Donnerstag, April 2, 2026

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WF: Zigarettenautomat war das Ziel der unbekannten Täterschaft

Wolfenbüttel, Salzdahlum, Braunschweiger Straße, 29.12.2025, 18 Uhr bis 30.12.2025 gegen 03:30 Uhr.

Die Täterschaft wirkte auf einen Zigarettenautomaten ein. Aufgrund der Gewaltanwendung konnte der Automat geöffnet und aus dem Inneren Zigarettenschachteln und Bargeld erbeutet werden. Die Polizei ermittelt die Vorgehensweise der Täterschaft sowie die Schadenshöhe.

Hinweisgebende werden gebeten, sich an die Polizei Wolfenbüttel unter der Telefonnummer 05331 933-0 zu wenden.

Hans-Dieter Karras geht in den Ruhestand

Hans-Dieter Karras informiert:

Gestern fand nun meine Verabschiedung (und Entpflichtung) in den Ruhestand in der gut besetzten Klosterkirche statt. Es war ein toller Gottesdienst und ich danke allen Beteiligten ganz herzlich dafür und weil so viele daran beteiligt waren, nenne ich keine Namen um niemanden zu vergessen. Es war sehr berührend und bewegend. Und ich fühle mich sehr gut jetzt, wo ich weis nur noch das tun zu müssen und können, was mir Spass macht.

Danke für die vielen schönen musikalischen Stunden!

Silvesternacht in Wolfsburg – Einsatzkonzept der Polizei geht auf

Wolfsburg, 01.01.2026

In der Nacht zu Donnerstag kam es im Stadtgebiet Wolfsburg zu mehreren silvesterbezogenen Einsätzen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden dabei keine Personen verletzt. Insgesamt hat sich das im Vorfeld erarbeitete Einsatzkonzept der Wolfsburger Polizei bewährt. Durch die verstärkte Präsenz und das koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte schnell, angemessen und konsequent auf die jeweiligen Situationen reagiert werden.

Im Bereich des Marktplatzes Westhagen zeigte die Wolfsburger Polizei mit Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei eine offene Präsenz und führte gezielte Kontrollen durch. Dabei wurde bei mehreren Jugendlichen Pyrotechnik festgestellt, die erst ab einem Alter von 18 Jahren erlaubt ist. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Gegen die Minderjährigen wurden Platzverweise ausgesprochen sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Bei einer weiteren Person stellten die Einsatzkräfte einen Pyrogegenstand sowie eine Schreckschusswaffe fest, für die keine erforderliche Erlaubnis vorlag. Auch diese Gegenstände wurden sichergestellt. Entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.

Die Einsatzkräfte mussten unter anderem wegen unsachgemäßen Umgangs mit Pyrotechnik sowie ruhestörender Vorfälle tätig werden. Vermehrt erfolgten Meldungen, dass Personen oder Fahrzeuge gezielt mit Pyrogegenständen beschossen werden sollten. In den meisten Fällen konnten beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten keine Feststellungen getroffen werden. In einem Fall wurde ein Jugendlicher als Tatverdächtiger ermittelt. Es wurde eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gefertigt.

Neben mehreren in Brand geratenen Müllcontainern im Stadtteil Westhagen kam es gegen 01:30 Uhr in der Breslauer Straße zu einem vermutlich durch Pyrotechnik ausgelösten Brand auf einem Balkon. Dabei entstand leichter Sachschaden.

Gegen 05:30 Uhr kam es im Bereich des Kaufhofs zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die sich im weiteren Verlauf zu einer körperlichen Auseinandersetzung entwickelte. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich schätzungsweise rund 120 Personen, zum Teil stark alkoholisiert, vor den dortigen Gaststätten auf. Aufgrund der unübersichtlichen Lage wurden mehrere Streifenwagen zur Örtlichkeit entsandt.

