Freitag, April 3, 2026

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Jens Höfel ist künftig in Bad Harzburg und Goslar tätig

Neuer Propst

Jens Höfel ist künftig in Bad Harzburg und Goslar tätig


Bad Harzburg/Goslar. Jens Höfel (60) Propst in Bad Harzburg ist seit Februar zugleich Propst in Goslar. Seine Einführung in Goslar erfolgt am Sonntag, 1. März, um 17 Uhr in der Marktkirche durch Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer als stellvertretendem Landesbischof.

Höfel nimmt das Propstamt jeweils im Umfang einer halben Stelle wahr. Die Kirchenregierung hat ihm das neue Amt zunächst für vier Jahre übertragen. Wie Höfel betont, will er mithelfen, die von der Landessynode beschlossene Strukturreform umzusetzen, damit auch künftig ein lebendiges kirchliches Leben in der Region möglich ist.

Wanderungszeit von Kröten, Fröschen und Molchen beginnt

Die Temperaturen steigen wieder, Schneemassen und gefrorene Böden bleiben aus – bald beginnt bei milder Witterung die Wanderzeit von Kröten, Fröschen und Molchen. Viele von ihnen sterben auf den Straßen, bevor sie sich paaren und für Nachwuchs sorgen können – sie kommen buchstäblich unter die Räder der Autos. Um die Tiere, aber auch die Autofahrerinnen und Autofahrer zu schützen, sperrt der Landkreis Wolfenbüttel vorübergehend einige Straßen. Schilder weisen auf Sperrungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen hin.

Standorttreue wird Amphibien zum Verhängnis

Bei Temperaturen über fünf Grad Celsius in Verbindung mit Niederschlägen machen sich die Amphibien auf den Weg. Erdkröte und Grasfrosch kehren jedes Jahr zu ihren Geburtsgewässern zurück. Dort finden die Paarung, das Ablaichen, die Eireifung und die Entwicklung von der Kaulquappe zum Frosch statt. Dabei legen Erdkröten Wanderstrecken von bis zu 2,5 Kilometern zurück. Die Standorttreue hat ihren Preis: Straßen kreuzen die Wanderrouten der Amphibien und so finden viele von ihnen unter den Rädern von Autos und anderen Fahrzeugen einen frühen Tod.

Lurche brauchen bis zu fünf Minuten für die Straßen-Überquerung

Der größte Feind der Lurche und Kröten ist das Auto. Die langsame Wandergeschwindigkeit der Amphibien – sie brauchen vier bis fünf Minuten, um eine Straße zu überqueren – wird ihnen auf der Straße zum Verhängnis. Als wechselwarme Tiere verweilen Amphibien zudem gerne etwas länger auf dem Asphalt, um sich aufzuwärmen. Auch Gullys und Entwässerungsschächte werden für die Tiere zur Todesfalle.

Straßensperrungen zum Schutz von Tier und Mensch

Als Hilfsmaßnahme leiten Krötenzäune die Amphibien zu ebenerdig eingegrabenen Eimern. Dort fallen sie hinein und werden von ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Naturschützern über die Straße getragen. Zum Schutz der Tiere, aber auch der Helferinnen und Helfer werden einige Straßen kurzzeitig für den Autoverkehr gesperrt. So werden auch gefährliche Ausweichmanöver vermieden, die leicht zu Unfällen führen können.

Amphibien wandern am liebsten in der Dämmerung oder in den ersten Nachtstunden. Deshalb werden die Sperrungen meist zwischen 19 Uhr abends und 6 Uhr morgens eingerichtet. Schilder weisen auf die Sperrungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen hin.

Bitte die Amphibien in den Eimern lassen

Die Tiere werden von den geschulten Helferinnen und Helfern nach ihrer Art bestimmt, gezählt und zum Laichgewässer gebracht. Die Amphibien sind so am besten davor geschützt, überfahren zu werden. Deshalb die Bitte an alle, die während eines Spaziergangs Amphibien in diesen Eimern sehen: Lassen Sie die Tiere in den Eimern.

