Samstag, April 4, 2026

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Start der Dicksaftkampagne 2026 im Nordzucker‑Werk Nordstemmen

Das Nordzucker-Werk in Nordstemmen startet am 16. März die Dicksaftkampagne, die bis Mitte Mai andauern wird. Während der Rübenkampagne wird in den Werken in Nordstemmen, Niedersachsen, und in Trenčianska Teplá, Slowakei, nicht die gesamte Rübenmenge zu Kristallzucker verarbeitet. Ein Teil wird als sogenannter Dicksaft, ein Zwischenprodukt auf dem Weg zum Kristallzucker, in großen Tanks auf dem Gelände gelagert. In der Dicksaftkampagne kristallisiert nun aus dem Dicksaft in der Kochstation der Zucker.

Nachgelagerte Dicksaftkampagne bringt mehrere Vorteile

Die nachgelagerte Verarbeitung bietet mehrere Vorteile: Zum einen können die Werke ihre Verarbeitungskapazitäten während der Kampagne besser auslasten. Zum anderen ermöglicht diese Flexibilität der Verarbeitung, noch präziser auf kundenindividuelle Anforderungen, etwa besondere Produktqualitäten oder verschiedene Kristallgrößen, einzugehen. Ein weiterer Pluspunkt in Nordstemmen: Durch die 2025 erfolgte Bündelung der Flüssigzuckerproduktion Groß Munzel und Nordstemmen wird der größte Teil des LKW‑Transports nach Groß Munzel, wo bisher ebenfalls Spezialitäten während der Dicksaftkampagne hergestellt wurden, entfallen.

Zum Start der Dicksaftkampagne werden wie gewohnt Kessel und Turbinen auf Funktion und Sicherheit geprüft. „Beim Anfahren der Anlagen kann es kurzzeitig zu einer erhöhten Geräuschentwicklung kommen. Wir bitten unsere Anwohnerinnen und Anwohner hierfür um Verständnis“, so Elmar Kuhnt, Werkleiter in Nordstemmen.

Effizientere Zuckerproduktion mit klarem Fokus auf CO₂‑Reduktion

In speziellen Kompressoren wird Dampf, der bereits mehrfach genutzt wurde, erneut energetisch aufgeladen. Diese Form der Dampfverdichtung ermöglicht es, den so zurückgewonnenen Dampf erneut als Heizdampf einzusetzen. „Durch diese energetischen Optimierungen im Zuckerhaus steigern wir unsere Energieeffizienz deutlich und sparen zugleich CO₂‑Emissionen ein“, erklärt Werkleiter Kuhnt weiter.

Vorbereitung für die nächste Rübenkampagne

Nach Abschluss der Dicksaftkampagne werden die Anlagen für die kommende Zuckerrübenkampagne im Herbst vorbereitet. Damit schafft Nordzucker die Voraussetzungen für einen zuverlässigen Start in die neue Ernte- und Verarbeitungssaison.

Frontalzusammenstoß zwischen Krad und Pkw – Motorradfahrer schwer verletzt

Königslutter, Landesstraße 633, Ortsausgang Scheppau 13.03.2026, 14.00 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag auf der Landesstraße 633 wurde ein 58 Jahre alter Motorradfahrer schwer verletzt. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

Der 58-Jährige befuhr mit seinem Motorrad von Bornum kommend die L 633 in Richtung Wohld. Nach Verlassen des Ortsausgangs Scheppau rutschte der Fuß des Fahrers von der Fußraste. In der Folge geriet der Kradfahrer durch eine kurzfristige Unaufmerksamkeit in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden 55-jährigen BMW-Fahrer.

Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen ins Klinikum Wolfsburg gefahren. Der Pkw-Fahrer wurde nicht verletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der Pkw musste abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme wurde die L633 in beide Richtungen gesperrt.

Fit im Bus

Dettum, Kirschenallee 1, Grundschule, 13.03.2026 von 08:00 Uhr – 12:30 Uhr

Die Sachbearbeiterin Prävention der Polizei Wolfenbüttel Claudia Fricke und Lukas Drake vom Busbetrieb Schmidt aus Wolfenbüttel haben mit den Kindern der Grundschule Dettum das richtige Verhalten im Bus und an der Bushaltestelle geübt. Die Klassen 1 bis 4 wurden im Rahmen des Präventionsangebotes „Fit im Bus“ in jeweils einer Unterrichtsstunde zunächst auf die zu beachtenden Regeln beim Busfahren hingewiesen. Im Anschluss übten die Kinder das richtige Verhalten am und im Bus vor der Schule. Hierbei haben die Kinder gelernt, wie sie zur Bushaltestelle gehen und wie sie sich dort verhalten sollen.

