Samstag, April 4, 2026

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Angehende Feuerwehr-Einsatzkräfte erlernen „Technische Hilfeleistung“

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Nachwuchs der Ortsfeuerwehren absolviert Grundlagenausbildung

Vom 19. bis 21.Februar standen drei ausbildungsintensive Abende für elf neue Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Beienrode, Essehof, Essenrode, Flechtorf, Lehre und Wendhausen an.

In insgesamt 15 Ausbildungsstunden erlernten die Nachwuchskräfte im Rahmen der Modularen Grundlagenausbildung die Grundfertigkeiten der Technischen Hilfeleistung.

Auf dem Dienstplan standen unter anderem die Themen Knotenkunde, Leiterausbildung, Verkehrsabsicherung, Rettung von Personen aus verunfallten PKW, Anheben von Lasten, Retten aus Tiefen sowie der Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten wie Schere und Spreize.

Die erlernten Fähigkeiten wurden dann am Samstagnachmittag in einer zweistündigen Einsatzabschlussübung auch gleich in die Praxis umgesetzt.

Ein besonderer Dank geht an die 13 ehrenamtlichen Ausbilder der Feuerwehren der Gemeinde Lehre und natürlich auch an die Küchenmannschaft, die am Samstag für ein leckeres Mittagessen sorgte.

Foto(Feuerwehr): Die Nachwuchskräfte konnten das Gelernte zum Abschluss bei einer Einsatzübung praktisch umsetzen.

Rainer Madsack  /  Pressesprecher Gemeindefeuerwehr Lehre

SPD-Team Schandelah wächst

Schandelah. 20 Menschen aus Schandelah kamen kürzlich im Rahmen der Jahreshauptversammlung der SPD Schandelah im „La Dolce Vita“ zusammen. Ein herausragendes Team für die Ortsratswahl zu bilden, ist die Kernaufgabe der kommenden Wochen. Zu den erfahrenen Kommunalpolitikern der SPD gesellten sich 6 weitere Frauen und Männer, die sich eine Ortsratskandidatur auf der Liste der SPD sehr gut vorstellen können.

Jens Drake, Gemeindebürgermeisterkandidat der SPD und Ortsbürgermeister Daniel Bauschke freuten sich über das große Interesse. „Wir haben uns während der Corona-Pandemie gegenseitig versprochen, mehr für die Gemeinschaft zu tun und das Zusammentreffen von Menschen in allen Bereichen zu fördern. Das ist genau mein Thema!“ formuliert Jens Drake eines seiner Hauptanliegen. Daniel Bauschke resümiert: „Die SPD im Ortsrat hat in Schandelah ziemlich viele tolle Dinge auf die Beine gestellt. Ich freue mich, dass wir unser Team mit weiteren engagierten Personen noch stärker aufstellen können.“

„Never change a running team“ war das Ergebnis der Wahl des SPD-Vorstands für die kommenden 2 Jahre: Bernd Telm (Vorsitzender) und Ute Widow (stellvertretende Vorsitzende) bilden weiterhin das bewährte Führungs-Duo. Guido Zöller (Kassierer) und Florian Schneider (Schriftführer) sowie Wilfried Ottersberg, Marco Zagon und Matthias Franz (Beisitzer) komplettieren den Vorstand.

 Bildunterschrift: Wilfried Ottersberg, Jens Drake, Florian Schneider, Matthias Franz, Daniel Bauschke, Bernd Telm, Guido Zöllner, Marco Zagon und Ute Widow

Vielfältige Umweltwoche der Gemeinde Lehre

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Die diesjährige Umweltwoche der Gemeinde Lehre findet vom 09. bis zum 13. März statt. Neben den Abfallsammlungen sind auch Vorträge, ein Kleidertausch für Frauen sowie eine Mitmachaktion im Jugendraum geplant.

