Freitag, April 3, 2026

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Pkw fährt gegen Laterne – Ehepaar macht widersprüchliche Angaben

Wolfsburg, Braunschweiger Straße

17.01.2026, 23.20 Uhr

Am Samstagabend kam es auf der Braunschweiger Straße zu einem Verkehrsunfall. Die Polizei ermittelt zur bislang ungeklärten Fahrereigenschaft.

Die Berufsfeuerwehr wurde gegen 23.20 Uhr mittels des sogenannte E-Call-Systems über einen Unfall auf der Braunschweiger Straße Ecke Siemensstraße informiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellten diese einen VW ID 3 fest, der frontal gegen eine Straßenlaterne gefahren war.

Im weiteren Verlauf der Unfallaufnahme machten die Beteiligten widersprüchliche Angaben zur Fahrereigenschaft.

Freiwillig durchgeführte Atemalkoholtests ergaben, dass sowohl der Mann als auch der Frau Alkohol getrunken hatten.

Von beiden Personen wurden Blutproben entnommen. Zudem wurden die Führerscheine sichergestellt.

Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Die Ermittlungen zur Klärung der Fahrereigenschaft dauern an. In diesem Zusammenhang suchen die Ermittler nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder den Pkw haben fahren sehen und Angaben zu der Person machen können, die den ID3 gefahren hat.

Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr Abbenrode

Am 10.01.2026 lud die freiwillige Feuerwehr Abbenrode zur Jahreshauptversammlung ins Dorfgemeinschaftshaus ein und blickt auf eine gelungene Versammlung zurück.
Neben aktiven und fördernden Mitgliedern konnten traditionell auch die Gäste der Partnerwehr aus Abbenrode am Harz begrüßt werden.

Nach der Begrüßung des Ortsbrandmeisters Nils Hauffe und den Grußworten des Gemeindebürgermeisters Detlef Kaatz, sowie den Gästen aus Abbenrode am Harz verlaß der Gemeindebrandmeister Marcus Peters den Bericht für das Jahr 2025 der Gemeinde Cremlingen. Robert Schröter wurde nachträgliche die Hochwasserehrennadel im Rahmen des Einsatzes während des Weihnachts-hochwasser 2023 verliehen.

Anschließend ließ die Versammlung das ereignisreiche Jahr 2025 im Rahmen eines Kurzfilms Revue passieren.

Neben den erfolgreichen Wettkämpfen unserer Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr war das Jahr ebenfalls von vielen kameradschaftlichen Momenten geprägt. So berichtet Robert Schröter, Gruppenführer der 1. Gruppe, von einem ganz besonderen Highlight. Gemeinsam machten sich 11 Kameradinnen und Kameraden im Rahmen einer Mini-Kreuzfahrt im Frühjahr auf den Weg nach Oslo.

Getreu dem Motto „Aus dem Dorf für das Dorf“ berichtet der Ortsbrandmeister von den vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Hier sind insbesondere die Reinigung des Feuerlöschteichs mit einhergehendem Sonderdienst, die Ausrichtung des Seifenkistenrennens und die Stellung der Verpflegung auf dem Treckertreffen und Mühlenfest in der ersten Jahreshälfte zu nennen. Im Winter wurden auf dem Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe ebenfalls zwei Verpflegungsstände durch die Kameradinnen und Kameraden gestellt. Auch die gemeinschaftliche Modernisierung des Gerätehauses war dank des Einsatzes vierer Kameraden ein voller Erfolg.

Genauso erfreulich viel der Blick auf die Entwicklung des Personalstandes aus.

So konnten die Personalstärke in der Einsatz- und Altersabteilung konstant gehalten werden. Der Zuwachs von 85 auf 92 fördernde Mitglieder im Jahr 2025 sei besonders bemerkenswert, so Nils Hauffe. Jugendwart Max Hagemann verzeichnet in seinem Bericht 3 Übergänge in die aktive Abteilung und ein Abgang aus den Reihen der Jugendfeuerwehr. Insgesamt blick die freiwillige Feuerwehr Abbenrode am Elm auf eine stolze Personalstärke von 158 Personen.