Auch wenn die Eimer witterungsbedingt geschlossen sein sollten, wird der Amphibienschutzzaun regelmäßig kontrolliert. Wenn Amphibien auf der Straße gefunden werden, können sie in einen der Eimer oder, wenn die Eimer geschlossen sind, hinter den Amphibienschutzzaun gesetzt werden.

An folgenden Straßenabschnitten sind Krötenzäune aufgebaut

  • B 82 am westlichen Ortsausgang von Beuchte
  • L 635 zwischen Cremlingen und Hordorf
  • K 52 zwischen Baddeckenstedt und Silium
  • K 141 Weddel Richtung Kl. Schöppenstedt
  • K 631 bei Cremlingen ab Kreisel Richtung Schandelah

Folgende Straßen werden während der Amphibienwanderzeit für maximal 20 bis 25 Nächte gesperrt

  • K 54 Ortsausgang Oelber a. w. W. Rictung Salzgitter-Lichtenberg
  • K 156 zwischen Klein Veltheim und Schulenrode
  • K 513 zwischen Remlingen und Gr. Vahlberg
  • K 629 zwischen Volzum und Lucklum
  • L 629 Reitlingstal im Elm
  • Cremlingen, zwischen „Im Rübenkamp“, „Am Papendorn“ und „Ehlerbergstraße“
  • K 631 zwischen Hordorf und Essehof

Die jeweiligen Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

Auch an den nachfolgend aufgeführten Straßen finden Amphibienwanderungen statt

  • K 31/ K 620 Ortsdurchfahrt Neindorf
  • K 31/ K 32 zwischen Kissenbrück und Neindorf
  • K 513 Ortsausgang Schöppenstedt Richtung Gr. Vahlberg
  • Gemeindeverbindungsweg Schladen – Wehre
  • K 9 in Eilum
  • Wolfenbüttel Adersheim, Straße „Tannhof“
  • Wolfenbüttel Stadtgebiet, „Am Schiefen Berg“

Der ehrenamtliche Amphibienschutz benötigt dringend Unterstützung. Wer sich hier engagieren möchte, kann sich an die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde wenden. Kontakt: Herr Coselli (Tel.: 05331 84 9032) oder Herr Garchow (Tel.: 05331 84 9013).

Bildunterschrift: Wanderungszeit von Kröten, Fröschen und Molchen beginnt

Foto: Landkreis Wolfenbüttel

Rückenwind für das Ehrenamt im Landkreis Wolfenbüttel

PRESSEMITTEILUNG

Bosse und Schröder: Rückenwind für das Ehrenamt im Landkreis Wolfenbüttel Land startet neue Mikroförderung

Vereine, Initiativen und engagierte Bürgerinnen und Bürger in ganz Niedersachsen können ab März auf direkte finanzielle Unterstützung vom Land hoffen. Die SPD-geführte Landesregierung hat eine neue Mikroförderung in Höhe von insgesamt einer Million Euro gestartet. Die Mittel wurden von den Regierungsfraktionen von SPD und Grünen über die politische Liste mobilisiert und werden über die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Niedersachsen (LAGFA) vergeben.

Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten für den Landkreis Wolfenbüttel, Jan Schröder und Marcus Bosse, sehen darin eine große Chance für das lokale Engagement: „Ob Dorfgemeinschaft, Jugendprojekt, Integrationsinitiative oder Kulturverein – bei uns vor Ort gibt es unzählige Menschen mit hervorragenden Ideen und großem Tatendrang. Mit der neuen Mikroförderung sorgen wir dafür, dass wertvolle Projekte nicht an kleinen Finanzierungslücken scheitern.“ Gefördert werden Vorhaben mit Beträgen zwischen 100 und 2.500 Euro. Ein besonderer Vorteil: Die Hälfte der Summe fließt direkt nach der Bewilligung, der Rest folgt nach Projektabschluss. Jan Schröder betont die Bedeutung für den ländlichen Raum: „Gerade in unseren Gemeinden im Landkreis lebt der Zusammenhalt vom Ehrenamt. Diese Förderung kommt genau dort an, wo sie gebraucht wird – direkt vor Ort, unkompliziert und ohne die oft abschreckenden bürokratischen Hürden.“

