kreiskönigin des Braunschweiger Landes. Unter großem Applaus nahm sie die Königskette entgegen und wurde von den Anwesenden herzlich gefeiert.

Nach dem offiziellen Teil stärkten sich die Gäste an einem reichhaltigen Buffet, das keine Wünsche offenließ. Bei guter Musik vom DJ kam schnell beste Stimmung auf, und es wurde ausgelassen getanzt. So verging der Abend wie im Flug. Wir gratulieren unserer neuen Kreiskönigin Lena Wesche ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg und bedanken uns beim Kreisverband Braunschweig für die Organisation dieses gelungenen Abends.

René Langenkämper

Windkraft in Cremlingen: Vorerst vom Tisch – Unsere Bürgerbeteiligung zeigt Wirkung

Pressemeldung

Cremlingen/Schandelah. Der Gemeinderat der Gemeinde Cremlingen hat am 03.03.2026 einen parteienübergreifenden gemeinsamen Beschluss gefasst, Windkraft-Vorhaben in der Gemeinde Cremlingen vorerst nicht ermöglichen zu wollen. Neben Schandelah-Wohld waren auch Klein Schöppenstedt und Destedt im Gespräch.

Für uns als überparteiliche Bürgerinitiative „Transparenz für Schandelah“ (TFS) ist dieser Beschluss auch ein Ergebnis von beharrlicher Sacharbeit und breiter Unterstützung aus der Bevölkerung. Bereits 2024 erreichten uns Sorgen und Hinweise aus den Dörfern. Wir haben uns bewusst entschieden, nicht zu spekulieren, sondern Informationen zu sammeln, Hinweise zu prüfen und offene Fragen so zu formulieren, dass sie in öffentlichen Verfahren beantwortet werden mussten.

Es erfolgten Flugblattaktionen in Schandelah und umliegenden Ortschaften, viele Gespräche vor Ort sowie eine Petition und Bürgereingabe an den Gemeinderat. Unser Ziel war dabei von Anfang an klar: Transparenz vor Grundsatzentscheidungen – damit Bürgerinnen und Bürger wissen, worüber entschieden wird, und damit unterschiedliche Interessen fair abgewogen werden können. Am 23. September 2025 haben wir die Petition im Rahmen einer Ratssitzung offiziell an den Gemeinderat übergeben.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Aktivitäten war unsere Informationsveranstaltung am 13. November 2025 im Vereinsheim Schandelah. Dort haben wir den Planungsstand und mögliche Auswirkungen aus unterschiedlichen Perspektiven eingeordnet – mit Blick auf Naturraum und Landschaft ebenso wie auf technische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Dass es am Ende zu einem gemeinsamen Beschluss der Parteien kommen konnte, wäre ohne die breite Beteiligung nicht möglich gewesen. In kurzer Zeit sind über 1.000 Unterstützende zusammengekommen – und vor allem viele Menschen, die aktiv mit angepackt haben. Unser besonderer Dank gilt den Verteilerinnen und Verteilern der Flugblätter in Schandelah und den umliegenden Dörfern: Sie haben Haustür für Haustür informiert, Gespräche geführt und dafür gesorgt, dass aus Gerüchten nachvollziehbare Fragen wurden, die öffentlich beantwortet werden mussten.

Im Verlauf der über Monate andauernden Debatte haben sich zudem mehrere Ratsmitglieder und politische Vertreter anerkennend über das bürgerschaftliche Engagement und die kritischen, sachlichen Fragen geäußert. Diese Rückmeldungen werten wir als wichtiges Signal: Beteiligung ist kein Störfaktor, sondern trägt dazu bei, Entscheidungen auf eine bessere Informationsbasis zu stellen.

Lassen Sie uns gemeinsam die Entwicklungen in unserer Gemeinde im Blick behalten, damit auch zukünftig gute Entscheidung im Sinne aller getroffen werden.

Wir danken allen Politikerinnen und Politikern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung der Gemeinde Cremlingen, die die Sorgen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und zu ihrer Angelegenheit machen.

