Samstag, April 4, 2026

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Heimatpflege bewahrt Geschichte und gestaltet Zukunft

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CDU-Impulsveranstaltung
Wolfenbüttel / Groß Flöthe. Am Freitag, 27. Februar, hatte die CDU-Kreistagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Michael Wolff die Ehrenamtlichen für die Heimatpflege aus dem Landkreis zu einer Impulsveranstaltung nach Groß Flöthe in die Kutscherstuben eingeladen. In der sehr gut besuchten Veranstaltung verfolgten die Teilnehmenden, zu denen auch Landratskandidat Tobias Thurau gehörte, nach der offiziellen Begrüßung aufmerksam den Vortrag von Tobias Uhlig. Er verdeutlichte aus Sicht der archäologischen Denkmalpflege insbesondere anhand ausgewählter Beispiele eindrucksvoll, welche Möglichkeiten modernste Analysemethoden bieten und führte hierzu unter anderem die Erdwerke in Niedersickte auf. „Der Boden im Landkreis kann die gesamte Geschichte erhellen,“ so Uhlig.
Frank Oesterhelweg vom Förderverein Werla nahm die Zuhörer mit auf die Pfalz in das Harzvorland und in seinen Heimatort Werlaburgdorf. Die mehrere Tausend Jahre umfassende Geschichte der Pfalz bietet beeindruckende und fast unerschöpfliche Forschungsmöglichkeiten zur Geschichte. Dank der vorgetragenen Einbindung von Beteiligten aus allen gesellschaftlichen Bereichen, einschließlich der Beantragung von Fördermöglichkeiten, erhielten die Ehrenamtlichen wertvolle Hinweise für ihr ehrenamtliches Engagement. Die Dokumentation von Veränderungen und das Bewahren dörflicher Strukturen mit Hilfe der „Menschen vor Ort“ schilderte Frank Oesterhelweg mit dem historischen Spritzenhaus in Werlaburgdorf.
Der rege Austausch verdeutlichte, dass die Digitalisierung eine wichtige Unterstützung für den größeren Zugang zu Dokumenten biete, aber gleichzeitig nicht ein Ersatz für das Erleben von Nachlässen sein kann. Mit Blick auf die Heimatstuben wurde dargelegt, dass sie sich bestimmten Schwerpunkten widmen sollten und dabei eine angemessene Anzahl von Ausstellungsstücken berücksichtigen müssen. Auch die Weitergabe und Dokumentation von Wissen der ausscheidenden Ehrenamtlichen in der Heimatpflege war nach Auffassung der Teilnehmer ein wichtiger Aspekt.
CDU-Kreistagsabgeordneter Andreas Meißler dankte in seinem Schlusswort allen Beteiligten für die erfolgreiche Durchführung der Veranstaltung und kündigte zugleich eine Wiederholung dieses Formats an. Für die Politik heißt es nun, zukunftsfähige Lösungen zu finden, um Kultur, Landschaft, Brauchtum und Geschichte für nachfolgende Generationen zu bewahren.
Die CDU-Vertreter mit Landratskandidat Tobias Thurau (4.v. l.) bei der Impulsveranstaltung zur Heimatpflege. Foto: Andreas Glier.
CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Wolff begrüßt die Gäste aus dem Landkreis. Foto: Andreas Meißler
Titelfoto: Frank Oesterhelweg bei seinem Vortrag zur Kaiserpfalz Werla. Foto: Andreas Meißler

Team der Proktologie des Klinikums neu aufgestellt

Wolfenbüttel. Seit wenigen Monaten ist Dr. Magda Herrmann als Oberärztin in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-Invasive Chirurgie des Städtischen Klinikums tätig. Ihr Kerngebiet ist die Koloproktologie, also die Behandlung von Erkrankungen des Darmes. Es ist nicht Dr. Herrmanns erster Einsatz im Wolfenbütteler Krankenhaus. Was ihre Rückkehr für die Proktologie und die Patienten in der Region bedeutet, berichtet das Klinikum in einer Pressemitteilung.

