Mittwoch, April 1, 2026

Start Blog Seite 10

Sexualdelikt vor 30 Jahren – Öffentlichkeitsfahndung mit Phantomzeichnung

Wolfsburg, 20.03.2026

Wolfsburg, Wohltberg, Danziger Straße

27.08.1995, vormittags

Durch einen unbekannten Täter kam es Ende August 1995 auf einer Schultoilette im Stadtteil Wohltberg zu einem schweren sexuellen Missbrauch eines damals 8 Jahre alten Jungen. Die Tat wurde Ende vergangenen Jahres bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Bisherige Ermittlungen führten nicht zur Ermittlung des Täters. Nun erging ein richterlicher Beschluss für eine Öffentlichkeitsfahndung.

Der Täter soll zur Tatzeit etwa 35 bis 40 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß und leicht übergewichtig gewesen sein. Er hatte mittellange, blond-bräunliche Haare, einen Drei-Tage-Bart und ein ungepflegtes Erscheinungsbild. Er sprach akzentfreies hochdeutsch. Bekleidet war der Täter mit einem gemusterten Wollpullover mit rundem Ausschnitt, einer weiten Jeans und Slippern mit Schnürsenkeln.

Zeugen, die Hinweis zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich beim 1. Fachkommissariat in Wolfsburg unter der Telefonnummer 05361/46460 zu melden.

CDU nominiert Marco Kelb einstimmig als Kandidaten für die Samtgemeindebürgermeisterwahl 2026

PRESSEMITTEILUNG

Der CDU-Samtgemeindeverband Sickte hat Marco Kelb einstimmig als Kandidaten für die Wahl des Samtgemeindebürgermeisters am 13. September 2026 nominiert. Die Entscheidung fiel im Rahmen einer Mitgliederversammlung. Bereits im November des vergangenen Jahres hatte der Vorstand Kelb für eine erneute Kandidatur vorgeschlagen.

Der 44-jährige Diplom-Verwaltungsbetriebswirt (FH) ist seit dem 29. März 2020 Samtgemeindebürgermeister und bewirbt sich nun um eine zweite Amtszeit. Der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbandes Sickte, Uwe Schäfer, würdigte Kelbs Arbeit: „Mit seiner fachlichen und sozialen Kompetenz führt er die Verwaltung erfolgreich und motiviert seine Mitarbeitenden. Er ist nah bei den Menschen und setzt sich mit großem Engagement für die Samtgemeinde ein.“

In seiner Vorstellung blickte Kelb auf die vergangenen Jahre zurück und verwies auf zentrale Entwicklungen in der Samtgemeinde. Dazu zählen unter anderem Investitionen in die Grundschulen, die Stärkung des Brandschutzes durch eine moderne Ausstattung der Feuerwehren, Fortschritte bei der Digitalisierung der Verwaltung sowie der Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit. Auch die Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen habe die Verwaltung vor besondere Herausforderungen gestellt.

Mit Blick auf eine mögliche zweite Amtszeit formulierte Kelb klare Schwerpunkte. Im Mittelpunkt stehen die Fortsetzung des Strukturprozesses „Zukunft der Samtgemeinde Sickte“, weitere Digitalisierung der Verwaltung, die Einführung des Ganztagsangebots an den Grundschulen ab dem Schuljahr 2027/2028, die Weiterentwicklung der KiTa-Bedarfsplanung sowie Maßnahmen zum Hochwasserschutz. Ein besonderes Augenmerk soll weiterhin auf leistungsfähigen und gut ausgestatteten Feuerwehren liegen, unter anderem durch die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans und
gezielte Investitionen. Auch der Glasfaserausbau und die Stärkung des Tourismus in der Samtgemeinde sollen vorangetrieben werden.

Zugleich machte Kelb deutlich, dass die angespannte Haushaltslage eine zentrale Herausforderung bleiben wird. Ziel sei es, durch wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere im Bereich erneuerbarer Energien und Gewerbeansiedlung, die Einnahmesituation der Samtgemeinde und ihrer Mitgliedsgemeinden nachhaltig zu verbessern. Parallel dazu sollen Verwaltungsprozesse weiter optimiert werden.

