Freitag, April 3, 2026

Start Blog Seite 30

Cremlingen: Ortsbürgermeister für Doppelhaushalt

Pressemeldung: Ratsgruppe SPD + Grüne

Cremlingen. Im Rahmen der Beratungen zum Haushalt der Gemeinde Cremlingen sprechen sich die Ortsbürgermeister der Ortschaften Abbenrode, Cremlingen, Destedt, Gardessen, Hordorf, Schandelah und Weddel klar für die Verabschiedung eines Doppelhaushalts aus.

Ein zweijähriger Haushaltsplan bietet den Ortschaften Planungssicherheit und gewährleistet, dass – sollte eine Genehmigung durch die Kommunalaufsicht erforderlich werden – lediglich ein Haushaltsjahr von Einschränkungen betroffen wäre.

Die Erfahrungen aus der vergangenen Wahlperiode haben gezeigt, welche Auswirkungen verzögerte Genehmigungsprozesse haben können: Vor zwei Jahren konnten die Ortsräte ihre Arbeit erst ab Juni wieder vollumfänglich aufnehmen, da bis dahin eine Haushaltssperre bestand.

Für die Arbeit der Ortsräte ist die zeitnahe Freigabe der finanziellen Mittel ein unverzichtbares Instrument und trägt zum Bürokratieabbau bei. Dies betonen auch die Ortsbürgermeister aus den Reihen der SPD sowie von Bündnis 90/Die Grünen.
„Für Schandelah bedeutet der Doppelhaushalt vor allem Verlässlichkeit. Mit klarem Finanzrahmen über zwei Jahre können wir wichtige Projekte ohne unnötige Verzögerungen umsetzen – direkt zum Nutzen unserer Bürgerinnen und Bürger“, so Daniel Bauschke, OBM Schandelah.

Die finanziellen Mittel der Ortsräte wirken unmittelbar vor Ort: Sie kommen ohne Umwege direkt den Bürgerinnen und Bürgern unserer Ortschaften zugute. Gerade deshalb unterstützen wir Ortsbürgermeister ausdrücklich den von der Verwaltung vorgelegten Vorschlag eines Doppelhaushalts.

Ein zweijähriger Haushalt stärkt die kommunale Handlungsfähigkeit, sichert verlässliche Rahmenbedingungen und ermöglicht es uns, lokale Projekte ohne unnötige Verzögerungen umzusetzen. Aus kommunalpolitischer Verantwortung heraus ist die Zustimmung zum Doppelhaushalt daher folgerichtig und im besten Interesse unserer Ortschaften.

Daniel Bauschke, Reinhold Briel, Holger Dietze, Jens Drake, Harald Koch, Dr. Diethelm Krause Hotopp und Burkhard Wittberg.

SSV Weddel bei der Kreismeisterschaft 2026

0

Am Wochenende vom 7. und 8. Februar traten fünf Schützinnen und Schützen unseres Vereins bei der Kreismeisterschaft in Braunschweig an. Dort stellten sie sich der Konkurrenz aus dem Kreisgebiet und konnten in ihren Klassen anerkennenswerte Ergebnisse erzielen.

Luftgewehr Freihand:

Marcel Wesche knüpfte an seinen Erfolg aus dem Vorjahr an und erreichte erneut den 3. Platz. Damit stand er wieder auf dem Podium.

Timur Lodyga zeigte ebenfalls eine gute Leistung und belegte den 5. Rang.

Lena Wesche sicherte sich mit einer ordentlichen Trefferquote den 12. Platz von vielen Gegnern.

Luftgewehr Auflage:

Ilona und Detlef Walther gingen in der Auflagedisziplin an den Start. Für eine Platzierung im vorderen Feld reichte es diesmal nicht, dennoch konnten beide wertvolle Wettkampferfahrung sammeln.

Unabhängig von der Platzierung ist jede Teilnahme ein Erfolg. Sich dem Leistungsvergleich zu stellen, erfordert Einsatz und Entschlossenheit. Ob im oberen oder unteren Tabellenbereich, wer antritt, gehört dazu. Es zählen die Erfahrung und die besondere Atmosphäre eines Wettkampfs.