„Es ist schön, dass mit Frau Dr. Herrmann nun eine langjährige Kollegin wieder Teil unseres Teams ist, mit der ich bereits viele Jahre, auch an anderen Kliniken, vertrauensvoll zusammengearbeitet habe“, freut sich Oberarzt Dr. Dirk Edelhäuser über die Unterstützung. So hatte Dr. Herrmann bereits einen Großteil ihrer chirurgischen Ausbildungszeit im Städtischen Klinikum absolviert, verließ das Wolfenbütteler Krankenhaus jedoch, um die Zusatzweiterbildung Proktologie zu erwerben und baute als Oberärztin federführend die Proktologie im Braunschweiger Marienstift mit auf.

Am Wolfenbütteler Klinikum haben die beiden Mediziner klare Ziele vor Augen: „Als Anlaufstelle für proktologische Erkrankungen behandeln wir Patienten, die häufig einem enormen Leidensdruck ausgesetzt sind, da es sich um ein schambehaftetes Thema handelt“, so die beiden Mediziner. Daher wolle man in Zukunft verstärkt Aufklärungsarbeit leisten.

Umfangreiches Spektrum an operativen Eingriffen

„Oftmals kostet es die Patienten bereits ein hohes Maß an Überwindung, eine Überweisung bei ihrem Hausarzt einzuholen“, berichtet Dr. Magda Herrmann. Häufig sind es zudem vor allem Frauen, die sich an die 48-jährige Oberärztin wenden. „Viele Frauen möchten bei Erkrankungen dieser Art lieber von einer Ärztin behandelt werden“, erklärt sie.

Auch im operativen Bereich habe sich in den vergangenen Jahren einiges geändert: „Operationen, die früher ausschließlich stationär durchgeführt wurden, sind heute ambulant möglich und können auch bei uns im Klinikum nachversorgt werden“, erörtert Dr. Edelhäuser. Dabei biete die proktologische Abteilung spezielle Untersuchungsverfahren und ein umfangreiches Spektrum an operativen Eingriffen der Darm-, Enddarm- und Beckenbodenchirurgie an. Zu den besonderen Eingriffen zählt neben der Proktoskopie und Rektoskopie sowie der Endosonographie die Sakrale-Nerven-Modulation, in der ein sogenannter „Darmschrittmacher“ bei Stuhlinkontinenz zum Einsatz kommt.

Mehr Kapazitäten, kürzere Wartezeiten

„Mit dem Start von Dr. Herrmann konnten wir auch die Behandlungskapazitäten entsprechend erhöhen“, erklärt Dr. Dirk Edelhäuser. Gleichzeitig bedeute dies kürzere Wartezeiten für die Patienten und auch die ambulante Sprechstunde könne nun an zwei, statt einem Tag angeboten werden.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Klinikums unter www.klinikum-wolfenbuettel.de zu finden.

Bildunterschrift: Dr. Dirk Edelhäuser und Dr. Magda Herrmann sind als Oberärzte in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-Invasive Chirurgie des Städtischen Klinikums tätig. Foto: Städtisches Klinikum Wolfenbüttel

Kreiskönigsfest (Schützenverein Weddel)

Am Samstag, den 14. März, fand das Kreiskönigsfest des Kreisverbandes Braunschweig statt. Zahlreiche Schützinnen und Schützen aus den angeschlossenen Vereinen kamen zusammen, um ihre Majestäten zu ehren und einen festlichen Abend miteinander zu verbringen.

Zu Beginn des Abends wurden die Vereinskönige der einzelnen Vereine aufgerufen und für ihre errungene Königswürde geehrt. Auch unser Königshaus wurde ausgezeichnet und erhielt eine Erinnerungsnadel. Im weiteren Verlauf des Abends wurde es besonders spannend, denn die Proklamation der neuen Kreismajestät stand bevor.

