Mittwoch, April 1, 2026

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Kreiskinderfeuerwehrtag: 300 junge Helden hatten einen großartigen Tag.

Am Samstag, den 06. September versammelten sich die Kinderfeuerwehren aus dem Landkreis Wolfenbüttel zu einem lebendigen Feuerwehrtag: Rund 300 Kinder und ihre Betreuer nahmen teil. Insgesamt starteten 47 Gruppen und besuchten jeweils zehn verschiedene Spielstationen.

Nachdem sich alle teilnehmenden Gruppen angemeldet hatten, gab es eine kurze Begrüßung durch den Kinderfeuerwehrwart aus Apelnstedt Stephan Schibalski. Er richtete gemeinsam mit seinem Team den diesjährigen Kreiskinderfeuerwertag aus und freute sich über die zahlreiche Resonanz der einzelnen Kinderfeuerwehren. Die Veranstaltung stand im Zeichen von Teamgeist, Geschick und einer Menge Spaß –alles Werte, welche die jungen Nachwuchsbrandschützer für ihr weiteres Engagement stärken.

An den Stationen gab es viele spannende Spiele zu meistern: Es mussten die Flammen von einem Brandhaus gelöscht, Wasser mittels Schwämmen über die Köpfe in einen Eimer transportiert, ein Hindernisparcours überwunden und mit wassergefüllten Luftballons ein fahrender Spielzeug -Trecker-Anhänger getroffen werden. Zudem gab es noch viele weitere großartige Spiele, die sich das Apelnstedter Kinderfeuerwehrteam ausgedacht hatte.

Ein besonderer Dank gebührt den großzügigen Sponsoren und Unterstützern, die diesen Tag mit möglich gemacht haben. Gesponsert wurde der Kreiskinderfeuerwehrtag von öffentlichen Einrichtungen und lokalen Partnern: BS Energy, Edeka Kamp aus Sickte, Volksbank BraWo, DM-Markt, Obsthof Belkius, Tischlerei Bartels sowie Heizungsbau

Ingo Geisler. Zusätzlich gab es tatkräftige Unterstützung vom Bürgerverein Apelnstedt, der Feuerwehr Sickte sowie den Jugendfeuerwehren aus Hötzum und Evessen. Bürgermeister Ingo Geisler zeigte seine Wertschätzung für das Engagement der Helferinnen und Helfer mit einer Spende von 50 Litern Bier für die Helferparty.

Die Siegerehrung fand um 14:30 Uhr statt.

Unter den Gästen waren Samtgemeindebürgermeister Marko Kelb, Bürgermeister

Ingo Geisler, Gemeindebrandmeister Detlef Hoyer, Regierungsbrandmeister

Tobias Thurau sowie Uwe Schäfer.

Danach folgte als Abschluss eine Helferparty, bei dem die Unterstützerinnen und Unterstützer den Tag Revue passieren ließen, Erfahrungen austauschten und wertvolles Feedback für kommende Veranstaltungen sammelten. KHE

Ein Hauch von Wildem Westen und jede Menge Gemeinschaftsgeist

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Lehrscher Jugendfeuerwehren erleben Abenteuer bei den Karl-May-Spielen

Kürzlich machten sich einige Jugendfeuerwehren der Gemeinde Lehre auf den Weg zu den berühmten Karl-May-Spielen in Bad Segeberg. Organisiert wurde die Fahrt von der Gemeindejugendfeuerwehr Lehre, die mit viel Engagement ein unvergessliches Erlebnis für insgesamt 92 Teilnehmer auf die Beine stellte.

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich die Jugendlichen samt Betreuerinnen und Betreuern am Rastplatz Wendhausen. Dort stiegen sie in zwei Reisebusse, die sie auf der über dreistündigen Fahrt zum Ziel im Norden Schleswig-Holsteins brachten: Das imposante Freilichttheater am Kalkberg, wo das Stück „Halbblut“ auf dem Programm stand.

Pünktlich um 20 Uhr begann die Vorstellung, die mit spektakulären Reitszenen, Pyrotechnik und dramatischer Handlung die Zuschauer bis kurz vor 23 Uhr in ihren Bann zog. Die Kulisse des Kalkbergs verlieh dem Abend eine ganz besondere Atmosphäre, die bei vielen der Jugendlichen einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: „Das Feuerwerk zum Schluss war richtig toll“, schwärmte er nach der Vorstellung. Die Rückfahrt wurde von vielen genutzt, um die Eindrücke des Abends Revue passieren zu lassen – alle waren müde, aber glücklich.

Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie wichtig solche gemeinsamen Erlebnisse für die Jugendarbeit in der Feuerwehr sind. Neben Spaß und Abenteuer stand vor allem das Miteinander im Vordergrund: Es war ein Tag, der nicht nur die Begeisterung für Theater weckte, sondern auch den Teamgeist stärkte.

Die Gemeindejugendfeuerwehr Lehre darf sich über eine rundum gelungene Aktion freuen, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Adrian Nabereit

Fachbereich Presse der Gemeindejugendfeuerwehr Lehre

Fotos(Gemeindejugendfeuerwehr Lehre):

  • Eingang Karl May.jpg
  • Kulisse.jpg

B 79: Radweginstandsetzung zwischen Groß Denkte und Landesgrenze

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Beginn am Montag, 22. September
Ab Montag, 22. September, beginnt die Instandsetzung des Radweges entlang der Bundesstraße 79 zwischen Groß Denkte (Landkreis Wolfenbüttel) und der Landesgrenze.

Für die Arbeiten wird der Radweg abschnittsweise voll gesperrt. Teilweise kommt es außerdem zu halbseitigen Sperrungen der B 79. Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten werden auch vorbereitende Arbeiten für die Schutzplanken durchgeführt, die anschließend entlang der B79 errichtet werden.

Die Fertigstellung ist für das Jahresende geplant. Witterungsbedingte Verzögerungen sind nicht auszuschließen.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 800.000 Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

Für die Einschränkungen im Verkehrsablauf bittet die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr um Verständnis und bittet um besondere Aufmerksamkeit im Bereich der Arbeiten

Feuerwehr Klein Schöppenstedt blickt auf ereignisreichen Sommer zurück

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6 Beförderungen und 2 Ehrungen: Feuerwehr
Klein Schöppenstedt blickt auf ereignisreichen

Sommer zurück

Weiterhin kein Fortschritt beim Gerätehaus
Neubau

Klein Schöppenstedt.

Zur September
Versammlung konnte Ortsbrandmeister Michael Grunert die
Mitglieder der Einsatz
sowie der Alters und Ehrenabteilung im
Dorfgemeinschaftshaus begrüßen. Seit der letzten Versammlung im Mai war

wieder einiges los
sowohl das durch die Jugendfeuerwehr ausgerichtete
Bürgerfrühstück als auch di
e Neuauflage der Dorfrallye erfreuten sich großer
Beteiligung. Das große Highlight des Sommers war natürlich der Tag der

Feuerwehr anlässlich des 100
jährigen Jubiläums der Müller‘schen Feuerspritze
und des 40
jährigen Jubiläums der Damengruppe.
Zu den wichtigsten Themen, Neubeschaffung MTW und Neubau Gerätehaus

(„kompletter Stillstand sämtlicher Planungen wegen Kapazitätsmangel in der

Verwaltung“), konnte Grunert bedauerlicherweise keine neuen Nachrichten

mitbringen.

Im Dienstbetrieb hingegen war umso mehr los: Von zahlreichen regulären

Diensten, über besondere Ausbildungen wie die Stationsausbildung, bis hin zu

den Leistungsvergleichen der Aktiven
um nur einige Beispiele zu nennen.
Besonders stolz konnte Jugendwart Daniel Löwen auf den Sommer

zurückblicken: „Vizekreismeister und damit die Qualifikationen zu den

Bezirkswettbewerben, das erste Mal seit 14 Jahren, das war eine echt

beeindruckende Leistung unseres Nachwuchses!“.

Ebenfalls einen kurzen Rückblick gab Grunert auf die knapp 15 Alarmierungen zu

Einsätzen seit Mai, auch hier zeichnete sich ein vielfältiges Bild von alltäglichen

Verkehrsunfällen über Brandmeldeanlagen bis hin zum bisher wohl

außergewöhnlichsten Einsatz d
es Jahres, dem Vollbrand eines Dachstuhls in
Hordorf.

Beim Tag der Feuerwehr Ende August konnten bereits die Gründungsmitglieder

der Damengruppe für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt werden.

Kurz davor wurden schon acht Mitglieder der Einsatzabteilung mit der

Hochwasser
Ehrennadel 2023 ausgezeichnet. Marvin Lagemann erhielt diese
nachträglich im Rahmen der Versammlung.