Am Montag, den 09. März, um 18 Uhr, hält der Biologe Dr. Sven Gippner vom FUN Hondelage einen Vortrag zum Thema „Faszination Amphibien – unsere heimischen Arten entdecken, erkennen und schützen“ im Ratssaal des Rathauses.

Am Mittwoch, den 11. März, findet um 18 Uhr im Ratssaal, eine öffentliche Werkstatt zur kommunalen Wärmeplanung statt. Begleitet wird die Veranstaltung von der Wärmeschmiede GmbH. Dabei haben Interessierte die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren, eigene Anregungen einzubringen und mit Fachleuten sowie Vertretern der Gemeinde ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung wäre für die Planung schön – per E-Mail an umweltwoche@gemeinde-lehre.de.

Im Jugendraum Lehre an der Börnekenhalle findet im Rahmen der Umweltwoche am Donnerstag, den 12. März, von 16 bis 18 Uhr, die offene Mitmachaktion „Saatbomben bauen“ für Kinder ab 6 Jahren statt. Die benötigten Materialien werden gestellt. Jugendpfleger Lauritz Krull und Kathleen Lehmann und freuen sich auf viele Kinder und Jugendliche, die Mitbasteln und die Gemeinde bald bunt erblühen lassen.

Am Freitag, den 13. März, findet von 16 bis 19 Uhr, ein kostenloser Kleidertausch für Frauen im Ratssaal statt. Jede kann maximal zehn tragbare Teile(Kleidung, Accessoires und Schuhe) zum Tauschen mitbringen. Dann heißt es Stöbern, Probieren und Mitnehmen, was gefällt.

Außerdem startet in der Umweltwoche der Wettbewerb „Naturnahe Vorgärten“, der nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr in der Gemeinde Lehre ausgelobt wird.

Wie bereits im vergangenen Jahren zahlt sich die Müllsammelaktion gleich doppelt aus: Natürlich für die Umwelt und die Gemeinde Lehre spendet 1 Euro pro vollgesammeltem und gemeldetem Müllsack an den Tierschutzverein Lehre e.V. Alle, die sich an der Müllsammelaktion beteiligen möchten, melden sich bitte bis zum 02. März mit kurzem Hinweis auf Gruppe und Sammelort bei Eike Guhl per E-Mail an umweltwoche@gemeinde-lehre.de oder unter 05308 699-48.

HE: Angetrunkener Fahrradfahrer – Zwei Verletzte bei Zusammenstoß

Helmstedt, Vorsfelder Straße

21.02.2026, 18.01 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall am Samstagabend in Helmstedt wurden zwei Fahrradfahrern im Alter von 27 und 68 Jahren leicht verletzt. Durch das Tragen eines Helms wurde eine Kopfverletzung der 27-Jährigen verhindert. An den Fahrrädern entstand Sachschaden.

Der 68 Jahre alter Fahrradfahrer befuhr die Vorsfelder Straße in Richtung Nordertor und wollte nach links in die Weinbergstraße abbiegen. Dabei übersah er die ihm entgegenkommende 27-jährige Zweiradfahrerin. Es kam zu einem Zusammenstoß, wodurch beide auf den Kopf stürzten. Der Fahrradfahrer war ohne Helm unterwegs und verletzte sich am Kopf. Die Fahrradfahrerin trug einen Helm und zog sich Verletzungen an der Hand zu, durch den Helm war der Kopf geschützt. Beide wurden zur medizinischen Versorgung mit Rettungswagen in die Klinik in Helmstedt gefahren.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei dem 68-Jährigen Atemalkohol fest. Ein freiwillig durchgeführter Alcotest ergab einen Wert von 1,95 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet und in der Klinik entnommen.

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Gemeinde Evessen: Engagement, Gemeinschaft und ein starkes Jahr 2025

Mit einem beeindruckenden Jahresrückblick, personellen Veränderungen und einem motivierenden Ausblick auf die kommenden Monate ist am Freitagabend, 13. Februar 2026, die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Gemeinde Evessen im Feuerwehrhaus zu Ende gegangen. Rund zwei Stunden lang standen Zahlen, Ehrungen und Dankesworte im Mittelpunkt und vor allem das große Engagement der jungen Mitglieder und ihrer Betreuer.