Kelb betonte: „Ich verspreche keine einfachen Lösungen. Aber ich stehe für Klarheit, Stärke und Verlässlichkeit – und für die Erfahrung, die es braucht, um unsere Samtgemeinde sicher in die Zukunft zu führen.“

Die Mitgliederversammlung bestätigte Kelb im Anschluss mit großem Applaus einstimmig als Kandidaten. Auch der CDU-Kreisvorsitzende Holger Bormann gratulierte und hob Kelbs bisherige Arbeit sowie seine klaren Zukunftsperspektiven hervor.

Foto: Marco Kelb (4. von rechts) wurde einstimmig zum CDU-Kandidaten für die am 13.09.2026 stattfindende Wahl des Samtgemeindebürgermeisters der Samtgemeinde Sickte nominiert. Ihm gratulierten (von links nach rechts) Karsten Ansorge (Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Erkerode), Holger Bormann (Vorsitzender des CDU Kreisverbandes Wolfenbüttel), Uwe Schäfer (Vorsitzender des CDU Samtgemeindeverbandes Sickte), Michaela Reuper (Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Sickte), Susanne Wolff (Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Evessen) und Dr. Albrecht Stalmann (Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Veltheim/Ohe

Team mit klarem Ziel: „Wollen Schule in alle Richtungen öffnen“

Wolfenbüttel. Vor wenigen Wochen übernahm Magdalena Barth die Leitung der Berufsfachschule Pflege des Städtischen Klinikums. In einer Pressemitteilung des Krankenhauses berichtet die neue Schulleiterin über die gesteckten Ziele, potentielle Herausforderungen und welche Veränderungen nötig sind, um auch in Zukunft die Ausbildung von Pflegefachkräften in der Region zu sichern.

„Ich verstehe Schule als lernende Organisation. Wir vermitteln nicht nur Wissen und fachspezifische Fähigkeiten, sondern bauen gleichzeitig die Brücke von der Familie in die Gesellschaft hinein“, skizziert Magdalena Barth ihre Auffassung von einer modernen Lerneinrichtung. Die ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin muss es wissen, bringt sie doch viel Erfahrung aus ihrer langjährigen Zeit als Pflegefachkraft und Lehrkraft an den Pflegefachschulen in Hildesheim und Braunschweig mit. Auch ihre jetzige Wirkungsstätte kennt die Pflegepädagogin bereits bestens, denn Anfang 2024 stieß sie als Kursleitung zum Team. Nebenbei absolvierte sie erfolgreich ein Masterstudium im Bereich Schulmanagement. Der Wechsel in die Führungsposition war für Magdalena Barth nun der nächste logische Schritt: „Ich hatte schon lange mit dem Gedanken gespielt, eine leitende Position einzunehmen, um meine Theorieansätze in die Praxis umsetzen zu können.“

Miteinander auf Augenhöhe und Spaß am Gestalten

Zuspruch erhielt sie im Vorfeld sowohl aus ihrem Team als auch von der Geschäftsführung: „Die Weiterentwicklung unserer Pflegefachschule lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen und die Zukunft aktiv gestalten wollen. Wir freuen uns sehr, mit Frau Barth genau die richtige Person für diese Aufgabe gefunden zu haben“ so Axel Burghardt, Geschäftsführer des Städtischen Klinikums. Konkrete Ziele für die Zukunft haben Magdalena Barth und ihr Team bereits formuliert: „Wir wollen uns als Schule in alle Richtungen öffnen und der soziale Raum sein, der unseren Auszubildenden die besten Entwicklungsmöglichkeiten bietet.“ Ein Miteinander auf Augenhöhe, das Einbringen der individuellen Kompetenzen jedes Einzelnen und der Spaß am gemeinsamen Gestalten bilde dafür die Basis.