Bürgerinitiative für Transparenz in Schandelah (TFS)

Drei Pkw im Landkreis Wolfenbüttel entwendet

Drei Pkw im Landkreis Wolfenbüttel entwendet

Wolfenbüttel, Södekamp, 05.03.2026 zischen 01:00 Uhr und 07:50 Uhr

Cremlingen, Vor den Herzogsbergen, 05.03.2026 zwischen 01:30 Uhr und 05:00 Uhr

Sickte, Cachanring, 04.03.2026 von 23:00 Uhr bis 05.03.2026. 06:30 Uhr

Eine oder mehrere unbekannte Täterschaft/-en entwendete/-n in der Nacht vom 04.03.2026 auf den 05.03.2026 im Landkreis Wolfenbüttel drei Pkw. Im „Södekamp“ in Wolfenbüttel erlangte eine Täterschaft einen schwarzen Audi SQ5. Dieser stand verschlossenen in der frei zugänglichen Einfahrt des Einfamilienhauses. Der Wert des Fahrzeugs wird auf 30.000 Euro geschätzt. In der Straße „Vor den Herzogsbergen“ in Cremlingen konnte ein schwarzer Audi A5 Cabriolet erlangt werden. Dieser Pkw war ebenfalls verschlossen und konnte von der Grundstückseinfahrt unbemerkt entwendet werden. Der Wert des Audi A5 Cabriolet wird auf 38.000 Euro geschätzt. Im „Cachanring“ in Sickte konnte ein weiterer verschlossener Pkw unbemerkt erlangt werden. Hierbei handelte es sich um einen schwarzen Mercedes R1EC, welcher ebenfalls in der Grundstückseinfahrt geparkt war. Der Wert des Pkw wird auf 28.000 Euro geschätzt. Alle drei Fahrzeuge verfügen über ein Keyless-Schließsystem. Hinweise sind an die Polizei Salzgitter unter der Telefonnummer 05341 18970 zu richten.

Hinweise der Polizei:

Keyless-Schließsysteme sind bequem und praktisch. Nähert man sich mit dem Schlüssel dem Fahrzeug, erkennt es das Funksignal automatisch und öffnet die Zentralverriegelung. Auch das Starten des Pkw ist per Knopfdruck möglich. Doch auch Autodiebe machen sich diese Funksignale mittels Funkstreckenverlängerungen zunutze. Vor der Haustür oder an der Hauswand wird das Signal abgefangen, bis zum Fahrzeug verlängert und der Pkw lässt sich öffnen und starten. Daher sollten Sie den Schlüssel nie in Haustürnähe ablegen. Nutzen Sie Aluminiumhüllen oder Blechdosen um das Funksignal des Schlüssels abzuschirmen. Testen die den Schlüssel in der Hülle/ Dose direkt am Pkw, wenn der abgeschirmte Schlüssel dann nicht funktioniert ist der Schutz ausreichend. Achten Sie beim Verlassen Ihres Pkw z.B. auf einem Parkplatz auf Personen mit einer Aktentasche in Ihrer Nähe. Erfragen Sie beim Hersteller, ob es möglich ist, den Komfortzugang zu deaktivieren oder ob eine Umrüstung infrage käme.

CDU: Engagement in der Suppenküche

Wolfenbüttel. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr freute sich die Union, die Ökumenische Suppenküche im Roncalli-Haus am Sonnabend, 28. Februar, tatkräftig unterstützen zu können. Bürgermeisterkandidatin Kerstin Glier, Christiane Florek, Klaus Marske und Landtagsvizepräsident a. d. Frank Oesterhelweg kochten unter der fachkundigen Leitung von Gudrun Barth und Bogdan Bloch ein schmackhaftes Mittagessen.
Auf dem Speiseplan stand Hähnchen-Gyros mit Rosmarin-Kartoffeln, Tsatsiki und Krautsalat. Zum Nachtisch mundete eine frisch zubereitete Zitronencreme. Belegte Brote und eine Tüte Kekse wurde den Gästen mit auf den Heimweg gegeben.
„Die Suppenküche fortwährend zu unterstützen, sei es durch private Spenden oder den eigenen Einsatz, ist nach dem Selbstverständnis der CDU, getragen vom christlichen Menschenbild, unerlässlich. Die damit verbundenen und gelebten Grundwerte sind ein wichtiger Bestandteil des sozialen und gesellschaftlichen Lebens in der Lessingstadt,“ erklärten die Unionsvertreter übereinstimmend.
BU: Viel Spaß beim gemeinsamen Kochen hatten (v. l.): Christiane Florek, Gudrun Barth, Bogdan Bloch, Kerstin Glier, Frank Oesterhelweg und Klaus Marske. Foto: privat

