Samstag, April 4, 2026

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Neue Kursreihe ab Januar 2026: Yoga in Lucklum

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Lucklum. Der SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode freut sich, das Sportangebot seines Yoga-Kurses für Erwachsene mit einer weiteren Terminreihe fortsetzen zu können – mit Beginn des neuen Jahres dann unter neuer Übungsleitung. Für den ab Januar stattfindenden Kurs sind freie Plätze verfügbar, auf die ab sofort Anmeldungen möglich sind.

Mit Martina Weber übernimmt eine für diesen Sport ebenso leidenschaftlich lebende Person das Geschehen. Sie praktiziert „Hatha Yoga“ und hat hierfür eine 4-jährige Ausbildung beim BDYoga (Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland) absolviert.

Der Kurs findet immer Dienstags von 18:00-19:15 Uhr an folgenden, neun fest vereinbarten Terminen im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) Lucklum am Sportplatz statt:

  • Januar 2026: 13.01. / 20.01. / 27.01.
  • Februar 2026: 03.02. / 10.02. / 17.02. / 24.02.
  • März 2026: 03.03. / 10.03.

Als Kursgebühr fallen 72,00 EUR pro Person an.

Die Kurs-Teilnehmeranzahl ist begrenzt – es greift das „1st come, 1st serve“ Prinzip. Für die Anmeldung und Teilnahme am Kurs ist es zwingende Voraussetzung, im Sportverein Mitglied zu sein.

Interessierte Personen, die bislang noch kein Vereinsmitglied sind, können direkt und selbstständig online über www.rot-weiss-lucklum.de/verein/mitgliedsantrag beitreten. Die aus der dann eingehenden Vereinsmitgliedschaft resultierenden Gebühren fallen zusätzlich zur Kursgebühr an.

Anmeldungen und Info-Anfragen nimmt Martina Weber unter 0152 – 559 273 92 gerne entgegen.

AED-Schulung bei der Destedter Feuerwehr

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In der vergangenen Woche wurde das AED-Team der Feuerwehr aus Destedt erneut geschult.

Das Team, das seit über 10 Jahren mit dem sogenannten „Laiendefibrillator“ im Einsatz ist und dank Handy-Alarmierung innerhalb kürzester Zeit beim Patienten sein kann, übte hierbei unter Anleitung von Notarzt Klaus Niebuhr an zwei Tagen die Herz-Lungen-Wiederbelebung und den richtigen Einsatz des Defibrillators. So kann auch weiterhin die mobile Hilfe in Destedt funktionieren, die durch ihren schnellen Einsatz Menschen mit Kammerflimmern das Leben retten kann. Die Gruppe freut sich in diesem Jahr mit Ahron aus der 1. Gruppe wieder über ein neues Mitglied.

Gut besuchte Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative „Transparenz für Schandelah“

