Mittwoch, April 8, 2026

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Coffee with a Cop – Bürgergespräche bei einer Tasse Kaffee

Schöppenstedt, Markt 3, 06.03.2026 von 09:30 bis 12:30 Uhr

Schladen, Hermann-Müller-Straße 1-2, 06.03.2026 von 09:30 bis 12:30 Uhr

Die örtlichen Polizeibeamtinnen und -beamten waren am Freitagvormittag in Schladen und in Schöppenstedt unter dem Motto „Coffee with a Cop“ vor Ort vertreten, um mit den Bürgerinnen und Bürgern in direkten Austausch zu kommen. In entspannter Atmosphäre ergaben sich bei einer Tasse Kaffee zahlreiche offene Gespräche. Viele nutzten die Gelegenheit, um Fragen zu stellen und ihre Anliegen anzusprechen. Das Ziel dieser Veranstaltungen ist es, die Bürgernähe zu fördern, auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Dieses Ziel wurde erreicht – der Austausch war intensiv, informativ und sehr positiv. Zugleich konnten die Polizeibeamtinnen und -beamten vor Ort die Bürgerinnen und Bürger bei Bedarf zu den Themen: Schutz vor Taschendiebstahl, Einbruchschutz und Sicher im Verkehr beraten. Wir bedanken uns bei den Bürgerinnen und Bürgern, die vorbeigekommen und mit uns ins Gespräch gekommen sind. Der Leiter des Polizeikommissariats Wolfenbüttel, Herr Niklas Meyer-Ulex sagt dazu: „Die Auftaktveranstaltungen des Formats „Coffee with a Cop“ in Schöppenstedt und Schladen waren aus meiner Sicht ein voller Erfolg. Besonders am Rande des Wochenmarktes in Schöppenstedt haben wir gemerkt, wie groß das Bedürfnis nach einem unkomplizierten Austausch auf Augenhöhe ist. Dass wir neben viel Lob und positiver Resonanz auch wertvolle Hinweise direkt von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort mitnehmen konnten, macht dieses Format wertvoll für unsere tägliche Arbeit. Wir wollen nicht nur sichtbar sein, wir wollen zuhören – und das werden wir definitiv fortsetzen.“

Wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen unter dem Motto „Coffee with a Cop“. Bereits am 14.03.2026 werden wir von 09:30 Uhr bis 12:30 Uhr in Cremlingen „Im Moorbusche 2“ vor Ort sein. Auch dort laden wir alle Bürgerinnen und Bürger ein, bei einer Tasse Kaffee mit den Polizeibeamtinnen und -beamten ins Gespräch zu kommen.

WF: Trunkenheit im Verkehr – über 3 Promille

Wolfenbüttel, Berliner Straße/ Lindener Straße, 08.03.2026 gegen 22:00 Uhr

Eine 52-Jährige führte einen Pkw im öffentlichen Verkehrsraum, obwohl sie unter Alkoholeinfluss stand. Durch ihre auffällige Fahrweise, fiel die Wolfenbüttelerin zuvor bereits anderen Verkehrsteilnehmern auf. Bei einer Verkehrskontrolle konnten die eingesetzten Beamten/-innen eine deutliche Alkoholisierung der Fahrerin feststellen. Der Atemalkoholtest zeigte einen Wert von über drei Promille an.

Ein Arzt führte daraufhin eine Blutentnahme durch. Der Führerschein der 52-Jährigen wurde sichergestellt, ebenso wie die Fahrzeugschlüssel des Pkw. Die Beamten/-innen untersagten der Wolfenbüttelerin das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen und leiteten ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein.

Geflügelpest: Aufhebung der Schutz- und Überwachungszone zum 10. März

Der Landkreis Wolfenbüttel hebt zum 10. März 2026 die Schutz- und Überwachungszone (Restriktionszonen) per Allgemeinverfügung vom 9. März im südlichen Bereich des Kreisgebietes auf. Diese waren nötig, nachdem Ende Januar im Landkreis Harz der Ausbruch der Geflügelpest in einem Putenmastbetrieb im Osterwiecker Ortsteil Bühne festgestellt worden war. Daraufhin hat der Landkreis Harz Schutzmaßnahmen in einem Umkreis von bis zu zehn Kilometern rund um den betroffenen Betrieb veranlasst, die auch den Landkreis Wolfenbüttel betreffen.

