Freitag, April 3, 2026

Start Blog Seite 26

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Gemeinde Evessen: Engagement, Gemeinschaft und ein starkes Jahr 2025

Mit einem beeindruckenden Jahresrückblick, personellen Veränderungen und einem motivierenden Ausblick auf die kommenden Monate ist am Freitagabend, 13. Februar 2026, die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Gemeinde Evessen im Feuerwehrhaus zu Ende gegangen. Rund zwei Stunden lang standen Zahlen, Ehrungen und Dankesworte im Mittelpunkt und vor allem das große Engagement der jungen Mitglieder und ihrer Betreuer.

Als besondere Gäste begrüßte Jugendfeuerwehrwart Lucas Hertel den Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Evessen Karsten Wolff sowie den stellvertretenden Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Hachum Johannes Poppenheim. Des Weiteren begrüßte er die stellvertretende Gemeindejugendfeuerwehrwartin Kristina Heine. Die Anwesenheiten der Gäste unterstrich die enge Verbundenheit zwischen Jugend- und Einsatzabteilung.
In seinem Grußwort dankte Johannes Poppenheim der Jugendfeuerwehr für ihre tatkräftige Unterstützung beim 150-jährigen Jubiläum der Ortsfeuerwehr Hachum im vergangenen Jahr. Als Anerkennung und Dank überreichte er der Jugendfeuerwehr einen Spendenscheck in Höhe von 300 Euro.

28 Mitglieder – 3.699 Dienststunden
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 zählt die Jugendfeuerwehr 28 Mitglieder, darunter 22 Jungen und 6 Mädchen. Besonders eindrucksvoll: Insgesamt 3.699 Dienststunden leisteten die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuern im vergangenen Jahr. Eine Zahl, die die hohe Einsatzbereitschaft und den starken Zusammenhalt der Gruppe widerspiegelt.
Als diensteifrigster Teilnehmer wurde Torben Völkel mit 225 Stunden ausgezeichnet und erhielt einen Pokal und etwas zum „knabbern“. Knapp dahinter folgten Bjarne Lowes mit 220 Stunden sowie Anna Molks mit 219 Stunden, das ist ein Beleg dafür, wie aktiv und engagiert die Jugendlichen das Dienstgeschehen mittragen.

Zahlreiche Höhepunkte im Jahr 2025
In seinem Jahresbericht ließ Lucas Hertel die vielfältigen Aktivitäten Revue passieren. Zu den besonderen Höhepunkten zählten der Umwelttag, die Teilnahme an Gemeinde- und Kreiswettbewerben sowie das Pfingstzeltlager im Freibad Sickte. In diesem Zusammenhang sprach Lucas Hertel der Küchencrew noch einmal einen ausdrücklichen Dank für die hervorragende Verpflegung aus.
Weitere prägende Veranstaltungen waren das Osterfeuer, der Übernachtungsdienst, das Lichterfest sowie der lebendige Adventskalender. Auch die Teilnahme am 150-jährigen Jubiläum der Ortsfeuerwehr Hachum sowie die Hochzeit des Betreuers Lukas Wolff und seiner Partnerin Johanna Wolff sorgten für besondere Momente innerhalb der Gemeinschaft.
Erfolgreich zeigten sich die Jugendlichen auch bei den Abnahmen der Leistungsabzeichen: Drei Mal wurde die Jugendflamme Stufe 2 verliehen, fünf Mal die Jugendflamme Stufe 3 und gleich sieben Mitglieder erhielten die Leistungsspange, die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr. Ein besonderer Dank galt in diesem Zusammenhang den beiden Füllern Jakob und Janne, die maßgeblich zum erfolgreichen Bestehen beigetragen hatten.