Ortsbrandmeister Nils Hauffe und sein stellvertretender Ortsbrandmeister Christian Sander zeigen sich nach ihren ersten zwei Dienstjahren durchweg zufrieden und ziehen eine positive Bilanz in Sachen Kameradschaft, Stand der Ausbildungs- und Übungsqualität. Ihr Dank gilt ebenfalls dem gesamten Ortskommando für das große Engagement in diesem so wichtigen Ehrenamt.

Insgesamt wurde die freiwillige Feuerwehr zu 17 Einsätze im Jahr 2025 gerufen.

Seniorenkreis Sickte feiert den Jahresbeginn 2026

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Sickte. Am 7. Januar 2026 trafen sich, trotz dicker Schneedecke 25 Senioreninnen und Senioren zum ersten monatlichen Treffen im neuen Jahr. Bürgermeister Ingo Geisler begrüßte die Gäste und wünschte dem Seniorenkreis viele nette Treffen und vor allem Gesundheit im neuen Jahr. Danach lass Joachim Rust, Leiter des Seniorenkreises, ein Neujahrs-Gedicht von Peter Rosegger vor:

Ein bisschen mehr Friede und wenig Streit, ein bisschen mehr Güte und wenig Neid, ein bisschen mehr Liebe und wenig Hass, ein bisschen mehr Wahrheit das wäre was.“

Die Wirtin vom Sportheim Sickte, Katrin Ebeling, servierte mit ihrem Team Braunkohl mit frischer und geräucherter Bregenwurst, Kassler und Bauchfleisch zu Kartoffeln. Nach dem köstlichen Essen zeigte Joachim Rust auf PowerPoint einen Jahresrückblick von 2025 über die stattgefundenen Veranstaltungen wie z.B. die Karnevalsfeier, Informationstage über den Hausnotruf oder Pflegdienste, der Ausflugsfahrt zum Steinhuder Meer oder der gemeinschaftlichen Adventsfeier mit der Gemeinde Sickte.

Abschließend informierte Joachim Rust noch über die kommenden Veranstaltungen, beim nächsten Treffen am 4. Februar um 14:30 Uhr wird wieder Fasching gefeiert und Uwe Schäfer wird über eine Weinreise nach Bordeaux berichtigen. Am 4. März gibt es einen Vortrag der Polizei „Klüger als Betrüger“. Am 8. April ist eine Halbtagesfahrt nach Derenburg zur Glasbläserei geplant und am 5. August eine Tagesfahrt in die Heide.

Mit dem gemeinsamen Händeanfassen und den besten Wünschen für die Gesundheit verabschiedete sich der Seniorenkreis bis zum nächsten Wiedersehen am 4. Februar um 14:30 Uhr im Burschenhof. Joachim Rust

Foto:privat

Viel los beim Moos: Deshalb ist der Winter für Moore eine besonders wichtige Zeit

Während die meisten Pflanzen im Winter pausieren, arbeiten Torfmoose auf Hochtouren. Gerade an milden, hellen Wintertagen gedeihen sie besonders gut und sorgen dafür, dass Moore wachsen – vorausgesetzt, es gibt genug Wasser in der Landschaft.

Moore gehören zu den wichtigsten CO₂-Speichern und sind einzigartige Lebensräume. Das liegt vor allem auch an den Torfmoosen, die einen großen Anteil der Vegetation in Mooren ausmachen. Während Laubbäume und Sträucher kahl stehen und den Winter im Ruhezustand überdauern, laufen Torfmoose jetzt zu Höchstleistungen auf. Denn die kleinen, unscheinbaren Gewächse können bereits bei niedrigen Temperaturen ihre volle Photosynthese-Leistung erbringen. Sie binden nun dank der dauerfeuchten Bedingungen besonders viel CO₂, indem sie vermehrt Biomasse bilden.