Am Donnerstag, den 13.11.2025, fand im Vereinsheim Schandelah die Informationsveranstaltung „Windkrafträder vor unserer Tür? Was bedeutet das für unsere Dörfer, unsere Landschaft und unser Zuhause?“ der überparteilichen Bürgerinitiative Transparenz für Schandelah statt.
Der Abend war eine von Bürgerinnen und Bürgern initiierte Veranstaltung, um vor der anstehenden Grundsatzentscheidung der Gemeinde (TOP 9 der PUK-Sitzung vom 28.08.2025, VO XI/376) über den aktuellen Planungsstand und mögliche Auswirkungen zu informieren.
Zentrales Anliegen der Initiatoren war es, Transparenz herzustellen, damit den Bürgerinnen und Bürgern vor so einer politischen Entscheidung Informationen vorliegen und unterschiedliche Interessen fair und im Sinne des Gemeinwohls abgewogen werden können. Dieses Anliegen im Sinne der Transparenz und des gemeinschaftlichen Miteinanders wurde zur Einordnung der Veranstaltung mehrfach betont. Ebenso wie die Tatsache, dass die Bürgerinitiative Windkraft nicht grundsätzlich ablehnt, sondern dort unterstützt, wo sie sinnvoll und verträglich ist.
Über 130 Bürgerinnen und Bürger besuchten die Veranstaltung, darunter Vertreterinnen und Vertreter von SPD, CDU, DieBasis und den Grünen. Aufgrund des hohen Interesses musste auch der Außenbereich des Vereinsheims genutzt werden.
Einblick in das Gebiet des Kirschbergs
Zum Einstieg führte eine fotografische Erkundungstour in das Gebiet des Kirschbergs zwischen Schandelah und Schandelah-Wohld, welches für mögliche Windkraftanlagen im Gespräch ist. Dabei wurde die landschaftliche Qualität deutlich, die viele Menschen als Erholungs- und Rückzugsraum nutzen.
Besondere Beachtung fand der Geopunkt Jurameer, Teil des Geoparks Harz–Braunschweiger Land Ostfalen und betrieben in Kooperation zwischen der Dr.-Scheller-Stiftung und der Gemeinde Cremlingen. Der Bereich ist ein wichtiger Ort regionaler Umweltbildung und paläontologischer Forschung.
Vortrag von Karl-Friedrich Weber (ehem. Vorstandsmitglied BUND-Niedersachsen, Präsident Stiftung Naturlandschaft): Naturraum Wohld
Karl-Friedrich Weber stellte anhand zahlreicher Fotografien die Besonderheiten des Wohlds dar. Die Kombination aus Vegetation (u. a. Pfeifengraswiesen), Artenvielfalt (z. B. Wildkatze, Rotmilan) und historisch bedeutsamen Landschaftsstrukturen mache das Gebiet ökologisch wertvoll.
Er erinnerte daran, dass der Geopunkt Jurameer aufgrund außergewöhnlicher Funde international bekannt ist und Forschungsteams aus aller Welt anzieht. Auch bestehende Belastungen, z. B. durch die Autobahn, wurden eingeordnet.
Mit einem Einstein-Zitat („Wir können unsere Probleme nicht mit den gleichen Denkweisen lösen, die wir benutzt haben, um sie zu erschaffen“) regte Weber zu einem zukunftsweisenden, ganzheitlichen Umgang mit der Energiewende auf kommunaler Ebene an.
Vortrag von Thomas Lang (unabhängiger Experte für Energiepolitik): Technische und wirtschaftliche Einordnung von Windenergie
Thomas Lang, der sich überparteilich mit Fragen der Energienutzung befasst, erläuterte auf Grundlage öffentlich zugänglicher Daten die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Windenergie.
In der Region zwischen Ahlum, Apelnstedt und Dettum sind bereits 19 Windenergieanlagen in Betrieb, acht weitere befinden sich in Planung. Laut Marktstammdatenregister (BNetzA) sind im Landkreis Wolfenbüttel rund 361 MW Windleistung installiert, weitere 192 MW befinden sich im Genehmigungsverfahren.
Aus öffentlich verfügbaren Verbrauchsdaten lässt sich ein durchschnittlicher Strombedarf von rund 81 MWh pro Stunde (≈ 708 GWh/Jahr) für den Landkreis ableiten. Bereits heute wird regional mehr Strom erzeugt als verbraucht – ein Muster, das sich auch in den Kreisen Peine, Helmstedt und Gifhorn wiederfindet.
Lang erläuterte, dass fehlende Hoch- und Höchstspannungsleitungen zu wachsenden Netzengpässen führen. Deutschlandweit stehen lediglich rund 24 GWh Pumpspeicher und etwa 22 GWh Batteriespeicher zur Verfügung. Diese Kapazitäten reichen nicht aus, um größere Erzeugungsspitzen über längere Zeiträume aufzunehmen.