René Langenkämper

Kreisverkehr – eine gute Lösung

0

Pressemeldung:  CDU/FDP-Gruppe im Sickte Gemeinderat

In den letzten Jahren sind im Wolfenbütteler Gebiet einige neue Kreisverkehre gebaut worden. Besonders wichtig war dabei die dadurch entschärfte Apelnstedter Kreuzung, so dass dieser Bereich deutlich sicherer wurde.

Ein neuralgischer Punkt in bezug auf die Verkehrsregelung ist jetzt schon die Kreuzung zwischen der Schöniger Straße und der Straße An der Wabe am westlichen Ortsausgang von Sickte. Dies gilt besonders morgens und nachmittags durch den Berufsverkehr. Künftig dürfte man noch mit einer Zunahme des PKW- und LKW-Verkehrs rechnen. Dazu erklärte Stefan Fenner, der Sprecher der CDU/FDP-Gruppe: „Die Gemeinde Sickte plant in dem genannten Kreuzungsbereich westlich der Straße Wilhelmshöhe ein größeres Gewerbegebiet zu erschließen. Wir gehen davon aus, dass dieses Areal schon wegen der Nähe zur A 39 attraktiv sein wird und folglich Auswirkungen auf die Verkehrsbelastung haben wird.“ Daher sei es sinnvoll, diesen Kreuzungsbereich durch den Bau eines Kreisverkehrs zu entlasten, begründete Fenner die Zustimmung seiner Gruppe zum entsprechenden Vorschlag der Verwaltung.

„Wir haben uns auch mit einer möglichen Ampelanlage für die Kreuzung befasst, haben jedoch diese Idee wieder verworfen, schon allein deshalb, weil künftig die Kreuzung Bahnhofstraße/Schöninger Straße durch eine Ampel geregelt werden soll“, führte dazu Dr. Manfred Bormann, der tellvertretende Bürgermeister aus. Zwei Ampelanlagen kurz hinter einander seien für den Verkehrsfluss eher hinderlich.

Manfred Bormann

Foto (privat): Beim künftigen Kreisel; v. l.: Stefan Fenner, Ernie Grieshaber, Katja Bode, Melanie Klupp, Bodo Wutschel, Dr. Manfred Bormann (alle CDU)

Frage der Windkraft in Cremlingen ist längst geklärt – SPD entdeckt das Thema erst jetzt

Von Seiten der SPD-Ratsmehrheit wird derzeit der Eindruck erweckt, die Frage nach Windkraftflächen in Cremlingen müsse erst im kommenden Gemeinderat im März entschieden werden. Tatsächlich ist die Position der CDU-Ratsfraktion und des CDU-Gemeindeverbandes zu diesem Thema seit über einem halben Jahr öffentlich bekannt, klar formuliert, früh in der Gemeinde kommuniziert und nachvollziehbar begründet.

Der CDU-Gemeindeverband Cremlingen und die CDU-Ratsfraktion haben im Spätsommer 2025 frühzeitig deutlich gemacht, dass sie keine Flächen für Windkraft in der Gemeinde sehen. Grundlage dafür war und ist die Regionalplanung des Regionalverbandes Großraum Braunschweig, die aus guten Gründen keine entsprechenden Flächen in Cremlingen vorsieht. Ausschlaggebend sind unter anderem nicht ausreichende Abstände zur Wohnbebauung, der Schutz sensibler Naturbereiche und der Erhalt des Landschaftsbildes.

Diese Haltung hat die CDU auch formal in die Ratsarbeit eingebracht. Bereits Anfang September 2025 stellte die CDU im Gemeinderat einen Änderungsantrag zur Verwaltungsvorlage mit dem klaren Ziel, die Planungen des Regionalverbandes als verbindlich anzusehen. Damit wurde frühzeitig deutlich gemacht, dass es aus Sicht der CDU keine kommunalen Sonderwege bei der Ausweisung von Windkraftflächen geben soll.

