Donnerstag, Juni 18, 2026

Start Blog Seite 14

Wolfenbütteler Tag der älteren Generation: Ein Fest voller Frohsinn und Unterhaltung

Zum „Tag der älteren Generation“ kamen am Mittwoch, 27. Mai 2026, zahlreiche Seniorinnen und Senioren in der Wolfenbütteler Lindenhalle zusammen, um gemeinsam zu schunkeln, zu singen und zu lachen und bei Kaffee, Kuchen und einem bunten Programm ein paar schöne Stunden gemeinsam zu verbringen.

Sabine Resch-Hoppstock (Seniorenbeirat in der Stadt Wolfenbüttel) und Andreas Meyer (Arbeitsgemeinschaft der Seniorenkreise im Landkreis Wolfenbüttel – AGS) eröffneten die Veranstaltung mit einem herzlichen Dank an die zahlreichen Unterstützer.

Erfolg für Wolfenbüttel: Auszeichnung für Projekt zu Pflege und Gesundheit 

In ihren Begrüßungsworten ging Sabine Resch-Hoppstock auch auf einen bundesweiten Erfolg der Stadt Wolfenbüttel ein: Sie hat sich gegen 68 Mitbewerber durchgesetzt und wurde als eine von nur fünf Kommunen für eine Ausschreibung zum Thema „Pflege und planetare Gesundheit“ ausgewählt. In den kommenden drei Jahren wird das Projekt Schwerpunkte wie Hitzeschutz, Ernährung, Bewegung und mentale Gesundheit im Alter bearbeiten. „Wir Älteren sind ein wachsender Teil der Gesellschaft und wir haben eine Menge zu sagen“, betonte Resch-Hoppstock mit Blick auf die kommende Kommunalwahl am 13. September. Sie rief die Anwesenden dazu auf, ihre Stimme zu nutzen und die demokratische Teilhabe zu stärken.

Bürgermeister Lukanic warnt vor digitaler Ausgrenzung

Bürgermeister Ivica Lukanic unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung des Zusammenhalts zwischen den Generationen. Er warnte davor, einen „demografischen Konflikt“ herbeizureden. „Unsere Stadt lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen – oft leise und im Verborgenen, etwa bei der Betreuung von Enkeln oder der Unterstützung Angehöriger“, so Lukanic.

Der Bürgermeister warnte aber auch davor, die ältere Generation im Rahmen der Digitalisierung auszugrenzen. Am Beispiel des Gesundheitswesens verdeutlichte er, wie herausfordernd digitale Prozesse selbst für affine Nutzer sein können. „Wir müssen aufpassen, dass wir Menschen nicht von der Teilhabe ausschließen. Vieles muss auch weiterhin analog möglich sein – manchmal muss ein Wort reichen, um ein Problem zu lösen.“

Senioren als „Aktivposten der Demokratie“ 

Der stellvertretende Landrat Uwe Schäfer bezeichnete die anwesenden Gäste als „Aktivposten der Demokratie“. Er betonte, wie wichtig es gerade in politisch herausfordernden Zeiten sei, sich „unterzuhaken“ und für demokratische Werte einzustehen. Gleichzeitig mahnte er angesichts der sommerlichen Temperaturen zur Vorsorge und gegenseitigen Fürsorge im Alltag.

Barrierefreiheit als Schlüssel zur Inklusion

Abschließend hob die ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt Wolfenbüttel, Sonja Jussen, den engen Zusammenhang zwischen Alter und Inklusion hervor. „Alter ist der häufigste Grund für den Erwerb einer Behinderung. Barrierefreiheit ist daher Lebensqualität für alle“, erklärte Jussen. Sie forderte stufenlose Zugänge, gut lesbare Informationen und eine barrierefreie digitale Welt, um ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen.

Musikprogramm mit Schunkelgarantie

Zum Schunkeln hatte das Musikprogramm eingeladen. Alleinunterhalter Siggi sorgte mit seinem Akkordeon ebenso für Stimmung, wie der Braunschweiger Shantychor. Nicht fehlen durfte natürlich der gespielte Sketch auf der Bühne, der für viele Lacher im Saal sorgte.