Hintergrund zur Antragstellung:

Die Antragstellung ist ab dem 2. März ab 8 Uhr über die Website der LAGFA Niedersachsen e.V. möglich.

* Wer kann beantragen? Vereine, gemeinwohlorientierte Organisationen, Initiativen, Kirchen, Glaubensgemeinschaften sowie engagierte Privatpersonen.

* Was wird gefördert? Unter anderem Materialien, technische Ausstattung, projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit oder notwendige Honorare.

* Wie funktioniert es? Das Verfahren ist vollständig digital und bewusst bürokratiearm gestaltet.

Weitere Informationen und das Antragsformular finden Interessierte unter: www.lagfa-niedersachsen.de

Kartenvorverkauf zum „Tag der älteren Generation“ startet

Der Seniorenbeirat in der Stadt Wolfenbüttel und die Arbeitsgemeinschaft der Seniorenkreise im Landkreis Wolfenbüttel (AGS) bereiten mit Unterstützung des Seniorenservicebüros und der Stadtverwaltung auch in diesem Jahr gemeinsam den „Tag der älteren Generation“ in der Lindenhalle vor.

Wie immer findet diese bunte Seniorenfeier am letzten Donnerstag im Mai statt. Diesmal ist das der 27. Mai 2026. Ab 14 Uhr (Einlass ab 13 Uhr) startet das bunte Programm mit Begrüßung und Musik. Während des Nachmittags wird neben der Unterhaltungsmusik eine kleine Theatereinlage in Sketchform von der Seniorengruppe Hemkenrode sowie der sportliche Auftritt von Kindern und Jugendlichen geboten.

Weitere interessante und unterhaltsame Programmpunkte sowie die Möglichkeit zum Mittanzen wechseln sich bis 16.30 Uhr ab. Karten gibt es für 10 Euro pro Person vom 25. Februar bis 15. Mai 2026 im Seniorenservicebüro, Lange Straße 9, und bei Bücher Behr am Kornmarkt in Wolfenbüttel. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Seniorenkreisen und Seniorenheimen.

Auch Einzelbesuchende und Freundesgruppen sind natürlich herzlich willkommen. Für Tischreservierungen und weitere Absprachen steht das Ehepaar Luthien als Vorstandsmitglieder des Seniorenbeirates per E-Mail (Horst.Luthien@t-online.de) oder unter der Rufnummer 05331 61357 gern zur Verfügung.

 

Bildunterschrift: Am 27. Mai ist der „Tag der älteren Generation“ in der Lindenhalle. Der Vorverkauf dazu startet jetzt. Foto: Stadt Wolfenbüttel

Jährliche Revision: Schwimmbad und Sauna vom 9. bis 20. März geschlossen

Das Stadtbad Okeraue bleibt aufgrund der turnusmäßigen Jahresrevision von Montag, 9. März, bis einschließlich Freitag, 20. März 2026 vollständig geschlossen. In diesem Zeitraum sind sowohl das Schwimmbad als auch der Saunabereich nicht zugänglich.

Während der Betriebspause werden umfangreiche Wartungs-, Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Dazu zählen unter anderem sicherheitstechnische Überprüfungen durch Sachverständige, notwendige Reparaturen sowie Grundreinigungen der Becken- und Anlagentechnik. Für diese Arbeiten müssen zentrale technische Systeme außer Betrieb genommen und die Becken entleert werden. Viele Maßnahmen können aus Sicherheits- und Qualitätsgründen nicht während des laufenden Badebetriebs erfolgen.

