Sonntag, April 12, 2026

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Verkehrsfreigabe Kreisverkehr K 140 / Im Moorbusche in Cremlingen

Cremlingen, 12.09.2025

Heute um 13:20 Uhr wurde der Kreisverkehr Cremlingen K 14/ Im Moorbusche freigegeben.

Die Verkehrsfreigabe nahmen Gemeinde- und Ortsbürgermeister von Cremlingen, Vertreter des Landkreises Wolfenbüttel und die ausführende Baufirma vor. Der Kreisverkehr kann früher als geplant seiner Bestimmung übergeben werden. Die Baukosten betrugen circa 800.000 Euro und werden durch den Landkreis sowie die Einheitsgemeinde getragen.

Motive:

Obsthof Molks macht den Saft aus Ihrem Obst

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Apfelherbst 2025

Der Apfelherbst ist zurück – Seit dem 1. September 2025 dreht sich alles um die älteste Frucht der Menschheit.
Freut euch auf:
Geführte Touren
Probieraktionen
Workshops & Wissen rund um den Apfel
Aktionen in Gärten, auf Streuobstwiesen und in Mostereien
Ihr habt eigene Äpfel und wisst nicht wohin damit?
Die Streuobsthelden und der Obsthof Molks verwandeln eure Ernte blitzschnell in leckeren Apfelsaft.
Oder macht mit bei der großen Sammelaktion des Landkreises Wolfenbüttel – gemeinsam wird Straßenobst zu regionalem Saft verarbeitet!
Und natürlich wird auch gefeiert – ob an der Asse, in Wolfenbüttel oder Sickte – Stimmung ist garantiert!
Das komplette Programm findet ihr online – reinschauen lohnt sich!

Praxis Carsten Fleischer schließt nicht zum Jahresende

Fakten statt Gerüchte: 

Seit einigen Tagen geht ein Gerücht durch Weddel, dass die Praxis von Carsten Fleischer zum 31.12.2025 geschlossen wird.

Das stimmt nicht!

In einem persönlichen Gespräch erklärte mir Carsten Fleischer, dass dies nicht stimmt. „Es sind keinerlei Veränderungen geplant“, so Fleischer.

Also entspannt bleiben, Weddel behält weiterhin seine Allgemeinarztpraxis Fleischer

Rotary Club Salzgitter-Wolfenbüttel unterstützt Schwimmkurse in Hornburg mit 700 Euro

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PRESSEMITTEILUNG

Rotary Club Salzgitter-Wolfenbüttel unterstützt Schwimmkurse in Hornburg mit 700 Euro

Hornburg, 09. September 2025 – Der Rotary Club Salzgitter-Wolfenbüttel hat dem Hornburger Stadtbad eine Spende in Höhe von 700 Euro überreicht, um die Durchführung von Schwimmkursen zu unterstützen. Anlässlich der Spendenübergabe besuchten Dr. Thomas Böckmann, Vorsitzender des Rotary Clubs, und Clubmitglied Annette Werthmann das Bad.

Es ist bedauerlich, dass das große ehrenamtliche Engagement nicht überall die verdiente Unterstützung findet“, sagte Dr. Böckmann während des Treffens. Umso mehr zeigte er sich beeindruckt vom Einsatz des Teams in Hornburg und bot an, mit weiteren Clubmitgliedern bei einem zukünftigen Arbeitseinsatz zur Vorbereitung der nächsten Saison mitzuhelfen.

Annette Werthmann, selbst in Börßum aufgewachsen, freute sich über das Wiedersehen mit dem Bad, in dem sie einst ihren Freischwimmer absolvierte. Schwimmmeister Felix Langmaack schilderte die aktuelle Situation des Bades, das aufgrund der technischen Anforderungen bei der Wasseraufbereitung nicht ohne Aufsicht betrieben werden kann. Trotz einer durchwachsenen Saison kamen an guten Tagen bis zu 800 Badegäste.

Es gibt immer noch viel zu viele Kinder und Jugendliche, die nicht schwimmen können. Die Spende ist daher ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für unsere Schwimmkurse“, betonte Langmaack und bedankte sich im Namen aller Ehrenamtlichen herzlich für die Unterstützung des Rotary Clubs.

Der Rotary Club Salzgitter-Wolfenbüttel wurde 1991 gegründet und ist Teil der weltweiten Rotary-Organisation mit rund 1,4 Millionen Mitgliedern in über 46.000 Clubs weltweit. In Deutschland engagieren sich rund 57.000 Mitglieder in mehr als 1.100 Clubs für soziale Projekte – lokal wie international.