Die Veranstaltung verdeutlichte einmal mehr: Die ältere Generation in Wolfenbüttel ist aktiv, engagiert und bereit, die Zukunft der Stadt entscheidend mitzugestalten.

Sondervermögen allein löst nicht die Finanzprobleme der Kommunen

Bürgermeisterkandidat Tobias Breske erklärt den Stellenwert der einmaligen „Finanzspritze“ von 4,7 Millionen Euro für die Gemeinde Cremlingen

Pressemitteilung

Mit Interesse habe ich die Aussagen eines Bewerbers um das Bürgermeisteramt der Gemeinde Cremlingen zu den für die Gemeinde angekündigten Mitteln aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ zur Kenntnis genommen. Zusätzliche Investitionsmittel können den Kommunen helfen und sind somit sicherlich zu begrüßen. Wer jedoch Verantwortung für einen Gemeindehaushalt trägt, weiß auch: Die tatsächliche finanzielle Lage der Kommunen lässt sich nicht mit einer einmalig gewährten „Finanzspritze“ von einigen zusätzlichen Millionen Euro grundsätzlich zum Positiven verändern.

Der Präsident des Niedersächsische Städte- und Gemeindebundes, Dr. Marco Trips, und viele kommunale Verantwortungsträger teilen – unabhängig von Parteigrenzen – die Einschätzung, dass das Sondervermögen zwar zusätzliche Kreditaufnahmen reduzieren kann, die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen aber bestehen bleibt. Das finanzielle Defizit der Städte und Gemeinden liegt bundesweit inzwischen bei rund 32 Milliarden Euro und allein in Niedersachsen bei 3,6 Milliarden Euro.

So fordert die SPD-Landrätin des Landkreises Wolfenbüttel, Christiana Steinbrügge, inzwischen einen grundlegenden Kurswechsel bei der Finanzierung der Kommunen und formuliert für den Landkreis Wolfenbüttel, was Städte und Gemeinde tagtäglich vor Ort erleben: „Die Grenze des Leistbaren durch den Landkreis ist erreicht.“

Diese Zahlen und Einschätzungen zeigen sehr klar, was jetzt das Gebot der Stunde ist: solide Haushaltsführung, langfristige Finanzplanung und eine ehrliche Prioritätensetzung.

Für die Gemeinde Cremlingen bedeutet das konkret: Die angekündigten rund 4,74 Millionen Euro sind zwar kurzfristig hilfreich, ersetzen aber keine nachhaltige Finanzpolitik. Wer allein die in den kommenden Jahren geplanten Investitionen der Gemeinde von ca. 20 Millionen in Feuerwehren, Schulen und Kindertagesstätten betrachtet, erkennt schnell die tatsächlichen Dimensionen, zumal gleichzeitig Baukosten, Betriebskosten und Ausgaben für Pflichtaufgaben kontinuierlich ansteigen werden.

Die Erwartung der SPD und ihres Bewerbers um das Bürgermeisteramt, durch das Sondervermögen entstehe zusätzlicher finanzieller Spielraum für die Gemeinde, ist kritisch zu sehen, denn sie geht an der Realität und Praxis kommunaler Haushalte vorbei: Sinnvollerweise führen diese zusätzlichen Mittel in erster Linie dazu, dass die notwendige Kreditaufnahme etwas geringer ausfallen kann, aber ein echter finanzieller Spielraum für neue Projekte entsteht dadurch nicht. Die Investitionen in Feuerwehren, Schulen und Kindertagesstätten sind bereits beschlossen, geplant oder aus rechtlichen und praktischen Gründen notwendig. Die Mittel aus dem Sondervermögen ersetzen deshalb lediglich einen Teil der Finanzierung und sind somit keine verfügbaren zusätzlichen Haushaltsmittel.

Wer kommunale Haushalte kennt, weiß außerdem, dass jede Investition langfristig weitere Kosten verursacht. Neue Gebäude bedeuten dauerhaft höhere Betriebs-, Personal- und Unterhaltungskosten. Genau deshalb muss man Fördermittel immer im Gesamtzusammenhang betrachten und darf kurzfristige Entlastungen nicht mit dauerhaftem finanziellem Spielraum verwechseln.

