Freitag, April 3, 2026

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Stärkung der regionalen Landwirtschaft unabdingbar – Landvolk regt konkrete Änderungen und Unterstützung an

Braunschweig, 20. Januar 2026. Im Nachgang zu einem sehr konstruktiven Gespräch mit dem Vorstand des Niedersächsischen Landvolk Braunschweiger Land e. V. erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete und amtierende Vorsitzende des Bundestagesausschusses für Recht und Verbraucherschutz, Carsten Müller:

„Die Landwirtschaft ist stärker zu unterstützen und braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Für die landwirtschaftliche Zukunft in der Region müssen sehr konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Wir haben einiges zu tun.“

Die landwirtschaftlichen Betriebe in unserer Region leiden unter überbordenden bürokratischen Anforderungen. Der Abbau muss jetzt angepackt werden. So sind Entlastungen im Bereich des Pflanzenschutzes dringend erforderlich. Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. Oktober 2025 setzt das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium den Vollzug der zusätzlichen düngerechtlichen Auflagen in den roten (nitratbelasteten) und gelben (eutrophierten) Gebieten bis auf Weiteres aus. Diese Rechtsunsicherheit muss dringend auf Bundesebene geklärt werden. Der Vorsitzende des Landvolk Braunschweiger Land, Karl-Friedrich Wolff von der Sahl erklärt dazu: “Wir begrüßen die Entscheidung als wichtigen Schritt hin zu rechtskonformen und praxistauglichen Regelungen. Damit es aber auch dazu kommt, bitten wir gleichermaßen um die Unterstützung unserer Abgeordneten der Region an einer Lösung im Sinne der landwirtschaftlichen Familienbetriebe mitzuwirken.“

Deutlich kritisiert wurden die Neuregelung zur Abwasserverregnung, weil sie mit neuer Bürokratie einherging. Unterstützt wird daher die Anregung einer gutachterlichen Stellungnahme zum Wasserkreislauf und dem möglichen Nährstoffeintrag in der Region Braunschweig, die eine belastbare Grundlage für den Abbau von bürokratischen Hemmnissen bildet.

Einigkeit bestand im Gespräch bei der geplanten ‚Wiedervernässung‘ des Landschaftsschutzgebietes ‚Großes Bruch‘, bei der zwingend die Expertise der Landwirtinnen und Landwirte zu berücksichtigen ist. Der Schutz von Feuchtbiotopen und Lebensräumen für den Erhalt bestandsbedrohter Arten wird nur miteinander und abgestimmt erfolgreich sein.

Gemeinsam unterstützt wird die geplante Ansiedlung des kanadische Lebensmittelkonzerns McCain im Hohenhamelner Ortsteil Mehrum im Landkreis Peine. Die geplante innovative und nachhaltige Fabrikanlage für Pommes bietet der gesamten Region eine neue wirtschaftliche Perspektive.

Abschließend werden klare Regelungen für die Absenkung des Schutzstatus des Wolfs für ein anwendbares und nachhaltiges Wolfsmanagement gefordert. Zusätzlich zu den gegenwärtig diskutierten gesetzlichen Änderungen muss die ‚Notwehrfähigkeit‘ berücksichtigt werden. Kommt es zu ‚akuten Angriffen‘ auf Weidetiere müssen klar definierte Entnahmen bei Jungwölfen möglich sein.

Der regelmäßige Dialog mit dem Landvolk ermöglicht, bestehende Regelungen stets zu überprüfen und zu verbessern. Die Landwirtinnen und Landwirte leisten über die Grenzen unserer Region hinaus einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und bei Themen wie Umwelt-, Klima-, Natur- sowie Tier- und Artenschutz. Gemeinsam können zukunftssichernde Maßnahmen im Sinne unserer Gesellschaft umgesetzt werden.

Neues Präsidium derLandessynode

Königslutter. Die braunschweigische Landessynode hat ein neues Präsidium. Bei der konstituierenden Tagung der XIV. Landessynode in Königslutter hat sie am 6. Februar Konrad Baumann, Diplomingenieur aus Sickte, mit 38 Ja- und zwei Nein-Stimmen zum Präsidenten gewählt. Vizepräsidentinnen wurden in offener Abstimmung ohne Gegenstimme Carolin Borggrefe, Richterin am Amtsgericht Goslar aus Braunschweig, und Sonja Achak, Pfarrerin aus Schladen.