Auf Basis früher veröffentlichter Kostenentwicklungen wies Lang darauf hin, dass bei Fortschreibung dieser Trends für 2024/25 Gesamtkosten für Redispatch, Abregelungs- und Ausgleichsmaßnahmen – also Einspeisebegrenzungen bei Netzengpässen – sowie Zahlungen ans benachbarte Ausland von mehreren Mrd. € bereits angefallen sind. Er betonte ausdrücklich, dass es sich hierbei um eine Hochrechnung handelt und nicht um eine amtliche Statistik; für 2024 liegen bislang nur vorläufige Daten vor.
Zum rechtlichen Rahmen führte er aus:
Das WindBG/NWindG fordert 2 % Landesfläche für Windenergie bis 2032.
Das EEG sieht bis 2040 eine bundesweite Gesamtleistung von 160 GW Windenergie vor – etwa 23.000 Anlagen mit durchschnittlich rund 7 MW.
Lang vertrat die Einschätzung, dass Niedersachsen diese Ausbauziele bereits weitgehend erfüllt und ein zusätzlicher Zubau ohne parallelen Infrastrukturausbau vor allem zu vermehrten Netzeingriffen führen würde. Vorrangig sei deshalb die technische Weiterentwicklung bestehender Anlagen und Strukturen, insbesondere durch:
• Repowering älterer Anlagen,
• den bedarfsgerechten Ausbau der Stromnetze,
• moderne Speichertechnologien,
• sowie Forschung und Innovation.
Ohne diese Voraussetzungen würden zusätzliche Anlagen bestehende Engpässe weiter verstärken.
Auf Wunsch der Besucherinnen und Besucher ging Lang abschließend auf die Akzeptanzabgabe ein. Er erläuterte, dass diese zwar zusätzliche Einnahmen für die Gemeinden ermöglichen kann, die Finanzierung jedoch über Netzentgelte und Umlagen letztlich von allen Stromverbrauchern getragen wird.
In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass die tatsächliche kommunale Beteiligung im Planungsgebiet häufig deutlich geringer ausfällt als in Brancheninformationen dargestellt. Die oft genannten „bis zu 30.000 € pro Anlage und Jahr“ sind gesetzliche Höchstwerte, deren Erreichen vom tatsächlichen Ertrag abhängt und die zusätzlich zwischen allen Kommunen im 2.500-m-Radius aufgeteilt werden.
Diskussion und Rückmeldungen auch im Nachgang der Veranstaltung
Während der Präsentationen herrschte trotz vieler auch stehender Gäste eine konzentrierte und wertschätzende Atmosphäre. In der Pause und nach den Vorträgen wurde angeregt und sachlich diskutiert. Eine Bildpräsentation lokaler Tierarten (u. a. Rotmilan, Waldohreule, Kernbeißer, Rohrweihe) bot zusätzlichen Gesprächsstoff. Die zahlreichen Fragen während der Fragerunden zeigten den hohen Informationsbedarf der Bürgerinnen und Bürger.
Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Abends bewerteten die Veranstaltung positiv.
Die Rückmeldungen, Kommentare und der Austausch im DorfFunk sowie der Leserbrief auf der Plattform Niedersächsische LandNews (Niedersachsens Digitale Dörfer) zu dem Abend zeigen zum einen, wie wichtig eine Einbeziehung der Einwohnerinnen und Einwohner vor einer solchen Entscheidung ist, damit alle Stimmen gehört werden. Sie zeigen aber auch, wie schnell einzelne falsche Tatsachenbehauptungen die Stimmung in der Gemeinde beeinflussen können.
In mehreren Beiträgen wurden nachweislich unzutreffende Angaben über den Ablauf der Veranstaltung und über die Referenten wiedergegeben. Diese Unrichtigkeiten wurden dann von weiteren Diskutierenden aufgegriffen, teils emotional zugespitzt und in politische Zusammenhänge gestellt.
Solche Fehlinformationen können die öffentliche Debatte unnötig polarisieren – ein weiterer Hinweis darauf, wie wichtig frühzeitige, korrekte und transparente Information für die gesamte Gemeinde ist. Nur wenn alle Fakten offenliegen, können Gemeinwohlinteressen sachgerecht berücksichtigt und Partikularinteressen klar erkannt und eingeordnet werden. Ein offener Dialog ist daher Voraussetzung, um tragfähige Entscheidungen im Sinne aller Einwohnerinnen und Einwohner zu treffen.
Bürgerinitiative Transparenz für Schandelah

