Freitag, April 3, 2026

Start Blog Seite 21

Brand eines Einfamilienhauses mit mutmaßlicher Cannabisplantage

Bornum, Bornumer Hauptstraße, 08.03.2026 gegen 21 Uhr

Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einer Brandentwicklung im ersten Obergeschoss eines Einfamilienhauses. Das Feuer breitete sich auf den Dachstuhl des Hauses aus, sodass dieser in Vollbrand geriet. Ob das Haus bewohnt war, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Während der Löscharbeiten entdeckte die Feuerwehr im Objekt mutmaßlich eine Cannabisplantage. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Anbaus von Cannabis ein. Die Ermittlungen dauern an. Der Sachschaden wird auf 200.000 Euro geschätzt.

WF: Fahrlässige Körperverletzung durch Hundebiss

Wolfenbüttel, Dr.-Heinrich-Jasper-Straße, 07.03.2026 gegen 07:40 Uhr

Im Eingangsbereich einer Sportbar kam ein Hund auf einen 29-Jährigen zugelaufen. Dieser biss den Mann unvermittelt in sein rechtes Bein. Dadurch erlitt der 29-Jährige eine blutende Bissverletzung. Der Hund trug ein Halsband mit Leine, wurde jedoch vom Hundehalter nicht festgehalten. Der Hundehalter rief seinen Hund zurück und entfernte sich mit diesem fußläufig vom Tatort, ohne seine Personalien anzugeben.

Der Mann wurde auf etwa 50 Jahre geschätzt und als kräftig beschrieben. Er trug graue Sneaker, eine blaue Jeans und eine schwarze Adidas-Trainingsjacke. Der Hund wurde als grau-weißer Kampfhund, augenscheinlich als Pitbull, beschrieben. Hinweise nimmt die Polizei Wolfenbüttel unter der Telefonnummer 05331 9330 entgegen.

Gesunde Ernährung geht alle an

30 Gäste kamen in die Kontaktstelle von ,der Weg‘, schnippelten, kochten und aßen gemeinsam. Initiative von Lavie und dm – drogerie markt.

Königslutter. Gesundes Essen ist derzeit in aller Munde – leider nur im übertragenen Sinne. Weite Teile der Bevölkerung trauen sich nach wie vor ungern ran an das nicht ganz unkomplizierte Thema. Vor diesem Hintergrund findet jetzt im zweiten Jahr eine Initiative statt, bei der die Lavie Reha mit dm – drogerie markt zusammenarbeitet. Nun war auch erstmals der Verein ,der Weg‘ im Boot.

Unter dem Titel „Health Heroes, Fit Food – gesunde Ernährung für den Alltag“ trafen sich jetzt 30 interessierte  Menschen in der Kontakt- und Beratungsstelle mit Café von der Weg (Helmstedter Straße 167), um gemeinsam zu kochen, zu essen und vor allem zu lernen, wie einfache Ernährungsgewohnheiten das tägliche Wohlbefinden nachhaltig stärken können.

Dazu hörten die Gesundheitshelden zunächst einen Kurzvortrag von Julia Gräbner-Tiemann, die bei Lavie als Ernährungsberaterin arbeitet. Sie brachte den Gästen die bekannte Lebensmittel-Pyramide nahe, nach der gesunde Ernährung aufgebaut sein sollte: Viele gesunde Getränke, Obst und Gemüse unten an der Pyramiden-Basis. Und immer weniger weiter oben an der Spitze: ungesunde Fette, süße Snacks und Alkohol.

Was so leicht gesagt ist, ist im Alltag doch schwer umzusetzen. Tägliche Gewohnheiten sitzen einfach allzu fest. Und doch zeigte sich schon beim gemeinsamen Schnippeln von Gemüse und Kräutern an den Gruppentischen, dass es sich zusammen leichter über Hemmschwellen springen lässt. Unterschiedliches Vorwissen wird schnell ausgetauscht, und wer erstmal das richtige Werkzeug an die Hand bekommen hat, lässt es so schnell nicht mehr los.