Dabei sieht sich die Schule sowohl aufgrund politischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Entwicklungen mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Änderungen der Rahmenlehrpläne und Gesetze, Einsparungen, der demografische Wandel und die in fast allen Bereichen voranschreitende Digitalisierung seien dafür nur einige Beispiele, so Magdalena Barth, die im gleichen Atemzug anfügt: „Die Gewissheit, mit dem Klinikum und der Stadt Wolfenbüttel starke Träger im Hintergrund zu haben, die unseren Weg mit voller Kraft unterstützen, erleichtert unsere Arbeit natürlich immens und ist Motivation zugleich.“

150 Auszubildende absolvieren derzeit ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau und Pflegefachmann im hochmodernen Neubau auf dem „Sozial-Campus“ Am Exer. Ein Großteil von ihnen wohnt in einem der 60 zur Verfügung stehenden Apartments in der jüngst eröffneten Samsonschule. 2023 hatte die Berufsfachschule ihre jährlichen Ausbildungskapazitäten von 25 auf 50 Auszubildende verdoppelt. In diesem Sommer werden nun zum ersten Mal gleich zwei Kurse die Examensprüfung ablegen.

Ausbildung an drei Lernorten

Die Ausbildung umfasst insgesamt 2100 Stunden Theorie. Darin enthalten sind auch 500 Stunden fachpraktischer Unterricht. Seit 2024 findet ein Teil davon – 144 Stunden – an einem sogenannten dritten Lernort statt. Dabei handelt es sich um speziell ausgestattete Trainingsräume; den „Skills Labs“. Dort werden typische Situationen aus dem Pflegealltag realitätsnah nachgestellt und können direkt mit den Ausbildern reflektiert werden. „Ein so umfangreiches Angebot an modernen, praxisnahen Übungsszenarien mit computergesteuerten Trainingsmodellen ist in der Region einzigartig und unterstreicht das besondere Profil unserer Berufsfachschule,“ so Magdalena Barth.

Perspektivisch wolle das Team die starken Ausbildungszahlen halten und die bereits hohe Qualität weiter steigern. Das schließe auch die Stärkung der Beziehungen zu den zahlreichen wichtigen Kooperationspartner in der Region mit ein: „Wir bilden weit über den Bedarf unseres Klinikums hinaus aus, denn auch in den Pflegeheimen und in den Pflegediensten, im Hospiz und in den Arzt- und Therapeutenpraxen werden viele exzellent ausgebildete Fachkräfte gebraucht“, so die neue Schulleiterin mit einem abschließenden Blick in die Zukunft.

Bildunterschrift: Ein starkes Team: Das Kollegium der Berufsfachschule Pflege des Städtischen Klinikums um Schulleiterin Magdalena Barth (Mitte). Foto: Städtisches Klinikum Wolfenbüttel gGmbH

Niedersachsen-Derby in Hannover: Vorläufige Bilanz der Bundespolizeiinspektion und der Polizeiinspektion Hannover fällt grundsätzlich positiv aus

Die Polizei hat nach dem Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig am Freitag, 20.03.2026, eine positive vorläufige Bilanz gezogen. Sowohl die Polizeiinspektion als auch die Bundespolizeiinspektion Hannover verzeichneten vor, während und nach dem Spiel nur wenige Zwischenfälle.

Bereits mehrere Stunden vor dem Anpfiff der Abendbegegnung in Hannover begannen beide Fanlager ihren Weg zum Stadion. Insgesamt verfolgten 42.000 Fans die Partie vor Ort, darunter rund 4.000 Anhänger aus Braunschweig. Insgesamt reisten rund 11.500 Fans von Hannover 96 mit der Bahn an. Aus Braunschweig reisten rund 2.400 Fans der Eintracht Braunschweig mit der Bahn zum Spielort in die Landeshauptstadt – der überwiegende Teil von ihnen direkt mit den speziell für die Begegnung eingesetzten Entlastungszügen. Oberstes Ziel der Einsatzkräfte war es, ein direktes Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fanlager sowie vor allem verfeindeter Gruppierungen zu verhindern. Da in Stadionnähe außerdem ein Konzert stattfand, sollte allen Teilnehmenden beider Veranstaltungen eine möglichst stressfreie Anreise ermöglicht werden.

