Freitag, April 3, 2026

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Nachweihnachtsfeier der Gymnastik-Sparte sorgt für ausgelassene Stimmung

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Lucklum. Am Freitag, den 16. Januar, kamen rund 30 Teilnehmerinnen im Lindenhof Veltheim zu einer fröhlichen Jahresauftakt-Veranstaltung zusammen: die Nachweihnachtsfeier der Damen der Gymnastikgruppe und der Stuhlgymnastik des SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode war festlich wie immer und zugleich voller Lebensfreude.

Der Abend begann mit einem liebevoll gedeckten Tisch und einem köstlichen, festlichen Essen. Im Anschluss sorgten vorgetragene Witze, heitere Geschichten und witzigen Anekdoten dafür, dass kein Auge trocken blieb und die gute Laune bis zum Schluss anhielt.

Als Ausdruck des Dankes für ihre investierte Zeit, Fürsorge und Anleitung wurden im Namen aller Sportlerinnen kleine Präsente sowohl an die Trainerinnen Maren Hornbostel und Mendi Thiele, als auch an die beiden Spartenleiterinnen Bärbel Teichmann und Regina Jahn übergeben – eine gemütliche Geste, die Wertschätzung für die gemeinsame Arbeit ausdrückte.

Höhepunkt des Abends war traditionell das Schrottwichteln. Umweltbewusst und ressourcenschonend, wurden die Geschenke in Zeitungspapier liebevoll verpackt und fanden trotzdem neue Besitzer. Nach dem Auspacken startete eine 15-minütige, spannende und am Ende recht hitzige Tauschaktion, bei der Würfelglück den Ton angab: Wer würfelt eine 6, darf oder muss sein Geschenk tauschen.

Zumeist 2–3 besonders begehrte Dinge schufen die größte Spannung – etwa eine alte Abendhandtasche oder eine silberne Konfektschale – doch am Ende siegt immer der Spaß. Und der war an diesem Abend auch die wichtigste Errungenschaft: alle Anwesenden verließen die Feier mit einem Lächeln und der Gewissheit, einen wunderbaren Abend miteinander verbracht zu haben.

Die Veranstaltung zeigte erneut, wie viel Gemeinschaft und Freude im Verein leben – und wie geschmackvoll man Tradition, Humor und Umweltbewusstsein miteinander vereinen kann. Die Damen der Gymnastikgruppe und der Stuhlgymnastik blicken zuversichtlich auf weitere gemeinsame Stunden im neuen Jahr.

Hochzeitsmesse im CEC

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Zweitbestes Ergebnis in der Geschichte des Museums Wolfenbüttel

Das Museum Wolfenbüttel zieht für 2025 eine mehr als positive Bilanz und blickt auf das zweitbeste Besucherergebnis in seiner mehr als hundertjährigen Geschichte zurück. Fast 24.000 Besucherinnen und Besucher strömten in das Schloss Museum und in das Bürger Museum, um die Dauer- und Sonderausstellungen zu sehen oder an Veranstaltungen teilzunehmen.

Zu den Besuchermagneten zählten im vergangenen Jahr im Schloss Museum die Sonderausstellungen „Residenzwechsel – zwei Museen, eine Ausstellung“ und „Das Holländische Service im Schloss Museum Wolfenbüttel“. Aber auch die Dauerausstellung mit seinen original erhaltenen barocken Staats- und Privatgemächern, die noch heute vom Glanz und der Pracht des höfischen Lebens in der ehemaligen Welfenresidenz zeugen, zogen Menschen aus der ganzen Welt in ihren Bann.