Wir haben unsere Haltung nicht erst in den letzten Wochen entwickelt“, erklärt der CDU- Gemeindeverbandsvorsitzende Daniel Eimers. „Unsere Linie war früh klar: Lebensqualität schützen statt Windkraft-Experimente in unserer Heimat.“ Aus Sicht der CDU hätte der Gemeinderat dieses Ergebnis bereits vor einem halben Jahr festhalten können. „Das hätte vielen Menschen frühzeitig Sicherheit gegeben. Gerade in Schandelah hätten viele über Weihnachten ruhiger schlafen können“, so Eimers. „Stattdessen hat die Ratsmehrheit aus SPD und Grünen immer wieder für eine Verschiebung des Beschlusses gesorgt und damit unnötig Zeit und Vertrauen verspielt.“

Mit einem gewissen Schmunzeln nehmen CDU-Gemeindeverband und CDU-Ratsfraktion zur Kenntnis, dass nun so getan wird, als sei die Entscheidungslage neu oder noch offen. „Verlässliche Politik bedeutet, Dinge nicht unnötig hinauszuzögern“, betont Eimers. „Die Menschen erwarten Klarheit, Geradlinigkeit und Sicherheit und keine politischen Schleifen.“

Nach der letzten Sitzung des Umweltausschusses kamen aus den Reihen der SPD erstmals Signale, das Thema gemeinsam mit einem Antrag im Gemeinderat abschließen zu wollen. Dieser Ansatz trifft bei der CDU-Ratsfraktion ausdrücklich auf offene Ohren. Gleichzeitig bleibt festzuhalten: Dieser Schritt hätte schon vor Monaten erfolgen können. Den Bürgerinnen und Bürgern wäre auf diese Weise viel unnötige Unsicherheit erspart geblieben.

Der Rückhalt für den Kurs der CDU wurde bereits im vergangenen Jahr deutlich. CDU-Vorstandsmitglied Volker Brandt brachte im Rahmen der sehr gut besuchten Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative „Transparenz für Schandelah“ im vergangenen November das große Verständnis der CDU Cremlingen für die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner vor einem möglichen Windpark in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ausdruck. Der direkte Austausch mit den Betroffenen war und ist für die CDU Cremlingen ein zentraler Bestandteil der Entscheidungsfindung.

Auch auf Ortsebene war die Haltung eindeutig. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende und stellvertretende Ortsbürgermeister von Schandelah, Frank Denecke, verweist auf die frühe Positionierung im Ortsrat. „Als das Thema in Schandelah aufkam, haben wir als CDU- Fraktion im Ortsrat offen darüber beraten und uns schon vor Monaten klar gegen die Errichtung von Windkraftanlagen ausgesprochen“, so Denecke. „Die Sorgen der Menschen waren deutlich und die möglichen Auswirkungen auf unsere Ortschaft wären erheblich.“

Für den CDU-Gemeindeverband Cremlingen und die CDU-Ratsfraktion steht fest: Die Entscheidung gegen Flächen für Windkraftanlagen ist richtig, nachvollziehbar und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger. Jetzt geht es darum, diesen Kurs konsequent zu vertreten und den Menschen die Sicherheit zu geben, die sie zu Recht erwarten und auf die sie einen Anspruch haben

Bildunterschrift: Daniel Eimers, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Cremlingen  – Foto: privat

Die CURT MAST Jägermeister STIFTUNG stellt ihr diesjähriges Förderprogramm vor

Pressemitteilung – Fotos: Astrid zu Höne

Wolfenbüttel, 09.02.2026 – Auch 2026 setzt die CURT MAST Jägermeister STIFTUNG ihre vielfältigen Förderaktivitäten im Stadt- und Landkreis Wolfenbüttel fort und unterstützt in diesem Jahr die folgenden Projekte:

Die Förderprojekte 2026
Kultur
 Bürgerverein Gielde e.V. – Brückenfest
 Herzog August Bibliothek – Preisverleihung Künstlerbuch 2026
 Kunstverein Wolfenbüttel e.V. – Eindruck-Ausdruck-Experimente IV
 Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH -Ein Leihflügel für die Region
 Männergesangverein Veltheim/Ohe – Kauf von neuen Sakkos
 Spielmannszug Wolfenbüttel – Uniformjacken
 MOCT-Brücke der Freundschaft e.V. – Studentenbesuch aus der Ukraine – Ausflug nach
Wolfenbüttel

Religion
 Kirchengemeinde Wetzleben – Restaurierung der historischen Kirchenglocke

