Freitag, April 3, 2026

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Drei Pkw im Landkreis Wolfenbüttel entwendet

Drei Pkw im Landkreis Wolfenbüttel entwendet

Wolfenbüttel, Södekamp, 05.03.2026 zischen 01:00 Uhr und 07:50 Uhr

Cremlingen, Vor den Herzogsbergen, 05.03.2026 zwischen 01:30 Uhr und 05:00 Uhr

Sickte, Cachanring, 04.03.2026 von 23:00 Uhr bis 05.03.2026. 06:30 Uhr

Eine oder mehrere unbekannte Täterschaft/-en entwendete/-n in der Nacht vom 04.03.2026 auf den 05.03.2026 im Landkreis Wolfenbüttel drei Pkw. Im „Södekamp“ in Wolfenbüttel erlangte eine Täterschaft einen schwarzen Audi SQ5. Dieser stand verschlossenen in der frei zugänglichen Einfahrt des Einfamilienhauses. Der Wert des Fahrzeugs wird auf 30.000 Euro geschätzt. In der Straße „Vor den Herzogsbergen“ in Cremlingen konnte ein schwarzer Audi A5 Cabriolet erlangt werden. Dieser Pkw war ebenfalls verschlossen und konnte von der Grundstückseinfahrt unbemerkt entwendet werden. Der Wert des Audi A5 Cabriolet wird auf 38.000 Euro geschätzt. Im „Cachanring“ in Sickte konnte ein weiterer verschlossener Pkw unbemerkt erlangt werden. Hierbei handelte es sich um einen schwarzen Mercedes R1EC, welcher ebenfalls in der Grundstückseinfahrt geparkt war. Der Wert des Pkw wird auf 28.000 Euro geschätzt. Alle drei Fahrzeuge verfügen über ein Keyless-Schließsystem. Hinweise sind an die Polizei Salzgitter unter der Telefonnummer 05341 18970 zu richten.

Hinweise der Polizei:

Keyless-Schließsysteme sind bequem und praktisch. Nähert man sich mit dem Schlüssel dem Fahrzeug, erkennt es das Funksignal automatisch und öffnet die Zentralverriegelung. Auch das Starten des Pkw ist per Knopfdruck möglich. Doch auch Autodiebe machen sich diese Funksignale mittels Funkstreckenverlängerungen zunutze. Vor der Haustür oder an der Hauswand wird das Signal abgefangen, bis zum Fahrzeug verlängert und der Pkw lässt sich öffnen und starten. Daher sollten Sie den Schlüssel nie in Haustürnähe ablegen. Nutzen Sie Aluminiumhüllen oder Blechdosen um das Funksignal des Schlüssels abzuschirmen. Testen die den Schlüssel in der Hülle/ Dose direkt am Pkw, wenn der abgeschirmte Schlüssel dann nicht funktioniert ist der Schutz ausreichend. Achten Sie beim Verlassen Ihres Pkw z.B. auf einem Parkplatz auf Personen mit einer Aktentasche in Ihrer Nähe. Erfragen Sie beim Hersteller, ob es möglich ist, den Komfortzugang zu deaktivieren oder ob eine Umrüstung infrage käme.

CDU: Engagement in der Suppenküche

Wolfenbüttel. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr freute sich die Union, die Ökumenische Suppenküche im Roncalli-Haus am Sonnabend, 28. Februar, tatkräftig unterstützen zu können. Bürgermeisterkandidatin Kerstin Glier, Christiane Florek, Klaus Marske und Landtagsvizepräsident a. d. Frank Oesterhelweg kochten unter der fachkundigen Leitung von Gudrun Barth und Bogdan Bloch ein schmackhaftes Mittagessen.
Auf dem Speiseplan stand Hähnchen-Gyros mit Rosmarin-Kartoffeln, Tsatsiki und Krautsalat. Zum Nachtisch mundete eine frisch zubereitete Zitronencreme. Belegte Brote und eine Tüte Kekse wurde den Gästen mit auf den Heimweg gegeben.
„Die Suppenküche fortwährend zu unterstützen, sei es durch private Spenden oder den eigenen Einsatz, ist nach dem Selbstverständnis der CDU, getragen vom christlichen Menschenbild, unerlässlich. Die damit verbundenen und gelebten Grundwerte sind ein wichtiger Bestandteil des sozialen und gesellschaftlichen Lebens in der Lessingstadt,“ erklärten die Unionsvertreter übereinstimmend.
BU: Viel Spaß beim gemeinsamen Kochen hatten (v. l.): Christiane Florek, Gudrun Barth, Bogdan Bloch, Kerstin Glier, Frank Oesterhelweg und Klaus Marske. Foto: privat