„Die Ausstellung ‚Residenzwechsel‘ hat mit ihren hohen Besucherzahlen einmal mehr gezeigt, wie unbeirrt groß das Interesse der Menschen an der Zeit des Barocks ist. Ein derartiger Erfolg der Ausstellung war vorher nicht unbedingt abzusehen, umso mehr freut es uns, dass die Schau über den Umzug der Residenz von Wolfenbüttel nach Braunschweig Mitte des 18. Jahrhunderts so gut angenommen wurde. Auch die Dauerausstellung mit den originalen herzoglichen Räumen erfreut sich als authentischer Ort ungebrochen sehr großer Beliebtheit“, sagte Dr. Sandra Donner, Leiterin des Museums Wolfenbüttel. Nach dem Ankauf des Holländischen Service mit Hilfe nationaler und regionaler Stiftungen 2024 sei das Museum Wolfenbüttel noch einmal um eine große museale Attraktion reicher geworden, betont Dr. Donner. In der zweiten Jahreshälfte 2026 soll das einmalige Tafelservice aus der Porzellanmanufaktur Fürstenberg, das 1773 von einem unbekannten Käufer in den Niederlanden in Auftrag gegeben wurde und das ein Kulturgut von nationaler Bedeutung ist, nach Umbaumaßnahmen einen festen Platz in der Dauerausstellung des Schloss Museums erhalten.

Ende 2025 erschien auch der prachtvolle, 186 Seiten umfassende Katalog mit dem Titel „Das Holländische Service im Schloss Museum Wolfenbüttel“ (Preis: 25 Euro).

Bürger Museum erfreut sich wachsender Beliebtheit

Im Bürger Museum, das die Stadtgeschichte Wolfenbüttel in den vergangenen 500 Jahren zeigt, waren die Sonderausstellungen „‘denen mitzuwirken versagt war …‘ Ostdeutsche Demokraten in der frühen Nachkriegszeit“ (eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur) und „80 Jahre Kriegsende und Befreiung vom Nationalsozialismus in Wolfenbüttel“ zu sehen. Im Bürger Museum konnte die Zahl der Besucherinnen und Besucher im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal gesteigert werden.

„Die Sonderausstellungen auf der Empore des Bürger Museums werden von den Besucherinnen und Besuchern sehr gut angenommen und haben sich genauso wie die partizipativen Kabinettausstellungen im Bürger Archiv als Formate etabliert. Ein Leuchtturmprojekt des Jahres 2025 war gemeinsam mit der TU Darmstadt die bauhistorische Rekonstruktion der von den Nationalsozialisten im November 1938 zerstörten Wolfenbütteler Synagoge, die nun mit Hilfe einer Virtual Reality-Brille und eines Films im Museum erlebbar ist“, erklärte Markus Gröchtemeier, stellvertretender Leiter des Museums Wolfenbüttel.

Über 360 Veranstaltungen in den Museen

Insgesamt 367 Einzelveranstaltungen in Form von Vorträgen, Führungen, Kindergeburtstagen, Kindergartenführungen, Schulklassenbesuche und Workshops fanden 2025 in den beiden Museen statt. Fast 4000 Kinder und Jugendliche besuchten im vergangenen Jahr auch wegen des noch einmal erweiterten museumspädagogischen Angebots, darunter die Museums AG und das inklusive Projekt mit der Peter-Räuber-Schule, das Schloss Museum und das Bürger Museum. Erstmalig fand anlässlich eines Fotoprojektes der AG-Schülerinnen und -Schüler des Gymnasiums im Schloss (5. und 6. Klasse) auch eine Ausstellung im Internet statt.

Ausblick auf das Jahr 2026

In 2026 wird es im Schloss Museum Wolfenbüttel eine Sonderausstellung zu den Ausgrabungen an der Hauptkirche und zum Leben der Menschen zwischen circa 1650 und 1750 geben, seit Mitte Januar ist im Bürger Museum anlässlich des Themas 35 Jahre Wiedervereinigung die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung des SED-Unrechts und durch die Kuratorin Clara Marz erstellte Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ zu sehen.