Der neuen Landessynode gehören 42 Personen an, 19 Frauen und 23 Männer. 36 Personen wurden in den elf Propsteisynoden der Landeskirche gewählt, sechs Personen wurden von der Kirchenregierung berufen. Das Präsidium leitet die Tagungen und vertritt die Landessynode nach außen. Der Präsident der Landessynode nimmt außerdem beratend an den Sitzungen der Kirchenregierung teil. Die Amtszeit der neuen Landessynode endet nach sechs Jahren am 31. Dezember 2031.

Neues Präsidium (v.l.): Sonja Achak, Konrad Baumann, Carolin Borggrefe.  Foto: Jens Schulze

Auf der Werla bleibt es spannend

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Pressemitteilung

Lenkungsgruppe tagte in Achim

Achim. Anstehende Baumaßnahmen, die Geländepflege, Aktivitäten für den Natur- und Landschaftsschutz sowie Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsplanung – acht Stunden intensive Beratungen zu diesen und anderen Themen prägten die diesjährige Klausurtagung der Lenkungsgruppe Werla. Unter der Leitung von Frank Oesterhelweg beschäftigten sich die Mitglieder beispielsweise mit zwei geplanten Aussichtsplattformen und der weiteren Gestaltung der Kernburg. Die Lenkungsgruppe tagte erstmalig in „Bertas Scheune“ in Achim, wo Inhaberin Julia-Madeleine Lüttge ihre Gäste begrüßte und für eine ansprechende Tagungs-Atmosphäre sorgte.
„Wir werden die Mitglieder unseres Fördervereins sowie die interessierte Öffentlichkeit demnächst über die weiteren Entwicklungen und Planungen für die Werla informieren.
Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Archäologie- und Landschaftspark Kaiserpfalz Werla findet am Dienstag, dem 17. März um 18.30 Uhr im Werlaburgdorfer Sportheim statt.

Photo: Frank Oesterhelweg

Die Mitglieder der Lenkungsgruppe Werla trafen sich in Bertas Scheune in Achim, links im Bild Julia-Madeleine Lüttge

Nordzucker beendet Zuckerproduktion in der Slowakei – Weiterbetrieb des Standorts als Vertriebs- und Logistikzentrum

Braunschweig 

Nordzucker stellt die Zuckerproduktion im slowakischen Trencianská Teplá nach der Kampagne 2025/26 ein und richtet den Standort als Vertriebs- und Logistikzentrum neu aus. Mit dieser strategischen Entscheidung stärkt das Unternehmen die Versorgungssicherheit in Südosteuropa und passt seine Produktionsstruktur an ein herausforderndes Marktumfeld an.

Nordzucker stellt die Zuckerproduktion im slowakischen Trencianská Teplá nach der Kampagne 2025/26 ein und führt den Betrieb als Vertriebs- und Logistikzentrum weiter. Mit dieser Entscheidung reagiert das Unternehmen auf ein herausforderndes Marktumfeld sowie die seit längerer Zeit rückläufige Profitabilität der Rübenzuckerproduktion am slowakischen Standort Trencianská Teplá. Die Versorgung des Marktes in Südosteuropa bleibt durch das Vertriebs- und Logistikzentrum weiterhin sichergestellt. Die Schließung der Zuckerproduktion macht einen Personalabbau unvermeidlich – dieser betrifft etwa die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort.

Herausfordernde Bedingungen am Standort Trencianská Teplá

Die Analyse der vergangenen Jahre zeigt deutlich, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Zuckerherstellung am Standort Trencianská Teplá zunehmend verschlechtert haben. Klimatische Herausforderungen, Schädlingsaufkommen und Pflanzenkrankheiten, höhere Produktionskosten sowie ein Rückgang sowohl der verfügbaren Rübenmengen als auch der Rübenqualität führten zu einer fortlaufend sinkenden Profitabilität. Wachsende Anforderungen zur Dekarbonisierung der Zuckerproduktion sowie begrenzte Möglichkeiten der Effizienzsteigerung verschärften diese Entwicklung.