Veränderungen im Führungsteam
Turnusgemäß wurde im Rahmen der Versammlung der Jugendfeuerwehrausschuss, der Jugendfeuerwehrwart und dessen Stellvertreter neu gewählt. Lucas Hertel wurde in seinem Amt als Jugendfeuerwehrwart bestätigt und führt damit weiterhin die Geschicke der Nachwuchsabteilung.
Eine personelle Veränderung gibt es jedoch auf der Position des stellvertretenden Jugendfeuerwehrwarts: Lukas Wolff übernimmt dieses Amt von Patrick Friesen. Die Versammlung dankte Friesen für seine geleistete Arbeit und wünschte seinem Nachfolger viel Erfolg in der neuen Funktion.

Nachwuchsarbeit trägt Früchte
Im vergangenen Jahr konnten vier Neueintritte verzeichnet werden, während zwei Mitglieder erfolgreich in die Einsatzabteilung übertraten. Unterstützt wurde die Jugendfeuerwehr 2025 von insgesamt neun Betreuern, seit dem 1. Januar 2026 engagieren sich sogar zehn unterstützende Betreuer in der Nachwuchsarbeit.
Ortsbrandmeister Karsten Wolff dankte in seinem Grußwort sowohl den Jugendlichen als auch dem Betreuerteam für ihr herausragendes Engagement. „Die geleistete Arbeit sei ein wichtiger Grundstein für die Zukunft der Feuerwehr“, so Wolff.
Blick nach vorn: Fahrt ans Meer oder in die Hauptstadt?

Auch für 2026 sind bereits zahlreiche Aktivitäten geplant. Besonders im Fokus steht eine Wochenendfahrt im Oktober nach Cuxhaven. Alternativ wird eine Fahrt der Samtgemeindejugendfeuerwehr nach Berlin geprüft, die Planungen hierzu laufen noch.
Darüber hinaus stehen wieder feste Programmpunkte wie das Osterfeuer, das Lichterfest und der lebendige Adventskalender im Kalender. Auch eine Beteiligung am Dorfflohmarkt in Gilzum ist vorgesehen.

Die Jahreshauptversammlung machte deutlich: Die Jugendfeuerwehr Gemeinde Evessen ist nicht nur personell gut aufgestellt, sondern auch geprägt von starkem Gemeinschaftssinn, Verantwortungsbewusstsein und großem Engagement. Mit dieser Basis blickt der Feuerwehrnachwuchs motiviert in das neue Jahr.
Die Jugendfeuerwehr Gemeinde Evessen freut sich jederzeit über Nachwuchs. Angesprochen sind alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren, die Interesse an Teamarbeit, Technik, spannenden Übungen und einer starken Gemeinschaft haben.

Der Dienst findet regelmäßig freitags um 17:30 Uhr, außer in den Schulferien, am Feuerwehrhaus in Evessen statt. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung stehen auch Spiel, Spaß und gemeinsame Aktionen im Mittelpunkt.
Wer Teil einer engagierten und kameradschaftlichen Gruppe werden möchte, ist herzlich eingeladen, unverbindlich vorbeizuschauen und die Jugendfeuerwehr kennenzulernen.

Johannes Poppenheim (stellv. OrtsBM FF-Hachum) Übergab an die Jugendfeuerwehr Evessen einen Scheck i. H. v. 300,00€.

Titelfoto: Von links: Marcel Hertel, Kristina Heine, Karsten Wolff, Michael Roguszewski, Lukas Wolff, Lucas Hertel, Patrick Friesen, Christopher Lüdeking,

vorn von links: Anna Molks, Bjarne Lowes, Max Schmidt, Thorben Völkel.