Claudia Fricke und Lukas Drake machten den Kindern deutlich, wie schnell sie vom Busfahrer übersehen werden können und wie gefährlich es ist, vor dem Bus die Straße zu überqueren. Weiterhin haben die Kinder geübt, wie sie richtig mit ihrem Schulranzen in den Bus einsteigen. Außerdem lernten sie, wo und wie sie sich im Bus hinsetzen. Zum Schluss wurde den Kindern das richtige Aussteigen aus dem Bus gezeigt. Besonders wichtig ist dabei, sich zunächst nach anderen Verkehrsteilnehmern/-innen auf dem Weg umzuschauen, bevor man den Bus verlässt.

Da sich manche Schülerinnen und Schüler beim Warten auf den Bus nicht richtig verhalten, ist das Bustraining besonders wichtig, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Wir bedanken uns bei dem Busunternehmen Schmidt für die Bereitstellung des Busses und bei Lukas Drake fürs Mitwirken an dem Präventionsangebot „Fit im Bus“.

800 – Geh aus mein Herz

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Der ACV zeigt, welche Checks nach der Winterpause wichtig sind, damit das Wohnmobil sicher in die erste Tour des Jahres startet

Nach der Winterpause wird es für viele Camper Zeit, das Wohnmobil wieder startklar zu machen. Denn Kälte, Feuchtigkeit und lange Standzeiten können Technik, Reifen, Dichtungen und Bordsysteme belasten. Der ACV Automobil-Club Verkehr erklärt, worauf es vor der ersten Fahrt ankommt und welche Kontrollen dabei helfen, sicher und ohne böse Überraschungen in die neue Camping-Saison zu starten.

Außenreinigung und Sichtprüfung

Zu Beginn steht eine gründliche Reinigung, idealerweise in einer SB-Waschanlage. Dabei sollte der Wasserdruck nicht zu hoch eingestellt werden, um Lack, Kunststoffteile oder Lüftungsgitter nicht zu beschädigen. Ein mildes Reinigungsmittel löst Schmutz und Salzrückstände, die sich über den Winter angesammelt haben.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Windschutzscheibe, Dach, Unterboden und Radkästen. Beim Reinigen lohnt sich außerdem ein Blick auf Rahmen und tragende Teile, um Rost oder Korrosion frühzeitig zu erkennen. Markise, Dachaufbauten und andere Anbauteile sollten auf Beschädigungen geprüft und einmal getestet werden. Abschließend empfiehlt sich die Pflege der Gummidichtungen an Türen und Fenstern.

Innenraum und Wassersystem startklar machen

Auch wenn das Wohnmobil vor der Winterpause gereinigt wurde, lohnt sich vor der ersten Fahrt eine erneute Kontrolle. Möbel, Polster und Stauräume sollten von Staub und Schmutz befreit werden, Küche, Kühlschrank und Bad gründlich gereinigt werden.

Die Dichtungen der Camping-Toilette sollten geprüft werden. Frisch- und Abwassertanks sollten nach längerer Standzeit gespült und desinfiziert werden. Anschließend empfiehlt sich ein Nachspülen mit klarem Wasser. Leitungen, Armaturen und Wasserpumpe sollten auf mögliche Frostschäden überprüft werden. Tropfstellen, Druckverlust oder ungewöhnliche Geräusche können Hinweise auf Undichtigkeiten sein. Gegebenenfalls eingesetzte Wasserfilter sollten ebenfalls überprüft werden.

Zusätzlich sollten Stauräume, Polster und Ecken auf Feuchtigkeit oder Schimmel kontrolliert werden. Während der Reinigung hilft gründliches Lüften, um das Fahrzeug vollständig zu trocknen.

Reifen, Bremsen und Flüssigkeiten prüfen

Nach längerer Standzeit zählen Reifen zu den häufigsten Schwachstellen. Wichtig sind Profiltiefe, Luftdruck und Alter der Reifen. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter Restprofil. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt der ACV bei Sommerreifen mindestens drei Millimeter, bei Winter- und Ganzjahresreifen mindestens vier Millimeter, um bei Nässe eine sichere Fahrt zu gewährleisten und das Risiko von Aquaplaning zu verringern.