Auf dem Foto von lnr: Annette Werthmann, Felix Langmaack, Dr. Thomas Böckmann

Das Foto ist von Reinhard Pohl

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Seniorenkreis Sickte lauscht Krimigeschichten

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Sickte. Am 3. September 2025 trafen sich 31 Senioreninnen und Senioren zum monatlichen Treffen im Burschenhof Sickte. Joachim Rust, Leiter des Seniorenkreises, begrüßte herzlich Bürgermeister Ingo Geisler und den Schriftsteller Armin Rütters, sowie die Anwesenden mit einem Gedicht von Hannelore Loske. Im Anschluss las Armin Rütters spannende, teils schaurige und auch spaßige Krimigeschichten vor: Unter anderem auch die wahre Geschichte des Massenmörders Ferenc Sόs, welcher 1977 den Volksbankdirektor Kraemer und dessen Ehefrau sowie drei Kindern im Haus in Mascherode nach einer Lösegeldübergabe auf grausamste Weise erdrosselt hat.

Nach einer Entspannungspause mit Kaffee und Kuchen, folgten weitere Geschichten. Den Geburtstagskindern des letzten Monats wurde wie immer auch gratuliert und Joachim Rust informierte über die kommenden Veranstaltungen: Am 01.10. wird es einen Vortrag von Norbert Decker über den Bau des Kapellenneubau der Braunschweiger Hütte geben, am 05.11. kommt Gudrun Peters wieder vorbei, und unterhält mit ihren vielen Instrumenten und Geschichten. Die diesjährige Weihnachtsfeier ist findet am Mittwoch, dem 3. Dezember statt. Mit einem gemeinsamen Händereichen ging der spannende und unterhaltsame Nachmittag zu Ende. Joachim Rust

Bild: Joachim Rust (rechts im Bild) bedankt sich bei Armin Rütters (links im Bild) für die Lesestunde.

Tomaten und Tagetes aus dem Gemeinschaftsgarten „Flora“ in Cremlingen

Dr. Diethelm Krause-Hotopp   – Pressesprecher –           Cremlingen, den 10.09.2025

Mitglieder der Fraktion der GRÜNEN im Cremlinger Gemeinderat besuchten Anfang September den Gemeinschaftsgarten im Kleingartenverein in Cremlingen. Sie informierten sich vor Ort über das Projekt, das seit Sommer 2024 Geflüchteten und deutschsprachigen Interessierten in der Gemeinde Cremlingen einen Treffpunkt bieten soll.

Solche Gemeinschaftsgärten finden sich bundesweit. In unserer Nachbarschaft gibt es z.B. den Garten von „Bunt e.V.“ in Riddagshausen oder den „Garten ohne Grenzen“ der AWO im Westen Braunschweigs. In Cremlingen fehlten bisher solche Treffpunkte.

Das sah auch Ute Klinge, ehemalige Leiterin der Ev. Familienbildungsstätte Wolfenbüttel. Sie hat nach ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben gemeinsam mit Nathalya Arndt vom Landkreis Wolfenbüttel den Gemeinschaftsgarten gegründet. Die Integrationsstelle im Landkreis Wolfenbüttel und die Gemeinde Cremlingen unterstützen die Arbeit finanziell, z.B. bei der dauerhaften Anmietung des Gartens oder bei Auslagen der Ehrenamtlichen für den Garten. Er soll eine Anlaufstelle für Geflüchtete aus der Gemeinde Cremlingen sein, die bisher nach Sickte in den „Bunten Laden“ von „Miteinander bunt e.V.“ ausweichen mussten. Im Garten gibt es einen kleinen Stamm von Geflüchteten, die dort regelmäßig tätig sind. Andere können nur unregelmäßig teilnehmen, da sie einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz erhalten haben. Ab Herbst 2025 wird es für die in der Gemeinde Cremlingen lebenden Geflüchteten zusätzlich auch einen Treffpunkt im Bildungs- und Begegnungszentrum geben.

Frau Klinge führte   durch den Garten und zeigte die durch Spender zusammengetragenen Gartengeräte und Gartenmöbel. Noch mehr würde Frau Klinge sich über deutsch sprechende ehrenamtliche HelferInnen freuen, die Lust hätten, Sonnabend nachmittags im Garten mitzuarbeiten und dabei die Geflüchteten zu unterstützen, die deutsche Sprache zu lernen oder zu vertiefen. InteressentInnen melden sich sehr gerne bei Frau Klinge unter 05306-1872.