Landkreis Wolfenbüttel trauert um Altbürgermeister Dieter Lorenz – Presseinformation Landkreis Wolfenbüttel

Nachruf auf DLS: Landkreis Wolfenbüttel trauert um Altbürgermeister Dieter Lorenz

„Wenn Sie mir einen Brief schreiben wollten, dann mussten Sie nur Dieter Lorenz Sickte draufschreiben, dann kam er an“ – das ist nur eine der vielen Anekdoten, die der Sickter Altbürgermeister Dieter Lorenz erzählte. Landkreisweit war Lorenz als DLS (Dieter Lorenz aus Sickte) bekannt. Er prägte über mehr als vier Jahrzehnte Lokal- und Kreispolitik und engagierte sich für den Austausch mit französischen und polnischen Partnerstädten. Am Samstag, 28. Februar 2026, ist Lorenz im hohen Alter gestorben.

„Dieter Lorenz war eine Institution im Landkreis Wolfenbüttel. Sein ehrenamtliches Engagement in der Lokalpolitik und anderen Bereichen sucht seinesgleichen. Im Besonderen setzte er sich für die Menschen in Sickte ein. Sein Einsatz galt aber auch allen Menschen im Landkreis. Zugleich lebte er den Geist des Élysée-Vertrages im Austausch mit Cachan, der französischen Partnerstadt des Landkreises“, würdigte Landrätin Christiana Steinbrügge den Verstorbenen.

DLS prägte Kommunalpolitik

Viele Jahrzehnte prägte Dieter Lorenz die Lokalpolitik der Region. Zunächst im Kreistag des ehemaligen Landkreises Braunschweig bis zur Gebietsreform 1974, dann im Kreistag des Landkreises Wolfenbüttel bis 2011. Dort war er Mitglied in zahlreichen Ausschüssen sowie in der Mitgliederversammlung der Braunschweigischen Landschaft e. V., in der Verbandsversammlung des Großraum Braunschweigs sowie im Zweckverband Naturpark Elm-Lappwald.

Seit 1970 wohnte er in Sickte und engagierte sich in der Lokalpolitik seines Heimatortes. Dort gründete er den Ortsrat der CDU. 42 Jahre war er Mitglied des Samtgemeinderates, von 1981 bis 1996 auch Samtgemeindebürgermeister. Besonders prägend war die Zeit als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Sickte in den Jahren von 1981 bis 2011. Da er den Menschen in der Gemeinde gerne mit einem Geburtstagsständchen eine Freude machte, wurde er gern auch als „singender Bürgermeister“ tituliert.

Er sang aber nicht nur gerne ein Ständchen, sondern schrieb auch während und nach seiner aktiven Zeit in der Lokalpolitik zu vielen Anlässen Rundbriefe. Ostern, Pfingsten, Weihnachten, Geburtstage – er sendete gerne Anregungen, Gedanken und Glückwünsche an die Menschen in seinem Verteiler.

Seinen endgültigen Abschied aus der Lokalpolitik nahm er 2016.

Engagement für Städtepartnerschaften

Lorenz begleitete die Städtepartnerschaft nach Cachan schon früh. Diese entstand 1969 zwischen dem ehemaligen Landkreis Braunschweig und der französischen Stadt bei Paris. Nach der Kommunalreform 1974 übernahm ein interkommunaler Zweckverband für Partnerschaften die Partnerschaften des alten Landkreises. 1986 schließlich nahm der Landkreis Wolfenbüttel die Partnerschaft zu Cachan auf, vor allem aufgrund der regen Kontakte aus Sickte in die neue Partnerstadt. Mit großem Engagement war DLS dabei. 2016 würdigte ihn die Stadt Cachan für die besondere Verbindung nach Sickte. Der Cachanring in Sickte erinnert an diese besondere Verbindung.