„Schon bei unseren vergangenen Kursen hatten wir einige Besucher aus Braunschweig“, erzählte Elisabeth Viedt am Rande. Kurzerhand beschloss die Lavie-Projektleiterin, auch mal einen Termin in der Löwenstadt anzubieten. „Wir waren schnell ausgebucht.“

Weiterer Grund zur Freude: Auch der dm – drogerie markt, langjähriger Kooperationspartner auf vielen Gebieten, zog mit. „Es ist so wichtig, gegen Fastfood und verarbeitete Lebensmittel anzugehen“, sagte Yvonne Raetzel. Vor allem könne jeder mit kleinen Schritten viel verändern. „Darum unterstützen wir diese Aktion, indem wir einerseits die gesunden Lebensmittel frisch eingekauft haben und andererseits die Öko-Produkte aus dem dm-Sortiment mitbringen.“

Das Schöne am Kochen: Alle können was machen. Und so fanden sich die hauptamtlichen Kräfte am Herd zusammen, während im Gruppenraum noch vorbereitet wurde. Und auch Andreas Sutor als Leiter der Kontaktstelle zeigte sich zufrieden mit dem quirligen Tag: „Wir haben gemeinsames Kochen auch schon mal ausprobiert, aber heute ist das eine richtig runde Sache.“ Seit 2000 arbeitet er schon in der Kontaktstelle, wo der Verein für gemeindenahe sozialpsychiatrische Hilfen (der Weg) auch ein Café betreibt. „Ich finde es sehr gut, wenn wir auch mal externe Veranstaltungen anbieten können.“

Alle Fotos: Regio-Press

Weltstar Joss Stone bringt Soul-Power zum Sommerfestival der Autostadt

  • Autostadt Sommerfestival vom 3. Juli bis 16. August mit nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern
  • Britische Soul-Ikone Joss Stone ist am 24. Juli zu Gast
  • Vorverkauf startet im Frühjahr
  • Sommerfestival mit Programm für die ganze Familie, Beachclub „Cool Summer Island“ und vielen weiteren Überraschungen

Wolfsburg, 04. März 2026 – Internationale Soul-Power bereichert den Konzertsommer: Am 24. Juli ist Joss Stone beim Sommerfestival der Autostadt zu erleben. Im Rahmen ihrer „UK & Europe Summer Tour 2026“ kehrt die Grammy- und Brit-Awards-Gewinnerin nach Deutschland zurück.

Ihren internationalen Durchbruch feierte Joss Stone bereits 2003 mit dem Debütalbum „The Soul Sessions“, dass sie im Alter von nur 16 Jahren veröffentlichte. Seither hat die heute 38-Jährige acht Studioalben herausgebracht und begeistert mit ihrer unverwechselbaren Stimme seit über zwei Jahrzehnten ein weltweites Publikum. Musikgeschichte schrieb sie 2014 mit ihrer „Total World Tour“, bei der sie – in Zusammenarbeit mit lokalen Künstlerinnen und Künstler und Wohltätigkeitsorganisationen – in jedem Land der Erde auftrat.

2023 beging sie ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum mit der gefeierten „20 Years of Soul“-Tour und nahm in diesem Rahmen ihr erstes Live-Album auf. Ein besonderer Höhepunkt war das restlos ausverkaufte Konzert in der Royal Albert Hall, das Publikum und internationale Presse gleichermaßen begeisterte. Nach der erfolgreichen „Ellipsis Tour“ 2024, gemeinsamen Shows mit Melissa Etheridge sowie ihrer „Less is More“-Tour durch Nord- und Südamerika dürfen sich nun auch die deutschen Fans wieder auf ein Wiedersehen freuen.
In ihrer beeindruckenden Karriere stand Joss Stone mit zahlreichen Musiklegenden auf der Bühne, darunter James Brown, Burt Bacharach, Stevie Wonder, Gladys Knight, Sting, Van Morrison, Jeff Beck, Mick Jagger und Damien Marley. Parallel zur aktuellen Tour arbeitet die vierfache Mutter an ihrem neunten Studioalbum, das für 2027 geplant ist, sowie an ihrem erfolgreichen Podcast „A Cuppa Love“.