Titelfoto: Dr. Sandra Donner, Leiterin des Museums Wolfenbüttel, und Markus Gröchtemeier, stellvertretender Museumsleiter, präsentierten 2025 den hochwertigen Katalog „Das Holländische Service im Schloss Museum Wolfenbüttel“. Foto: Andreas Greiner-Napp / Museum Wolfenbüttel

Film und VR-Brille: Die neue Medienstation zur früheren Wolfenbütteler Synagoge im Bürger Museum Wolfenbüttel. Foto Andreas Greiner-Napp / Museum Wolfenbüttel

Verhalten von Hundehaltern

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Ein Leserbrief von Sabine Linhardt:

Kotbeutel an den Herzogsbergen
Wir gehen fast täglich an dem Mülleimer, der neben einer Bank (siehe Foto) steht auf dem Weg in die Herzogsberge vorbei. Das ist schräg gegenüber der Pferdekoppel.
Er hat sich nach und nach gefüllt mit Abfalltüten, die Hundebesitzer/innen dort hineinwerfen. Jetzt quillt er über und der in Plastik verpackte Hundekot wird daneben plaziert. Was denken sich eigentlich die Hundehalter? Wer soll das für Sie da wegräumen? Man/Frau könnte das Tütchen doch auch zu Hause entsogen.
Schlimmer geht immer. Wir wohnen in Cremlingen gegenüber von einem Spielplatz. Dort habe ich vor 2 Wochen eine Frau mit Hund beobachtet. Hab sie auf das Schild angesprochen, dass Hunde auf dem Spielplatz verbietet. „Sie habe nur den Hundekotbeutel in den Abfalleimer des Spielplatzes geworfen“. Ich habe sie gefragt wer das denn da wieder rausholen solle. Sie: „heute ist doch Müllabfuhr“.
Spielplatz und Hunde: immer wieder kommt es vor, dass Hunde darauf „trainiert werden“ und due Halter uneinsichtig sind!  Das muss doch nicht sein.  Hab dort schon mehrfach Hundekot entfernt.

Agroforst als Baustein für eine klimaangepasste Landwirtschaft am Oderwald

Pressemeldung

Über 30 Akteure aus Landwirtschaft, Verwaltung und Beratung kamen am 14. Januar 2026 in Heiningen (Samtgemeinde Oderwald) zusammen, um sich im Rahmen einer Informationsveranstaltung zur Klimalandschaft Oderwald auszutauschen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Agroforstwirtschaft als mögliche Maßnahme zur Anpassung der Landwirtschaft aufgrund zunehmender Klimaextreme.

Ein Praxisbeispiel lieferte Stefan Schreiber, Landwirt aus Wolfenbüttel, der Agroforstsysteme bereits auf seinen Ackerflächen umsetzt. Er berichtete von spürbaren Vorteilen wie verbessertem Wind- und Erosionsschutz sowie einer Steigerung der Biodiversität. Entgegen seiner anfänglichen Erwartungen sieht er sich in der Bewirtschaftung seiner Flächen nicht eingeschränkt und kann sie sogar effizienter bewirtschaften. Mit den angebauten Gehölzen sollen künftig über 30 Gebäude mit Wärme versorgt werden. Das entsprechende Nahwärmenetz ist vor Kurzem in Betrieb gegangen.

Im Rahmen des Projekts wurde zudem eine regionale Potenzialanalyse vorgestellt, in der sogenannte Fokusgebiete im Landkreis Wolfenbüttel identifiziert wurden, die besonders starke Auswirkungen von Klimaextremen zu erwarten haben. Der Oderwald zählt dabei zu den besonders betroffenen Gebieten. Vor allem die Bodenerosion an Standorten mit Hanglage stellt eine zunehmende Herausforderung dar. Genau hier setzt das Projekt „Klimalandschaft Agroforst“ mit der Informationsveranstaltung an.

Landwirtschaft besser auf Klimaextreme vorbereiten

Ziel des Projekts ist es, die Region dabei zu unterstützen, sich besser auf Klimaextreme einzustellen und langfristig resilient und zukunftsfähig zu wirtschaften. Landwirtschaftliche Betriebe im Oderwald und im Raum Wolfenbüttel können im Rahmen des Projekts und dem Zukunftsfond Asse kostenfrei beraten werden, erhalten eine umfassende Planung individueller Agroforstsysteme und können Förderungen für Pflanzung und Initialpflege in Anspruch nehmen. Insgesamt stehen dafür eine Million Euro, bis zu 60.000 Euro pro Betrieb Euro zur Verfügung

Der Landkreis Wolfenbüttel hat außerdem bereits ein eigenes Förderprogramm zur Anlage von Agroforstsystemen aufgelegt, mit dem er als Modellregion vorangeht und die Klimaanpassung in der Landwirtschaft gezielt unterstützt.

