Mittwoch, April 8, 2026

Start Blog Seite 20

BS: Schmuck beim Stadtputz gefunden

Braunschweig, Gliesmarode (Ringgleis) 07.03.26, 13.00 Uhr

Eigentümer gesucht

Am vergangenen Samstag hat unter anderem ein Vater mit seinem Sohn bei der Aktion „Stadtputz“ teilgenommen.

Beim Sammeln von Müll im Bereich der Böschungen am Ringgleis zwischen dem Gliesmaroder Bahnhof und der Böcklinstraße wurden sie auf Gegenstände aufmerksam, die nicht nach weggeworfenem Abfall aussahen. In einem Gebüsch haben Vater und Sohn offensichtlich zusammengehörenden Modeschmuck gefunden. Weil man sich nicht vorstellen konnte, dass so etwas einfach weggeworfen wird, haben beide den Schmuck am nächsten Tag zur Polizei gebracht. Nach Begutachtung gehen die ermittelnden Beamten davon aus, dass dem aufgefundenen Schmuck eine Straftat zugrunde liegen könnte.

Deshalb wird jetzt die Eigentümerin oder der Eigentümer des markanten Schmucks gesucht, sowie Personen, die gegebenenfalls Angaben zur Herkunft machen können.

Die abgebildeten Stücke könnten zum Teil skandinavischen Ursprungs sein.

1

Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Mitte unter der Telefonnummer 0531/476-3115 entgegen.

Agroforst – wie rechnet sich die Fläche? – großes Interesse an wirtschaftlichen Perspektiven im Landkreis Wolfenbüttel

Mit rund 30 Teilnehmenden stieß die Online-Veranstaltung „Agroforst kalkuliert – wie rechnet sich die Fläche?“ am 26. Februar auf großes Interesse. Landwirtinnen und Landwirte sowie Berater, Forschung, Verbände und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Landkreis informierten sich über konkrete Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Fördermöglichkeiten und Praxiszahlen aus bestehenden Agroforstsystemen.

Deutlich wurde: Die Rahmenbedingungen sind aktuell besonders attraktiv. Im Landkreis stehen 30 vollständig geförderte Beratungen sowie 15 Planungen bereit. Zusätzlich unterstützt der Zukunftsfonds Asse Beratung und Planung, aber auch Pflanzung und Pflege mit insgesamt 900.000 Euro (80–90 Prozent Förderung). Die Öko-Regelung 3 als GAP-Direktzahlung für Agroforstsysteme beträgt aktuell 600 Euro pro Hektar und Jahr.

Praxisbeispiele zeigten, dass Agroforst keine kurzfristige Renditeerwartung, sondern eine langfristige Investition in Stabilität und Risikominimierung ist. In einem konkreten Pappel-Beispiel im eigenen Landkreis mit 6 Prozent Gehölzanteil auf 10,4 Hektar reduzierte sich der Gesamt-Deckungsbeitrag rechnerisch lediglich um rund fünf Euro pro Hektar – bei gleichzeitigem Aufbau einer regionalen Energieholzquelle.

Auch die Perspektive regionaler Wärmenetze wurde diskutiert: Ein Rechenbeispiel zeigte, dass ein Dorf mit 500 Einwohnern etwa 900 Tonnen Trockenmasse pro Jahr benötigt – ein Potenzial, das über kooperative Modelle zwischen Landwirtschaft, Kommunen und Unternehmen erschlossen werden kann.

Das Projekt ‘Klimalandschaft Wolfenbüttel’ stellt alle Informationen gebündelt im neuen Webbereich „Für Landwirte“ auf der Webseite zur Verfügung. Interessierte Betriebe können sich individuell unverbindlich beraten lassen – die Entscheidung für oder gegen eine Umsetzung bleibt dabei auch nach abgeschlossener Planung vollkommen in ihrer Hand.

Nächstes Klimalandschafts-Forum am 25. Juni

Die nächste Station wird nun das Klimalandschafts-Forum 3 sein, das am 25. Juni 2026 zu Gast ist im Fokusgebiet ‘Oderwald’, um mit landkreisweiten Akteurinnen und Akteuren aus Landwirtschaft, Kommunen, Wasserwirtschaft, Naturschutz, Wirtschaft und Zivilgesellschaft weiterzuarbeiten: an Lösungen für Wasserrückhalt, Bodenschutz, Biodiversität und neue regionale Wertschöpfung. Auch dazu sind Anmeldungen bereits herzlich willkommen.