Der Wohnmobilstellplatz bleibt von der Revision unberührt und weiterhin geöffnet. Eine Anreise ist täglich im Zeitraum von 12 bis 18 Uhr möglich. Ausgenommen ist die Anreise am Wochenende 14. und 15. März 2026.

Mit der jährlichen Revision stellt das Stadtbad sicher, dass auch künftig höchste Standards in Bezug auf Hygiene, Sicherheit und Komfort gewährleistet werden können.

Das Team des Stadtbades bedankt sich für das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger und freut sich darauf, die Gäste ab Samstag, 21. März 2026 wieder begrüßen zu dürfen.

Sonderveranstaltung vor der Revision: Damensaunanacht „Die goldenen 1920er“

Bereits vor der Schließzeit lädt das Stadtbad zu einem besonderen Sauna-Event ein: Am Samstag, 7. März 2026 findet die beliebte Damensaunanacht unter dem Motto „Die goldenen 1920er“ statt.

Der Einlass beginnt um 17.30 Uhr, offizieller Start ist um 18 Uhr, das Veranstaltungsende ist um 0 Uhr. Der Eintritt beträgt 35 Euro pro Person.

Die Besucherinnen erwartet ein stimmungsvoller Abend mit stündlich zwei thematisch abgestimmten Aufgüssen, passender Atmosphäre im Stil der 1920er-Jahre sowie einem besonderen gastronomischen Angebot.

Das Stadtbad-Team freut sich auf einen glanzvollen Abend ganz im Zeichen von Eleganz, Entspannung und dem Flair der „Roaring Twenties“.

Die Freiwillige Feuerwehr Evessen lädt alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung

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Pressemeldung

Die Freiwillige Feuerwehr Evessen lädt alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Samstag, den 07. März 2026, um 19:00 Uhr in das Dorfgemeinschaftshaus Evessen ein. Neben den Berichten aus den verschiedenen Bereichen der Wehr stehen auch Ehrungen, Beförderungen und einige Wahlen an. Im Anschluss bleibt wie immer Zeit für einen gemütlichen Austausch.
Bei Fragen stehen Ortsbrandmeister Karsten Wolff und sein Stellvertreter Marcel Hertel gerne zur Verfügung.

Malteser in der Diözese Hildesheim gratulieren Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ zum neuen Amt

Pressemeldung 24.02.2026

Ein guter Tag“

Malteser in der Diözese Hildesheim gratulieren Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ zum neuen Amt

Hannover/Hildesheim (mhd). Die Malteser in der Diözese Hildesheim gratulieren dem Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ zur Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Dies sei ein guter Tag für die Katholische Kirche in Deutschland, so der katholische Hilfsdienst.

Seit seiner Weihe zum Bischof von Hildesheim am 1. September 2018 haben wir Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ als Freund und Förderer der Malteser kennengelernt“, sagt Max Freiherr von Boeselager, Diözesanleiter der Malteser in der Diözese Hildesheim. „Er hat immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen und manches Projekt ganz offen, manche eher im Stillen gefördert und mitgetragen. Man spürt, dass ihm die Bedürftigen wirklich am Herzen liegen.“

Wilmer verbinde eine große geistige und intellektuelle Weite, Weltläufigkeit sowie breite berufliche Erfahrung mit Bodenständigkeit und Menschenfreundlichkeit, so von Boeselager weiter. Insofern sei seine Wahl, die am heutigen Dienstag, 24. Februar 2026 in Würzburg erfolgte, ein Glücksfall für die Katholische Kirche in Deutschland. „Wir wünschen dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz viel Erfolg in seinem schweren Amt und zu allem Gottes Segen“, so der Malteser-Diözesanleiter. „Zugleich sagen wir ihm unsere Unterstützung zu, wo immer wir können.“

Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ist in seiner Eigenschaft als Hildesheimer Bischof Schirmherr der Malteser Migranten Medizin Hannover (MMM) – Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung – und war Schirmherr der Malteser-Ausstellung zum Turiner Grabtuch, die vom 12. März bis 23. April 2023 in der Hildesheimer Basilika St. Godehard Station machte. Auch andere Projekte hat Wilmer tatkräftig unterstützt, unter anderem MOBALNI – das mobile Badezimmer für Menschen auf der Straße in Hannover, und die regelmäßigen Lourdes-Wallfahrten des Malteserordens.

Jahresauftakt des Spielmannszuges Dettum

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Die Jahreshauptversammlung des Spielmannszuges fand am 24. Januar statt. Hier wurden einige Tagesordnungspunkte sowohl vom Förderverein als auch des Spielmannszuges durchgeführt.

Unter der Führung des 1. Vorsitzenden Thomas Schmiedel gelang es zügig diese Punkte einvernehmlich abzuarbeiten. Überhaupt war die Versammlung von einem kameradschaftlichen Zusammenhalt geprägt. Thomas Schmiedel begrüßte den Ortsbürgermeister Ole Jahnke, den Ortsbrandmeister Dirk Bremer, einige fördernde Mitglieder sowie die Ehrenmitglieder Peter Haggenmüller und Ulf Harrendorf.

Jana Eckert wurde für die meisten Übungsabende und Umzüge geehrt. An den meisten Ständchen, Festlichkeiten und Zapfenstreichen nahmen Florian Eckart, Jana Eckart,

Kristina Heine, Thomas Schmiedel und Hartmut Woike teil. Die meisten Fahrten absolvierte Hartmut Woike für den Spielmannszug. Er bekam das „rote Auto“.

Aber auch für langjährige Treue zum Spielmannszug wurden zwei Kameraden geehrt. Matthias Köchy für 45 Jahre und Peter Haggenmüller für 65 Jahre. Beide haben sich um den Spielmannszug Dettum verdient gemacht und sich mit aller Kraft für das Fortbestehen des Zuges eingesetzt.

Matthias Köchy war in der Ausbildung des Jugendzuges tätig und hat sich in dieser Zeit vorrangig um die Trommel Ausbildung gekümmert. Auch jetzt noch ist er unter den Trommlern ein gerne gesehener Kamerad.

Peter Haggenmüller, lange Zeit 1. Vorsitzender des Zuges und ein begnadeter Lyraspieler sowie ein guter Organisator von Kameradschaftspflege und Jubiläen in der so langen Tradition des Spielmannszuges. Im nächsten Jahr feiert der Spielmannszug Dettum im Übrigen sein bereits 95. Bestehen.

Mit einem Ausblick auf die Aktivitäten für das neue Jahr wurden die Termine bekannt gegeben. Diese sind erstmals auch über die Konzertmeister App abzurufen. Die Schriftführerin Kristina Heine erhofft sich mit dem Vorstand dadurch eine noch bessere Kommunikation innerhalb des Zuges.

Die ersten Auftritte fanden bereits am 14. und 15. Februar 2026 statt. Am 14. Februar wurden in Destedt die „Ehrendamen“ abgeholt. Am Sonntag, den 15. Februar begann der Tag schon sehr früh um 07.00 Uhr in Klein Veltheim. Diesen bunten Fastnachtsumzug begleitet der Spielmannszug nun auch schon das 55. Jahr in Folge. Immer wieder konnte der Zug mit neuen Musikstücken und in den letzten Jahren mit verschiedenster Verkleidung bei der Veltheimer Jungen Gesellschaft punkten.