Als nächster Schritt ist eine offene Visions-Werkstatt „Klimalandschaft Oderwald“ am 5. Februar von 18:00 – 21:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Ohrum geplant. Dazu sind alle Interessierten aus der Region eingeladen, gemeinsam über die Zukunft ihrer Landschaft ins Gespräch zu kommen, an der Vision mitzuarbeiten und Ideen für konkrete, realistische Schritte für die Umsetzung zu sammeln.

Auch das Klimalandschafts-Forum 3 am 26. Februar 2026 von 9:00 – 17:00 Uhr wird diesmal im Fokusgebiet Oderwald, im Dorfgemeinschaftshaus Ohrum, zu Gast sein. Ziel ist es, mit engagierten Akteurinnen und Akteuren aus Landwirtschaft, Kommunen, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie Einwohnerinnen und Einwohnern der stark betroffenen Region Oderwald gemeinsam weiterzuarbeiten: an Lösungen für Wasserrückhalt, Bodenschutz, Biodiversität und neue regionale Wertschöpfung. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Wolfenbüttel und die Region Oderwald entwickeln sich so zu einer Modell- und Vorreiterregion für eine klimaangepasste Landwirtschaft mit Agroforst – getragen von den Akteuren vor Ort und gemeinsam gestaltet für eine zukunftsfähige Region.

Mehr Informationen zum Projekt und direkt zur Anmeldung zu den Veranstaltungen auf der Webseite: https://klimalandschaft-wolfenbuettel.de/

Der Landkreis Wolfenbüttel ist Partner der Klimalandschaft Wolfenbüttel. Er treibt die regionale Klimaanpassung voran und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Verwaltung.

Bildunterschrift: Gespräch und Austausch zur besonderen Betroffenheit der Fokusregion Oderwald. Foto: Klimalandschaft Wolfenbüttel

So schmeckt Engagement: Ehrenamtsteam begrüßte zum Neujahrbrunch

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Nachbericht Neujahrsbrunch

Am Sonntag, den 18. Januar, lud das Remlinger Ehrenamtsteam in Kooperation mit der AWO-Freiwilligenagentur Elm-Asse zum Neujahrsbrunch ins Dorfgemeinschaftshaus Remlingen ein. Unter dem Motto „Gemeinsam ins neue Jahr“ kamen 25 Bürger*innen zusammen, um in gemütlicher Atmosphäre das neue Jahr willkommen zu heißen.

Wie in den Vorjahren brachten die Teilnehmenden verschiedene Speisen mit, sodass ein vielfältiges und liebevoll zusammengestelltes Buffet entstand. Der gemeinsame Brunch bot nicht nur Gelegenheit zum Genießen, sondern vor allem zum Austausch und zum Kennenlernen.

Ein fester Programmpunkt war der Ausblick auf die kommenden Aktivitäten. Das Remlinger Ehrenamtsteam stellte seine geplanten Projekte für das Jahr 2026 vor und nutzte die Gelegenheit, sein zuletzt erfolgreich umgesetztes Projekt im Rahmen von „Denk Dein Dorf… und darüber hinaus!“ vorzustellen – den Kalender „Remlingen, ein Dorf erzählt“ mit Dorfgeschichten.