Aufgrund seiner persönlichen Verdienste um die Partnerschaft verlieh ihm die Stadt Cachan die Ehrenbürgerwürde.

2019 besuchte Lorenz noch einmal die französische Partnerstadt, um das fünfzigjährige Jubiläum der Aufnahme der Beziehungen zwischen dem ehemaligen Landkreis Braunschweig und der Stadt Cachan zu feiern.

Auch für die Partnerschaftsaktivitäten des Landkreises zum Landkreis Wrzesnia sowie zu denen der Gemeinde Sickte nach Polkowice in Polen, engagierte sich Lorenz.

„Wir verabschieden uns von Dieter Lorenz aus Sickte, von DLS, mit großer Dankbarkeit für seinen engagierten Einsatz für unser Gemeinwohl und mit großem Respekt vor seiner Lebensleistung. In Gedanken und mit aufrichtiger Anteilnahme sind wir bei seinen Angehörigen“, so Landrätin Steinbrügge.

„Arbeiten sie mit Freude, Tatendrang und Würde weiter“

Im November 2016 hielt Dieter Lorenz seine Abschiedsrede aus dem Rat der Samtgemeinde Sickte. Zum Schluss sagte er „DLS ist aus der „Arena Samtgemeinde Sickte“ heraus. Arbeiten sie mit Freude, Tatendrang und Würde weiter – meine Rede ist aus.“

Bildunterschrift: Dieter Lorenz (l.) 2016 während der Feierlichkeiten zu 30 Jahren Partnerschaft zwischen der französischen Stadt Cachan und dem Landkreis Wolfenbüttel. Neben ihm stehen Landrätin Christiana Steinbrügge und der frühere Bürgermeister Cachans, Jean-Yves Le Bouillonnec. Fotos: Landkreis Wolfenbüttel

Gärtnermuseum: Blühwiesen für die KiTa-Varietà

Wolfenbüttel. Große Freude herrschte jüngst in der Kindertagesstätte Varietà. Leiterin Claudia Hesebeck erhielt vom Gärtnermuseum sage schreibe 200 Samentütchen zur Gestaltung insektenfreundlicher Blühwiesen. Für die Jüngsten heißt es nun im Frühjahr fleißig die Samen auszustreuen und anschließend mit viel Sorgfalt das Wachsen der Pflanzen zu begleiten. Die Vorstandsmitglieder Ingrid Patzelt und Elke Schwieger überreichten zudem die gleiche Anzahl von Flyern, damit auch die Eltern erste Eindrücke von der erfolgreichen Arbeit der Kultur- und Bildungseinrichtung in der Kooperation mit der Kindertagesstätte gewinnen können.
BU: KiTa-Leiterin Claudia Hesebeck (Mitte) erhält die Samentütchen und Flyer von Elke Schwieger (l.) und Ingrid Patzelt. Foto: Andreas Patzelt

Rotary zeichnet soziales Engagement an der Ostfalia aus

Pressemitteilung

Wolfenbüttel – Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung am Campus Wolfenbüttel der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften hat der Rotary Club SalzgitterWolfenbüttel den Förderpreis für besonderes soziales Engagement verliehen. Ausgezeichnet wurde die Studentin Lisa Steffens, die sich neben ihrem Studium der Sozialen Arbeit ehrenamtlich in der Jugendhilfe im Strafverfahren engagiert.

Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wurde von RotaryPräsident Dr. Thomas Böckmann überreicht. Als Serviceclub engagiert sich Rotary lokal und weltweit für soziale Projekte. Deshalb ist es uns ein Anliegen, Persönlichkeiten zu würdigen, die neben Studium oder Beruf Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen, sagte Böckmann bei der Preisverleihung.

Lisa Steffens führt unter anderem Verkehrssicherheitsseminare für Jugendliche und junge Erwachsene durch, die wegen Verkehrsdelikten verurteilt wurden. In diesen Seminaren geht es darum, das eigene Verhalten zu reflektieren, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Die Studentin studiert seit 2024 Soziale Arbeit an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel. Zuvor absolvierte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau und arbeitete mehrere Jahre in diesem Beruf. Ein freiwilliger Einsatz in einem sozialen Projekt in Kenia bestärkte sie schließlich darin, einen neuen Weg einzuschlagen und sich beruflich im sozialen Bereich zu engagieren.