Aus meiner täglichen Arbeit als Verwaltungsfachmann in leitender Position weiß ich, wie schnell Förderprogramme in der öffentlichen Diskussion größer dargestellt werden, als sie am Ende tatsächlich wirken. Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund formuliert es eindeutig: Das Sondervermögen ist „ein Tropfen auf den heißen Stein“. Entscheidend und erforderlich ist deshalb eine dauerhaft verlässliche Finanzausstattung der Kommunen und eine konsequente Finanzierung neuer Aufgaben durch Bund und Land.

Mir ist wichtig, den Menschen in Cremlingen nichts vorzumachen. Politik muss ehrlich erklären, was finanziell machbar ist und wo Grenzen liegen. Gerade bei Investitionen in Feuerwehren, Schulen, Kindertagesstätten und Vereine darf es nicht um Schlagzeilen gehen, sondern um dauerhafte Finanzierung, Folgekosten und Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern. Diese Verantwortung verlangt Erfahrung, Sachkenntnis und belastbare Entscheidungen statt einfacher Botschaften.

Tobias Breske
CDU-Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Cremlingen

Erneut „Grüne Karte“ für den UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen

Pressemeldung

Königslutter am Elm/Quedlinburg

Der UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen bleibt auch in den kommenden vier Jahren Teil des internationalen Netzwerks der UNESCO-Geoparks. Im Rahmen der turnusmäßigen Revalidierung erhielt der Geopark erneut die begehrte „Grüne Karte“ und damit die Bestätigung seiner erfolgreichen Arbeit in den Bereichen Bildung, nachhaltige Entwicklung und Schutz des geologischen Erbes.

Mit einer Gesamtfläche von knapp 10.000 Quadratkilometern gilt der Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen derzeit als flächengrößter UNESCO-Geopark Europas. Während der Bereisung wird die Qualität der Arbeit und Weiterentwicklung in den Bereichen Management, Infrastruktur, Bildungsarbeit, nachhaltige Entwicklung, Schutz des geologischen Erbes sowie internationale Zusammenarbeit geprüft.

Im Rahmen der Revalidierung bereisten zwei von der UNESCO beauftragten Inspektoren das Geopark-Gebiet für mehrere Tage: Sarina aus der Mongolei und Alberto Gil Toja aus Spanien. Sie verschafften sich vor Ort einen umfassenden Eindruck von den Projekten und Strukturen. Der daraus entstandene Evaluierungsbericht bildete eine wesentliche Grundlage für die erneute Vergabe der „Grünen Karte“.

Neben der Bestätigung der erfolgreichen Arbeit sprach die UNESCO auch Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Geoparks aus. Dazu zählen insbesondere die weitere Verbesserung der Sichtbarkeit des Geoparks durch zusätzliche Informationstafeln sowie englischer Übersetzungen, weitere Maßnahmen im Bereich Geotourismus und die Fortführung der Bildungsangebote bspw. durch neue Bildungskonzepte.

Die beiden Träger des Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen sind der Geopark-Trägerverein Braunschweiger Land – Ostfalen e. V. mit Sitz in Königslutter am Elm und der Harzverband e. V. mit Sitz in Quedlinburg. Beide Geschäftsstellen arbeiten eng miteinander und werden von einer gemeinsamen Lenkungsgruppe und einem gemeinsamen Beirat koordiniert. Der Geopark gehört zu den derzeit acht deutschen UNESCO Global Geoparks und ist Teil eines internationalen Netzwerks mit aktuell 229 UNESCO-Geoparks in 48 Ländern weltweit.

Die sogenannte Revalidierung findet bei allen UNESCO Global Geoparks im Vierjahresrhythmus statt. Dabei wird überprüft, ob die hohen Anforderungen der UNESCO weiterhin erfüllt werden und sich der Geopark inhaltlich und organisatorisch kontinuierlich weiterentwickelt. Für den Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen war es bereits die sechste erfolgreiche internationale Überprüfung seit der Aufnahme in das globale Netzwerk.