Während die meisten Braunschweig-Fans mit den Zügen zum Bahnhof Fischerhof gebracht wurden und von dort den Weg zum Stadion zu Fuß antraten, versammelten sich die 96-Fans am Küchengartenplatz sowie im Bereich Karmarschstraße/Platz der Göttinger Sieben und liefen von beiden Punkten aus teilweise geschlossen zum Stadion. Auf dem Weg zum Stadion kam es an verschiedenen Örtlichkeiten zum Zünden von Pyrotechnik. Die Ermittlungen zu möglichen Tatverdächtigen dauern an. Die Anreise sowie der Einlass verliefen insgesamt ohne größere Zwischenfälle. In einem der Züge stellte die Bundespolizei eine Beschädigung eines Nothammers fest und leitete ein Ermittlungsverfahren aufgrund des Missbrauchs und der Beeinträchtigung von Nothilfemitteln ein.

Während des Spiels wurde aus beiden Fankurven heraus immer wieder Pyrotechnik gezündet. Ein massives Abbrennen zu Beginn der zweiten Halbzeit führte zu einer starken Vernebelung des Spielfeldes, sodass die Partie mehrere Minuten unterbrochen werden musste. Im Nachgang meldeten sich zwei 96-Fans: Beide gaben an, durch eine am Stadiondach abgelenkte Feuerwerksrakete jeweils Knalltraumata erlitten zu haben. Eine der beiden Personen trug zudem eine Verletzung im Gesicht davon. Bis zum Abpfiff wurden zudem zwei gefährliche Körperverletzungen bekannt, bei denen vor und während des Spiels im Heimbereich jeweils mehrere Personen eine Einzelperson angriffen. Beide der angegriffenen Männer wurde dabei leicht verletzt, die Polizei identifizierte zwei Tatverdächtige und leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Nach dem Abpfiff der Partie verließen die Fußballfans das Stadion friedlich und traten den Heimweg an. In einer vorläufigen Bilanz verlief die Abreisephase mit den Entlastungszügen vom Bahnhof Hannover-Linden/Fischerhof und mit den Regelzügen vom Hauptbahnhof Hannover bis zur Abfahrt – mit Ausnahme eines Eigentums- sowie Körperverletzungsdeliktes im Hauptbahnhof Hannover – friedlich. Aufgrund eines technischen Defekts verzögerte sich die Abfahrt eines Entlastungszuges vom Bahnhof Fischerhof um ca. 30 Minuten. Die Bundespolizeiinspektion Hannover begleitete auch nach der Abreise in Hannover die weiteren Einsatzmaßnahmen bis zur Ankunft in Braunschweig.

Polizeidirektor Martin Kröger, Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion und Polizeiführer des Einsatzes der Bundespolizei, äußert sich zum Einsatzverlauf: „Die vergangenen Monate und insbesondere die letzten Wochen waren geprägt mit konstanter und akribischer Vorbereitung. Der weitgehend ruhige Verlauf am heutigen Tage ist ein Ergebnis der Professionalität aller am Einsatz beteiligten Einsatzkräfte. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Angehörigen der Bundespolizei bedanken und auch die gute Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Hannover hervorheben. Ein Lob gilt auch dem Großteil der Fans, die sich im Rahmen der bahnseitigen An- und Abreisephase friedlich verhielten.“

„Die Vorbereitungen mit allen Netzwerkpartnern und unser taktisches Einsatzkonzept einer konsequenten Fantrennung während der An- und Abreise haben dazu geführt, dass es zu keinen Auseinandersetzungen zwischen den Fanszenen beider Vereine gekommen ist“, erklärte Leitende Polizeidirektorin Nurhan Özdemir, die den Einsatz auf Seiten der Polizeiinspektion Hannover leitete.

Der Einsatz wurde durch Kräfte der Polizeidirektion Hannover, der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen sowie die verstärkte Bundespolizeiinspektion Hannover mit Einsatzkräften der Bundesbereitschaftspolizei, Unterstützungskräften aus Potsdam, Diensthunden aus der gesamten Bundespolizeidirektion Hannover sowie durch einen Hubschrauber der Bundespolizeifliegerstaffel Gifhorn begleitet.