Soziales
 Evangelische Familienbildungsstätte Wolfenbüttel – FamilienHalt – Zeit für Kinder
 Gymnasium Große Schule – Lizenz für Schul-Plattform/App „Buzzard“
 Gymnasium Große Schule – Schulchronik 2025/2026
 Weihnachts-Wunschbaum-Aktion
 DRK Ortsverein Wolfenbüttel e.V. – Bekleidung für das Jugendrotkreuz
 DRK Schöppenstedt e.V. – Aktionstag: Schöppenstedt packt an! – Fit für den Notfall
 Elterninitiative Hubertusstraße – Aufbewahrungskiste für Sandspielzeug
 Freiwillige Feuerwehr Halchter – Anschaffung eines Anhängers
 Jugendfeuerwehr Gemeinde Haverlah – Anschaffung eines Anhängers
 Förderverein Grundschule Kissenbrück e.V. – Mitmachzirkus Dobbelino
 Henriette-Breymann-Gesamtschule – Schulsanitätsdienst
 Kinder- und Familienzentrum Karlstraße – Elterncafé im Grünen
 Bildungszentrum Landkreis Wolfenbüttel – Bücherbus – Medienausstattung Kinderbibliothek

Sport
 „Löwenschule“ mit Basketball Löwen Braunschweig – Basketball-AG´s an Grund- und
weiterführenden Schulen in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel
 MTV Wolfenbüttel – Stufenbarren für die Turnabteilung
 Schützenverein Gustedt – Lichtpunkt-Pistole für die Jugend
 Schützenbrüderschaft Hornburg – Pressluftgewehr
 Schützenverein Timmern – Pressluftgewehr
 Fußballförderverein Assealm – Neugestaltung des Fußbodens im Sportheim
 Schützenverein Wendessen – Erneuerung der Kleinkaliber-Schießanlage

 Schützengesellschaft Roklum – Lichtpunkt-Schießanlage für die Jugend

Umwelt/Tierschutz
 Förderkooperation „Loki Schmidt trifft Curt Mast – Stiftungen für den Naturschutz im Landkreis
Wolfenbüttel“:
– NABU Kreisgruppe Wolfenbüttel e. V. – NAJU-Gruppe – „Kinder entdecken die Natur“
– BUND Kreisgruppe Wolfenbüttel – „Team Wildnis“
– BUND Kreisgruppe Wolfenbüttel – „Wildes Klassenzimmer“
– NABU Kreisgruppe Wolfenbüttel e. V. – Streuobstwiese Kirschenberg
– Jägerschaft Wolfenbüttel – Umwandlung von Ackerflächen in Blühflächen
– Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbütte – Green Nudging
 Zukunftspreis Wolfenbüttel 2026 in Kooperation mit Stadt Wolfenbüttel, Landkreis Wolfenbüttel, Stiftung Zukunftsfonds Asse und Ostfalia – Hochschule für angewandte Wissenschaften

Einsendung von neuen Projektanträgen

Wie auch in den Vorjahren freut sich die CURT MAST Jägermeister STIFTUNG schon jetzt über neue Projektideen für 2027 bzw. Hinweise auf aktuelle Brennpunkte und bittet darum, entsprechende Förderanträge spätestens bis zum 01. Oktober 2026 einzusenden. Antragsformulare können über die Internetseite www.curt-mast.de abgerufen werden. Über sämtliche Anträge wird im Rahmen einer Stiftungssitzung Ende des Jahres entschieden.

Förderanträge im Bereich Natur- und Umweltschutz werden im Rahmen unserer Förderkooperation mit der Loki Schmidt Stiftung abgewickelt und können ganzjährig eingereicht werden. Für weitere Informationen zur Förderung und Antragstellung steht Frau Dr. Maike Hinze unter der E-Mailadresse projektfoerderung@loki-schmidt-stiftung.de oder telefonisch unter +49 176 – 978 716 93 zur Verfügung.

„Das ehrenamtliche Engagement in unserer Region ist nach wie vor beeindruckend und unverzichtbar. Menschen, die sich mit Zeit, Verantwortung und Herzblut für andere einsetzen, leisten einen unschätzbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagt Manja Puschnerus, Vorständin der CURT MAST Jägermeister STIFTUNG. „Mit unserem Förderprogramm möchten wir dieses Engagement sichtbar würdigen und all jenen danken, die unsere Gemeinschaft jeden Tag ein Stück stärker machen.“

Über die CURT MAST Jägermeister STIFTUNG
Die CURT MAST Jägermeister STIFTUNG wurde im November 2003 von Annemarie Findel-Mast gegründet und hat seither über 700 Projekte aus den Förderbereichen Kultur, Soziales, Sport, Religion sowie Umwelt-/Tierschutz im Stadt- und Landkreis Wolfenbüttel gefördert.

