Gemeinsam für den ASB-Wünschewagen: Gelungenes Benefizspiel beim VfR Weddel

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Fußball, Gemeinschaft und ein guter Zweck standen am Freitagabend an der Ahornallee im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Wenn das Dorf zusammen anstößt, wächst Hilfe ganz von selbst“ veranstaltete der VfR Weddel auf Initiative seines ehemaligen ersten Vorsitzenden Max Oehlschlägel ein Benefizspiel zugunsten des ASB-Wünschewagens Niedersachsen (Arbeiter-Samariter-Bund) und eröffnete damit zugleich das zweite von insgesamt drei Wochenenden im Rahmen der diesjährigen Sportwochen.

Die Veranstaltung fügt sich in die zahlreichen Aktivitäten ein, mit denen sich der VfR Weddel am Jubiläumsjahr „800 Jahre Weddel“ beteiligt. Rund um das Benefizspiel zwischen den Weddeler Freizeitkickern und einer bunt gemischten Überraschungsmannschaft kamen Vereinsmitglieder, Freunde des Vereins sowie zahlreiche Besucher zusammen, um einen geselligen Sommerabend zu verbringen und gleichzeitig ein wichtiges soziales Projekt zu unterstützen.

Besonders erfreulich: Nicht nur direkte Spenden kamen dem ASB-Wünschewagen zugute. Auch Teile der Erlöse aus dem Getränke- und Essensverkauf sowie aus einer Tombolla wurden für den guten Zweck gesammelt. Insgesamt kamen dabei über 2.000 Euro für den ASB-Wünschewagen zusammen.

Vor Ort informierten Katja Seiler-Böttcher und Steffen Böttcher gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen des ASB-Wünschewagens über ihre Arbeit. Das rein spendenfinanzierte Projekt ermöglicht schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase noch einmal ein besonderes Erlebnis und konnte seit seinem Start in Niedersachsen bereits mehr als 700 Wunschfahrten ermöglichen. Öffentlichkeitsarbeit und Spenden spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Neben dem Benefizgedanken bot der Abend auch einen emotionalen sportlichen Rahmen. Das Spiel diente Max Oehlschlägel gleichzeitig als Abschied von seiner aktiven Fußballkarriere. Gemeinsam mit seinen Söhnen Lars und Niklas, die mittlerweile selbst fester Bestandteil der 1. Herren des VfR Weddel sind, stand er noch einmal auf dem Platz. Ein schönes Symbol für die generationsübergreifende Verbundenheit innerhalb des Vereins.

Dass das Motto „Wenn das Dorf zusammen anstößt, wächst Hilfe ganz von selbst“ an diesem Abend mit Leben gefüllt wurde, lag auch am Engagement vieler Ehrenamtlicher. Stellvertretend dafür dankte Max Oehlschlägel dem Vorsitzenden Tassilo Behrendt, der VfR-Geschäftsführerin Marion Helmke sowie „Stadionsprecher“ Manu Böhm. „Alle haben von der ersten Idee bis zum Schlusspfiff entscheidend dazu beigetragen, dass wir gemeinsam etwas Gutes auf die Beine stellen konnten.“

Text: Malte Scheffler   Bild: privat

Bildunterschrift: Tassilo Behrendt (3.v.l.) mit Marion Helmke, Wolfgang Kugel, Max Oehlschlägel und den Ehrenamtlichen des ASB-Wünschewagens