Mit dem Förderpreis würdigt der Rotary Club SalzgitterWolfenbüttel jährlich herausragendes soziales Engagement und setzt damit ein Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung und bürgerschaftliches Engagement in der Region.

Bildunterschrift: RotaryPräsident Dr. Thomas Böckmann überreicht den Förderpreis für besonderes soziales Engagement an die OstfaliaStudentin Lisa Steffens.

Kommen jetzt die Windräder auch in die Gemeinde Cremlingen? -aktuell-

Cremlingen im September 2025

Ein Thema, das die Menschen in der Gemeine bewegt und spaltet.

Am 23.09.2025 wird im Cremlinger Gemeinderat über einen Antrag abgestimmt (Drucksache XI/376) „Windkraft in der Gemeinde Cremlingen – Grundsatzbeschluss“.

In der Sitzung des Umweltausschusses der Gemeinde am 28.08.2025 kamen bereits viele Gäste und wollten vom Verwaltungschef Detlef Kaatz Infos. Bürgermeister Kaatz wiederholte mehrfach: „Die Verwaltung spricht mit keinem Interessenten über die Möglichkeit, Windräder aufzustellen“.

Uwe Lagoski (Ratsherr CDU) warnte in der Ausschusssitzung, dem Antrag nicht statt zu geben, um die „Büchse der Pandora nicht zu öffnen“ und ärgerte sich außerdem über die kurze Beratungszeit bis zur Ratssitzung am 23.09.25.

Übrigens gab es gestern eine interessante Reportage über die Entsorgung von Windrädern im ZDF, sehr empfehlenswert:

https://www.zdf.de/play/magazine/frontal-das-magazin-100/frontal-vom-2-september-2025-100?q=frontal

Kommen Windräder in der Gemeinde Cremlingen – Thema in der Ratssitzung 16.12.25

 

Gut besuchte Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative „Transparenz für Schandelah“

CDU Cremlingen im Gespräch mit Initiative gegen Windkraftanlagen in der Gemeinde

Windräder in der Gemeinde Cremlingen?

Bürgeriniative reklamiert Protokoll der Gemeinde Cremlingen

Hier weitere Berichte zu diesem Thema:

Windpark Schandelah: Bürgerinitiative fordert Information vor Entscheidung

CDU Cremlingen: Lebensqualität statt Windkraft-Experimenten

Windpark in Cremlingen?

Beitrag des TFS zum Windpark in Cremlingen

Die Haie – Partei mit Biss (HAIE) zum Thema Windräder in Cremlingen

Übergabe der Petition an den Gemeinderat Cremlingen

Windkraft – die Diskussionen in der Gemeinde gehen weiter

SPD: Keine Vorrangflächen für Windkraft in Cremlingen

Windräder in der Gemeinde Cremlingen?

Windkraft in Cremlingen: Vorerst vom Tisch – Unsere Bürgerbeteiligung zeigt Wirkung

CDU Cremlingen: Pflicht vor Kür – Sicherheit und Infrastruktur müssen Vorrang haben

Pressemeldung

Mit dem aktuellen Beschluss zum neuen Feuerwehrhaus in Schandelah hat der Gemeinderat der Gemeinde Cremlingen ein wichtiges Signal für die Sicherheit vor Ort gesetzt. Für die CDU ist diese Entscheidung jedoch nur ein erster Schritt bei einem Thema, das die Gemeinde seit Jahren begleitet.

Bereits vor rund elf Jahren hatte die Feuerwehr-Unfallkasse in einem Gutachten festgestellt, dass in nahezu allen zehn Feuerwehrhäusern der Gemeinde erheblicher Handlungsbedarf besteht. Viele Gebäude entsprechen demnach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Platzbedarf und Arbeitsbedingungen. Teilweise seien umfangreiche Sanierungen nötig, in mehreren Fällen sogar komplette Neubauten.