Befördern konnte der Ortsbrandmeister zusammen mit seinem Stellvertreter

Holger Smoczyk zum Oberfeuerwehrmann Niclas Röper, Lukas Podstawa und

Philipp Ehrhardt sowie zur Hauptfeuerwehrfrau Alina Röper und Liv Neumann

respektive Adrian Lattenstein zum Haupt
feuerwehrmann.
Aber auch für Grunert gab es noch eine Ehrung: Sein Stellvertreter konnte ihm

das Ehrenzeichen für 25
jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr überreichen.
Somit gab es genügend Gründe, um den Abend in geselliger Stimmung ausklingen

zu lassen.

Foto und Text: Adrian Lattenstein, Pressewart OF Klein Schöppenstedt
Zum Bild: von links: Holger Smoczyk, Michael Grunert, Philipp Ehrhardt, Lukas

Podstawa, Alina Röper, Adrian Lattenstein, Liv Neumann, Niclas Röpe

Eine Person an der Bedienungstheke (m.w.d.) fehlt uns noch im Team

Wir suchen noch eine motivierte Person an unserer Bedienungstheke

Cremlingen 17.09.2025

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Personalengpässe führen zu Einschränkungen

Start Mitteldeutschland bittet seine Fahrgäste um Verständnis für derzeit mögliche
Einschränkungen im planmäßigen Zugverkehr. Grund dafür ist der aktuelle
Personalmangel, der sowohl das Infrastruktur- als auch das Bahnunternehmen betrifft.
Deshalb könnten sich Fahrzeiten ändern oder vereinzelte Züge auf den 16
dieselbetriebenen Regionalstrecken in Sachsen-Anhalt ausfallen bzw. im
Schienenersatzverkehr gefahren werden

Konkret verkehren auf der Strecke Güsten – Dessau seit 08.09. die Züge nur noch
zweistündlich – dazwischen fahren Busse im Schienenersatzverkehr. Ursache für die
kurzfristige Anpassung ist eine Gleissperrung beim Infrastrukturbertreiber DB InfraGo
AG, die in den letzten Wochen zu massiven Verspätungen geführt hat. Vorraussichtlich
wird diese Maßnahme bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 fortgeführt.

Angesichts der angespannten Situation wird start weitere Zugausfälle bis zum späten
Nachmittag des Vortags in die Auskunftssysteme einstellen. Fahrgäste werden daher
gebeten, sich am Vorabend oder unmittelbar vor Antritt ihrer Fahrt online über aktuelle
Abfahrtszeiten in den Reiseauskunftsmedien unter bahn.de und www.start-
mitteldeutschland.de oder in der DB-Navigator-App zu informieren. Für Fragen steht die
Kundenhotline von start unter 0345/22658550 gern zur Verfügung.

Start Mitteldeutschland bedauert die aktuell schwierige und für die Fahrgäste
belastende Situation und arbeitet mit Hochdruck an Rekrutierungsmaßnahmen, um
offene Personalstellen bis zum Ende des Septembers umgehend neu zu besetzen.
Beeinträchtigungen des Fahrplans im Dieselnetz Sachsen-Anhalt sind bis dahin nicht
vermeidbar, werden aber für die Kunden so gering wie möglich gehalten.

Früher als geplant: Kreisverkehr in Cremlingen fertiggestellt

Nach rund viermonatiger Bauzeit ist der Kreisverkehr an der Kreisstraße 140 (frühere B 1) und der Straße „Im Moorbusche“ in der Ortschaft Cremlingen seiner Bestimmung übergeben worden. Die Verkehrsfreigabe erfolgte am Freitag, 2. September 2025, durch den Bürgermeister der Gemeinde Cremlingen, den Ortsbürgermeister der Ortschaft Cremlingen, den Leiter des Tiefbaubetriebs des Landkreises Wolfenbüttel sowie den ausführenden Planungs- und Baufirmen.

Mit der neugestalteten Situation am westlichen Ortseingang wurde die Situation für alle Verkehrsteilnehmenden verbessert. Besonders für alle, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, wurden die Querungen deutlich sicherer gestaltet.

„Wir haben den Kreisverkehr früher als geplant fertiggestellt und können ihn bereits heute für den Verkehr freigeben. Das neue Straßenbauwerk ist auch ein Gewinn für einen konfliktfrei fließenden Verkehr und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden. Ich danke der Einheitsgemeinde Cremlingen und der beteiligten Baufirma für die gute Zusammenarbeit und Umsetzung“, sagte Torsten Ruhe, Betriebsleiter der Wirtschaftsbetriebe im Landkreis Wolfenbüttel.

„Wir sind froh darüber, dass die Bauzeit so kurz war und die Einschränkungen für Bürger und Gewerbetreibenden minimiert werden konnten, herzlichen Dank dafür. Alle freuen sich über die verbesserte Verkehrssicherheit und -beruhigung am westlichen Ortseingang Cremlingens“, erklärte Bürgermeister Detlef Kaatz.