WOB: Nach mehr als 44 Jahren: Kontaktbeamtin Ellen Schulze in den Ruhestand verabschiedet

Wolfsburg, 18.03.2026

Ende Februar wurde die Polizeioberkommissarin Ellen Schulze in den Ruhestand verabschiedet. Sie war seit dem 1. Mai 2018 als Kontaktbeamtin bei der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt tätig. Polizeihauptkommissar Michael Raschke übernimmt ihre Aufgaben.

Oliver Grotha, Leiter der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt, betonte: „Mit Ellen Schulze haben wir eine verlässliche und geschätzte Kollegin verabschiedet, die ihren Dienst stets engagiert ausübte. Als Kontaktbeamtin leistete sie insbesondere in der Präventionsarbeit mit Grundschulkindern und älteren Menschen einen wichtigen Beitrag. Für ihren langjährigen Einsatz danke ich ihr und wünsche ihr für ihren kommenden Lebensabschnitt alles Gute.

Gleichzeitig freue ich mich, dass mit Michael Raschke ein erfahrener Kollege diese Aufgabe übernimmt. Ich bin überzeugt, dass er die Tätigkeit als Kontaktbeamter erfolgreich ausüben wird.“

Ellen Schulze begann ihre polizeiliche Laufbahn am 1. Oktober 1981 als eine der ersten Polizeibeamtinnen des Landes Niedersachsen. Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung war sie ab dem 1. April 1984 bei der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt tätig, der sie bis zu ihrem Ruhestand angehörte. Unter anderem war sie im Einsatz- und Streifendienst und im Zentralen Kriminaldienst tätig. Seit dem 1. Mai 2018 übte sie die Funktion der Kontaktbeamtin aus.

Die Grünen: Starke Jugend, positive Bilanz und Weichenstellung für den Kommunalwahlkampf

Wolfenbüttel, 16.01.2026

Jahreshauptversammlung von Bündnis 90/ Die Grünen: Starke Jugend, positive Bilanz und Weichenstellung für den Kommunalwahlkampf

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Kreisverbands Bündnis 90/Die Grünen Wolfenbüttel fand am vergangenen Mittwoch im Solferino statt und stand im Zeichen einer dynamischen Entwicklung der lokalen Parteistruktur sowie der Vorbereitungen auf die anstehende Kommunalwahl. Vor zahlreichen Mitgliedern zog Vorstandssprecher Maximilian Behrendt eine positive Bilanz: Die Mitgliederzahlen des Kreisverbands sind weiter gestiegen, wobei insbesondere die Grüne Jugend mit einem enormen Zuwachs auf sich aufmerksam macht. Mit aktuell der größten aktiven Grünen Jugend in Niedersachsen hat sich die Jugendorganisation zu einer prägenden Stimme innerhalb des Kreisverbands entwickelt. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir hier in Wolfenbüttel die größte aktive Grüne Jugend in Niedersachsen haben. Das zeigt: Die Jugend kann und will ihre Zukunft selbst gestalten. Diese Entwicklung unterstützen wir als Kreisvorstand gern“, erklärte Behrendt in seinem Rechenschaftsbericht. Neben dem Mitgliederwachstum zog der Vorstand eine durchweg positive Bilanz der vergangenen Veranstaltungen, insbesondere die Veranstaltungsreihe „GRÜNER Film“, stieß über die Parteigrenzen hinaus auf große Resonanz.

Auch finanziell blickt der Kreisverband optimistisch in die Zukunft. Kreiskassierer Michael Ratzkowsky berichtete von steigenden Einnahmen, die auf die wachsende Mitgliederzahl zurückzuführen sind. „Dank dieser soliden Basis sind wir gut gerüstet für den bevorstehenden Kommunalwahlkampf“, so der Kassierer.

Lena Krause, Sprecherin des Kreisverbands, stellte anschließend die ersten Planungen für den Wahlkampf vor. Mit der Nominierung von Leo Pröttel als Landratskandidat und Lena Krause als Bürgermeisterkandidatin seien die Weichen gestellt. „Wir sehen einem engagierten und spannenden Wahlkampf entgegen. Wir haben großartige Kandidierende und sind überzeugt, dass wir die Wählerinnen und Wähler überzeugen werden – und am 13. September ein gutes Ergebnis einfahren“, erklärte Krause. Vorstandsmitglied Nico Söhnel verwies auf aktuelle Umfrageergebnisse, die der Partei auf Bundesebene einen Sprung um drei Prozentpunkte auf 15 Prozent bescheinigen. Damit lägen die Grünen nun vor der SPD, die zwei Punkte verloren habe und auf 12 Prozent komme. Die Mitglieder reagierten mit spontanem Applaus.