Das Sommerfestival der Autostadt 2026 findet vom 3. Juli bis 16. August statt und verwandelt die Parklandschaft erneut in eine stimmungsvolle Open-Air-Kulisse. Neben hochkarätigen Konzertabenden erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Angeboten für die ganze Familie, der beliebten „Cool Summer Island“ sowie vielen weiteren sommerlichen Überraschungen.

Pollenzeit am Steuer: So bleibt die Fahrt sicher

Klare Sicht, saubere Luft, mehr Konzentration: Der ACV zeigt, welche Handgriffe Autofahrer durch die Pollensaison bringen

Mit den ersten warmen Tagen startet vielerorts die Pollensaison – und damit für viele Autofahrer eine zusätzliche Belastung im Straßenverkehr. Blütenstaub setzt sich auf Windschutzscheibe, Lack und Lüftungseinlässen ab, gelangt über Kleidung oder die Belüftung in den Innenraum und kann dort immer wieder aufgewirbelt werden. Gleichzeitig können allergische Beschwerden wie tränende Augen, Niesattacken oder Konzentrationsprobleme die Aufmerksamkeit und damit auch die Fahrsicherheit mindern. Der ACV Automobil-Club Verkehr zeigt, worauf Autofahrer jetzt achten sollten und wie sich Pollenbelastung und Sichtprobleme im Fahrzeug mit einfachen Maßnahmen spürbar reduzieren lassen.

Wenn Allergiesymptome und Medikamente die Fahrt beeinflussen

Mehrere Nieser hintereinander, brennende Augen oder eine verstopfte Nase wirken zunächst harmlos. Im Straßenverkehr können sie jedoch zur Gefahr werden. Während eines Niesanfalls ist die Sicht kurzzeitig eingeschränkt. Bei Tempo 100 legt ein Auto in einer Sekunde rund 28 Meter zurück, in dieser Zeit fehlt der klare Blick auf das Verkehrsgeschehen. Auch tränende oder gereizte Augen können die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit mindern.

Hinzu kommt: Einige Antihistaminika können müde machen. Besonders ältere Wirkstoffe sind dafür bekannt, die Reaktionsgeschwindigkeit zu verringern. Moderne Präparate sind oft besser verträglich, dennoch sollte vor Fahrtantritt klar sein, wie das jeweilige Medikament individuell wirkt.

Der ACV empfiehlt Menschen mit Heuschnupfen, die eigene Fahrtüchtigkeit kritisch einzuschätzen und die Pollenbelastung im Fahrzeug so gering wie möglich zu halten.

Wie Pollen ins Auto gelangen

Pollen kommen nicht nur über die Lüftung ins Fahrzeug. Wer draußen starkem Pollenflug ausgesetzt war, trägt die feinen Partikel oft unbemerkt mit hinein. Sie haften an Kleidung, Haaren oder am Hundefell und gelangen beim Einsteigen in den Innenraum, etwa nach Spaziergängen, Gartenarbeit oder Sport im Freien.

Auch der Stellplatz beeinflusst die Belastung: Steht das Auto unter blühenden Bäumen oder in der Nähe von Wiesen, bildet sich schnell eine sichtbare Pollenschicht auf Dach und Scheiben. Beim Öffnen der Türen oder beim Einschalten der Lüftung können sich diese Partikel im Innenraum verteilen.

Der ACV empfiehlt daher:

  • möglichst nicht direkt unter stark blühenden Bäumen zu parken,
  • bei hoher Belastung die Seitenfenster geschlossen zu halten,
  • grobe Pollenablagerungen vor dem Einsteigen zu entfernen.

Wetter-Apps mit Polleninformationen helfen zusätzlich, starke Belastungstage besser einzuordnen.