Wertvolle Lückenbüßer der Vegetation

„Der Winter ist der Sommer der Torfmoose“, sagt Dr. Jörg Müller, Experte für ökologisches Monitoring bei der Heinz Sielmann Stiftung. Bereits bei fünf Grad Celsius erreichen Moose ihre maximale Leistung. Andere Pflanzen wie Gräser, Sträucher und Bäume brauchen dafür deutlich höhere Temperaturen. „Moose sind sowohl zeitlich als auch räumlich die Lückenbüßer der Vegetation“, erklärt Müller: „Fehlt im Winter das Laub anderer Pflanzen, haben Moose besseren Zugriff auf Nährstoffe und erhalten mehr Sonnenlicht, um Photosynthese zu betreiben. Dafür müssen sie aber auch die niedrigen Temperaturen aushalten.“

Torfmoose wachsen nur langsam. Je mehr Biomasse sie derweil produzieren, desto schwerer werden sie und sacken in den weichen Moorboden ein, wo die unteren Teile der Moospflanze absterben. Unter Sauerstoffabschluss entsteht aus diesem toten Pflanzenmaterial wertvoller Torf, der Moore zu hocheffizienten CO₂-Speichern macht. Der Prozess ist sehr langwierig: Pro Jahr entwickelt sich eine etwa einen Millimeter dicke Torfschicht. Bis ein Meter Torf entstanden ist, dauert es also rund 1.000 Jahre. Gesunde Moore sind ein wichtiger Faktor, um möglichst viel von dem Klimagas aus der Atmosphäre zu binden. Pro Quadratmeter können sie rund fünfmal so viel CO₂ wie Wälder und 500-mal so viel wie Ozeane speichern.

Fehlende Niederschläge gefährden Moore

Bei Minusgraden nimmt jedoch auch die Leistungsfähigkeit der Moose ab. Bei strengem Frost und geschlossener Schneedecke fahren auch sie ihren Stoffwechsel auf ein Minimum herunter und warten auf wärmeres Wetter. Der schmelzende Schnee bringt dann willkommenes Nass. Denn Moose sind dringend auf Feuchtigkeit angewiesen: Sie haben keine Wurzeln und nehmen Wasser über ihre gesamte Oberfläche auf.

„Ist ein Winter sonnig, aber niederschlagsarm, besteht die Gefahr, dass Moose austrocknen“, sagt Müller. Dann droht das Moor seine CO₂-Speicherfähigkeit zu verlieren. Trockene Winter oder starke Temperaturschwankungen sind daher für Moose – und damit Moore – eine große Herausforderung. Denn eigentlich sollte der Winter mit seinen Niederschlägen das Wasser zurückgeben, das im übrigen Jahr durch Wärme verdunstet ist oder von Pflanzen verbraucht wurde.

Kostenfreier Online-Vortrag zum Thema

Am Donnerstag, 29. Januar, veranstaltet die Heinz Sielmann Stiftung ein kostenloses Webinar zum Thema „Moore: Klimaretter und einzigartige Lebensräume“. Interessierte können sich direkt hier anmelden.

Ehrungen und Beförderungen bei der Feuerwehr Volzum

Am vergangenen Samstag fand die jährliche Jahreshaupt- und Mitgliederversammlung der Ortsfeuerwehr Volzum und des zugehörigen Fördervereins statt. Ortsbrandmeister Meier

