TuS Cremlingen: Engagement, Gemeinschaft und ein moderner Sportbetrieb

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Pressemitteilung

Im Rahmen seiner Besuche in den Ortschaften machte Gemeindebürgermeisterkandidat Jens Drake kürzlich Station bei seinem Heimatverein TuS Cremlingen und erhielt dabei einen umfassenden Einblick in die Arbeit und Entwicklung des Vereins.

„Wir sind ein Drei-Spartenverein und haben derzeit 915 Mitglieder“, erklärte der erste Vorsitzende Thomas Schnettler im Gespräch. Das sportliche Angebot des TuS ist breit aufgestellt: Fußball, Tischtennis sowie vielfältige Gymnastikangebote bilden das Fundament des Vereinslebens.

Ein besonderes Aushängeschild des TuS Cremlingen ist der Kunstrasenplatz, der vor elf Jahren realisiert wurde. Werner Kuhn, der zur damaligen Zeit den Vorsitz innehatte, erinnerte an die wegweisende Entscheidung: „Das war ein wichtiger Schritt für den Verein.“ Heute engagiert sich Kuhn gemeinsam mit Peter Poßekel und Bernd Querfurth in der sogenannten „Dienstagstruppe“, die sich regelmäßig um Ordnung und Sauberkeit auf dem Sportgelände kümmert.

Diese ehrenamtliche Unterstützung ist für den Verein von großer Bedeutung. „Auch kleinere Reparaturen werden von dieser Gruppe erledigt. Ohne diese Männer würden die Kosten explodieren“, betonte Schnettler und ergänzte: „Wir sind sehr dankbar für deren Einsatz.“

Der Kunstrasenplatz gilt heute als echtes Schmuckstück im Landkreis und hat den Spiel- und Trainingsbetrieb deutlich vorangebracht – insbesondere in den Herbstmonaten. Die Qualität der Anlage spricht sich auch überregional herum: Selbst aus der Harzregion gehen Anfragen für Trainings- und Spielzeiten ein. Aktuell ist der Platz jedoch stark ausgelastet und werktags ab 17 Uhr vollständig durch die eigenen Mannschaften belegt.

Der TuS Cremlingen stellt gemeinsam mit dem Partnerverein aus Destedt insgesamt zwölf Jugendmannschaften sowie zwei Herren-, eine Damen- und mehrere Ü-Mannschaften. Diese breite Aufstellung erfordert nicht nur ausreichend Trainingsflächen, sondern auch ein hohes Maß an Organisation. Unterstützt wird der Verein dabei von einem engagierten Trainerteam, das die Arbeit des Vorstandes wirkungsvoll ergänzt.

Neben den sportlichen Erfolgen sieht sich der Verein jedoch auch mit Herausforderungen konfrontiert. „Das Thema Bürokratie begleitet uns ständig“, machte Schnettler deutlich. Insbesondere die geplante Erweiterung der Flutlichtanlage stellen den ehrenamtlichen Vorstand vor große Herausforderungen. „Wir sind alle noch berufstätig – da wird das schnell zur Belastung.“

Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung ist von der Sache her sehr gut „Die Kommunikation könnte jedoch oft besser und transparenter sein. Und vieles dürfte ruhig schneller gehen“, so Schnettler weiter. Als aktuelles Beispiel nennt er die Diskussion um Zuschüsse für die Anschaffung von Rasenmährobotern. Nach dem Ausfall eines Großflächenmähers des Bauhofes erfolgt die Pflege derzeit mit zwei kleineren Traktoren, was mehr Zeit und Personal bindet. „Mit den Robotern wären die Anschaffungskosten schnell wieder eingespart“, ist Schnettler überzeugt. Die nächsten Gespräche hierzu stehen aber schon an.

Jens Drake sicherte im Gespräch zu, sich für Verbesserungen bei Kommunikation und Transparenz einzusetzen. Auch um Unterstützung bei den bürokratischen Aufgaben möchte er sich kümmern. Diese Punkte zählen zu den zentralen Bestandteilen seines Wahlprogramms. „Es ist nicht immer nur Geld, was Vereine brauchen.“ so Drake.

Der Besuch beim TuS Cremlingen machte deutlich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement, moderne Infrastruktur und verlässliche Rahmenbedingungen für das Funktionieren eines lebendigen Vereinslebens sind.

Bild: Werner Kuhn, 1.V. Thomas Schnettler, Kassenwartin Karin Villmann, Bürgermeisterkandidat Jens Drake, Bernd Querfurth, Peter Poßekel.