Landkreis Wolfenbüttel trauert um Altbürgermeister Dieter Lorenz – Presseinformation Landkreis Wolfenbüttel

Nachruf auf DLS: Landkreis Wolfenbüttel trauert um Altbürgermeister Dieter Lorenz

„Wenn Sie mir einen Brief schreiben wollten, dann mussten Sie nur Dieter Lorenz Sickte draufschreiben, dann kam er an“ – das ist nur eine der vielen Anekdoten, die der Sickter Altbürgermeister Dieter Lorenz erzählte. Landkreisweit war Lorenz als DLS (Dieter Lorenz aus Sickte) bekannt. Er prägte über mehr als vier Jahrzehnte Lokal- und Kreispolitik und engagierte sich für den Austausch mit französischen und polnischen Partnerstädten. Am Samstag, 28. Februar 2026, ist Lorenz im hohen Alter gestorben.

„Dieter Lorenz war eine Institution im Landkreis Wolfenbüttel. Sein ehrenamtliches Engagement in der Lokalpolitik und anderen Bereichen sucht seinesgleichen. Im Besonderen setzte er sich für die Menschen in Sickte ein. Sein Einsatz galt aber auch allen Menschen im Landkreis. Zugleich lebte er den Geist des Élysée-Vertrages im Austausch mit Cachan, der französischen Partnerstadt des Landkreises“, würdigte Landrätin Christiana Steinbrügge den Verstorbenen.

DLS prägte Kommunalpolitik

Viele Jahrzehnte prägte Dieter Lorenz die Lokalpolitik der Region. Zunächst im Kreistag des ehemaligen Landkreises Braunschweig bis zur Gebietsreform 1974, dann im Kreistag des Landkreises Wolfenbüttel bis 2011. Dort war er Mitglied in zahlreichen Ausschüssen sowie in der Mitgliederversammlung der Braunschweigischen Landschaft e. V., in der Verbandsversammlung des Großraum Braunschweigs sowie im Zweckverband Naturpark Elm-Lappwald.

Seit 1970 wohnte er in Sickte und engagierte sich in der Lokalpolitik seines Heimatortes. Dort gründete er den Ortsrat der CDU. 42 Jahre war er Mitglied des Samtgemeinderates, von 1981 bis 1996 auch Samtgemeindebürgermeister. Besonders prägend war die Zeit als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Sickte in den Jahren von 1981 bis 2011. Da er den Menschen in der Gemeinde gerne mit einem Geburtstagsständchen eine Freude machte, wurde er gern auch als „singender Bürgermeister“ tituliert.

Er sang aber nicht nur gerne ein Ständchen, sondern schrieb auch während und nach seiner aktiven Zeit in der Lokalpolitik zu vielen Anlässen Rundbriefe. Ostern, Pfingsten, Weihnachten, Geburtstage – er sendete gerne Anregungen, Gedanken und Glückwünsche an die Menschen in seinem Verteiler.

Seinen endgültigen Abschied aus der Lokalpolitik nahm er 2016.

Engagement für Städtepartnerschaften

Lorenz begleitete die Städtepartnerschaft nach Cachan schon früh. Diese entstand 1969 zwischen dem ehemaligen Landkreis Braunschweig und der französischen Stadt bei Paris. Nach der Kommunalreform 1974 übernahm ein interkommunaler Zweckverband für Partnerschaften die Partnerschaften des alten Landkreises. 1986 schließlich nahm der Landkreis Wolfenbüttel die Partnerschaft zu Cachan auf, vor allem aufgrund der regen Kontakte aus Sickte in die neue Partnerstadt. Mit großem Engagement war DLS dabei. 2016 würdigte ihn die Stadt Cachan für die besondere Verbindung nach Sickte. Der Cachanring in Sickte erinnert an diese besondere Verbindung.

Aufgrund seiner persönlichen Verdienste um die Partnerschaft verlieh ihm die Stadt Cachan die Ehrenbürgerwürde.

2019 besuchte Lorenz noch einmal die französische Partnerstadt, um das fünfzigjährige Jubiläum der Aufnahme der Beziehungen zwischen dem ehemaligen Landkreis Braunschweig und der Stadt Cachan zu feiern.