begrüßte rund 30 Gäste und berichtete über das Dienstjahr 2025: Mit knapp 3.400 Dienststunden und 13 Einsätzen ist ein weiteres arbeitsintensives Dienstjahr zu Ende gegangen. Der Vereinsvorstand ergänzte, dass auch in 2025 viele Vorhaben der Wehr finanziell unterstützt werden konnten: So haben eine Brandcontainer-Ausbildung, ein Lebensretter-Tag, eine Weihnachtsaktion in den Kindergärten der Gemeinde sowie das alljährliche Osterfeuer und der Sickter Weihnachtsmarkt stattgefunden. Neben den Jahresberichten standen viele Beförderungen und Ehrungen auf der Tagesordnung: Die Kameraden René Weiß und Fillip Giffhorn wurden zum Feuerwehrmann und Oberfeuerwehrmann befördert. Kamerad Felix Schrader erhielt die Ehrung für 25-jährige Verdienste. Die Hochwasserehrenmedaille 2023 überreichten Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb und Gemeindebrandmeister Detlef Hoyer an Frank Meier, Sandra Bergmann, Torsten Schwarzer, Thomas Köchy, René Weiß, Benjamim Effner, Lennox Fischer und

Leon Fischer. Weiter bestätigte die Versammlung die Wiederwahl aller Ortskommando-Beisitzer. Auch für 2026 stehen bereits spannende Events im Dienstplan: Neben der Interschutz und dem Tag der Niedersachsen sind wieder Realbrand-Ausbildungen sowie ein Teamevent geplant. Die Versammlung endete mit leckerem Speis und Trank in gemütlicher Gesellschaft.

CDA: Stromsteuerabsenkung noch in diesem Jahr

Pressemeldung

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) legt einen Antrag zum diesjährigen CDU-Bundesparteitag vor. Ziel ist eine Absenkung der Stromsteuer noch in diesem Jahr, um Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar zu entlasten.

Der CDA-Kreisvorsitzende Thorsten Wendt erklärt: „Besonders Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen müssen entlastet werden. Die Kostensteigerungen der vergangenen Jahre waren eine erhebliche Belastung.“
Weiter fügt Thorsten Wendt hinzu: „Auch wenn die Kostensteigerung abgeflaut ist, spüren viele Menschen, dass sie immer noch mehr für den Lebensunterhalt ausgeben müssen als vor einigen Jahren.“
Aus diesem Grund fordere man die Absenkung der Stromsteuer noch im laufenden Jahr auf das europäische Mindestmaß für alle Verbraucher. Der Antrag betont, dass eine breite Entlastung notwendig ist, um die Energiepreisbelastung fair zu verteilen.
Unterstützung finden die CDA-Arbeitnehmervertreter in der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), die ebenfalls eine Ausweitung der Stromsteuersenkung auf alle Verbrauchergruppen fordert.

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem in Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.

Agrarstrukturgesetz der Landesregierung geht an der Realität vorbei – MIT Niedersachsen stellt sich klar hinter die Landwirte

Hannover, 14. Januar 2026 – Das von Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte vorgelegte Agrarstrukturgesetz stößt auf deutliche Kritik aus der Wirtschaft und der Landwirtschaft. Auch die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) in Niedersachsen lehnt den Gesetzentwurf in seiner jetzigen Form entschieden ab.

Ziel, bäuerliche Betriebe zu schützen und Acker, sowie Grünland in Bauernhand zu halten, ist richtig und unstrittig. Doch der vorliegende Entwurf verfehlt dieses Ziel deutlich. Statt praxistauglicher Lösungen drohen zusätzliche Bürokratie, mehr staatliche Eingriffe und neue Belastungen für landwirtschaftliche Familienbetriebe.

„Unsere Landwirte brauchen keine neue Planwirtschaft, sondern verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und Vertrauen in ihre unternehmerische Verantwortung“, erklärt Ellen Keck-Wolterding, Landesschatzmeisterin der MIT in Niedersachsen und Sprecherin des Arbeitskreises Landwirtschaft.