Ein besonderes Zeichen setzte die Versammlung bei der Wahl der Delegierten für die Landesdelegiertenkonferenz im April: Einstimmig votierte sie für eine Delegation, die ausschließlich aus Mitgliedern unter 25 Jahren besteht. „Dieses Ergebnis ist schon sehr besonders und wird Strahlkraft über unseren Kreisverband hinaus entfalten“, betonte Söhnel. Die Bewerbungsreden der jungen Mitglieder unterstrichen deren politisches Engagement. Maxim Guraj thematisierte die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht: „Ich gehöre zu dem Jahrgang, der davon betroffen ist! Es ist nicht zu akzeptieren, dass bei solchen fundamentalen Beschlüssen die Betroffenen nicht mit am Tisch sitzen. Das müssen wir ändern!“ Noelle Kaczmarek, Sprecherin der Grünen Jugend, betonte: „Wir kämpfen für eine vielfältige, gerechte und demokratische Gesellschaft, die Klima- und Umweltschutz ernst nimmt. Das ist die Zukunft, in der wir leben wollen!“
Foto (privat): v.l.n.r.: Ett Hille, David Ben Tov, Noelle Kaczmarek,
Erik Hecker, Emilia Richter, Maxim Guraj

Diebstahl von Dieselkraftstoff

0

Cremlingen, Bundesstraße 1, Parkplatz, 18.03.2026 von 19:30 Uhr bis 19.03.2026, 06:00 Uhr

Eine unbekannte Täterschaft entwendete bei einem Lkw ca. 1.000 Liter Dieselkraftstoff aus dem Tank. Der Lkw war auf dem Parkplatz an der B 1 zwischen Cremlingen und Abbenrode geparkt. Der Fahrer des Lkw, welcher während der Tat im Lkw schlief, bekam von dem Diebstahl nichts mit. Als sich der Lkw am nächsten Morgen nicht mehr starten ließ, entdeckte der Fahrer die geöffneten Tankdeckel und eine Dieselspur. Der Sachschaden beträgt ca. 2.300 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Wolfenbüttel unter der Telefonnummer 05331 9330 entgegen.

Steel-Dart-Turnier zur 800 Jahrfeier Weddel

800 Jahre Weddel 1226 – 2026

  1. WEDDEL OPEN / STEEL-DART-TURNIER / Am 30. Mai 2026 / Im Dorfgemeinschaftshaus Weddel 14:00 Uhr

Anlässlich der 800-Jahrfeier unserer Ortschaft organisiert die Dartsparte des Schützen-Sport-Verein Weddel ihr erstes öffentliches Dartturnier.

Es kann jeder daran teilnehmen, der Spaß am Pfeile werfen hat. Die drei Erstplatzierten Frauen und Erstplatzierten Männer erhalten einen Pokal.

Anmeldeschluss 2. Mai. Die Teilnehmerzahl ist auf 32 Spieler begrenzt.

Für Getränke und Essen, hat die Ahornschänke geöffnet.

Anmeldung via WhatsApp 0151-67667767

Startgeld 10 EUR

Gemeinsam gegen Wirtschaftskriminalität: Erfolgreiche Aktionstage von Kommunen und Zoll im Friseurhandwerk

Im Rahmen der Aktionstage am 14. März und vom 16. bis 18. März 2026 haben die kommunalen Schwarzarbeitsbekämpfungsbehörden mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) der Hauptzollämter Braunschweig, Bremen, Hannover, Oldenburg und Osnabrück niedersachsenweit Kontrollen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Handwerksbereich durchgeführt. Sie wurden dabei von 58 Bediensteten der Ausländerbehörden, der Jobcenter, der Polizei, der Finanzämter, der Gesundheitsämter und der staatlichen Gewerbeaufsichtsämter unterstützt. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium koordiniert gemeinsam mit der Generalzolldirektion (GZD) zweimal jährlich landesweite Aktionstage.