Die Überwachungszone umfasst Teile der Gemeinde Schladen-Werla sowie Teile der Samtgemeinden Oderwald und Elm-Asse. Südlich von Hornburg wurde zudem eine Schutzzone eingerichtet.

Auch wenn diese Restriktionszonen aufgehoben sind, besteht weiterhin die Gefahr des Eintrags der Geflügelpest in Geflügelbestände. Wie in den Nachbarkreisen, ist auch im Landkreis Wolfenbüttel das Geflügelpestvirus bei Wildvögeln nachgewiesen worden. Daher ist der Kontakt zu Wildvögeln, insbesondere Wassergeflügel, so weit wie möglich zu unterbinden. Die Versorgung der Tiere ist so zu gestalten, dass Wildvögel keinen Zugang zu Futter, Tränkwasser und Einstreumaterial haben. Die Stallungen dürfen nicht von unbefugten Personen betreten werden. Außerdem ist grundsätzlich Schutzkleidung zu tragen. Zur Desinfektion des Schuhwerks sind geeignete Einrichtungen, wie beispielsweise Desinfektionsmatten, zu verwenden.

Das Veterinäramt des Landkreises weist darauf hin, dass auch kleine Betriebe mit sehr geringen Beständen und Hobbyhalterinnen und Hobbyhalter verpflichtet sind, ihre Haltung dem Veterinäramt zu melden. Bisher noch nicht gemeldete Geflügelhaltungen sollten daher unverzüglich angezeigt werden.

Weitere Informationen und Hinweise unter www.lkwf.de/veterinär

Wildblumen statt Schotterwüste

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Gemeinde prämiert „Naturnahe Vorgärten“

Unter dem Motto „Naturnahe Vorgärten“ steht der diesjährige Wettbewerb der Gemeinde Lehre. Nach dem erfolgreichen Start 2025, bei dem aus den zahlreichen Bewerbungen fünf besonders naturnahe Gärten prämiert wurden, geht es jetzt in die zweite Runde.

Diesmal steht der Vorgarten im Mittelpunkt, denn auch dieser oft kleine Raum kann durch eine naturnahe und doch pflegeleichte Gestaltung, ein Biotop sein für die heimische Tier- und besonders Insektenwelt.

Als „Global Nachhaltige Kommune“ lobt die Gemeinde nun den zweiten Gartenwettbewerb aus, um naturnahe Gärten und deren heimische Artenvielfalt zu fördern. Dabei darf es auch im Vorgarten mal eine Wildblumenwiese anstelle einer Rasenfläche sein. Diese ist nicht nur bunt und bietet Lebensraum für viele Insekten, sondern ist auch noch pflegeleicht, da sie nur maximal zweimal im Jahr gemäht werden muss.

Mit dem neuen Schwerpunkt Vorgarten, wollen wir naturnahe, insektenfreundliche und bunte Alternativen aufzeigen zu den oft eintönigen Rasenflächen und öden Schottergärten, die man immer häufiger sieht“, erklärt Eike Guhl vom Fachbereich 50, die den Gartenwettbewerb organisiert, die Hintergründe. Beim Wettbewerb geht es um den grünen Eingangsbereich eines Grundstücks, der zwischen Haus und Straße liegt.

Nach der guten Resonanz im letzten Jahr, freuen wir uns auf zahlreiche Bewerbungen. Mit dem Wettbewerb möchte die Gemeinde ein Zeichen setzen für den Schutz der Artenvielfalt und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Wenn die teilnehmenden Gärten andere zu einer naturnahen Umgestaltung ihres eigenen Vorgartens anregen, wäre das ein toller Effekt“, so Bürgermeister Andreas Busch.

Das Engagement für Artenschutz und Biodiversität der fünf Gewinnergärten wird mit insgesamt 600 Euro Preisgeld belohnt. 