Konsequente Umsetzung der Strategie Fields for Growth – Intensivierung bestehender Exzellenzprogramme

Im Rahmen der strategischen Ausrichtung Fields for Growth verfolgt Nordzucker das Ziel, den Konzern in einem volatilen Marktumfeld langfristig profitabel aufzustellen, die Kostenstrukturen weiter zu optimieren und die Wirtschaftlichkeit aller Standorte in Europa zu bewerten. „Wir treffen diese Entscheidung mit Blick nach vorn und aus Verantwortung für die langfristige Stabilität und Profitabilität unseres Unternehmens“, betont Lars Gorissen, Chief Executive Officer der Nordzucker AG. Angesichts der Lage am Zuckermarkt mit Überkapazitäten und geringen Margen hat Nordzucker bereits 2025 ein umfassendes Maßnahmenpaket gestartet und dieses 2026 noch ergänzt. So will das Unternehmen aus eigener Kraft die Profitabilität langfristig sichern.

„Mit Blick auf den Markt gilt es, unsere Werkstruktur fortlaufend zu optimieren. So haben wir die Zuckerproduktion in Schweden auf das Werk Örtofta konzentriert und die Flüssigzuckerproduktion in Deutschland am Standort Nordstemmen gebündelt mit dem Ziel, uns an Marktherausforderungen anzupassen und unsere Effizienz zu steigern. Die Transformation unseres Standorts TrenÄianská Teplá ist ein weiterer Schritt, um unsere europäische Produktions- und Logistikstruktur zukunftsfähig auszurichten“, erklärt Alexander Godow, Chief Operating Officer der Nordzucker AG.

Nordzucker

Nordzucker ist einer der weltweit führenden Hersteller von Zucker aus Zuckerrüben und Zuckerrohr. Der Konzern gewinnt Zuckerprodukte in verschiedenen Formen, wie Weißzucker, Rohzucker, Raffinade, Biozucker, Spezialitäten und flüssige Zucker. Darüber hinaus produziert Nordzucker Futtermittel, Melasse, Düngemittel und Kraftstoffe sowie Strom. Im Geschäftsjahr 2024/25 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 2,8 Milliarden Euro. Mit der überarbeiteten Strategie Fields for Growth setzt Nordzucker zwei Schwerpunkte: Zum einen ist dies die Stärkung der Wirtschaftlichkeit des bestehenden Geschäfts mit Investitionen in Nachhaltigkeit und einer Optimierung der Kostenstruktur. Zum anderen strebt Nordzucker weitere Diversifizierung im Rahmen des geplanten Wachstums außerhalb des EU-Zuckermarkts an. Nordzucker setzt sich für Nachhaltigkeit ein, vom Landwirt bis zum Verbraucher, und macht Nachhaltigkeit zu einem integralen Bestandteil des Unternehmens. Nordzucker legt in der Verarbeitung und in der Wertschöpfungskette Wert auf regionalen Anbau, mit kurzen Transportwegen, unter höchsten Qualitäts- und Sozialstandards und mit vollständiger Verwertung der Ackerfrüchte. Ziel ist es, bis spätestens 2050 die gesamte Produktion in den Werken CO2-neutral zu gestalten. Hochwertige Produkte und Dienstleistungen, Wachstumsperspektiven und kontinuierliche Verbesserungen sind die treibende Kraft hinter einem engagierten und internationalen Team von rund 4.100 Mitarbeitern an 19 europäischen und australischen Standorten.

5 Personen kandidieren für das Amt zum Bürgermeister in Wolfenbüttel

Boßeln des Weddeler Heimatvereins: Ein Abenteuer bei kaltem Ostwind

Das erste Highlight des Jahres war unsere alljährliche Boßeltour.

Eine wackere kleine Truppe trotzte dem Wetter und machte sich am 31.01.2026 mit Boßelkugeln und Bollerwagen auf den Weg Richtung Hordorf. Der Schnee knirschte unter den Füßen und der Ostwind pfiff uns um die Ohren. Das hielt die Truppe aber nicht ab und die Stimmung war super. Alle drei gebildeten Mannschaften hatten ihren Spaß, obwohl so manche Kugel in einer Schneewehe landete.