BS: Zeugenaufruf – Räuberischer Diebstahl

Madamenweg, 19.02.2026, 20:00 Uhr

Unbekannte entwenden Kette nach Einsatz von Reizgas

Vergangenen Donnerstag inserierte ein 59-jähriger Braunschweiger eine Goldkette auf einem Kleinanzeigenportal. Noch am selben Tag traf er sich mit einem Interessenten und einer Begleitperson im Treppenhaus seiner Wohnanschrift. Sie fragten, ob sie die Kette für ein Foto anlegen dürfen, was der 66-Jährige erlaubte. Als er die Kette übergeben hatte, sprühte ihm einer der jungen Männer Pfefferspray ins Gesicht. Beide flohen anschließend zu Fuß. Der 66-Jährige nahm die Verfolgung auf, stürzte jedoch und verletzte sich dabei. Die Täter entkamen unerkannt. Sie werden wie folgt beschrieben: ca. 20 Jahre alt, 170 cm groß, schlank, kurze schwarze Haare, schwarz gekleidet und nach ihren eigenen Angaben arabischer Herkunft.

Die Polizei nahm am Folgetag eine Anzeige auf. Der Schaden beläuft sich auf über 2000 EUR. Zeugen der Tat oder der fußläufigen Verfolgung werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Süd unter 0531-476 3515 zu melden.

Braunkohlwanderung vom Schützenverein Klein Schöppenstedt

Am 22. Februar fand die diesjährige Braunkohlwanderung vom Schützenverein Klein Schöppenstedt statt.

Die Veranstaltung wurde mit dem Ausschießen um die Braunkohlscheibe begonnen.

Dieses Jahr hatten nicht nur die aktiven Schützinnen und Schützen, sondern alle Teilnehmer die Chance, die Scheibe zu erhalten.

Bei sehr nassem und regnerischem Wetter fand die Wanderung durch die Herzogsberge statt.

Nach der Rückkehr ins Sportheim trafen sich alle in geselliger Runde zum Essen.

Den Abschluss bereitete die Siegerehrung der Scheibe.

Dieses Jahr ging die Braunkohlscheibe an Bärbel Gleisner.

Sportlicher Jahresauftakt: Tennis-Winterturnier in der Halle

Lucklum/Königslutter. Der SV Rot-Weiß Lucklum/Erkerode e.V. hat das neue Tennisjahr mit einem erfolgreichen und spaßigen Winterturnier eingeläutet. Das traditionelle Event für Anfänger und langjährige Spieler fand am Samstag, den 7. Februar, in der Tennishalle des AVALON Hotelpark Königshof in Königslutter statt und bot sowohl erfahrenen Spielern als auch Tennis-Neulingen die Möglichkeit, sich sportlich zu messen.

Über einen Zeitraum von rund vier Stunden kämpften die über 20 Teilnehmer in immer wieder neu zusammengestellten Doppel-Matches um wertvolle Punkte. Das Format sorgte für eine ideale Mischung aus Ehrgeiz und Spaß – die Spiele waren von Anfang an spannend und von zahlreichen, knappen Momenten geprägt. Das Ziel des Turniers war es, durch die Platzierung in den Doppelpartien möglichst viele Punkte zu sammeln. Den Turniersieg erringen konnte schlussendlich Florian Kneiffel, gefolgt von Robert Schrimpft und Patrick Thies auf den Plätzen zwei und drei.

Doch nicht nur auf dem Court herrschte gute Stimmung: in den Pausen zwischen den Matches sorgten Kuchen aus den eigenen Reihen sowie belegte Brötchen für die nötige Stärkung. Den Abschluss des Turniers bildete ein gemeinsames Anstoßen, was das Event zu einem rundum gelungenen Auftakt für das Tennisjahr machte.

Der Vorstand des Vereins bedankt sich bei allen Teilnehmern, Helfern und Organisatoren für ihren Einsatz und ihre Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt auch allen Vereinsmitgliedern, die durch ihre Teilnahme und ihr Engagement das Winterturnier zu einem solchen Erfolg gemacht haben.

Strukturreform nimmt Fahrt auf

Strukturreform nimmt Fahrt auf
Zeitplan der Kirchenregierung legt erste Schritte bis Anfang 2027 fest

Wolfenbüttel. Die Kirchenregierung hat in ihrer Sitzung am 17. Februar einen Zeitplan bis 1. Januar 2027 zur Umsetzung erster Schritte der Strukturreform in der Landeskirche Braunschweig beschlossen.