Zum Klimalandschafts-Forum 3 kann sich hier angemeldet werden: Anmeldung VeranstaltungKlimalandschafts-Forum III

Zu den Aufzeichnungen der drei kurzen Fachvorträge (C. Meixner/DeFAF/Triebwerk, S.Schreiber/Agroforst-Landwirt LK Wolfenbüttel, P. Burckhardt/Team Klimalandschaft) sowie zum Webbereich für Landwirtinnen und Landwirte: Landwirtschaft – Klimalandschaft Wolfenbüttel

Dort können auch persönliche Gespräche mit dem Regionalen Koordinator Viktor Reupke vereinbart werden.

Mehr Informationen zum Projekt und direkt zur Anmeldung zu den Veranstaltungen auf der Webseite: https://klimalandschaft-wolfenbuettel.de

Der Landkreis Wolfenbüttel ist Partner der Klimalandschaft Wolfenbüttel. Er treibt die regionale Klimaanpassung voran und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Verwaltung.

WOB: Öffentlichkeitsfahndung nach Raubdelikt

Königslutter, 11.03.2026

Königslutter, Westernstraße

19.11.2025, 16.35 Uhr

Am 19.11.2025 kam es zu einem Raub zum Nachteil einer 85-jährigen Seniorin an einem Geldautomaten in der Königslutteraner Innenstadt. Die Polizei sucht nun mit Fotos nach dem unbekannten Täter.

Die Seniorin befand sich am Nachmittag des 19.11.2026 in einer Bank in der Westernstraße und wollte Geld abheben. Als sie das Geld aus dem Automaten herausnahm, näherte sich plötzlich von hinten eine unbekannte Person und stieß die 85-Jährige zu Boden, wobei sie leicht verletzt wurde. Der Täter entriss der Seniorin das zuvor abgehobenen Geld aus der Hand und lief aus der Bank. Im Anschluss flüchtete er mit einem Fahrrad in unbekannte Richtung.

UT vorne

Zeugen, die Hinweise zu dem Täter auf dem Foto geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Königslutter unter der Telefonnummer 05353/91970 zu melden.

Weddel 800 NEWS

0
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Vier Pfoten für Mika!

Das ist das ambitionierte Ziel, welches sich unsere KiTa Einstein in Hordorf gesetzt hat. Dieser Kindergarten ist einfach unglaublich! Alle kleinen und großen Einsteiner planen nämlich einen riesigen Spendenlauf für Mika!
Mika ist elf Jahre alt und ein ehemaliges Kindergartenkind der KiTa Einstein. Jeder der ihn kennt, weiß was für ein fröhlicher und tapferer Junge er ist, der trotz großer körperlicher Einschränkungen mit seinem Lachen alle ansteckt. Mika lebt mit einer ausgeprägten Zerebralparese und starker Spastik. Er kann nicht selbstständig sitzen, stehen oder gehen und ist im Alltag rund um die Uhr auf Unterstützung angewiesen. Auch das Sprechen fällt ihm sehr schwer. Was Mika jedoch auf besondere Weise erreicht, sind Tiere. In Therapiesituationen mit Hunden erlebt er Momente tiefer Ruhe und Entspannung. Seine Muskulatur lockert sich, er wirkt sicherer und gelöster. Ein Assistenzhund könnte ihm im Alltag helfen, heruntergefallene Gegenstände aufzuheben, Türen zu öffnen, Ängste zu lindern und ihm in belastenden Situationen Halt zu geben. Vor allem aber würde er Mika ein Stück Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit schenken und ein Freund an seiner Seite sein!
Wir laden Sie alle ganz herzlich ein, am Samstag, den 25.4.2026 am Spendenlauf in Hordorf teilzunehmen, entweder als Läufer, finanzielle Unterstützer oder einfach nur als Zuschauer zum anfeuern. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Wer keine Zeit hat und trotzdem helfen möchte, ist herzlich eingeladen einfach zu spenden!
Servicehundzentrum e.V. 
DE94 1305 0000 0201 0843 17
Ostseesparkasse Rostock 
NOLADE21ROS
Verwendungszweck: Assistenzhund für Mika
Helfen Sie mit, einen kleinen Jungen glücklich zu machen!  Jeder Euro zählt!