Das Alter lässt sich an der DOT-Nummer auf der Reifenflanke ablesen. Ab etwa sechs Jahren sollten Reifen kritisch geprüft werden. Bei Tempo-100-Gespannen dürfen sie maximal sechs Jahre alt sein.

Zusätzlich sollten folgende Flüssigkeiten kontrolliert werden:

  • Motoröl
  • Kühlmittel
  • Bremsflüssigkeit
  • Scheibenwischwasser

Auch die Bremsanlage sollte geprüft werden. Nach längerer Standzeit kann sich Flugrost auf den Bremsscheiben bilden. Ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen bei einer Probefahrt sollten ernst genommen werden.

Batterie und Bordelektrik testen

Starter- und Aufbaubatterie verlieren während der Winterpause häufig an Leistung. Daher sollte der Ladezustand geprüft und bei Bedarf nachgeladen werden.

Ebenso empfiehlt sich ein Test der gesamten Bordelektrik. Dazu zählen Innen- und Außenbeleuchtung, 12-Volt-Anlage, Steckdosen, Ladegerät und Hupe. Bei entsprechender Ausstattung sollten auch Solaranlage, Wechselrichter und Klimaanlage überprüft werden. Landstromkabel, Sicherungen und der FI-Schutzschalter sollten ebenfalls kontrolliert werden. Bei Sicherungen und Leitungen empfiehlt sich eine Prüfung auf sichtbare Schäden.

Gasanlage und Sicherheitsausstattung

Gasbetriebene Geräte wie Heizung, Kocher oder Kühlschrank müssen einwandfrei funktionieren. Für Wohnmobile und Wohnwagen mit fest verbauter Flüssiggasanlage ist die Gasprüfung seit dem 19. Juni 2025 alle zwei Jahre vorgeschrieben. Die Prüfpflicht ergibt sich aus § 60 StVZO und gilt unabhängig von der Hauptuntersuchung.

Schläuche, Druckminderer und Anschlüsse sollten auf sichtbare Schäden geprüft werden. Ebenso wichtig ist die Abschaltsicherung der Gasgeräte. Erlischt die Flamme, muss die Gaszufuhr automatisch unterbrochen werden.

Auch die Sicherheitsausstattung gehört zum Check: Verbandskasten, Warndreieck, Warnwesten sowie Rauch- oder CO-Melder und ein Feuerlöscher sollten vollständig und funktionsfähig sein.

Gewicht und Beladung beachten

Das zulässige Gesamtgewicht ist in der Zulassungsbescheinigung unter F1 angegeben, das Leergewicht unter G. Die Differenz ergibt die mögliche Zuladung.

Da optionales Zubehör häufig nicht im Leergewicht enthalten ist, kann eine Kontrolle auf einer öffentlichen Waage sinnvoll sein. Schwere Gegenstände sollten möglichst tief und nahe der Fahrzeugmitte verstaut werden. Überladung kann Bußgelder nach sich ziehen und die Fahrstabilität beeinträchtigen.

Hauptuntersuchung im Blick behalten

Wohnmobile bis 3,5 Tonnen müssen erstmals nach 36 Monaten, danach alle 24 Monate zur Hauptuntersuchung.

Wohnmobile von 3,5 bis 7,5 Tonnen müssen in den ersten sechs Jahren alle zwei Jahre, ab dem siebten Jahr jährlich zur HU.

Für Wohnmobile über 7,5 Tonnen gilt der jährliche Rhythmus.

ACV Checkliste

Vor der ersten größeren Tour sollten geprüft werden:

  • Außenreinigung und Dichtungen
  • Innenraum und Wassersystem
  • Reifen, Luftdruck und Alter
  • Bremsen und Flüssigkeiten
  • Batterien und Bordelektrik
  • Gasanlage und Prüfstatus
  • Gewicht und Beladung
  • HU-Termin

Eine kurze Probefahrt rundet den Wohnmobil-Check ab. Dabei lassen sich Bremsverhalten, Lenkung und Fahrstabilität überprüfen.

Besonderheiten bei Wohnwagen-Gespannen

Bei Wohnwagen-Gespannen ist zusätzlich die Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger zu prüfen. Dazu gehören Anhängerkupplung, Steckverbindung, Auflaufbremse und Abreißseil. Auch eine gegebenenfalls vorhandene Antischlingerkupplung sollte kontrolliert werden.