Vom 09. März bis zum 24. April 2026 haben alle interessierten Menschen, aber auch Vereine sowie gemeinnützige Einrichtungen im Gemeindegebiet, die Gelegenheit ihren Vorgarten zur Teilnahme am Wettbewerb einzureichen. Dazu kann man einfach eine E-Mail mit seinen Kontaktdaten und bis zu vier aussagekräftigen Fotos des Gartens an umweltwoche@gemeinde-lehre.de  schicken. Gerne können in einer kurzen Beschreibung des Gartens artenschutzfördernde Besonderheiten wie etwa Wasserstellen, Nisthilfen, Trockenmauern aufgezählt werden.

Eine Jury mit Vertretern aus Verwaltung, Politik und Umweltverbänden trifft aus den allen Einsendungen eine Vorauswahl und nimmt ausgewählte Gärten voraussichtlich im Mai in Augenschein. Die Prämierung erfolgt dann im Spätsommer.

Foto: Pflegeleichte Wildblumenwiese statt Rasenfäche im Vorgarten.

Waldkindergarten Schöppenstedt e.V. wird „Naturpark KiTa“

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Pressemitteilung

Schöppenstedt, 05. März 2026 – Ein bedeutender Schritt in Richtung Naturerziehung und Umweltschutz: der Waldkindergarten Burgtalzwerge Schöppenstedt und die Naturkindertagesstätte Schliestedt haben als erste Einrichtung in der Region den Kooperationsvertrag mit dem Naturpark Elm-Lappwald im Rahmen des Projekts „Naturpark-KiTa” des Verbands Deutscher Naturparke (VDN) unterzeichnet.

Durch Begegnungen mit der Natur entstehen viele Fragen: Wo wohnt der Regenwurm? Wie kommt mein Essen auf den Teller? Können Tiere meine Freunde sein? In der Bildungsarbeit von Kitas entstehen so täglich Anlässe, um Fragen zum Mensch-Natur-Verhältnis aufzugreifen und die Basis für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und sich selbst zu schaffen.

Durch eine Kooperation von Naturpark und Kita werden Naturpark-Themen Teil des Alltags und zugleich wird das Angebot des Naturparks für diese Zielgruppe erweitert, so Samtgemeindebürgermeister Dirk Neumann. In einer Naturpark-Kita, wie dem Waldkindergarten Schöppenstedt und der Naturkindertagesstätte Schliestedt, werden Themen wie Natur und Landschaft, regionale Kultur und Handwerk, Land- und Forstwirtschaft regelmäßig im Alltag, in Exkursionen oder Projekttagen behandelt. Die Kinder lernen auf diese Art ihre Region kennen und werden für sie begeistert. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die bewusste Auseinandersetzung des Kindes mit der Natur sowie die Sensibilisierung für natürliche Kreisläufe im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der VDN überprüft in Zusammenarbeit mit Naturpark und Kita, ob die deutschlandweit geltenden Kriterien erfüllt sind und die Auszeichnung für weitere fünf Jahre als „Naturpark-Kita“ verliehen wird.

Wir möchten den Kindern nicht nur die Schönheit der Natur zeigen, sondern sie auch dazu anregen, aktiv zum Schutz und Erhalt der Umwelt beizutragen“, sagt Gaby Darley – Gründungsmitlied des ersten niedersächsischen Waldkindergartens. Die Kinder sollen lernen, den Wald als Lebensraum wertzuschätzen und zu schützen sowie eigene kreative Ideen zur Förderung der Nachhaltigkeit zu entwickeln.

„Wir freuen uns, dass die beiden Einrichtungen des Waldkindergartens Schöppenstedt e V. unser erster Partner in diesem Projekt sind”, betont Naturpark Geschäftsführer Sven Volkers bei der Unterzeichnung.

Die offizielle Unterzeichnung der Vereinbarung stellt somit den Beginn einer aufregenden und lehrreichen Reise für den Waldkindergarten Schöppenstedt e. V. und den Naturpark Elm-Lappwald dar. 

Foto: Burgtalzwerge_Kooperation.jpg © Naturpark Elm-Lappwald

Brand eines Einfamilienhauses mit mutmaßlicher Cannabisplantage

Bornum, Bornumer Hauptstraße, 08.03.2026 gegen 21 Uhr

Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einer Brandentwicklung im ersten Obergeschoss eines Einfamilienhauses. Das Feuer breitete sich auf den Dachstuhl des Hauses aus, sodass dieser in Vollbrand geriet. Ob das Haus bewohnt war, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Während der Löscharbeiten entdeckte die Feuerwehr im Objekt mutmaßlich eine Cannabisplantage. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Anbaus von Cannabis ein. Die Ermittlungen dauern an. Der Sachschaden wird auf 200.000 Euro geschätzt.