Kreiskönigin oder Kreiskönig zu werden bedeutet in diesem Wettkampf, den besten Teiler im gesamten Braunschweiger Land zu erzielen. Das ist eine besondere Auszeichnung für die treffsicherste Schützin oder den treffsichersten Schützen des Jahres. Zunächst übergab Timur Lodyga aus Weddel als amtierender Kreiskönig seine Königskette. Anschließend folgte die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der neuen Kreismajestäten.

Die Freude war groß, als verkündet wurde, dass die Kette erneut an den Weddeler Schützenverein geht. Unsere Königin Lena Wesche errang mit dem besten Teiler die Würde der neuen Kreiskönigin des Braunschweiger Landes. Unter großem Applaus nahm sie die Königskette entgegen und wurde von den Anwesenden herzlich gefeiert.

Nach dem offiziellen Teil stärkten sich die Gäste an einem reichhaltigen Buffet, das keine Wünsche offenließ. Bei guter Musik vom DJ kam schnell beste Stimmung auf, und es wurde ausgelassen getanzt. So verging der Abend wie im Flug. Wir gratulieren unserer neuen Kreiskönigin Lena Wesche ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg und bedanken uns beim Kreisverband Braunschweig für die Organisation dieses gelungenen Abends.

René Langenkämper

Windkraft in Cremlingen: Vorerst vom Tisch – Unsere Bürgerbeteiligung zeigt Wirkung

Pressemeldung

Cremlingen/Schandelah. Der Gemeinderat der Gemeinde Cremlingen hat am 03.03.2026 einen parteienübergreifenden gemeinsamen Beschluss gefasst, Windkraft-Vorhaben in der Gemeinde Cremlingen vorerst nicht ermöglichen zu wollen. Neben Schandelah-Wohld waren auch Klein Schöppenstedt und Destedt im Gespräch.

Für uns als überparteiliche Bürgerinitiative „Transparenz für Schandelah“ (TFS) ist dieser Beschluss auch ein Ergebnis von beharrlicher Sacharbeit und breiter Unterstützung aus der Bevölkerung. Bereits 2024 erreichten uns Sorgen und Hinweise aus den Dörfern. Wir haben uns bewusst entschieden, nicht zu spekulieren, sondern Informationen zu sammeln, Hinweise zu prüfen und offene Fragen so zu formulieren, dass sie in öffentlichen Verfahren beantwortet werden mussten.

Es erfolgten Flugblattaktionen in Schandelah und umliegenden Ortschaften, viele Gespräche vor Ort sowie eine Petition und Bürgereingabe an den Gemeinderat. Unser Ziel war dabei von Anfang an klar: Transparenz vor Grundsatzentscheidungen – damit Bürgerinnen und Bürger wissen, worüber entschieden wird, und damit unterschiedliche Interessen fair abgewogen werden können. Am 23. September 2025 haben wir die Petition im Rahmen einer Ratssitzung offiziell an den Gemeinderat übergeben.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Aktivitäten war unsere Informationsveranstaltung am 13. November 2025 im Vereinsheim Schandelah. Dort haben wir den Planungsstand und mögliche Auswirkungen aus unterschiedlichen Perspektiven eingeordnet – mit Blick auf Naturraum und Landschaft ebenso wie auf technische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Dass es am Ende zu einem gemeinsamen Beschluss der Parteien kommen konnte, wäre ohne die breite Beteiligung nicht möglich gewesen. In kurzer Zeit sind über 1.000 Unterstützende zusammengekommen – und vor allem viele Menschen, die aktiv mit angepackt haben. Unser besonderer Dank gilt den Verteilerinnen und Verteilern der Flugblätter in Schandelah und den umliegenden Dörfern: Sie haben Haustür für Haustür informiert, Gespräche geführt und dafür gesorgt, dass aus Gerüchten nachvollziehbare Fragen wurden, die öffentlich beantwortet werden mussten.

Im Verlauf der über Monate andauernden Debatte haben sich zudem mehrere Ratsmitglieder und politische Vertreter anerkennend über das bürgerschaftliche Engagement und die kritischen, sachlichen Fragen geäußert. Diese Rückmeldungen werten wir als wichtiges Signal: Beteiligung ist kein Störfaktor, sondern trägt dazu bei, Entscheidungen auf eine bessere Informationsbasis zu stellen.