Foto Zertifikatsübergabe©Geopark (v. l.):
Esther Czymoch (Fachbereichsleiterin Geopark in der Geschäftsstelle in Quedlinburg), Dr. Gösta Hoffmann (Deutsche UNESCO-Kommission, Beratungsstelle UNESCO Global Geoparks) und Dr. Henning Zellmer (Geschäftsstellenleiter der Geschäftsstelle Königslutter am Elm) bei der Zertifikatsübergabe.

TU-Exkursion zum Gärtnermuseum

Wolfenbüttel. Am vergangenen Dienstag führte eine Studentengruppe aus dem Bereich Geschichte der Technischen Universität Braunschweig ihren Exkursionstag unter der Leitung von Sebastian Mönnich durch. Der Lehrausflug umfasste dabei unter anderem auch das Gärtnermuseum am Neuen Weg als regionale Kultur- und Bildungseinrichtung.
Geschäftsführer Andreas Meißler stellte ausführlich den Verein mit seinem vorbildlichen ehrenamtlichen Engagement vor. So wurden im vergangenen Jahr 36 Veranstaltungen mit mehreren tausend Besuchern für alle Altersgruppen und gesellschaftlichen Bereiche angeboten. Die Studierenden trugen zum Streckhof und der Jahrhunderte umfassenden Geschichte des Erwerbsgartenbaus in der Lessingstadt vor. Für die interessierte Gruppe gab es zum Abschluss Informationsmaterial zum Gärtnermuseum und kleine Samentüten für insektenfreundliche Blühwiesen mit auf den Weg. Zu den Veranstaltungen und Vorträgen wurden die Studentinnen und Studenten herzlich eingeladen. Auch im Jahr 2027 ist geplant, die Zusammenarbeit fortzusetzen.
BU: Die TU-Exkursion während ihres Aufenthaltes im Gärtnermuseum. Foto: privat

Besuch an der Schule am Teichgarten: Mit Herz, Kompetenz und Leidenschaft für jedes Kind

Pressemeldung

Wolfenbüttel. Im Rahmen seiner Besuchsreihe durch den Landkreis informierte sich der SPD-Landratskandidat Martin Albinus über die Arbeit an der Schule am Teichgarten. Dabei gewann er einen eindrucksvollen Einblick in das große Engagement, mit dem Schulleiterin Frau Grüne, ihre Stellvertreterin, Frau Bartz und das gesamte Kollegium die Schülerinnen und Schüler täglich begleiten und fördern.

Im Mittelpunkt der Arbeit der Förderschule steht die individuelle Unterstützung von Kindern mit Lernbeeinträchtigungen. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern vor allem darum, Selbstvertrauen zu stärken, die kleinen Talente zu entdecken und den jungen Menschen die bestmöglichen Chancen für ihren weiteren Lebensweg zu eröffnen.

Während des Austauschs mit der Schulleitung und den Mitarbeitenden wurde deutlich, mit welcher Überzeugung und Professionalität die Schule ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllt. Die Schule am Teichgarten versteht sich als ein Ort, an dem jedes Kind gesehen wird und die Unterstützung erhält, die es für seine persönliche Entwicklung benötigt.

Ein sichtbares Beispiel für dieses Engagement ist der kürzlich eingeweihte Verkehrsübungsplatz auf dem Schulgelände. Das Projekt wurde mit Unterstützung des Asse Zukunftsfonds realisiert und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, wichtige Kompetenzen für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu erwerben. Gleichzeitig stärkt es ihre Selbstständigkeit und Mobilität im Alltag.

„Mich beeindruckt, mit wie viel Herzblut, Fachlichkeit und Wertschätzung hier gearbeitet wird. An der Schule am Teichgarten wird jeden Tag deutlich, dass Bildung weit mehr ist als Unterricht. Hier werden Kinder ermutigt, gestärkt und auf ihrem Weg begleitet. Solche Bildungsorte zeigen, wie wichtig es ist, jedem Kind die Unterstützung zu geben, die es braucht, um seine eigenen Stärken zu entfalten“, betonte Martin Albinus nach seinem Besuch.

Für den Landratskandidaten steht fest: Gute Bildung und echte Teilhabe beginnen dort, wo Menschen sich mit Leidenschaft für andere einsetzen. Die Schule am Teichgarten ist dafür ein beeindruckendes Beispiel.