Ziel der Strukturreform ist, Aufgaben klarer zu ordnen, nach dem Motto: Vor Ort gestalten, regional verwalten. Die Themen Verwaltung, Finanzen und Gebäude sollen stärker gebündelt werden, damit Pfarrerinnen und Pfarrer und Ehrenamtliche von Verwaltungsaufgaben entlastet werden und sie mehr Zeit für Verkündigung und Seelsorge haben. „So entsteht vor Ort mehr Raum für Beziehungen, Ehrenamt, geistliches Leben und Projekte. Die Ortsnähe bleibt – nicht als Verwaltungs-, sondern als Gestaltungsprinzip“, betont Oberlandeskirchenrat Dr. Jörg Mayer, Vorsitzender der Kirchenregierung.

In der Folge sind die elf Propsteien gebeten worden, ihren Zusammenschluss zu vier Propsteien vorzubereiten. Ziel ist der Abschluss dieses Reformschritts zum Jahresbeginn 2027.

Die Propstei- und Kirchenvorstände sollen bis 31. März 2026 erklären, welche Fusionen sie anstreben und welche Kirchengemeinden einen Propsteiwechsel vollziehen wollen. In „begründeten Einzelfällen“ können Arrondierungen bis spätestens 31. August 2026 unter Vorlage der Beschlüsse der Propstei- und Kirchenvorstände erfolgen.

Darüber hinaus erfolgt die inhaltliche Klärung von Übergangsregeln, unter anderem mit Blick auf die Verteilung von Gemeindepfarrstellen sowie Stellen von Diakoninnen und Diakonen, Kirchenmusikerinnen und -musikern.

Im Mai 2026 soll ein Gesetzesentwurf zur Zusammenlegung der Propsteien erstellt werden, der im Juni 2026 vom Kollegium des Landeskirchenamtes und der Kirchenregierung beraten wird. Danach folgt das gesetzlich vorgesehene Anhörungsverfahren unter Beteiligung der Propsteisynoden sowie des Landes Niedersachsen nach dem Loccumer Vertrag bis Ende August 2026. Außerdem sind Beratungen in den Ausschüssen der Landessynode vorgesehen.

Beschlussfassungen über Kirchenverordnungen zu eventuellen Umgliederungen sind im Kollegium des Landeskirchenamtes und in der Kirchenregierung im September geplant, bevor im Oktober in beiden Leitungsorganen die Gesetzentwürfe zur Bildung der vier neuen Propsteien für die Tagung der Landessynode im November vorbereitet werden. Dort erfolgt die endgültige Beschlussfassung.

„Wir müssen durch mutige Schritte dafür sorgen, dass wir als Kirche handlungsfähig bleiben,“ sagt Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer, stellvertretender Landesbischof. Die Bildung der neuen Propsteien sei dabei ein erster Schritt, um bis zum Jahr 2029 neue Regionalgemeinden zu schaffen.

Das Ziel sei das Jahr 2030. Dann sollen die nächsten Kirchenvorstandswahlen in neuen stabilen Strukturen stattfinden. „So wird aus dem organisatorischen Wandel eine Chance, die christliche Botschaft mit mehr Energie und weniger Ballast in die Gesellschaft zu tragen,“ so Hofer.

Katja Witte-Knoblauch ist künftig in Helmstedt und Königslutter tätig


Königslutter. Katja Witte-Knoblauch (49), Pröpstin in Helmstedt, hat zusätzlich das Propstamt in Königslutter übernommen.  Am Sonntag, 22. Februar, wird sie von Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer als stellvertretendem Landesbischof in ihr weiteres Amt mit einem Gottesdienst um 15 Uhr in der Stadtkirche in Königslutter eingeführt. In der Folge ist sie mit der einen Hälfte ihrer Stelle Pröpstin in Helmstedt und mit der anderen Hälfte Pröpstin in Königslutter.