Im Rahmen der Auseinandersetzung mussten vier Personen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren mittels einfacher körperlicher Gewalt in Gewahrsam genommen werden. In der Folge kam es zu Solidarisierungseffekten aus der umstehenden Personengruppe gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten. Durch das Hinzuziehen weiterer Einsatzkräfte konnte die Situation zunächst beruhigt werden. Kurze Zeit später griff ein 35-jähriger Mann einen Polizeibeamten tätlich an. Dabei wurde niemand verletzt. Der Mann leistete bei seiner anschließenden Ingewahrsamnahme erheblichen Widerstand und wurde der Polizeiwache zugeführt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurden den im Bereich des Kaufhofs verbliebenen Personen Platzverweise erteilt. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgte unter Begleitung durch Polizeikräfte. Im Laufe des Vormittags wurden alle in Gewahrsam genommenen Personen entlassen. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet und Kostenrechnungen gefertigt.

Jahreswechsel in Braunschweig

Der Silvestereinsatz in der Polizeiinspektion Braunschweig verlief insgesamt ohne herausragende Ereignisse. Die Polizei Braunschweig wurde dabei von Kolleginnen und Kollegen der Zentralen Polizeidirektion unterstützt.

Zwischen 23:00 und 01:00 Uhr war der Schlossplatz durch mehrere hundert Personen stark frequentiert. Aus der Masse heraus kam es vereinzelt zum Abfeuern von Schreckschusspistolen und zum Abfeuern von Feuerwerk in Richtung unbeteiligter Personen. Durch schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte konnten diese Taten unterbunden werden. Die verursachenden Personen wurden des Platzes verwiesen. Im Laufe der Nacht wurden so rund 2 Dutzend Verstöße gegen das Waffen- oder Sprengstoffgesetz festgestellt und zur Anzeige gebracht. Dazu wurden etwa 50 Platzverweise ausgesprochen und eine einstellige Anzahl Personen in Gewahrsam genommen.

Markus Glomb, Leiter des Polizeikommissariats Mitte und Einsatzleiter der gestrigen Nacht, fasst den Einsatz wie folgt zusammen: „Trotz einiger Verstöße gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz sowie einiger Körperverletzungsdelikte war es ein vergleichsweise ruhiger Einsatzverlauf ohne verletzte Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.“

Polizeiliche Bilanz der Silvesternacht im Landkreis Helmstedt

Helmstedt, Königslutter, Schöningen, 01.01.2026

Im Landkreis Helmstedt verzeichnete die Polizei insgesamt einen eher ruhigen Einsatzverlauf mit silvesterbedingten Einsätzen. In Helmstedt kam es jedoch unter anderem zu Pyrotechnikbeschuss auf Passanten sowie zu einem tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dabei niemand verletzt.

Um 22.45 Uhr meldeten Zeugen über den Notruf, dass aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses in der Neumärkerstraße in Helmstedt gezielt mit Pyrogegenständen auf Passanten geworfen werde. Beim Eintreffen der Polizei wurde ein Feuerwerkskörper gezielt auf einen Polizeibeamten geworfen, der in letzter Sekunde ausweichen konnte. In einer Wohnung des Mehrfamilienhauses trafen die Beamten unter anderem einen 23 Jahre alte Tatverdächtigen an. Zudem wurden nicht zugelassene Feuerwerkskörper aufgefunden und sichergestellt. Gegen den 23-Jährigen wurden Anzeigen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz gefertigt. Der 23-Jährige wurde zudem in Gewahrsam genommen.

Aus bislang unbekannter Ursache geriet gegen 01:17 Uhr ein Wohnhaus in der Hauptstraße in Wendhausen, Gemeinde Lehre, in Brand. Personen wurden dabei nicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Am frühen Donnerstagmorgen, gegen 03.30 Uhr, wurden der Polizei mehrere brennende Anhänger auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 244 in Mariental, der sogenannten Bärenkurve, gemeldet. Trotz des schnellen Einsatzes der freiwilligen Feuerwehren wurden mehrere Anhänger vollständig zerstört. Die Brandursache ist derzeit unklar, die Ermittlungen dauern an.

SZ: Gefährliche Körperverletzung

38226 Salzgitter-Lebenstedt, Neißestraße Donnerstag, 01.01.2026, ca. 02.35 Uhr

Die beiden 27- und 31-jährigen männlichen Opfer befinden sich zur Tatzeit auf einer Feierlichkeit. In Rahmen dieser Feier kommt es zu verbalen Streitigkeiten mit anderen Gästen. Diese schlagen und treten auf eines der Opfer ein bis es auf dem Boden liegt. Das zweite Opfer versucht, dazwischen zu gehen. Dabei wird auch dieses Opfer verletzt. Eine 21-jährige Beschuldigte kann im Nachhinein ermittelt werden. Ein Strafverfahren wird eingeleitet.