Die MeisterHunter Competition 2025 ist entschieden

London, 19. November 2025 – Im legendären Stereo Covent Garden in London überzeugte Anna Lakner aus Finnland mit einer außergewöhnlichen Cocktail-Kreation und sicherte sich den Titel Meister Hunter 2025 sowie ein Preisgeld von 3.000 £. Der zweite Platz ging an Jakub Baštinec aus Tschechien (1.000 £), den dritten Platz belegte Mateusz Szuchnik aus Polen (500 £). Insgesamt traten neun Finalisten aus acht Ländern gegeneinander an, die sich zuvor in nationalen Wettbewerben gegen 154 Mitbewerber durchgesetzt hatten.

„Die MeisterHunter Competition hat sich seit ihrer Premiere 2018 von einem kleinen lokalen Event zu einer internationalen Bühne für Bartender entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahr kamen 2025 drei neue Märkte hinzu, und mit fast 300 Bewerbungen wurde ein neuer Anmelderekord erreicht – ein klares Zeichen für die wachsende Bedeutung des Wettbewerbs“, erklärt Florian Beuren, Global Brand Ambassador von Jägermeister.

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht Jägermeister Manifest – der Super-Premium-Kräuterlikör, dessen komplexes Geschmacksprofil die perfekte Basis für außergewöhnliche Kreationen bietet. Ziel ist es, Bartender aus aller Welt zusammenzubringen, ihre Kreativität zu fördern und den Austausch innerhalb der Bar-Community zu stärken. Das Finale ist ein Live-Event, bei dem die Drinks vor einer hochkarätigen Jury – bestehend aus Simon Webster (Barlife UK), Elliot Ball (Murder Inc, Cocktail Training Co), Stu Bale (The Crucible), Niall Webster (Filmemacher) sowie Florian Beuren und Nina Eggeling (Jägermeister) – sowie einem Branchenpublikum präsentiert werden. Der Gewinner wird Teil des Hubertus Circle, dem globalen Bartender-Netzwerk von Jägermeister.

Weitere Highlights gibt es auf Instagram: instagram.com/meisterhunter

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SPD Cremlingen unterstützt Jens Drake als Bürgermeisterkandidaten

Presseinformation SPD Gemeindeverband Cremlingen

Der SPD-Gemeindeverband Cremlingen und die SPD Gemeinderatsfraktion unterstützen Jens Drake als Kandidaten für das Amt des Gemeindebürgermeisters. Das gibt der Gemeindeverbands-Vorstand nach intensiven Gesprächen und Beratungen bekannt.
„Jens Drake bringt Erfahrung, Haltung und das nötige Gespür für die Themen mit, die die Menschen in Cremlingen bewegen“, erklärt Julia Perkowski, Vorsitzende der SPD Cremlingen. Der Fraktionvorsitzende Dr. Peter Abramowski ergänzt: „Jens Drake steht für eine Politik, die zuhört, gestaltet und zusammenführt, das hat er als Ortsbürgermeister in Cremlingen mehrfach unter Beweis gestellt.“
Die SPD sieht Jens Drake als jemanden, der Bewährtes fortführen und gleichzeitig neue Impulse setzen kann – mit klarem Blick für Familien, Umwelt, Ehrenamt, Feuerwehr und gute Nachbarschaft.
Die Entscheidung folgt auf die Ankündigung von Detlef Kaatz, im Jahr 2026 nicht erneut zu kandidieren. Ihm dankt die SPD ausdrücklich für seine Arbeit in zwei Amtszeiten. „Detlef Kaatz hat die Gemeinde mit Sachverstand, Ruhe und Verlässlichkeit geprägt. Dafür sind wir sehr dankbar“, so Malte Scheffler, stellv. Gemeindeverbandsvorsitzender.
Mit Jens Drake möchte die SPD die erfolgreiche Entwicklung der Gemeinde fortsetzen und weiter sozial, ökologisch und zukunftsorientiert gestalten. Die offizielle Nominierung von Jens Drake soll Anfang 2026 erfolgen.
(Fotocaption: Dr. Peter Abramowski (links, Fraktionsvorsitzender) und Malte Scheffler (rechts, stellv. Gemeindeverbandsvorsitzender) mit Jens Drake, derzeit Ortsbürgermeister in Cremlingen. Foto:privat)