„Der massive Preisanstieg auf dem Pacht- und Bodenmarkt ist real – aber mit überzogener Regulierung und zusätzlichen Genehmigungspflichten wird den Betrieben nicht geholfen. Im Gegenteil: Zukunftsfähige Höfe werden ausgebremst und mit noch mehr Bürokratie belastet.“

Die MIT in Niedersachsen unterstützt ausdrücklich die klare Haltung der CDU-Landtagsfraktion und ihres agrarpolitischen Sprechers Marco Mohrmann MdL, der den Gesetzentwurf als „völlig am Problem vorbei“ kritisiert hat. Mohrmann hat zu Recht darauf hingewiesen, dass mit mehr Planwirtschaft und einer Überregulierung des Pachtmarktes weder den Betrieben geholfen noch die eigentlichen Ursachen des Preisdrucks gelöst werden.

„Dass der Gesetzentwurf im Agrarausschuss des Landtages von der Mehrzahl der geladenen Fachleute in einer bislang kaum erlebten Deutlichkeit zerrissen wurde, bestätigt die Kritik der CDU-Fraktion vollumfänglich“, so Keck-Wolterding weiter. „Wenn selbst Experten aus Praxis und Wissenschaft derart geschlossen warnen, muss die Ministerin Konsequenzen ziehen.“

Die Niedersachsen-MIT teilt die Forderung der CDU-Landtagsfraktion nach einem vollständigen Rückzug des Gesetzentwurfs. Statt ideologisch geprägter Eingriffe brauche es einen neuen Ansatz, der gemeinsam mit Landwirtschaft, Verbänden und Wirtschaft entwickelt werde.

„Acker- und Grünland gehören in Bauernhand – daran gibt es keinen Zweifel. Aber der Weg dorthin darf nicht über Misstrauen, Bürokratie und staatliche Gängelung führen“, betont Keck-Wolterding abschließend. „Die MIT in Niedersachsen steht geschlossen hinter den Landwirten und hinter der klaren Position der CDU-Landtagsfraktion und ihres agrarpolitischen Sprechers Marco Mohrmann.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion in Niedersachsen (MIT) vertritt über 4.600 Mitglieder und ist in
47 Kreisverbänden vor Ort organisiert. Sie steht für die Soziale Marktwirtschaft ein und wirbt für die Interessen der Leistungsträgerinnen und Leistungsträger in der mittelständischen Wirtschaft.

GRÜNE begrüßen Beschluss des Gemeinderates zur Sportplatzsanierung beim TSV Destedt

Pressemeldung

Destedt. Auf der jüngsten Sitzung der Destedter GRÜNEN stellte Ortsbürgermeister Diethelm Krause-Hotopp den Beschluss des Cremlinger Gemeinderates (16. 12.) zur Sportplatzsanierung des TSV Destedt vor. Um sich vor der Entscheidung des Rates ein Bild zu machen, hatten sich die GRÜNEN mit dem Vorsitzenden des TSV Benjamin Wilhelms und dem ehemaligen Vorsitzenden Dieter Kalus auf dem Platz getroffen. Danach stand für die GRÜNEN fest, dass sie den Antrag des TSV unterstützen werden. Der vom TSV Destedt eingereichte Finanzierungsplan sieht Gesamtkosten von 371.809,55 € vor. Förderanträge sind beim Landkreis Wolfenbüttel, dem Landessportbund und dem Zukunftsfond Asse eingereicht worden, ca. 12.200€ will der TSV selbst beitragen.

Der Rat der Gemeinde Cremlingen hat nun beschlossen, dem TSV Destedt „für die im Jahr 2026 vorgesehene Sanierung der Rasenfläche (A-Platz) des Sportplatzes in Destedt einen Zuschuss i. H. v. 30% bis zu 111.542,87 €“ zu gewähren. Voraussetzung ist natürlich, dass die beantragten Fördermittel auch genehmigt werden. Im Rahmen der anstehenden Haushaltsberatungen wird über die Freigabe, durch Beschluss der Haushaltssatzung, dann die endgültige Entscheidung fallen.

Foto (Dieter Kalus): Die GRÜNEN informierten sich beim TSV Destedt über die Sportplatzsituation: v.l. TSV Vorsitzender Benjamin Wilhelms, Horst Gilarski, Bernhard Brockmann, Christian Rothe-Auschra und Ortsbürgermeister Diethelm Krause-Hotopp.

