Samstag, April 4, 2026

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Cremlingen jetzt offiziell auf der Bewerberliste

Bewerbung eingereicht

Die Gemeinde Cremlingen hat ihre Bewerbung zur Fairtrade-Gemeinde nun auch offiziell eingereicht. Nachzulesen auf der Seite www.fairtrade-towns.de. Zeitnah werden nun über die Steuerungsgruppe die weiteren erforderlichen Unterlagen übermittelt, so dass einer Zertifizierung Anfang 2026 nichts mehr im Wege stehen dürfte. Cremlingen wird sich damit dem Kreis der bisher 933 Städte und Gemeinden anschließen, die sich dafür entschieden haben, den fairen Handel zu stärken.

Matthias Knoche-Herwig vom Verein Solidarische Welt e.V., der den Weltladen in Wolfenbüttel betreibt, unterstützt mit seiner Erfahrung und Expertise die Cremlinger Fairtrade-Gruppe. „Gerade in Zeiten, in denen Abschottung und wirtschaftlicher Egoismus wieder sehr erstarken, ist es wichtig, Solidarität mit den Menschen in den Erzeugerländern unserer Produkte zu zeigen,“ ergänzt er.

Im Januar trifft sich die Steuerungsgruppe das nächste Mal, um die weiteren Schritte zu besprechen und einzuleiten.

Alle am Thema Interessierten sind aufgerufen und eingeladen, sich in den Prozess mit Rat und Tat einzubringen. Natürlich ist es auch möglich, erst einmal unverbindlich zum Treffen zu kommen, um die Gruppe und die Ziele kennenzulernen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Königspfalz Werla – Rückblick und Jahresplanung 2026

Ein Bericht von Frank Oesterhelweg:

Bilanz 2025 & Jahresplanung 2026

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Über die Werla:

Die Königspfalz Werla liegt bei Werlaburgdorf (Gemeinde Schladen-Werla) in Niedersachsen.

Das Gelände der ehemaligen Pfalz von etwa 20 ha erhebt sich auf dem Kreuzberg als natürliches Plateau 17 m über der Oker. Im Frühmittelalter war die Pfalz eine wichtige Stätte für die deutsche Reichsgeschichte. Besonders für die Ottonen stellte sie im 10. Jahrhundert einen wichtigen Stützpunkt dar. Nachdem sie in der Folgezeit gegenüber der neu gegründeten Pfalz Goslar am Rammelsberg politisch an Bedeutung verloren hatte, entwickelte sie sich zu einer eigenständigen Siedlung mit reger Wirtschaftsproduktion. Im 14. Jahrhundert verfiel sie zur Wüstung und geriet bis zu ihrer Wiederentdeckung im 19. Jahrhundert vollkommen in Vergessenheit.

Nach ihrer Wiederentdeckung wurde im 20. Jahrhundert vor allem die Kernburg ausführlich archäologisch erforscht. Die Grabungen seit 2007 erbrachten neue Erkenntnisse zu den zuvor weitgehend unerforschten Vorburgen. Seit 2010 wird die Pfalzanlage mit Grund- und Ringmauern sowie Erdwällen in Teilen rekonstruiert und ist als Archäologie- und Landschaftspark Kaiserpfalz Werla öffentlich zugänglich. Die 65 ha große Anlage ist seit 1958 Landschaftsschutzgebiet.

Text+Foto: Quelle wikipedia

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MIT in Niedersachsen verurteilt Erbschaftssteuer-Debatte der SPD – fatales Signal für Betriebe, Familien und Arbeitsplätze

Pressemeldung

Hannover, 15. Januar 2026 – Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) in Niedersachsen kritisiert die geplante Reform der Erbschaftssteuer durch die SPD scharf. Besonders die vorgesehenen Regelungen zur Besteuerung von Betriebsvermögen in Familienunternehmen könnten gravierende wirtschaftliche Folgen für Niedersachsen und ganz Deutschland haben.

