Samstag, April 4, 2026

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Zielsicher zum Weddeler Hof

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Zur Abwechslung mal kein Übungsschießen, keine Zielscheiben und noch eine Runde konzentrieren. Stattdessen stand am Freitag, den 20. Februar, etwas ganz anderes auf dem Programm. Jugendleiterin Katrin und unser Vorsitzender René begleiteten die drei Jugendlichen in den Weddeler Hof zum Abendessen. Ein Wunschziel der Jugend selbst. Das war eine gute Wahl, wie sich schnell herausstellte. Dort wurde ausgiebig geschlemmt und fröhlich geplaudert. Nebenbei ging es natürlich auch um vergangene Aktionen, neue Ideen und die großen Zukunftspläne unserer Nachwuchsschützen. Und auch wenn alle schon alt genug sind, haben wir sie sicherheitshalber trotzdem persönlich nach Hause gebracht und ordnungsgemäß bei den Eltern abgeliefert. Am Ende gab es durchweg zufriedene Gesichter, denn es war ein rundum gelungener Abend. Also ein guter Treffer mal anders.

René Langenkämper

Impulse für die Klimalandschaft im Oderwald

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Mit zwei Veranstaltungen im ersten Fokusgebiet des Projekts „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ ist in den vergangenen Wochen spürbar Bewegung in den Oderwald gekommen. Sowohl die Informationsveranstaltung am 14. Januar in Heiningen als auch die Visions-Werkstatt am 5. Februar im Dorfgemeinschaftshaus Ohrum waren mit jeweils rund 30 Teilnehmenden gut besucht.

Landwirtinnen und Landwirte, Kommunalvertreterinnen und -vertreter, Verbände sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Veranstaltungen für intensive Gespräche, kritische Nachfragen und konkrete Ideen. Besonders in der Visions-Werkstatt entstanden an den Arbeitstischen einige starke Ansätze – von dezentral umsetzbaren Maßnahmen einzelner Betriebe bis hin zu kooperativen und kommunalen Lösungswegen. „Wasserrückhalt, Bodenschutz, Katastrophenschutz und regionale Wertschöpfung sollten von Anfang an ganzheitlich zusammen gedacht werden.“, eröffnete Samtgemeindebürgermeister Marc Lohmann die Arbeitsphase an den Tischen.

Die wissenschaftliche Landschaftsanalyse hatte den Oderwald zuvor als besonders betroffenes Gebiet für Starkregenerosion und weitere klimatische Belastungen identifiziert. Entsprechend groß war das Interesse, nicht nur Probleme zu benennen, sondern gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln, die hier zunächst mit dem Fokus auf Agroforstsysteme in den Blick genommen wurden.

Aus den Diskussionen heraus soll nun eine Fokusgruppe Oderwald gebildet werden, die die gesammelten Ideen weiter vertieft und konkrete nächste Schritte vorbereitet.

Auf vielfachen Wunsch findet als nächster Schritt am 26. Februar zunächst eine Online-Infoveranstaltung zur Wirtschaftlichkeit von Agroforstsystemen statt („Agroforst – wie rechnet sich die Fläche?“). Dabei werden konkrete Beispielrechnungen vorgestellt und wirtschaftliche Perspektiven für landwirtschaftliche Betriebe eingeordnet.

Terminverschiebung für Klimalandschafts-Forum 3

Das ursprünglich für den 26. Februar geplante Klimalandschafts-Forum 3 wird bewusst auf den 25. Juni 2026 verschoben, um den Arbeitsgruppen und der regionalen Abstimmung mehr Zeit zu geben. Das Forum wird erneut im Fokusgebiet Oderwald im DGH Ohrum stattfinden und Akteurinnen und Akteure aus Landwirtschaft, Kommunen, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen.

Mit dem Projekt „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ arbeiten der Landkreis Wolfenbüttel, die Stiftung Zukunftsfonds Asse und zahlreiche regionale Partner zusammen mit einem durch die ANK finanzierten Projektkonsortium mit ProjectTogether daran, die Landschaft langfristig klimaresilient, wirtschaftlich tragfähig und ökologisch vielfältig weiterzuentwickeln – im Dialog mit den Menschen vor Ort.

Alle Informationen zum Projekt sowie die Anmeldung zu den kostenfreien Veranstaltungen sind auf der Webseite www.klimalandschaft-wolfenbuettel.de zu finden.