Nordzucker: erfolgreiche Kampagne 2025/26

Pressemeldung

Nordzucker blickt auf erfolgreiche Kampagne 2025/26: Stabile Verarbeitung mit überdurchschnittlichen Erträgen, Markt unter Druck – klare Strategie für die Zukunft

Nordzucker blickt auf eine erfolgreiche Rübenkampagne 2025/26 mit stabiler Verarbeitung. Die Investitionen in das unternehmensweite GoGreen-Programm zeigen deutliche Fortschritte bei Energieeffizienz und CO₂‑Reduktion. Gleichzeitig belasten niedrige Preise und Überkapazitäten den Markt. Mit frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen und einem zusätzlichen Sofortprogramm stellt sich Nordzucker dem herausfordernden Marktumfeld.

Braunschweig, 15. Januar 2026 – Nordzucker blickt zum Jahresbeginn auf eine stabile Kampagne 2025/26. Während bereits im Dezember in Finnland und Litauen die Zuckerrüben-Kampagne beendet wurde, schließen in der zweiten Januarhälfte die deutschen Werke ihre Kampagne ab, gefolgt von den Zuckerfabriken in Schweden, der Slowakei, Dänemark und Polen. Die Erntebedingungen waren während der gesamten Kampagnendauer insgesamt gut. Rübenkrankheiten und auch der sich weiter ausbreitende SBR-Komplex hatten regional begrenzt aber insgesamt keine außergewöhnlichen Auswirkungen auf Rübenerträge und -qualitäten.

„Die stabile Verarbeitung in unseren Werken, die Leistungsfähigkeit unserer Logistik und die sehr gute Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette tragen wesentlich dazu bei, dass wir die Kampagne sicher und effizient abschließen können“, betont Lars Gorissen, Chief Executive Officer der Nordzucker AG. „Die konsequenten Investitionen in unsere Werke und ein besonderes Augenmerk auf Zusammenarbeit und Optimierung von Prozessen zahlen sich aus und sind Ansporn, unsere Strategie unter anspruchsvollen Marktbedingungen weiter konsequent umzusetzen.“

Kampagne 2025/26: überdurchschnittliche Erträge und stabile Verarbeitung

Über den Konzern hinweg wurden erneut deutlich überdurchschnittliche Rübenerträge verzeichnet. Vorteilhafte Witterungsbedingungen sowie ein hoher über dem fünfjährigen Durchschnitt liegender Zuckergehalt, der regional von unter 16 bis über 18 Prozent stark variierte, steigerten die produzierte Zuckermenge.

Bis Ende 2025 sorgten günstige Witterungsverhältnisse für reibungslose Lagerung und Transport der Rüben, während Glätte und Schnee im Januar die Rübenlogistik in Deutschland zum Kampagneende herausforderten.

Erfolgreiche Crush in Australien mit technologischen Neuerungen

Auch die Crush, die Ernte und Verarbeitung von Zuckerrohr, in Australien wurde im Dezember erfolgreich abgeschlossen. Die Nordzucker Tochter Mackay Sugar verarbeitete insgesamt 4,8 Millionen Tonnen Zuckerrohr und setzte in den drei Werksstandorten Marian, Racecourse und Farleigh wichtige technologische Neuerungen um.

Dekarbonisierung: Energiekennzahlen verbessert und CO₂‑Ausstoß deutlich verringert

Im Zuge des unternehmensweiten GoGreen‑Programms zur Dekarbonisierung der Zuckerproduktion konnten die Energiekennzahlen in den Werken verbessert und der CO₂‑Ausstoß weiter deutlich gesenkt werden. Dazu trugen unter anderem Effizienzsteigerungen in den Prozessschritten, die Nutzung von Biogas aus eigenen Rübenschnitzeln sowie die verstärkte Nutzung der Energierückgewinnung aus Dampf bei. „Die konsequenten Investitionen über die letzten Jahre in Energieeffizienz machen sich jetzt in der Praxis deutlich bemerkbar: Wir arbeiten stabiler, effizienter und ressourcenschonender. Wir sind damit auf einem hervorragenden Weg, unsere gesetzten Ziele zur CO₂-Reduktion bis 2030 zu erreichen und zugleich die operative Leistungsfähigkeit zu steigern“, betont Alexander Godow, Chief Operating Officer.