Gesunde Ernährung geht alle an

30 Gäste kamen in die Kontaktstelle von ,der Weg‘, schnippelten, kochten und aßen gemeinsam. Initiative von Lavie und dm – drogerie markt.

Königslutter. Gesundes Essen ist derzeit in aller Munde – leider nur im übertragenen Sinne. Weite Teile der Bevölkerung trauen sich nach wie vor ungern ran an das nicht ganz unkomplizierte Thema. Vor diesem Hintergrund findet jetzt im zweiten Jahr eine Initiative statt, bei der die Lavie Reha mit dm – drogerie markt zusammenarbeitet. Nun war auch erstmals der Verein ,der Weg‘ im Boot.

Unter dem Titel „Health Heroes, Fit Food – gesunde Ernährung für den Alltag“ trafen sich jetzt 30 interessierte  Menschen in der Kontakt- und Beratungsstelle mit Café von der Weg (Helmstedter Straße 167), um gemeinsam zu kochen, zu essen und vor allem zu lernen, wie einfache Ernährungsgewohnheiten das tägliche Wohlbefinden nachhaltig stärken können.

Dazu hörten die Gesundheitshelden zunächst einen Kurzvortrag von Julia Gräbner-Tiemann, die bei Lavie als Ernährungsberaterin arbeitet. Sie brachte den Gästen die bekannte Lebensmittel-Pyramide nahe, nach der gesunde Ernährung aufgebaut sein sollte: Viele gesunde Getränke, Obst und Gemüse unten an der Pyramiden-Basis. Und immer weniger weiter oben an der Spitze: ungesunde Fette, süße Snacks und Alkohol.

Was so leicht gesagt ist, ist im Alltag doch schwer umzusetzen. Tägliche Gewohnheiten sitzen einfach allzu fest. Und doch zeigte sich schon beim gemeinsamen Schnippeln von Gemüse und Kräutern an den Gruppentischen, dass es sich zusammen leichter über Hemmschwellen springen lässt. Unterschiedliches Vorwissen wird schnell ausgetauscht, und wer erstmal das richtige Werkzeug an die Hand bekommen hat, lässt es so schnell nicht mehr los.

„Schon bei unseren vergangenen Kursen hatten wir einige Besucher aus Braunschweig“, erzählte Elisabeth Viedt am Rande. Kurzerhand beschloss die Lavie-Projektleiterin, auch mal einen Termin in der Löwenstadt anzubieten. „Wir waren schnell ausgebucht.“

Weiterer Grund zur Freude: Auch der dm – drogerie markt, langjähriger Kooperationspartner auf vielen Gebieten, zog mit. „Es ist so wichtig, gegen Fastfood und verarbeitete Lebensmittel anzugehen“, sagte Yvonne Raetzel. Vor allem könne jeder mit kleinen Schritten viel verändern. „Darum unterstützen wir diese Aktion, indem wir einerseits die gesunden Lebensmittel frisch eingekauft haben und andererseits die Öko-Produkte aus dem dm-Sortiment mitbringen.“

Das Schöne am Kochen: Alle können was machen. Und so fanden sich die hauptamtlichen Kräfte am Herd zusammen, während im Gruppenraum noch vorbereitet wurde. Und auch Andreas Sutor als Leiter der Kontaktstelle zeigte sich zufrieden mit dem quirligen Tag: „Wir haben gemeinsames Kochen auch schon mal ausprobiert, aber heute ist das eine richtig runde Sache.“ Seit 2000 arbeitet er schon in der Kontaktstelle, wo der Verein für gemeindenahe sozialpsychiatrische Hilfen (der Weg) auch ein Café betreibt. „Ich finde es sehr gut, wenn wir auch mal externe Veranstaltungen anbieten können.“

Alle Fotos: Regio-Press

Pollenzeit am Steuer: So bleibt die Fahrt sicher

Klare Sicht, saubere Luft, mehr Konzentration: Der ACV zeigt, welche Handgriffe Autofahrer durch die Pollensaison bringen