Wichtig sind außerdem die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs und die vorgeschriebene Stützlast. Beide Werte müssen eingehalten werden.

SPD beschließt Wahlprogramm und Kreistagslisten

Pressemeldung

Auf der Mitgliedervollversammlung des SPD-Unterbezirks Wolfenbütel im Schladener Dorfgemeinschaftshaus beschlossen die anwesenden Mitglieder das Wahlprogramm sowie die Listen für die insgesamt vier Wahlbereiche für die Kommunalwahl am 13. September. 
Diese setzen sich wiefolgt zusammen:
Wahlbereich I – Stadt Wolfenbüttel
Martin Albinus
Sabine Resch-Hoppstock
Jan Schröder
André Volke
Henry Schäfer
Jacqueline Runge
Tom Bartholomäus
Monika Ruhkopf
Dennis Berger
Inga Dixon
Prof. Dr. Holger Brüggemann
Dr. Anne-Christine Baller
Dörthe Weddige-Degenhard
Wahlbereich II – Stadt Wolfenbüttel
Falk Hensel
Benjamin Beims
Kersten Meinberg
Siegfried Hauptstein
Katrin Herrmann
Oliver Hintze
Heidi Brackmann
Andreas Rink
Michael Ruhkopf
Hannah Hintze
Ralf Achilles
Matthias Langer
Dr. Susanne Schröder
Wahlbereich III – Elm-Asse / Oderwald / Schladen-Werla
Marcus Bosse
Susanne Fahlbusch
Julian Märtens
Niklas Rollwage
Freya Rosenthal
Martin Kokon
Frank Graf
Marc Samel
Daniel Klingenberg
Bruno Polzin
Uwe Vornkahl
Burkhard Klie
Andrea Föniger
Michael Hausmann
Oliver Ganzauer
Wahlbereich IV – Baddeckendtedt / Cremlingen / Sickte
Malte Scheffler
Max Weilbier
Marcel Kamphenkel
Marc Werner
Reinhard Deitmar
Julia Perkowski
Bernd Telm
Dr. Heinrich Füchtjohann
Michael Schneemann
Michael Tempel
Oliver Zühlsdorff
Thomas Klusmann
Jens Drake
Dunja Kreiser
Bernd Brandes
Landratskandidat Martin Albinus stellte in seiner Rede die Vorhaben für den Landkreis vor und stimmte die Genossen auf die anstehende Wahlkampfzeit ein.
SPD-Unterbezirksvorsitzender und Landtagsabgeordneter Jan Schröder dazu: “Wir haben ein umfassendes Wahlprogramm beschlossen, welches unsere Mitglieder in verschiedenen Arbeitsgruppen erstellt hatten. Es zeigt sich, dass wir als SPD die Partei sind, die sich um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger kümmert, anstatt bloß zu verwalten.”
“Insgesamt 56 Männer und Frauen stehen auf den Listen dafür ein, das Leben in unseren Dörfern und Städten weiter zu verbessern und lebenswert zu gestalten”, so Schröder abschließend.

Die alte Pferdespritze ist „angekommen“ Kleines Spritzenhaus wurde feierlicheingeweiht

Pressemitteilung   –   Feuerwehrverein Werlaburgdorf   –    Frank Oesterhelweg

Werlaburgdorf. Das vergangene Wochenende war in Werlaburgdorf wahrlich ein Grund zum Feiern. Nach sorgfältiger Vorarbeit und hunderten ehrenamtlich geleisteter Arbeitsstunden wurde das Kleine Spritzenhaus eingeweiht, die historische Pferdespritze der Wehr hat nun ein angemessenes Domizil gefunden.