Auch für die Partnerschaftsaktivitäten des Landkreises zum Landkreis Wrzesnia sowie zu denen der Gemeinde Sickte nach Polkowice in Polen, engagierte sich Lorenz.

„Wir verabschieden uns von Dieter Lorenz aus Sickte, von DLS, mit großer Dankbarkeit für seinen engagierten Einsatz für unser Gemeinwohl und mit großem Respekt vor seiner Lebensleistung. In Gedanken und mit aufrichtiger Anteilnahme sind wir bei seinen Angehörigen“, so Landrätin Steinbrügge.

„Arbeiten sie mit Freude, Tatendrang und Würde weiter“

Im November 2016 hielt Dieter Lorenz seine Abschiedsrede aus dem Rat der Samtgemeinde Sickte. Zum Schluss sagte er „DLS ist aus der „Arena Samtgemeinde Sickte“ heraus. Arbeiten sie mit Freude, Tatendrang und Würde weiter – meine Rede ist aus.“

Bildunterschrift: Dieter Lorenz (l.) 2016 während der Feierlichkeiten zu 30 Jahren Partnerschaft zwischen der französischen Stadt Cachan und dem Landkreis Wolfenbüttel. Neben ihm stehen Landrätin Christiana Steinbrügge und der frühere Bürgermeister Cachans, Jean-Yves Le Bouillonnec. Fotos: Landkreis Wolfenbüttel

Gärtnermuseum: Blühwiesen für die KiTa-Varietà

Wolfenbüttel. Große Freude herrschte jüngst in der Kindertagesstätte Varietà. Leiterin Claudia Hesebeck erhielt vom Gärtnermuseum sage schreibe 200 Samentütchen zur Gestaltung insektenfreundlicher Blühwiesen. Für die Jüngsten heißt es nun im Frühjahr fleißig die Samen auszustreuen und anschließend mit viel Sorgfalt das Wachsen der Pflanzen zu begleiten. Die Vorstandsmitglieder Ingrid Patzelt und Elke Schwieger überreichten zudem die gleiche Anzahl von Flyern, damit auch die Eltern erste Eindrücke von der erfolgreichen Arbeit der Kultur- und Bildungseinrichtung in der Kooperation mit der Kindertagesstätte gewinnen können.
BU: KiTa-Leiterin Claudia Hesebeck (Mitte) erhält die Samentütchen und Flyer von Elke Schwieger (l.) und Ingrid Patzelt. Foto: Andreas Patzelt

Rotary zeichnet soziales Engagement an der Ostfalia aus

Pressemitteilung

Wolfenbüttel – Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung am Campus Wolfenbüttel der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften hat der Rotary Club SalzgitterWolfenbüttel den Förderpreis für besonderes soziales Engagement verliehen. Ausgezeichnet wurde die Studentin Lisa Steffens, die sich neben ihrem Studium der Sozialen Arbeit ehrenamtlich in der Jugendhilfe im Strafverfahren engagiert.

Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wurde von RotaryPräsident Dr. Thomas Böckmann überreicht. Als Serviceclub engagiert sich Rotary lokal und weltweit für soziale Projekte. Deshalb ist es uns ein Anliegen, Persönlichkeiten zu würdigen, die neben Studium oder Beruf Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen, sagte Böckmann bei der Preisverleihung.

Lisa Steffens führt unter anderem Verkehrssicherheitsseminare für Jugendliche und junge Erwachsene durch, die wegen Verkehrsdelikten verurteilt wurden. In diesen Seminaren geht es darum, das eigene Verhalten zu reflektieren, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Die Studentin studiert seit 2024 Soziale Arbeit an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel. Zuvor absolvierte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau und arbeitete mehrere Jahre in diesem Beruf. Ein freiwilliger Einsatz in einem sozialen Projekt in Kenia bestärkte sie schließlich darin, einen neuen Weg einzuschlagen und sich beruflich im sozialen Bereich zu engagieren.

Mit dem Förderpreis würdigt der Rotary Club SalzgitterWolfenbüttel jährlich herausragendes soziales Engagement und setzt damit ein Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung und bürgerschaftliches Engagement in der Region.

Bildunterschrift: RotaryPräsident Dr. Thomas Böckmann überreicht den Förderpreis für besonderes soziales Engagement an die OstfaliaStudentin Lisa Steffens.