Unterwegs gab es Kakao, Glühwein und Früchtepunsch, sodass man sich ein wenig von innen aufwärmen konnte. Nach gut zwei Stunden Fußmarsch kamen alle durchgefroren und hungrig im Gasthaus Lüddecke an. Bei „Braunkohl und Bregenwurst satt“ und anderen leckeren Gerichten genossen alle die gemütliche Atmosphäre. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die mitgemacht haben.

2026 gibt es wieder viele tolle Events in Cremlingen

Die Mitglieder und Helfer der DGC freuen sich auf ein ereignisreiches Jahr 2026

Am 29.01.2026 fand die Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft Cremlingen e.V. (DGC) statt.

Auf der Tagesordnung standen viele Themen. Unter anderem der Rückblick auf das vergangene Jahr und die Terminabsprachen für Veranstaltungen der Vereine und Gruppen für 2026 waren wichtige Tagesordnungspunkte der Versammlung.

Örtliche Veranstaltungen von Gruppen, die der Dorfgemeinschaft Cremlingen e.V. angehören, können in Zukunft unter dem Dach der DGC abgesichert werden. Dazu wurde ein für das ganze Jahr geltender Vertrag mit der „Öffentlichen“ vereinbart.

Das Bildungs- und Begegnungszentrum Cremlingen (BBZ) wurde im September 2025 eröffnet. Es gibt erste Erfahrungen mit der Nutzung und mit Veranstaltungen. Probleme von ersten Nutzern wurden berichtet und sorgen für Unmut. Die Kritik wurde aufgenommen und inzwischen an die Gemeinde herangetragen. Grundsätzlich ist das BBZ eine echte Bereicherung für die Gemeinde Cremlingen und kann sich zu einem Treffpunkt für viele Menschen der Gemeinde entwickeln. Deshalb wurde ein Gespräch mit der Gemeindeverwaltung vereinbart. Die Dorfgemeinschaft möchte einen aktiven Austausch mit der Gemeinde, um die Situation zu verbessern.

Der Rückblick 2025 hat gezeigt, dass die unterschiedlichen Angebote im Dorf sehr gut angenommen werden. Immer mehr Vereine, Gruppen und Privatpersonen unterstützen die DGC. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen!

Ab 2026 wird es wieder einen Maibaum in der Ortschaft Cremlingen geben. Dank der Förderung durch den Zukunftsfonds Asse, den Beitrag vom Ortsrat Cremlingen und Eigenleistung kann ein neuer Baum angeschafft werden. Am 30.04.2026 ist eine Feier unter dem Maibaum geplant, bei der die Cremlinger Feuerwehr und die Fastnachtsgesellschaft Cremlingen sich bereit erklärt haben, tatkräftig zu unterstützen.

In diesem Jahr wird es in Cremlingen wieder viele weitere Veranstaltungen geben. Die Fastnachtsgesellschaft, die Feuerwehr, die Osterfeuercrew, der Sportverein TuS, die Flohmarktgruppe, die Feldmarkinteressentschaft, der Schützenverein, der Kirchenvorstand, Chöre und viele andere mehr haben Events geplant.

In Kürze kommende Highlights sind:

50 Jahre FGC – Fastnacht vom 14. bis 16. Februar, Dorfputz am 14. März – in diesem Jahr wird auch „Plogging“ (Müllsammeln und Joggen) angeboten, Maibaumaufstellung am 30. April und das Osterfeuer am 5. April.

Weitere Veranstaltungen im Jahresverlauf sind der Dorfflohmarkt am 7. Juni organisiert durch die Cremlinger Flohmarktgruppe, am 20. Juni Wikingerschach vom Schützenverein und der traditionelle Bürgerbrunch am 23.August. Das sind nur einige Beispiele der vielfältigen Angebote.