Mit den ersten warmen Tagen startet vielerorts die Pollensaison – und damit für viele Autofahrer eine zusätzliche Belastung im Straßenverkehr. Blütenstaub setzt sich auf Windschutzscheibe, Lack und Lüftungseinlässen ab, gelangt über Kleidung oder die Belüftung in den Innenraum und kann dort immer wieder aufgewirbelt werden. Gleichzeitig können allergische Beschwerden wie tränende Augen, Niesattacken oder Konzentrationsprobleme die Aufmerksamkeit und damit auch die Fahrsicherheit mindern. Der ACV Automobil-Club Verkehr zeigt, worauf Autofahrer jetzt achten sollten und wie sich Pollenbelastung und Sichtprobleme im Fahrzeug mit einfachen Maßnahmen spürbar reduzieren lassen.

Wenn Allergiesymptome und Medikamente die Fahrt beeinflussen

Mehrere Nieser hintereinander, brennende Augen oder eine verstopfte Nase wirken zunächst harmlos. Im Straßenverkehr können sie jedoch zur Gefahr werden. Während eines Niesanfalls ist die Sicht kurzzeitig eingeschränkt. Bei Tempo 100 legt ein Auto in einer Sekunde rund 28 Meter zurück, in dieser Zeit fehlt der klare Blick auf das Verkehrsgeschehen. Auch tränende oder gereizte Augen können die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit mindern.

Hinzu kommt: Einige Antihistaminika können müde machen. Besonders ältere Wirkstoffe sind dafür bekannt, die Reaktionsgeschwindigkeit zu verringern. Moderne Präparate sind oft besser verträglich, dennoch sollte vor Fahrtantritt klar sein, wie das jeweilige Medikament individuell wirkt.

Der ACV empfiehlt Menschen mit Heuschnupfen, die eigene Fahrtüchtigkeit kritisch einzuschätzen und die Pollenbelastung im Fahrzeug so gering wie möglich zu halten.

Wie Pollen ins Auto gelangen

Pollen kommen nicht nur über die Lüftung ins Fahrzeug. Wer draußen starkem Pollenflug ausgesetzt war, trägt die feinen Partikel oft unbemerkt mit hinein. Sie haften an Kleidung, Haaren oder am Hundefell und gelangen beim Einsteigen in den Innenraum, etwa nach Spaziergängen, Gartenarbeit oder Sport im Freien.

Auch der Stellplatz beeinflusst die Belastung: Steht das Auto unter blühenden Bäumen oder in der Nähe von Wiesen, bildet sich schnell eine sichtbare Pollenschicht auf Dach und Scheiben. Beim Öffnen der Türen oder beim Einschalten der Lüftung können sich diese Partikel im Innenraum verteilen.

Der ACV empfiehlt daher:

  • möglichst nicht direkt unter stark blühenden Bäumen zu parken,
  • bei hoher Belastung die Seitenfenster geschlossen zu halten,
  • grobe Pollenablagerungen vor dem Einsteigen zu entfernen.

Wetter-Apps mit Polleninformationen helfen zusätzlich, starke Belastungstage besser einzuordnen.

Innenraum sauber halten

Im Fahrzeuginneren setzen sich Pollen auf Armaturen, Sitzen und Teppichen ab. Bleiben sie dort, werden sie bei jeder Fahrt erneut aufgewirbelt.

Praktische Maßnahmen:

  • Armaturen und Ablagen feucht abwischen
  • Sitzflächen und Fußmatten regelmäßig absaugen
  • Textilmatten ausschütteln oder reinigen
  • Lüftungsschlitze vorsichtig von Staub befreien

Schon eine einfache, regelmäßige Reinigung kann die Pollenbelastung spürbar senken.

Außenpflege auf Scheiben und Lack

Blütenstaub auf dem Auto ist nicht nur ein optisches Problem. In Verbindung mit Feuchtigkeit entsteht auf der Windschutzscheibe schnell ein schmieriger Film, der besonders bei Gegenlicht oder tief stehender Sonne die Sicht deutlich verschlechtern kann. Ausreichend Scheibenwischwasser mit geeignetem Reinigungszusatz hilft, den Pollenfilm zu lösen und für klare Sicht zu sorgen. Tipp: Auch die Innenseite der Scheiben gelegentlich reinigen. Ein leichter Film aus Staub und Ablagerungen kann zusammen mit Feuchtigkeit und Gegenlicht die Sicht zusätzlich verschlechtern.

