Pressemitteilung
SPD-Ortsverein „West Elm 1867“: Neue Stärke für die Region – geschlossen in Richtung Kommunalwahl 2026
Erkerode/Veltheim (Ohe)/Evessen/Dettum – Mit frischem Schwung und vereinten Kräften stellt sich die SPD in der Samtgemeinde Sickte neu auf: Die bisherigen Ortsvereine Erkerode/Veltheim (Ohe) und Evessen haben sich aufgelöst, ihre Mitglieder sind dem Ortsverein Dettum beigetreten. Gemeinsam tritt man nun unter dem neuen Namen SPD-Ortsverein West Elm 1867 auf.
Der Name ist bewusst gewählt: Er verbindet die lange Tradition der Sozialdemokratie in der Region mit einem klaren Blick in die Zukunft. Als einer der ältesten Ortsvereine im Braunschweiger Land steht „West Elm 1867“ zugleich für Kontinuität und Aufbruch.
Durch den Zusammenschluss entsteht eine starke, gemeinsame Stimme für die Gemeinden Erkerode, Veltheim (Ohe), Evessen und Dettum sowie für die gesamte Samtgemeinde Sickte. Ziel ist es, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gebündelt zu vertreten und die Region aktiv mitzugestalten.
Im neu gewählten Vorstand finden sich sowohl erfahrene Mitglieder als auch neue Gesichter – ein bewusst gesetztes Signal für Erneuerung und Zusammenhalt. Den Vorsitz übernimmt Max Weilbier, unterstützt von seiner Stellvertreterin Nicole Hindermann-Olle. Komplettiert wird der Vorstand durch Kassierer Oliver Zühlsdorff, Schriftführerin Martina Bollmann-Hentzschel, sowie die Beisitzer Jörg Brendel, Dr. Heinrich Füchtjohann und Dirk Wolfram Ziegerer.
Mit Blick auf die Kommunalwahl 2026 richtet der neue Ortsverein den Fokus klar nach vorn. Geplant ist ein breites personelles Angebot mit Kandidaturen aus allen beteiligten Gemeinden. Ziel ist es, die Vielfalt der Region auch politisch sichtbar zu machen und möglichst viele Menschen zur Mitgestaltung einzuladen.
Der Ortsvereinsvorsitzende Max Weilbier betont:
„Wir sind die alte und zugleich neue Stimme für unsere Gemeinden. Mit dem Zusammenschluss bündeln wir unsere Kräfte und machen deutlich: Wir sind da, hören zu und vertreten die Interessen der Menschen in der Samtgemeinde Sickte geschlossen und verlässlich.“
Auch zur Zukunft der Samtgemeinde und zum laufenden Strukturprozess äußert sich der Vorsitzende differenziert. Dabei verschweigt er nicht, dass es auch innerhalb der eigenen Reihen unterschiedliche Sichtweisen gibt:
„Es gibt auch bei uns Mitglieder, die dem Strukturprozess kritisch gegenüberstehen und das nehme ich sehr ernst. Auch ich selbst habe diesen Weg zunächst kritisch gesehen. Aber wir müssen der Realität ins Auge schauen: Die Zahl der Menschen, die sich aktiv politisch engagieren, wird nicht größer. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen.“
Weilbier macht deutlich, dass kommunalpolitisches Engagement oft unterschätzt wird:
„Es geht eben nicht nur um eine Stunde Sitzung, ein Getränk danach oder den Besuch im Festzelt. Es sind viele Stunden Arbeit am Schreibtisch, in Gesprächen, beim Durcharbeiten von Haushaltszahlen und Tabellen. Nicht jeder möchte Verantwortung für Millionenhaushalte übernehmen. Deshalb müssen wir Strukturen schaffen, die auch in Zukunft handlungsfähig bleiben.“
Mit Blick auf die finanzielle Lage wird die Dimension der Herausforderungen ebenfalls klar benannt:
„Die Aufgaben werden größer, die Kassen sind vielerorts angespannt. Für uns ist aber klar: Es darf keinen sozialen Kahlschlag geben. In unserer Samtgemeinde leben Menschen, die es verdient haben, dass die kommunalen Strukturen funktionieren und verlässlich für sie da sind.“
Gleichzeitig beschreibt Weilbier seine persönliche Haltung zum Strukturprozess – eingebettet in die unterschiedlichen Meinungen innerhalb des Ortsvereins:
„Ein Zusammenschluss kann neue Möglichkeiten eröffnen, weil größere Haushaltsvolumina entstehen. Dadurch lassen sich auch Projekte realisieren, die bislang schwer umsetzbar waren. Andere Kommunen haben gezeigt, was möglich ist, etwa die Einheitsgemeinde Cremlingen mit ihrer eigenen Wohnungsbaugesellschaft. Solche Ansätze zeigen, welches Potenzial in klugen Strukturen liegt.“
Er ergänzt:
„Ich sehe darin eine Chance für unsere Region und halte es für richtig, diesen Weg konstruktiv zu begleiten. Gleichzeitig ist mir wichtig zu betonen: Es gibt bei uns unterschiedliche Meinungen, und das ist auch gut so. Entscheidend ist, dass wir am Ende Lösungen finden, die von möglichst vielen getragen werden.“
Weiter betont Weilbier:
„Jetzt ist die Zeit, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Wichtig ist mir dabei, dass die Verhandlungen auf Augenhöhe geführt werden und tragfähige Lösungen entstehen – nicht um jeden Preis, aber mit klarem Blick nach vorn.“
Um mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen, lädt der Ortsverein zu einem offenen, niedrigschwelligen Austausch ein:
Am 29. April 2026 um 18:30 Uhr findet ein Stammtisch in der Sportschänke Dettum statt. In lockerer Atmosphäre sollen Ideen, Fragen und Anliegen aufgenommen und diskutiert werden.
Der SPD-Ortsverein West Elm 1867 versteht sich als verlässlicher Ansprechpartner für die Menschen vor Ort – engagiert, nahbar und zukunftsorientiert. Gemeinsam will man die Region stärken und die kommenden Jahre aktiv prägen.