Feierlicher Einzug und ein fröhliches Fest

Bereits am Nachmittag haben sich zahlreiche Werlaburgdorfer im Gerätehaus getroffen, um sich bei Kaffee und Kuchen Bilder aus der Bauphase anzuschauen. Am Abend waren esicher bald 400 Gäste, die den von Fackeln begleiteten kleinen Umzug in der Abenddämmerung am Feuerwehrgerätehaus im Westendorf in Empfang nahmen, Feuerwehrkameraden befreundeter Wehren säumten die StraßeVorweg marschierten Ortsbrandmeister Matthias Hartlich, begleitet von der Standarte der Wehr, mit Regierungsbrandmeister Tobias Thurau undGemeindebrandmeister Daniel Zalesinski. Auch Kreisbrandmeister Florian Graf und Abschnittsleiter Alexander Steek waren Gäste der Veranstaltung. Nach den Offiziellen der Feuerwehr kam die von Wenzel und Kalli, zwei Welsh Cob D von Janine und Friederike Moder, gezogene Pferdespritze  ein herrlicher Anblick, den wohl kein Werlaburgdorfer bisher erleben durfteMusikalisch begleitet wurden sie vom Spielmannszug der Schützenbrüderschaft Hornburg, nach der Werlaburgdorfer Wehr  ebenso mit Fackeln ausgestattet wie die Kinder und Jugendfeuerwehr – folgte noch ein alter Schlepper mit dem ebenfalls historischen Schlauchwagen. Nach der Ankunft am Gerätehaus im Westendorf erfolgte bei den fröhlichen Klängen des Spielmannszuges der feierliche Einzug der historischen Spritze in das Kleine Spritzenhaus. Der Begrüßung durch den Ortsbrandmeister folgten Grußworte von Bürgermeister Martin Schulze (für die Politik), Landrätin Christiana Steinbrügge (für den Zukunftsfonds Asse) sowie – für die Feuerwehren – Gemeindebrandmeister Daniel Zalesinski. Alle lobten das großartige ehrenamtliche Engagement sowie die vorbildliche Kameradschaft der Werlaburgdorfer Feuerwehr. Nach Dankesworten von Matthias Hartlich wurde bei gutem Wetter und stimmungsvoller Beleuchtung kräftig gefeiert, Grill und Getränkestand waren dicht umlagert.

Eine Werlaburgdorfer Besucherin fasste die Stimmung beim Einzug der Spritze wohl treffend zusammen: Das war ein wunderschönes Bild, mir ist das richtig zu Herzen gegangen, so meinte sie.

Die alte Pferdespritze und das Kleine Spritzenhaus

Nach der Gründung der Burgdorfer Feuerwehr im Jahre 1894 war die Beschaffung der Pferdespritze zwei Jahre später ein enormer technischer Fortschritt. Bis 1942 ist sie im Dienst gewesen, untergebracht bis 1974 im dann abgerissenen Spritzenhaus am Lahberg, danach in verschiedenen Schuppen und Unterständen.

Irgendwann wurde die Idee geboren, für die Pferdespritze eine angemessene Unterbringung zu schaffen, um sie sicher aufbewahren, für die Nachwelt erhalten und auch zeigen zu können. Eine Zeichnung von Henning Plumeyer für ein neues Gebäude lag vor, fristete aber ein jahrelanges, einsames Dasein „in der Schublade“. Im Jahr 2023 fand sich eine neue Gruppe in der Freiwilligen Feuerwehr zusammen, die sogenannten Uhus begannen endlich mit der Umsetzung des Projekts. Beim 130jährigen Jubiläum der Wehr im Jahr 2024 fiel der Startschuss für den Bau des Kleinen Spritzenhauses, eine Sammlung unter den zahlreichen Gästen des Festfrühstücks erbrachte mit dem stolzen Betrag von gut 1400 Euro ein ordentliches Startkapital.

Nach Erledigung aller Formalitäten, Eingang der benötigten Genehmigungen und gründlicher Vorbereitung erfolgte am 11. Juli 2025 der erste Spatenstich, bis zur Winterpause wurde konzentriert gearbeitet. Die Bauleitung übernahm Ortsbrandmeister und Feuerwehrvereinschef Matthias Hartlich, für den Schreibkram von Zuschussanträgen bis Pressearbeit ist Frank Oesterhelweg zuständig und – „ohne Mampf kein Kampf“ – für die Verpflegung Bernd Isaak.

Es gibt noch viel zu tun

Natürlich ist auch nach der offiziellen Einweihung noch viel zu tun. Im Frühjahr wird das Dach des unmittelbar angrenzenden Gebäudes wieder hergerichtet, dann erhält das Kleine Spritzenhaus auch sein Gründach. Malerarbeiten im Inneren, die Installation der Elektrik und Arbeiten an der Inneneinrichtung stehen ebenfalls noch an.