Wichtig: Pollen sollten nicht trocken „weggewischt“ werden. Die feinen Partikel können zusammen mit Staub und Schmutz über das Glas reiben – Schlieren sind die Folge, im ungünstigen Fall auch feine Kratzer. Besser ist es, stärkere Ablagerungen vor Fahrtbeginn zunächst mit Wasser oder einem feuchten Tuch zu lösen. Feuchte Rückstände können sich zudem an den Gummilippen der Scheibenwischer festsetzen und die Reinigungsleistung mindern.

Für klare Sicht empfiehlt der ACV:

  • Scheiben regelmäßig mit Wasser und Reinigungszusatz säubern
  • Scheibenwischwasser rechtzeitig auffüllen (ggf. Reserve mitführen)
  • Wischerblätter auf Verschleiß, Verklebungen und Schlierenbildung prüfen

Auch der Lack bleibt nicht unbeeinflusst: In Verbindung mit Regen oder Tau kann sich eine klebrige Schicht bilden, die Schmutz bindet und länger auf der Oberfläche haftet. Regelmäßiges Waschen, besonders nach intensiven Pollenphasen, verhindert hartnäckige Ablagerungen. Eine Lackversiegelung kann die Reinigung zusätzlich erleichtern.

Zudem lohnt ein kurzer Blick auf Wasserabläufe und Lüftungseinlässe im Bereich der Windschutzscheibe: Sammeln sich dort feuchte Pollenreste, kann der Wasserabfluss beeinträchtigt werden.

Innenraumfilter regelmäßig warten

Über Lüftung und Klimaanlage strömt Außenluft ins Fahrzeug – und mit ihr Pollen, Staub und Feinstaub. Der Innenraumfilter fängt einen Großteil dieser Partikel ab. Ist er jedoch stark verschmutzt oder zugesetzt, sinkt die Filterleistung spürbar. Die Luft im Innenraum kann für Allergiker dann deutlich belastender werden.

Der ACV empfiehlt, den Innenraumfilter regelmäßig zu prüfen und nach Herstellervorgaben zu wechseln, idealerweise einmal jährlich vor Beginn der Pollensaison. Je nach Nutzung und Einsatzbedingungen kann ein Austausch nach rund 15.000 bis 30.000 Kilometern sinnvoll sein.

Je nach Fahrzeug kommen unterschiedliche Filter zum Einsatz:

  • Partikelfilter halten Pollen, Staub und gröbere Partikel zurück.
  • Aktivkohlefilter können zusätzlich Gerüche und bestimmte Schadstoffe reduzieren.
  • HEPA-Filter bieten je nach Ausführung eine besonders hohe Filterwirkung, sind aber nicht für jedes Modell vorgesehen und können mit höheren Kosten oder Umrüstungen verbunden sein.

Der Austausch ist bei manchen Fahrzeugen mit etwas Geschick selbst möglich, häufig sitzt der Filter hinter dem Handschuhfach, im Beifahrerfußraum oder im Motorraum nahe der Windschutzscheibe. Wichtig ist der korrekte Einbau in der vorgesehenen Luftstromrichtung. Wer unsicher ist, lässt den Wechsel im Rahmen einer Inspektion durchführen.

Wichtig: Die Prüfung des Innenraumfilters gehört in der Regel nicht zur Hauptuntersuchung. Fahrzeughalter müssen die Wartung selbst im Blick behalten.

Klimaanlage richtig nutzen

Lüftung und Klimaanlage arbeiten als ein gemeinsames System, über das Außenluft ins Fahrzeug gelangt. Der Innenraumfilter kann seine Wirkung besonders gut entfalten, wenn die Luft aktiv über Lüftung und Klimaanlage geführt wird.

Bei hoher Pollenbelastung kann es sinnvoll sein, zeitweise die Umluftfunktion zu nutzen, um weniger pollenhaltige Außenluft hereinzuziehen. Dauerhaft sollte Umluft jedoch nicht eingeschaltet bleiben, damit weiterhin Frischluft ins Fahrzeug gelangt und die Scheiben nicht schneller beschlagen.