Die Informationsveranstaltungen zum Projekt „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ waren in der Samtgemeinde Oderwald gut besucht.  Fotos: ProjectTogether

BS: Zeugenaufruf – Körperverletzung in Bus

Buslinie 436, Höhe Mittelweg, 15.02.2026, 15:55 Uhr

Fahrgast greift in Streitigkeiten ein und wird verletzt

Am vergangenen Samstag kam es in der Buslinie 436 zwischen den Haltestellen Siegfriedstraße und Taubenstraße zu Streitigkeiten zwischen einer Frau und einem Mann. Zum Schutz der Frau griff ein 63-Jähriger in die Situation ein, indem er die Frau fragte, ob alles in Ordnung sei. Daraufhin schlug der Mann den 63-Jährigen unvermittelt ins Gesicht, wodurch dieser Verletzungen erlitt.

Anschließend verließen der Mann und seine Begleitung den Bus an der Haltestelle Taubenstraße und entfernten sich fußläufig in unbekannte Richtung. Der Täter wird als ca. 18-20 Jahre alt, 1,65 m groß und dunkelhaarig beschrieben. Zudem hat er große blaue Augen und war mit einer dunklen Lederjacke bekleidet. Seine weibliche Begleitung sei ca. 18-19 Jahre alt und ebenfalls dunkelhaarig beschrieben. Sie trug ein hellbraunes Wollkleid und sprach in englischer Sprache.

Die Polizei sucht nun nach Personen, die sich zum Tatzeitpunkt im Bus befunden haben und Angaben zum Mann und der Frau machen können. Hinweise dazu nimmt das Polizeikommissariat Nord unter 0531-476 3315 entgegen.

Börßum: Sprengung eines Fahrkartenautomaten

Börßum, Bahnhofstraße, Bahnhof, 20.02.2026 gegen 01:00 Uhr

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen sprengten zwei unbekannte Täter den Fahrkartenautomaten am Börßumer Bahnhof. Dadurch konnte eine unbekannte Bargeldsumme erlangt werden.

Im Anschluss flüchteten die Personen mutmaßlich in einem weißen BMW X5 mit erhöhter Geschwindigkeit vom Bahnhof in Richtung Börßumer Straße. Die zwei Täter konnten als männlich, 1,70 m bis 1,80 m groß sowie 25 bis 30 Jahre alt beschrieben werden. Außerdem sollen beide schwarz gekleidet gewesen sein und eine schwarze Mütze getragen haben.

Vor Ort waren Kräfte der Landespolizei sowie des Bundespolizeireviers Braunschweig im Einsatz. Laut Entschärfergruppe der Bundespolizei handelte es sich mutmaßlich um einen selbstgebauten Sprengsatz. Der Gesamtschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Hinweise nimmt die Polizei Salzgitter unter der Telefonnummer 05341 18970 entgegen.

Betrug über Instagram: Playstation-Codes von Schülerinnen erschlichen

Betrug über Instagram: Playstation-Codes von Schülerinnen erschlichen.

Polizei warnt vor sogenanntem Trickbetrug – Dunkelfeld vermutlich deutlich höher.

In den vergangenen sechs Wochen wurden mindestens vier Fälle angezeigt, bei denen Täter über die Plattform Instagram Playstation-Guthabenkarten von Schülerinnen erschlichen haben. Es handelt sich strafrechtlich um sogenannte Trickbetrugsdelikte.

Nach bisherigen Erkenntnissen nehmen die Täter gezielt Kontakt zu minderjährigen Schülerinnen auf. Über Direktnachrichten bauen sie zunächst Vertrauen auf – häufig unter dem Vorwand einer Freundschaft, romantischen Beziehung oder vermeintlichen Notlage. Im weiteren Verlauf werden die Betroffenen dazu gebracht, digitale Guthabenkarten für das PlayStation Network (PSN) zu kaufen und die Codes per Nachricht zu übermitteln.

Der Schaden beträgt pro eingelösten PSN-Code ca. 50 Euro. In den bislang angezeigten Fällen beläuft sich die Gesamtschadenshöhe pro Tat meist auf 100 bis 200 Euro. Es ist davon auszugehen, dass das tatsächliche Ausmaß deutlich höher liegt. Viele betroffene Schülerinnen erstatten zunächst keine Anzeige – häufig werden die Taten erst bekannt, wenn Eltern Unregelmäßigkeiten feststellen.

Was steckt hinter dem Phänomen?