Eine Investition in die Tradition und für die Zukunft

Mit allen Neben- und Zusatzkosten dürfte das Projekt Kleines Spritzenhaus sicher 28.000 € bis 30.000 € kosten. Einen großen Teil dieser Kosten – 90 % der ursprünglich veranschlagten Summe von 23.000 € – übernimmt der Zukunftsfonds Asse. Eigenanteile und Zusatzprojekte wie Inneneinrichtung und Elektrik trägt der Feuerwehrverein, der am Ende sicher mehr als 1500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit investiert haben wird.„Dafür“, so Matthias Hartlich, „sind wir ebenso sehr dankbar wie auch für die Spenden der Bevölkerung, die Leistungen befreundeter Unternehmen und die tatkräftige Hilfe vieler beim Bau, beim Richtfest und der Einweihung!“

Text und Photos: Frank Oesterhelweg

Osterfeuer am Lucklumer Sportplatz

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Lucklum. Das alljährliche Osterfeuer in Lucklum wird auch in diesem Jahr wie gewohnt am Ostersonntag, den 05.04.2026 stattfinden. Der Sportverein lädt aus diesem Anlass ab 19 Uhr alle Mitglieder, Anwohner, Freunde und Bekannte traditionell zum Lucklumer Sportplatz ein. Das Entzünden des Feuers ist für 20 Uhr vorgesehen. Für das leibliche Wohl, in Form von frischer Bratwurst vom Grill und kühlen Getränken, wird gesorgt.

Wie auch in den Vorjahren kann in diesem Jahr Baum- und Strauchschnitt für das Osterfeuer selbstständig angeliefert werden. Dies ist ab Samstag, den 21.03. möglich. Die maximal zulässige Astdicke beträgt 10cm. Nicht abgeladen werden dürfen Wurzeln und Stammholz, sowie der Umwelt zuliebe jegliches behandeltes Holz. Die Organisatoren sowie die Freiwillige Feuerwehr Erkerode/Lucklum bitten alle, sich an die Vorgaben und Anlieferungszeiträume zu halten.

Wittmarer Gäste begeistert von politischer Küchenschlacht mit Heil und Kreiser

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PRESSEMITTEILUNG

Wittmar, 11.03.2026

Nachschlag erwünscht!“ – Wittmarer Gäste begeistert von politischer Küchenschlacht mit Heil und Kreiser

Wittmar, 11. März 2026 – Dass Politik nicht immer schwere Kost sein muss, bewiesen die Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil und Dunja Kreiser, am heutigen Abend im historischen Ambiente des „1899“. Unter dem Motto „Politik, die schmeckt“ luden sie 14 Bürgerinnen und Bürger ein, die politische Suppe nicht nur auszulöffeln, sondern sie gemeinsam zu kochen. Aus Sicht der Gäste war das Urteil eindeutig: Dieses Format ist ein Erfolgsrezept.

In der ehemaligen Beamtenhaus-Atmosphäre tauschten die Teilnehmer das passive Zuhören gegen das aktive Kräuterhacken. Zwischen brutzelnden Fischmedaillons und saisonalen Köstlichkeiten entstand ein Dialog auf Augenhöhe, der die Distanz zwischen Berlin und der regionalen Basis spielend überbrückte.

Hier wurde nicht um den heißen Brei herumgeredet, sondern direkt an der Pfanne Tacheles gesprochen“, resümierten die anwesenden Gäste aus verschiedensten Berufssparten. Ob es um die Zukunft der Gastronomie, faire Arbeit oder die verbindende Kraft von Werten in der Passionszeit ging – beim gemeinsamen Schnippeln mit Hubertus Heil und Dunja Kreiser fanden auch komplexe Themen wie gesellschaftlicher Zusammenhalt ihren Platz zwischen Vorspeise und Dessert.

Besonders beeindruckte die Gäste die Nahbarkeit: Wenn ein Bundesminister a.D. die Suppenkelle schwingt und eine Abgeordnete am Küchentisch über Respekt und Ehrenamt diskutiert, wird Politik greifbar. Das Experiment, die „großen Fragen“ dorthin zu bringen, wo das Leben stattfindet, ist in Wittmar voll aufgegangen.

Das Fazit der Runde nach zwei Stunden intensiven Austauschs und kulinarischem Genuss: Ein gelungener Abend, der zeigt, dass Demokratie am besten schmeckt, wenn alle mitwirken dürfen.