Um Feuchtigkeit im System zu reduzieren, empfiehlt der ACV, kurz vor Fahrtende die Kühlfunktion auszuschalten und das Gebläse noch einige Minuten weiterlaufen zu lassen. So kann der Verdampfer abtrocknen, das beugt Geruchsbildung und möglicher Keimentwicklung vor.

Warnsignale ernst nehmen: Muffiger Geruch aus der Lüftung, schnell beschlagene Scheiben oder ein spürbar schwächerer Luftstrom können auf einen verschmutzten Filter oder Feuchtigkeit im System hinweisen. Auch wenn Allergiker während der Fahrt verstärkt Beschwerden haben, empfiehlt der ACV eine zeitnahe Überprüfung von Filter und Klimasystem.

HE: Schlangenlinien bis zum Parkplatz – Einkauf endet mit Blutentnahme

Helmstedt, Magdeburger Berg, 06.02.2026 gegen 11:10 Uhr meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer der Polizei einen Pkw KIA, Sportage, der vor ihm in auffälliger Weise Schlangenlinien fuhr. Der Zeuge folgte dem Fahrzeug und beobachtete, wie der Pkw schließlich auf den Parkplatz eines Verbrauchermarktes fuhr. Der Fahrzeugführer begab sich anschließend in das Geschäft zum Einkaufen. Die eingesetzten Beamten trafen kurze Zeit später vor Ort ein und konnten das betreffende Fahrzeug auf dem Parkplatz feststellen. Wenige Minuten später bemerkten sie eine männliche Person, die mit deutlichen Ausfallerscheinungen und stark schwankendem Gang offenbar ihr Fahrzeug suchte. Bei dieser Person handelte es sich um den zuvor gemeldeten Fahrzeugführer. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille.

Für den 54-jährigen Helmstedter ging es anschließend zur Entnahme einer Blutprobe in das Klinikum. Sein Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel wurden durch die Polizei sichergestellt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Modernes Ladenöffnungsgesetz für Smart Stores – klare Regeln statt kleinteiliger Einschränkungen

PRESSEMITTEILUNG

CDU-Landtagsabgeordneter Christoph Plett:

Modernes Ladenöffnungsgesetz für Smart Stores – klare Regeln statt kleinteiliger Einschränkungen

Peine, 16.02.2026 „Die Menschen erwarten zu Recht praktikable Lösungen – gerade dort, wo digitale Innovation längst Realität ist. Niemand versteht, warum wir bei vollautomatisierten, personalfreien Smart Stores unnötige bürokratische Schranken aufrechterhalten sollen“, erklärt der Landtagsabgeordnete Christoph Plett zur Initiative der CDU-Fraktion für ein modernes Ladenöffnungsrecht in Niedersachsen. „Entscheidend ist: kein Personal am Sonntag und eine gesicherte Nahversorgung.“

Die CDU-Fraktion bringt daher einen Gesetzentwurf zur Änderung des Niedersächsischen Ladenöffnungs- und Verkaufszeitengesetzes ein, der vollautomatisierten Verkaufsstellen die Öffnung an Sonn- und Feiertagen ermöglicht, sofern digital sichergestellt ist, dass kein Personal eingesetzt wird. Eine Begrenzung der Verkaufsfläche oder des Warensortiments ist bewusst nicht vorgesehen. Der verfassungsrechtliche Schutz der Sonn- und Feiertage bleibt gewahrt, da keine Arbeitnehmer beschäftigt werden.

Wir regeln das, worum es im Kern geht – den personalfreien, digital gesteuerten Smart Store. Wir verzichten bewusst auf kleinteilige Einschränkungen, die am eigentlichen Ziel vorbeigehen. Das ist das pragmatischste und fortschrittlichste Gesetz, das es derzeit in diesem Bereich gibt.“

Christoph Plett betont abschließend: „Moderne digitale Geschäftsmodelle und der Schutz des Sonntags schließen sich nicht aus. Wir setzen einen klaren und verfassungsfesten Rahmen, der Innovation ermöglicht und den Sonntagsschutz wahrt. So schaffen wir Rechtssicherheit statt Grauzone.“

Hintergrund:

Unser Gesetzentwurf 19/9804 vom 12.02.2026