Alle gemeldeten Veranstaltungen werden auf der Internetseite www.dorfgemeinschaft-cremlingen.de veröffentlicht. Auf der Seite besteht außerdem die Möglichkeit weitere Veranstaltungen zu melden. Schaut nach auf der Internetseite und meldet eure Termine, die noch nicht eingetragen sind!

Alle Mitglieder der Dorfgemeinschaft Cremlingen e.V. freuen sich auf ein schönes, ereignisreiches Jahr mit vielen guten Begegnungen!

Jens Drake zum Doppelhaushalt der Gemeinde Cremlingen 

Pressemeldung

Wer Verantwortung will, muss Vertrauen haben.
In die Menschen, die diese Gemeinde am Laufen halten.

Vertrauen ist kein Wahlkampfwort. Vertrauen zeigt sich, wenn Entscheidungen schwierig werden.

Und genau an diesem Punkt stehen wir gerade.
In Cremlingen geht es um den Doppelhaushalt. Um Zahlen, ja. Vor allem aber geht es um Verantwortung. Um Verlässlichkeit. Und um die Frage, wie wir mit den Menschen umgehen, die tagtäglich für unsere Gemeinde arbeiten.

Ich sage klar: Unsere Verwaltung handelt fachlich, sorgfältig und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger. Punkt.

Der Vorschlag für einen Doppelhaushalt kommt nicht aus der Politik, sondern aus der Verwaltung. Unser Kämmerer hat ihn gut begründet, sachlich erklärt und transparent gemacht. Er tut das aus Verantwortung für Cremlingen. Dafür verdient er Vertrauen. Und Rückendeckung.

Ein Doppelhaushalt ist kein Trick. Er ist ein Werkzeug. Er sorgt dafür, dass wichtige Projekte nicht jedes Jahr neu ins Wanken geraten. Dass geplant werden kann. Dass umgesetzt wird, was wir gemeinsam beschlossen haben. Gerade bei großen Vorhaben wie den Feuerwehrgerätehäusern in Cremlingen und Schandelah ist das entscheidend. Wer dort arbeitet, braucht Verlässlichkeit. Und die bekommen wir nur mit klaren finanziellen Grundlagen.

Natürlich bringt ein Doppelhaushalt auch Unsicherheiten mit sich. Niemand bestreitet das. Aber der Rat verliert dadurch keine Kontrolle. Nachtragshaushalte bleiben möglich. Entscheidungen bleiben möglich. Demokratie bleibt möglich.

Was nicht akzeptabel ist, sind pauschale Zweifel an der demokratischen Arbeit unserer Verwaltung. Wer so argumentiert, verkennt, wie Verwaltung funktioniert. Und trifft am Ende die falschen. Nämlich die Menschen, die morgens aufschließen, Entscheidungen vorbereiten und dafür sorgen, dass diese Gemeinde funktioniert.

Ich will der Bürgermeister der Gemeinde Cremlingen werden, der Verantwortung übernimmt. Der Entscheidungen nicht auf dem Rücken der Verwaltung austrägt. Und der Vertrauen hat in die Menschen, die ihren Job für alle machen. Unabhängig von Parteien, unabhängig vom Wahlkampf.

Darauf können sich die Bürgerinnen und Bürger in Cremlingen verlassen.

Bildunterschrift: Jens Drake – Gemeindebürgermeisterkandidat und Mitglied der SPD Fraktion im Rat der Gemeinde Cremlingen

Doppelhaushalt schwächt demokratische Mitsprache

 

„Europa entscheidet maßgeblich über die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat“

Hannover/Wolfenbüttel, 6. Februar 2026

PRESSEMITTEILUNG

Europa entscheidet maßgeblich über die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat“

MdL Jan Schröder zieht Bilanz nach Brüssel-Reise

Hannover/Wolfenbüttel. Um die wirtschaftliche Zukunft seiner Heimatregion zu sichern, reiste der SPD-Landtagsabgeordnete Jan Schröder Anfang Februar nach Brüssel. Im Kern seiner Gespräche stand die Frage, wie der Landkreis Wolfenbüttel von der europäischen Industrie- und Energiepolitik profitieren kann. Da der Wahlkreis eng mit den industriellen Zentren in Salzgitter, Braunschweig und Wolfsburg verflochten ist, hängen lokale Arbeitsplätze und die Zukunftsfähigkeit der Zulieferbetriebe direkt von den Brüsseler Weichenstellungen ab.