Lassen Sie uns gemeinsam die Entwicklungen in unserer Gemeinde im Blick behalten, damit auch zukünftig gute Entscheidung im Sinne aller getroffen werden.

Wir danken allen Politikerinnen und Politikern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung der Gemeinde Cremlingen, die die Sorgen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und zu ihrer Angelegenheit machen.

Bürgerinitiative für Transparenz in Schandelah (TFS)

Drei Pkw im Landkreis Wolfenbüttel entwendet

Drei Pkw im Landkreis Wolfenbüttel entwendet

Wolfenbüttel, Södekamp, 05.03.2026 zischen 01:00 Uhr und 07:50 Uhr

Cremlingen, Vor den Herzogsbergen, 05.03.2026 zwischen 01:30 Uhr und 05:00 Uhr

Sickte, Cachanring, 04.03.2026 von 23:00 Uhr bis 05.03.2026. 06:30 Uhr

Eine oder mehrere unbekannte Täterschaft/-en entwendete/-n in der Nacht vom 04.03.2026 auf den 05.03.2026 im Landkreis Wolfenbüttel drei Pkw. Im „Södekamp“ in Wolfenbüttel erlangte eine Täterschaft einen schwarzen Audi SQ5. Dieser stand verschlossenen in der frei zugänglichen Einfahrt des Einfamilienhauses. Der Wert des Fahrzeugs wird auf 30.000 Euro geschätzt. In der Straße „Vor den Herzogsbergen“ in Cremlingen konnte ein schwarzer Audi A5 Cabriolet erlangt werden. Dieser Pkw war ebenfalls verschlossen und konnte von der Grundstückseinfahrt unbemerkt entwendet werden. Der Wert des Audi A5 Cabriolet wird auf 38.000 Euro geschätzt. Im „Cachanring“ in Sickte konnte ein weiterer verschlossener Pkw unbemerkt erlangt werden. Hierbei handelte es sich um einen schwarzen Mercedes R1EC, welcher ebenfalls in der Grundstückseinfahrt geparkt war. Der Wert des Pkw wird auf 28.000 Euro geschätzt. Alle drei Fahrzeuge verfügen über ein Keyless-Schließsystem. Hinweise sind an die Polizei Salzgitter unter der Telefonnummer 05341 18970 zu richten.

Hinweise der Polizei:

Keyless-Schließsysteme sind bequem und praktisch. Nähert man sich mit dem Schlüssel dem Fahrzeug, erkennt es das Funksignal automatisch und öffnet die Zentralverriegelung. Auch das Starten des Pkw ist per Knopfdruck möglich. Doch auch Autodiebe machen sich diese Funksignale mittels Funkstreckenverlängerungen zunutze. Vor der Haustür oder an der Hauswand wird das Signal abgefangen, bis zum Fahrzeug verlängert und der Pkw lässt sich öffnen und starten. Daher sollten Sie den Schlüssel nie in Haustürnähe ablegen. Nutzen Sie Aluminiumhüllen oder Blechdosen um das Funksignal des Schlüssels abzuschirmen. Testen die den Schlüssel in der Hülle/ Dose direkt am Pkw, wenn der abgeschirmte Schlüssel dann nicht funktioniert ist der Schutz ausreichend. Achten Sie beim Verlassen Ihres Pkw z.B. auf einem Parkplatz auf Personen mit einer Aktentasche in Ihrer Nähe. Erfragen Sie beim Hersteller, ob es möglich ist, den Komfortzugang zu deaktivieren oder ob eine Umrüstung infrage käme.

Rotary zeichnet soziales Engagement an der Ostfalia aus

Pressemitteilung

Wolfenbüttel – Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung am Campus Wolfenbüttel der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften hat der Rotary Club SalzgitterWolfenbüttel den Förderpreis für besonderes soziales Engagement verliehen. Ausgezeichnet wurde die Studentin Lisa Steffens, die sich neben ihrem Studium der Sozialen Arbeit ehrenamtlich in der Jugendhilfe im Strafverfahren engagiert.

Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wurde von RotaryPräsident Dr. Thomas Böckmann überreicht. Als Serviceclub engagiert sich Rotary lokal und weltweit für soziale Projekte. Deshalb ist es uns ein Anliegen, Persönlichkeiten zu würdigen, die neben Studium oder Beruf Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen, sagte Böckmann bei der Preisverleihung.

Lisa Steffens führt unter anderem Verkehrssicherheitsseminare für Jugendliche und junge Erwachsene durch, die wegen Verkehrsdelikten verurteilt wurden. In diesen Seminaren geht es darum, das eigene Verhalten zu reflektieren, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Die Studentin studiert seit 2024 Soziale Arbeit an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel. Zuvor absolvierte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau und arbeitete mehrere Jahre in diesem Beruf. Ein freiwilliger Einsatz in einem sozialen Projekt in Kenia bestärkte sie schließlich darin, einen neuen Weg einzuschlagen und sich beruflich im sozialen Bereich zu engagieren.

Mit dem Förderpreis würdigt der Rotary Club SalzgitterWolfenbüttel jährlich herausragendes soziales Engagement und setzt damit ein Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung und bürgerschaftliches Engagement in der Region.

Bildunterschrift: RotaryPräsident Dr. Thomas Böckmann überreicht den Förderpreis für besonderes soziales Engagement an die OstfaliaStudentin Lisa Steffens.

Kommen jetzt die Windräder auch in die Gemeinde Cremlingen? -aktuell-

Cremlingen im September 2025

Ein Thema, das die Menschen in der Gemeine bewegt und spaltet.

Am 23.09.2025 wird im Cremlinger Gemeinderat über einen Antrag abgestimmt (Drucksache XI/376) „Windkraft in der Gemeinde Cremlingen – Grundsatzbeschluss“.

In der Sitzung des Umweltausschusses der Gemeinde am 28.08.2025 kamen bereits viele Gäste und wollten vom Verwaltungschef Detlef Kaatz Infos. Bürgermeister Kaatz wiederholte mehrfach: „Die Verwaltung spricht mit keinem Interessenten über die Möglichkeit, Windräder aufzustellen“.

Uwe Lagoski (Ratsherr CDU) warnte in der Ausschusssitzung, dem Antrag nicht statt zu geben, um die „Büchse der Pandora nicht zu öffnen“ und ärgerte sich außerdem über die kurze Beratungszeit bis zur Ratssitzung am 23.09.25.

Übrigens gab es gestern eine interessante Reportage über die Entsorgung von Windrädern im ZDF, sehr empfehlenswert:

https://www.zdf.de/play/magazine/frontal-das-magazin-100/frontal-vom-2-september-2025-100?q=frontal

Kommen Windräder in der Gemeinde Cremlingen – Thema in der Ratssitzung 16.12.25

 

Gut besuchte Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative „Transparenz für Schandelah“

CDU Cremlingen im Gespräch mit Initiative gegen Windkraftanlagen in der Gemeinde

Windräder in der Gemeinde Cremlingen?

Bürgeriniative reklamiert Protokoll der Gemeinde Cremlingen

Hier weitere Berichte zu diesem Thema:

Windpark Schandelah: Bürgerinitiative fordert Information vor Entscheidung

CDU Cremlingen: Lebensqualität statt Windkraft-Experimenten

Windpark in Cremlingen?

Beitrag des TFS zum Windpark in Cremlingen

Die Haie – Partei mit Biss (HAIE) zum Thema Windräder in Cremlingen

Übergabe der Petition an den Gemeinderat Cremlingen

Windkraft – die Diskussionen in der Gemeinde gehen weiter

SPD: Keine Vorrangflächen für Windkraft in Cremlingen

Windräder in der Gemeinde Cremlingen?