Innenraum sauber halten

Im Fahrzeuginneren setzen sich Pollen auf Armaturen, Sitzen und Teppichen ab. Bleiben sie dort, werden sie bei jeder Fahrt erneut aufgewirbelt.

Praktische Maßnahmen:

  • Armaturen und Ablagen feucht abwischen
  • Sitzflächen und Fußmatten regelmäßig absaugen
  • Textilmatten ausschütteln oder reinigen
  • Lüftungsschlitze vorsichtig von Staub befreien

Schon eine einfache, regelmäßige Reinigung kann die Pollenbelastung spürbar senken.

Außenpflege auf Scheiben und Lack

Blütenstaub auf dem Auto ist nicht nur ein optisches Problem. In Verbindung mit Feuchtigkeit entsteht auf der Windschutzscheibe schnell ein schmieriger Film, der besonders bei Gegenlicht oder tief stehender Sonne die Sicht deutlich verschlechtern kann. Ausreichend Scheibenwischwasser mit geeignetem Reinigungszusatz hilft, den Pollenfilm zu lösen und für klare Sicht zu sorgen. Tipp: Auch die Innenseite der Scheiben gelegentlich reinigen. Ein leichter Film aus Staub und Ablagerungen kann zusammen mit Feuchtigkeit und Gegenlicht die Sicht zusätzlich verschlechtern.

Wichtig: Pollen sollten nicht trocken „weggewischt“ werden. Die feinen Partikel können zusammen mit Staub und Schmutz über das Glas reiben – Schlieren sind die Folge, im ungünstigen Fall auch feine Kratzer. Besser ist es, stärkere Ablagerungen vor Fahrtbeginn zunächst mit Wasser oder einem feuchten Tuch zu lösen. Feuchte Rückstände können sich zudem an den Gummilippen der Scheibenwischer festsetzen und die Reinigungsleistung mindern.

Für klare Sicht empfiehlt der ACV:

  • Scheiben regelmäßig mit Wasser und Reinigungszusatz säubern
  • Scheibenwischwasser rechtzeitig auffüllen (ggf. Reserve mitführen)
  • Wischerblätter auf Verschleiß, Verklebungen und Schlierenbildung prüfen

Auch der Lack bleibt nicht unbeeinflusst: In Verbindung mit Regen oder Tau kann sich eine klebrige Schicht bilden, die Schmutz bindet und länger auf der Oberfläche haftet. Regelmäßiges Waschen, besonders nach intensiven Pollenphasen, verhindert hartnäckige Ablagerungen. Eine Lackversiegelung kann die Reinigung zusätzlich erleichtern.

Zudem lohnt ein kurzer Blick auf Wasserabläufe und Lüftungseinlässe im Bereich der Windschutzscheibe: Sammeln sich dort feuchte Pollenreste, kann der Wasserabfluss beeinträchtigt werden.

Innenraumfilter regelmäßig warten

Über Lüftung und Klimaanlage strömt Außenluft ins Fahrzeug – und mit ihr Pollen, Staub und Feinstaub. Der Innenraumfilter fängt einen Großteil dieser Partikel ab. Ist er jedoch stark verschmutzt oder zugesetzt, sinkt die Filterleistung spürbar. Die Luft im Innenraum kann für Allergiker dann deutlich belastender werden.

Der ACV empfiehlt, den Innenraumfilter regelmäßig zu prüfen und nach Herstellervorgaben zu wechseln, idealerweise einmal jährlich vor Beginn der Pollensaison. Je nach Nutzung und Einsatzbedingungen kann ein Austausch nach rund 15.000 bis 30.000 Kilometern sinnvoll sein.

Je nach Fahrzeug kommen unterschiedliche Filter zum Einsatz:

  • Partikelfilter halten Pollen, Staub und gröbere Partikel zurück.
  • Aktivkohlefilter können zusätzlich Gerüche und bestimmte Schadstoffe reduzieren.
  • HEPA-Filter bieten je nach Ausführung eine besonders hohe Filterwirkung, sind aber nicht für jedes Modell vorgesehen und können mit höheren Kosten oder Umrüstungen verbunden sein.

