Wenn in der Gemeinde Cremlingen Hilfe zur Selbsthilfe gebraucht wird

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Pressemitteilung

CDU-Bürgermeisterkandidat Tobias Breske besuchte die Selbsthilfe-Kontaktstelle
des Paritätischen im Cremlinger Bildungs- und Begegnungszentrum
Ob für Angehörige pflegebedürftiger oder an Demenz erkrankter Menschen oder
für Menschen jeglichen Alters in seelischen, sozialen, familiären, gesundheitlichen
oder anderen Belastungssituationen – Selbsthilfegruppen sind Helfer,
Mutmacher und Unterstützer für Menschen in schweren Lebenslagen, um durch
Austausch mit anderen Betroffenen gemeinsam stärker zu werden. Der
Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. bietet auch hierzu vielfältige
und tatkräftige Unterstützung vor Ort.

Kurze Wege und Barrierefreiheit erleichtern den Zugang zu Hilfsangeboten, und
so ist der Paritätische Wolfenbüttel e.V. seit diesem Jahr auch in Cremlingen
wieder in einer Außenstelle seiner Selbsthilfe-Kontaktstelle präsent, um
Selbsthilfegruppen bei der Gründung zu unterstützen und in der Gemeinde
bestehende Gruppen zu begleiten und zu beraten.
Bürgermeisterkandidat Tobias Breske und Anke Ilgner, CDU-Kandidatin für den
Gemeinderat, besuchten zusammen mit Jessica Bangisa, Geschäftsführerin des
Kreisverbandes des Paritätischen, die Außenstelle der Selbsthilfe-Kontaktstelle im
Bildungs- und Begegnungszentrum (BBZ) in Cremlingen und erfuhren von der
diesen Bereich betreuenden Leiterin Christine Freywald und ihrer Mitarbeiterin
Thea Reinecke Eindrucksvolles zu den bedarfsorientierten Angeboten, zur
alltäglichen Organisation der bestehenden Selbsthilfegruppen und auch
Bedenkenswertes zum wachsenden Bedarf an Unterstützungsangeboten in den
kommenden Jahren.

Die Begleitung von Gruppen ist vielfältig und reicht von Hilfe bei der Einrichtung
einer neuen Gruppe – beispielsweise für Angehörige an Demenz erkrankter
Menschen in der Gemeinde – bis zu Fortbildungsangeboten wie zum Beispiel
Moderationstraining. „Eine Selbsthilfegruppe ist auch ein stabilisierender Anker
über eine aktuelle Krise hinaus“, erläutert Christine Freywald, „es ist so wertvoll;
man kann mit relativ wenig so viel erreichen.“

Und die Wünsche und Erwartungen des Wohlfahrtsverbandes anlässlich der
Kommunalwahl 2026 an Politik und Verwaltung der Kommunen und Gemeinden?
„Wir brauchen Planungssicherheit bei der kommunalen Förderung und eine
gemeinsame und verbindliche Sozialplanung aller Beteiligten – Verbände, Politik,
Verwaltung – an einem Tisch “, erklärt Jessica Bangisa, „denn wenn bei
Hilfsprogrammen gekürzt wird, fällt es uns auf die Füße.“

„Eines ist klar“, sagt Tobias Breske zum Abschluss. „Politik und Verwaltung tragen
hier Verantwortung. Was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag für
Menschen und ihre Familien leisten, verdient großen Respekt. Jeder Euro, der in
diese Arbeit fließt, ist gut investiert. Gleichzeitig können wir froh sein, dass es
dieses Angebot direkt bei uns in der Gemeinde gibt. Die kurzen Wege helfen den
Betroffenen und ihren Angehörigen im Alltag ganz konkret. Deshalb sollten wir
gemeinsam daran arbeiten, dieses Angebot auch in Zukunft zu erhalten. Gerade in
Zeiten angespannter kommunaler Finanzen wird das keine leichte Aufgabe sein.
Umso wichtiger ist es, im regelmäßigen Austausch zu bleiben und gemeinsam
nach Lösungen zu suchen.“

So erreichen Sie die Selbsthilfegruppen-Kontaktstelle:
Mail: selbsthilfe.wolfenbuettel@paritaetischer.de
Homepage: https://www.paritaetischer.de/selbsthilfe-wolfenbuettel

Titelfoto: v.l. Leiterin Christine Freywald,  Anke Ilgner, Mitarbeiterin Thea Reinecke,  Tobias Breske, Kreisverbands-Geschäftsführerin Jessica Bangisa  (privat)