Windkraft in Cremlingen: Vorerst vom Tisch – Unsere Bürgerbeteiligung zeigt Wirkung

CDU Cremlingen: Pflicht vor Kür – Sicherheit und Infrastruktur müssen Vorrang haben

Pressemeldung

Mit dem aktuellen Beschluss zum neuen Feuerwehrhaus in Schandelah hat der Gemeinderat der Gemeinde Cremlingen ein wichtiges Signal für die Sicherheit vor Ort gesetzt. Für die CDU ist diese Entscheidung jedoch nur ein erster Schritt bei einem Thema, das die Gemeinde seit Jahren begleitet.

Bereits vor rund elf Jahren hatte die Feuerwehr-Unfallkasse in einem Gutachten festgestellt, dass in nahezu allen zehn Feuerwehrhäusern der Gemeinde erheblicher Handlungsbedarf besteht. Viele Gebäude entsprechen demnach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Platzbedarf und Arbeitsbedingungen. Teilweise seien umfangreiche Sanierungen nötig, in mehreren Fällen sogar komplette Neubauten.

Dieses Gutachten liegt seit mehr als einem Jahrzehnt auf dem Tisch“, sagt CDU- Bürgermeisterkandidat Tobias Breske. „Leider ist in dieser Zeit viel zu wenig passiert.“ Der aktuelle Beschluss zum Feuerwehrhaus in Schandelah sei deshalb zwar ein wichtiges Signal, könne aber nur der Anfang sein. „Unsere Feuerwehren leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Dienst für die Sicherheit der Menschen in unserer Gemeinde. Dafür müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen.“

Der aktuelle Beschluss des Gemeinderats gibt in Schandelah gleichwohl Anlass zu Freude und Hoffnung: „Auch wenn die Viktor-Malbecq-Straße noch nicht erschlossen ist, freuen wir uns, dass es einen Schritt weiter geht“, betont Frank Denecke, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Schandelah und ehemalige Ortsbrandmeister.

Ich bin sehr gespannt, ob ich als aktiver Kamerad den ersten Spatenstich noch erlebe.“

Gerade mit Blick auf die angespannte finanzielle Lage der Gemeinde sieht die CDU bezüglich der Pflichtaufgaben klare Prioritäten. Der Haushalt für das Jahr 2026 weist derzeit ein Defizit von rund 4,5 Millionen Euro aus. „Wenn die finanziellen Spielräume kleiner werden, braucht es eine klare Reihenfolge der Maßnahmen“, so Breske. „Für uns gilt seit Jahren der Grundsatz: Pflicht vor Kür.“

Damit seien vor allem die Kernaufgaben einer Kommune gemeint, zu denen sie gesetzlich verpflichtet ist. Neben der Gefahrenabwehr durch leistungsfähige Feuerwehren gehörten dazu auch eine funktionierende Infrastruktur sowie verlässliche Angebote für Familien.

Pflichtaufgaben einer Gemeinde sind nicht nur Feuerwehr und Straßen“, erklärt Breske, „sondern auch funktionierende Kindergärten und gut ausgestattete Grundschulen. Familien müssen sich darauf verlassen können, dass Betreuung und Bildung vor Ort funktionieren.“

Die CDU habe diesen Ansatz in den vergangenen Jahren immer wieder im Gemeinderat aktiv vertreten. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten müsse zuerst das gesichert werden, was für das Gemeinwesen unverzichtbar sei.

Pflicht vor Kür bedeutet nicht, dass man keine Ideen oder Entwicklungen zulässt“, sagt Breske. „Aber die Reihenfolge muss stimmen. Erst Sicherheit, Bildung und Infrastruktur. Danach kann man über weitere Projekte sprechen.“

Als Bürgermeister wolle er diese Prioritäten künftig klarer und konsequenter umsetzen. „Die Menschen haben ein Recht darauf, dass ihre Grundbedürfnisse ernst genommen werden“, so Breske. „Das ist der Kern kommunaler Verantwortung.“

Bildunterschrift: Vor den Toren des längst in die Jahre gekommemen Feuerwehrgerätehauses  in Schandelah:
CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske (links) und  Frank Denecke, CDU-Fraktionsvorsitzender
im Ortsrat Schandelah und ehemaliger Ortsbrandmeister  

WOB: Toter bei Wohnungsbrand – Brandursache bisher ungeklärt

Wolfsburg, Siemensstraße

05.03.2026, 05.13 Uhr

Aus bisher unbekannten Gründen kam es am Donnerstagmorgen in der Siemensstraße zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Ein Mann und eine Katze konnten nur noch tot geborgen werden.