SPD Destedt startet geschlossen in die kommunalpolitische Arbeit

Destedt. Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung hat die SPD Destedt wichtige personelle und inhaltliche Weichen für die kommenden Monate gestellt. Besonderer Höhepunkt des Abends war die Vorstellung von Jens Drake als Kandidat für das Amt des Gemeindebürgermeisters.

Drake stellte sich den Anwesenden unter dem Leitgedanken „Erfahrung und neuer Wind“ vor und betonte die große Bedeutung des Ehrenamts für das Zusammenleben in der Gemeinde. „Die Vereine sind der Motor in unserer Gemeinde“, erklärte er und hob hervor, wie wichtig eine verlässliche Unterstützung der Vereinsarbeit durch die Kommunalpolitik sei.

Bei der turnusmäßigen Wahl des Vorstandes zeigte sich die Geschlossenheit des Ortsvereins: Der bisherige Vorstand (Th. Klusmann, M. Böhnig, A. Hettwer und A. Schultz) wurde ohne Gegenstimmen einstimmig wiedergewählt. Dies wurde als Ausdruck des Vertrauens in die bisherige Arbeit und als gutes Signal für die kommenden Aufgaben gewertet.

Inhaltlich beschäftigte sich die Versammlung zudem mit der Erarbeitung eines kommunalen Parteiprogramms. Die Ideensammlung wurde begonnen und gliedert sich aktuell in acht zentrale Themenbereiche. Darüber hinaus wurden die unterschiedlichen Bedürfnisse und Herausforderungen der vier Ortsteile (Abbenrode, Destedt, Hemkenrode, Schulenrode) umrissen, die in die weitere Programmarbeit einfließen sollen.

Mit klaren personellen Entscheidungen und dem Start der inhaltlichen Arbeit sieht sich der Ortsverein der SPD in Destedt gut aufgestellt für die kommenden kommunalpolitischen Herausforderungen.

Foto : privat Text: privat A. Hettwer

von vorne: Andreas Hettwer, Thomas Klusmann (1. Vorsitzender) Matthias Böhnig (2. Vorsitz.) Axel Schultz,

Aus Ideen wird Geschichte: DDD-Projekt endet in Remlingen mit Kalenderveröffentlichung

Pressemeldung

Remlingen. Wenn Menschen bei Kaffee und Kuchen zusammenkommen und alte Fotos auf den Tisch legen, entstehen mehr als Erinnerungen – es entstehen Geschichten. Genau daraus ist der Kalender „Remlingen, ein Dorf erzählt“ entstanden, den das Remlinger Ehrenamtsteam nun der Öffentlichkeit vorstellt.

Am Anfang stand ein ungewöhnliches Kennenlernen. Bei einem sogenannten „Speed-Dating“ traf das Remlinger Ehrenamtsteam auf sechs Künstler*innen. Am Ende wurde gematcht und Remlingen entschied sich für die Zusammenarbeit mit der Schriftstellerin Kathrin Lange. Was damals noch wie eine Idee klang, wurde nach und nach zu einem Projekt, dessen Ergebnis das Team selbst überraschte: der Kalender „Remlingen, ein Dorf erzählt“.

Nach einer Einführung durch Kathrin Lange, wie sogenannte Erzählcafés gestaltet werden können, organisierte die Gruppe eigenständig vier Treffen mit Kaffee, Kuchen und viel Zeit zum Zuhören. Menschen unterschiedlicher Generationen kamen zusammen, brachten alte Fotos mit und erzählten aus ihrem Leben im Dorf: vom Alltag, von besonderen Momenten, von dem, was Remlingen ausmacht. Aus dem Rohmaterial von Mitwirkenden aus Remlingen-Semmenstedt entstanden nach und nach literarische Texte. Die Ehrenamtlichen sichteten, ordneten und überarbeiteten die Geschichten und verwandelten Erinnerungen in kleine Erzählungen für den Kalender. So wurde aus vielen einzelnen Stimmen ein gemeinsames Bild der Dorfgeschichte.