An dem darauffolgenden Wochenende fand vom 21. bis 22. Februar das bereits zweite Workshop-Wochenende mit dem Komponisten und Kapellmeister Sebastian Sürges statt. Es war ein anstrengendes aber auch ein tolles Wochenende. Nach einigen Märschen aus dem grauen Marsch Buch konnte noch Freitagabend mit neuen Stücken wie dem „Böhmischen Traum“ und „Der Vogelwiese“ begonnen werden. Durch das Heranführen von Sebastian Sürges konnte man schon bald den Fortschritt merken. Um 22.00 Uhr wurde dann der erste Teil beendet. Am Samstag ging es dann in voller Vorfreude um 10.00 Uhr weiter.

Der Samstag war geprägt von den beiden neuen Stücken aber auch von zwei neuen Märschen. Hierbei konnte man deutlich merken, was es bedeutet einen Berufsmusiker an der Hand zu wissen. Er forderte einen jeden, ob jung oder alt, bis an die individuellen Grenzen. Aber immer so, dass ein Erfolg für jeden hörbar war. Das Ergebnis sprach für sich, so dass man bereits gegen 17.00 Uhr zum gemütlichen beisammen sein wechseln konnte.

Zu fortgeschrittener Zeit wurde der Ausbilder, mit den besten Wünschen für ihn und seine Familie, an den Niederrhein verabschiedet. Im nächsten Jahr wird es einen weiteren Workshop mit ihm geben.


Am Sonntagvormittag galt es das gelernte zu festigen. Um 13:00 Uhr wurde das Workshop-Wochenende, mit einem großen Dank an das Organisationsteam, beendet.

TUS Cremlingen wird Nordharz-Hallenmeister und qualifiziert sich für Niedersachsen-Hallenmeisterschaft 2027

Gebhardshagen, 22. Februar 2026 – Die Ü40 des TUS Cremlingen hat Geschichte geschrieben: In einem packenden Turnier in der Burgsporthalle Gebhardshagen sicherte sich das Team um Trainer Florian Sander den Titel des Nordharz-Hallenmeisters und damit die Qualifikation für die Niedersachsen-Hallenmeisterschaft 2027.

Ein Turnier voller Spannung und Emotionen

Von Beginn an versprach das Turnier Spannung pur. Gleich im ersten Spiel traf die Cremlinger Ü40 auf den späteren Zweitplatzierten VfL Oker. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, und nach einer nervösen Anfangsphase endete die Partie mit einem verdienten 2:2-Unentschieden. Die Tore für Cremlingen erzielten Thies Walter und Tobias Fricke.

Im zweiten Spiel gegen den SV Union Salzgitter (am Ende Dritter des Turniers) zeigte die Sander-Elf erneut Kampfgeist. Wieder waren Walter und Fricke die Torschützen und sorgten mit ihren Treffern für einen 2:1-Erfolg kurz vor Schluss.

Offensivfeuerwerk gegen SG Steinlah/Haverlah

Im dritten Spiel stand dann klare Offensive auf dem Programm. Gegen die SG Steinlah/Haverlah gab es für den TUS nur ein Motto: Tore schießen! Und das setzte das Team eindrucksvoll um. Den Auftakt machte Hans Strömsdörfer mit dem 1:0. Danach trafen Sven Bauer, Fabian Oeft sowie dreimal Rafael Ruge zum souveränen 6:0-Endstand.

Großen Anteil am Erfolg hatte auch der mitspielende Torwart Patrick Kühner (in Fachkreisen „Buffer“ genannt). Dieser ist normalerweise Stürmer von Beruf und ist beim Turnier als Torwart eingesprungen. Mit starken Paraden und großem Einsatz gab er der Mannschaft in entscheidenden Momenten den nötigen Rückhalt.

Finalkrimi gegen den VfL Salder

Im abschließenden Spiel gegen den VfL Salder musste der TUS Cremlingen noch einmal alles geben, um den Turniersieg perfekt zu machen. Die Partie hatte echten Finalcharakter: Cremlingen ging früh mit 1:0 durch Rafael Ruge in Führung, ehe kurze Zeit später Fabian Oeft mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt wurde und Cremlingen von da an in Unterzahl spielen musste. Salder nutzte die Überzahl prompt zum 1:1.