Marktumfeld: Weltmarktpreise auf Tiefstand, EU-Zuckermarkt unter Druck

Seit Mai 2025 sind die Weltmarktpreise für Zucker deutlich gefallen – auf den niedrigsten Stand seit 2021. Hohe Ernteerträge in Brasilien, Indien und der EU sowie Unsicherheiten aufgrund von Zöllen und Wechselkursschwankungen verstärken den Preisdruck im EU-Zuckermarkt. Darüber hinaus ist ein Konsumrückgang zu beobachten, der den Zucker-Absatz reduziert. „Das deutlich niedrigere Preisniveau bei gleichzeitig großen verfügbaren Mengen prägt den Markt seit Monaten. Aufgrund dieser Entwicklungen ist vorerst keine substanzielle Preiserholung zu erwarten“, beschreibt Alexander Godow die Situation der Märkte.

Finanzlage und Maßnahmen: Verlust erwartet, frühzeitig gegengesteuert – weitere Schritte in Umsetzung

Vor dem Hintergrund dieser Marktbedingungen rechnet Nordzucker im laufenden Geschäftsjahr mit einem operativen Verlust im hohen zweistelligen Millionenbereich und damit deutlich schlechteren Ergebnissen als erwartet. „Die extremen Marktdynamiken mit zwei überdurchschnittlichen Ernten in Europa in Folge belasten unser Geschäft erheblich“, erläutert Alexander Bott, Chief Financial Officer der Nordzucker AG. „Wir kennen unseren Markt und können mit seinen Volatilitäten umgehen. Entsprechend haben wir bereits Anfang 2025 frühzeitig ein Bündel an Maßnahmen zur Kostenoptimierung gestartet und werden diese in 2026 nicht nur konsequent weiterführen, sondern ausweiten.“

Zu den bereits eingeleiteten Maßnahmen zählen die Intensivierung von Exzellenzprogrammen, die Anpassung des Investitionsbudgets, die Senkung der Verwaltungskosten sowie die Optimierung der Rübenpreismodelle. Dank einer hohen Eigenkapitalquote ist Nordzucker solide finanziert und bleibt auch in einem herausfordernden Umfeld ein verlässlicher Partner für Rübenanbauer und Kunden.

„Vor dem Hintergrund des aktuell bestehenden Marktzyklus richten wir unsere Prozesse und Kostenstrukturen konsequent auf Effizienz und Resilienz aus. Eine deutliche Preiserholung ist allerdings kurzfristig nicht zu erwarten; auch für 2026/27 rechnen wir daher aktuell mit einem Verlust. Unser Ziel ist es, aus eigener Kraft im Geschäftsjahr 2027/28 wieder profitabel zu werden – auch bei niedrigen Absatzpreisen“, so CFO Alexander Bott weiter.

Strategische Ausrichtung: Stabilität sichern, Chancen ermöglichen

„Wir haben eine klare Strategie, um die Profitabilität unseres Geschäfts eigenständig zurückzuerlangen – auch wenn die Absatzpreise langfristig niedrig bleiben sollten“, betont Lars Gorissen. „Neben zusätzlichen internen Kostenreduzierungen zählt dazu in der aktuellen Marktsituation, und nach mehreren Jahren mit sehr guten Rübenpreisen, auch die Reduzierung der Rübenpreise. Es zeichnet unsere Branche aus, dass alle Partner entlang der Wertschöpfungskette dazu beitragen, dass Zuckerrübe und Zuckerproduktion attraktiv bleiben und langfristig gute wirtschaftliche Perspektiven bieten.“

Zur Sicherung der Stabilität wird das im Frühjahr 2025 begonnene Maßnahmenpaket deutlich intensiviert und um ein zusätzliches Programm mit weiteren Einsparungen in den kommenden zwei Jahren ergänzt. Dessen genaue Ausgestaltung wird derzeit erarbeitet. Die geplanten Schritte betreffen insbesondere die Bereiche Verwaltungskostenanpassungen und strukturelle Optimierungen.