Beim sogenannten „Guthabenkarten-Betrug“ nutzen Täter die Anonymität sozialer Netzwerke, um gezielt junge Menschen anzusprechen. Playstation-Guthabencodes sind besonders attraktiv für Kriminelle, da sie:

   -	anonym eingelöst werden können,
   -	sofort verfügbar sind,
-	und sich kaum zurückverfolgen lassen.

Oft agieren die Täter professionell, teilweise auch arbeitsteilig und aus dem Ausland. Die emotionale Manipulation („Love Scamming light“), Gruppendruck oder auch subtile Drohungen spielen dabei eine Rolle.

Verhaltenstipps der Polizei

Eltern:

   -	Sprechen Sie regelmäßig mit Ihren Kindern über Online-Kontakte 
und digitale Risiken.
   -	Sensibilisieren Sie die Kinder für die Maschen von Betrügern.
   -	Kontrollieren Sie ungewöhnliche Abbuchungen oder Käufe von 
Guthabenkarten.
   -	Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei - auch bei kleineren 
Beträgen. Nur so kann das Ausmaß sichtbar werden.

Schülerinnen und Schüler:

   -	Niemals Gutscheincodes oder Guthabenkarten an Unbekannte 
weitergeben.
   -	Seien Sie misstrauisch, wenn Online-Bekanntschaften um Geld oder
Codes bitten.
-	Blockieren Sie verdächtige Accounts und melden Sie diese direkt 
auf der Plattform.
   -	Holen Sie sich Hilfe bei Eltern, Lehrkräften oder der Polizei.

Hinweis

Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte umgehend Anzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle erstatten. Jeder gemeldete Fall hilft, Täterstrukturen aufzudecken und weitere Straftaten zu verhindern.

Die Polizei rät: Seien Sie wachsam – digitale Freundschaften dürfen kein Einfallstor für Straftaten werden.

Ortsbürgermeister Jens Drake zur Kritik zum BBZ in Cremlingen

Pressemeldung

Nun hat Herr Brandt wieder seinen öffentlichen Weg gefunden, das Bildungs- und Begegnungszentrum öffentlich zu kritisieren. Wie schon seit 2011.
Wenn Herr Brandt nun behauptet, die Errichtung des BBZ wurde seinerzeit durch einen breiten mehrheitlichen Beschluss des Gemeinderates ermöglicht, an dem alle Parteien beteiligt waren, sollte er sich nochmals das Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 23.2.2023 anschauen, indem das Abstimmungsergebnis sehr deutlich nicht die breite Mehrheit darstellt (14 Ja zu 10 Nein).

So kann man Politik machen. Verlässlich ist das nicht.

Ja, beim Start des BBZ läuft noch nicht alles rund. Das bestreite ich nicht. Und ich habe das auch nie beschönigt. Hier kann ich auch für die SPD sprechen.

Auf der Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft Cremlingen habe ich selber mein Missfallen über manche Dinge geteilt, die Hinweise und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen und direkt am nächsten Morgen an die Verwaltung weitergegeben.

Und dann ist genau das passiert, was gute Verwaltung ausmacht.

Es wurde gehandelt. Sofort.

Einen Tag später hatten sowohl ich als auch die Freiwillige Feuerwehr die Zugangschips. Weitere Punkte werden nun Schritt für Schritt abgearbeitet. Für die Bestuhlung gibt es endlich einen festen Liefertermin.
Und der besagte SPD-Flyer wird ganz bewusst erst dann in den großen Ortschaften  verteilt, wenn das BBZ aus den Kinderkrankheiten entwachsen ist, was in den kommenden Wochen der Fall sein sollte.

So arbeitet man lösungsorientiert. Nicht laut. Sondern wirksam.
Die Dorfgemeinschaft Cremlingen hält das BBZ übrigens für eine echte Bereicherung für die Gemeinde und ist im aktiven Austausch mit der Verwaltung um Verbesserungen im Betrieb und Organisation mit einzubringen.