Weddeler Ortsrat bringt Jubiläumskalender raus

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Der Start unseres Kalenderverkaufs zum 800-jährigen Jubiläums hat begonnen. Meldet euch gerne bei mir für euer Exemplar! Ob fürs Büro, als Geschenk oder als Erinnerungsstück – der Kalender ist vielseitig einsetzbar

Malte Scheffler

Tötungsdelikt im Westlichen Ringgebiet – Tatverdächtiger festgenommen

Westliches Ringgebiet, 30.12.2025, 03:10 Uhr

Am frühen Dienstagmorgen verschaffte sich ein 26-jähriger Mann auf bislang ungeklärte Art und Weise Zutritt zum Wohnhaus der Opfer (70-Jahre alter Mann und 64-Jahre alte Frau). Aus bislang unbekannten Gründen wirkte der 26-jährige gewaltsam auf den 70-jährigen ein und verletzte diesen tödlich. Die auf das Geschehen aufmerksam gewordene 64-jährige Lebensgefährtin wurde vom 26-jährigen ebenfalls angegriffen und verletzt, überlebte den Angriff jedoch. Im Zuge der Ermittlungen konnte ein 26-jähriger Mann vorläufig festgenommen werden, der dringend tatverdächtig ist. Er wird wegen des Verdachts des Totschlags einem Haftrichter vorgeführt.

Die Ermittlungen zum Ablauf und den Hintergründen der Tat dauern an. Angesichts dessen können derzeit keine weiteren Details mitgeteilt werden.

Ein Funken Freude von der Feuerwehr

Pressemeldung

Weihnachtsaktion für die Kindergärten in der Gemeinde Sickte:

Ein Funken Freude von der Feuerwehr

18. Dezember 2025 – Die Feuerwehren Volzum und Sickte überreichen Geschenke und wecken Begeisterung für die Feuerwehr

In der besinnlichen Vorweihnachtszeit haben sich die Freiwilligen Feuerwehren aus Volzum und Sickte zusammengetan, um den Kindern der örtlichen Kindergärten eine ganz besondere Freude zu bereiten.

Am Vormittag des 18. Dezember 2025 fand die Übergabe der Weihnachtsgeschenke statt, die nicht nur mit Freude, sondern auch mit einer wichtigen Botschaft verbunden sind: Kinder sind unsere Zukunft – und mit der Feuerwehr als Partner in der Gesellschaft möchten wir diese Zukunft aktiv gestalten.

Begeisterung wecken – Begeisterung erhalten

Die Kinder sind immer begeistert, wenn sie ein Feuerwehrauto sehen und hören. Diese Begeisterung teilen wir und möchten sie weiter fördern“, erklärten die Organisatoren. „Es ist uns wichtig, bei den Kleinsten die Faszination für die Feuerwehr und ihre Neugier zu wecken – denn wer weiß, vielleicht sind wir ja die Inspiration für zukünftige Feuerwehrkameradinnen und -kameraden.“

Früh übt sich…“

Und tatsächlich, für viele Kinder ist die Feuerwehr etwas ganz Faszinierendes. Ob es das laute Martinshorn, die roten Feuerwehrautos oder das Wasser, das aus den Schläuchen spritzt, ist – die Feuerwehr übt schon von klein auf eine besondere Faszination aus. „Der Unterschied zwischen uns und den ‚Großen‘ ist eigentlich gar nicht so groß“, so ein humorvoller Kommentar aus den Reihen der Feuerwehr. „Mit dem Auto durch die Gegend fahren und mit Wasser rumspritzen – das machen wir und das könnte auch jeder von den Kindern!“

Mit einer Portion Humor, aber auch der nötigen Ernsthaftigkeit möchten die Feuerwehren nicht nur die Begeisterung der Kinder für ihr Hobby wecken, sondern sie gleichzeitig auch für das Ehrenamt begeistern, das in der Feuerwehr eine zentrale Rolle spielt. „Kinder sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und können uns in Zukunft als aktive Mitglieder im Ehrenamt bereichern“.