 

Buntes Programm beim Seniorenkreis Sickte

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Sickte. Am 5. November 2025 trafen sich 34 Senioreninnen und Senioren zum monatlichen Treffen im Burschenhof Sickte. Marianne Hoppe begrüßte die Alleinunterhalterin Frau Gudrun Peter herzlich und diese kündigte ein buntes Programm aus Musik und Lesungen an. Ebenso wurden vier neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich im Seniorenkreis Sickte begrüßt.

Zwischen Musik mit der klangvollen großen Harfe, der Tenorflöte und der Gitarre, las Gudrun Peter spaßige Kurzgeschichten und Gedichte verschiedener Autoren vor, welche mit großem Beifall beklatscht wurden.

Bei Kaffee und Kuchen wurde an die Geburtstagskinder gedacht und ein Ständchen gebracht. Abschließend erinnerte Marianne Hoppe an die Einladung der Gemeinde Sickte zur gemeinsamen Adventsfeier am 3. Dezember um 14:30 Uhr im Burschenhof, sowie an das kommende Treffen des Seniorenkreis am 7. Januar 2026, diesmal ab 12:00 Uhr im Burschenhof mit einem gemeinsamen Braunkohlessen und einem Jahresrückblick 2025.

Mit dem gemeinsamen Händeanfassen und den besten Wünschen für die Gesundheit verabschiedete sich der Seniorenkreis bis zum Wiedersehen zur Adventsfeier der Gemeinde am 3. Dezember und dem nächsten Treffen am 7. Januar 2026 im Burschenhof. Joachim Rust

Bild privat

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Fünf Jahre gemeinsamer Einsatz für mehr Biodiversität im Ackerbau

Pressemitteilung 19.11.2025

FINKA zieht Bilanz: Fünf Jahre gemeinsamer Einsatz für mehr

Biodiversität im Ackerbau

Braunschweig, 19. November 2025

Im Projekt FINKA (Förderung von Insekten im Ackerbau) erprobten mit finanzieller Förderung über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt 30 konventionell wirtschaftende Betriebe in einem Tandem mit 30 Ökobetrieben den Verzicht auf Herbizide und Insektizide. Über fünf Jahre entwickelten landwirtschaftliche Praxis, Wissenschaft und ackerbauliche Beratung gemeinsam praxistaugliche Lösungsansätze zur Reduktion von chemischen Pflanzenschutzmitteln. Die Maßnahmen auf den Projektflächen wurden ökologisch und ökonomisch evaluiert. Das Vorhaben wurde gemeinsam vom Netzwerk Ackerbau Niedersachsen (NAN) e.V., der Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH (KÖN) und dem Landvolk Niedersachsen e.V. sowie Partnern aus der Wissenschaft umgesetzt.

Am vergangenen Montag trafen sich Landwirte und Fachleute der Region Braunschweig auf Burg Warberg im Landkreis Helmstedt, um die Ergebnisse des Projekts nach fünf Jahren Projektarbeit zu diskutieren. Volker Meier, Geschäftsführer des Niedersächsischen Landvolks Braunschweiger Land e.V., begrüßte die Teilnehmenden und hob die erfolgreiche Zusammenarbeit im niedersachsenweiten Verbundprojekt hervor.

Jana Tempel vom Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V. (NAN) gab einen Überblick über die Projektergebnisse: Insekten und Ackerbegleitpflanzen profitieren von der Bewirtschaftungsänderung. So ist im herbizidfreien Winterweizen das Blühangebot siebenmal höher als auf konventionellen Flächen. Auch die Vielfalt der Ackerbegleitarten nimmt zu. Dabei muss jedoch zwischen tolerierbaren Arten wie Ehrenpreis oder Acker-Vergissmeinnicht und problematischen Arten wie Ackerfuchsschwanz oder Windhalm differenziert werden. Ökonomisch fällt die Bilanz differenziert aus: Im Getreide ist mit rund 10 % Ertragsverlust zu rechnen, gleichzeitig sind die Kosten für mechanische Beikrautregulierung geringer als in der Herbizidstrategie. Wintergetreide gilt daher als geeignete Einstiegskultur. In Hackkulturen wie Mais sind im Mittel 8 % Ertragsverluste zu verzeichnen und die mechanische Regulierung ist kostenintensiver, da in der Regel mehrmaliges Striegeln und Hacken notwendig ist.

Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer des NAN, moderierte die anschließende Gesprächsrunde, in der FINKA-Betriebe der Region von ihren standortspezifischen Erfahrungen berichteten. Dabei wurde deutlich, dass neben der Integration mechanischer Geräte gerade die vorbeugenden Maßnahmen, wie eine ausgewogene Fruchtfolge, die Sortenwahl, eine sorgfältige Saatbettbereitung sowie ein angepasster Aussaatzeitpunkt von hoher Bedeutung für das Unkrautmanagement sind.

FINKA-Öko-Landwirt Carsten Behr betonte: „Ich baue grundsätzlich nur noch langstrohige Getreidesorten an, da diese ein besseres Beikrautunterdrückungsvermögen mitbringen.“

„In Zuckerrüben lohnt sich der Herbizidverzicht aufgrund der kostenintensiven Handhacke nicht. Da sind betriebswirtschaftliche große Verluste zu verzeichnen. Im Getreideanbau hingegen kann der Striegel eine sinnvolle Ergänzung darstellen – etwa zur Gräserregulierung“, ergänzte FINKA-Landwirt Ulrich Löhr.

Und FINKA-Landwirt Henning Ehrlers fasste zusammen: „Am einfachsten ist Herbizidverzicht in spät gedrilltem Winterweizen umzusetzen. Bezüglich der Hackfrüchte sind Grenzen gesetzt – technisch gesehen ist das beherrschbar, aber das ist aufwändiger. Wir müssen dann deutlich öfter auf den Acker, denn wir haben in der Regel mehr Überfahrten. Wir müssen den Acker genauer im Blick behalten – für das richtige Timing der Maßnahme und zur Erfolgskontrolle.“

Die finalen Ergebnisse werden auf der FINKA-Abschlussveranstaltung am 3. Dezember 2025 in Hannover vorgestellt und diskutiert. Weitere Informationen: www.finka-projekt.de

Das Projekt FINKA wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz sowie dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz. Das Projekt läuft bis Ende 2025.

Verbundpartner im Projekt sind die Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH, das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V., das Landvolk Niedersachsen e.V. sowie das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels und die Georg-August-Universität Göttingen.

Fotoquelle: S von Davier, NAN

 

Einladung zur Weihnachtsfeier der drei Bergdörfer

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Einladung zur Weihnachtsfeier der drei Bergdörfer,

Evessen, Gilzum und Hachum

Herzlich möchte ich die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Evessen zur Weihnachtsfeier in das DGH Evessen einladen.

Die Feier findet am Mittwoch, den 03.12.2025, um 15:00 Uhr auf dem Saal des DGH Evessen statt.

Neben dem geselligen Beisammensein wird die KiTa Evessen unter der Leitung von Claudia Simon, als auch Gäste den Nachmittag mit Darbietungen ausfüllen.

Ich bedanke mich hiermit schon mal bei den KiTa-Familien für das tolle Engagement.

Mit freundlichen Grüßen,

Bürgermeisterin Dunja Kreiser

 

Klönen mit den GRÜNEN kam gut an

Destedt. Jüngst hatten die GRÜNEN in Destedt zum Klönen ins Landgasthaus Krökel/jetzt XU eingeladen. In zwangloser Runde stand das Dorf- und Gemeindegeschehen im Mittelpunkt der Gespräche.