Bei aller aktuellen Diskussion gehört zur Wahrheit auch die Vorgeschichte.
Die Forderung nach einem solchen Haus gibt es nicht erst seit gestern. Sie wurde bereits 2001 von der SPD in der Ortschaft Cremlingen auf den Weg gebracht. Mein Vorgänger sagte damals öffentlich, dass er von der SPD einen Antrag auf ein DGH erwarte, welchen er nicht unterstützen würde. Über Jahre hinweg wurde dafür geworben, wurden Gespräche geführt, Bürgerversammlungen durchgeführt, Widerstände ausgehalten. Am Ende auch mit Unterstützung meines Vorgängers und Günter Eichenlaub und mit viel Rückhalt aus den Vereinen. Viele Menschen haben sich dafür eingesetzt, dass dieses Haus überhaupt Realität werden konnte. Dass wir es heute haben, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von Ausdauer.
Während die SPD Fraktion im Ortsrat Cremlingen immer zielorientiert über ein Zentrum in der Ortschaft gesprochen hat, gab es seitens der CDU im Ortsrat immer nur Kritik.

Ich erinnere mich gut an die Sitzung, in der die Zustimmung der CDU erst kam, nachdem der damalige TuS-Vorsitzende öffentlich mehr Mut eingefordert hatte.

In einem Punkt hat Herr Brandt recht: Ein Haus wie dieses organisiert sich nicht von allein. Abläufe müssen sich einspielen. Das braucht Zeit und Aufmerksamkeit.
Beides ist zugesagt.
Was wir jetzt nicht brauchen, ist ein öffentliches Schlechtreden eines Projekts, das für unsere Gemeinschaft gebaut wurde. Dieses Haus gehört nicht einer Partei. Es gehört den Menschen in unserer Gemeinde.

Und es wird angenommen. Der Landesseniorenrat z.B. war bei seinem Treffen in Cremlingen begeistert von den Räumen und den Möglichkeiten.

Ich freue mich über dieses Bildungs- und Begegnungszentrum. Als Ortsbürgermeister. Und als jemand, der will, dass hier etwas zusammenwächst.

Ich werde weiter dafür sorgen, dass die letzten Hürden aus dem Weg geräumt werden und stehe dazu, das BBZ bekannt zu machen und zu bewerben. Damit aus einem neuen Gebäude ein lebendiger und gern genutzter Ort für alle wird.

Jens Drake
-Ortsbürgermeister Cremlingen-

Polizei warnt vor „Job-Scamming“

Polizei warnt vor „Job-Scamming“: So funktioniert der Betrug mit Fake-Stellenangeboten

Die Polizei warnt vor einer zunehmenden Betrugsmasche im Internet: Dem sogenannten „Job-Scamming“. Dabei kopieren oder verfälschen Täterinnen und Täter die Webseiten real existierender Unternehmen und veröffentlichen gefälschte Stellenanzeigen auf Online-Jobbörsen, in sozialen Netzwerken oder versenden unaufgefordert Jobangebote per Messenger-Dienst.

Es handelt sich nicht um echte Arbeitsangebote, sondern um gezielt angelegte Betrugsdelikte. Die Täter nutzen dabei aus, dass Bewerbungsverfahren, Vertragsabschlüsse und Zahlungsabwicklungen heute häufig vollständig digital erfolgen.

So gehen die Täter vor

In vielen Fällen erhalten Betroffene unerwartet ein Jobangebot – beispielsweise über WhatsApp, Telegram, SMS, E-Mail oder LinkedIn. Es werden aber auch Jobs angeboten als sogenannte „App-Tester“.

Typisch ist:

   -	Das Angebot klingt "zu gut, um wahr zu sein" - ein sehr hoher 
Verdienst wird versprochen, geringer Arbeitsaufwand in Aussicht 
gestellt und es sind keine besonderen Qualifikationen erforderlich.
   -	Es erfolgt eine schnelle Zusage - oft ohne echtes 
Bewerbungsgespräch.
   -	Der Kontakt läuft ausschließlich digital und meist nur über 
Messenger-Dienste.
   -	Oftmals werden die Betroffenen zunächst aufgefordert, sich über 
ihren Ausweis zu legitimieren (Beispielhaft über Skype). Das wird 
dann oft genutzt, um anschließend widerrechtlich Konten auf den Namen
der Betroffenen zu eröffnen, welche für Betrugstaten eingesetzt 
werden.