Die Verkehrsinsel wird im Herbst durch die Gemeinde mit Rasen bepflanzt. Außerdem sollen nach Absprache mit dem Ortsrat der Ortschaft Cremlingen Frühlingsblüher in den Farben Blau und Gelb gepflanzt werden.

Die Baukosten betrugen circa 800.000 Euro und werden durch den Landkreis sowie die Einheitsgemeinde getragen. Die Baumaßnahme wurde zu rund 60 Prozent durch das Land Niedersachsen mit GVFG-Fördermitteln (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) unterstützt.

Bildunterschrift: Gaben den neuen Kreisverkehr für den Verkehr frei: 2. von links: Jens Drake, Ortsbürgermeister Cremlingen (2.v.l.), Detlef Kaatz, Bürgermeister Gemeinde Cremlingen (5.v.l.), Torsten Ruhe, Leiter Tiefbaubetrieb im Landkreis Wolfenbüttel (6.v.l.), Thomas Schaaf, Leiter Fachbereich 5 Gemeinde Cremlingen (9.v.l.) sowie Vertretern aus Verwaltung und ausführender Baufirma.

Foto: Frank Schildener / Gemeinde Cremlingen

Warntag: Auch der Landkreis testete Sirenen und Lautsprecherwagen

Am Donnerstag (11. September 2025) fand zum fünften Mal der bundesweite Warntag statt. Mit dieser gemeinsamen Aktion von Bund, Ländern und Kommunen macht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf Informationswege im Not- und Krisenfall aufmerksam – auch im Landkreis Wolfenbüttel. Zeitgleich werden die bundesweiten und lokalen Warnmittel getestet – so erhalten die zuständigen Verwaltungen wichtige Erkenntnisse zu den Warnmitteln.

Am Warntag gab es um 11:00 Uhr in allen Kommunen des Landkreises Wolfenbüttel einen Probealarm. Zusätzlich zu den rund 135 Sirenen, die über die Leitstelle in Braunschweig ausgelöst wurden, informierten vier Beschallungseinheiten des Landkreises, bestehend aus den Feuerwehren Beuchte, Binder, Salzdahlum und Klein Biewende über den Probealarm. Die Entwarnung erfolgte dann um 11:45 Uhr.

Laut den bisherigen Rückmeldungen der Mitgliedsgemeinden des Landkreises Wolfenbüttel wurden fast alle Sirenen ordnungsgemäß ausgelöst und gaben später auch ein Entwarnungssignal. Lediglich für zwei Orte in der Gemeinde Schladen-Werla und in der Samtgemeinde Baddeckenstedt wurde gemeldet, dass die Alarmierungen und/oder Entwarnungen nicht ordnungsgemäß ausgelöst wurden.

„Eines der Ziele des Warntages ist es, solche Fehler zu entdecken und im Nachgang zu beheben“, sagt Olaf Glaeske, Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz im Landkreis Wolfenbüttel, „denn dadurch merken wir so etwas nicht erst, wenn die Krise schon da ist. Wichtig ist es aber auch, dass die Bevölkerung durch den Warntag die Warnsignale des Katastrophenschutzes kennenlernt und im Ernstfall deuten kann.“

Gemeinsam mit den Gemeinden und der Stadt Wolfenbüttel hatte die Landkreisverwaltung die Sirenen in den letzten Jahren umgerüstet. Jetzt können diese wieder für die Warnung der Bevölkerung genutzt werden. Bis vor wenigen Jahren waren diese nicht mehr im Bevölkerungsschutz integriert. Bis in die neunziger Jahre waren die Sirenen im Besitz des Bundes.

Während die Warnungen, die die Menschen über die Warn-Apps oder Cell-Broadcast auf ihre Smartphones erhalten, zum Warntag vom Bund ausgelöst wurden, testete der Landkreis die Alarmierung von über 135 Sirenen, ausgelöst von der Leitstelle in Braunschweig, sowie die Beschallungseinheiten auf den Feuerwehrfahrzeugen.

Umfrage des BBK zum Warntag

Am Bundesweiten Warntag 2025 wird die technische Infrastruktur der Warnung in Deutschland mittels einer Probewarnung überprüft. Über eine öffentliche Online-Umfrage haben alle dabei die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen mit der Probewarnung zu teilen. Hier wird beispielsweise erhoben, ob die Probewarnung über den Mobilfunkdienst Cell-Broadcast empfangen, im Radio oder über einen anderen Kanal gehört wurde. Die Umfrage startet am 11. September gegen 11 Uhr. Sie endet am 18. September um Mitternacht.