Für die Gestaltung des Kalenders arbeitete das Remlinger Ehrenamtsteam mit dem Grafikdesigner Merlin Noack zusammen. Bildauswahl, Typografie und Layout wurden gemeinsam entwickelt und in mehreren Runden verfeinert. So entstand ein hochwertiger Kalender, der Geschichten und Fotografien miteinander verbindet und zugleich praktische Informationen über Remlinger Vereine und Anlaufstellen enthält. Ein Ergebnis, auf das das Team heute mit spürbarem Stolz blickt. Viele hätten zu Beginn nicht gedacht, dass etwas so Schönes daraus entstehen würde.

Im Rahmen des letzten Ehrenamtstreffens wurde der Kalender schließlich offiziell an Samtgemeindebürgermeister Herr Neumann und Bürgermeister der Gemeinde Remlingen-Semmenstedt Herr Rollwage als sichtbares Projektergebnis und zugleich als feierlicher Abschluss überreicht.

Der Kalender ist nicht als klassisches Produkt gedacht, sondern als Zeichen des Miteinanders im Dorf. Er wird als Willkommensgruß für neue Bürger*innen, als Geschenk für Jubilare und als Dankeschön für alle Beteiligten weitergegeben. Damit macht er sichtbar, was entstehen kann, wenn Menschen sich zusammentun, Ideen entwickeln und Verantwortung füreinander übernehmen, und soll nicht nur Erinnerungen bewahren, sondern auch den Zusammenhalt im Dorf stärken und neue Begegnungen ermöglichen. Mit „Remlingen, ein Dorf erzählt“ hat das Ehrenamtsteam nicht nur Geschichten gesammelt, sondern ein Zeichen gesetzt, dass sich im Kleinen viel bewirken lässt.

Der Kalender entstand im Rahmen der Teilnahme am Projekt „Denk Dein Dorf… und darüber hinaus!“, das von der AWO-Freiwilligenagentur Elm-Asse gemeinsam mit der Servicestelle Kultur des Landkreises Wolfenbüttel begleitet wurde. Als Teil des bundesweiten Förderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ verfolgt das Projekt das Ziel, ehrenamtliche Strukturen zu stärken und Dorfgemeinschaften dabei zu unterstützen, eigenständig kulturelle Projekte zu entwickeln und umzusetzen.

Feuerwehreinsatz in der Gemeinde am 09.02.2026

Die Freiwillige Feuerwehr Hemkenrode informiert:

Wir waren heute Nachmittag im Einsatz. Ein Pkw Fahrer erlitt während der Fahrt ein gesundheitliches Problem und verlor dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab, rollte eine Böschung hinunter und blieb schließlich in einem Gebüsch stehen.
Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt.
Auf die Situation aufmerksam wurde die Rettungsleitstelle durch einen automatischen E Call, der über das Mobiltelefon ausgelöst wurde.
Vor Ort mussten wir feststellen, dass es sich bei dem Verunfallten um ein Mitglied unserer Einsatzabteilung handelte. Das hat die Situation noch einmal besonders und auch emotional gemacht. Umso erleichterter sind wir, dass es bei leichten Verletzungen geblieben ist.
Auf diesem Weg wünschen wir unserem Kameraden noch einmal alles Gute und eine schnelle Genesung.

„Das Wandern ist des Müllers Lust …“ – Gemeindekommando auf Braunkohlwanderung

Mönchevahlberg. Bewegung an der frischen Luft und geselliges Beisammensein standen am Sonntag, den 8. Februar, im Mittelpunkt der diesjährigen Braunkohlwanderung des Gemeindekommandos der Feuerwehren der Samtgemeinde Sickte. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung und versammelten sich am Schützenhaus in Mönchevahlberg.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Ortsbrandmeister Joachim Rentsch begab sich die Gruppe auf eine etwa acht Kilometer lange Wanderstrecke durch die heimische Landschaft der Asse. Bei winterlichen Bedingungen führte der Weg über Wald- und Feldwege, die stellenweise matschig waren und noch Schnee aufwiesen.

Für das leibliche Wohl war auch unterwegs gesorgt: Auf halber Strecke legten die Wanderer eine Pause ein, bei der warme Getränke zur Stärkung gereicht wurden. Gut aufgewärmt ging es anschließend in den zweiten Abschnitt der Tour. Nach einer weiteren Etappe folgte eine zweite Rast, bei der erneut heiße Getränke für neue Energie sorgten.