Als besondere Gäste begrüßte Jugendfeuerwehrwart Lucas Hertel den Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Evessen Karsten Wolff sowie den stellvertretenden Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Hachum Johannes Poppenheim. Des Weiteren begrüßte er die stellvertretende Gemeindejugendfeuerwehrwartin Kristina Heine. Die Anwesenheiten der Gäste unterstrich die enge Verbundenheit zwischen Jugend- und Einsatzabteilung.
In seinem Grußwort dankte Johannes Poppenheim der Jugendfeuerwehr für ihre tatkräftige Unterstützung beim 150-jährigen Jubiläum der Ortsfeuerwehr Hachum im vergangenen Jahr. Als Anerkennung und Dank überreichte er der Jugendfeuerwehr einen Spendenscheck in Höhe von 300 Euro.

28 Mitglieder – 3.699 Dienststunden
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 zählt die Jugendfeuerwehr 28 Mitglieder, darunter 22 Jungen und 6 Mädchen. Besonders eindrucksvoll: Insgesamt 3.699 Dienststunden leisteten die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuern im vergangenen Jahr. Eine Zahl, die die hohe Einsatzbereitschaft und den starken Zusammenhalt der Gruppe widerspiegelt.
Als diensteifrigster Teilnehmer wurde Torben Völkel mit 225 Stunden ausgezeichnet und erhielt einen Pokal und etwas zum „knabbern“. Knapp dahinter folgten Bjarne Lowes mit 220 Stunden sowie Anna Molks mit 219 Stunden, das ist ein Beleg dafür, wie aktiv und engagiert die Jugendlichen das Dienstgeschehen mittragen.

Zahlreiche Höhepunkte im Jahr 2025
In seinem Jahresbericht ließ Lucas Hertel die vielfältigen Aktivitäten Revue passieren. Zu den besonderen Höhepunkten zählten der Umwelttag, die Teilnahme an Gemeinde- und Kreiswettbewerben sowie das Pfingstzeltlager im Freibad Sickte. In diesem Zusammenhang sprach Lucas Hertel der Küchencrew noch einmal einen ausdrücklichen Dank für die hervorragende Verpflegung aus.
Weitere prägende Veranstaltungen waren das Osterfeuer, der Übernachtungsdienst, das Lichterfest sowie der lebendige Adventskalender. Auch die Teilnahme am 150-jährigen Jubiläum der Ortsfeuerwehr Hachum sowie die Hochzeit des Betreuers Lukas Wolff und seiner Partnerin Johanna Wolff sorgten für besondere Momente innerhalb der Gemeinschaft.
Erfolgreich zeigten sich die Jugendlichen auch bei den Abnahmen der Leistungsabzeichen: Drei Mal wurde die Jugendflamme Stufe 2 verliehen, fünf Mal die Jugendflamme Stufe 3 und gleich sieben Mitglieder erhielten die Leistungsspange, die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr. Ein besonderer Dank galt in diesem Zusammenhang den beiden Füllern Jakob und Janne, die maßgeblich zum erfolgreichen Bestehen beigetragen hatten.

Veränderungen im Führungsteam
Turnusgemäß wurde im Rahmen der Versammlung der Jugendfeuerwehrausschuss, der Jugendfeuerwehrwart und dessen Stellvertreter neu gewählt. Lucas Hertel wurde in seinem Amt als Jugendfeuerwehrwart bestätigt und führt damit weiterhin die Geschicke der Nachwuchsabteilung.
Eine personelle Veränderung gibt es jedoch auf der Position des stellvertretenden Jugendfeuerwehrwarts: Lukas Wolff übernimmt dieses Amt von Patrick Friesen. Die Versammlung dankte Friesen für seine geleistete Arbeit und wünschte seinem Nachfolger viel Erfolg in der neuen Funktion.