Der Austausch ist bei manchen Fahrzeugen mit etwas Geschick selbst möglich, häufig sitzt der Filter hinter dem Handschuhfach, im Beifahrerfußraum oder im Motorraum nahe der Windschutzscheibe. Wichtig ist der korrekte Einbau in der vorgesehenen Luftstromrichtung. Wer unsicher ist, lässt den Wechsel im Rahmen einer Inspektion durchführen.

Wichtig: Die Prüfung des Innenraumfilters gehört in der Regel nicht zur Hauptuntersuchung. Fahrzeughalter müssen die Wartung selbst im Blick behalten.

Klimaanlage richtig nutzen

Lüftung und Klimaanlage arbeiten als ein gemeinsames System, über das Außenluft ins Fahrzeug gelangt. Der Innenraumfilter kann seine Wirkung besonders gut entfalten, wenn die Luft aktiv über Lüftung und Klimaanlage geführt wird.

Bei hoher Pollenbelastung kann es sinnvoll sein, zeitweise die Umluftfunktion zu nutzen, um weniger pollenhaltige Außenluft hereinzuziehen. Dauerhaft sollte Umluft jedoch nicht eingeschaltet bleiben, damit weiterhin Frischluft ins Fahrzeug gelangt und die Scheiben nicht schneller beschlagen.

Um Feuchtigkeit im System zu reduzieren, empfiehlt der ACV, kurz vor Fahrtende die Kühlfunktion auszuschalten und das Gebläse noch einige Minuten weiterlaufen zu lassen. So kann der Verdampfer abtrocknen, das beugt Geruchsbildung und möglicher Keimentwicklung vor.

Warnsignale ernst nehmen: Muffiger Geruch aus der Lüftung, schnell beschlagene Scheiben oder ein spürbar schwächerer Luftstrom können auf einen verschmutzten Filter oder Feuchtigkeit im System hinweisen. Auch wenn Allergiker während der Fahrt verstärkt Beschwerden haben, empfiehlt der ACV eine zeitnahe Überprüfung von Filter und Klimasystem.

HE: Schlangenlinien bis zum Parkplatz – Einkauf endet mit Blutentnahme

Helmstedt, Magdeburger Berg, 06.02.2026 gegen 11:10 Uhr meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer der Polizei einen Pkw KIA, Sportage, der vor ihm in auffälliger Weise Schlangenlinien fuhr. Der Zeuge folgte dem Fahrzeug und beobachtete, wie der Pkw schließlich auf den Parkplatz eines Verbrauchermarktes fuhr. Der Fahrzeugführer begab sich anschließend in das Geschäft zum Einkaufen. Die eingesetzten Beamten trafen kurze Zeit später vor Ort ein und konnten das betreffende Fahrzeug auf dem Parkplatz feststellen. Wenige Minuten später bemerkten sie eine männliche Person, die mit deutlichen Ausfallerscheinungen und stark schwankendem Gang offenbar ihr Fahrzeug suchte. Bei dieser Person handelte es sich um den zuvor gemeldeten Fahrzeugführer. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille.

Für den 54-jährigen Helmstedter ging es anschließend zur Entnahme einer Blutprobe in das Klinikum. Sein Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel wurden durch die Polizei sichergestellt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

„Jungs von heute, Männer von morgen“: Bestsellerautorin Anne Dittmann las in der Stadtbücherei

Die Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises Wolfenbüttel hatte in Kooperation mit dem Bündnis 8.März und der Stadtbibliothek zu einer Autorinnen-Lesung eingeladen. Die Bestsellerautorin Anne Dittmann las in der in der Stadtbibliothek Wolfenbüttel aus Ihrem Sachbuch „Jungs von heute, Männer von morgen – Was unsere Söhne für eine gleichberechtigte Zukunft von uns brauchen“.