„Die Themen sind größer“, so Albinus. „Und gerade bei der Förderung von Kindern und Jugendlichen zeigt sich, wie wichtig gute Rahmenbedingungen und engagierte Menschen sind. Es ist nicht egal, wie wir die Zukunft unserer Kinder gestalten.“

Foto (von links): Frau Grüne, Martin Albinus, Frau Bartz

35.500 Euro für den Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V.

PRESSEMITTEILUNG

Wolfenbüttel, 29.05.2026

35.500 Euro für den Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V.

Der Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V. aus Wolfenbüttel hatte sich um Förderung aus Bundesmitteln für Amateurmusik beworben – und hat nun die gute Nachricht erhalten: Die Unterstützung steht! Insgesamt 35.500 Euro hat eine Fachjury bewilligt, um das Projekt zur Frage: „Wie kann ein kleiner Verein mit beschränkten Ressourcen auf social media für junge Menschen sichtbarer werden?“ die Amateurmusik in Wolfenbüttel zu fördern.

Beim Musizieren geht es längst nicht nur um die Fähigkeiten, ein Instrument zu beherrschen. Es fördert Gemeinschaftsgefühl, Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen. Und natürlich möchte der Arbeitskreis viele Jugendliche in und um Wolfenbüttel mit ihrem Angebot erreichen. Dafür steht nun das Geld vom Bund zur Verfügung. Und das freut mich sehr! Die tolle Arbeit der vielen Engagierten soll auf jeden Fall sichtbarer werden“, sagt die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser (SPD) zur Bundesförderung.

Der Amateurmusikfonds des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt innovative Projekte und stärkt musikalische Strukturen vor Ort. Gezielt gefördert werden unter anderem Nachwuchsgewinnung und kreative Kooperationen. Die Förderung für den Arbeitskreis für Musik in der Jugend e.V. wurde im Rahmen der aktuellen Auswahlrunde des Amateurmusikfonds vergeben. Bundesweit hat die Jury 229 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Millionen Euro ausgewählt. Beworben hatten sich über 520 Projekte.

CDU Ortsverband Wabe-Schunter hat gewählt

0
Heute fand die Mitgliederversammlung unseres Ortsverbandes statt.
Es gab ein Grußwort unseres OB-Kandidaten @maximilianpohler , ein Bericht unseres OV-Vorsitzenden @thorsten_wendt_bs aus dem Stadtbezirksrat und einen guten Austausch mit den Mitgliedern. Ein wesentlicher Teil waren die Vorstandswahlen.
Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Wabe-Schunter setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender: Thorsten Wendt
stell. Vorsitzender: Björn Grundey
Schriftführer: Stefan Fränkel
Beisitzer:
Kathrin Wendt
Michael Nicolai
Falko Salbert
Natalie von Kaehne
Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit und einen starken Wahlkampf für die anstehende Kommunalwahl.

BS: 4-Jährige nach Zusammenstoß mit PKW leicht verletzt – Zeugenaufruf

Braunschweig, Güldenstraße

29.05.26, 10.20 Uhr

PKW-Fahrer entfernt sich vom Unfallort

Am heutigen Vormittag ist es auf der Güldenstraße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine Mutter wollte dabei mit ihren Kindern die Güldenstraße in Höhe der Malertwete queren. Ihre vierjährige Tochter ist dann ohne stehen zu bleiben und ohne auf den Verkehr zu achten auf die Straße gelaufen. Die Mutter konnte das Kind nicht mehr festhalten. Aus Richtung Radeklint näherte sich zeitgleich ein PKW, so dass es zum Zusammenstoß kam. Das vierjährige Mädchen stürzte dadurch zu Boden.

Während die Mutter sich um ihre Tochter kümmerte, entfernte sich der beteiligte PKW vom Unfallort. Ein Zeuge gab an, dass es sich bei dem PKW um einen älteren dunkelblauen Renault Clio gehandelt habe. Dieser sei die Güldenstraße weitergefahren und dann in die Sonnenstraße Richtung Altstadtmarkt abgebogen.

