PRESSEMITTEILUNG
Autark durch pure Sonnenkraft: Wie die Kläranlage Wolfenbüttel zum Vorreiter der Energiewende wird
Wolfenbüttel. Wo früher klassisch nur Abwasser gereinigt wurde, liefert heute ein intelligentes 1,7-Millionen-Euro-Solarprojekt die saubere Energie der Zukunft. Davon überzeugten sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser und der SPD-Landtagsabgeordnete Jan Schröder bei einem Vor-Ort-Termin auf der Kläranlage des Abwasserbeseitigungsbetriebs (ABW) Wolfenbüttel. Begleitet von Teamleiter Niklas Weppen und dem kaufmännischen Leiter Daniel Zumpe besichtigten sie die neue Anlage, die einen Meilenstein für den lokalen Klimaschutz darstellt. Für Dunja Kreiser war der Besuch eine emotionale Rückkehr: 1986 begann sie genau hier ihre Ausbildung. „Es ist großartig zu sehen, wie zukunftsorientiert mein alter Ausbildungsplatz heute aufgestellt ist. Die Stadt Wolfenbüttel zeigt eindrucksvoll, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Weitsicht Hand in Hand gehen“, betonte Kreiser. Die technischen Daten der Anlage auf den bisher ungenutzten Freiflächen überzeugen: Sie liefert eine Spitzenleistung von 924,3 Kilowatt-Peak. Das Highlight ist ein innovatives „Second-Life“-Konzept: Ein Speicher aus ausgedienten Altbatterien. Durch diese Kombination aus Erzeugung und Speicherung kann die ohnehin energieintensive Kläranlage in den Sommermonaten komplett autark betrieben werden.
Jan Schröder zeigte sich von dieser pragmatischen Umsetzung begeistert: „Dieses Projekt beweist, wie sinnvoll kommunale Freiflächen genutzt werden können. Der Einsatz von Altbatterien schont Ressourcen und die gewonnene Unabhängigkeit vom Strommarkt entlastet langfristig den städtischen Haushalt. Ein absolutes Vorzeigeprojekt für die Region.“


