Nachhaltig für die Sicherheit im Einsatz: Stadtordnungsdienst erhält neues Elektrofahrzeug

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Der Wolfenbütteler Stadtordnungsdienst (SOD) ist ab sofort mit einem neuen, modernen Einsatzfahrzeug im Stadtgebiet unterwegs. Mit der Anschaffung des vollelektrischen Fahrzeugs geht die Stadtverwaltung einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft und setzt einen entsprechenden Beschluss des Rates zur schrittweisen Umstellung des städtischen Fuhrparks auf eine umweltfreundliche E-Mobilitätsflotte konsequent um.

Vielseitiges Aufgabengebiet in der Gefahrenabwehr
Das neue E-Fahrzeug wird vom SOD vor allem zur Wahrnehmung von gefahrenabwehrrechtlichen Aufgaben genutzt. Durch die hohe Reichweite und Flexibilität des neuen Wagens können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im gesamten Stadtgebiet schnell agieren. Zu den primären Einsatzbereichen gehören zum Beispiel Ermittlungstätigkeiten im Zusammenhang mit Wohnanschriften, die Beseitigung und Absicherung allgemeiner Gefahrenstellen im Stadtgebiet, die Überwachung und Kontrolle des ruhenden Verkehrs in den weiter entlegenen Ortsteilen und Randgebieten, die Leistung von Amtshilfe für verschiedene interne sowie externe Verwaltungseinheiten bei unterschiedlichsten Anliegen, die Kontrolle von Fahrzeugen und Anhängern im öffentlichen Verkehrsraum (z. B. bei Verdacht auf TÜV-Überziehung oder illegale Entsorgung) sowie weitere gefahrenabwehrrechtliche Sofortmaßnahmen.

Klimaschutz im Fokus: Fuhrpark wird nicht vergrößert
Bei der Modernisierung des Fuhrparks setzt die Stadt auf Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Zeitgleich mit der Inbetriebnahme des neuen Elektrofahrzeugs wurde der bisherige, konventionell betriebene Dienstwagen außer Betrieb genommen. Dadurch bleibt die Gesamtzahl der Fahrzeuge im Fuhrpark unverändert. Da der SOD im täglichen Dienstbetrieb durchschnittlich mehr als 100 Kilometer zurücklegt, leistet der Wechsel auf den emissionsfreien Elektroantrieb einen spürbaren und wertvollen Beitrag zum lokalen Umweltschutz und zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes im Stadtgebiet.

Präsenz vor Ort: Im Stadtkern weiterhin zu Fuß
Trotz der neuen Mobilität für längere Strecken und entlegenere Stadtteile bleibt das bewährte Konzept für die Innenstadt unverändert: Im innenstadtnahen Bereich sind die Einsatzkräfte des Stadtordnungsdienstes auch weiterhin überwiegend zu Fuß auf Streife. Dies sichert die direkte Ansprechbarkeit und die gewohnte Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern im Herzen der Stadt.