GRÜNE: Doppelhaushalt ist gut für unsere Gemeinde

Dr. Diethelm Krause-Hotopp

– Pressesprecher –                                                  Cremlingen, den 10.03.2026

Cremlingen: Auf der jüngsten Sitzung des Cremlinger Gemeinderats wurde der Doppelhaushalt 2026/27 mehrheitlich mit den Stimmen von SPD/GRÜNEN und LINKE angenommen, die CDU-Fraktion stimmte wieder dagegen.

In seiner Vorstellung des Haushalts hatte der Kämmerer Hartmut Mayer auf die aktuelle schlechte Haushaltssituation hingewiesen. Leider weist der Haushalt ein Defizit von über 4 Millionen auf. Da die Verwaltung bereits Einsparpotentiale in die Aufstellung des Haushaltes eingearbeitet hatte, gelang es auch den aus der Politik eingesetzten Arbeitsgruppen nicht, weitere Einsparpotentiale ausfindig zu machen.

Einigkeit bestand darin, den Bürgerhaushalt, bisher 100.000 € pro Jahr für die 10 Ortschaften, zu kürzen, über die Einsparsumme wurde jedoch gestritten. Während die CDU/FDP nur noch 25.000€ für die Ortschaften einstellen wollte, setzten sich SPD und GRÜNE mit 50.000 € durch.

„Bei 25.000 € kommt in den Orten ja kaum etwas an“, so Ulrike Siemens, Mitglied im Finanzen, Wirtschaft und Gemeindeentwicklungsausschuss.

Kürzungen wären bei den freiwilligen Leistungen möglich, die aber nur ca. 4 % der Aufwendungen der Gemeinde ausmachen, worunter u. a. der Unterhalt der Dorfgemeinschaftshäuser, Turnhallen und Sportplätze sowie das Freibad am Elm fallen. Der größte Teil der Aufwendungen sind Pflichtaufgaben der Gemeinde, wozu u. a. die Feuerwehren, Kitas und Schulen zählen.

In seiner Haushaltsrede machte Diethelm Krause-Hotopp (GRÜNE) deutlich, dass der Bund und das Land ihrer Verpflichtung immer weniger nachkommen, die Kommunen ausreichend zu finanzieren.

Außerdem wies er darauf hin, dass SPD und GRÜNE in den letzten Jahren gut gewirtschaftet haben. „Unsere bilanzielle Gesamtrücklage beträgt gegenwärtig noch ca. 14 Millionen. Andere Kommunen, z.B. die Einheitsgemeinde Lehre, haben jetzt schon ein Minus von 29 Millionen.“

Außerdem hob er die Vorteile eines Doppelhaushaltes gegenüber einem Haushalt für nur ein Jahr hervor. Dieser habe eine größere Planungssicherheit und entlaste die Verwaltung. Ein großes Plus ist weiterhin die Vermeidung einer vorläufigen Haushaltsführung im zweiten Jahr, so dass z. B. Investitionen ab Beginn des Jahres erfolgen können. Dies kommt besonders auch den Ortschaften zugute, die ihre Ideen gleich umsetzen können. „Ein Nachtragshaushalt kann jederzeit in der laufenden Haushaltsperiode mit einer demokratischen Mehrheit erfolgen.“, so die Co-Fraktionsvorsitzende Tina Jäger.

Den Vorwurf der CDU, der von der Verwaltung vorgelegte Doppelhaushalt sei undemokratisch, wies Diethelm Krause-Hotopp scharf zurück. Auf Wahlkampfrhetorik bei dem wichtigen Thema Haushalt sollte die CDU verzichten. Das kommt auch bei den Wählerinnen und wählern nicht gut an!“

Foto (privat): Die Ratsfraktion der GRÜNEN im Cremlinger Gemeinderat: v.l.: Horst Gilarski, Diethelm Krause-Hotopp, Ulrike Siemens, Tina Jäger und Bernhard Brockmann.

Zukunft der Landwirtschaft im Landkreis Wolfenbüttel – CDU bringt Praxis und Bundespolitik an einen Tisch

Der CDU-Kreisverband Wolfenbüttel hatte zu einer Diskussionsveranstaltung über die Zukunft der Landwirtschaft eingeladen. Zahlreiche Landwirte, Landwirtsfamilien und politische Vertreter trafen sich im Dorfgemeinschaftshaus in Winnigstedt, um gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Silvia Breher, über Herausforderungen und Perspektiven der Landwirtschaft zu sprechen.