Rund vierzig Personen sind der Einladung gefolgt, um sich anzuhören, wie sie mit ihren Söhnen, Kindern oder Enkeln über Gefühle sprechen können, übers Weinen, über Sex und über Konsens – und zwar ohne dass es peinlich wird. Ja, auch, wie man mit Enkelkindern sprechen kann, denn ein Teil des Publikums befand sich bereits im Großelternalter.

Wie die Herausforderung, glückliche Jungs zu erziehen gelingen kann, und wie die großen Fragen unserer Gegenwart auf das konkrete Familienleben heruntergebrochen werden können, auf all das ging Anne Dittmann im Dialog mit dem Publikum ein: Welche Rollenbilder prägen Jungs und welche können wir ihnen zeigen? Wie erziehen wir zu Empathie, Respekt und Fürsorge?

Auch auf die Fragen der Anwesenden konnte sie kompetente Antworten geben und warnte vor der so genannten „Pseudoresilienz“. Viele Jungs von heute wirken scheinbar stabil, haben aber lediglich gelernt, Gefühle zu kaschieren. Sie halten durch, reißen sich zusammen und vermeiden es Schwäche zu zeigen, weil sie als Blamage verstanden wird. Erwachsene verwechseln diese „Coolness“ gern mit Reife oder Selbstsicherheit und erkennen dies nicht als Hilfesignal und als Zeichen von Verunsicherung.

Der große Redebedarf über dieses Thema zeigte sich auch im Anschluss an die Lesung, als etliche Teilnehmende sich noch mit persönlichen Fragen an die Autorin wandten.

„Es war ein gelungener Abend mit viel Informationen“ wie eine Teilnehmerin abschließend feststellte, und ein Muss für alle Menschen, die Männer von morgen mutig begleiten wollen.

Bildunterschrift: Autorin Anne Dittmann signierte nach Ihrer Lesung Bücher. Foto: Landkreis Wolfenbüttel

Modernes Ladenöffnungsgesetz für Smart Stores – klare Regeln statt kleinteiliger Einschränkungen

PRESSEMITTEILUNG

CDU-Landtagsabgeordneter Christoph Plett:

Modernes Ladenöffnungsgesetz für Smart Stores – klare Regeln statt kleinteiliger Einschränkungen

Peine, 16.02.2026 „Die Menschen erwarten zu Recht praktikable Lösungen – gerade dort, wo digitale Innovation längst Realität ist. Niemand versteht, warum wir bei vollautomatisierten, personalfreien Smart Stores unnötige bürokratische Schranken aufrechterhalten sollen“, erklärt der Landtagsabgeordnete Christoph Plett zur Initiative der CDU-Fraktion für ein modernes Ladenöffnungsrecht in Niedersachsen. „Entscheidend ist: kein Personal am Sonntag und eine gesicherte Nahversorgung.“

Die CDU-Fraktion bringt daher einen Gesetzentwurf zur Änderung des Niedersächsischen Ladenöffnungs- und Verkaufszeitengesetzes ein, der vollautomatisierten Verkaufsstellen die Öffnung an Sonn- und Feiertagen ermöglicht, sofern digital sichergestellt ist, dass kein Personal eingesetzt wird. Eine Begrenzung der Verkaufsfläche oder des Warensortiments ist bewusst nicht vorgesehen. Der verfassungsrechtliche Schutz der Sonn- und Feiertage bleibt gewahrt, da keine Arbeitnehmer beschäftigt werden.