Dieses Gutachten liegt seit mehr als einem Jahrzehnt auf dem Tisch“, sagt CDU- Bürgermeisterkandidat Tobias Breske. „Leider ist in dieser Zeit viel zu wenig passiert.“ Der aktuelle Beschluss zum Feuerwehrhaus in Schandelah sei deshalb zwar ein wichtiges Signal, könne aber nur der Anfang sein. „Unsere Feuerwehren leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Dienst für die Sicherheit der Menschen in unserer Gemeinde. Dafür müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen.“

Der aktuelle Beschluss des Gemeinderats gibt in Schandelah gleichwohl Anlass zu Freude und Hoffnung: „Auch wenn die Viktor-Malbecq-Straße noch nicht erschlossen ist, freuen wir uns, dass es einen Schritt weiter geht“, betont Frank Denecke, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Schandelah und ehemalige Ortsbrandmeister.

Ich bin sehr gespannt, ob ich als aktiver Kamerad den ersten Spatenstich noch erlebe.“

Gerade mit Blick auf die angespannte finanzielle Lage der Gemeinde sieht die CDU bezüglich der Pflichtaufgaben klare Prioritäten. Der Haushalt für das Jahr 2026 weist derzeit ein Defizit von rund 4,5 Millionen Euro aus. „Wenn die finanziellen Spielräume kleiner werden, braucht es eine klare Reihenfolge der Maßnahmen“, so Breske. „Für uns gilt seit Jahren der Grundsatz: Pflicht vor Kür.“

Damit seien vor allem die Kernaufgaben einer Kommune gemeint, zu denen sie gesetzlich verpflichtet ist. Neben der Gefahrenabwehr durch leistungsfähige Feuerwehren gehörten dazu auch eine funktionierende Infrastruktur sowie verlässliche Angebote für Familien.

Pflichtaufgaben einer Gemeinde sind nicht nur Feuerwehr und Straßen“, erklärt Breske, „sondern auch funktionierende Kindergärten und gut ausgestattete Grundschulen. Familien müssen sich darauf verlassen können, dass Betreuung und Bildung vor Ort funktionieren.“

Die CDU habe diesen Ansatz in den vergangenen Jahren immer wieder im Gemeinderat aktiv vertreten. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten müsse zuerst das gesichert werden, was für das Gemeinwesen unverzichtbar sei.

Pflicht vor Kür bedeutet nicht, dass man keine Ideen oder Entwicklungen zulässt“, sagt Breske. „Aber die Reihenfolge muss stimmen. Erst Sicherheit, Bildung und Infrastruktur. Danach kann man über weitere Projekte sprechen.“

Als Bürgermeister wolle er diese Prioritäten künftig klarer und konsequenter umsetzen. „Die Menschen haben ein Recht darauf, dass ihre Grundbedürfnisse ernst genommen werden“, so Breske. „Das ist der Kern kommunaler Verantwortung.“

Bildunterschrift: Vor den Toren des längst in die Jahre gekommemen Feuerwehrgerätehauses  in Schandelah:
CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske (links) und  Frank Denecke, CDU-Fraktionsvorsitzender
im Ortsrat Schandelah und ehemaliger Ortsbrandmeister  

WOB: Toter bei Wohnungsbrand – Brandursache bisher ungeklärt

Wolfsburg, Siemensstraße

05.03.2026, 05.13 Uhr

Aus bisher unbekannten Gründen kam es am Donnerstagmorgen in der Siemensstraße zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Ein Mann und eine Katze konnten nur noch tot geborgen werden.

Gegen 05.13 Uhr wurden zwei Anwohner des Mehrfamilienhauses auf einen Brandgeruch aufmerksam. Auf der Suche nach der Ursache, entdeckte ein Anwohner, dass aus einer Wohnung im 3. Obergeschoß Rauch kam. Als ihm auf Klopfen und Klingeln nicht geöffnet wurde, trat der Anwohner die Tür ein, um gegebenenfalls Hilfe leisten zu können. Aufgrund der Rauchentwicklung war ein Betreten der Wohnung nicht möglich und der Anwohner verständigte umgehend die Berufsfeuerwehr.

Die eingesetzten Polizeibeamten evakuierten weitere Bewohner des Hauses, die unverletzt das Haus verlassen konnten.