Nach einer Begrüßung durch den CDU-Kreisvorsitzenden Holger Bormann wurde die Veranstaltung von Christian Schwetje, landwirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, moderiert. Auch Tobias Thurau, der von der CDU nominierte Landratskandidat für den Landkreis Wolfenbüttel sowie der Samtgemeindebürgermeisterkandidat Dr. Christian Schieder waren vor Ort.

Im Zentrum standen landwirtschaftliche und umweltpolitische Themen aus dem Landkreis: das „Große Bruch“, Wasserversorgungskonzept des Landkreises und Beregnungsverbote. Viele Landwirte betonten die dringende Notwendigkeit von Planungssicherheit für ihre Betriebe.

Christian Schwetje erklärte: „Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen – von Wasserfragen bis zu komplexen gesetzlichen Vorgaben. Deshalb ist es wichtig, dass Politik und Praxis miteinander sprechen und Lösungen gemeinsam entwickeln.“

Silvia Breher berichtete über aktuelle Entwicklungen aus der Bundespolitik: „Wir haben die Abschaffung der Agrardieselrückvergütung zurückgesetzt und auch die Stoffstrombilanzverordnung gestoppt. Weitere Entlastungen folgen. Unser Ziel ist klar: weniger Bürokratie, mehr Vertrauen in die Landwirte und bessere Rahmenbedingungen für unsere Betriebe.“

Die Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Cloppenburg–Vechta betonte zudem die Bedeutung von Fachkompetenz in der Agrarpolitik: „Im Ministerium übernehmen wieder mehr Menschen Verantwortung, die die Landwirtschaft nicht nur aus Akten kennen, sondern aus eigener Erfahrung – mit landwirtschaftlicher DNA und dem nötigen Stallgeruch.“

Sie verwies außerdem auf internationale Aktivitäten des Bundeslandwirtschaftsministers, der nach rund 20 Jahren wieder in den USA gewesen sei, um Netzwerke zu stärken und neue Impulse für den Export deutscher Agrarprodukte zu setzen.

Auch das Thema Wolf wurde diskutiert. Silvia Breher betonte: „Der Umgang mit dem Wolf ist jetzt im Bundesrecht geregelt. Abschüsse sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Parallel laufen weitere Abstimmungen auf europäischer Ebene.“

CDU-Kreisvorsitzender Holger Bormann rief die Anwesenden zu aktivem Engagement auf: „Ich appelliere an alle, sich auch in demokratischen Parteien einzubringen – am besten natürlich in der CDU, denn die Demokratie beginnt vor Ort. Wenn nicht jetzt, wann dann? Es sind Kommunalwahlen. Bringen Sie sich vor Ort ein! Lassen Sie uns gemeinsam an einem Strang ziehen oder stellen Sie Scheunenflächen, Zäune oder andere Ressourcen zur Verfügung, um für unsere demokratischen Kandidaten zu werben. Unsere Demokratie ist es wert.“

Tobias Thurau lenkte den Blick auf die wichtige Rolle der Landwirtschaft im Katastrophenschutz und kündigte eine Veranstaltung am 16. Juni an, bei der Landwirtschaft, Kommunen und Blaulichtorganisationen gemeinsam über Notfall- und Krisenszenarien erörtert werden sollen: „Beim starken Schneefall der vergangenen Zeit hat sich gezeigt: Ohne die Landwirte vor Ort wären viele Straßen nicht passierbar gewesen. Diese Zusammenarbeit müssen wir künftig noch stärker organisieren und festigen.“

Zum Abschluss erhielt Silvia Breher ein Präsent mit regionalen Produkten sowie ein Buch als Motivation für ihre weitere Arbeit – ein symbolischer Abschluss für einen Abend, der einmal mehr zeigte: Nur im engen Austausch zwischen Politik und Landwirtschaft können zukunftsfähige Lösungen entstehen.

Der CDU-Kreisverband Wolfenbüttel zieht ein positives Fazit: Der direkte Dialog zwischen Landwirtschaft und Politik ist unverzichtbar, um die richtigen Weichen für eine starke, moderne und zukunftsfähige Landwirtschaft im Landkreis Wolfenbüttel zu stellen.

Christian Schwetje, Holger Bormann, Silvia Breher, Dr. Christian Schieder und Tobias Thurau. Bilder: CDU Wolfenbüttel

BS: Verkehrsunfallflucht – Zeugen gesucht

Braunschweig, Watenbüttel

09.03.26, 13.30 Uhr

Verkehrstechniker leicht verletzt

Im Rahmen der Einrichtung einer Baustelle auf der Celler Heerstraße in Watenbüttel wurde am Montag ein 47-jähriger Mitarbeiter einer Firma für Verkehrstechnik leicht verletzt.