Künftig soll es nur einen Freibetrag von 5 Millionen Euro geben
„Die Vorstellung, mittelständische Unternehmen hätten fünf Millionen Euro frei verfügbar auf dem Konto, ist realitätsfremd. Dieses Geld steckt im Unternehmen selbst: in Maschinen, Anlagen und notwendigen Investitionen. Der SPD-Vorschlag eines Freibetrags von fünf Millionen Euro geht an der wirtschaftlichen Wirklichkeit des Mittelstandes vorbei“, erklärt Holger Bormann, Landesvorsitzender der MIT Niedersachsen.

 Zwar rechnet die SPD mit Milliarden an zusätzlichen Steuereinnahmen, verschweigt jedoch, dass diese Mittel direkt aus der Substanz der Unternehmen gezogen würden. Besonders betroffen wären Familienbetriebe, deren Vermögen typischerweise in langfristigen, nicht liquiden Werten gebunden ist – etwa in Produktionshallen, Fahrzeugflotten oder technischen Anlagen. Anders als bei liquiden Vermögen bedeutet eine solche Besteuerung häufig den Zwang zu Kreditaufnahmen, Betriebseinschränkungen oder sogar den Verkauf von Unternehmensteilen.

Klare Erwartungen an die Landesregierung und Ministerpräsident Olaf Lies
Der niedersächsische Mittelstand erwartet in dieser Frage die volle Rückendeckung der Landesregierung. Bormann nimmt Ministerpräsident Olaf Lies ausdrücklich in die Verantwortung: „Olaf Lies hat als Wirtschaftsminister landauf, landab die Bedeutung des Mittelstands betont. Jetzt reicht es nicht mehr, schöne Worte zu finden. Jetzt ist politisches Handeln gefragt. Wir erwarten, dass sich der Ministerpräsident persönlich in Berlin klar und unmissverständlich gegen jede Verschärfung der Erbschaftssteuer stellt. Wer den Mittelstand schwächt, schwächt Niedersachsen.“

 Unternehmensinsolvenzen auf Rekordniveau
Die Warnsignale sind bereits deutlich: Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt kontinuierlich. Für das Jahr 2025 werden über 22.000 Insolvenzen erwartet – der höchste Stand seit mehr als zehn Jahren. Gleichzeitig steht bei mehr als 186.000 Betrieben in den kommenden Jahren eine Unternehmensnachfolge an. Schon heute bleibt ein erheblicher Teil dieser Nachfolgen ungelöst. Zusätzliche steuerliche Belastungen würden diese Entwicklung weiter verschärfen.

 Die MIT in Niedersachsen fordert Entlastungen statt neuer Steuerdebatten
Keine neuen Steuerdiskussionen, sondern sofortige Entlastungen. Steuern runter, um Investitionen und Wachstum zu ermöglichen. Bürokratie runter, um unternehmerische Freiheit zurückzugeben.

„Unternehmerinnen und Unternehmer übernehmen Verantwortung – 365 Tage im Jahr, für ihre Mitarbeitenden, für Ausbildung, für den Standort. Jetzt braucht der Mittelstand Rückendeckung und Vertrauen – keine zusätzlichen Belastungen. Die Zeit für eine echte Offensive der Wertschätzung ist jetzt“, so Bormann abschließend.

SSV Weddel aktuell

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Zum Gedenken an das verstorbene Vereinsmitglied Alfred trafen sich die Schützinnen und Schützen des SSV in Gliesmarode, um den traditionellen Gedenkpokal im Kleinkaliberschießen auszutragen.

Bei diesem Wettbewerb galt dieses Mal eine besondere Regel. Der Sieger wurde mit der geringsten Punktzahl ermittelt. Treffer auf eine Scheibe in 50 Metern Entfernung unter diesen Bedingungen zu platzieren, erfordert ebenso Konzentration und Geschick. Am Ende konnte sich Katrin Langenkämper erneut durchsetzen und den Gedenkpokal für sich gewinnen.

Erika Dreyer konnte dieses Mal leider nicht persönlich teilnehmen, ließ es sich jedoch nicht nehmen, allen Teilnehmenden ein Getränk zu spendieren, was von den Anwesenden dankbar angenommen wurde.