Durch die Berufsfeuerwehr wurden in der Wohnung ein lebloser Mann und eine tote Katze aufgefunden. Der eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den 62-jährigen Wohnungsinhaber.

Während der Löscharbeiten musste die Siemensstraße bis 06.30 Uhr vollständig gesperrt werden. Dies führte teilweise zu erheblichen Beeinträchtigungen des einsetzenden Berufsverkehrs.

Nach dem Brand könnten die evakuierten Mieter in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ursache des Brandes ist derzeit nicht bekannt. Die brandbetroffene Wohnung wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden vom 1. Fachkommissariat aufgenommen.

BS: Bekämpfung komplexer Kriminalitätsstrukturen

Braunschweig, Innenstadt

05.03.26, 07.00 Uhr

Umsetzung von Durchsuchungsbeschlüssen

Seit Juli des vergangenen Jahres wird im hiesigen Zentralen Kriminaldienst, unter Leitung der Staatsanwaltschaft Braunschweig, ein Ermittlungsverfahren gegen drei männliche Personen geführt. Den Männern werden strukturierte, illegale Handlungen, u.a. im Bereich der Drogenkriminalität vorgehalten.

In den heutigen frühen Morgenstunden wurden deshalb Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt sieben Wohn- und Gewerbeobjekte in Braunschweig und Umgebung umgesetzt. Überwiegend konzentrierten sich die Maßnahmen auf den Bereich des Rotlichtviertels um die Wallstraße.

Mit Unterstützung des Spezialeinsatzkommandos und der Bereitschaftspolizeihundertschaft aus Braunschweig, erfolgte um 07.00 Uhr der schlagartige Zugriff auf die avisierten Zielobjekte. Nachdem zunächst zwei der drei das Strafverfahren betreffende Männer (58 und 28 Jahre alt) festgenommen werden konnten, wurde mit den Durchsuchungen begonnen.

Insgesamt wurden dabei u.a.:

   - drei einsatzbereite Handfeuerwaffen, inklusive Munition
   - Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich
   - kleinere Mengen Betäubungsmittel und
   - diverses Beweismaterial

beschlagnahmt.

Zwecks weiterer Maßnahmen wurden die Beschuldigten anschließend dem hiesigen Kriminaldienst zugeführt.

Die Ermittlungen in diesem Verfahren, insbesondere auch zum Aufenthalt des dritten Beschuldigten, dauern weiter an.

An dem heutigen Einsatz waren über 100 Einsatzkräfte beteiligt. Verletzt wurde niemand.

Franz Mahncke, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes Braunschweig, wertet den Einsatz als Erfolg:

„Durch die Ermittlungsmaßnahmen konnten vor allem mit der Beschlagnahme von Schusswaffen und Bargeld die Gefährlichkeit und die finanziellen Möglichkeiten eines kriminellen Netzwerkes minimiert werden.“

Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen auf A39

A39 Rtg. Wolfsburg,

04.03.26, 14.40 Uhr

Zwei Schwerverletzte, eine Leichtverletzte

Gestern Nachmittag ist es auf der A39 Rtg. Wolfsburg, in Höhe der Rastanlage Hüttenblick, zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.

Der 31-jährige Fahrer eines Mercedes Sprinters befuhr zuvor den linken Fahrstreifen der Autobahn. Offensichtlich zu spät bemerkte er den sich auf seiner Spur anstauenden Verkehr, so dass er einem Audi A6 auffuhr. Durch die Wucht des Aufpralls führte dies wiederum zum Zusammenstoß mit vier weiteren Fahrzeugen, die sich sowohl auf der linken, als auch auf der rechten Spur der Autobahn befunden haben.

Infolge verletzten sich bei dem Unfall zwei Männer (18 und 22 Jahre alt) schwer und eine Frau (36 Jahre) leicht. Die beiden schwerverletzten Männer wurden durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus verbracht.

Fünf Fahrzeuge waren nicht mehrfahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Innerhalb der sich anschließenden Staubildung ereignete sich noch ein weiterer Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen, bei dem allerdings niemand verletzt wurde.

Bezüglich der Verkehrsunfallaufnahme, der Rettungsmaßnahmen und der umfangreichen Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die A39 bis ca. 20.00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle SZ Lebenstedt-Nord abgeleitet.