Wir regeln das, worum es im Kern geht – den personalfreien, digital gesteuerten Smart Store. Wir verzichten bewusst auf kleinteilige Einschränkungen, die am eigentlichen Ziel vorbeigehen. Das ist das pragmatischste und fortschrittlichste Gesetz, das es derzeit in diesem Bereich gibt.“

Christoph Plett betont abschließend: „Moderne digitale Geschäftsmodelle und der Schutz des Sonntags schließen sich nicht aus. Wir setzen einen klaren und verfassungsfesten Rahmen, der Innovation ermöglicht und den Sonntagsschutz wahrt. So schaffen wir Rechtssicherheit statt Grauzone.“

Hintergrund:

Unser Gesetzentwurf 19/9804 vom 12.02.2026

Aktion Stadtputz 2026: „CDU-Ortsverband Wabe-Schunter putzt mit“

0

Pressemitteilung

  1. März 2026, Braunschweig.

 Nachdem bereits am Freitag Schülerinnen und Schüler der IGS Querum und der Grundschule Querum in Querum, sowie die KITA Riddagshausen in ihrem Stadtteil unterwegs waren, starteten am Samstag ungefähr 35  „Stadtputzer“, organisiert vom CDU-Ortsverband Wabe-Schunter,  vom Naturerlebniszentrum Haus Entenfang aus  in die einzelnen Stadtteile Querum, Gliesmarode und Riddagshausen um am Stadtputztag 2026 teilzunehmen. Auch die Querumer Jäger unterstützten diese Aktion.

Viele Familien hatten sich am 07.03.2026, um 09.00 Uhr, am Haus Entenfang bei herrlichem Sonnenschein eingefunden, um zu unterstützen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Riddagshausen kamen aus der Nordstadt, Querum, Gliesmarode, Schapen und aus Riddagshausen.

Gesammelt wurde reichlich Müll, ferner wurden diverse Farbschmierereien und Aufkleber beseitigt,  und leider wieder illegale Müllablagerungen in Querum abgeräumt.

 Im Anschluss gab es einen leckeren Imbiss im Haus Entenfang. Danke an die Verantwortlichen der Tagespflege Querum für die Bereitstellung dieses leckeren Imbisses. Danke auch an die Helferinnen und Helfer aus allen Stadtteilen, aber auch an alle 17.300 Braunschweigerinnen und Braunschweiger die den Stadtputztag 2026 in ganz Braunschweig an beiden Tagen unterstützten.

 Thorsten Wendt

Foto: Quelle Wendt, 07.03.26   „Ein Teil der Helfergruppe“

Lebensmittelspende stärkt lokale Hilfe: DRK-Ortsverein Cremlingen unterstützt Wolfenbütteler Tafel

0

Cremlingen/Wolfenbüttel.

Mit einem gut gefüllten Kofferraum und viel Herzblut hat der DRK Ortsverein Cremlingen am Mittwoch, den 5. März eine umfangreiche Lebensmittelspende an die Wolfenbütteler Tafel übergeben. Die Aktion ist Teil eines fortlaufenden Engagements des Ortsvereins, lokale Hilfsstrukturen zu stärken und bedürftige Menschen in der Region zu unterstützen.

Die Spende umfasste haltbare Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Konserven, Mehl und Zucker, aber auch Hygieneartikel sowie Gebäck, das von Mitgliedern des Ortsvereins zuvor eingekauft wurde. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten merken wir, wie wichtig solidarisches Handeln ist“, betonte der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Cremlingen bei der Übergabe. „Die Tafel leistet jeden Tag wertvolle Arbeit, und wir möchten unseren Teil dazu beitragen, dass diese Unterstützung weiterhin möglich bleibt.“

Bei der Wolfenbütteler Tafel stieß die Hilfe auf große Dankbarkeit. Die Nachfrage nach Lebensmitteln und Alltagsprodukten sei in den vergangenen Monaten spürbar gestiegen, erklärte eine Vertreterin der Einrichtung. „Wir sind auf solche Spenden angewiesen. Jede Kiste, die hier ankommt, hilft unmittelbar Menschen aus unserer Stadt und dem Umland.“

Die Übergabe fand in einer freundlichen und zugleich nachdenklichen Atmosphäre statt. Beide Organisationen betonten, wie wichtig ein gut vernetztes Ehrenamt sei – insbesondere in einer Zeit, in der immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen sind. Mit Aktionen wie dieser setzt der DRK-Ortsverein Cremlingen ein deutliches Zeichen für Zusammenhalt und gesellschaftliche Verantwortung.