Besonderes Augenmerk legte Schröder auf die Mobilitätswende und den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft. In Terminen mit der EU-Kommission und der Volkswagen AG machte er sich für eine sozial verträgliche Transformation stark, die besonders den vielen Pendlerinnen und Pendlern in seinem Wahlkreis zugutekommt. „Die Anbindung an das europäische Wasserstoff-Kernnetz ist für unsere Region überlebenswichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Industrie langfristig zu wahren“, erklärte Schröder.

Neben politischen Gesprächen nutzte Schröder den Austausch mit der IGBCE sowie informelle Formate in der niedersächsischen Landesvertretung, um den direkten Draht zwischen Hannover, Wolfenbüttel und Europa zu festigen. Schröder kehrt mit der klaren Forderung zurück, dass europäische Richtlinien die Transformation in Niedersachsen aktiv unterstützen müssen, statt sie durch unnötige Bürokratie zu bremsen. „Nur durch starke Netzwerke auf EU-Ebene bleibt die Stimme Wolfenbüttels bei den entscheidenden Zukunftsfragen hörbar“, so Schröder abschließend.

Titelfoto: Ministerpräsident Olaf Lies und der SPD-Landtagsabgeordnete Jan Schröder in der Niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel.

Gemeinsam mit der Delegation des Europaausschusses des Niedersächsischen Landtages: Ministerpräsident Olaf Lies (2. v. l. hinten), der SPD-Landtagsabgeordnete Jan Schröder (hinten Mitte) sowie Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung (vorne Mitte).

Das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus wachhalten

Pressemitteilung  –  Wolfenbüttel, 05.02.2025

Der 27. Januar wird nicht nur in Deutschland als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Seit der Einführung durch Bundespräsident Roman Herzog 1996 ist er in Deutschland ein gesetzlich verankerter Gedenktag. Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit. Über eine Million Menschen, überwiegend jüdischen Glaubens, wurden hier industriell ermordet. In der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages am 27. Januar 2015 sagte

Bundestagspräsident Norbert Lammert : „Wir gedenken der Entrechteten, Gequälten und Ermordeten: der europäischen Juden, der Sinti und Roma, der Zeugen Jehovas, der Millionen verschleppter Slawen, der Zwangsarbeiter, der Homosexuellen, der politischen Gefangenen, der Kranken und Behinderten, all derer, die die nationalsozialistische Ideologie zu Feinden erklärt und verfolgt hatte. Wir erinnern auch an diejenigen, die mutig Widerstand leisteten oder anderen Schutz und Hilfe gewährten.“

Gemeinsam mit dem Landratskandidaten Leo Pröttel und der Bürgermeisterkandidatin für Wolfenbüttel Lena Krause besuchte die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Greta Garlichs die Gedenkstätte des KZ Schandelah. Hier erzählte ihnen Dr. Diethelm Krause-Hotopp die Geschichte des Lagers, das vom Mai 1944 bis April 1945 bestand. Über 800 Gefangene aus 15 verschiedenen Ländern mussten hier unter schwerer körperlicher Arbeit das Lager aufbauen und Ölschiefer abbauen, aus dem Öl gewonnen werden sollte. Aufgrund von Misshandlungen, Erschießungen, schlechter Ernährung und mangelnder Winterbekleidung starben ca. 200 Menschen. Seit 1982, initiiert von der GRÜNEN Bürgerliste, finden hier jährlich wiederkehrend Gedenkfeiern statt. „Als Landrat werde ich mich dafür einsetzen, dass die Gemeinde Cremlingen die nötige Unterstützung erhält, um diese Gedenkstätte weiterhin in einem würdigen Zustand zu unterhalten“, so Landratskandidat Leo Pröttel.


Foto (Henning Kramer): Die GRÜNEN gedachten der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft auf der Gedenkstätte des KZ Schandelah:  v.l..n.r.: Lena Krause, Dr. Diethelm Krause-Hotopp, Greta Garlichs, Leo Pröttel