Nach Erstversorgung durch einen Rettungswagen wurde das Mädchen vorsorglich mit Schürfwunden in ein Krankenhaus verbracht.

Nach Einleitung eines Verfahrens wegen Verkehrsunfallflucht, werden nun weitere Zeugen des Unfalls gesucht. Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0531/476-3935 entgegen.

GRÜNE Landtagsageordnete besucht Waldflächen im Landkreis Wolfenbüttel

Wälder schützen und Naturentwicklung stärken
GRÜNE Landtagsageordnete besucht Waldflächen im Landkreis Wolfenbüttel

Ganz im Zeichen des Waldes stand ein Besuch der GRÜNE Landtagsabgeordnete Tamina Reinecke im Landkreis Wolfenbüttel und Helmstedt. Die erste Station, die Reinecke gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen aus Politik, Verwaltung und Naturschutz besuchte, war die DBU-Naturerbefläche „Beienroder Holz“ bei Cremlingen. Was sich hinter dem Kürzel DBU verbirgt, schilderten Christian Sürie, Leiter Betriebsmanagement im DBU Naturerbe und Revierleiter Konstantin Brandt vom Bundesforstbetrieb Niedersachsen. Das DBU Naturerbe,eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU),
verantwortet den Naturschutz auf 66 überwiegend ehemaligen Militärflächen mit rund 70.000 Hektar in zehn Bundesländern. Seit 2014 gehört das rund 180 Hektar große Beienroder Holz zum Nationalen Naturerbe. Im DBU Naturerbe sollen offene Lebensräume mit seltenen Tier- und Pflanzenarten durch Pflege bewahrt und Wälder und Feuchtgebiete langfristig in einen möglichst naturnahen Zustand überführt werden und sich ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Dazu gehöre auch, abgestorbene oder umgestürzte Bäume als wertvolle Lebensräume im Wald zu belassen. Gleichzeitig würden standortfremde Nadelgehölze schrittweise entfernt, damit sich heimische Laubbaumarten natürlich verjüngen können.
„Das Beienroder Holz zählt zu den wertvollsten naturnahen Laubmischwäldern der Region. Besonders prägend sind die bis zu 165 Jahre alten Eichen- und Buchenbestände. Die alten Wälder bieten zahlreichen seltenen und spezialisierten Arten einen wichtigen Rückzugsraum“, erläutert Sürie. In einem anregenden Austausch wurden die Herausforderungen, die sich aus den Zielvorgaben des DBU Naturerbes im Alltag
eines Revierleiters vor Ort aber auch in der gesamten Naturschutzplanung ergeben, diskutiert. „Das Beienroder Holz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig alte, naturnahe Wälder für den Erhalt der biologischen Vielfalt sind“, erklärte Tamina Reinecke. „Gerade in Zeiten von Klimakrise und Artensterben brauchen wir solche Schutzgebiete, in denen Natur sich wieder ohne menschliche Eingriffe entwickeln kann.“

Anschließend ging es weiter zum Naturpark Elm-Lappwald und wie bereits bei der ersten Station, ging es auch bei dem Gespräch mit Geschäftsführer Sven Volkers um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven. Im Mittelpunkt standen die Zusammenhänge zwischen Naturschutz, Tourismus, Klimafolgenanpassung und nachhaltiger Regionalentwicklung. „Vor Ort wird deutlich, dass der Naturpark
längst mehr ist als ein klassisches Naherholungsgebiet“, erklärt Reinecke. „Hier wird konkret daran gearbeitet, wie Natur geschützt, regionale Wertschöpfung gestärkt und gleichzeitig attraktive Angebote für Erholung und Tourismus geschaffen werden können.“ Der Austausch drehte sich unter anderem um die Folgen zunehmender Trockenheit für die Wälder im Elm und Lappwald, um nachhaltige Besucherlenkung sowie um die Frage, wie touristische Entwicklung naturverträglich gestaltet werden kann. Beim Rundgang
wurde unter anderem die Schunterquelle besichtigt, an der die Auswirkungen längerer Trockenperioden auf Landschaft und Wasserhaushalt besonders sichtbar werden. „Die Klimakrise verändert auch unsere Landschaften im Landkreis Wolfenbüttel sichtbar“, so Reinecke. „Gleichzeitig suchen immer mehr Menschen wohnortnahe Erholung und nachhaltige Freizeitangebote. Daraus entstehen Chancen für Gastronomie, Tourismus und regionale Entwicklung, aber eben auch Nutzungskonflikte, die aktiv gestaltet werden
müssen.“