Zu ihren Aufgaben wird vor allem die Gestaltung der Strukturveränderungen gehören, die von der Landessynode im November 2025 für die Landeskirche beschlossen worden sind und nun umgesetzt werden. Dabei geht es unter anderem um die Zusammenlegung von Propsteien. „Ich bin optimistisch, dass wir miteinander gute Wege finden werden, um das Neue zu gestalten,“ sagt sie. Ihr Amt ist zunächst auf vier Jahre befristet.

Zielsicher zum Weddeler Hof

0

Zur Abwechslung mal kein Übungsschießen, keine Zielscheiben und noch eine Runde konzentrieren. Stattdessen stand am Freitag, den 20. Februar, etwas ganz anderes auf dem Programm. Jugendleiterin Katrin und unser Vorsitzender René begleiteten die drei Jugendlichen in den Weddeler Hof zum Abendessen. Ein Wunschziel der Jugend selbst. Das war eine gute Wahl, wie sich schnell herausstellte. Dort wurde ausgiebig geschlemmt und fröhlich geplaudert. Nebenbei ging es natürlich auch um vergangene Aktionen, neue Ideen und die großen Zukunftspläne unserer Nachwuchsschützen. Und auch wenn alle schon alt genug sind, haben wir sie sicherheitshalber trotzdem persönlich nach Hause gebracht und ordnungsgemäß bei den Eltern abgeliefert. Am Ende gab es durchweg zufriedene Gesichter, denn es war ein rundum gelungener Abend. Also ein guter Treffer mal anders.

René Langenkämper

Impulse für die Klimalandschaft im Oderwald

0

Mit zwei Veranstaltungen im ersten Fokusgebiet des Projekts „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ ist in den vergangenen Wochen spürbar Bewegung in den Oderwald gekommen. Sowohl die Informationsveranstaltung am 14. Januar in Heiningen als auch die Visions-Werkstatt am 5. Februar im Dorfgemeinschaftshaus Ohrum waren mit jeweils rund 30 Teilnehmenden gut besucht.

Landwirtinnen und Landwirte, Kommunalvertreterinnen und -vertreter, Verbände sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Veranstaltungen für intensive Gespräche, kritische Nachfragen und konkrete Ideen. Besonders in der Visions-Werkstatt entstanden an den Arbeitstischen einige starke Ansätze – von dezentral umsetzbaren Maßnahmen einzelner Betriebe bis hin zu kooperativen und kommunalen Lösungswegen. „Wasserrückhalt, Bodenschutz, Katastrophenschutz und regionale Wertschöpfung sollten von Anfang an ganzheitlich zusammen gedacht werden.“, eröffnete Samtgemeindebürgermeister Marc Lohmann die Arbeitsphase an den Tischen.

Die wissenschaftliche Landschaftsanalyse hatte den Oderwald zuvor als besonders betroffenes Gebiet für Starkregenerosion und weitere klimatische Belastungen identifiziert. Entsprechend groß war das Interesse, nicht nur Probleme zu benennen, sondern gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln, die hier zunächst mit dem Fokus auf Agroforstsysteme in den Blick genommen wurden.

Aus den Diskussionen heraus soll nun eine Fokusgruppe Oderwald gebildet werden, die die gesammelten Ideen weiter vertieft und konkrete nächste Schritte vorbereitet.

Auf vielfachen Wunsch findet als nächster Schritt am 26. Februar zunächst eine Online-Infoveranstaltung zur Wirtschaftlichkeit von Agroforstsystemen statt („Agroforst – wie rechnet sich die Fläche?“). Dabei werden konkrete Beispielrechnungen vorgestellt und wirtschaftliche Perspektiven für landwirtschaftliche Betriebe eingeordnet.