Nachwuchsarbeit trägt Früchte
Im vergangenen Jahr konnten vier Neueintritte verzeichnet werden, während zwei Mitglieder erfolgreich in die Einsatzabteilung übertraten. Unterstützt wurde die Jugendfeuerwehr 2025 von insgesamt neun Betreuern, seit dem 1. Januar 2026 engagieren sich sogar zehn unterstützende Betreuer in der Nachwuchsarbeit.
Ortsbrandmeister Karsten Wolff dankte in seinem Grußwort sowohl den Jugendlichen als auch dem Betreuerteam für ihr herausragendes Engagement. „Die geleistete Arbeit sei ein wichtiger Grundstein für die Zukunft der Feuerwehr“, so Wolff.
Blick nach vorn: Fahrt ans Meer oder in die Hauptstadt?

Auch für 2026 sind bereits zahlreiche Aktivitäten geplant. Besonders im Fokus steht eine Wochenendfahrt im Oktober nach Cuxhaven. Alternativ wird eine Fahrt der Samtgemeindejugendfeuerwehr nach Berlin geprüft, die Planungen hierzu laufen noch.
Darüber hinaus stehen wieder feste Programmpunkte wie das Osterfeuer, das Lichterfest und der lebendige Adventskalender im Kalender. Auch eine Beteiligung am Dorfflohmarkt in Gilzum ist vorgesehen.

Die Jahreshauptversammlung machte deutlich: Die Jugendfeuerwehr Gemeinde Evessen ist nicht nur personell gut aufgestellt, sondern auch geprägt von starkem Gemeinschaftssinn, Verantwortungsbewusstsein und großem Engagement. Mit dieser Basis blickt der Feuerwehrnachwuchs motiviert in das neue Jahr.
Die Jugendfeuerwehr Gemeinde Evessen freut sich jederzeit über Nachwuchs. Angesprochen sind alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren, die Interesse an Teamarbeit, Technik, spannenden Übungen und einer starken Gemeinschaft haben.

Der Dienst findet regelmäßig freitags um 17:30 Uhr, außer in den Schulferien, am Feuerwehrhaus in Evessen statt. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung stehen auch Spiel, Spaß und gemeinsame Aktionen im Mittelpunkt.
Wer Teil einer engagierten und kameradschaftlichen Gruppe werden möchte, ist herzlich eingeladen, unverbindlich vorbeizuschauen und die Jugendfeuerwehr kennenzulernen.

Johannes Poppenheim (stellv. OrtsBM FF-Hachum) Übergab an die Jugendfeuerwehr Evessen einen Scheck i. H. v. 300,00€.

Titelfoto: Von links: Marcel Hertel, Kristina Heine, Karsten Wolff, Michael Roguszewski, Lukas Wolff, Lucas Hertel, Patrick Friesen, Christopher Lüdeking,

vorn von links: Anna Molks, Bjarne Lowes, Max Schmidt, Thorben Völkel.

BS: Zeugenaufruf – Räuberischer Diebstahl

Madamenweg, 19.02.2026, 20:00 Uhr

Unbekannte entwenden Kette nach Einsatz von Reizgas

Vergangenen Donnerstag inserierte ein 59-jähriger Braunschweiger eine Goldkette auf einem Kleinanzeigenportal. Noch am selben Tag traf er sich mit einem Interessenten und einer Begleitperson im Treppenhaus seiner Wohnanschrift. Sie fragten, ob sie die Kette für ein Foto anlegen dürfen, was der 66-Jährige erlaubte. Als er die Kette übergeben hatte, sprühte ihm einer der jungen Männer Pfefferspray ins Gesicht. Beide flohen anschließend zu Fuß. Der 66-Jährige nahm die Verfolgung auf, stürzte jedoch und verletzte sich dabei. Die Täter entkamen unerkannt. Sie werden wie folgt beschrieben: ca. 20 Jahre alt, 170 cm groß, schlank, kurze schwarze Haare, schwarz gekleidet und nach ihren eigenen Angaben arabischer Herkunft.