Davon berichtete Frau Klinge am gedeckten Kaffeetisch im Garten. Dabei waren auch Halyna Kharchenko und deren Sohn Viktor Melnikov aus der Ukraine. Frau Kharchenko arbeitet fast täglich im Gemeinschaftsgarten, während ihr Sohn den B1-und demnächst den B2-Sprachkurs in Braunschweig absolviert. Sie zeigte stolz den unter ihren Händen entstandenen Gemüsegarten und beschenkte die Teilnehmenden zum Abschied mit Tomaten und Tagetes.

Foto (privat): v. l.: hinten Tina Jäger, Ute Klinge, Halyna Kharchenko,                                   vorn Viktor Melnikov, Bernhard Brockmann, Horst Gilarski

Driebe-Grundschule ist erste Naturpark- und Geopark-Schule im Naturpark Elm-Lappwald

Pressemitteilung Königslutter am Elm, 08.09.2025

Driebe-Grundschule ist erste Naturpark- und Geopark-Schule im Naturpark Elm-Lappwald und in der UNESCO-Gebietskulisse des Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen

Starke Partnerschaft für lebendige Bildung für nachhaltige Entwicklung

Königslutter, 08. September 2025 — Die Driebe-Grundschule setzt ein starkes Zeichen für Umweltbildung und Regionalität: Sie wurde als erste Schule im Naturpark Elm-Lappwald und in der UNESCO-Gebietskulisse des Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen offiziell zur Naturpark- und Geopark-Schule ernannt. Grundlage für diese Auszeichnung ist das Programm „Naturpark-Schule“ des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN), das deutschlandweit Schulen dabei unterstützt, die heimische Natur und Kultur fest in den Unterricht zu integrieren.

Ziel des Programms ist es, Kindern frühzeitig die Einzigartigkeit ihrer heimischen Natur, Kultur und Geschichte näherzubringen. Die Driebe-Grundschule hat sich durch ihr starkes Engagement im Bereich Umweltbildung, regionale Verwurzelung und außerschulische Lernorte für die Zertifizierung qualifiziert.

Als Naturpark- und Geopark-Schule integriert die Driebe-Grundschule Inhalte des Naturparks Elm-Lappwald und Geoparks kontinuierlich in den Unterricht. Die Schüler:innen erforschen Lebensräume, beschäftigen sich mit heimischen Tier- und Pflanzenarten und entdecken die Bedeutung nachhaltigen Handelns – direkt vor der eigenen Haustür. Dabei werden außerschulische Lernorte genutzt, lokale Partner eingebunden und den Schüler:innen praktische Erfahrungen ermöglicht.

Die Auszeichnung wurde gemeinsam durch die Stadt Königslutter am Elm, den Naturpark Elm-Lappwald und Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen an Vertreter:innen der Grundschule Driebe ausgehändigt. Sie würdigt die Schule als Bildungsort, der Naturerlebnisse, Regionalität und Verantwortung in vorbildlicher Weise verbindet.

Mit der Auszeichnung wird das außergewöhnliche Engagement der Schulgemeinschaft gewürdigt – von Projekttagen im Wald über Kooperationen mit dem Naturpark- und Geoparkteam bis hin zur Integration von BNE-relevanten Themen in den Lehrplan. „Die Driebe-Grundschule zeigt eindrucksvoll, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung konkret und lebensnah in den Schulalltag eingebunden werden kann“, erklärt Sven Volkers, Geschäftsführer des Naturparks Elm-Lappwald.

Geopark-Geschäftsstellenleiter Dr. Henning Zellmer zeigt sich ebenfalls begeistert: „UNESCO-Geoparks sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung und es ist essentiell, dass sich auch die Schulen dieser Thematik widmen und mit den Geoparken zusammen BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) vermitteln. Die Geoparks sind noch sehr jung und auch das Netzwerk von Geopark-Schulen befindet sich gerade erst im Aufbau. Wir freuen uns, dass wir die Driebe-Grundschule als erste Geopark-Schule auszeichnen können.“

Foto: © NP Elm-Lappwald

Von links: Sabine Rahn (Stadt Königslutter), Florian Herdegen (Konrektor GS Driebe), Stefanie Schumacher (Naturpark Elm-Lappwald), Henning Zellmer (Geschäftsführer Geopark), Sven Volkers (Geschäftsführer Naturpark), Deborah Trümer (Geopark)

Vorne: Annika Lakaschus, Sarah Schmidt, Sarah Hermann (BNE Koordination, GS Driebe)

Uwe Schäfer und Reza Asghari beim Schützenfest in Semmenstedt

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07.9.25
Heute war ich beim Schützenfrühstück in Semmenstedt und durfte ein Grußwort sprechen. Die starke Beteiligung und die vielen Besucher haben gezeigt, wie lebendig das Vereinsleben vor Ort ist. Vielen Dank für die Einladung. Es war mir eine Freude, dabei zu
sein!