René Langenkämper

Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Evessen 2026

Evessen. Am Samstag, den 10. Januar 2026, fand der traditionelle Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Evessen statt. Zahlreiche aktive, fördernde und Ehrenmitglieder sowie Gäste, kamen zusammen, um in geselliger Runde auf das vergangene Jahr zurückzublicken, verdiente Kameradinnen und Kameraden zu ehren und gemeinsam zu feiern.

In festlich geschmückter Atmosphäre entwickelte sich schnell eine ausgelassene Stimmung. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Partyband PT42, die mit einem abwechslungsreichen Repertoire für eine volle Tanzfläche sorgte. Bis spät in die Nacht wurde getanzt, gelacht und gemeinsam gefeiert. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz: Das Team des Dorfhauses Evessen verwöhnte die Gäste mit einem reichhaltigen und schmackhaften Essen, das großen Anklang fand.

Ein zentraler Programmpunkt des Abends waren die Ehrungen und Beförderungen. In würdigem Rahmen wurden Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und ihr Engagement ausgezeichnet. Zum Feuerwehrmann befördert wurde Roland Wehe, Raymond Baker wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Des Weiteren erhielt Jarrit Kohring die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann, während Matthias Wunderlich zum Ersten Hauptfeuerwehrmann ernannt wurde. Die Beförderungen spiegeln die kontinuierliche Ausbildungsarbeit sowie den hohen Einsatz der Geehrten wider und wurden mit großem Applaus honoriert.

Darüber hinaus stand eine besondere Ehrung für langjährige Mitgliedschaft auf dem Programm. Nicole Meyer wurde für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr Evessen ausgezeichnet. In der Laudatio wurde ihr langjähriges Engagement hervorgehoben, das über viele Jahre hinweg einen wichtigen Beitrag zum Feuerwehrleben in der Feuerwehr Gilzum und Evessen geleistet hat.

Ein weiterer bewegender Moment des Abends war der Rückblick auf den Starkregeneinsatz rund um Weihnachten 2023. Dieser Einsatz stellte die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen und verlangte den Einsatzkräften viel ab. Für ihr engagiertes, umsichtiges und selbstloses Handeln in dieser außergewöhnlichen Lage erhielten mehrere Kameradinnen und Kameraden eine Auszeichnung des Landes Niedersachsen. Der Rückblick machte noch einmal deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft innerhalb der Wehr sind.

In den späteren Stunden durfte auch das traditionelle Wurst- und Schinkenschätzspiel nicht fehlen, das wie in jedem Jahr für viel Spaß, Spannung und angeregte Gespräche sorgte. Mit großer Beteiligung wurde geraten, geschätzt und gelacht, bevor der Abend in einen gemütlichen Ausklang überging.

Bis in die frühen Morgenstunden wurde anschließend weiter gefeiert. Der Kameradschaftsabend 2026 war somit rundum gelungen und zeigte eindrucksvoll den starken Zusammenhalt, die Kameradschaft und das Engagement innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Evessen.

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Destedt am 10.01.2026

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Destedt fand am zweiten Januar Wochenende statt. Im Haus der Vereine konnten die Mitglieder sich in gemütlicher Runde vom eisigen Schneechaos draußen aufwärmen – und die vielen wichtigen Entscheidungen und Ehrungen vornehmen.

Berichte der Jugendfeuerwehr und der ersten und zweiten Gruppe, sowie eine Zusammenfassung der Statistiken und Geschehnisse des Jahres 2025 durch Ortsbrandmeister Lars Haverlah waren wie immer die ersten Tagesordnungspunkte.

Besonders diskutiert wurde in diesem Jahr die Notwendigkeit eines neuen Gerätehauses und Fahrzeugs – immerhin ist das TSF-W in Destedt mittlerweile das älteste Fahrzeug der Gemeinde. Ein Konsens wurde dabei darin gefunden, dass wenn ein Grundstück für das neue Gerätehaus bestätigt ist, sich auch direkt um ein neues Fahrzeug gekümmert werden soll. Die Entwicklung der Situation bleibt insofern also spannend.