Die Polizei nahm am Folgetag eine Anzeige auf. Der Schaden beläuft sich auf über 2000 EUR. Zeugen der Tat oder der fußläufigen Verfolgung werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Süd unter 0531-476 3515 zu melden.

Braunkohlwanderung vom Schützenverein Klein Schöppenstedt

Am 22. Februar fand die diesjährige Braunkohlwanderung vom Schützenverein Klein Schöppenstedt statt.

Die Veranstaltung wurde mit dem Ausschießen um die Braunkohlscheibe begonnen.

Dieses Jahr hatten nicht nur die aktiven Schützinnen und Schützen, sondern alle Teilnehmer die Chance, die Scheibe zu erhalten.

Bei sehr nassem und regnerischem Wetter fand die Wanderung durch die Herzogsberge statt.

Nach der Rückkehr ins Sportheim trafen sich alle in geselliger Runde zum Essen.

Den Abschluss bereitete die Siegerehrung der Scheibe.

Dieses Jahr ging die Braunkohlscheibe an Bärbel Gleisner.

Sportlicher Jahresauftakt: Tennis-Winterturnier in der Halle

Lucklum/Königslutter. Der SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode e.V. hat das neue Tennisjahr mit einem erfolgreichen und spaßigen Winterturnier eingeläutet. Das traditionelle Event für Anfänger und langjährige Spieler fand am Samstag, den 7. Februar, in der Tennishalle des AVALON Hotelpark Königshof in Königslutter statt und bot sowohl erfahrenen Spielern als auch Tennis-Neulingen die Möglichkeit, sich sportlich zu messen.

Über einen Zeitraum von rund vier Stunden kämpften die über 20 Teilnehmer in immer wieder neu zusammengestellten Doppel-Matches um wertvolle Punkte. Das Format sorgte für eine ideale Mischung aus Ehrgeiz und Spaß – die Spiele waren von Anfang an spannend und von zahlreichen, knappen Momenten geprägt. Das Ziel des Turniers war es, durch die Platzierung in den Doppelpartien möglichst viele Punkte zu sammeln. Den Turniersieg erringen konnte schlussendlich Florian Kneiffel, gefolgt von Robert Schrimpft und Patrick Thies auf den Plätzen zwei und drei.

Doch nicht nur auf dem Court herrschte gute Stimmung: in den Pausen zwischen den Matches sorgten Kuchen aus den eigenen Reihen sowie belegte Brötchen für die nötige Stärkung. Den Abschluss des Turniers bildete ein gemeinsames Anstoßen, was das Event zu einem rundum gelungenen Auftakt für das Tennisjahr machte.

Der Vorstand des Vereins bedankt sich bei allen Teilnehmern, Helfern und Organisatoren für ihren Einsatz und ihre Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt auch allen Vereinsmitgliedern, die durch ihre Teilnahme und ihr Engagement das Winterturnier zu einem solchen Erfolg gemacht haben.

Strukturreform nimmt Fahrt auf

Strukturreform nimmt Fahrt auf
Zeitplan der Kirchenregierung legt erste Schritte bis Anfang 2027 fest

Wolfenbüttel. Die Kirchenregierung hat in ihrer Sitzung am 17. Februar einen Zeitplan bis 1. Januar 2027 zur Umsetzung erster Schritte der Strukturreform in der Landeskirche Braunschweig beschlossen.

Ziel der Strukturreform ist, Aufgaben klarer zu ordnen, nach dem Motto: Vor Ort gestalten, regional verwalten. Die Themen Verwaltung, Finanzen und Gebäude sollen stärker gebündelt werden, damit Pfarrerinnen und Pfarrer und Ehrenamtliche von Verwaltungsaufgaben entlastet werden und sie mehr Zeit für Verkündigung und Seelsorge haben. „So entsteht vor Ort mehr Raum für Beziehungen, Ehrenamt, geistliches Leben und Projekte. Die Ortsnähe bleibt – nicht als Verwaltungs-, sondern als Gestaltungsprinzip“, betont Oberlandeskirchenrat Dr. Jörg Mayer, Vorsitzender der Kirchenregierung.