Der Kalender ist aus Erzählcafés mit Remlinger Bürger*innen sowie aus Schreibworkshops mit der Schriftstellerin Kathrin Lange entstanden. Die darin gesammelten Geschichten spiegeln Erinnerungen, Alltagsleben und besondere Momente aus dem Dorf wider. Ziel des Kalenders ist es, Remlingen lebendig erlebbar zu machen, den Zusammenhalt zu stärken und insbesondere neu Zugezogenen einen herzlichen Einstieg ins Dorfleben zu ermöglichen. Ergänzt werden die Dorfgeschichten durch wichtige Anlaufstellen und Adressen, sodass der Kalender zugleich als Willkommensgruß für neue Mitbürger*innen dient.

Der Neujahrsbrunch machte einmal mehr deutlich, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement für das soziale Miteinander im Dorf ist. Das Remlinger Ehrenamtsteam freut sich über Interessierte, die sich engagieren, dem Team für zukünftige Projekte anschließen oder eigene Ideen einbringen möchten.

Die nächsten Treffen des Ehrenamtsteams finden am 3. Februar und am 17. Februar 2026, jeweils um 17:00 Uhr, im Kirchwinkel 4 in Remlingen statt.
Weitere Informationen zum Thema Engagement und Ehrenamt in der Samtgemeinde Elm-Asse gibt es bei der AWO-Freiwilligenagentur Elm-Asse per E-Mail unter und alysse.boisneau@awo-bs.de oder telefonisch unter 05336 / 9489-500.

Spatenstich für den Neubau eines kombinierten Feuerwehrhauses mit Rettungswache in Cremlingen

„Wir freuen uns, dass es endlich losgeht.“

Jetzt dauert es nicht mehr lange: Die Lücke am Ortsausgang beim Logistikzentrum des Wasserverbandes Weddel-Lehre wird bald schon von reger Bautätigkeit erfüllt sein. Denn dort entsteht das gemeinsam mit dem Landkreis Wolfenbüttel projektierte kombinierte Feuerwehrhaus mit Rettungswache.

Offizieller Spatenstich

Beim offiziellen Spatenstich Montagnachmittag zeigten sich alle Beteiligten froh, dass das Projekt jetzt sichtbar werde und Fortschritte mache. „Es hat viele Diskussionen in den Fachausschüssen und im Rat der Gemeinde Cremlingen über Größe, Ausstattung und Kostenentwicklung gegeben“, sagte Bürgermeister Detlef Kaatz. Er bedankte sich für die regen Diskussionen im Vorfeld, für die Planungen, die gute Zusammenarbeit zwischen den Landkreis- und Gemeindeverwaltungen sowie den externen Planern und Gewerken.
Zum offiziellen Spatenstich waren Vertreter von Bauunternehmen und Planern, Gewerken, Verwaltung, DRK, Rat der Gemeinde und Landkreis Wolfenbüttel gekommen. Sie waren sich einig, dass das Projekt ein Gewinn für die Gemeinde, für die Feuerwehr und für den Rettungsdienst im Norden des Landkreises sei. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht“, fasste Ortsbürgermeister Jens Drake zusammen.

Geplante Fertigstellung im Sommer 2027

„Wir planen schon für das alte Feuerwehrhaus“, sagte Gemeindebrandmeister Marcus Peters. Die Cremlinger Ortswehr soll in das neue Gebäude umziehen, das alte Gebäude soll für Zwecke der Gemeindefeuerwehr weitergenutzt werden. Geplant ist die Fertigstellung nach aktuellem Plan für Juni/Juli 2027. Wenn alles nach Plan läuft, kann möglicherweise noch in diesem Jahr Richtfest gefeiert werden.

Zum Hintergrund

Der Rat der Gemeinde Cremlingen hat in seiner Sitzung am 21.02.2023 grundsätzlich den „Neubau eines kombinierten Feuerwehrhauses mit Rettungswache in Cremlingen“ in Kooperation mit dem Landkreis Wolfenbüttel beschlossen. Der hatte im Januar 2019 anlässlich eines Gutachtens zur Standortplanung von Rettungswachen festgestellt, dass das nördliche Kreisgebiet durch die bestehenden Rettungswachen nicht innerhalb der Hilfsfristen zu erreichen sei. Daraufhin wurde im April 2022 ein neuer Rettungsdienstbedarfplan festgeschrieben, in dem ein Standort in Cremlingen vorgesehen wurde. In Gesprächen zwischen Gemeinde und Landkreis wurde im Anschluss das gemeinsame Bauvorhaben aus Rettungswache und Feuerwehrhaus thematisiert.

