Wolfenbüttel, 26. Juni 2026
PRESSEMITTEILUNG
Spannende Einblicke in die Landespolitik konnten die Schülerpraktikanten Jan Lohse und Theo Kreiter gewinnen. Die beiden Schüler des Gymnasiums im Schloss in Wolfenbüttel absolvierten ihr dreiwöchiges Praktikum beim SPD-Unterbezirk Wolfenbüttel und hatten in dieser Woche die Gelegenheit, die Landtagsabgeordneten Marcus Bosse und Jan Schröder zur Plenarsitzung nach Hannover zu begleiten.
Und dort ging es in der letzten Sitzung vor der parlamentarischen Sommerpause nicht weniger hitzig zu als die sommerlichen Temperaturen draußen. Es wurde unter anderem die Novelle des Niedersächsischen Jagdgesetz mit den Stimmen der Regierungskoalition beschlossen. Damit sind nun alle Voraussetzungen für ein aktives Wolfsmanagement geschaffen. Es wird der Weidetierschutz verbessert, Konflikte entschärft und der Artenschutz gestärkt. Niedersachsen übernimmt damit eine Vorreiterrolle. Bosse: „Der Wolf ist in Niedersachsen aufgrund des hohen Bestandes keine akut gefährdete Tierart mehr. Es wird nun genau beobachtet, wie sich die Population entwickelt und darauf geachtet, dass der sogenannte günstige Erhaltungszustand auf keinen Fall unterschritten wird.“
Des Weiteren wurde im Landtag die Novelle des Niedersächsischen Hochschulgesetzes eingebracht. Diese sieht vor, dass Hochschulen Studiengänge eigenständig einrichten, verändern oder einstellen können. Auch erhalten Hochschulen mehr Kompetenzen bei Bauvorhaben oder Berufungen. Besonders interessant: Künftig soll es möglich sein, auch an Hochschulen wie der Ostfalia zu promovieren, da Hochschulen für angewandte Wissenschaften ein eigenes Promotionsrecht eingeräumt wird. Schröder: „Dies ist ein echter Zugewinn und stärkt mit Sicherheit den Standort hier in Wolfenbüttel.“
Ein weiteres Thema, welches Bosse und Schröder besonders am Herzen liegt, ist die weitere Stärkung des Ehrenamts in unseren Sportvereinen, welche mit einem Antrag von der SPD auf den Weg gebracht wurde. „Mit einer Reihe von Maßnahmen wollen wir die ehrenamtliche Arbeit in unseren zahlreichen Sportvereinen durch Abbau bürokratischer Auflagen erleichtern und die Strukturen nachhaltig verbessern“, so die Abgeordneten.


