Ungewissheit bei der Nutzung der Räumlichkeiten im Dorfgemeinschaftshaus

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Pressemeldung

Bürgermeisterkandidat Tobias Breske besucht die Dartabteilung des Schützenvereins Weddel

Für die Dartabteilung des Schützenvereins Weddel steht in diesem Jahr ein besonderer Meilenstein bevor. Erstmals geht das Team im Ligabetrieb an den Start. Beim Besuch von Bürgermeisterkandidat Tobias Breske, der vom Vorsitzenden des Ausschusses für Bauen und Mobilität, Michael Schwarze, begleitet wurde, ging es zunächst um die positive Entwicklung der Abteilung. Im Verlauf des Abends rückte jedoch ein anderes Thema in den Mittelpunkt. Viele Mitglieder beschäftigt die Frage, wie die Nutzung der Räumlichkeiten im Dorfgemeinschaftshaus künftig geregelt wird.

Die erst 2024 gegründete Dartabteilung hat sich in kurzer Zeit hervorragend entwickelt. Inzwischen spielen rund 20 Aktive in der Sparte. Mit dem Start in den Ligabetrieb beginnt nun ein neuer Abschnitt. Dafür reicht es künftig nicht mehr aus, an zwei Tagen in der Woche zu trainieren. Ein weiterer Trainingsabend wird notwendig. Umso wichtiger sind verlässliche Rahmenbedingungen. Viele Mitglieder befürchten, dass sich mit einem neuen Pächter die Möglichkeiten für Training und Ligaspiele verändern könnten.

Im Gespräch mit dem ersten Vorsitzenden des Schützenvereins, René Langenkämper, dem Spartenleiter Jonas Schwerdtfeger und weiteren Mitgliedern wurde deutlich, dass die fehlende schriftliche Regelung zur Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses für Verunsicherung sorgt. Gerade mit Blick auf einen möglichen Pächterwechsel wünschen sich die Vereinsmitglieder klare und verlässliche Absprachen.

„Genau diese fehlende Verbindlichkeit sorgt heute für Unsicherheit“, sagte Tobias Breske. „Vereine brauchen Planungssicherheit. Wer ehrenamtlich Verantwortung übernimmt, muss wissen, woran er ist. Das gilt umso mehr, wenn sich eine Abteilung wie die Dartsparte gerade weiterentwickelt und erstmals am Ligabetrieb teilnimmt.“

Im Gespräch wurde auch deutlich, dass der Schützenverein in der Vergangenheit immer wieder bereit war, auf andere Nutzer Rücksicht zu nehmen und gemeinsam Lösungen zu finden. Diese Bereitschaft sollte nach Ansicht von Tobias Breske auch künftig die Grundlage für ein gutes Miteinander im Dorfgemeinschaftshaus sein.

„Jetzt sollten möglichst zeitnah alle Nutzer des Dorfgemeinschaftshauses an einen Tisch kommen und ihre Wünsche und Erwartungen an die zukünftige Nutzung offen miteinander besprechen. So kann gemeinsam mit einem künftigen Pächter von Anfang an ein gutes Miteinander entstehen. Davon profitieren am Ende alle Beteiligten“, sagte Breske.

Für Tobias Breske ist klar, dass das Dorfgemeinschaftshaus auch künftig ein verlässlicher Ort für das Vereinsleben bleiben muss. „Das ehrenamtliche Engagement im Schützenverein und in der Dartabteilung ist eine große Bereicherung für Weddel. Die Mitglieder brauchen die Sicherheit, dass sie ihren Sport und ihr Vereinsleben auch in Zukunft unter guten Bedingungen fortführen können.“

Fotos: Ulli Schwarze

Schwarze Fotografie

Bürgermeisterkandidat Tobias Breske (zweiter von links) und Michael Schwarze (ganz rechts) beim Trainingsabend der Dartabteilung des Schützenvereins Weddel