Im Gespräch wurde deutlich, welche Bedeutung regionale Netzwerke inzwischen für die Entwicklung des ländlichen Raums haben. Der Naturpark arbeitet mit Kommunen, Tourismusakteuren, LEADER-Regionen und Umweltbildungseinrichtungen zusammen und entwickelt gemeinsame Projekte für Wander- und Radtourismus, Umweltbildung und regionale Vermarktung. Für Reinecke unterstreicht der Austausch zugleich die Bedeutung der LEADER-Förderung für die Region: „Viele Projekte im Bereich Tourismus, Klimaanpassung und Regionalentwicklung wären ohne LEADER gar nicht möglich. Gerade ländliche Räume profitieren davon, wenn Kommunen und regionale Akteure eigene Ideen vor Ort umsetzen können.“
Deshalb setze sie sich dafür ein, dass die Fördermittel auch künftig verlässlich ausgestattet bleiben.„Gerade für ländliche Regionen wird entscheidend sein, ob wir Natur-, Freizeit- und Lebensräume klug weiterentwickeln“, betont Reinecke. „Der Naturpark Elm-Lappwald zeigt, wie regionale Zusammenarbeit über Landkreisgrenzen hinweg funktionieren kann. Naturparke leisten konkrete Arbeit bei Klimaanpassung, nachhaltigem Tourismus und regionaler Entwicklung. Diese Vernetzungsarbeit braucht auch auf
Landesebene mehr Aufmerksamkeit und verlässliche Unterstützung

Autark durch pure Sonnenkraft: Wie die Kläranlage Wolfenbüttel zum Vorreiter der Energiewende wird

PRESSEMITTEILUNG

Autark durch pure Sonnenkraft: Wie die Kläranlage Wolfenbüttel zum Vorreiter der Energiewende wird

Wolfenbüttel. Wo früher klassisch nur Abwasser gereinigt wurde, liefert heute ein intelligentes 1,7-Millionen-Euro-Solarprojekt die saubere Energie der Zukunft. Davon überzeugten sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser und der SPD-Landtagsabgeordnete Jan Schröder bei einem Vor-Ort-Termin auf der Kläranlage des Abwasserbeseitigungsbetriebs (ABW) Wolfenbüttel. Begleitet von Teamleiter Niklas Weppen und dem kaufmännischen Leiter Daniel Zumpe besichtigten sie die neue Anlage, die einen Meilenstein für den lokalen Klimaschutz darstellt. Für Dunja Kreiser war der Besuch eine emotionale Rückkehr: 1986 begann sie genau hier ihre Ausbildung. „Es ist großartig zu sehen, wie zukunftsorientiert mein alter Ausbildungsplatz heute aufgestellt ist. Die Stadt Wolfenbüttel zeigt eindrucksvoll, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Weitsicht Hand in Hand gehen“, betonte Kreiser. Die technischen Daten der Anlage auf den bisher ungenutzten Freiflächen überzeugen: Sie liefert eine Spitzenleistung von 924,3 Kilowatt-Peak. Das Highlight ist ein innovatives „Second-Life“-Konzept: Ein Speicher aus ausgedienten Altbatterien. Durch diese Kombination aus Erzeugung und Speicherung kann die ohnehin energieintensive Kläranlage in den Sommermonaten komplett autark betrieben werden.

Jan Schröder zeigte sich von dieser pragmatischen Umsetzung begeistert: „Dieses Projekt beweist, wie sinnvoll kommunale Freiflächen genutzt werden können. Der Einsatz von Altbatterien schont Ressourcen und die gewonnene Unabhängigkeit vom Strommarkt entlastet langfristig den städtischen Haushalt. Ein absolutes Vorzeigeprojekt für die Region.“