Über die Webseite www.warntag-umfrage.de kann an der Online-Umfrage teilgenommen werden. Die Beiträge bleiben dabei anonym: Weder bei der Erfassung noch der Auswertung sind Rückschlüsse auf die Teilnehmenden möglich.

Bildunterschrift: Eine Beschallungseinheit auf dem Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Salzdahlum.  Foto: FFW Salzdahlum

Der Neueröffnungstermin beim REWE „Ost“ steht: 25.09.25

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Cremlingen, 02.09.2025

Was für ein schöne Anblick mitten in der Ortschaft Cremlingen.

Neueröffnungstermin für den REWE MARKT in Cremlingen steht fest

Landvolk Braunschweig: Getreideernte mit starken Schwankungen – Sorgenfalten vor Schädling in den Zuckerrüben

Braunschweiger Land. Die Getreideernte 2025 in der Region ist abgeschlossen – und sie zeigt ein stark differenziertes Bild. Während Standorte mit schwächeren Bodenqualitäten durch die Trockenheit deutliche Einbußen verzeichneten, konnten auf guten Böden sogar außergewöhnlich hohe Erträge eingefahren werden.

„Wir haben in diesem Jahr sehr deutliche Unterschiede gesehen“, erklärt Dr. Niels Pelka, Vorstandsmitglied beim Landvolk Braunschweiger Land. „Auf Böden mit einem schlechteren Wasserspeichervermögen, besonders dort, wo der Untergrund von Kies oder Kalk geprägt ist, lagen die Getreideerträge teilweise bei unter fünf Tonnen pro Hektar. Auf besonders guten Standorten dagegen wurden auch mal über elf Tonnen erreicht.“

Karoline Vorlop, ebenfalls Vorstandsmitglied beim Landvolk Braunschweiger Land, betont eine weitere erfreuliche Entwicklung: „Positiv ist die hohe Qualität des Ernteguts. Vor allem die Proteingehalte liegen in diesem Jahr überdurchschnittlich hoch.“

Dass die Erträge trotz der langen Trockenphase regionsspezifisch so gut ausfielen, führen die Landwirte auf mehrere Faktoren zurück. Zum einen habe es im Winter ausreichend Niederschlag gegeben, der die Wasserversorgung der Böden zunächst sicherte. Zum anderen entwickelten sich in der trockenen Witterung kaum Pilzkrankheiten auf den Getreidebeständen, sodass die Pflanzen gesünder blieben als in feuchteren Jahren.

Mit dem Ende der Getreideernte richtet sich der Blick nun auf die Zuckerrüben. Die Ernte startet Anfang September – über die endgültigen Erträge lässt sich derzeit jedoch kaum etwas sagen. „Noch ist nicht absehbar, wie stark der Regenmangel auch bei den Rüben zu Einbußen führen wird“, so Pelka.

Große Sorgen bereitet den Rübenanbauern im Braunschweiger Land jedoch ein Schädling, der im Süden Deutschlands und in Osteuropa bereits erhebliche Schäden angerichtet hat: die Schilf-Glasflügelzikade. Sie überträgt zwei gefährliche Krankheiten – Stolbur und SBR – die zu sogenannten „Gummirüben“ und folglich massiven Ertragseinbußen führen.„Bisher ist die Zikade in unserer Region noch nicht in größerem Umfang aufgetreten“, erklärt Vorlop. „Doch in diesem Jahr wurde sie erstmals auch südlich und südöstlich von Braunschweig nachgewiesen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis sie auch hier Krankheiten verbreitet.“

Angesichts dieser Herausforderungen richtet das Landvolk Braunschweig eine klare Botschaft an die Politik: „Wir brauchen eine realistische Pflanzenschutzpolitik“, fordert Pelka. „In Folge des Klimawandels treten vermehrt neue Schädlinge und Pflanzenkrankheiten in unseren Breitengraden auf. Der verbleib von vorhandenen und die Zulassung neuer Wirkstoffe für Pflanzenschutzmittel ist deshalb unabdingbar, um in Deutschland weiterhin sichere Lebensmittel von hoher Qualität produzieren zu können. Nirgendwo in der Welt wird die Zulassung und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln so streng kontrolliert wie bei uns – was grundsätzlich zu begrüßen ist. Ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland führt letztendlich zu einer Abwanderung der Lebensmittelproduktion in Länder mit weniger restriktiven Auflagen und Kontrollsystemen.“