Info zur Abgabe von Elektroschrott

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Pressemeldung

Neue gesetzliche Vorgaben ändern die Entsorgung – Landkreis hat die Verantwortung

Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich derzeit, warum Elektroschrott nicht mehr im Recyclingpark abgegeben werden kann. Bürgermeisterkandidat Jens Drake hat hierzu beim zuständigen Landkreis nachgefragt und die Hintergründe erläutert bekommen.

„Für den Recyclingpark bedeuteten die Elektroschrotttonnen einen erheblichen organisatorischen Aufwand , der kostenlos erbracht wurde“, erklärt Jens Drake.
Es wurde in den Tonnen auch sehr viel entsorgt, was dort nicht rein gehörte. Der anschließende Aufwand zur Trennung beim ALW war auch sehr hoch.

Zudem gibt es neue gesetzliche Vorgaben bei der Sammlung und Lagerung von Elektroaltgeräten. Damit gehen auch deutlich verschärfte Anforderungen an die Annahmestellen einher.

So dürfen Elektrogeräte nur noch von entsprechend qualifiziertem Fachpersonal angenommen werden. Auch müssen die Rückgabeplätze bestimmte Voraussetzungen erfüllen und beispielsweise überdacht sein. Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Sicherheit: Akkus und Batterien müssen bereits bei der Annahme aus den Geräten entfernt werden.

Hintergrund der neuen Regelungen ist vor allem der Brandschutz. Defekte oder falsch gelagerte Lithium-Ionen-Akkus stellen ein erhebliches Brandrisiko dar. In den vergangenen Jahren kam es bundesweit immer wieder zu Bränden in Entsorgungs- und Recyclinganlagen, die auf beschädigte Akkus zurückzuführen waren.

Drake zeigt Verständnis für die Entscheidung: „Die Sicherheit von Mitarbeitern und Bürgern hat höchste Priorität. Die neuen gesetzlichen Anforderungen sind nachvollziehbar, bedeuten natürlich für externe Annahmestellen einen sehr hohen Aufwand.“

Bürgerinnen und Bürger sollten sich künftig über die Annahmestellen des Landkreises zur Entsorgung von Elektroschrott informieren. „Wichtig ist, dass Elektrogeräte, Batterien und Akkus nicht im Hausmüll entsorgt werden. Nur eine fachgerechte Sammlung ermöglicht ein sicheres Recycling und schützt Mensch und Umwelt“, so Drake.
Im Gespräch mit SL-Entsorgung gab es auch die Idee, dort eine Annahme einzurichten. Ob das mit den neuen Voraussetzungen passieren kann, ist jedoch fraglich.

Der Landkreis versprach, die Idee einer Annahmestelle im Bereich Cremlingen/Sickte zu überdenken. Dieser gab noch den Hinweis, dass Kleingeräte beim Neukauf auch immer in den jeweiligen Geschäften abgegeben werden können.
Wichtig in dem Zusammenhang ist auch, dass der Wertstoffhof in Linden ab dem 17. August für einen Umbau längere Zeit geschlossen ist. Alternativen sind in der Zeit Weferlingen und Bornum.
„Das ist natürlich nicht gleich um die Ecke. Aber vielleicht kann man in der Straße einfach mal rumfragen und sich mit seinen Nachbarn zusammentun, damit sich die Fahrt lohnt. So kommt man auch mal wieder ins Gespräch“ schlägt Drake vor.