Highlight des Abends waren wie immer die Ehrungen und Beförderungen. Stefan Müller und Herbert Wrobel wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Theodor Lingnau, der mittlerweile 70 Jahre in der Feuerwehr ist, wird dieses Jahr noch persönlich geehrt werden. Jürgen Graßhoff wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Ahron Altmann, Tim Ludwig und Gregor Lotz wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert, und Ulrich Pogan zum Ersten Hauptfeuerwehrmann.

Auch wichtige Personalien ändern sich in diesem Jahr: Die Führung der zweiten Gruppe geht von Sven Traulsen an Torben Meyer über, und Jesko Zies wurde zum neuen Kassenprüfer der Aktiven gewählt.

Die Jahreshauptversammlung wurde im Anschluss bei einem ausgiebigen Essen und gemütlichem Beisammensein beendet.

Fabian Trappe / Pressewart FFW Destedt

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Klein Schöppenstedt

Fortschritt beim MTW, Stillstand beim Gerätehaus

Klein Schöppenstedt. Vor einem gut gefüllten Dorfgemeinschaftshaus konnte Ortsbrandmeister Michael Grunert das neue Jahr 2026 einläuten, dabei hatte dies für die Feuerwehr Klein Schöppenstedt schon längst begonnen. Der erste Übungsdienst lag bereits hinter den gut 35 versammelten Kameraden und Kameradinnen der Einsatzabteilung und das winterliche Wetter ließ einen Jahresstart ohne Alarmierungen
ebenfalls nicht zu. Dies nahm Grunert sich nochmal besonders zum Anlass, den Versammelten für ihr außerordentliches Engagement zu danken. Hoch motiviert leisteten die aktiven Mitglieder alleine knapp 40 reguläre Übungsdienste, ähnlich viele Einsätze, und trugen zusätzlich auch 2025 maßgeblich zum dörflichen Miteinander bei, unter anderem durch Veranstaltungen wie den Tag der Feuerwehr. Trotz der
weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen bleibt die Grundstimmung optimistisch. Immerhin beim Thema MTW-Neubeschaffung gab es nämlich zum Ende des Jahres positive Zeichen, der Auftrag konnteim zweiten Versuch an eine Firma aus Schleswig-Holstein vergeben werden. Beim Thema Gerätehaus-Neubau hingegen war das vergangene Jahr ein Jahr des Stillstands. 10 Jahre nachdem im Altbau „Gefahr
im Verzug“ festgestellt wurde, wünschen sich hier alle von der Gemeindeverwaltung und Gemeindepolitik ein ebenso beherztes Engagement, wie es in den Feuerwehren gelebt wird. Der Frust, der sich hier anstaut, zeichnete sich auch in Fragen aus der Versammlung ab.

Umso positiver konnte Jugendwart Daniel Löwen auf das Jahr zurückblicken: Der Titel des Kreisvizemeisters und damit die erste Qualifikation für die Bezirkswettkämpfe seit Jahren stehen hier für sich. Aber nicht nur das, durch tatkräftige Hilfe zahlreicher Unterstützer, allen voran des JF-Fördervereins, konnte ein eigener Transport-Anhänger beschafft werden. Zum Strahlen brachte die Augen der Jugendlichen darüber hinaus der gemeinsame Wochenenddienst mit der JF Cremlingen, ein ebenso
großes Highlight. Auch für 2026 steht in der Jugendarbeit wieder vieles an, unter anderem das traditionelle Zeltlager im Freibad am Elm.

Das auch die Ausbildung der Aktiven gut voranschritt, zeigte sich an den insgesamt sechs Beförderungen, die Grunert mit seinem Stellvertreter Holger Smoczyk an diesem Abend tätigen konnte. Silvio Ehrhardt darf sich künftig 1. Hauptfeuerwehrmann nennen; Maria Rosentreter, Marvin Brozeit, Sydney Fiedler, Vincent Löwen und Christian Salle tragen zukünftig den Dienstgrad der Oberfeuerwehrfrau bzw. des
Oberfeuerwehrmannes. Dustin Hahne erhielt nachträglich die Hochwasser-Ehrennadel des Landes Niedersachsen für den Hochwassereinsatz 2023/24.