Wann kommt endlich Tempo 30 auf allen Straßen der Ortschaft? Bereits vor über einem Jahr hatte sich der Ortsrat einstimmig dafür ausgesprochen und den Beschluss an die Gemeinde weiter geleitet. Auch nach dem Baugebiet „Lehmkuhlenbreite“ wurde gefragt. Entgegen von Gerüchten ist die Verwaltung immer noch im Gespräch mit dem Grundbesitzer. Positiv wurde angemerkt, dass sich die Grünflächenpflege der Gemeinde deutlich verbessert habe. Auch das Meldoo-System der Gemeinde kam zur Sprache. Hier scheint es noch Handlungsbedarf zu geben.

Bundespolitisch wurde das bisherige Auftreten des Bundeskanzlers Merz scharf kritisiert. „Man merkt ihm an, dass er keine Regierungserfahrung hat und in seinem Job schwimmt“, erklärte eine Besucherin. Der Abend kam bei allen positiv an – demnächst ist ein Käsefondueabend geplant.

CDU Cremlingen nominiert Tobias Breske als Bürgermeisterkandidaten

Pressemeldung

Mitgliederversammlung mit einstimmigem Votum

Der CDU-Gemeindeverbandsvorstand hatte sich bereits im Vorfeld einstimmig für Tobias Breske als den Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Cremlingen ausgesprochen. Nun folgte auch die Mitgliederversammlung dieser Empfehlung und nominierte den 51-jährigen Verwaltungsleiter aus Hemkenrode offiziell für die Bürgermeisterwahl 2026.

In seiner Bewerbungsrede erinnerte Breske an den engagierten Wahlkampf 2021, bei dem er als Bürgermeisterkandidat 41 Prozent der Stimmen erzielen konnte – ein starkes Ergebnis unter den damaligen politischen Rahmenbedingungen. „Natürlich hat es damals nicht ganz gereicht, aber das Gefühl ist geblieben: Da ist noch etwas offen, da ist noch etwas, das ich bewegen will“, so Breske.

Der gebürtige Cremlinger lebt mit seiner Familie in Hemkenrode, engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich als Ortsbrandmeister der Feuerwehr und bringt beruflich mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Kommunalverwaltung mit: Derzeit leitet er als allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters die Verwaltung der Gemeinde Lehre mit rund 250 Beschäftigten.

Inhaltlich stellte Breske klar, wofür er steht: „Eine Verwaltung, die als Team funktioniert und gemeinsam gestaltet. Eine Politik, die nicht nur redet, sondern zuhört, entscheidet und umsetzt.“ Zu seinen Schwerpunkten zählen bezahlbarer Wohnraum in allen Ortschaften, eine bürgernahe und digital gut aufgestellte Verwaltung, solide Gemeindefinanzen sowie eine klare Wertschätzung des Ehrenamts.

Besonders wichtig sei ihm eine neue politische Haltung: „Weg von: ‚Für jede Lösung gibt’s ein Problem‘ – hin zu: ‚Lasst es uns einfach machen – gemeinsam.‘ Wir brauchen Mut, Entscheidungen und neue Wege, auch wenn sie unbequem sind.“

Zum Abschluss richtete Breske einen klaren Appell an die Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer: „Ein Wahlkampf gewinnt sich nicht von selbst. Wir brauchen Menschen, die mitmachen – an der Haustür, am Infostand, im Netz oder im Gespräch mit den Nachbarn. Jede Stunde, jeder Beitrag, jedes Gespräch zählt. 2026 kann unser Jahr werden – packen wir es gemeinsam an!“

Mit der Nominierung startet die CDU Cremlingen geschlossen und motiviert in den bevorstehenden Wahlkampf. Tobias Breske wurde von den Mitgliedern einstimmig gewählt – ein klares Zeichen für das große Vertrauen in seine Kompetenz und langjährige Erfahrung in der kommunalen Verwaltung“, so der CDU-Gemeinde-verbandsvorsitzende Daniel Eimers. „Tobias Breske bringt genau das Profil mit, das unsere Gemeinde jetzt braucht: Fachliche Stärke, Bodenständigkeit und den unbedingten Willen, gemeinsam etwas zu bewegen.“

Foto: privat   Bildunterschrift: Einstimmig nominiert: Tobias Breske, der Kandidat für das Amt des Gemeindebürgermeisters, und die beiden Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Daniel Eimers (li.) und  Frank Denecke (re.)