HSB stellt Ergebnisse des Entwicklungs- und Konsolidierungskonzepts vor

Dienstag, 2. September 2025

Pressemeldung

Wernigerode – Heute präsentierten Katrin Müller, Geschäftsführerin der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB), sowie Thomas Balcerowski, HSB-Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat des Harzkreises, in Wernigerode die Ergebnisse des jüngst fertiggestellten Entwicklungs- und Konsolidierungskonzepts zur Zukunft des Unternehmens. Erarbeitet wurde das mehrere hundert Seiten umfassende Konzept von der renommierten Beratungsfirma SCI Verkehr GmbH aus Köln.

Anlass für die Konzepterstellung war, dass die HSB in den letzten Jahren durch stark gestiegene Kosten in verschiedenen Bereichen zunehmend vor erhebliche finanzielle Herausforderungen gestellt worden war und die Situation sich im vergangenen Jahr zuspitzte. Die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen als Aufgabenträger für den Nahverkehr sowie die kommunalen HSB-Gesellschafter reagierten darauf mit zusätzlichen finanziellen Hilfen – verbunden mit der Erwartung, dass die HSB ein nachhaltiges Konzept für ihre Zukunft entwickelt.

Die nun vorliegenden Ergebnisse der seit Januar 2025 laufenden Untersuchungen wurden zunächst am 31. Juli den Vertretern der zuständigen Ministerien in Sachsen-Anhalt und Thüringen vorgestellt und am 28. August den Gesellschaftern sowie dem Aufsichtsrat präsentiert. Am heutigen Tag informierte Katrin Müller auch die Mitarbeitenden der HSB bei einer eigens dafür einberufenen Versammlung.

Zentrale Ziele: Tradition bewahren – Zukunft gestalten

Im Mittelpunkt der Analysen stand in erster Linie die rein wirtschaftliche Betrachtung des Status Quo des Unternehmens mit dem Ziel, Maßnahmen zur Kostenbegrenzung wie zur Erlös- und Effizienzsteigerung zu entwickeln und Wege zur organisatorischen Weiterentwicklung aufzuzeigen. Besondere Aufmerksamkeit lag dabei auf dem Erhalt des 140,4 km umfassenden Streckennetzes, der Sicherung des touristisch wichtigen Dampfbetriebs, der Weiterentwicklung des HSB-Angebots als moderner Schienenpersonennahverkehr, der verlässlichen und effizienten Durchführung des Betriebes sowie auf der Steigerung von Reisekomfort und Fahrzeugverfügbarkeit.
Die Digitalisierung und moderne Technologien werden auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen. So wurde die bereits angestrebte Umrüstung der noch betriebsfähig zu erhaltenden historischen Fahrzeuge auf umweltfreundlichere Antriebe, wie beispielsweise die Leichtölfeuerung bei den Dampflokomotiven, in die Untersuchungen einbezogen. Darüber hinaus wurde anhand verschiedener Szenarien aber auch untersucht, unter welchen finanziellen Voraussetzungen ein Weiterbetrieb des Gesamtnetzes oder nur von Teilstrecken möglich ist.

Klarer Fahrplan für Investitionen und Modernisierung

Die Ergebnisse der gründlich in die Tiefe durchgeführten Analysen belegen in Summe, dass sich bei der HSB in den vergangenen Jahren erhebliche Investitions- und Instandhaltungsrückstände aufgehäuft haben – insbesondere bei der Infrastruktur und den Fahrzeugen. Für die nächsten zehn Jahre wird hier ein Sanierungs- und Modernisierungsbedarf in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe erwartet. Die Handlungsempfehlungen von SCI Verkehr geben der HSB dabei neben strategischen Ausrichtungen auch einen klaren Zukunftskurs:
* Sanierung des Streckennetzes einschließlich aller dazugehörigen Bauwerke und technischer Anlagen
* Anschaffung einer neuen Fahrzeuggeneration in Form von Triebwagen mit alternativen Antrieben,
* Modernisierung der zu erhaltenden Dampf- und Diesellokomotiven sowie der historischen Wagen
* Neubau einer erweiterten Werkstatt für die Instandhaltung der künftigen Triebwagen,
* Umsetzung von Übergangsfahrplänen, bis die Modernisierungsmaßnahmen greifen.
Ein zentrales Element ist die notwendige Modernisierung der Werkstattinfrastruktur, da die bestehende Fahrzeugwerkstatt für die Instandhaltung einer neuen Fahrzeuggeneration nicht geeignet ist. Positiv hervorzuheben ist: Ein Personalabbau ist nicht vorgesehen – die HSB bleibt ein verlässlicher Arbeitgeber in der Region.