Die Feuerwehr Klein Schöppenstedt ist somit weiterhin bestens aufgestellt und blickt trotz der äußeren Umstände positiv und mit Freude auf die kommenden Herausforderungen im neuen Jahr.

Text & Bilder: Freiwillige Feuerwehr Klein Schöppenstedt, A. Lattenstein

Zum Bild: von links: Ortsbrandmeister Michael Grunert, Vincent Löwen, Marvin Brozeit, Maria Rosentreter, Dustin Hahne, Sydney Fiedler, Silvio Ehrhardt, Holger Smoczyk, Christian Salle.

Sturmtief Elli zieht über Cremlingen – Baum stürzt auf Haus, Straßen blockiert

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Pressemeldung vom 10.01.26

Seit Freitagmorgen hatte das winterliche Sturmtief Elli auch die Gemeinde Cremlingen fest im Griff. Mit kräftigen Schneefällen sowie Wind zog das Tief über Niedersachsen hinweg.
Die Feuerwehren der Gemeinde Cremlingen hatten sich auf zahlreiche Einsätze vorbereitet, zurecht, wie sich zeigte. Bereits am Freitagvormittag brachte das Wetter einen Baum in Destedt zum Sturz, mitten auf ein Einfamilienhaus. Die alarmierte Feuerwehr führte Sicherungsmaßnahmen durch und dichtete das Dach provisorisch ab, der Baum wird zu einem späteren Zeitpunkt durch eine Fachfirma entfernt.
Im Laufe des Tages wurde der Schnee nicht nur für zahlreiche LKWs, die sich auf und um die A39 festgefahren hatten, zum Verhängnis. Die Ortsfeuerwehr Cremlingen war unter anderem auch mit der Befreiung eines Rettungswagens beschäftigt, welcher sich im Schnee festgefahren hatte. Nachdem gegen 15 Uhr noch ein von der Fahrbahn abgekommener PKW auf der A39 die Feuerwehren Cremlingen und Klein Schöppenstedt beschäftigte, zeigten sich zunehmend starke Schneeverwehungen auf den Straßen der Gemeinde. Hierbei war am stärksten der Osten der Gemeinde zwischen Abbenrode, Destedt und Hemkenrode betroffen. Zur Befreiung von in Schneewehen eingeschlossen PKWs waren die Feuerwehren bis in die späten Abendstunden im Einsatz. An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank den zahlreichen Landwirten, die der Feuerwehr stets zur Seite standen. Ohne die landwirtschaftlichen Maschinen wäre oft auch für die Feuerwehr kein Durchkommen mehr gewesen. Dank des Einsatzes von Winterdienst, Landwirtschaft und Feuerwehr kamen keine Menschen ernsthaft zu Schaden.
Teilweise bleiben die Verkehrseinschränkungen durch Schneewehen voraussichtlich das Wochenende über bestehen. Vor allem die Straße zwischen Lucklum und Hemkenrode ist weiterhin betroffen.
Daher appelliert die Feuerwehr an alle Mitbürger und Mitbürgerinnen: Lassen Sie nach Möglichkeit das Auto stehen und genießen Sie die weißen Landschaften von zuhause aus.


Text & Bilder: Gemeindefeuerwehr Cremlingen, A. Lattenstein.

Schnee, Schnee, Schnee!

Autobahnen im Braunschweiger Umland

09.01.25

Verkehr liegt vielerorts brach

An mehreren Stellen im Autobahnnetz der Region Braunschweig blockieren LKW die Fahrbahnen und Auffahrten.

Unter anderem wurde sogar das THW zur Bergung liegengebliebener Fahrzeuge hinzugezogen.

Die Autobahnmeistereien im Großraum Braunschweig können sich aktuell nur auf die Hauptfahrstreifen der Autobahnen konzentrieren, um diese freizuhalten.

Fahrten sollten möglichst vermieden werden.

Verkehrsteilnehmende auf den Autobahnen werden aufgefordert, Räumfahrzeuge nicht zu überholen.

Großraum- und Schwertransporte sowie Gefahrguttransporte sollten Parkplätze anfahren.

Auch die Autobahnpolizei Braunschweig ist heute mit doppelter Personalstärke im Einsatz.