Grünen Kohlwanderung am Grünen Band: Vernetzung und politische Impulse in historischer Landschaft

Pressemeldung

Rund 50 Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen aus fünf Kreisverbänden in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben bei ihrer traditionellen GRÜNEN Kohlwanderung das Grüne Band erkundet – ein ehemaliger Todesstreifen, der heute als Nationales Naturmonument geschützt ist. Die Kohlwanderung, in diesem Jahr ein Gemeinschaftsprojekt der Kreisverbände Wolfenbüttel und Harz, diente nicht nur der politischen Bildung, sondern auch der Stärkung der länderübergreifenden Zusammenarbeit.

Unter der fachkundigen Leitung von Ulrich-Karl Engel, langjähriges Mitglied des Kreisverbandes Harz und ehemaliger Landtagsabgeordneter in Sachsen-Anhalt (1990–1998), führte die Route zum historischen Grenzturm Rhoden. Engel, seit 2018 Mitglied des Kuratoriums Grünes Band Sachsen-Anhalt, schilderte eindrücklich und verbunden mit vielen Anekdoten, wie aus einer einstigen Teilung Deutschlands ein Symbol für ökologische Vielfalt und friedliche Einheit wurde. „Das Grüne Band ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie aus einer Wunde der Geschichte ein Ort der Hoffnung und des Naturschutzes werden kann“, betonte Engel.

Im Anschluss an die Wanderung lud die Gruppe in die Gaststätte „Willecke’s Lust“ zum traditionellen Braunkohlessen ein, das auch in einer veganen Variante angeboten wurde. Zuvor nutzten Abgeordnete und Spitzenkandidatinnen der Grünen die Gelegenheit, um über aktuelle politische Herausforderungen zu informieren. Karoline Otte, Bundestagsabgeordnete, wies auf die unzureichende Finanzausstattung der Kommunen hin: „Das Herzstück unserer Demokratie sind die Kommunen. Hier wird Politik konkret – ob bei der Sanierung von Schulen, der Organisation des Busverkehrs oder der Förderung des Vereinslebens.“ Otte verwies auf einen Antrag der Grünen-Bundestagsfraktion, der eine dauerhafte Stärkung der Kommunen durch zusätzliche Mittel, unter anderem durch eine Umverteilung der Umsatzsteueranteile, vorsieht. Andreas Hoffmann, Landtagsabgeordneter in Niedersachsen, unterstrich die Unterstützung des Landes, mahnte jedoch zugleich eine stärkere Verantwortung des Bundes an: „Wir sehen die Probleme der Kommunen und unterstützen sie nach Kräften, aber die Länder können diese Aufgabe nicht allein schultern.“ Tamina Reinecke, ebenfalls Landtagsabgeordnete, ergänzte: „Besonders im Bereich Klima- und Umweltschutz sowie bei der Klimafolgenanpassung engagiert sich Niedersachsen intensiv, um das Land zukunftsfähig aufzustellen.“

Die Spitzenkandidatinnen für die anstehende Kommunalwahl im September, Lena Krause als Bürgermeisterkandidatin der Stadt Wolfenbüttel und Leo Pröttel als Landratskandidat, zeigten sich optimistisch: „Unsere Grüne Kohlwanderung hat aufs Neue gezeigt, wie viel Energie und Zusammenhalt in uns Grünen steckt. Mit diesem gemeinsamen Aufbruch gehen wir motiviert in Richtung Kommunalwahl 2026 in Niedersachsen – für starke grüne Politik vor Ort und eine lebenswerte Zukunft in unseren Gemeinden.“ Leo Pröttel fügte hinzu: „Wir können und müssen mitgestalten – auf allen Ebenen. Ob als Bürgermeisterin, als Landrat oder in den Räten: Grüne Politik schafft Zukunft! Das zeigen Beispiele aus ganz Deutschland und das schaffen wir auch in Wolfenbüttel. Die Veranstaltung endete mit dem Fazit, dass die Kohlwanderung nicht nur informative Einblicke in die Geschichte des Grünen Bandes bot, sondern auch den Austausch und die Vernetzung der Grünen in der Region nachhaltig förderte. „Die erfolgreiche Kooperation unterstreicht die Bedeutung grenzüberschreitender Vernetzung für die politische Arbeit der Grünen“ sagte Kreisgeschäftsführerin der Grünen, Angelika Uminski-Schmidt.