Gegen 05.13 Uhr wurden zwei Anwohner des Mehrfamilienhauses auf einen Brandgeruch aufmerksam. Auf der Suche nach der Ursache, entdeckte ein Anwohner, dass aus einer Wohnung im 3. Obergeschoß Rauch kam. Als ihm auf Klopfen und Klingeln nicht geöffnet wurde, trat der Anwohner die Tür ein, um gegebenenfalls Hilfe leisten zu können. Aufgrund der Rauchentwicklung war ein Betreten der Wohnung nicht möglich und der Anwohner verständigte umgehend die Berufsfeuerwehr.

Die eingesetzten Polizeibeamten evakuierten weitere Bewohner des Hauses, die unverletzt das Haus verlassen konnten.

Durch die Berufsfeuerwehr wurden in der Wohnung ein lebloser Mann und eine tote Katze aufgefunden. Der eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den 62-jährigen Wohnungsinhaber.

Während der Löscharbeiten musste die Siemensstraße bis 06.30 Uhr vollständig gesperrt werden. Dies führte teilweise zu erheblichen Beeinträchtigungen des einsetzenden Berufsverkehrs.

Nach dem Brand könnten die evakuierten Mieter in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ursache des Brandes ist derzeit nicht bekannt. Die brandbetroffene Wohnung wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden vom 1. Fachkommissariat aufgenommen.

BS: Bekämpfung komplexer Kriminalitätsstrukturen

Braunschweig, Innenstadt

05.03.26, 07.00 Uhr

Umsetzung von Durchsuchungsbeschlüssen

Seit Juli des vergangenen Jahres wird im hiesigen Zentralen Kriminaldienst, unter Leitung der Staatsanwaltschaft Braunschweig, ein Ermittlungsverfahren gegen drei männliche Personen geführt. Den Männern werden strukturierte, illegale Handlungen, u.a. im Bereich der Drogenkriminalität vorgehalten.

In den heutigen frühen Morgenstunden wurden deshalb Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt sieben Wohn- und Gewerbeobjekte in Braunschweig und Umgebung umgesetzt. Überwiegend konzentrierten sich die Maßnahmen auf den Bereich des Rotlichtviertels um die Wallstraße.

Mit Unterstützung des Spezialeinsatzkommandos und der Bereitschaftspolizeihundertschaft aus Braunschweig, erfolgte um 07.00 Uhr der schlagartige Zugriff auf die avisierten Zielobjekte. Nachdem zunächst zwei der drei das Strafverfahren betreffende Männer (58 und 28 Jahre alt) festgenommen werden konnten, wurde mit den Durchsuchungen begonnen.

Insgesamt wurden dabei u.a.:

   - drei einsatzbereite Handfeuerwaffen, inklusive Munition
   - Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich
   - kleinere Mengen Betäubungsmittel und
   - diverses Beweismaterial

beschlagnahmt.

Zwecks weiterer Maßnahmen wurden die Beschuldigten anschließend dem hiesigen Kriminaldienst zugeführt.

Die Ermittlungen in diesem Verfahren, insbesondere auch zum Aufenthalt des dritten Beschuldigten, dauern weiter an.

An dem heutigen Einsatz waren über 100 Einsatzkräfte beteiligt. Verletzt wurde niemand.

Franz Mahncke, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes Braunschweig, wertet den Einsatz als Erfolg:

„Durch die Ermittlungsmaßnahmen konnten vor allem mit der Beschlagnahme von Schusswaffen und Bargeld die Gefährlichkeit und die finanziellen Möglichkeiten eines kriminellen Netzwerkes minimiert werden.“