Parallel bleiben Dekarbonisierung und Digitalisierung zentrale Schwerpunkte der Unternehmensstrategie; Wachstum außerhalb Europas im Zuckerrohr sowie die Diversifikation im Bereich alternativer Proteine sind wesentliche Elemente für die mittel- und langfristige Entwicklung.

Hintergrund

Kampagne / Crush

Als Zuckerrübenkampagne oder kurz Kampagne wird der Zeitraum des Jahres bezeichnet, in dem die Zuckerrüben in den Zuckerfabriken verarbeitet werden. Die Kampagne dauert in der Regel von Mitte September bis Januar. Die Crush ist die Zeit, in der das Zuckerrohr in den Zuckermühlen von Mackay Sugar Ltd. in Australien verarbeitet wird. Sie dauert etwa von Juni bis Dezember.

SBR-Komplex

Schilf-Glasflügelzikaden übertragen das Syndrome Basses Richesses (SBR) auf Zuckerrüben, das Syndrom der niedrigen Zuckergehalte. SBR wird durch ein Bakterium verursacht und zeigt sich äußerlich anhand eines gelb verfärbten Blattapparates und lanzettartigen Herzblättern. In der Folge bilden die Zuckerrüben deutlich weniger Zucker.

Darüber hinaus überträgt die Schilf-Glasflügelzikade ebenfalls ein Phytoplasma, ein zellwandfreies Bakterium, welches die Krankheit Stolbur – auch bekannt unter dem Begriff „Gummirübe“- überträgt. Dabei welken die Rübenblätter zunächst, sterben ab und der Rübenkörper wird gummiartig, schrumpft und kann schwerer verarbeitet werden. Auch Stolbur ist mit hohen Zuckerertragsverlusten verbunden. Zusammengefasst werden diese beiden Krankheiten unter dem Begriff SBR-Komplex.

Cremlingen jetzt offiziell auf der Bewerberliste

Bewerbung eingereicht

Die Gemeinde Cremlingen hat ihre Bewerbung zur Fairtrade-Gemeinde nun auch offiziell eingereicht. Nachzulesen auf der Seite www.fairtrade-towns.de. Zeitnah werden nun über die Steuerungsgruppe die weiteren erforderlichen Unterlagen übermittelt, so dass einer Zertifizierung Anfang 2026 nichts mehr im Wege stehen dürfte. Cremlingen wird sich damit dem Kreis der bisher 933 Städte und Gemeinden anschließen, die sich dafür entschieden haben, den fairen Handel zu stärken.

Matthias Knoche-Herwig vom Verein Solidarische Welt e.V., der den Weltladen in Wolfenbüttel betreibt, unterstützt mit seiner Erfahrung und Expertise die Cremlinger Fairtrade-Gruppe. „Gerade in Zeiten, in denen Abschottung und wirtschaftlicher Egoismus wieder sehr erstarken, ist es wichtig, Solidarität mit den Menschen in den Erzeugerländern unserer Produkte zu zeigen,“ ergänzt er.

Im Januar trifft sich die Steuerungsgruppe das nächste Mal, um die weiteren Schritte zu besprechen und einzuleiten.

Alle am Thema Interessierten sind aufgerufen und eingeladen, sich in den Prozess mit Rat und Tat einzubringen. Natürlich ist es auch möglich, erst einmal unverbindlich zum Treffen zu kommen, um die Gruppe und die Ziele kennenzulernen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.