Pressemeldung
Wie können Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und demokratische Beteiligung zusammen gedacht werden? Dieser Frage widmet sich die Veranstaltung am Donnerstag, 27. August 2026, ab 18 Uhr im Mühlenfoyer der Schünemannschen Mühle.
Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Zusammen“ von Ronja und Niklas von Wurmb-Seibel aus dem Jahr 2024. Der Film beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle Bürgerinnenräte und demokratische Beteiligungsformen bei der Entwicklung klimapolitischer Lösungen spielen können. Im Mittelpunkt steht ein Bürgerinnenrat in Erlangen, der gemeinsam Vorschläge für eine nachhaltige und gerechte Zukunft entwickelt.
Im Anschluss an die Filmvorführung lädt die Veranstaltung zum gemeinsamen Austausch ein. Vertreterinnen aus Politik und Zivilgesellschaft diskutieren darüber, wie ein gerechter Klima-Aufbruch gelingen und welchen Beitrag Bürgerinnenbeteiligung dabei leisten kann. Im Mittelpunkt stehen Chancen und Herausforderungen demokratischer Beteiligung ebenso wie die Frage, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt und nachhaltiger Wandel miteinander verbunden werden können. Denn der Klimawandel stellt früher oder später jede Kommune vor große Herausforderungen. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen: Eine erfolgreiche ökologische Transformation braucht nicht nur gute politische Lösungen, sondern auch die Beteiligung der Menschen vor Ort.
Auf dem Podium und im Bürgerinnendialog vertreten sind unter anderem, der BUND Wolfenbüttel, die Grüne Jugend Wolfenbüttel, die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wolfenbüttel. Ebenfalls dabei sind Bürgermeisterkandidatin Lena Krause, Landratskandidat Leo Pröttel sowie Kandidierende für Stadt- und Gemeinderäte und den Kreistag. Moderiert wird die Diskussion von Bertold Brücher.
„Jede Kommune kann sich auf den Weg machen – auch mit begrenzten Ressourcen und viel Gegenwind“, lautet die zentrale Botschaft der Veranstaltung. Der Abend soll deshalb nicht nur informieren, sondern Raum für konkrete Ideen, unterschiedliche Perspektiven und den direkten Austausch mit Bürger und Bürgerinnen bieten.