Nächste Schritte: Gemeinsam in die Zukunft

Die nun vorliegenden Ergebnisse bilden die Grundlage für die kommenden Gespräche mit den Ländern Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie den Gesellschaftern und Aufsichtsräten der HSB. Die anstehenden zukunftsweisenden Entscheidungen hängen maßgeblich von den künftigen Finanzierungsmöglichkeiten ab.
„Mit dem vorliegenden Konzept haben wir nun eine klare Orientierung, wie wir die HSB fit für die kommenden Jahrzehnte machen können – wirtschaftlich tragfähig, technisch modern und zugleich traditionsbewusst“, betonte Geschäftsführerin Katrin Müller.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Balcerowski ergänzte: „Die HSB ist weit mehr als nur ein Verkehrsmittel – sie ist ein Stück lebendige Kultur und ein bedeutender Tourismusfaktor im Harz. Mit den jetzt vorgestellten Maßnahmen legen wir die Basis, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.“

Mehr Wasser für die Herzogsberge

DBU Naturerbe setzt Feuchtgebietsmaßnahme zum Schutz der biologischen Vielfalt um

Cremlingen. Es ist viel los im Grünland in den Herzogsbergen. „Nachdem die Schafe den Sommer über das Grün der selten gewordenen und europäisch geschützten mageren Flachland-Mähwiesen abgefressen haben, kümmern wir uns jetzt speziell um den Wasserhaushalt unserer DBU-Naturerbefläche“, erläutert Susanne Belting, Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe, einer gemeinnützigen Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Drei sogenannte Sohlgleiten sowie 25 Grabenplomben sollen helfen den natürlichen Wasserrückhalt entlang des Cremlinger Bachs wiederherzustellen.

Schafsherde auf der DBU-Naturerbefläche Herzogsberge

Grabenplomben und Sohlgleiten für mehr Wasser in den Wiesen

„Grabenverschlüsse in Form von Grabenplomben und Sohlgleiten können den Wasserdurchlauf regulieren“, erläutert Revierleiter Achim Hördler vom Bundesforstbetrieb Niedersachsen, der die Umsetzung im Auftrag der Flächeneigentümerin vor Ort begleitet. Anders als bei Plomben, bei denen Entwässerungsgräben an einzelnen Punkten zugeschüttet werden und so das Wasser zurückstauen, verringern die drei eingesetzten Sohlgleiten nur die Durchflusshöhe des Wassers. Das führt zu einem leichteren Rückstau in den Gräben, was den angrenzenden feuchtigkeitsliebenden Pflanzen zugutekommen werde. „Der Zeitpunkt für die Umsetzung ist gut: Derzeit steht wenig Wasser in den Gräben, so dass wir gut arbeiten konnten“, so Hördler. Eingesetzt werde ein kleiner Bagger mit einer schmalen Schaufel, um die Flachland-Mähwiesen möglichst wenig zu belasten. Um Nährstoffeintrag zu vermeiden, wird lehmiger Boden von der DBU-Fläche eingesetzt. Wenn alles nach Plan läuft und das Wetter weiter mitspielt, sollen die Maßnahmen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Für Besuchende erwartet der Förster keine Einschränkungen.

Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt

Die Veränderungen werden nicht von heute auf morgen sichtbar. Nur langsam regenerieren sich die Lebensräume. Wenn in den nächsten Jahren auf größerer Fläche beispielsweise wieder Seggen wachsen, die Kuckuckslichtnelke pink oder die Sumpfdotterblume gelb blühen, dann zeigten diese Pflanzen an, dass hier wieder Feuchtwiesen entstehen. „Die biologische Vielfalt ist bedroht. Der Rückgang der Artenvielfalt ist ein unersetzlicher Verlust, den wir uns nicht leisten können“, sagt Belting und ergänzt: „Es geht um die Lebensgrundlage von uns Menschen.“ Umso wichtiger sei es, solche Lebensräume wie in dem europäisch geschützten Naturschutzgebiet zu erhalten. Auch dank des engen Schulterschlusses mit der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Wolfenbüttels konnte die Planung der Feuchtgebietsmaßnahme vorangetrieben werden.