Es geht den Feuerwehren nicht nur darum, den Kindern eine Freude zu machen, sondern auch, sie für die Themen Sicherheit und Brandschutz zu sensibilisieren.

Freude in der Weihnachtszeit

In der besinnlichen Weihnachtszeit möchten wir unseren Kleinsten eine besondere Freude bereiten“, erklären die Verantwortlichen der Feuerwehren Volzum und Sickte. Die Weihnachtsaktion ist dabei nur ein kleiner Ausschnitt der engagierten Arbeit, die die Freiwilligen Feuerwehren das ganze Jahr über leisten. Gerade in der Winterzeit, wenn ehrenamtliches Engagement weniger sichtbar ist, ist es den Feuerwehren ein Anliegen, zu zeigen, wie viel Freude und Gemeinschaftssinn sie in die Gemeinde tragen – insbesondere für die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft.

Feuerwehr als Partner für die Zukunft

Auch außerhalb der Weihnachtszeit können Kinder in der Gemeinde Sickte die Feuerwehr hautnah erleben. In den Freiwilligen Feuerwehren gibt es seit vielen Jahren Kinderfeuerwehren, in denen junge Interessierte spielerisch die Welt der Feuerwehr kennenlernen können. Weitere Informationen dazu erhalten interessierte Eltern beim jeweiligen Ortsbrandmeister.

Früh übt sich… und vielleicht wird auch Ihr Kind bald ein Teil der Feuerwehr-Familie!

Winterfest unterwegs mit dem Wohnmobil

Der ACV gibt praktische Tipps, worauf beim Wintercamping zu achten ist – von Isolierung und Technik bis zu Sicherheit und Planung

Wintercamping bietet eine besondere Form des Reisens. Verschneite Landschaften, klare Luft und gemütliche Abende im warmen Wohnmobil machen den Reiz der kalten Jahreszeit aus. Gleichzeitig stellt der Winter höhere Anforderungen an Fahrzeug, Technik und Planung. Wer gut vorbereitet ist und bewährte Routinen beibehält, kann auch bei Frost und Schnee entspannt unterwegs sein. Der ACV Automobil-Club Verkehr hat 10 Tipps zusammengestellt, die beim Campen im Winter besonders wichtig sind.

Isolierung prüfen

Im Winter entscheidet die Isolierung maßgeblich über den Komfort im Fahrzeug. Vollintegrierte Reisemobile mit Sandwich-Wänden und Doppelboden halten die Wärme besonders gut. Teilintegrierte Modelle oder Kastenwagen verlieren schneller Energie. Trägt ein Wohnmobil die Bezeichnung winterfest, erfüllt es die DIN-Norm EN 1646-1. Dabei wird geprüft, ob sich der Innenraum bei einer Außentemperatur von minus 15 Grad innerhalb von vier Stunden auf mindestens 20 Grad aufheizen lässt. Zusätzlich verfügen diese Fahrzeuge über isolierte und beheizte Frisch- und Abwassertanks. Als wintertauglich eingestufte Fahrzeuge werden lediglich bei null Grad getestet, ohne Überprüfung der Wasseranlage.

Zusätzliche Dämmung einplanen

Große Frontscheiben sind eine der größten Kältebrücken im Wohnmobil. Außenmatten, Vorhänge oder Thermohauben reduzieren den Wärmeverlust deutlich. Auch der Bodenbereich sollte berücksichtigt werden. Isolierende Matten sorgen für warme Füße und helfen, Heizenergie zu sparen.

Wasseranlagen schützen

Eingefrorene Leitungen oder Tanks gehören zu den häufigsten Problemen beim Wintercamping. Fahrzeuge ohne isolierte und beheizte Wasserbehälter sollten regelmäßig entleert oder mit geeigneten Frostschutzmaßnahmen gesichert werden. Auch bei winterfesten Modellen empfiehlt der ACV eine regelmäßige Kontrolle der außenliegenden Leitungen, um Frostschäden rechtzeitig zu vermeiden.