Doch die Cremlinger gaben nicht auf. In Unterzahl erzielte erneut Rafael Ruge die Führung zum 2:1. Doch erneut folgte der Ausgleich durch Salder zum 2:2. Kurz vor Schluss jedoch verwandelte Ruge zudem einen Strafstoß zum 3:2-Sieg, der gleichzeitig den Turniererfolg bedeutete. Aufgrund der besseren Tordifferenz setzte sich Cremlingen vor Oker durch.

Trainer Sander lobt Teamgeist und Einsatzwillen

Trainer Florian Sander war nach dem Abpfiff sichtlich stolz auf seine Mannschaft:

„Das war kein Zufall, das war konzentriert, als Gemeinschaft alles rausgehauen und letztlich verdient die Belohnung abgeholt. Besonders das letzte Spiel hat gezeigt, wer wir sind. Es hat Spaß gemacht, zuzuschauen.“

Ausblick: Niedersachsen ruft

Mit dem Titelgewinn sichert sich der TUS Cremlingen Ü40 nicht nur einen schönen Pokal, eine Geldprämie und einen neuen Spielball, sondern auch die Teilnahme an der Niedersachsen-Hallenmeisterschaft 2027 (Austragungsort noch offen).

So endet ein denkwürdiger Turniertag in Gebhardshagen – mit einem verdienten Champion, der gezeigt hat, dass Erfahrung, Teamgeist und Wille auch jenseits der 40 die besten Voraussetzungen für sportlichen Erfolg sind.

CDU Samtgemeindeverband Sickte feiert 40 jähriges Bestehen

Presseinformation:

Der CDU Samtgemeindeverband Sickte hat kürzlich sein 40 jähriges Bestehen
gefeiert. Am 11. Februar 1986 wurde der Verband in der Gaststätte „Jugl“ in Volzum
gegründet. Zwar existierten bereits seit vielen Jahren eigenständige CDU
Ortsverbände in den Gemeinden der Samtgemeinde Sickte, die sich regelmäßig
abstimmten, doch ein gemeinsamer Dachverband entstand erst mit der Gründung im
Jahr 1986.

Zum Gründungsvorsitzenden wurde der jüngst verstorbene Johannes Wolframm aus
Erkerode gewählt. Er führte den Verband 16 Jahre lang bis 2002. Seitdem steht Uwe
Schäfer aus Apelnstedt an der Spitze des CDU Samtgemeindeverbandes. Im
Rahmen der Jubiläumsveranstaltung ließ er die Geschichte des Verbandes Revue
pas sieren und erinnerte an prägende Stationen und Persönlichkeiten.

In einem würdigen Rahmen ehrte Schäfer die anwesenden Mitglieder des
Gründungsvorstandes: Erich Curland (Dettum, stellvertretender Vorsitzender), Sigrid
Bormann (Sickte, Schriftführerin) und Eberhard Sell (Veltheim/Ohe, Beisitzer)
erhielten jeweils eine gravierte Karaffe als Anerkennung. In Abwesenheit würdigte er
zudem Dieter Lorenz (Sickte, Beisitzer) sowie den kürzlich verstorbenen Karl Heinz
Plugge (Evessen, Beisitzer).

In seinem Rückblick ging Schäfer auch auf zahlreiche weitere Persönlichkeiten ein,
die die CDU in der Samtgemeinde Sickte über Jahrzehnte geprägt haben. Herbert
Wolff, Helmut Seitlinger, Johann Heinrich von Henninges, Albert Nolte, Christian
Riggert, Albert Linne, Heinz Allt ag, Wilhelm Segger und Hans Rose waren nur einige
der Namen, deren Engagement er besonders hervorhob.