Quelle: LK WF

GRÜNE Wolfenbüttel nominieren Landratskandidaten

Pressemeldung

Im Jahr 2026 stehen in Niedersachsen erneut Kommunalwahlen an. Nicht im Bund oder auf Landesebene, sondern direkt vor Ort in Städten, Gemeinden und Landkreisen wird darüber entschieden, wie sich die Kommunen in den kommenden Jahren entwickeln. Entsprechend laufen die Vorbereitungen bereits jetzt auf Hochtouren.

Bei der Mitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen am 20. Januar in Wolfenbüttel hat der Kreisverband einen zentralen Schritt in Richtung Kommunalwahl vollzogen: Mit deutlicher Mehrheit wurde Leo Pröttel zum Kandidaten für das Amt des Landrats des Landkreises Wolfenbüttel gewählt.

Der erfahrene Kommunalpolitiker ist seit vielen Jahren im Kreistag aktiv, zudem Mitglied im Rat der Stadt Wolfenbüttel sowie im Regionalverband Braunschweig. Beruflich arbeitet Pröttel als Architekt und bringt diese fachliche Expertise seit Jahren gezielt in die politische Arbeit ein. Mit seiner Kandidatur möchte er seine bisherige Arbeit auf Kreisebene konsequent fortsetzen und den Landkreis strategisch weiterentwickeln.

In seiner Bewerbungsrede stellte Pröttel die Bedeutung eines leistungsfähigen und komfortablen öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) heraus:

Ein funktionierender und komfortabler Personennahverkehr ist ein essenzieller Teil der lokalen Infrastruktur. Er ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und ist gerade im ländlichen Raum Voraussetzung dafür, sich über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinaus bewegen zu können“, so Pröttel. Der ÖPNV müsse dabei – ebenso wie Straßen – nicht durch direkte Einnahmen wirtschaftlich sein: „Er wirkt sich positiv auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Region aus und trägt langfristig zum Wohlstand aller bei.“

Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt setzt Pröttel auf das strategische Management der kreiseigenen Liegenschaften. Hier gehe es um große Zukunftsentscheidungen, die Wirtschaftlichkeit, Klimaschutz und gute Arbeits- und Lernbedingungen zusammenführen müssen. Als Beispiel nannte Pröttel den geplanten Neubau von Verwaltungsgebäuden, bei dem es den Grünen gelungen sei, frühzeitig die Weichen für eine nachhaltige Lösung zu stellen. „Dass der Neubau nun am Standort des heutigen Straßenverkehrsamts realisiert wird, ist Ergebnis grüner Anträge im Kreistag und eines klaren Bekenntnisses zu einer funktionalen, effizienten und zukunftsfähigen Verwaltung“, so Pröttel.

Darüber hinaus verwies er auf die Sanierung und Erweiterung von Schulgebäuden als zentrale Großprojekte des Landkreises. Diese seien nicht nur Investitionen in Bildung, sondern auch in Klimaschutz, Aufenthaltsqualität und langfristige Kostenstabilität. „Gerade bei Schulbauten entscheidet sich, ob öffentliche Mittel klug eingesetzt werden. Hier braucht es fachliche Kompetenz, langfristiges Denken und eine klare politische Verantwortung“, betonte Pröttel.

Der Vorstand des Grünen Kreisverbands zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Mitgliederversammlung. „Wir freuen uns auf einen engagierten Kommunalwahlkampf und sind überzeugt, dass Leo Pröttel die richtigen Ideen, die notwendige Erfahrung und die fachliche Kompetenz mitbringt, um den Landkreis Wolfenbüttel erfolgreich in die Zukunft zu führen“, erklärte Lena Krause, Sprecherin des Kreisvorstands.