Häufig angebotene „Jobs“ sind unter anderem:

   -	Paket- oder Warenagenten (Weiterleitung von Paketen),
   -	Verfassen von Online-Bewertungen,
   -	angebliche Verwaltung oder Transfer von Kryptowährungen,
   -	Das Angebot klingt "zu gut, um wahr zu sein" - ein sehr hoher 
Verdienst wird versprochen, geringer Arbeitsaufwand in Aussicht 
gestellt und es sind keine besonderen Qualifikationen erforderlich.
   -	Es erfolgt eine schnelle Zusage - oft ohne echtes 
Bewerbungsgespräch.
   -	Der Kontakt läuft ausschließlich digital und meist nur über 
Messenger-Dienste.
   -	Oftmals werden die Betroffenen zunächst aufgefordert, sich über 
ihren Ausweis zu legitimieren (Beispielhaft über Skype). Das wird 
dann oft genutzt, um anschließend widerrechtlich Konten auf den Namen
der Betroffenen zu eröffnen, welche für Betrugstaten eingesetzt 
werden.

Häufig angebotene „Jobs“ sind unter anderem:

   -	Paket- oder Warenagenten (Weiterleitung von Paketen),
   -	Verfassen von Online-Bewertungen,
   -	angebliche Verwaltung oder Transfer von Kryptowährungen,
   -	Homeoffice-Tätigkeiten mit angeblicher Vorkasse für 
Arbeitsmaterialien oder "Freischaltungen".

Typischer Ablauf des Betrugs

Im weiteren Verlauf werden die Betroffenen aufgefordert:

   -	Homeoffice-Tätigkeiten mit angeblicher Vorkasse für 
Arbeitsmaterialien oder "Freischaltungen".

Typischer Ablauf des Betrugs

Im weiteren Verlauf werden die Betroffenen aufgefordert:

   -	Gebühren für Schulungen, Software, Arbeitsmittel oder eine 
angebliche "Freischaltung" zu zahlen,
   -	Kopien von Ausweisdokumenten zu übermitteln,
   -	Bankdaten oder Zugangsdaten preiszugeben,
   -	ihr eigenes Konto als "Zwischenstation" für Geldtransfers zur 
Verfügung zu stellen.

Letzteres kann dazu führen, dass Geschädigte unwissentlich in Geldwäschehandlungen verwickelt werden und sich selbst strafbar machen.

Häufige Warnzeichen

   -	Vorabzahlungen werden verlangt.
   -	Kommunikation erfolgt ausschließlich über Messenger, nicht über 
offizielle Firmenadressen.
   -	Sprachliche Fehler oder ungewöhnliche Formulierungen in E-Mails.
   -	Nutzung ausländischer Telefonnummern.
-	Zeitdruck ("Angebot nur heute gültig!").
   -	Webseiten wirken echt, enthalten jedoch kleine Abweichungen in 
der Internetadresse.

Ein zentrales Merkmal: Die Täter missbrauchen den Namen real existierender Unternehmen, indem sie deren Internetauftritt kopieren oder leicht verfälschen. Für Bewerberinnen und Bewerber ist der Betrug auf den ersten Blick oft nicht erkennbar.

Was wollen die Täter?

Die Ziele der Kriminellen sind eindeutig:

   -	Geld durch angebliche Gebühren oder Investitionen,
   -	personenbezogene Daten zur weiteren missbräuchlichen Verwendung,
   -	Bank- und Zugangsdaten,
   -	Nutzung von Konten als Instrument zur Verschleierung illegaler 
Geldströme.

Neben finanziellen Schäden drohen Identitätsdiebstahl und langfristige Missbrauchsrisiken.

Präventionshinweise der Polizei

Die Polizei rät dringend:

   -	Zahlen Sie niemals Geld im Voraus für einen angeblichen Job.
-	Geben Sie keine sensiblen Daten oder Ausweiskopien an Unbekannte
weiter.
   -	Unterschreiben Sie keine Verträge ungeprüft.
   -	Überprüfen Sie Unternehmen eigenständig über Suchmaschinen (z. 
B. Firmenname + "Betrug" oder "Scam").
   -	Vergleichen Sie die Internetadresse mit der offiziellen Webseite
des Unternehmens.
   -	Melden Sie verdächtige Stellenangebote der jeweiligen Plattform 
und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Grundsätzlich gilt: Seriöse Arbeitgeber verlangen keine Gebühren von Bewerberinnen oder Bewerbern.

Die Polizei appelliert an alle Arbeitssuchenden, insbesondere an junge Menschen, Studierende und Personen in finanziell schwierigen Situationen: Seien Sie wachsam. Wenn ein Jobangebot außergewöhnlich lukrativ erscheint und ohne regulären Bewerbungsprozess zustande kommt, ist Vorsicht geboten.