Im Anschluss führte der Weg direkt zurück zum Schützenhaus. Dort angekommen, konnten sich die Teilnehmenden zunächst mit kühlen Getränken erfrischen, bevor das gemeinsame Essen serviert wurde. Traditionell wurde ein deftiges Braunkohlessen mit Kartoffeln, Bregenwurst und Fleisch gereicht, das bei allen großen Anklang fand.

Die Braunkohlwanderung bot damit nicht nur Gelegenheit zur Bewegung, sondern stärkte auch den kameradschaftlichen Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehren der Samtgemeinde Sickte – ein gelungener Tag für alle Beteiligten. khe

Stärkung der regionalen Landwirtschaft unabdingbar – Landvolk regt konkrete Änderungen und Unterstützung an

Braunschweig, 20. Januar 2026. Im Nachgang zu einem sehr konstruktiven Gespräch mit dem Vorstand des Niedersächsischen Landvolk Braunschweiger Land e. V. erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete und amtierende Vorsitzende des Bundestagesausschusses für Recht und Verbraucherschutz, Carsten Müller:

„Die Landwirtschaft ist stärker zu unterstützen und braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Für die landwirtschaftliche Zukunft in der Region müssen sehr konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Wir haben einiges zu tun.“

Die landwirtschaftlichen Betriebe in unserer Region leiden unter überbordenden bürokratischen Anforderungen. Der Abbau muss jetzt angepackt werden. So sind Entlastungen im Bereich des Pflanzenschutzes dringend erforderlich. Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. Oktober 2025 setzt das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium den Vollzug der zusätzlichen düngerechtlichen Auflagen in den roten (nitratbelasteten) und gelben (eutrophierten) Gebieten bis auf Weiteres aus. Diese Rechtsunsicherheit muss dringend auf Bundesebene geklärt werden. Der Vorsitzende des Landvolk Braunschweiger Land, Karl-Friedrich Wolff von der Sahl erklärt dazu: “Wir begrüßen die Entscheidung als wichtigen Schritt hin zu rechtskonformen und praxistauglichen Regelungen. Damit es aber auch dazu kommt, bitten wir gleichermaßen um die Unterstützung unserer Abgeordneten der Region an einer Lösung im Sinne der landwirtschaftlichen Familienbetriebe mitzuwirken.“

Deutlich kritisiert wurden die Neuregelung zur Abwasserverregnung, weil sie mit neuer Bürokratie einherging. Unterstützt wird daher die Anregung einer gutachterlichen Stellungnahme zum Wasserkreislauf und dem möglichen Nährstoffeintrag in der Region Braunschweig, die eine belastbare Grundlage für den Abbau von bürokratischen Hemmnissen bildet.

Einigkeit bestand im Gespräch bei der geplanten ‚Wiedervernässung‘ des Landschaftsschutzgebietes ‚Großes Bruch‘, bei der zwingend die Expertise der Landwirtinnen und Landwirte zu berücksichtigen ist. Der Schutz von Feuchtbiotopen und Lebensräumen für den Erhalt bestandsbedrohter Arten wird nur miteinander und abgestimmt erfolgreich sein.

Gemeinsam unterstützt wird die geplante Ansiedlung des kanadische Lebensmittelkonzerns McCain im Hohenhamelner Ortsteil Mehrum im Landkreis Peine. Die geplante innovative und nachhaltige Fabrikanlage für Pommes bietet der gesamten Region eine neue wirtschaftliche Perspektive.

Abschließend werden klare Regelungen für die Absenkung des Schutzstatus des Wolfs für ein anwendbares und nachhaltiges Wolfsmanagement gefordert. Zusätzlich zu den gegenwärtig diskutierten gesetzlichen Änderungen muss die ‚Notwehrfähigkeit‘ berücksichtigt werden. Kommt es zu ‚akuten Angriffen‘ auf Weidetiere müssen klar definierte Entnahmen bei Jungwölfen möglich sein.

Der regelmäßige Dialog mit dem Landvolk ermöglicht, bestehende Regelungen stets zu überprüfen und zu verbessern. Die Landwirtinnen und Landwirte leisten über die Grenzen unserer Region hinaus einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und bei Themen wie Umwelt-, Klima-, Natur- sowie Tier- und Artenschutz. Gemeinsam können zukunftssichernde Maßnahmen im Sinne unserer Gesellschaft umgesetzt werden.