Terminverschiebung für Klimalandschafts-Forum 3

Das ursprünglich für den 26. Februar geplante Klimalandschafts-Forum 3 wird bewusst auf den 25. Juni 2026 verschoben, um den Arbeitsgruppen und der regionalen Abstimmung mehr Zeit zu geben. Das Forum wird erneut im Fokusgebiet Oderwald im DGH Ohrum stattfinden und Akteurinnen und Akteure aus Landwirtschaft, Kommunen, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen.

Mit dem Projekt „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ arbeiten der Landkreis Wolfenbüttel, die Stiftung Zukunftsfonds Asse und zahlreiche regionale Partner zusammen mit einem durch die ANK finanzierten Projektkonsortium mit ProjectTogether daran, die Landschaft langfristig klimaresilient, wirtschaftlich tragfähig und ökologisch vielfältig weiterzuentwickeln – im Dialog mit den Menschen vor Ort.

Alle Informationen zum Projekt sowie die Anmeldung zu den kostenfreien Veranstaltungen sind auf der Webseite www.klimalandschaft-wolfenbuettel.de zu finden.

Die Informationsveranstaltungen zum Projekt „Klimalandschaft Wolfenbüttel“ waren in der Samtgemeinde Oderwald gut besucht.  Fotos: ProjectTogether

BS: Zeugenaufruf – Körperverletzung in Bus

Buslinie 436, Höhe Mittelweg, 15.02.2026, 15:55 Uhr

Fahrgast greift in Streitigkeiten ein und wird verletzt

Am vergangenen Samstag kam es in der Buslinie 436 zwischen den Haltestellen Siegfriedstraße und Taubenstraße zu Streitigkeiten zwischen einer Frau und einem Mann. Zum Schutz der Frau griff ein 63-Jähriger in die Situation ein, indem er die Frau fragte, ob alles in Ordnung sei. Daraufhin schlug der Mann den 63-Jährigen unvermittelt ins Gesicht, wodurch dieser Verletzungen erlitt.

Anschließend verließen der Mann und seine Begleitung den Bus an der Haltestelle Taubenstraße und entfernten sich fußläufig in unbekannte Richtung. Der Täter wird als ca. 18-20 Jahre alt, 1,65 m groß und dunkelhaarig beschrieben. Zudem hat er große blaue Augen und war mit einer dunklen Lederjacke bekleidet. Seine weibliche Begleitung sei ca. 18-19 Jahre alt und ebenfalls dunkelhaarig beschrieben. Sie trug ein hellbraunes Wollkleid und sprach in englischer Sprache.

Die Polizei sucht nun nach Personen, die sich zum Tatzeitpunkt im Bus befunden haben und Angaben zum Mann und der Frau machen können. Hinweise dazu nimmt das Polizeikommissariat Nord unter 0531-476 3315 entgegen.

Börßum: Sprengung eines Fahrkartenautomaten

Börßum, Bahnhofstraße, Bahnhof, 20.02.2026 gegen 01:00 Uhr

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen sprengten zwei unbekannte Täter den Fahrkartenautomaten am Börßumer Bahnhof. Dadurch konnte eine unbekannte Bargeldsumme erlangt werden.

Im Anschluss flüchteten die Personen mutmaßlich in einem weißen BMW X5 mit erhöhter Geschwindigkeit vom Bahnhof in Richtung Börßumer Straße. Die zwei Täter konnten als männlich, 1,70 m bis 1,80 m groß sowie 25 bis 30 Jahre alt beschrieben werden. Außerdem sollen beide schwarz gekleidet gewesen sein und eine schwarze Mütze getragen haben.

Vor Ort waren Kräfte der Landespolizei sowie des Bundespolizeireviers Braunschweig im Einsatz. Laut Entschärfergruppe der Bundespolizei handelte es sich mutmaßlich um einen selbstgebauten Sprengsatz. Der Gesamtschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Hinweise nimmt die Polizei Salzgitter unter der Telefonnummer 05341 18970 entgegen.