Wegen Bauarbeiten wurde auf der Celler Heerstraße eine Einbahnstraße in Richtung stadtauswärts errichtet. Während der Aufstellung entsprechender Beschilderung, missachtete gegen 13.30 Uhr ein Verkehrsteilnehmer die entsprechenden Verkehrszeichen und befuhr den Bereich der Baustelle verbotswidrig. Als ein dort arbeitender Verkehrstechniker den Autofahrer auf sein Fehlverhalten aufmerksam machte, beschleunigte dieser und fuhr an dem Mitarbeiter vorbei. Dabei streifte er jedoch den 47-Jährigen und erwischte ihn mit seinem Außenspiegel am Unterarm. Dadurch verletzte er sich leicht. Der Verursacher entfernte sich anschließend in Richtung Braunschweig.

Beschrieben wird der Mann als ca- 50-60 Jahre alt, mit kurzen dunklen Haaren. Beim Fahrzeug soll es sich um einen dunkelgrauen Mercedes SUV mit Braunschweiger Kennzeichen gehandelt haben.

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens, u.a. wegen Verkehrsunfallflucht, wird deshalb nach Zeugen gesucht, die Angaben zum Unfallhergang oder zum Fahrer des beschriebenen PKW machen können.

Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0531/476-3935 entgegen.

13 neue Einsatzkräfte für die Gemeindefeuerwehr Cremlingen

Cremlingen. Bei bestem Wetter fand am vergangenen Samstag in Cremlingen der Abschluss der Feuerwehr-Grundausbildung statt. Die mittlerweile als QS 1 bezeichnete Qualifikation befähigt die Einsatzkräfte zum regulären Einsatzdienst als Truppmitglied.

Gemeindeausbildungsleiter Uwe Köhler und sein Team hatten die 13 Frau und Mann starke Gruppe in den letzten Wochen intensiv ausgebildet und auf die Abschlussübung vorbereitet. Aufgrund des guten Ausbildungstandes meisterten alle souverän die Prüfung und stehen ihren Ortsfeuerwehren somit im Einsatzfall zur Verfügung.

Damit gehören sie zur Gruppe von über 400 Kameraden und Kameradinnen der Gemeindefeuerwehr, die im Notfall jederzeit ehrenamtlich bereitstehen, um Leben zu retten und Gefahren abzuwehren. Im vergangenen Jahr war dies in der Gemeinde Cremlingen 130 mal der Fall. Statistisch gesehen waren also jeden dritten Tag die Einsatzkräfte einer oder mehrerer der zehn Ortsfeuerwehren gefragt. Der erfolgreiche Ausbildungsabschluss unterstreicht die hohe Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in der Gemeinde.

Text & Bilder: Gemeindefeuerwehr Cremlingen.

BS: Schwerer Raub – Zeugengesucht

Steinweg, 09.03.2026, 16:50 Uhr

Unbekannter droht mit Messer und erlangt Bargeld

Am späten Nachmittag des gestrigen Montags kam es in der Innenstadt zu einer Raubstraftat. Ein bislang unbekannter Mann betrat um kurz vor 17:00 Uhr ein Blumengeschäft, nachdem er zuvor einen davor ausgestellten Blumentopf an sich nahm. Im Laden stellte er die Topfpflanze auf den Tresen forderte er die 41-jährige Mitarbeiterin auf, die Kasse zu öffnen. Dabei hielt der Mann ein Cuttermesser in der Hand. Die 41-Jährige kam der Aufforderung nach. Der Täter griff anschließend selbstständig nach dem Bargeld und erlangte so rund 600 EUR. Die Mitarbeiterin wurde schließlich von ihm in den hinteren Bereich des Ladens geschickt, sodass er das Geschäft unerkannt verlassen konnte.

Nach Alarmierung der Polizei konnte der Mann in der Nähe nicht mehr angetroffen werden. Die Kriminalpolizei nahm den Tatort auf. Der Täter wird wie folgt beschrieben: 55-60 Jahre, 1,85 m, schwarze Kleidung, auffällige schwarzer Beanie, markante spitze Nase, gepflegtes Erscheinungsbild.

Zeugen, die Hinweise zum Täter oder der Tat geben können werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0531-476 2516 zu melden.