Mit einem Augenzwinkern zitierte Schäfer aus einem Schreiben des
Samtgemeindeverbandes aus der Gründerzeit, in dem gegenüber dem Landkreis
Wolfenbüttel ei n besseres Radwegenetz gefordert wurde. Eine der damals
geforderten Verbindungen der Radweg zwischen Apelnstedt/Sickte und
Salzdahlum konnte erst im vergangenen Jahr eingeweiht werden. „Wir als CDU
haben Durchhaltevermögen und Durchsetzungskraft, auch wenn manches
Jahrzehnte dauert“, bemerkte Schäfer hierzu schmunzelnd.

Auch der CDU Kreisvorsitzende Holger Bormann gratulierte dem
Samtgemeindeverband herzlich. Er erinnerte an seine erste Begegnung mit der
Sickter CDU im Jahr 1999, als er als damaliger Vorsitzender der Jungen Union im rsitzender der Jungen Union im Stadtverband Wolfenbüttel an der Gründung der Jungen Union Cremlingen/Sickte in Stadtverband Wolfenbüttel an der Gründung der Jungen Union Cremlingen/Sickte in der Gaststätte „Zur Guten Quelle“ in Sickte teilnahm.der Gaststätte „Zur Guten Quelle“ in Sickte teilnahm.

Der CDU–Landratskandidat Tobias Thurau überbrachte ebenfalls seine Landratskandidat Tobias Thurau überbrachte ebenfalls seine Glückwünsche und gab einGlückwünsche und gab einen kurzen Ausblick auf seine zentralen Vorhaben im Falle en kurzen Ausblick auf seine zentralen Vorhaben im Falle seiner Wahl. Dazu zählen insbesondere die Verbesserung der Kreisfinanzen sowie seiner Wahl. Dazu zählen insbesondere die Verbesserung der Kreisfinanzen sowie die konsequente Digitalisierung der Kreisverwaltung.die konsequente Digitalisierung der Kreisverwaltung.

Zu den Gratulanten gehörten zudem Christiane Wagner–Judith als VorsJudith als Vorsitzende der itzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie Max Weitemeier als Vorsitzender der FDP.  Beide dankten für die konstruktive und Fraktion im Rat der Samtgemeinde Sickte. Beide dankten für die konstruktive und sachorientierte Zusammenarbeit im Samtgemeinderat.

Bevor der Abend in einen geselligen
Teil überging, bei dem sich die rund 40 Gäste
bei Gulaschsuppe bis in die späten Abendstunden austauschten, sprach Marco Kelb,
designierter CDU Kandidat für die Wahl zum Samtgemeindebürgermeister am 13.
September 2026. Er betonte, dass Heimat auch in Zeite n schneller Veränderungen
verlässlich und lebenswert bleiben müsse. Mit Blick auf die kommenden Jahre
erklärte er: „In unruhiger Zeit braucht dieses Schiff einen Kapitän, der es auf klarem
Kurs hält.“ Um die Lebensqualität in den Dörfern langfristig zu sic hern, bedürfe es
einer modernen, digitalen und agilen Verwaltung, die flexibel auf neue
Herausforderungen reagieren könne. Dazu gehörten der konsequente Ausbau
digitaler Strukturen, effizientere Verwaltungsabläufe sowie eine stärkere
interkommunale Vernetz ung. Ziel sei es, die Samtgemeinde zukunftsfest aufzustellen
und zugleich den starken Zusammenhalt vor Ort zu bewahren.

Abschließend dankte Dr. Manfred Bormann Uwe Schäfer für dessen langjährigen und
engagierten Einsatz sowohl als Vorsitzender des CDU Sa mtgemeindeverbandes
Sickte als auch als Vorsitzender der CDU Samtgemeinderatsfraktion. Beide
Funktionen übt Schäfer seit inzwischen 24 Jahren mit großem Engagement und
Erfolg aus.

 

Fotos
Fotos (Philipp Ziebart)