BS: Zeugenaufruf nach räuberischer Erpressung mit Messer

Bienroder Weg, 18.02.2026, 11:15 Uhr

Unbekannte bedrohen 60-Jährigen an einem Einkaufszentrum

Am Mittwochmittag ist es in der Braunschweiger Nordstadt zu einer schweren räuberischen Erpressung gekommen. Dabei wurde ein 60-Jähriger im Bereich des Einkaufswagenunterstandes von zwei unbekannten Männern angesprochen worden. Einer der Männer forderte das Opfer zur Herausgabe von Bargeld auf. Zeitgleich zog der zweite Täter ein Messer und bedrohte den 60-Jährigen damit von hinten.

Die beiden Männer erlangten 30 Euro Bargeld und flüchteten anschließend fußläufig über den Parkplatz eines angrenzenden Supermarktes. Einer der Täter wird als 30 bis 40 Jahre alt und circa 1,60 m groß beschrieben. Er hatte schwarze Haare und trug an den Wangen einen kürzeren Bart. Bekleidet war er mit einem grün-weißen Oberteil mit Kapuze. Zudem sprach er Deutsch mit einem türkischen Akzent. Der Mann mit dem Messer in der Hand war von kleiner, kräftiger Statur und vollständig schwarz gekleidet. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Der Kriminaldauerdienst bittet Zeuginnen und Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu den beschriebenen Personen machen können, sich unter der Telefonnummer 0531/476-2516 zu melden.

WOB: Tätlicher Angriff auf Polizeibeamten – Beamter leicht verletzt

Wolfsburg, Heßlinger Straße

16.02.2026, 15.13 Uhr

Am Montagnachmittag griff ein 33 Jahre alter Mann einen 23-jährigen Polizeibeamten im Gewahrsamstrakt der Polizeidienststelle an. Der Beamte wurde leicht verletzt, ist aber weiterhin dienstfähig.

Der 33-Jährige hatte am Morgen im alkoholisierten Zustand (Atemalkoholtest 2,34 Promille) in zwei Geschäften Diebstähle begangen und war zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen worden.

Gegen 15.13 Uhr meldete sich der 33-Jährige über die Sprechanlage aus der Gewahrsamszelle, da er die Toilette aufsuchen wollte. Als die Beamten ihn zu den Räumlichkeiten begleiteten, verweigerte der 33-Jährige den Gang und reagierte plötzlich sehr aggressiv. Daraufhin sollte er zunächst zurück in die Gewahrsamszelle geführt werden. Dagegen sperrte sich der Mann zunächst aktiv. Die Beamten konnten den Widerstand mit einfacher körperlicher Gewalt lösen. Plötzlich griff der Mann einen 23 Jahre alten Polizeibeamten an und verletzte diesen im Gesicht. Der 33-Jährige wurde mit einfacher körperlicher Gewalt wieder in die Gewahrsamszelle gebracht.

Der Polizeibeamte musste im Klinikum medizinisch behandelt werden und konnte im Anschluss seinen Dienst wieder aufnehmen.

Auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde von einem Richter die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

Zudem wurde die weitere Ingewahrsamnahme bis 22.00 Uhr richterlich angeordnet.

A2: Mehrere Strafverfahren nach Autofahrt

A2, 19.02.2026, 00:45 Uhr

Selbst gemaltes Kennzeichen führt zu Strafanzeigen

In der vergangenen Nacht fiel der Autobahnpolizei ein Renault Clio im Bereich Helmstedt auf, als dieser mit augenscheinlich eigens gemalten Kennzeichen in Richtung Hannover fuhr. An der Anschlussstelle Königslutter wurde das Fahrzeug schließlich kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass das Kennzeichen zu einem anderen Fahrzeug gehörte und der Renault somit nicht zugelassen und versichert war. Darüber hinaus konnte der 22-jährige Fahrer lediglich einen vorläufigen französischen Führerschein vorlegen, der im hiesigen Inland keine Gültigkeit aufweist. Der Fahrer zeigte zudem körperliche Auffälligkeiten bei der Kontrolle, sodass der Verdacht einer Drogenbeeinflussung bestand. Ein Drogenvortest verlief positiv. Ihm wurde im Anschluss eine Blutprobe in der Dienststelle entnommen und die weitere Fahrt untersagt. Er muss sich wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verantworten.

Der 22-jährige Fahrzeugeigentümer befand sich als Beifahrer im Fahrzeug. Gegen ihn wurden ebenfalls Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und der Duldung des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.