In der Folge sind die elf Propsteien gebeten worden, ihren Zusammenschluss zu vier Propsteien vorzubereiten. Ziel ist der Abschluss dieses Reformschritts zum Jahresbeginn 2027.

Die Propstei- und Kirchenvorstände sollen bis 31. März 2026 erklären, welche Fusionen sie anstreben und welche Kirchengemeinden einen Propsteiwechsel vollziehen wollen. In „begründeten Einzelfällen“ können Arrondierungen bis spätestens 31. August 2026 unter Vorlage der Beschlüsse der Propstei- und Kirchenvorstände erfolgen.

Darüber hinaus erfolgt die inhaltliche Klärung von Übergangsregeln, unter anderem mit Blick auf die Verteilung von Gemeindepfarrstellen sowie Stellen von Diakoninnen und Diakonen, Kirchenmusikerinnen und -musikern.

Im Mai 2026 soll ein Gesetzesentwurf zur Zusammenlegung der Propsteien erstellt werden, der im Juni 2026 vom Kollegium des Landeskirchenamtes und der Kirchenregierung beraten wird. Danach folgt das gesetzlich vorgesehene Anhörungsverfahren unter Beteiligung der Propsteisynoden sowie des Landes Niedersachsen nach dem Loccumer Vertrag bis Ende August 2026. Außerdem sind Beratungen in den Ausschüssen der Landessynode vorgesehen.

Beschlussfassungen über Kirchenverordnungen zu eventuellen Umgliederungen sind im Kollegium des Landeskirchenamtes und in der Kirchenregierung im September geplant, bevor im Oktober in beiden Leitungsorganen die Gesetzentwürfe zur Bildung der vier neuen Propsteien für die Tagung der Landessynode im November vorbereitet werden. Dort erfolgt die endgültige Beschlussfassung.

„Wir müssen durch mutige Schritte dafür sorgen, dass wir als Kirche handlungsfähig bleiben,“ sagt Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer, stellvertretender Landesbischof. Die Bildung der neuen Propsteien sei dabei ein erster Schritt, um bis zum Jahr 2029 neue Regionalgemeinden zu schaffen.

Das Ziel sei das Jahr 2030. Dann sollen die nächsten Kirchenvorstandswahlen in neuen stabilen Strukturen stattfinden. „So wird aus dem organisatorischen Wandel eine Chance, die christliche Botschaft mit mehr Energie und weniger Ballast in die Gesellschaft zu tragen,“ so Hofer.

Katja Witte-Knoblauch ist künftig in Helmstedt und Königslutter tätig


Königslutter. Katja Witte-Knoblauch (49), Pröpstin in Helmstedt, hat zusätzlich das Propstamt in Königslutter übernommen.  Am Sonntag, 22. Februar, wird sie von Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer als stellvertretendem Landesbischof in ihr weiteres Amt mit einem Gottesdienst um 15 Uhr in der Stadtkirche in Königslutter eingeführt. In der Folge ist sie mit der einen Hälfte ihrer Stelle Pröpstin in Helmstedt und mit der anderen Hälfte Pröpstin in Königslutter.

Zu ihren Aufgaben wird vor allem die Gestaltung der Strukturveränderungen gehören, die von der Landessynode im November 2025 für die Landeskirche beschlossen worden sind und nun umgesetzt werden. Dabei geht es unter anderem um die Zusammenlegung von Propsteien. „Ich bin optimistisch, dass wir miteinander gute Wege finden werden, um das Neue zu gestalten,“ sagt sie. Ihr Amt ist zunächst auf vier Jahre befristet.