Bei den Kontrollen wurden 429 Verdachtsfälle von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung festgestellt. Insgesamt überprüften die Bediensteten 372 Betriebe und 865 Personen an verschiedenen Orten in Niedersachsen.

Der Fokus der Kontrollen lag auf dem Friseurhandwerk. Dabei überprüften 103 Mitarbeitenden der Landkreise, kreisfreien Städte und großen selbstständigen Städte die Einhaltung der Vorschriften der Handwerks- und Gewerbeordnung und stellten dort 100 mutmaßliche Verstöße fest. Hierbei handelt es sich um Sachverhalte, bei denen die Handwerksrolleneintragung bei zulassungspflichtigen Handwerken fehlt oder die notwendige Gewerbeanzeige bei selbstständiger Gewerbeausübung unterblieben ist.

Durch die vor Kurzem erfolgte Aufnahme des Friseur- und Kosmetikgewerbes in den Katalog der für Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung besonders anfälligen Wirtschaftszweige wurde die Prüfungssituation durch die Mitführungs- und Vorlagepflicht von Ausweispapieren erheblich verbessert.

Die Überprüfung der 198 Bediensteten der FKS-Standorte der Hauptzollämter ergaben 61 Anhaltspunkte für mögliche Verstöße gegen das Mindestlohngesetz sowie 44 Fälle, in welchen noch geprüft wird, ob Unternehmen Sozialversicherungsbeiträge nicht oder nicht in der richtigen Höhe abgeführt haben. Ferner befinden sich 26 Fälle mit mutmaßlichen aufenthaltsrechtlichen Verstößen und 66 Fälle hinsichtlich eines möglichen Sozialleistungsmissbrauchs in Klärung. Weitere 132 Fälle mit Anhaltspunkten für weitere Rechtsverstöße wie etwa sozialversicherungsrechtliche Meldevorschriften oder Ausweismitführungspflichten wurden festgestellt.

Soweit sich die Verdachtsfälle bestätigen, werden entsprechende Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und ggf. zu Unrecht bezogene Sozialleistungen zurückgefordert.

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt – Polizei gibt Tipps zum Saisonstart

Rennau, Landesstraße 297

19.03.2026, 12.11 Uhr

Am Donnerstagmittag kam es auf der Landesstraße 297 bei Rennau aufgrund eines Fahrfehlers eines 65-jährigen Motorradfahrers zu einem Verkehrsunfall. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden.

Der 65-Jährige befuhr nach der Winterpause mit seinem Motorrad die L 297 von Rennau kommend in Richtung Süpplingenburg. In einer scharfen Linkskurve kam der Kradfahrer nach eigenen Angaben aufgrund eines Fahrfehlers von der Fahrbahn ab und landete auf einem angrenzenden Acker. Dort stürzte der 65-Jährige und brach sich nach bisherigen Erkenntnissen ein Bein.

Bis zum Eintreffen eines Rettungswagens leisteten vorbeikommende Verkehrsteilnehmer und im weiteren Verlauf die eingesetzten Polizeibeamten Erste Hilfe.

Im Anschluss wurde der 65-Jährige zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gefahren.

Gerade zum Saisonstart kommt es oftmals zu Motorradunfällen, mit schweren oder tödlichen Verletzungen.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei folgende Tipps:

Nach Monaten ohne Fahrpraxis fehlt oft die Routine. Nehmen sie sich deshalb Zeit zum Einfahren und gewöhnen Sie sich langsam wieder an das Fahrgefühl, die Geschwindigkeit und die Kurvendynamik.

Auch Pkw-Fahrer müssen sich wieder an die Motorradfahrer gewöhnen und unterschätzen oftmals die Geschwindigkeit.

Zudem sind auf den Straßen oftmals noch Rollsplitt oder Schlaglöchern vorhanden und beeinflussen das Fahrverhalten der Motorräder.

Achten Sie in jedem Fall auf geeignete und vorgeschriebene Ausrüstung und fahren Sie vorausschauend.