Heizung und Gasanlage überprüfen

Vor jeder Winterreise sollten Heizung und Gasanlage gründlich geprüft werden. Funktion, Dichtigkeit und der Füllstand der Gasflaschen gehören zur Standardkontrolle. Besonders komfortabel sind Heizsysteme, die auch im elektrischen Betrieb genutzt werden können und am Standplatz über das 230-Volt-Netz laufen.

Energieversorgung sicherstellen

Da die Heizung im Winter oft rund um die Uhr läuft, steigt der Gas- und Stromverbrauch deutlich. Eine Ersatzgasflasche gehört deshalb zur Pflichtausstattung. Empfehlenswert ist ein Gasregler mit automatischer Umschaltung, der selbstständig auf die volle Flasche wechselt. Zusätzliche Vorrichtungen gegen das Vereisen des Gasreglers sorgen für eine zuverlässige Gasversorgung. In Deutschland sind 5- und 11-Kilogramm-Flaschen in der Regel mit Propan gefüllt, das auch bei niedrigen Temperaturen geeignet ist.

Gleichmäßig heizen

Auch bei Minusgraden muss auf Komfort nicht verzichtet werden. Teppiche, warme Decken oder eine kleine elektrische Zusatzheizung erhöhen die Behaglichkeit. Wichtig ist eine konstante Innentemperatur. Ein vollständiges Auskühlen des Fahrzeugs verbraucht beim erneuten Aufheizen mehr Energie als ein sparsamer Dauerbetrieb auf niedrigem Heizniveau.

Feuchtigkeit reduzieren

Warme Luft speichert Feuchtigkeit, die sich im Winter schnell als Kondenswasser niederschlägt. Mehrmaliges Stoßlüften am Tag hilft, Schimmelbildung zu vermeiden. Lüftungsöffnungen sollten jederzeit frei bleiben und regelmäßig von Schnee befreit werden. Der ACV empfiehlt, Feuchtigkeit konsequent aus dem Wohnraum fernzuhalten. Ein Vorzelt kann zusätzlich als Kältepuffer dienen und bietet Platz für feuchte Kleidung oder Schuhe. Viele Wintercampingplätze stellen alternativ Trockenräume zur Verfügung.

Winterreifen und Schneeketten einplanen

Winterreifen sind beim Wintercamping unverzichtbar. Aufgrund des hohen Gewichts benötigen Wohnmobile Reifen mit ausreichender Tragfähigkeit. Die Vorgaben des Herstellers zu Größe und Lastenindex müssen eingehalten werden. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter, der ACV empfiehlt mindestens 4 Millimeter. In einigen Ländern gelten strengere Vorschriften. Schneeketten gehören in schneereichen Regionen zur sinnvollen Grundausstattung, das Anlegen sollte vor der Reise geübt werden.

Achtung: Im Ausland gelten teilweise abweichende Vorschriften. In Ländern wie Österreich oder Italien besteht in bestimmten Regionen und Zeiträumen eine situative Winterreifen- oder Schneekettenpflicht. Vor der Reise sollten daher die jeweils gültigen gesetzlichen Regelungen geprüft werden, um Bußgelder oder Fahrverbote zu vermeiden.

Stellplatzwahl und Schneemanagement beachten

Ein ebener und befestigter Stellplatz ist im Winter besonders wichtig. Tauwetter kann unbefestigten Untergrund aufweichen und zum Einsinken des Fahrzeugs führen. Mechanische Handbremsen sollten bei Frost nicht angezogen werden, da sie einfrieren können. Elektronische Parkbremsen sind weniger anfällig. Bäume in unmittelbarer Nähe bergen durch herabfallenden Schnee oder Äste zusätzliche Risiken. Dachflächen und Vorzelte sollten regelmäßig von Schnee befreit werden.

Planung und Sicherheit priorisieren

Im Winter erfordert die Reiseplanung mehr Aufmerksamkeit als in der warmen Jahreszeit. Routen, Wetterlage und Straßenverhältnisse sollten vorab geprüft werden. Auch die Bordausstattung sollte angepasst sein. Dazu zählen unter anderem Handfeger oder Besen, Eiskratzer, Enteiserspray, eine Schneeschaufel oder ein Klappspaten sowie Schneeketten.