Foto (Henning Kramer) v.l.n.r.: Nico Söhnel, Ulrike Siemens, Maximilian
Behrendt, Lena Krause, Leo Pröttel, Ulrike Kästle, Corinne Ahrens,
Michael Ratzkowsky



		

Mentale Gesundheit: Beratungsangebote in den Gemeinden

Pressemeldung

Der Sozialpsychiatrische Dienst im Landkreis Wolfenbüttel (SPDi) bietet vertrauliche und kostenfreie Beratung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und bei psychischen Erkrankungen an. Das Angebot kann auch von Angehörigen oder anderen Menschen aus dem sozialen Umfeld der betroffenen Person in Anspruch genommen werden. Die Beratungsgespräche und die begleitenden Entlastungsgespräche können unter anderem in der Beratungsstelle, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 8 in Wolfenbüttel, stattfinden.

In den Außenstellen werden Offene Sprechstunden angeboten. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig.

Termine in den Gemeinden

Die jeweils zuständigen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind zu folgenden Zeiten in den Gemeinden anzutreffen:

In Baddeckenstedt: Jeden zweiten Mittwoch im Monat von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr zudem jeden zweiten Donnerstag im Monat von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr, Regionales Versorgungszentrum Baddeckenstedt, Lindenstraße 15. Der Allgemeine Sozialdienst des Gesundheitsamtes bietet zusätzlich zu den genannten Zeiten eine Beratung zu dem Thema Pflege an.

In Cremlingen: Jeden zweiten Montag im Monat von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr, Bildungs- und Begegnungszentrum Cremlingen, Im Moorbusche 24

In Heiningen: Jeden dritten Mittwoch im Monat von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Hauptstraße 2a

In Schladen: Jeden ersten Mittwoch im Monat von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr, Stadtteiltreff „Der Treff“, Franz-Kaufmann-Straße 33

In Schöppenstedt: Jeden letzten Montag im Monat von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr, Kirchengemeinde Dreieinigkeit zu Schöppenstedt, An der Kirche 3

In Sickte: Jeden ersten Dienstag im Monat von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr, Bürgermeisterbüro der Gemeinde Sickte, Bahnhofstraße 21

Fragen zum Beratungsangebot oder zu anderen Aufgabenbereichen des Sozialpsychiatrischen Dienstes können gerne telefonisch oder per Mail an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle gestellt werden. Telefonnummer: 05331 84 7460 oder per E-Mail an spdi@lk-wf.de

Für jedes Wetter gewappnet: Kinderfeuerwehren erhalten Wetterschutzjacken

Cremlingen. Die Kinderfeuerwehren Cremlingen und Weddel wurden durch
den Förderverein Jugendfeuerwehren der Einheitsgemeinde Cremlingen
mit neuen Wetterschutzjacken ausgestattet. Bei den Jacken handelt es sich
um das gleiche Modell, welches in den Jugendfeuerwehren getragen wird.

Jens Hauffe, Gemeindejugendfeuerwehrwart und 1. Vorsitzender des
Fördervereins, freute bei der Übergabe an die Kinderfeuerwehr Weddel
sichtlich über die strahlenden Augen. „Hoffentlich bleibt ihr alle am Ball,
und könnt mit eurem zehnten Geburtstag das Schild „Kinderfeuerwehr“
gegen „Jugendfeuerwehr“ tauschen“, richtete er an die versammelte
Gruppe.

Insgesamt hat der Förderverein 65 Jacken beschafft, davon 45 für die
Kinderfeuerwehr. Die übrigen Jacken ergänzen den Bestand der
Jugendfeuerwehren. Der auf die Beiträge und Spenden seiner Unterstützer
angewiesenen Förderverein investierte in Summe über 7000€. Künftige
Unterstützter der Jugendarbeit können sich jederzeit bei Jens Hauffe
melden, um auch in Zukunft für strahlende Augen zu sorgen
(jenshauffe@freenet.de).

Text & Bilder: Gemeindejugendfeuerwehr Cremlingen, A. Lattenstein